GVO Young Professionals GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thilo Knauer seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Frank Albrecht seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Marcel Muth seit 18.2.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GVO Personal GmbHOsnabrückJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GVO PERSONAL GMBH, OSNABRÜCK1 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft von einer Vielzahl von Entwicklungen geprägt, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich brachten. Trotz einiger Unsicherheiten aufgrund globaler Ereignisse und geopolitischer Spannungen konnte Deutschland insgesamt eine stabile und solide wirtschaftliche Performance verzeichnen.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
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Wirtschaftswachstum und BIP Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 kein Wirtschaftswachstum, stattdessen ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 0,3 Prozent zurück. Arbeitsmarkt und Beschäftigung Trotz schwacher Konjunktur zeigte der Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2023 eine stabile Entwicklung. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 % aus 2022 auf 5,7 % in 2023. Gleichzeitig nahm die Anzahl an Erwerbstätigen um 333.000 auf 45,93 Millionen zu und erreichte damit einen neuen Höchststand. https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Arbeitsmarkt/arb210a.html Inflation und Preisentwicklung Die Inflation in Deutschland blieb im Jahr 2023 moderat, jedoch stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zu den Vorjahren leicht an. Dies war teilweise auf gestiegene Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen, die sich aufgrund geopolitischer Spannungen und globaler Angebotsengpässe erhöhten. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte darauf mit einer vorsichtigen geldpolitischen Haltung, um eine stabile Preisentwicklung sicherzustellen. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html Export und Handel Der deutsche Exportsektor blieb auch im Jahr 2023 eine wichtige Stütze der Wirtschaft. Trotz globaler Handelsherausforderungen und protektionistischer Tendenzen in einigen Ländern konnte Deutschland seine Position als einer der weltweit führenden Exporteure behaupten. Besonders die Exporte von Maschinen, Fahrzeugen und chemischen Produkten blieben stark. Allerdings waren die Unternehmen weiterhin mit Unsicherheiten und volatilen Wechselkursen konfrontiert, was ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigte. Digitalisierung und Technologie Die Digitalisierung und der Einsatz von Technologie spielten im Jahr 2023 eine immer größere Rolle in der deutschen Wirtschaft. Unternehmen investierten verstärkt in digitale Infrastruktur, Automatisierung und künstliche Intelligenz, um ihre Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dieser Trend wurde auch durch staatliche Förderprogramme unterstützt, die darauf abzielten, die Digitalisierung in allen Branchen voranzutreiben und Deutschland als führenden Innovationsstandort zu etablieren. 1.2 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft Das Wirtschaftsjahr 2023 konnte an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Mit einem Umsatzplus von rund 32 % - getragen insbesondere durch den Geschäftsbereich Gemeinschaftsgastronomie - wurden die Erwartungen an die Post-Covid-Zeit übertroffen. Die Entwicklung des Unternehmens in der Fläche wurde plangemäß umgesetzt, so dass nunmehr rund 45 Standorte besetzt sind. Das Jahr 2023 war von einem Nachfrageüberhang geprägt, die Besetzung offener Stellen war - insbesondere im ersten Halbjahr - der limitierende Faktor für einen weiteren Umsatzanstieg. Das Geschäftsfeld "HoReCa" (Hotel - Restaurant - Catering) konnte nicht im geplanten Umfang reaktiviert werden, in diesem früheren Kerngeschäftsfeld der GVO haben sich unmittelbar nach Ende der Covid-Pandemie lokale Akteure etabliert, die auch heute noch den Anbietermarkt dominieren. Für das Jahr 2024 ist es eines der primären Ziele, in diesem Geschäftsfeld wieder signifikante Umsätze zu erzielen. 