MHF Metallhandel Frankfurt GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Alexander Richard Dr. Kuhlmann seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
Sven Wagner seit 26.1.2018 | Prokura |
Rüdiger Schnorr seit 24.8.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
F**** M******* | 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Patrizia Luisa Valerio und Roberto Eugenio Valerio in Erbengemeinschaft | 90.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MC Metallhandel GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der gesamten Weltwirtschaft im Berichtsjahr 2022 mit einem Plus von +3,2 % insgesamt deutlich schwächer als im Vorjahr (+5,7 %). Der IWF erwartet für die Industrieländer im Jahr 2023 mit einer Wachstumsrate von 2,7 % eine weitere Abschwächung des globalen Wachstums bei hohen Inflationsraten. Die in Deutschland zuletzt stark gestiegene Inflationsrate von 8,0% im Jahr 2022 wird nach Einschätzung des IWF im Jahr 2023 mit 5,4 % ebenfalls deutlich über dem BIP-Wachstum liegen, welches für Deutschland mit gerade einmal +0,3 % beziffert wird. Für das Jahr 2024 rechnete der IWF im Dezember 2022 für Deutschland mit einer Teuerungsrate von 2,2 %. Der IWF sieht die Gründe für die schwachen Wachstumsraten international insbesondere in dem Umgang der chinesischen Regierung mit der Corona-Pandemie. Die Länder der europäischen Union haben durch den Ukraine-Krieg, die hohen Energie- und Lebensmittelpreise sowie dem gestiegenen Zinsniveau der EZB, um der Inflation entgegenzuwirken, verschiedene Einflussfaktoren, welche die Volkswirtschaften an dem Rande einer Rezession bringen. Markt- und Umsatzentwicklung Die Gesellschaft handelt mit Sekundärrohstoffen, primär mit Kupfer. Abnehmer ist das produzierende Gewerbe, insbesondere Hüttenwerke, aber auch andere Handelsunternehmen. Unsere Lieferanten sind andere Schrotthändler, welche sich an uns als Großhändler richten. Wir betreiben dabei ein umfangreiches Risikomanagement und schließen Kurssicherungsgeschäfte an der London-Metall- Stock-Exchange ("LME") ab, um unsere Handelspositionen für Kupfer und Aluminium permanent abzudecken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Gesamttonnage von 23.755 MT gehandelt (i. Vj. 25.949 MT). Die Gesamttonnage lag somit 8,5 % unterhalb der des Vorjahres. Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt durch eine hohe Volatilität der Kupfernotierungen an der Londoner Metallbörse. Angetrieben durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine stiegen die Kurse vom Jahresbeginn an bis zum 7. März 2022 auf ein Allzeithoch von USD 10.854/MT. In den Folgemonaten fiel der Kupferpreis getrieben durch verstärkt aufkommende Rezessionsängste aufgrund der stark steigenden Energiepreise, der Null-Covid Politik in China, der steigenden Zinsen weltweit sowie der steigenden Inflation. Am 15. Juli 2022 sahen wir ein Tagestief von USD 6.965/MT, was einen Kursverlust von ca. 35 % bedeutet. Bis zum Jahresende konnte sich der Kupferpreis wieder auf ein Niveau von USD 8.400/MT erholen. Die hohe Volatilität der Kupfernotierungen hatte spürbare Auswirkungen auf die Verfügbarkeit an Kupferschrotten, wobei sinkende Kurse zu einer verringerten Abgabebereitschaft der Lagerhalter führten, und steigende Kupferpreise das Angebotsaufkommen steigen ließen. Während des ersten Halbjahres waren die Verbraucher gut versorgt mit Kupferschrotten, sodass sie die Abschläge aufgrund der guten Versorgungslage nach und nach moderat erhöhen konnten. In 2022 beträgt die mit Kupfer gehandelte Tonnage 20.331 MT (i. Vj.21.754 MT). Das ist ein Rückgang von rund 6,5 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt lagen die erzielten Margen bei der MC Metallhandel über den Vorjahreswerten. Die im Bereich Aluminium gehandelte Tonnage beläuft sich in 2022 auf 1.543 MT und ist damit um ca. 0,6 % höher als im Vorjahr. Die Absatzentwicklung der übrigen Sorten war ebenfalls negativ und lag mit insgesamt 1.881 MT um 29,3 % unter dem Vorjahresniveau. Die geringere Tonnage ist der rückläufigen Konjunkturentwicklung auf der Angebots-, wie auch der Nachfrageseite geschuldet. Ursächlich sind der Ukraine-Krieg und die nachfolgend massiv gestiegenen Energiekosten, welche die Nachfrage negativ beeinflusst haben. Trotz einer um insgesamt um 8,5% geringeren Tonnage waren die Umsatzerlöse aufgrund der gestiegenen Kupfernotierungen an der Börse höher als im Vorjahr. Ertragslage Die Gesellschaft betrachtet als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator das Jahresergebnis. Das handelsrechtliche Ergebnis liegt mit TEUR +291 deutlich unter dem Vorjahresergebnis von TEUR +444. Dabei wurde im Geschäftsjahr 2021 aufgrund von Verlustvorträgen ein um TEUR 139 geringerer Steueraufwand ausgewiesen als im laufenden Berichtsjahr. