DiaSpect Medical GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bianca Jürgens seit 27.10.2025 | Prokura |
Christopher Dr. Pöhlmann seit 13.8.2025 | Prokura |
Dirk Schulz seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Olga Dr. Suckau seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EKF Diagnostics Holdings plc | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EKF-diagnostic GmbHBarlebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder EKF-diagnostic GmbH, 39179 BarlebenI. Grundlagen des UnternehmensDie EKF-diagnostic GmbH wurde im Jahr 1990 gegründet. Zielstellung war und ist die Entwicklung und Herstellung innovativer Medizintechnik, deren Einsatzschwerpunkt auf dem Gebiet der patientennahen Labordiagnostik (PoC, Point of Care) liegt. Die EKF-diagnostic GmbH wurde im Juli 2010 zu 100% von der EKF Diagnostics Holdings plc übernommen. Die EKF Diagnostics Holdings plc ist ein britisches Unternehmen, das an der AIM-Börse in London gelistet ist. Die EKF-diagnostic GmbH war die erste Akquisition der Holding im Bereich Diagnostik. Seitdem hat die Holding mehrere Unternehmen in England, in Irland und in den USA übernommen. Außerdem hat EKF Diagnostics Holdings plc die DiaSpect Medical AB in Schweden akquiriert, zu der die deutsche Tochtergesellschaft DiaSpect Medical GmbH mit heutigem Sitz in Barleben gehörte. Die in Deutschland ansässigen Gesellschaften des EKF-Konzerns bilden eine organisatorische Einheit. Die EKF-diagnostic GmbH hält 100% der Anteile an der SensLab GmbH (Entwicklung & Herstellung der Laktat Scout Familie) sowie 60% an der OOO EKF -diagnostic Russia (Vertriebsgesellschaft). Zum 06.12.2023 hat EKF die DiaSpect Medical GmbH von der DiaSpect Medical AB gekauft. Die DiaSpect Medical AB wurde von ihrer Eigentümerin, der EKF Diagnostics Holdings plc, zum 30.12.2023 an die BR Avveckling 23-24 AB zum Zwecke der Liquidierung verkauft. Die Hauptgeschäftsfelder der Gesellschaft sind die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von sogenannten In-vitro Diagnostika (IVD), medizintechnischen Blutmessgeräten sowie dazu gehörigen Verbrauchsmittel und Services. Die Geräte werden vorwiegend verwendet für die Analyse von Glukose, HbA1c, Laktat, Hämoglobin und Hämatokrit. Anwendung finden die Produkte zum Beispiel bei niedergelassenen Ärzten, in Laboren und Kliniken, bei Blutspendediensten, Leistungsdiagnostik im Sportbereich, in der Industrie oder selten auch beim privaten Anwender. Seit 2020 fertigt das Unternehmen auch ein Transportmedium zum gefahrlosen Transport von viralem Testmaterial (insbesondere für COVID-19 Proben). Die Gesellschaft arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung bestehender Produkte, investiert in die Entwicklung neuer Produkte und plant in 2024 weiterentwickelte Produkte auf den Markt zu bringen. EKF arbeitet an der Implementierung der Anforderungen für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) und der Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Angaben zur Höhe der Forschungs- und Entwicklungs-Kosten sind im Anhang enthalten. II. WirtschaftsberichtDie Medizintechnologie-Branche ist ein weltweiter Wachstumsmarkt. Der medizintechnische Fortschritt, die demografische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen und der erweiterte Gesundheitsbegriff werden dafür sorgen, dass dies voraussichtlich auch so bleibt. Patienten sind nach unserer Wahrnehmung immer mehr bereit, in ihre Gesundheit zu investieren. Der Markt für Medizintechnik in Deutschland wird für 2024 voraussichtlich einen Umsatz von 36,7 Mrd. EUR generieren. Der weltweite Umsatz medizintechnischer Güter wird für das Jahr 2024 mit 558 Mrd EUR geschätzt. Im globalen Vergleich werden die USA mit 197 Mrd EUR der größte Einzelmarkt sein. Für die Jahre 2024 bis 2028 wird eine jährliche Wachstumsrate von 5,3% erwartet (Quellen: Statista Medizintechnik - Deutschland, https://de.statista.com/outlook/hmo/medizintechnik/deutschland :~:text=Der%20Markt%20Medizintechnik%20in%20Deutschland,Jahr%202024%20der%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Markt, abgerufen am 19.03.2024 und Statista Medizintechnik - Weltweit", https://de.statista.com/outlook/hmo/medizintechnik/weltweit, abgerufen am 19.03.2024). In der Herbstumfrage 2023 des BVMed wird genannt, dass 66% der befragten MedTech-Unternehmen mit einem besseren Umsatzergebnis rechnen als im Vorjahr und insgesamt von einem durchschnittlichen Umsatzanstieg von 4,8% auszugehen ist. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4% etwas besser ab als die Inlandsentwicklung. An erster Stelle der gesundheitspolitischen Forderungen der Branche steht, die Medizinprodukteverordnung weiterzuentwickeln, konkret geht es um weniger Bürokratie, vorhersehbare und klare Fristen und berechenbare Kosten. (Quelle: BVMed, "BVMed-Herbstumfrage 2023", veröffentlicht am 17.10.2023, abgerufen am 19.03.2024). Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 30.186 TEUR (Vj 30.451 TEUR). Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 0,9%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) belief sich im Wesentlichen aufgrund geringerer Herstellungskosten auf 3.752 TEUR, nach 2.066 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Verbesserung um 81,6%. Die Umsatzrentabilität beträgt +9,4% nach +4,3% im Vorjahr. Der im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Umsatz (30 Mio EUR) wurde erreicht. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die Umsatzrentabilität lagen über den Erwartungen. Im Kerngeschäft mit Geräten und Verbrauchsmitteln verzeichnet die Gesellschaft kleine, aber stetige Zuwächse. Zum 31.12.2023 haben sich die liquiden Mittel der Gesellschaft wie nachfolgend erläutert um 1.002 TEUR verringert (im Vj -4.444 TEUR): Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt +1.180 TEUR (im Vj +5.024 TEUR). Im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit wirken sich im Vergleich zum Vorjahr der Abbau der Verbindlichkeiten i.H. von -1.418 TEUR (im Vj +342 TEUR) und Ertragsteuerzahlungen i.H. von -2.269 TEUR (Vj -898 TEUR) negativ aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit i.H. von -1.364 TEUR (im Vj -2.144 TEUR) beinhaltet Investitionen (i.H. von 2.252 TEUR) überwiegend in immaterielle Vermögensgegenstände und neue Maschinen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -818 TEUR (im Vj -7.324 TEUR) und beinhaltet i.w. die Gewährung eines Darlehens an den Gesellschafter i.H. von -808 TEUR (im Vj -7.102 TEUR). Bestehende Kreditlinien werden derzeit nicht genutzt. Die Vermögenslage der Gesellschaft blieb zum 31.12.2023 trotz eines Anstiegs der Vorräte, die mit den Nachwirkungen aus der Corona Pandemie zu erklären sind, nahezu konstant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten reduziert werden, während sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der Gewährung eines kurzfristigen Darlehens erhöhten. Die Eigenkapitalquote beträgt 84,2% (im Vj 77,0%). Es besteht eine kurzfristig fällige Forderung gegenüber dem Gesellschafter aus der Gewährung eines Darlehens. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2023 zwar als weiterhin positiv, jedoch nicht zufriedenstellend. Zum Jahresende 2023 waren bei EKF 142 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr wurden 9 Mitarbeiter weniger beschäftigt. III. Chancen- und Risikobericht sowie PrognoseberichtDie EKF-diagnostic GmbH ist in das konzernweite Risikomanagementsystem des EKF-Konzerns zur Überwachung der Risiken eingebunden. Alle identifizierten Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellen Auswirkung beurteilt. Eine Überwachung der Risiken ist durch verschiedene Maßnahmen und Prozesse sichergestellt. Für alle identifizierten Risiken im Zusammenhang mit der Buchhaltung und finanziellen Berichterstattung sind ebenfalls im Rahmen des internen Kontrollsystems Kontrollmaßnahmen implementiert, welche regelmäßig