Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gross & Perthun GmbH
Industriestraße 12, 68169 Mannheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
James Paul Lang seit 4.2.2025 | Geschäftsführer |
Adrian Paul Leschnik seit 4.2.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Henry Zimmermann seit 26.4.2024 | Prokura |
Stephan Peter Gross seit 26.1.2023 | Prokura |
Jeffrey James Micklich seit 16.9.2022 | Geschäftsführer |
Ralf Ehresmann seit 9.11.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sherwin-Williams Sweden AB | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gross & Perthun GmbH (vormals: Groß & Perthun Verwaltungs GmbH)MannheimJahresabschluss zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023I. Grundlage des Unternehmens 1. Allgemeine Angaben Groß & Perthun GmbH (kurz G&P oder Gesellschaft) ist ein Tochterunternehmen der Sherwin-Williams Coatings Deutschland GmbH, Vaihingen an der Enz, die wiederum ein Tochterunternehmen der Sherwin-Williams Deutschland GmbH, Wuppertal, die wiederum ein Tochterunternehmen der Sherwin-Williams Sweden AB, Märsta, Schweden, ist. Die Sherwin-Williams Sweden AB, Märsta, Schweden, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, die The Sherwin-Williams Company, Cleveland, USA, den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Sherwin-Williams Coatings Deutschland GmbH jeweils einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Durch die Besonderheit der Anwachsung mit Ablauf des 31.12.2022 beinhalten die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht die Zahlen der G&P GmbH, sondern nur die der Komplementärin. Diese Zahlen sind daher mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Die weiteren Ausführungen erwähnen nur noch die Groß & Perthun GmbH. Damit ist auch die angewachsene Groß & Perthun GmbH & Co. KG mit gemeint. 2. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Groß & Perthun GmbH gehört zu 100% der Sherwin-Williams Coatings Deutschland GmbH. Die Gesellschaft ist in den weltweit agierenden US-amerikanischen Konzern "The Sherwin-Williams Company" integriert. Nach der Akquisition des bisherigen Familienunternehmens Groß & Perthun GmbH & Co. KG zum 01. Juli 2022 wurde die Integration in den Sherwin-Williams Konzern gestartet und erste Prozesse und Standards an die Konzernrichtlinien angepasst. Die Umsetzung wurde 2023 weiter fortgesetzt. Als Spezialist für die Landmaschinen-, Traktoren- und Nutzfahrzeugindustrie, gilt G&P als europäischer Marktführer im Bereich der Traktorenlackierung und weltweit führender Hersteller von Fußbodendirektbeschichtungen für Busse. Grundlage hierfür ist die hohe Qualität der hergestellten Lacke. Besondere Beachtung wird bereits bei der Entwicklung der maßgeschneiderten Lack- und Beschichtungssysteme auf Anwender- und Umweltfreundlichkeit gelegt. Seit Jahren vertrauen G&P namhafte Partnerfirmen aus unterschiedlichen Marktsegmenten. Zu den Kunden zählen viele europäische und international agierende Marktführer. 3. Forschung und Entwicklung Um die hohe Qualität der Lacke und maßgeschneiderten Beschichtungen zu sichern, entwickeln erfahrene Ingenieure die Produkte permanent weiter und passen sie an neue Anforderungen in der Applikations- und Fertigungstechnik an. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2023 Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu einem starken Anstieg der geopolitischen und wirtschaftspolitischen Risiken geführt. Die hohe Inflation, die große Unsicherheit sowie anhaltende Störungen der Lieferketten wirkten der wirtschaftlichen Expansion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern entgegen. Der Sachverständigenrat geht allerdings mittlerweile von einer weiteren langsamen Entspannung der Lieferketten aus. Im Euro-Raum haben sich durch die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine die konjunkturelle Lage und insbesondere der Ausblick für das Wachstum reduziert. Vor allem ist die daraus resultierende Unsicherheit vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat. Aufgrund der durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine getroffenen Gegenmaßnahme zur Behebung der Abhängigkeit des russischen Gases, ist nun die Abhängigkeit vom russischen Gas erheblich gesunken. Für 2024 rechnet der Sachverständigenrat daher mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland von 1,3 Prozent nach einer Rezession von -0,2 Prozent im Jahr 2023. Für den Euro-Raum prognostiziert der Sachverständigenrat ein Wachstum der Wirtschaft von 1,5 Prozent im Jahr 2024. Es ist zu erwarten, dass die Inflation im Jahr 2024 von 6,6% erreicht haben wird. Für das Jahr 2023 betrug die Inflation 5,9% (Quelle: Statistisches Bundesamt). Nach den Prognosen des Statistischen Bundesamtes könnte die Inflation 2024 bei 2,2 % liegen. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember allerdings auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten im November. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten die Unternehmer skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst beruhigt hat, war die Energiekrise im Jahr 2023 noch nicht überwunden. Die Abkehr Chinas von der strikten Null-Covid-Politik hat das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 gestützt. Darüber hinaus sind die Engpässe bei Vorprodukten für die Industrieunternehmen in 2023 zurückgegangen. Die deutschen Warenexporte sind gleichwohl im Gesamtjahr 2023 kalender- und saisonbereinigt um 1,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Entwicklung der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie Die volkswirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich natürlich auch in der Lack- und Druckfarbenindustrie wider. Der Markt ist 2023 durchwachsen. Die Gesamtsituation der Branche war geprägt von Rückgängen in den Produktionsmengen und -werten, wobei bestimmte Segmente gegen den Trend wuchsen. Die Produktionsmenge sank um 3,5 % auf 1,87 Millionen Tonnen. Der Produktionswert konnte hingegen um 2,9 % auf knapp 5,98 Milliarden Euro zulegen. Dieser Anstieg war vor allem durch Preissteigerungen und veränderte Marktbedingungen bedingt. Für das Jahr 2024 wird mit einer leichten Stabilisierung des Marktes gerechnet. Zwar ist die Lage weiterhin herausfordernd, doch sollen die Verkaufszahlen in den Bereichen Korrosionsschutz (+1,0 %) und Autoreparaturlacke (+1,0 %) leicht zulegen. Auch bei den Exporten und Importen wird eine Erholung von 2 % prognostiziert. Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) blickt auf ein herausforderndes Jahr 2023 zurück. Rückgänge in der Produktionsmenge wurden durch Preissteigerungen im Produktionswert ausgeglichen. Die Prognosen für 2024 deuten auf eine leichte Erholung hin, was der Branche die Möglichkeit bietet, sich von den negativen Auswirkungen der letzten Jahre zu erholen. Industrielacke Bei den Industrielacken kam es zu einem leichten Anstieg des Verbrauchs um 1,5 % in der Menge, der Wert stieg preisbedingt um 6,7 %. Während sich Autoserienlacke, Autoreparaturlacke, sonstiger Fahrzeugbau und Elektroindustrie recht erfreulich entwickelten, ging der Verbrauch von Lacken in der Holz- und Möbelindustrie sowie bei Metallerzeugnissen zurück mit einem Minus von knapp 9 %. 2024 wird bei den Industrielacken mit einem Minus von rund 0,5 % gerechnet. Durch die Preiseffekte dürfte sich der Inlandumsatz um knapp 3 % erhöhen. 2. Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung bei G&P verlief im Jahr 2023 nicht wie erwartet; es wurde ein Jahresfehlbetrag von rd. € -1,55 Mio. ausgewiesen. Aufgrund der Anwachsung im Jahr 2022 ist ein Vergleich der GuV zum Vorjahr nicht möglich. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2023 57,5 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €). Der Materialaufwand in Höhe von 27,6 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €) betrifft mit 27,2 Mio. € Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und mit 0,4 Mio. € Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der Personalaufwand in Höhe von 11,4 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €) betrifft im Wesentlichen die Lohn- und Gehaltskosten inkl. Prämien und Bonuszahlungen der im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Mitarbeiter. Die Abschreibungen in Höhe von 14,2 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €) werden insbesondere durch Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 8,1 Mio. € sowie auf den erworbenen Kundenstamm von 4,0 Mio. € bestimmt. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6,0 Mio. € (Vj. T€ 2) werden im Wesentlichen Raumkosten (1,1 Mio. €), sonstige Vertriebskosten (0,6 Mio. €), Frachtkosten (1,1 Mio. €) sowie Reparatur- und Instandhaltungskosten (0,5 Mio. €) und Leasingaufwendungen (0,2 Mio. €) ausgewiesen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 13 resultieren aus der Abzinsung von Rückstellungen. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf -1,55 Mio. € (im Vj.: Jahresüberschuss von T€ 10). Vermögens- und Finanzlage Die Anlagendeckung - das Verhältnis von Eigenkapital zu Anlagevermögen - beträgt zum Bilanzstichtag 104,7 % (Vorjahr 97,0 %). Das Anlagevermögen ist von 154,8 Mio. € auf 142,0 Mio. € gesunken. Bedingt durch die Umsatzentwicklung sind sowohl bei den Vorräten als auch bei den Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Anstiege zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote - das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme - hat sich ergebnisbedingt verringert. Sie beträgt zum Bilanzstichtag 85,1 % (Vorjahr 86,6 %). Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,7 %. Für die Finanzierung des laufenden Geschäftes musste zu keiner Zeit auf die eingeräumten Kontokorrentkreditlinien zurückgegriffen werden. Die Gesellschaft verfügte jederzeit über ausreichende Liquidität. Vorhandene Skontierungsspielräume wurden stets genutzt. Der Jahres-Cashflow, der sich aus dem Jahresergebnis, den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen und den Veränderungen der Rückstellungen ergibt, beträgt € 13,6 Mio. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und somit die Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresergebnis. Personal Wesentlicher Erfolgsbeitrag ist ein starkes Entwicklungsteam sowie kompetente Mitarbeiter in der Anwendungstechnik und Beratung. Es gilt, die Mitarbeiter weiter zu motivieren und zu fördern. In 2023 wurden keine Leiharbeitskräfte eingesetzt. Die Anzahl unserer Mitarbeiter lag im Berichtsjahr bei 102 Personen (Jahresende 22: 98). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt, welches die Qualität in der Produktentwicklung und bei der Erstellung der Produkte sicherstellt. Die jährliche Überprüfung der Qualitätsnormen ISO TS 16949 und DIN EN ISO 14001 und 9001 bestätigte das hohe Niveau der Geschäftsprozesse. Die permanente Weiterentwicklung der Qualitätsprozesse ist als wesentlicher Bestandteil in unsere Unternehmensentwicklung integriert. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen und öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. III. Chancen- und Risikobericht Die Groß & Perthun GmbH ist als Enkelgesellschaft eines börsennotierten amerikanischen Unternehmens in das interne Kontrollgefüge und Qualitätsmanagement der Konzernmutter eingebunden. Das Risikomanagement der Gesellschaft wird entsprechend durch geeignete Planungs- und Kontrollprozesse sichergestellt und regelmäßig internen und externen Revisionen unterzogen. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand der Geschäftsführung über das Geschäftsjahr 2024 sind trotz des Ukraine-Krieges im Wesentlichen keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Neben weiteren zu erwartenden Preisanstiegen bei Rohstoffen und Energien, kann auch ein weiterer Anstieg von Zahlungsausfällen diverser Kunden nicht ausgeschlossen werden. Gleichwohl liegen unsere Chancen unverändert in langjährigen Kundenbeziehungen, aufgrund guter Produktentwicklung, konsistenter Produktqualität und schneller Lieferfähigkeit. Wir beschäftigen gut ausgebildetes und erfahrenes Fachpersonal und bilden einen Teil unseres Nachwuchses selbst aus. Der Baustein der Berufsausbildung soll von uns auch gerade mit Blick auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften weiter ausgebaut werden. Die Entwicklung von lösungsmittelarmen Produkten werden wir weiter forcieren. Hier sehen wir Potential für die Zukunft. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir eine sehr angespannte wirtschaftliche Lage. Die weiterhin angespannte weltpolitische Lage machen eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung schwierig. Für die G&P gehen wir aktuell von deutlich rückläufigen Geschäften im Bereich der Landmaschinenindustrie aus; trotz der wieder erstarkten Tourismusindustrie ist im Gegensatz zu Vorjahren nicht davon auszugehen, dass die Entwicklung beim Tourismus zu einer weiteren Erholung unseres Busgeschäftes führen wird. Allerdings hat die G&P verschiedene Neuprodukte entwickelt, die im Jahr 2024 zu Umsätzen beigetragen haben. Die Integration in den Sherwin-Williams Konzern ermöglicht zum einen weitere Chancen durch den Absatz unserer Produkte auf weiteren Märkten mit einem international gestärkten Vertriebsteam, auf der anderen Seite ist aber auch eine Verlagerung von geringen Teilen der Produktion in die lokalen Zielmärkte (wie z.B. China) möglich. Für 2024 erwarten wir einen durch die genannten externen Faktoren bedingten signifikanten Rückgang der Gesamtleistung im zweistelligen Bereich. In 2025 sollte sich bei einer Erholung der Wirtschaft der Umsatz wieder stabilisieren lassen oder sogar erhöhen; für weiteres Wachstum sind die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen derzeit nicht gegeben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen des Jahres 2024 sollte sich durch die auf der einen Seite höheren Einkaufspreise, die aber wiederum durch entsprechende Konzernrabatte zum Teil aufgefangen werden können, auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 bewegen. Da in 2024 der Marktstart mehrerer margenträchtiger Produkte erfolgte, sollte auch hier die Inflation auf der Rohstoffseite durch höhere Verkaufspreise aufgefangen werden können und das Ergebnis damit in etwa gleich dem Ergebnis von 2024 sein. Aufgrund der Abschreibungen durch den Kauf und die Anwachsung wird das Jahresergebnis des Jahres 2024 deutlich negativ ausfallen. Für 2025 erwarten wir ein Jahresergebnis wie im Jahr 2024.