1.3 Geschäftstätigkeit Die GVO Personal GmbH ist seit über 25 Jahren der spezialisierte Anbieter von personalintensiven Dienstleistungen für die Gemeinschaftsgastronomie in Betrieben und Einrichtungen des Pflege- und Bildungssektors sowie Servicekräften rund um die Gastronomie. Die künftige Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche wird maßgeblich durch die Konjunkturentwicklung, die jeweilige regionale Arbeitsmarktentwicklung sowie durch politische und tarifrechtliche Vorgaben beeinflusst. Das gesamte Spektrum der offerierten Personaldienstleistungen umfasst neben dem klassischen Kerngeschäft der zeitweisen Personalüberlassungen, Personalvermittlungen sowie ein vielseitiges Angebot an Dienstleistungen im Bereich des Projektmanagements. 1.4 Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Geschäftsleitung im Vorjahresbericht mit einem Umsatzplus von etwa 50 % gerechnet. Dies wurde im Geschäftsjahr nicht erreicht. Dennoch ist das Ergebnis des am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahres ist als äußerst positiv zu beurteilen. Das Rohergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 26.351 TEUR um 8.916 TEUR = 33,8 % auf 35.267 TEUR. Insbesondere die erste Jahreshälfte war von Besetzungsschwierigkeiten im gastronomischen Umfeld gekennzeichnet, die sich im Jahresverlauf abgeschwächt hatte. So war es in den ersten Monaten kaum möglich, der Nachfrage entsprechend Mitarbeiter zum Ausgleich der natürlichen Fluktuation zu rekrutieren. Dennoch konnte im Jahresverlauf Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert werden, so dass der Jahresüberschuss von 3.263 TEUR um 1.016 TEUR (+ 31 %) auf 4.280 TEUR gesteigert werden konnte. Personal Als Tarifvertrag kommt der Vertrag, der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit Personaldienstleistungen (BZA) e.V. und der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit der Mitgliedsgewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) geschlossen wurde, zur Anwendung. Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind erneut gegenüber dem Vorjahr gestiegen, von 2.042 TEUR unterproportional zum Umsatzwachstum um rund 16 % auf 2.378 TEUR. Die Personalaufwandsquote hat sich von 78,2 % auf 80,7 % leicht erhöht. Gegenüber dem Vorjahr haben sich wesentliche Kostenanteile im Verhältnis zum Umsatz unterproportional verändert. Es ist das Ziel, sämtliche Wertschöpfungsprozesse weiter zu optimieren und mögliche Skaleneffekte zu generieren. Investitionen Wesentliche Investitionen der Gesellschaft erfolgten im Geschäftsjahr in die Weiterentwicklung der App um neue Funktionalitäten. Auch das Kundenportal mit Möglichkeiten zur digitalen Zeiterfassung und qualifizierten elektronischen Signatur wird kontinuierlich weiterentwickelt. 1.5 Zweigniederlassungen Neben dem Firmensitz in Osnabrück werden Niederlassungen in 45 Standorten Deutschlands betrieben. Die wesentlichen Filialen sind Hamburg, Hannover, Bielefeld, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. 1.6 Frauenquote und Diversität Die Frauenquote in der GVO liegt zurzeit bei 49,4 %, in der Hauptverwaltung in Osnabrück bei rund 70 %. In den beiden Führungsebenen zusammen wurde der angestrebten Wert von 50 % erreicht. In der GVO und ihren Tochtergesellschaften sind Führungspositionen schon immer zu einem hohen Anteil mit Frauen besetzt worden, entscheidend bei der Auswahl ist aber vor allem das Kompetenzprofil und weniger die Frage des Geschlechts. 