Schedl Automotive System Service GmbH

Friedrich-List-Straße 6, 28309 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 35406 HB
Eingetragen
12.9.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften, sowie ferner die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Komponenten, Systemen und Modulen für die Fahrzeugindustrie, und zwar entweder selbst oder durch Beteiligungsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Petra Pongratz-Kolbig
seit 26.1.2024
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schedl Automotive System Service GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Schedl Automotive System Service GmbH Bremen

Grundlagen des Unternehmens

Schedl Automotive ist ein international aktiver Systemlieferant namhafter Automobilhersteller in Deutschland, dem europäischen Ausland, Asien und in den USA. Kernkompetenzen sind die Just-in-Sequence Rad- und Reifenmontagen auf hohem industriellem Niveau sowie Logistikdienstleistungen. Qualität und Service bestimmen das Handeln. Am Standort Bremen der Schedl Automotive System Service GmbH wird das Mercedes Benz Werk Bremen mit Kompletträdern Just-in-Sequence versorgt. Über die kontinuierliche Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Prozesse hinweg führt die Gesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit durch.

Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage der Schedl Automotive System Service GmbH

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der beschriebenen Tätigkeiten der Schedl Automotive am Standort Bremen ist im Wesentlichen eine direkte Abhängigkeit zur Kapazität des Mercedes Benz Werkes in Bremen gegeben. Der Einfluss der Entwicklung der gesamten Automobilbranche sowohl weltweit als auch in Europa und Deutschland ist demnach von elementarer Bedeutung.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres, ist das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2023 im Euroraum um 0,1% und in der EU um 0,2% gestiegen, nach 0,0% in beiden Gebieten im Vorquartal.

(Quelle: https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/18404141/2-30012024-AP-DE.pdf/6a7c7ff2-9350-8661-aea5-618d237639e5?version=1.0&t=1706600624469)

Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-demjahr-1991/)

Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der Winterprognose der Europäischen Kommission 1 wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % und für 2024 auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet korrigiert.

Für 2025 wird weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) ausgegangen.

Die Inflation dürfte sich rascher abschwächen als im Herbst projiziert. In der EU insgesamt dürfte der harmonisierte Verbraucherpreisindex von 6,3 % im Jahr 2023 auf 3,0 % im Jahr 2024 und 2,5 % im Jahr 2025 sinken. Im Euroraum dürfte er sich von 5,4 % im Jahr 2023 auf 2,7 % im Jahr 2024 und 2,2 % im Jahr 2024 abschwächen.

(Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_730)

Der weltweite Fahrzeugmarkt hat im Jahr 2023 weltweit schätzungsweise rund 74,4 Millionen Personenkraftwagen verkauft. Damit lagen die globalen Absatzzahlen wieder etwa auf dem Niveau von 2019.

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247129/umfrage/weltweite-neuzulassungen-von-pkw/)

Geschäftsausrichtung

Die Schedl Automotive System Service GmbH verfolgt eine kontinuierliche Steigerung ihres Unternehmenswertes. An dieser Zielsetzung orientiert sich konsequent die Angebots- und Preisstrategie des Unternehmens. Dumpingpreisen der Konkurrenz werden attraktive, aber kostendeckende Rad-/Reifenmontagepreise in Verbindung mit spezifischen Leistungsvorteilen entgegengesetzt. Dazu gehört auch eine konsequente Investitionspolitik, um auf zukünftige Entwicklungen hinsichtlich gesteigerter qualitativer Anforderungen der Kunden frühzeitig reagieren zu können. Im Geschäftsjahr 2023 verfügte die Schedl Automotive System Service GmbH durchschnittlich über 74 qualifizierte Mitarbeiter.

Auftragsentwicklung und Umsatzerlöse

Das Werk Mercedes Benz Bremen hat in 2023 im Vergleich zu 2022 ca. 6,5 % mehr Fahrzeuge gebaut. Die Anzahl der Montagen, deren Stückpreis, sowie der daraus resultierende Umsatz sind unsere wesentlichen Leistungsindikatoren. In 2023 hat es keine Kurzarbeit gegeben. Aufgrund der gestiegenen Produktion hat sich der Umsatz des Geschäftsjahres um 4,6 % erhöht.