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse von EUR 162,6 Mio. (i. Vj. EUR 160,1 Mio.) erzielt, das entspricht einem Zuwachs von rund 1,5 %. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist um TEUR 93 auf TEUR 2.399 gefallen, die Rohertragsmarge betrug 1,5 % und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 0,1 %-Punkte verschlechtert. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr mit einem EBIT (Earnings before Interest and Tax) von TEUR 541 um TEUR 41 verschlechtert. Diese Entwicklung resultierte zum einen aus dem geringeren Rohertrag sowie aus gestiegenen Haus- und Grundstückskosten. Trotz niedrigerer Personalkosten führt dies in Summe zu einem um 7 % niedrigeren EBIT. Im Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 442 sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Versicherungserträge von TEUR 18 enthalten. Der Jahresüberschuss von TEUR 291 berücksichtigt steuerliche Erträge aus Vorjahren von TEUR 6. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist vor allem aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 291 auf 26,5 % (i. Vj. 23,9 %) gestiegen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 118 auf TEUR 10.193 nur unwesentlich erhöht. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit wurden zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr Kontokorrentkredite über TEUR 159 in Anspruch genommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden weiterhin keine wesentlichen Investitionen getätigt. Während sich die Vorräte zum 31. Dezember 2022 um TEUR 543 verminderten, stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt deutlich um TEUR 1.522 auf TEUR 7.516. Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen um TEUR 625 resultiert insbesondere aus der Inanspruchnahme gebildeter Rückstellungen für Prozessrisiken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 339 auf TEUR 2.764. Die Kreditlinien wurden durch das weiterhin hohe Handels- und Umsatzvolumen fast durchgängig in Anspruch genommen und durchschnittlich zu 38 % genutzt. Zum Bilanzstichtag wurden keine Darlehen von der Muttergesellschaft Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg, in Anspruch genommen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag TEUR 81. Eine Konzernfinanzierung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Der anhaltend hohe Finanzierungsbedarf resultierte primär aus den steigenden Metallpreisen. Zur Finanzierung der Handelsgeschäfte sind wir auf die Inanspruchnahme kurzfristiger Bankdarlehen innerhalb unserer Kreditlinie angewiesen. Insgesamt führte vor allem der liquiditätsbelastende Aufbau des Working Capital sowie die Inanspruchnahme der Rückstellungen zu einem negativen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Übersicht zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 11 (i. Vj. 12) Mitarbeiter beschäftigt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war aufgrund des hohen Bruttonutzens und des guten Jahresergebnisses zufriedenstellend. Durch die Ukraine-Krise und die Corona-Pandemie hatten wir kaum negative Einflüsse auf unser Geschäft. Die Gesamtsituation darf trotzdem nicht unterschätzt werden. Eine langfristige Unternehmensstrategie sowie eine gute Risikoabsicherung werden die Kernthemen des kommenden Kalenderjahres werden. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Die Risiken aus Schwankungen von Rohstoffnotierungen werden im Rahmen des etablierten Risikomanagementsystems erfasst und gesteuert. Unter anderem werden physische Warenbestände, offene Ein- und Verkaufsobligos sowie LME-Hedge-Verträge in einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Bewertung erfolgt monatlich und wird in der Erfolgsrechnung erfasst. Ferner werden offene Positionen von mehr als 100 MT durch Warentermingeschäfte an der LME gesichert. Handelsgeschäfte werden überwiegend mit warenkreditversicherten Kunden abgeschlossen; die Einhaltung der Kreditlimits wird streng überwacht. Steigende Kupfer-Notierungen sowie eine Ausweitung der Handelsmengen können zu einem höheren Finanzmittelbedarf führen, der durch entsprechende Kreditlinienvereinbarungen gedeckt ist. Wir gehen daher von einer weiteren Inanspruchnahme unserer Kreditlinie im Geschäftsjahr 2023 aus, die wir aber insgesamt für ausreichend halten. Darüber hinaus bestand zum 31. Dezember 2022 ein zusätzlicher Finanzmittelbedarf aus bestehenden