Instrumentum Invest GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Volker Klauer seit 6.11.2023 | Prokura |
Hanna Wettwer seit 25.2.2013 | Prokura |
Stephan Johannes Brüggemann seit 7.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNISONO Asset Management GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtUnisono Asset Management GmbHJahresabschluss zum 31.12.2023Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Finanzierungsdefizit des Staates lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 bei 87,4 Milliarden Euro. Das Defizit blieb damit hoch, verringerte sich im Vorjahresvergleich jedoch um 9,5 Milliarden Euro, da die Einnahmen des Staates mit +4,4 % auf 1901,8 Milliarden Euro stärker stiegen als die Ausgaben mit +3,7 % auf 1989,2 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen errechnet sich für 2023 eine Defizitquote von 2,1 %. Damit wurde die Defizitquote gegenüber der ersten vorläufigen Berechnung vom 15. Januar 2024 um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert. Der im Jahr 2023 weiterhin ausgesetzte Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 % wäre somit eingehalten worden. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Entwicklung der Branche Trotz massiver Zinserhöhungen, mehrerer geopolitischen Krisen und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Gegenwind, war 2023 vor allem für Aktienanleger ein sehr positives Jahr. Die erwartete Rezession trat mit 2 Quartalen negativen Wachstums technisch zwar ein aber so, dass wir es kaum bemerkt haben. Staatliche Subventionsprogramme verbunden mit stark rückläufigen Energiepreisen hielten die Umsätze und Ergebnisse vieler Unternehmen stabil und so fielen die negativen Überraschungen weitgehend aus. Ganz so ungetrübt sah es unter der Oberfläche jedoch nicht aus. Als Exportnation war Deutschland von fehlendem Wachstum in China betroffen und musste sich nach anderen Abnehmerländern umsehen. Keine leichte Aufgabe zumal die hohen Energiepreise unsere Wettbewerbsfähigkeit belasteten. Die höheren Zinsen und nachlassende fiskalische Unterstützung machten sich aber auch ganz allgemein im Lande bemerkbar. Der DAX hat vor diesem Hintergrund ein Stück weit überraschend eine fulminante Rally hingelegt und ca. 19% dazugewonnen. Die Kursentwicklung kleinerer Unternehmen sah ganz anders und zwar viel schlechter aus, obwohl gerade hier einige Weltmarktführer und Exportweltmeister zu finden sind. Diese Unternehmen sind eben von den Standortnachteilen stärker betroffen und leiden auch stärker unter den sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen. Renten konnten hingegen keine nennenswerten Erträge liefern, sondern traten im Großen und Ganzen auf der Stelle. Geschäftstätigkeit Seit Oktober 2013 ist die Gesellschaft nach erteilter Erlaubnis der BaFin tätig. Die Geschäfte der Gesellschaft erstreckten sich ausschließlich auf den Bereich Finanzportfolioverwaltung. Auch im Jahr 2023 verlief dies ohne Zwischenfälle. Der Vertrieb erfolgte durch freie Berater in der Bundesrepublik Deutschland. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote betrug im Geschäftsjahr 76,99%. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 295.288,64 €. Der Jahresüberschuss in Höhe von 32.505,65 € entspricht in etwa der Prognose des Businessplanes der Gesellschaft. Der Bilanzgewinn liegt bei 142.361,15 €. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt ausreichend, um bestehende Verpflichtungen vollumfänglich erfüllen zu können. Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Die Kontoführung erfolgt auf Guthabenbasis. Auch nach Feststellung des Jahresabschlusses per 31.12.2023 wird die Kapitalquote gem. Artikel 92 der Capital Requirements Regulation (CRR) weiterhin eingehalten. Ertragslage Das Provisionsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2.300 € erhöht. Damit liegt das Ergebnis im geplanten Rahmen. Risikobericht Mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind Risiken verbunden. Adressausfall-, Liquiditäts- und Währungsrisiken haben dabei nur eine geringe Bedeutung für die Gesellschaft. Die Risiken bestanden 2023 vornehmlich aus geopolitischen Risiken. Der Krieg in der Ukraine und im Verlauf auch der im Westjordanland zwischen Israel und Palästina hätten sich jederzeit ausweiten können, so, wie die Auseinandersetzungen mit den Huthi-Rebellen die Lieferketten belasteten. Diese Risiken nehmen wir leider mit in das Jahr 2024. Wertverlust der vermögensverwalteten Strategien Ein nennenswertes Risiko, die fixen Kosten zu decken, ist das sinkende Volumen der gemanagten Strategien durch Kursrückgänge. Dies würde zu geringeren Einnahmen aus dem VV-Entgelt führen, aber auch zu geringeren Weitergaben. Die Ein - Jahres- Volatilitäten waren auch im Jahr 2023 deutlich niedriger als die des DAX`s. Die Ein-Jahres-Volatilitäten lagen bei 3,6% (defensiv), 4,30% (ausgewogen), 7,59 (ertrag) und 8,64% (aktiv). Die Ein-Jahres-Volatilität des DAX`s lag hingegen bei 12,89%. Das zeigt, dass Diversifikation und ein aktives Management die Schwankungen messbar sinken lässt. Maßgebliche Wertverluste der Strategien und somit Risiken geringerer Einnahmen sind spürbar, aber nicht existenzbedrohend. Sparpläne und Neuanträge sollen negativen Kursschwankungen entgegenwirken und das Volumen stetig erhöhen. Abfluss von Kundeneinlagen Ein weiteres Risiko ist der Abzug von Kundeneinlagen. Da das Volumen auf viele Anleger verteilt ist, ist es unwahrscheinlich, dass die Einlagen komplett abgezogen werden. Einzelne