Mannheim, 11. März 2025 Adrian Paul Leschnik James Paul Lang Jeffrey James Miklich Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum 31.12.2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft mit Sitz in Mannheim wird beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 2092 geführt. Die Berichtsgesellschaft ist nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den in § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB genannten Größenmerkmalen eine "große" Gesellschaft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben. Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden ist gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen ausgewiesen. Die entgeltlich erworbenen Rechte nebst den erworbenen Lizenzen werden zwischen 3 und 7 Jahren abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der langen Kundenbeziehungen und den Standortvorteilen auf 15 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung beweglicher Anlagegüter erfolgte über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (zwischen 3 und 15 Jahren). Diese orientiert sich - falls zutreffend - an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 (netto) wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren wurden unter Anwendung der Durchschnittsmethode ermittelt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden die Material-, Fertigungs- und gegebenenfalls Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen. Darüber hinaus enthalten die Herstellungskosten angemessene Gemeinkostenteile. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wurde vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden - soweit notwendig - angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel und das Eigenkapital wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand danach darstellen. Die Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Bei Rückstellungen, deren Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt, wurden die zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens, unter Anwendung der "Projected Unit Credit (PUC)-Methode", ermittelt. Sie wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,83 %. Der Rententrend beträgt 2 % p. a. Ein Gehaltstrend wurde nicht berücksichtigt. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Gemäß § 253 HGB ergeben sich zum 31.12.2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 575,2. Diese liegen um T€ 4,7 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31.12.2023 bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde nach dem bilanzorientierten Konzept vorgenommen. Demnach wurden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Die aktiven latenten Steuern übersteigen die passiven latenten Steuern. Vom Recht zur Aktivierung des aktiven latenten Steuerüberhangs wurde kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2023 1. Anlagevermögen Wir verweisen auf den Anlagenspiegel. Diese Darstellung ist integrierter Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungsspiegel a) 2023
b) 2022
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
4. Verbindlichkeiten a) 2023
a) 2023
b) 2022 b) 2022
b) 2022
II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. - 31.12.2023 Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB. III. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres haben nicht stattgefunden. Zu Ergebnis des Jahresergebnisses des Folgejahres und den möglichen finanziellen Auswirkungen wird an dieser Stelle auf die Ausführungen im Lagebericht (IV. Prognosebericht) verwiesen. D. Sonstiges 1. Sonstige Verpflichtungen Die sonstigen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete) belaufen sich jährlich auf T€ 6.183,0 sowie der Gesamtbetrag der nach dem Bilanzstichtag insgesamt fälligen Zahlungsverpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen auf T€ 407,9 Außerbilanzielle Geschäfte bestehen nur aus den oben genannten Miet- und Leasingverträgen. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt vor allem in der niedrigeren Kapitalbindung gegenüber dem Erwerb. 2. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Arbeitnehmerzahlen Die G&P beschäftigte im abgelaufenen Jahr durchschnittlich
4. Geschäftsführung Gemäß Handelsregisterauszug sind zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt: Herr Dr. Uwe Kätzel, Coswig (bis 12.12.2024) Herr James Michael Donchess, Richfield / Vereinigte Staaten (bis 18.12.2024) Herr Jeffrey James Miklich, Hinckley/Vereinigte Staaten (seit 16.09.2022) Herr James Paul Lang, Bay Village/Vereinigte Staaten (seit 18.12.2024) Herr Adrian Paul Leschnik, Wuppertal (seit 18.12.2024) Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft erhalten. Zum Prokuristen - mit Einzelprokura - sind bestellt: Herr Ralf Ehresmann, Dipl.-Ing. (FH), Leimen Herr Stephan Peter Gross, Mannheim Herr Georg Antonio Cuddemi, Isen (bis 26.04.2024) Herr Matthias Henry Zimmermann, Oberhausen-Rheinhausen (ab 26.04.2024) 5. Konzernzugehörigkeit Die GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Sherwin Williams Coatings Deutschland GmbH, Vaihingen an der Enz, die wiederum mittelbar ein 100% Tochterunternehmen der Sherwin-Williams Company, Cleveland, Ohio/ USA (oberstes Mutterunternehmen) ist. Der Jahresabschluss der Groß & Perthun GmbH wird in den Konzernabschluss der Sherwin-Williams Company, Cleveland, Ohio / USA, einbezogen.
Mannheim, 11. März 2025 Adrian Paul Leschnik James Paul Lang Jeffrey James Miklich Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Groß & Perthun GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Groß & Perthun GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Groß & Perthun GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 14. März 2025 UTG
Treuhand GmbH
Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Martin Denz, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss wurde am 14.03.2025 festgestellt. |
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