2 Lage des Unternehmens 2.1 Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens war im Berichtsjahr gut und entsprach weitestgehend den Erwartungen. Die Preisentwicklung in der Arbeitnehmerüberlassung im gastronomischen Umfeld war nachfragegetrieben positiv, andererseits haben inflationsgetriebene Erhöhungen der Personalkosten die Marge lediglich auf dem hohen Vorjahresniveau stabilisiert. Die operative Umsatzrendite vor Steuern (EBT) betrug 2023 nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr rund 15,8 %. Das dieser Wert trotz der deutlichen Umsatzsteigerung nicht stieg, ist den mit der Expansion einhergehenden Initialkosten geschuldet. 2.2 Finanzlage Die Finanzlage wird von der Geschäftsführung als positiv beurteilt, da die Gesellschaft über eine ausreichende Liquidität in Höhe von rund 2 Mio. € verfügt. Sämtlichen Zahlungsverpflichtungen kann jederzeit pünktlich nachgekommen werden. Außerdem stehen der Gesellschaft Kreditlinien in Höhe von 280 TEUR zur Verfügung, welche in den letzten Jahren nicht genutzt wurde. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 1.325 TEUR, aus Investitionstätigkeit 1.188 TEUR und aus Finanzierungstätigkeit -9.855 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 52,8 % nach 75,4 % im Vorjahr. Der Anteil der Rückstellungen am Gesamtkapital ist gegenüber dem Vorjahr von 1.350 TEUR auf 2.370 TEUR gestiegen, insbesondere aufgrund von gestiegenen Steuerrückstellungen (987 TEUR nach 177 TEUR). Der Anteil der Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 27,4 % (Vorjahr 16,1 %) und umfasst im Wesentlichen die sonstigen Verbindlichkeiten - sie sind adäquat zur Umsatzentwicklung gestiegen, der höhere prozentuale Wert basiert in erster Linie auf der gesunkenen Bilanzsumme. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.857 TEUR auf 11.922 TEUR verringert, insbesondere, weil Ausschüttungen, auf die in den Vorjahren aufgrund der unsicheren Lage infolge der Corona-Pandemie verzichtet wurden, nachgeholt wurden. Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8.160 TEUR) und aus liquiden Mitteln in Höhe von 2.000 TEUR. Die Anlagenintensität ist im Berichtsjahr um 4,3 Prozentpunkte gestiegen und beträgt 10,4 % (Vorjahr 6,0 %). 3 Risiko- und Chancenbericht Ausschlaggebend für die weitere positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens sind die künftigen Entwicklungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, der Nachfrage und der Verfügbarkeit von Fach- und Hilfskräften im gastronomischen Umfeld. 3.1 Chancen Viele Kundenunternehmen werden durch die prognostizierte Volatilitätszunahme auch weiterhin die Flexibilität durch die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsunternehmen nutzen, um unmittelbar auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Die Unternehmen werden die Anbieter aber zukünftig nicht mehr nur als Flexibilisierungsinstrument nutzen, sondern es werden sich für die Anbieter Chancen ergeben, die in der Lage sein werden, neue Konzepte anzubieten und vor allem die in der Lage sein werden, die Wertschöpfungstiefe zu erhöhen. Auch in der Zukunft entstehen für spezialisierte Personaldienstleistungen gute Wachstumschancen. Durch ein konsequentes Lieferantenkonzentrationsmanagement vieler unserer Kunden wird sich die Anzahl an kleineren Marktbegleitern zukünftig weiter reduzieren und die bestehende Fragmentierung des Marktes mittelfristig zurückgehen. Durch die Nutzung der vorhandenen persona-service-Niederlassungs- und Infrastruktur ist es der GVO möglich geworden, flächendeckend mit Niederlassungen vertreten zu sein und einen signifikanten Wettbewerbsvorteil zu generieren. Abgeleitet aus den Kernkompetenzen, dem Netzwerk, der bekannten Marke und dem exzellenten Team arbeitet die GVO an verschiedenen weiteren Ideen für die zukünftige erfolgreiche Ausrichtung des Unternehmens. 