Saskia Power GmbH & Co. KG

40789 Monheim am Rhein, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRA 25247
Eingetragen
21.12.2018

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Saskia Power GmbH & Co. KG

Monheim am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Saskia Power GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Saskia Power GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht Saskia Power GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 15. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Orlov, Wirtschaftsprüfer

Scharfenstein, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.688,00 20
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.124.749,00 152.500
213.139.437,00 152.520
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände 23.092.794,35 0
236.232.231,35 152.520

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
Kapitalanteile
1. Persönlich haftende Gesellschafter
a) Festkapital 0,00 0
b) Kapitalkonto II 47.506,64 45
47.506,64 45
2. Kommanditisten
a) Festkapital 1.000.000,00 1.000
b) Kapitalkonto II 41.646.468,13 14.562
42.646.468,13 15.562
42.693.974,77 15.607
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 842.742,00 185
2. Sonstige Rückstellungen 8.270,40 6
851.012,40 191
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 192.584.771,37 136.073
2. Sonstige Verbindlichkeiten 102.472,81 649
192.687.244,18 136.722
236.232.231,35 152.520

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 54.651.308,38 30.315
2. Sonstige betriebliche Erträge 2,76 600
54.651.311,14 30.915
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 24.349.813,00 13.065
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 51.712,74 59
30.249.785,40 17.791
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.298.453,64 2.906
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.784.159,00 1.555
7. Ergebnis nach Steuern 23.167.172,76 13.330
8. Sonstige Steuern 1.363,01 1
9. Jahresüberschuss 23.165.809,75 13.329

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für mittlere Gesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr erstmals die Merkmale einer großen Gesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Aufgrund des erstmaligen Erreichens treten die Rechtsfolgen im Berichtsjahr nach § 267 Abs. 4 HGB noch nicht ein.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Saskia Power GmbH & Co. KG mit Sitz in Monheim am Rhein im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRA 25247 eingetragen.

Geschäftsentwicklung

Die Gesellschaft führt ihr Geschäft aus der Vermietung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlage) und Reststoffkesseln fort. Mieterin ist die Palm Power GmbH & Co. KG, Aalen. Die Mietdauer der Anlagen beträgt vertragsgemäß 10 Jahre.

Die Gesellschaft besitzt im Wesentlichen je eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage an den Papierfabrikstandorten in Eltmann, Wörth und Aalen sowie zwei Reststoffkessel in Wörth.

Die Gesellschaft hat mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, zur Finanzierung der Anlagenzugänge im Geschäftsjahr 2022 jeweils einen Darlehensvertrag abgeschlossen. Die Laufzeit der Verträge beträgt jeweils 10 Jahre.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurden die beiden erneuerten KWK-Anlagen in Wörth und Eltmann von der Saskia erworben. Die Finanzierung deckt ein kurzfristiges Darlehen der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, ab. Die Vertragslaufzeit endet spätestens am 31. Dezember 2027.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert oder nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Es werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

für grundstücksgleiche Rechte 20 Jahre,

für technische Maschinen und Anlagen 10 Jahre.

Übrige Aktiva sind zu Nennwerten angesetzt.

Die unter Sonstige Vermögensgegenständen bilanzierten CO 2 -Zertifikate sind mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Im Übrigen erfolgt der Ansatz der Sonstigen Vermögensgegenstände mit dem Nennwert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht erfasst.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von TEUR 22.989 zu Handelszwecken gehaltene CO 2 -Zertifikate und in Höhe von TEUR 104 Steuerforderungen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer des Geschäftsjahres 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2023
Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 87.978 83.085 21.522 192.585
Sonstige Verbindlichkeiten 102 0 0 102
davon aus Steuern (102) (0) (0) (102)
31.12.2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.520 83.510 37.043 136.073
Sonstige Verbindlichkeiten 649 0 0 649
davon aus Steuern (649) (0) (0) (649)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen zur Finanzierung der neuen Anlagen und bestehen gegenüber einem Gesellschafter.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen wie im Vorjahr vollumfänglich verbundene Unternehmen.