(Quelle: https://group.mercedes-benz.com/unternehmen/standorte/produktionsnetzwerk-bremen.html)

Ertragslage und Ergebnisentwicklung

Trotz gestiegenen Umsatzes hat sich das Ergebnis zum Vorjahr um 157 TEUR verringert und beträgt 266 TEUR. Der Personalaufwand ist durch die höhere Produktion, sowie deutlichen Lohnerhöhungen um 193 TEUR gestiegen. Die geplanten und notwendigen Investitionen werden weiterhin durchgeführt. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 205 TEUR gesunken, die Anlagen im Bau sind um 42 TEUR gestiegen. Die Instandhaltungs- und Raumkosten sind um 120 TEUR gestiegen, die sonstigen Aufwendungen haben sich, unter anderem aufgrund der Inflation, um 739 TEUR erhöht.

Vermögens- und Finanzlage:

Der Jahresabschluss 2023 weist eine Bilanzsumme von 16.954 TEUR aus und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 15,6 % verringert. Die getätigten Investitionen - insbesondere in technische Anlagen und Maschinen- wurden eigenfinanziert. Die Steigerung von 42 TEUR bei Anlagen im Bau sind in erster Linie auf den Anfang des Umbaus für die MB.EAM Baureihe zurückzuführen. Das langfristig gebundene Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag 76 % der Bilanzsumme.

Der Vorratsbestand hat um 4,6 % zum Vorjahr zugenommen. Die Kundenforderungen haben stichtagsbedingt um 42,5 % auf 671 TEUR zugenommen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Jahr 2023 um 62,7% verringert.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 93,4 %.

Die Finanzlage ist weiterhin sehr stabil trotz Abnahme der liquiden Mittel um 573 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch kurzfristige Forderungen und den Bankbestand gedeckt.

Gesamtaussage :

Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als positiv beurteilt.

Umweltbelange

Seit Juli 2020 ist die Schedl Automotive System Service GmbH auch nach ISO 14001 erfolgreich zertifiziert. Wir verfolgen das Ziel, unseren Kunden, Lieferanten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sicheres und nachhaltiges umweltgerechtes Handeln zu ermöglichen. Kompetenz, Qualität und Sicherheit sowie unser Qualitätsmanagement führen dazu, dass eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Dienstleistung zum Nutzen unserer Kunden gewährleistet wird. Die Reduzierung von Schadstoffen durch Verwendung alternativer Energien sowie die schonende und effiziente Nutzung von bestehenden Ressourcen ist davon ein wesentlicher Baustein. Dies gilt gleichermaßen bei der Auswahl unserer Lieferanten sowie bei der Gestaltung der Arbeitsplätze, zum Beispiel durch die Nutzung von energiesparenden Geräten. Durch NQC ist Schedl Automotive System Service GmbH für seine Nachhaltigkeit positiv bewertet worden.

Cyber Security

Schedl Automotive System Service GmbH hat das TISAX Label bekommen, damit Abläufe und Systeme noch besser geschützt sind. Diese organisatorischen sowie technischen Maßnahmen erhöhen auch die Anliefersicherheit beim Kunden.

Risikobericht

Um den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung früh zu erkennen, haben wir organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen (Einrichtung QM System nach IATF 16949, monatliche Analysen der Ergebnisentwicklung und Bericht von Ursache/Wirkung an die Geschäftsleitung). Im Bereich IT Security wird ein Management nach TISAX geführt. Nach vorliegenden Informationen aus diesen Maßnahmen haben sich keine bestandsgefährdenden Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Trotz der Folgen der Inflationssteigerung konnte das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

Durch die langfristige Laufzeit der bestehenden Liefervereinbarung mit dem Mercedes Benz Werk Bremen, unserem Standort, Knowhow und den gemeinsamen Entwicklungen sind aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft zu erkennen. Allerdings würde ein deutlicher Rückgang der Produktion im Mercedes Benz Werk Bremen ein Risiko für die Gesellschaft darstellen.

Risiken durch Schäden sind durch den Abschluss entsprechender Versicherungen abgedeckt.

