SmithWorks Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Sportgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Grohnert seit 17.7.2006 | Geschäftsführer |
Jan Alberts seit 16.9.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
2 direct GmbHSchalksmühleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Die Umrechnung von auf Fremdwährungen lautenden kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkleiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 451.077,42. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 525.446,85. Anlagenspiegel
Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Wert der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegen Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 2.652.711,20 (Vorjahr: EUR 2.452.448,67). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 5.133.572,37 einbezogen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die ausgewiesene Bürgschaft besteht insgesamt für verbundene Unternehmen. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 462.183,83 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mietzahlungen EUR 426.840,00 (Vorjahr: EUR 426.840,00) Leasinggebühren EUR 35.343,83 (Vorjahr: EUR 51.087,71) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind. Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gem. § 288 II HGB. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 41,25
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Jan Alberts, Kaufmann, Lüdenscheid und Herr Wilfried Grohnert, Kaufmann, Meinerzhagen. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.317.596,70. Auf neue Rechnung werden EUR 1.317.596,70 vorgetragen.
Schalksmühle, den 31. März 2023 / 15. Februar 2024 Jan Alberts, Geschäftsführer Wilfried Grohnert, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die 2direct GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Schalksmühle mit ca 42 Mitarbeitern und als Distributor für Elektronikzubehör bieten wir Kompetenz durch unsere Eigenmarken, branchenspezifische Lösungen, kundenspezifische Dienstleistungen, ein umfassendes Distributionsportfolio sowie ständige Verfügbarkeit. Unser Produktsortiment umfasst mehr als 4.500 aktive Artikel. Der asiatische Raum, und vor allem China, ist Ausgangspunkt und hauptsächliches Herstellungsland vieler Produkte. Zur Steuerung des Warenflusses von den Beschaffungsmärkten hin zum Kunden unterhalten wir ein zentrales Europalager in Deutschland. Ob Container oder Musterbestellung; wir können mit unserem professionellen Logistikteam den regelmäßigen täglichen Bedarf der Kunden innerhalb von 24 Stunden erfüllen. 1.2 Ziele und Strategien Maßstab für eine gute Geschäftsbeziehung ist bei 2direct die Zufriedenheit der Kunden einerseits und der gemeinsame Geschäftserfolg andererseits. Ohne erfolgreiche Kunden kann auch ein Unternehmen wie 2direct nicht erfolgreich sein. Gute Erreichbarkeit, attraktive Preise, hohe Produktverfügbarkeit, termingetreue Lieferung, schnelle Garantieabwicklung, ein professionelles Reklamationsmanagement und bedarfsgerechte Marketingsupport- und Servicedienstleistungen sind die Anforderungen, die der Fachhandel heute an seinen Lieferanten stellt. Dieser Vielfalt von Anforderungen seiner Kunden kann 2direct nun durch die Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen seiner Geschäftsprozesse und deren erfolgreichen Zertifizierung noch besser gerecht werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt der 2direct GmbH. Die Prognose für die weitere Umsatzentwicklung im Bereich ITK und CE zeigt ein Wachstum von 2,6% im Jahre 2023. Diese Wachstumsprognose sind vor dem Hintergrund der angespannten Marktlage jedoch mit Vorsicht zu genießen. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Der Lagerbestand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Lagerbestand wurde Aufgrund der Corona Pandemie mit Fabrikschließungen und Lockdowns in China weiter erhöht. So hat sich die Gesamtlieferzeit bei den meisten Artikeln auf 160 Tage erhöht. Durch die Verknappung des Frachtraums in der Seefracht erhöhten sich die Frachtpreise um das bis 5fache des Vorjahresniveau. Einhergehend mit einer Verknappung des Frachtraums und der Leercontainer. Dies führte in der Folge zu einem Aufbau an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Lieferungen und Leistungen. 