3.2 Risiken Risiken entstehen insbesondere im rechtlichen Bereich, durch eine Verschärfung der Gesetzgebung in der Arbeitnehmerüberlassung, aber angesichts des aktuellen Mangels an Fach- und Hilfskräften auch im Bereich des Personals. Kundenseitig sieht das Management aktuell keine Risiken durch eine Nachfragereduzierung, wie sie z. B. im gewerblichen Helfermarkt produzierender Unternehmen zu beobachten ist. Auch die befürchtete Reduzierung der Nachfrage nach Köchen und Küchenhilfen durch Homeoffice und verkürzte Produktionszeiten (4-Tage-Woche) hatte bislang keinen nennenswerten Einfluss auf die Umsatzzahlen. Die Entwicklung von automatischen Küchenmaschinen, die in Kantinen ganze Menüs zubereiten können, wird auf absehbare Zeit nach unserer Einschätzung nur Nischensegmente bedienen. Rechtliche Risiken Aufgrund der umfangreichen Reformen unterliegt die Zeitarbeitsbranche - insbesondere in Deutschland - zahlreichen gesetzlichen Normen und Bestimmungen. Die Einhaltung der gesetzlichen Normen und Bestimmungen, die Anwendung des Tarif- und Branchentarifvertrages sowie interner Richtlinien werden einerseits durch die Revision, externe Auditoren sowie durch die firmeninternen QM-Beauftragten geprüft und sichergestellt. Zudem werden je nach Erfordernis externe Berater herangezogen. Regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterschulungen für die relevanten Bereiche: Arbeits- und Tarifrecht, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen sowie Steuergesetzänderungen und Sozialversicherungsvorschriften, führen im Ergebnis zu einer weiteren Minimierung der Unternehmensrisiken und Weiterqualifizierung unserer internen und externen Mitarbeiter/Innen. Personalrisiken Die Kontinuität des nachhaltigen Erfolges der GVO Personal basiert auf dem hohen Engagement, den Erfahrungen und dem Wissenstand unserer Mitarbeiter/Innen und Führungskräfte innerhalb der GVO. Die Förderung und Sicherung der Sozial- und Fachkompetenz sowie der Managementkompetenz unserer Mitarbeiter/Innen nimmt dadurch einen hohen Stellenwert ein. Durch attraktive Anreizsysteme und einer gezielten Förderung von Mitarbeitern wird versucht, eine langfristige Bindung der Leistungsträger zu erreichen. Einem generellen Fluktuationsrisiko der Mitarbeiter und dem Risiko des Mangels an qualifiziertem Personal wird durch entsprechende Rekrutierungsmaßnahmen und Personalentwicklungsprogramme begegnet. Außerdem ist das Geschäftsmodell der Zeitarbeitsbranche eng mit der Ausgestaltung des Arbeitsrechts verbunden. Eine drastische Einschränkung des Kündigungsschutzes würde sich unmittelbar auf den Geschäftsumfang der Zeitarbeitsunternehmen auswirken. Es besteht das grundsätzliche Risiko, qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren oder sie nicht in ausreichender Zahl rekrutieren zu können. Einem generellen Fluktuationsrisiko der Mitarbeiter und dem Risiko des Mangels an qualifiziertem Personal wirkt GVO durch umfangreiche Rekrutierungsmaßnahmen entgegen. 4 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer Fortsetzung der expansiven Entwicklung mit einem Umsatzplus von rund 30 % ausgegangen. Aktuell sieht die Geschäftsführung in den Bereichen Personal, Kunden und rechtliche Rahmenbedingungen keine Störeinflüsse, die einer weiteren Umsetzung der Strategie des Wachstums über die Fläche und Branchenbreite der Kunden entscheidende Hürden in den Weg stellen würde. Es bleibt eine Herausforderung, den früheren Kernmarkt der GVO "Hotellerie und Gastronomie" als zweites Standbein neu zu entwickeln, erste Erfolge sind sichtbar und werden durch die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land Impulse erfahren. Auch in der nächsten Dekade wird die GVO Personal GmbH in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld durch Flexibilität, Rechtssicherheit und Engagement am Markt erfolgreich bestehen können.