Prognosebericht, Chancen und Ausblick auf die weitere Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 wird noch stark beeinflusst durch die Folgen der Inflationssteigerung und Produktionsunterbrechungen. Weitere Folgen sind die unklaren Marktentwicklungen der Elektrifizierung. Auf Grund der Gesamtsituation hat dieses z.Zt. einen unübersehbaren Einfluss auf die Kosten, womit weitere Sparprogramme beibehalten und intensiviert werden.

Der Erhalt unseres Mitarbeiterstamms und dessen Qualifizierung bleibt weiterhin eine Herausforderung um die Produktivität zu steigern, Dienstleistungsanforderungen Inhouse abzubilden und den stetig zunehmenden Bedürfnissen der Kunden umfassend gerecht zu werden.

In 2024 kam es im ersten Halbjahr zu einer Volumensteigerung von ca. 6 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023. Die Teileverfügbarkeit, Inflation, Energiepreise und Elektrifizierung bleiben im Moment unklar und werden einen entsprechenden Einfluss auf das Ergebnis haben. Es wird mit einem Ergebnis gerechnet, das in etwa dem Vorjahresergebnis entspricht.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Der Liquiditätsbedarf wird unternehmensübergreifend gesteuert und überwacht.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Finanzlage nicht erkennbar.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Optimierung der unternehmensübergreifenden Liquiditätsplanung und Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

 

Bremen, den 25. September 2024

Christina Preymesser, Geschäftsführerin

Vinzenz Graßl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen 12.891 12.843
I. Sachanlagen 12.891 12.843
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.441 4.700
2. technische Anlagen und Maschinen 6.915 6.597
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 274 327
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.261 1.219
B. Umlaufvermögen 4.063 7.233
I. Vorräte 457 436
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 454 432
2. fertige Erzeugnisse und Waren 3 4
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.422 5.040
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 671 471
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.499 4.019
3. sonstige Vermögensgegenstände 252 550
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.184 1.757
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1 1
Summe Aktiva 16.955 20.077

Passiva

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital 15.838 18.672
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 110 110
1. Gezeichnetes Kapital 110 110
II. Kapitalrücklage 2.969 2.969
III. Gewinnvortrag 12.493 15.170
IV. Jahresüberschuss 266 423
B. Rückstellungen 373 282
1. Steuerrückstellungen 55 17
2. sonstige Rückstellungen 318 265
C. Verbindlichkeiten 409 723
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 204 243
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 173
3. sonstige Verbindlichkeiten 205 307
D. Rechnungsabgrenzungsposten 335 400
Summe Passiva 16.955 20.077

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
TEUR
1.1.2022 - 31.12.2022
TEUR
1. Betriebsergebnis 243 557
a) Rohergebnis 8.950 8.537
Gesamtleistung 9.783 9.348
Umsatzerlöse 9.784 9.349
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1 -1
sonstige betriebliche Erträge 20 15
Materialaufwand 853 826
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 853 826
b) Personalaufwand 3.909 3.716
Löhne und Gehälter 3.255 3.079
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 654 637
c) Abschreibungen 1.614 1.820
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.614 1.820
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 3.184 2.444
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 191 106
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 192 106
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1 0
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 119 191
4. Ergebnis nach Steuern 315 472
5. sonstige Steuern 49 49
Jahresüberschuss 266 423

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Schedl Automotive System Service GmbH

I. Allgemeine Angaben

Die Schedl Automotive System Service GmbH hat Ihren Sitz in Bremen (AG Bremen HRB 35406).

Die Schedl Automotive System Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Schedl Automotive System Service GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden (§ 275 Abs. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und gegebenenfalls zeitanteilig.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden bis zu einem Wert von 800,00 € in voller Höhe abgeschrieben.

Nachdem die Sofortabschreibung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung war, wurde handelsrechtlich entsprechend den steuerlichen Vorschriften verfahren.

Auf das gesamte Anlagevermögen wurden soweit erforderlich, Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestand und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt

Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen Einnahmen und Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aus, soweit sie Ertrag und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen im Berichtsjahr und Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter i. H. v. 1.499 TEUR (Vj.: 4.019 TEUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten als antizipative Posten Vorsteuer im Folgejahr abzugsfähig, Forderungen aus Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag, sowie Gewerbesteuer.