Haftungsverhältnisse

Die Saskia Power GmbH & Co. KG ist Garantin für einen Konsortialkreditvertrag ggü. einem Bankenkonsortium unter der Führung der Landesbank Baden-Württemberg. Er endet am 16. April 2026. Einzelne Tranchen aus dem Vertrag haben eine längere Laufzeit bis zum 31. März 2029. Am 31. Dezember 2023 wurde der Konsortialkredit i.H.v. 564,7 Mio. EUR beansprucht. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal.

Die im Handelsregister eingetragene Hafteinlage des Kommanditisten in Höhe von EUR 1.000.000,00 ist vollständig geleistet.

Geschäftsführung

Die persönlich haftende Gesellschafterin, Saskia Beteiligungs-GmbH, Monheim am Rhein, ist allein zur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet. Die Geschäftsführung wird durch den Geschäftsführer dieser persönlich haftenden Gesellschafterin ausgeübt.

Gero Hempel, Diplom-Kaufmann, Düren

Persönlich haftende Gesellschafterin:

Saskia Beteiligungs-GmbH, Monheim am Rhein

Gezeichnetes Kapital: EUR 25.000,00.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers sowie angefallene Beratungsgebühren brauchen nicht angegeben werden, da sie in die Angaben im Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG einbezogen werden.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG, Aalen, einbezogen. Die Palm Papier GmbH & Co. KG erstellt lediglich einen Konzernabschluss, der den kleinsten und den größten Kreis der Unternehmen umfasst.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Saskia Power GmbH & Co. KG haben.

 

Monheim am Rhein, 15. Mai 2024

Saskia Beteiligungs-GmbH

Die Geschäftsführung

Gero Hempel

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.373,00 0,00 0,00 100.373,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.890.864,75 84.970.000,00 0,00 308.860.864,75
223.991.237,75 84.970.000,00 0,00 308.961.237,75
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.789,00 4.896,00 0,00 85.685,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 71.391.198,75 24.344.917,00 0,00 95.736.115,75
71.471.987,75 24.349.813,00 0,00 95.821.800,75
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.688,00 20
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.124.749,00 152.500
213.139.437,00 152.520

Lagebericht für 2023

1. Grundlagen und Gegenstand des Unternehmens

Der Gegenstand der Saskia Power GmbH & Co. KG ist die Errichtung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) und anderen Energieerzeugungsanlagen sowie die Verwaltung, Vermietung und Verpachtung dieses Besitzes. Seit dem Jahr 2023 ist die Gesellschaft zudem als Handelsgesellschaft für CO 2 -Zertifikate (EU-Emissionsberechtigungen) innerhalb der Palm-Gruppe tätig.

Die Gesellschaft besitzt drei KWK-Anlagen an den Papierfabrikstandorten in Aalen, Eltmann und Wörth und sowie zwei Reststoffkessel am Standort Wörth.

Sämtliche im Besitz der Gesellschaft befindlichen Energieerzeugungsanlagen sind über langfristige Mietverträge an die Palm Power GmbH & Co. KG vermietet. Die Grundstücke der Standorte Aalen und Eltmann befinden sich im Eigentum der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, am Standort Wörth im Eigentum der PAFA Palm GmbH, einer Immobiliengesellschaft der Palm-Gruppe.

2. Wirtschaftsbericht

2a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für das Verständnis der Analyse des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage der Saskia Power GmbH & Co. KG von untergeordneter Bedeutung.

2b. Geschäftsentwicklung und Ertragslage

Zum 1. Februar 2023 hat die Gesellschaft die erneuerten KWK-Anlagen an den Standorten Eltmann und Wörth erworben. Die Anschaffungskosten betrugen EUR 85,0 Mio. Die Anlagen werden langfristig vermietet. Die voraussichtlichen jährlichen Mieteinnahmen betragen EUR 23,3 Mio.

Die Vermietung der neuen Anlagen an den Standorten Wörth und Eltmann wirkt sich positiv auf die Ertragslage der Gesellschaft aus.