Osnabrück, 24. März 2024 gez. Frank Albrecht gez. Thilo Knauer gez. Marcel Muth BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GVO PERSONAL GMBH, OSNABRÜCKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GVO PERSONAL GMBH, OSNABRÜCK1. ALLGEMEINE ANGABEN Die GVO Personal GmbH hat ihren Sitz in Osnabrück und ist dort am Amtsgericht beim Handelsregister unter Abteilung B unter Nummer 212149 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die entsprechenden Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Darüber hinaus wurden zwecks Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses alle weiteren Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang übernommen. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Absatz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB vorgenommen. Soweit möglich, wurden bilanzsteuerrechtliche Vorschriften berücksichtigt, um die weitgehende Einheit zwischen Handels- und Steuerbilanz zu erhalten. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgten linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Der Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter, in den seit 2008 alle Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 zusammenzufassen sind, wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind auf Basis der Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB angesetzt. Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert in Ansatz gebracht. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Abwertungen in Form von Wertberichtigungen oder Forderungsabschreibungen Rechnung getragen. Zur Berücksichtigung allgemeiner Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine nach den betrieblichen Erfahrungswerten ermittelte Pauschalwertberichtigung von 1 % angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie wurden einzeln in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen zu deren vollständigen Erfüllung erforderlich sein wird. Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Änderungen der ursprünglich angewandten Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens, welche als Bestandteil des Anhangs auszuweisen ist, ist aus dem anliegenden Brutto-Anlagenspiegel ersichtlich. Der Posten A III Finanzanlagen der Bilanz setzt sich wie folgt zusammen:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 4 HGB wie folgt auf:
Vorjahreswerte in Klammern Passiva In der Position Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.000.000,00 enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 5 HGB und § 285 Nr. 1a HGB entsprechend nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel auf.
Vorjahreswerte in Klammern Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen in Höhe von TEUR 226 mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr, in Höhe von TEUR 433 mit einer Restlaufzeit über einem und unter fünf Jahren. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) wird in Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 2 Satz 1 HGB verzichtet. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 2.521,45 (Vorjahr: EUR 616,45) enthalten. Eine Aufschlüsselung des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) wird in Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 2 Satz 2 HGB n.F. nicht vorgenommen. In den Erträgen aus Beteiligungen sind in Höhe von TEUR 1.652 Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belaufen sich auf TEUR 1.322, wobei hiervon TEUR 1.281 auf das aktuelle Geschäftsjahr entfallen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den um die Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 3.150 geminderten Jahresüberschuss (TEUR 4.280) vollständig an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 5.000.000,00 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. SONSTIGE ANGABEN Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 1.256 Mitarbeiter, davon 525 Mitarbeiter in Vollzeit, 338 kurzfristig und geringfügig Beschäftigte sowie 393 Arbeitnehmer in Teilzeit. Die Gesellschaft wird von folgenden Personen als Geschäftsführer geführt:
Bezüglich der Angaben über Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Osnabrück, 15. März 2024 gez. Frank Albrecht gez. Thilo Knauer gez. Marcel Muth ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GVO Personal GmbH, Osnabrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GVO Personal GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GVO Personal GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den Entgeltbericht nach § 21 EntgTranspG als Anlage zum Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Osnabrück, 23. April 2024 ECOVIS
Audit AG
Stephan Jäkel, Wirtschaftsprüfer Holger Schütter, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Ergebnisverwendung Auf der Gesellschafterversammlung am 21. Juni 2024 wurde wie folgt beschlossen: "Der verbleibende Jahresüberschuss des Jahres 2023 nach Berücksichtigung der Vorabausschüttungen (3.150.000 €) in Höhe von 1.130.071,69 € wird vollständig an die Gesellschafterin ausgeschüttet." Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 21. Juni 2024 festgestellt. |
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