überwacht werden. Mehrere Faktoren können für das Unternehmen als Chancen und Risiken betrachtet werden. Wir führen hier die nach unserer Meinung wichtigsten auf: Chancen der zukünftigen Entwicklung Chancen bestehen aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs an medizinischen Produkten von hoher Qualität und der Marktentwicklung. Die Innovationsfähigkeit des Unternehmens und seine bisherige Position am Markt sind dabei die größten Chancen des Unternehmens. Diese Chancen werden durch den Zugang der Muttergesellschaft zu den Kapitalmärkten und durch Innovationen in Schwester-Unternehmen verstärkt. Insbesondere ergeben sich Synergieeffekte innerhalb der EKF-Gruppe in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Produktion sowie Einkauf und Vertrieb. In den Bereichen Fertigung und Qualität werden an allen Standorten Optimierungen durchgeführt und die Standorte erfahren einen intensiven Know-How-Austausch. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind Anwendungsregelungen zur Erfüllung der IVDR. Mit den Produkten für die HbA1c-Analyse wird EKF nach unserer Einschätzung seine Position am Markt international weiter stärken und ausbauen. EKF kann damit den an Diabetes erkrankten Menschen in Deutschland und international helfen, deren Anteil weltweit bei 537 Mio Menschen im Jahr 2021 liegt und bis 2045 auf 783 Mio. Menschen steigen soll (Quelle: IDF Diabetes Atlas, 10th edition 2021, https://diabetesatlas.org/atlas/tenth-edition/). EKF-diagnostic übernimmt die Distribution für Produkte in Europa, Afrika, im Nahen Osten sowie in Asien. Stanbio baut ihre Rolle als Distributor von EKF-Produkten im zentral- und südamerikanischen Markt weiter aus, wo sie nach unserer Wahrnehmung bereits heute über ein gut ausgebautes Distributionsnetz verfügt. Für Nordamerika wurde ein Distributionsvertrag mit einem großem OEM-Partner geschlossen. Mit dem Produkt "EKF Link" bietet die Gesellschaft ihren Kunden eine Middleware-Lösung für medizinisches Fachpersonal zur Verwaltung aller Point-of-Care-Analysegeräte und der generierten Daten über eine zentrale Plattform. Es handelt sich um eine flexible, offene Lösung, die mit POC-Analysegeräten beliebiger Hersteller gekoppelt werden kann, um Daten zur Qualitätssicherung, Patiententestergebnisse sowie Anwender und Gerätekonfigurationen in Echtzeit zu verwalten. Mit einem langjährigen OEM-Partner wurde der weltweite Distributionsvertrag langfristig verlängert. Diese Punkte und die weitere Etablierung neuer Märkte bilden die Geschäftsgrundlage für die kommenden Jahren 2024 - 2026. EKF steht nach unserer Wahrnehmung für hohe Produktqualität, Zuverlässigkeit und guten Service. Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, wird der Service- und Produktschulungsbereich bedarfsgerecht ausgebaut und die IT-Infrastruktur sowohl in Bezug auf Software als auch Hardware auf dem neuen Stand gehalten und langfristig in die Digitalisierung der Geschäftsprozesse investiert. Umfeldrisiken EKF vertreibt Produkte global und ist dadurch einer potenziellen Gefährdung durch geopolitische Konflikte ausgesetzt, beispielhaft sei hier neben dem osteuropäischen Markt - insbesondere Russland, in dem wir durch unsere Tochtergesellschaft tätig sind - auch der Markt im Nahen Osten genannt. Die breite geographische Basis unserer Kunden bedeutet jedoch, dass wir kurzfristige regional begrenzte Umsatzausfälle gut meistern können. Mit Bezug auf den Russland-Ukraine-Konflikt sieht die Gesellschaft Risiken. Um die potenziell drohenden Umsatzausfälle nach Russland und Belarus zu kompensieren, erschließt die Gesellschaft weiterhin andere Märkte und B2B-Partner. Ein Risiko besteht in Höhe der Beteiligung an der Tochtergesellschaft in Russland. Des Weiteren spürt auch die Medizintechnik Branche die Auswirkungen des makroökonomischen Umfelds in Bezug auf die weltweite Verfügbarkeit der Materialien wie Papier, Plastik, Leiterplatten und dessen Bauelemente sowie dramatisch