2.3 Geschäftsverlauf 2.3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 sank der Umsatz um -0,92% auf TEUR 23.847. Die Aufwendungen für bezogene Waren haben sich im Vergleich zu den Umsatzerlösen konträr um 0,45% erhöht. Die positive Prognose aus dem vergangenen Geschäftsjahr konnte nicht vollumfänglich umgesetzt werden. Am Ende des erfolgreichen Geschäftsjahres 2022 verzeichnen wir bereits einen hohen Auftragsbestand von Handelsware und Projektartikeln für das kommende Geschäftsjahr. Auch für die Nachfrage im Binnenmarkt wird für das kommende Jahr leichte Erhöhung erwartet. Insgesamt schätzen wir die zukünftige Entwicklung daher als positiv ein. Der im Jahr 2019 online gegangene Webshop wird von den Kunden gut angenommen. Wie zu erwarten wurde hierdurch eine bessere Kundenbindung und ein verbessertes Informationsmanagement erreicht. Es wurden mehrere Großkunden über eine EDI-Schnittstelle eingebunden so das hier ein belegloser Datenaustausch stündlich stattfindet. In einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess wurden Verbesserungen und Updates eingepflegt. In 2022 wurden Details verbessert und wir konnten bereits mehr als 20% des Umsatzes über den Webshop generieren. 2.3.2 Beschaffung, Rohergebnis Die Rohertragsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,98% Punkte auf 26,38% gesunken. Das Rohergebnis beträgt TEUR 6.290. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 1.917 liegt unter dem des Vorjahres. 2.3.3 Personalbereich Die 2direct GmbH beschäftigt zum Ende des Berichtsjahres insgesamt 42 Mitarbeiter. Mit eingeschlossen sind 3 Auszubildende aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich, denen das Unternehmen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bietet. Für die Mitarbeiter wurde ein Vertrag mit der Jobrad GmbH abgeschlossen. Hier können die Mitarbeiter ein Fahrrad leasen, die Kosten werden vom Arbeitgeber im Bereich der gesetzlichen Möglichkeiten übernommen. Das Angebot wurde gut angenommen. Im ersten Jahr waren es 15 Mitarbeiter die ein Jobrad in Anspruch genommen haben. Weitere Angebote werden folgen um die Mitarbeiterbindung zu stärken. Das Thema Ausbildung spielt ebenfalls weiterhin eine große Rolle. Fachlageristen sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandel werden erfolgreich ausgebildet, mit dem Ziel, diese nach erfolgreicher Ausbildung in den festen Mitarbeiterstamm zu übernehmen. Für das kommende Jahr ist die Einstellung weiterer Auszubildender sowie gewerblicher und kaufmännischer Mitarbeiter geplant. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Folgende Kennzahlen zur Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich zum Geschäftsjahr 2022:
2.4.2 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich aus folgender Darstellung:
Im Jahr 2022 wurden weiter in die EDV und Warenwirtschaft investiert. Die Lagerverwaltung wurde umgestellt so das im Jahr 2024 voraussichtlich auf eine körperliche Inventur zum Bilanzstichtag verzichtet werden kann und die permanente Inventur implementiert werden kann. Die EDV ist jetzt komplett auf Terminalserver umgestellt. Die Belegerfassung der FiBu wurde komplett auf DATEV, und damit digital umgestellt. 2.4.3. Finanzlage Nach langjähriger Partnerschaft mit der ABN AMRO Commercial Finance GmbH arbeiten wir auch im Geschäftsjahr 2022 im Rahmen eines Full-Factorings zusammen. Die Andienung der gesamten Forderungen erfolgt dabei unter 100% Delkredereschutz und mit einem outgesourcten Mahn- und Inkassowesen. 2.4.4 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Im Wesentlichen war der Geschäftsverlauf 2022 im Vergleich zur aktualisierten Planung über den Erwartungen. Einen Teil dieser Entwicklung ist der Corona Pandemie geschuldet. Der Stationäre Handel hatte starke Einbrüche zu verzeichnen. Da sich die 2direct GmbH aber schon in den vergangenen Jahren auf den Internethandel und das Discount Geschäft fokussiert hat, konnten diese Einbrüche mehr als kompensiert werden. Es konnte auch weiterhin ein starker Anstieg bei Ergonomie Produkten verzeichnet werden. Die Nachfrage lag hier deutlich über den beschaffbaren Warenmengen. Prozesse im Auftragseingang konnten durch eine EDI Anbindung an die Warenwirtschaft von einem Großkunden verbessert werden. So findet der Datenaustausch voll automatisiert statt. Durch diese Umstellung kann das vorhandene Personal effektiver eingesetzt werden. Weitere Kunden sollen in 2023 auf EDI umgestellt werden. Die Margenentwicklung war rückläufig durch den schwachen