Das Stammkapital i. H. v. 110 TEUR ist vollständig einbezahlt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Schrott- und Personalrückstellungen.

Die Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten weisen im Berichtsjahr und im Vorjahr insgesamt eine Laufzeit bis zu einem Jahr aus.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern betragen 0 TEUR (Vj.: 173 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 27 TEUR (Vj.: 127 TEUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der soz. Sicherheit i. H. v. 0 TEUR (Vj.: 5 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern i. H. v. 158 TEUR (Vj.: 100 TEUR)

Die Steuern vorn Einkommen und Ertrag betreffen in voller Höhe das Ergebnis des Geschäftsjahres.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat die Bürgschaft für ein Darlehen der Schedl Automotive System Service GmbH & Co. KG über 10.000 TEUR übernommen. Die Darlehensvaluta betrug zum Bilanzstichtag 2.596 TEUR. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. H. von 74 TEUR betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen, welche i. H. von 52 TEUR innerhalb eines Jahres, i. H. von 22 TEUR zwischen ein und fünf Jahren fällig sind. Die Laufzeit der Leasingverträge für Stapler beträgt 5 Jahre.

2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Christina Preymesser, Speditionskauffrau, sowie Herrn Vinzenz Graßl, Dipl. Ing. geführt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB verzichtet.

3. Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Wirtschaftsjahr durchschnittlich 74 Mitarbeiter (Vj.: 73). Diese teilen sich in 51 (Vj.:60) gewerbliche Mitarbeiter und 23 (Vj.: 13) Angestellte auf.

4. übrige Angaben

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Schedl Automotive System Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Neutraubling.

Das Honorar des Abschlussprüfers wird gem. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer übermittelt.

5. Nachtragsbericht

Kurzfristige Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, liegen nicht vor.

Der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine bedingt jedoch erhebliche Preissteigerungen und Lieferschwierigkeiten.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2023 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf Vorschlag der Geschäftsführung in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bremen, den 25. September 2024

Christina Preymesser, Geschäftsführerin

Vinzenz Graßl, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
(+)
(-)
(U)
Stand 31.12.2023
TEuro TEuro TEuro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbl.Schutzrechte, ähnliche Rechte, Software 311 2 (+) 312
Summe immaterielle Vermögensgegenstände: 311 2 (+) 312
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.716 0 (+) 7.615
101 (-)
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.269 92 (+) 15.776
25 (-)
1.440 (U)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.421 108 (+) 2.377
152 (-)
4. Geleistete Anzahlungen und 1.219 1.482 (+) 1.261
Anlagen im Bau -1.440 (U)
Summe Sachanlagen: 25.624 1.682 (+) 27.029
277 (-)
0 (U)
Summe Anlagevermögen: 25.935 1.684 (+) 27.341
277 (-)
0 (U)
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023
Abschreibung
Abgang
(+)
(-)
Stand 31.12.2023
TEuro TEuro TEuro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbl.Schutzrechte, ähnliche Rechte, Software 311 1 (+) 312
Summe immaterielle Vermögensgegenstände: 311 1 (+) 312
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.016 238 (+) 3.174
80 (-)
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.672 1.214 (+) 8.861
25 (-)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.094 161 (+) 2.103
152 (-)
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 (+) 0
Summe Sachanlagen: 12.782 1.613 (+) 14.138
256 (-)
Summe Anlagevermögen: 13.093 1.614 (+) 14.451
256 (-)
BUCHWERT
Buchwert 01.01.2023
TEuro
Buchwert 31.12.2023
TEuro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbl.Schutzrechte, ähnliche Rechte, Software 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände: 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.700 4.441
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.597 6.915
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326 274
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.219 1.261
Summe Sachanlagen: 12.843 12.891
Summe Anlagevermögen: 12.843 12.891

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schedl Automotive System Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schedl Automotive System Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schedl Automotive System Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, 25. September 2024

REWIGES
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anton Rödl, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 27. November 2024 festgestellt.

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