Abflüsse können mit laufenden neuen Einlagen aufgefangen werden. Haftungsrisiken Haftungsrisiken werden durch sorgfältige angemessene Kundenberatung und Dokumentation vermieden. Dazu werden die Mitarbeiter und freien Vertriebspartner regelmäßig geschult. Sie unterliegen klaren Handlungsdirektionen. Die UAM prüft vor jedem Vertragsabschluss, ob der Kunde ausreichend über die Chancen und Risiken der Anlage aufgeklärt wurde und ob die vermittelte Anlage geeignet ist. Anträge, bei denen dies nicht 100%ig nachvollzogen werden kann, werden nicht angenommen. Die Gesellschaft hat dennoch eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen, um ggf. Forderungen aus Haftungsklagen bedienen zu können. Technische Risiken Die Gesellschaft verfügt über einen Notfallplan für den denkbaren Ausfall sämtlicher technischer Geräte. Sonderzahlungen an die EdW Es besteht das Risiko, dass die EdW neben den jährlichen Zahlungen Sonderzahlungen auf Grund von Haftungsfällen erhebt. Da die Belastungsobergrenze bei aktuell 45% des Jahresüberschusses liegt, ist der Gesellschaft der "Worstcase" bewusst. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität um ggf. die Zahlung vorzunehmen. Rückstellungen für Sonderzahlungen wurden nicht gebildet, da zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses keine Sonderzahlung angekündigt wurde. Zusammenfassung Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Gesellschaft gegeben. Die dargestellten Risiken werden die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft nicht wesentlich beeinträchtigen. Chancen Chancen der zukünftigen Entwicklung Chancen ergeben sich durch die Gewinnung weiterer Neumandate. Ein gestiegenes Vermögensverwaltungsvolumen führt zu steigenden Provisionseinnahmen. Die Kosten fallen dabei unterproportional an, da mit der vorhandenen Infrastruktur die Betreuung eines größeren Mandantenstamms möglich ist. Wir bieten seit April 2021 durch neue Kooperationen eine papier- und unterschriftlose Depoteröffnung an. Dadurch erhoffen wir, neue Kundengruppen und Berater zu erreichen. Da Investitionen in Strategiedepots grundsätzlich eher langfristig orientiert sind, sichern diese der Firma ein Ertragsniveau das die entsprechenden Kosten deckt. Das Volumen kann weiterhin durch bestehende Anleger (Nachinvestitionen) oder auch durch neue Anleger gesteigert werden. Da Präsenzveranstaltungen jetzt wieder möglich sind versuchen wir, durch regelmäßige Veranstaltungen Berater für unser Angebot zu begeistern. Onlinemeetings werden weiterhin zusätzlich angeboten. Vergütungssystem Auf Grund der Geschäftssituation wurden im Berichtszeitraum noch keine Vergütungen an den Geschäftsführer gewährt. Prognosebericht Die Prognose bezieht sich auf das Jahr 2024. Die Tätigkeit der Gesellschaft wird sich weiter auf die standardisierte Vermögensverwaltung konzentrieren. Eine individuelle Vermögensverwaltung soll weiterhin nicht angeboten werden. So kann eine schlanke, standardisierte Abwicklung gewährleistet werden. Durch die digitale Depoteröffnungsstrecke soll weiterhin eine Verbesserung der Erlössituation für das Jahr 2024 erreicht werden. Für das Jahr 2024 rechnen wir erneut mit einem geringen Gewinn. Wir gehen davon aus, dass die Kosten durch z.B. Werbemaßnahmen im Jahr 2024 steigen. Durch höhere laufende Einnahmen sollten diese aber gedeckt werden können. Wir planen einen Neukundenzuwachs von 10%. Auf Grund der prognostizierten Werte ergibt sich, dass die Gesellschaft jederzeit die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalvorschriften einhalten wird. Fremdkapital muss nicht aufgenommen werden.
Hamburg, 10. April 2024 gez. Stephan Brüggemann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023UNISONO Asset Management GmbH, HamburgAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der UNISONO Asset Management GmbH wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungs- und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich der Gliederung, Bewertung, Genauigkeit, Vollständigkeit und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und die für Finanzdienstleistungs- und Wertpapierinstitute geltende RechKredV beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und zum Nennwert bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten (TEUR 4,1) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 6,2). Zusätzliche Pflichtangaben Organvorschüsse und -kredite Es wurden keine Organvorschüsse und -kredite vergeben (Angabe nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe (Angabe nach § 285 Nr. 3 HGB):
Sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und nicht nach §§ 251 oder 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, bestehen nicht (Angabe nach § 285 Nr. 3a HGB). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres wurde im Unternehmen eine Arbeitnehmerin beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 8.730,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 32.505,65 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 142.361,15 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 142.361,15 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, 22.04.2024 gez. Stephan Brüggemann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die UNISONO Asset Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNISONO Asset Management GmbH, Hamburg (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gensingen, den 22. April 2024 App
Audit GmbH
Jürgen App, Wirtschaftsprüfer |
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