Dresden Silicon GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Partick Herhold seit 31.8.2007 | Liquidator |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dresden Silicon GmbHDresdenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Passiva
Dresden Silicon GmbH, Dresden AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Für die Bilanz wurden die Gliederungsschemata der §§266 bzw. 275 Abs. 2 (Gesamtkostenverfahren) des HGB angewandt. Dabei wurde das Bilanzgliederungsschema des § 266 HGB zulässigerweise erweitert, soweit das zur Verbesserung der Klarheit und der Aussagekraft des Jahresabschlusses erforderlich war. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Gesellschaft entstanden im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufnahme der Geschäftstätigkeit aktivierungsfähige Aufwendungen, welche gemäß § 269 HGB als Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs aktiviert wurden. Gemäß § 282 HGB sind die aktivierten Aufwendungen, beginnend mit dem auf die Aktivierung folgenden Jahr, über einen Zeitraum von vier Jahren zu mindestens einem Viertel jährlich durch Abschreibungen zu tilgen. Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlich zulässige Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten sich bis auf € 410,00 (ohne Umsatzsteuer) belaufen, werden ebenfalls planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist auf der Passivseite ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet worden, welcher über die entsprechende Nutzungsdauer der geförderten Anlagengegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Flüssigen Mittel sind mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Unter dem Posten D. der Bilanz wird ein sog. Mezzanine-Darlehen eines Gesellschafters ausgewiesen, welches aufgrund einer Rangrücktrittsklausel nachrangig und mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe ihrer wahrscheinlichen Inanspruchnahme angemessen bilanziert. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Geschäftsführung befindet sich derzeit in weiterführenden Finanzierungsgesprächen. Es gibt mehrere Absichtserklärungen, die verhandelt werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass eine weiterführende Finanzierung zustande kommt. Die weiterführende Finanzierung soll so ausgestaltet werden, dass auch eine Überschuldung nach § 19 InsO vermieden wird. Sollte es nicht gelingen, kurzfristige finanzielle Mittel dergestalt einzuwerben, ist der Bestand der Gesellschaft auf Grund drohender Zahlungsunfähigkeit und gegebenenfalls auf Grund einer Überschuldung nach § 19 InsO gefährdet. Erläuterungen zur Bilanz Die aktivierten Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs betreffen vor allem Personalaufwendungen (T€ 143), Reisekosten (T€ 4) und Beratungsleistungen (T€ 5), die im Zusammenhang mit dem Aufbau des Geschäftsbetriebs stehen. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Gezeichnete Kapital entspricht mit € 58.850,00 dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital. Das zur Finanzierung der Gesellschaft gewährte nachrangige Mezzanine-Darlehen hat eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Zuzüglich sind abgegrenzte Zinsen in Höhe von € 44.936,76 unter diesem Posten passiviert, deren Laufzeit mehr als ein Jahr, aber weniger als fünf Jahre betragen. Unter den Sonstigen Rückstellungen werden vor allem Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (T€ 11), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 6) und Personalverpflichtungen (T€ 7) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse im Sinne des §251 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 375. Im Geschäftsjahr war Geschäftsführer Herr Dr. Patrick Herhold, Dresden. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dresden, den 27. Februar 2007 Dr. Patrick Herhold
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