Rücklieferungsverpflichtungen (Metallschulden) in Höhe von TEUR 3.084, sofern diese vom Lieferanten fällig gestellt worden wären. Die Gesellschaft hat die Rücklieferverpflichtungen im Rahmen des im Nachtragsbericht dargestellten Asset-Deals mit Wirkung zum 1. März 2023 veräußert. Fallende Metallnotierungen könnten das Handelsvolumen negativ beeinflussen, weil dadurch die Abgabebereitschaft der Lieferanten eher sinkt. Die Entwicklung der sortentypischen Abschläge steht zumeist in einem unmittelbaren Zusammenhang zu der Preisentwicklung an der LME. Analog zur Verfügbarkeit der Handelsware entwickeln sich die erzielbaren Rohmargen. Die Konjunkturrisiken, insbesondere im Hinblick auf die deutlich gestiegene Inflation, hohe Energie- und Produktionskosten sowie die EZB-Zinspolitik mit steigenden Zinssätzen werden nach unserer Einschätzung nicht nur die deutsche Volkswirtschaft spürbar beeinträchtigen. Geopolitisch stellt zudem die weitere Entwicklung im Ukraine-Krieg ein wachsendes Eskalationspotential dar. Die vorgenannten Risiken werden nach Berücksichtigung der Risikobegrenzungsmaßnahmen als "mittel" eingeschätzt. Es ist zum heutigen Zeitpunkt schwer prognostizierbar, wie sich die zukünftigen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere des Ukraine-Krieges, im Hinblick auf die Absatz- und Umsatzentwicklung des kommenden Geschäftsjahres auswirken können. Chancenbericht Chance und Risiko sind die zwei Seiten derselben Münze. Steigende Kupfer-Notierungen könnten daher zu einer höheren Verfügbarkeit von Material führen und somit das Handelsvolumen sowie die Entwicklung der Abschläge positiv beeinflussen. Die erzielbaren Rohmargen könnten sich für uns positiv entwickeln. Bei höheren Abschlägen können wir eine deutlich verbesserte Marge erzielen, welche zu einer signifikanten Verbesserung des Betriebsergebnisses führt. Durch den Ausbau unseres Kunden- und Lieferantennetzes sowie einer verstärkten Kooperation mit der Firma Zimmer Schrott- und Metallhandelsgesellschaft mbH sehen wir auch für die Zukunft erhebliches Potenzial für die Entwicklung unseres Unternehmens. Eine Chance zur Verbesserung des Ergebnisses ergibt sich auch aus der geographischen Ausdehnung der Absatz- und Beschaffungsmärkte im europäischen Raum, um besser auf Angebots- und Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Wir gehen von einer für uns leicht positiven Entwicklung der Abschläge bei steigenden Materialpreisen aus. Das Handelsvolumen für nichteisenhaltige Metalle dürfte im Jahr 2023 rückläufig sein. Prognosebericht Der IWF rechnet für das laufende Jahr 2023 mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft in Höhe 0,3 % und 1,3 % für 2024. Für den Euroraum geht der IWF davon aus, dass die Wirtschaftsleistung nach +3,2 % im Jahr 2022 nunmehr auf +0,3 % fällt, und im Jahr 2024 mit +1,6 % wieder zulegen wird. Der Internationale Währungsfonds erwartet für 2023 ein geringeres Wachstum. Die Inflation hingegen ist im Jahr 2022 deutlich angestiegen, was sich auch in diesem Jahr noch fortsetzen dürfte. Der IWF geht nunmehr zumindest für 2023 von einem leicht positiven BIP für die Wirtschaft aus. Die Commerzbank prognostizierte am 16. Dezember 2022 für das Jahr 2023 einen Kupferpreis in Höhe von USD 9.000/MT. Für das Jahr 2024 wurde ein Wert von USD 10.000/MT prognostiziert. Den durchschnittlichen Aluminiumpreis sieht die Commerzbank für das laufende Jahr bei USD 2.800/MT und für 2024 bei USD 3.000/MT. Für unser Unternehmen war das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend. Zwar lag das Handelsvolumen unterhalb der Erwartungen, die realisierten Margen waren aber deutlich höher als erwartet. Das ursprünglich für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 geplante positive Jahresergebnis von TEUR +25 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR +291 klar übertroffen. Die Nachfrage ist derzeit sehr verhalten, die Auftragslage der Werke ist angespannt. Wir erwarten, dass sich dies im Laufe das Geschäftsjahres 2023 wieder deutlich ändern wird. Die im Januar an der Kupferbörse stark gestiegenen Notierungen sehen wir mittelfristig als ein positives Signal für die weltweite Nachfrage. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 erwarten wir für 2023 aber eine deutliche Verringerung des Rohertrages. Wir gehen dabei von festen Metallpreisen aus und erwarten aufgrund der geringeren Margen und Tonnagen lediglich ein leicht positives Jahresergebnis, das moderat unter dem Geschäftsjahr 2022 liegen wird. In der Prognose haben wir bereits den im Nachtragsbericht genannten Asset-Deal berücksichtigt.