Eurokurs im Verhältnis zum USD. Die extrem gestiegenen Frachtraten im Seefrachtbereich konnte nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Die Energiepreiserhöhungen im Transportsektor LKW und Paketdienst konnten auch nur zum Teil weitergegeben werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Nach Beendigung der Covid-19 Pandemie erwarten wir Steigerungen der Umsätze durch eine Intensivierung der Kundenbeziehungen im Lebensmitteleinzelhandel und Discount. Eine Normalisierung der Frachtraten nach dem Ende der Pandemie wird eine Ertragssteigerung zu Folge haben. Die Lieferketten werden sich normalisieren so dass wir den Lagerbestand senken können. 3.2 Risikobericht Das Risikomanagement der 2direct GmbH erfasst monatlich alle wesentlichen Risiken und Chancen aus Kennzahlen, Branche, Indizes, Politik etc., bewertet diese und passt das operative Geschäftsfeld unmittelbar an die Rahmenbedingungen an. Aufgrund eines Vergleiches mit dem Konkursverwalter der Chips & More GmbH wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von 250 TEUR bezahlt. So konnte ein weiterer langjähriger Rechtsstreit wegen eines Anfechtungsanspruchs vermieden werden. Umfeldrisiken Neben der unsicheren Auswirkung der Covid-19 Pandemie sehen wir als einziges Risiko die Kursschwankung der Fremdwährungen. Dieses kann jedoch als minimal eingestuft werden, da die Währungskurse kurz- und mittelfristig abgesichert sind. Weitere Risiken sind nach unserem Ermessen nicht vorhanden. Die Sperrung einer Autobahnbrücke auf der A45 in Lüdenscheid hat direkte Auswirkungen auf unsere Logistik. So kam es zu erheblichen Verspätungen bei der An- und Auslieferung. Dieses konnte jedoch durch eine Anpassung der Arbeitszeiten in der Logistik ausgeglichen werden. Wie sich das in Zukunft auf die schon angespannte Personalentwicklung auswirkt, bleibt abzuwarten. Da die 2direct GmbH über ein Serversystem der neuesten Generation verfügt, ist es möglich, allen kaufmännischen Mitarbeitern einen Home-Office Arbeitsplatz anzubieten. Über eine Terminalanbindungen sind alle Mitarbeiter mit der Warenwirtschaft verbunden. Dieses inkludiert eine Telefonanlage, die webbasierend ist, so dass der Kunde seine gewohnte Telefonnummer & Ansprechpartner jederzeit erreichen kann und keinerlei Einschränkungen in der Kommunikation hat. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses herrscht weiterhin Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Dies führt zu einer zunehmenden Unsicherheit in der zu prognostizierenden wirtschaftlichen Lage. Die Auswirkungen zeigen sich unmittelbar in der Beschaffung von Rohstoffen und Energie, den Fremdwährungskursen bis hin zu spürbaren Veränderungen der Lieferketten und der Kosten für die Logistik. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Risiko von Forderungsausfällen kann wegen der Zusammenarbeit mit der Factoring-Gesellschaft und des daraus resultierenden 100%-igen Delkredereschutzes als äußerst gering eingestuft werden. 3.3 Chancenbericht Die Covid-19 Pandemie hat in 2022 das Konsumverhalten der Verbraucher hinsichtlich der Beschaffungsmärkte verändert. Zu erwarten ist, dass sich das Konsumverhalten prozentual weiter vom stationären Handel hin zum Onlinebereich verlagern wird. Da 2direct diesen Onlinehandel maßgeblich bedient, ist für das Unternehmen eher eine Chance der Umsatzsteigerung als ein Risiko zu erwarten. Die erreichten Umsätze des laufenden Geschäftsjahres 2023 bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2022 bestätigen diese Einschätzung. Wegen der Container und Schiffsknappheit haben wir die Lagerbestände weiter erhöht gegenüber dem Vorjahr. So kann die 2direct den schwankenden Beschaffungsmärkten entgegenwirken. Durch Verringerung des Volumens der Verpackungen konnten wir die vorhandenen Lagerkapazitäten weiter verdichten und auf die Anmietung externer Flächen verzichten.
Schalksmühle, den 31. März 2023 / 15. Februar 2024 Jan Alberts, Geschäftsführer Wilfried Grohnert, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die 2 direct GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 2 direct GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 2 direct GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, 15. Februar 2024 BMT
Bergisch-Märkische Treuhand GmbH
M.A. Mähler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 15. Februar 2024 festgestellt. |
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