Die Umsatzerlöse haben sich demzufolge im Vergleich zum Vorjahr um EUR 24,3 Mio. auf EUR 54,7 Mio. erhöht. Sie resultieren vollumfänglich aus der Vermietung der Energieerzeugungsanlagen an die Palm Power GmbH & Co. KG.

Die Abschreibungen sind aufgrund der beschriebenen Investitionen um EUR 11,3 Mio. auf EUR 24,3 Mio. EUR gestiegen.

Aufgrund der Finanzierung der Investitionen über konzerninterne Darlehen sind die Aufwendungen für Zinsen um EUR 2,4 Mio. auf EUR 5,3 Mio. gestiegen.

Durch zusätzlichen Mieteinnahmen ergab sich für 2023 ein positives Jahresergebnis das mit EUR 23,2 Mio. um EUR 9,8 Mio. über dem Vorjahr und auch deutlich über unserer ursprünglichen Planung lag.

2c. Finanz- und Vermögenslage

Die Finanzausstattung und Liquidität des Unternehmens wird gruppenweit durch die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG gesteuert. Auf Grund der engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG und der dortigen frei verfügbaren Liquidität sowie der Kontokorrentlinien war das Unternehmen jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beinhaltet die im Besitz der Gesellschaft stehenden KWK-Anlagen an den Standorten Aalen, Eltmann und Wörth sowie zwei Reststoffkessel am Standort Wörth.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von EUR 23,0 Mio. die im Besitz der Gesellschaft befindlichen CO 2 -Zertifikate. Von den insgesamt 922.501 zum 31. Dezember 2023 im Bestand befindlichen CO 2 -Zertifikaten wurden 657.501 im laufenden Geschäftsjahr von der Gesellschafterin Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG zum Buchwert in Höhe von EUR 3,9 Mio. eingelegt. Darüber hinaus wurden von der Gesellschaft in 2023 insgesamt 265.000 Zertifikate am Markt erworben. Der Marktwert der Zertifikate liegt zum Ende des Geschäftsjahres bei EUR 71,5 Mio.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen zur Finanzierung der in 2022 und 2023 neu erworbenen Energieerzeugungsanlagen und bestehen gegenüber der Gesellschafterin Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der im Geschäftsjahr getätigten Einlage der CO 2 -Zertifikate und des Jahresüberschusses um EUR 27,1 Mio. EUR auf EUR 42,7 Mio. erhöht.

Die Bilanzsumme hat sich durch die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen von EUR 152,5 Mio. auf 236,2 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote ist dennoch von rund 10,2 % auf rund 18,1 % gestiegen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3a. Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken aus der Vermietungstätigkeit der Gesellschaft sind durch die engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit der Palm Power GmbH & Co. KG und mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG geprägt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.

Ein potenzielles Risiko besteht in dem Ausfall der Palm Power GmbH & Co. KG als einziger Mieter der Energieerzeugungsanlagen der Gesellschaft. Aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtung der Palm Power GmbH & Co. KG mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG und der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Palm Power GmbH & Co. KG wird dieses Risiko als gering eingeschätzt.

Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Saskia Power GmbH & Co. KG und der Palm Power GmbH & Co. KG begrenzen die Chancen und Risiken auf der Ertragsseite. Aufgrund der langfristigen Mietverträge ist die Ertragssituation der Gesellschaft aus Sicht der Geschäftsführung gesichert.

Chancen und Risiken bestehen für die Gesellschaft jedoch aus dem Handel von CO 2 -Zertifikaten. Aufgrund des im Vergleich zum Marktwert zum Stichtag geringen Buchwerts der im Bestand befindlichen Zertifikate sieht die Geschäftsführung hier jedoch überwiegend Chancen für die zukünftige Ertragsentwicklung.

3b. Prognose

Für das Jahr 2024 wird eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Aufgrund der in 2023 neu abgeschlossenen Mietverträge erwarten wir eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse. Aufgrund eines Gewinns aus dem Verkauf von CO 2 -Zertifikaten an die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, erwarten wir ein Jahresergebnis, das deutlich über dem des Vorjahres liegt.

 

Aalen, 15. Mai 2024

Saskia Power GmbH & Co. KG

Die Geschäftsführung

Gero Hempel

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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