Frankfurt, den 31. März 2023 gezeichnet Frank Murawski, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren verwendet. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wird bei dem Handelsregister in Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 50607 geführt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen erfassten Posten werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßig linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von über EUR 250,00 und höchstens EUR 1.000,00 werden in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen angesetzt, sofern diese nicht mit Warentermingeschäften oder offenen Verträgen zu Bewertungseinheiten zusammengefasst worden sind. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Pensionsrückstellungen wird der Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 36.097,00 aus der Änderung der Bewertung durch das BilMoG zum 1. Januar 2010, entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu einem Fünfzehntel angesammelt. Im Geschäftsjahr wurde ein weiterer Betrag in Höhe von EUR 2.407,00 zugeführt und erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 4.812,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 3.681,00. Für die Bewertung von Vorräten und vorläufigen Einkaufs- und Verkaufsgeschäften (bei nachträglicher Preisfixierung) sowie schwebenden Grund- und Sicherungsgeschäften werden Bewertungseinheiten, getrennt nach den einzelnen Metallarten, gebildet. Dabei kommt die so genannte "Einfrierungsmethode" zur Anwendung. Wertänderungen von in diesem Sinne gesicherten Werten werden nicht gebucht, soweit die Bewertungseinheit effektiv ist. Ein nach Verrechnung verbleibender Verlustüberhang wird zum Abschlussstichtag unter den sonstigen Rückstellungen passiviert, ein Gewinnüberhang bleibt unberücksichtigt. Die Gesellschaft hat das Kontraktergebnis aus den an der London-Metall-Stock-Exchange ("LME") abgeschlossenen Warentermingeschäften mit Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag erfolgswirksam vereinnahmt, sofern die entsprechenden Grundgeschäfte ebenfalls im Berichtsjahr erfüllt waren. Diesen Warentermingeschäften liegen ausschließlich geschlossene Kontrakte an der LME zugrunde, deren Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag feststeht und sich nicht mehr verändern kann. Das in diesem Zusammenhang entstandene Kontraktergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR +430 (i. Vj. TEUR +189). Korrespondierend wurde wie im Vorjahr eine Forderung gegen Broker unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Für offene Verträge ohne Preisfixierung werden die Abschläge gegenüber dem Markt bewertet, wobei unrealisierte Gewinne mit unrealisierten Verlusten unabhängig von der Periode ihrer zukünftigen Entstehung aufgerechnet werden. Ergibt sich aus dem Überhang ein Abschlagsrisiko wird der Verlustüberhang unter den sonstigen Rückstellungen passiviert, ein Gewinnüberhang bleibt unberücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutsche Bundesbank veröffentlichten, Zinssatz diskontiert. Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet bzw. bei bestehender Kurssicherung mit dem Sicherungskurs bewertet. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz a) Immaterielle Vermögensgegenstände / Sachanlagen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 4 dargestellt. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. c) Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 12 (i. Vj TEUR 14) betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern im Zusammenhang mit der Personalabrechnung Dezember 2022. Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. e) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2022 bestanden aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen zukünftige Zahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 170 (i. Vj. TEUR 269). Restlaufzeit finanzieller Verpflichtungen zum Bilanzstichtag
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen mit TEUR 75 gegen verbundene Unternehmen und darüber hinaus ausschließlich gegenüber Dritten. 4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Personalaufwendungen Der Personalaufwand betrifft mit TEUR 16 (i. Vj. TEUR 6) Aufwendungen für die Altersversorgung. b) Sonstige betriebliche Aufwendungen Wie im Vorjahr gab es keine periodenfremden Aufwendungen. c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält mit TEUR 4 (i. Vj. TEUR 8) Aufwendungen aus der Aufzinsung. 5. Sonstige Angaben a) Mitglied der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2022 war Herr Frank Murawski, Kaufmann, Frankfurt am Main alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. b) Beschäftigte Arbeitnehmer Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt betrug:
c) Angaben zur Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der Metall-Chemie Holding GmbH, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Metall-Chemie Holding GmbH stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. d) Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft unterliegt einem Änderungsrisiko für Metallpreise. Das Risiko resultiert aus verschiedenen Grundgeschäften der Gesellschaft. Im Einzelnen entstehen diese Risiken für schwebende Geschäfte und Lagermengen. Zur Absicherung von Preisänderungsrisiken setzt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente in Form von Warentermingeschäften ein. Dabei werden Vereinbarungen, die im Rahmen eines Risikomanagementsystems überwacht werden, ausschließlich mit namhaften Brokern geschlossen. In diesem Zusammenhang wurden sowohl ein Mikro-Hedge als auch mehrere Makro-Hedges designiert. Die Gesellschaft bewertet die physischen Geschäfte zum aktuellen Marktpreis, der sich aus dem LME-Preis (London-Metall-Stock-Exchange) je Metallart und einem, für die Metallkategorie spezifischen, Abschlag zusammensetzt. Die LME-Geschäfte werden zu ihrem jeweiligen Terminkurs bewertet. Die einzelnen Vermögensgegenstände, Schulden und schwebenden Geschäfte werden mit ihrem jeweiligen Einstandspreis in die entsprechenden Bewertungseinheiten mit einbezogen. Die prospektive Effektivität wird im Zuge dieser Berechnungen über eine Sensitivitätsanalyse nachgewiesen. Die Bewertung bildet darüber hinaus die Basis für die retrospektive Effektivität. Die retrospektive Effektivität wird über die kumulierte Dollar-Offset-Methode nachgewiesen. Aus dieser Rechnung erfolgt auch die Ermittlung der rückstellungspflichtigen drohenden Verluste. Die Gesellschaft hat eine Rücklieferverpflichtung von rd. 470 Tonnen Kupfermetallen durch einen gegenläufigen Ankaufskontrakt an der LME gesichert, in einen Micro-Hedge designiert und mit dem Terminkurs bewertet. In die Bewertungseinheiten für Kupfer und Aluminium (Makro-Hedges) wurden die folgenden Grundgeschäfte einbezogen:
Für das Risiko aus gesicherten und nicht gesicherten Metallbeständen und -kontrakten wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 2) gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Warentermingeschäfte (sämtliche preisfixierte Ein- und Verkaufskontrakte; zum Abschlussstichtag offene Positionen) am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 entspricht dem Marktwert an der LME zu diesem Zeitpunkt und beträgt insgesamt TEUR +1.146 (i. Vj. TEUR +1.619). Das entsprechende Nominalvolumen dieser Verträge beträgt EUR 71,5 Mio. (i. Vj. EUR 138,5 Mio.). Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Warentermingeschäfte sowie Grundgeschäfte sind mit EUR 71,5 Mio. innerhalb eines Jahres fällig. e) Marktunübliche Geschäfte / Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung Marktunübliche Geschäfte gemäß §285 Nr. 21 HGB sind nicht getätigt worden. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung gem. §285 Nr. 31 HGB bestehen nicht. f) Ergebnisverwendungsvorlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 291.092,81 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Die MC Metallhandel GmbH hat zum 1. März 2023 ihren Lagerbetrieb an die Firma MHF Metallhandel Frankfurt GmbH, einer 100 % Tochter der Rhein-Main Rohstoffe GmbH, im Rahmen eines Asset Deals veräußert. Der Käufer erwirbt hierbei sämtliche Anlagen- und Maschinen des Lagerbetriebs und übernimmt insgesamt sieben Mitarbeiter. Unser Unternehmen wird sich auf den Strecken-Handel mit Kupfer fokussieren und die Zusammenarbeit mit unserem Schwesterunternehmen, der Zimmer Schrott- und Metallhandels GmbH, intensivieren. Die Gesellschaft wird dabei unverändert fortgeführt. Andere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.
Frankfurt am Main, den 31. März 2023 gezeichnet Frank Murawski, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MC Metallhandel GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MC Metallhandel GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MC Metallhandel GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 31. März 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses 2022Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 16. Juni 2023 ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 festgestellt worden. Auf der Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 291.092,81 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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