gestiegener Beschaffungskosten. Die Gesellschaft reagiert darauf mit einem kompetenten Supply-Chain-Management sowie regelmäßigem Monitoring und Ausgleichen der Lagerbestände. Um den Kostensteigerungen entgegenzuwirken, wurde mit der Diaspect-Produktfamilie ein erfolgreiches In-Sourcing abgeschlossen. Die Gesellschaft versucht, die Kostensteigerungen an ihre Kunden weiterzugeben. Dies gelingt, jedoch teilweise zeitverzögert. Außerdem unternimmt die Gesellschaft zusätzliche Rationalisierungsanstrengungen. Die Pandemie COVID-19 hat weltweit und damit auch bei unseren Kunden erhebliche finanzielle Mittel verbraucht. Außerdem haben die Zentralbanken die Leitzinsen erhöht. Es ist denkbar, dass unsere Kunden etwas geringere finanzielle Mittel zur Verfügung haben werden. Die Gesellschaft begegnet diesem Sachverhalt durch ein nach wie vor intensives Forderungs-Monitoring. Branchenrisiken Veränderungen der regulatorischen Anforderungen werden nach aktuellen zeitlichen Vorgaben umgesetzt. Gestiegene nationale und internationale Anforderungen erfordern eine ausgezeichnete Vorbereitung und einen erheblich erhöhten zeitlichen Aufwand für Registrierungen. Hinzu kommen außerdem steigende Anforderungen an das Qualitätsmanagement zur Zertifizierung des Unternehmens (z.B. die am 26.05.2017 in Kraft getretene neue IVD-Verordnung (In-vitro Diagnostika)). Trotz der Verlängerung der Übergansfristen für die IVDR-Konformität sehen wir weiterhin Risiken für die zeitnahe Zulassung neuer bzw. Zertifizierung bestehender Produkte im Zusammenhang mit dem Mangel der benannten Stellen. EKF hat Funktionen geschaffen, um die Zusammenarbeit mit den Kunden im Bereich Regulatory Affairs zu intensivieren und um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die heutigen und künftigen Wettbewerber des Unternehmens sind große Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik und Pharma, die unserer Wahrnehmung nach erheblich mehr Ressourcen aufweisen als die EKF-diagnostic GmbH. Die EKF-diagnostic GmbH kann nicht ausschließen, dass diese Unternehmen noch bessere Produkte entwickeln. Das Unternehmen mindert dieses Risiko durch den Patentschutz seiner Entwicklungen sowie durch Kooperationen mit anderen Industrie- und Universitätspartnern. Des Weiteren werden technologische Entwicklungen anderer Unternehmen kontinuierlich beobachtet und bewertet. Leistungswirtschaftliche Risiken Hier sieht die Gesellschaft keine besonderen Risiken. Finanzwirtschaftliche Risiken Um das Währungsrisiko zu minimieren, werden die meisten Umsätze in Euro getätigt. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich der Einkauf und auch der Verkauf in USD nicht wesentlich verändert. Aufgrund eines ähnlichen Volumens ergibt sich hieraus ein natürliches Hedging. Im Geschäftsjahr 2023 war die Gesellschaft von den Wechselkursveränderungen geringfügig betroffen. Für 2024 rechnet die Gesellschaft mit keinen gravierenden Änderungen. Ein schwächerer Euro stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft, da immer noch die meisten Verträge in Euro geschlossen werden. Bei dauerhaften negativen Wechselkursveränderungen besteht ein Risiko im Beteiligungswert der Auslandsgesellschaft. Das Unternehmen betreibt vorwiegend eine B2B-Strategie und hat zahlreiche Verträge mit weltweiten Distributoren. Durch ihre relativ schwache Kapitaldecke stellen sie teilweise ein Kreditrisiko dar. Das Unternehmen betreibt ein Kredit-Management; dabei werden Kreditauskünfte eingeholt und die Bonität geprüft, bevor größere Lieferungen getätigt werden. Im Falle von unzureichender Bonität wird eine Vorauszahlung oder eine Bürgschaft bzw. Akkreditiv vom Kunden verlangt. Des Weiteren sichert sich das Unternehmen durch Hermes-Exportbürgschaften ab. Sonstige Risiken Die Zukunft des Unternehmens ist von zufriedenen und qualifizierten Mitarbeitern abhängig. Das Unternehmen bietet verschiedene Anreizmodelle, um Arbeits- und Privatleben gut vereinbaren zu können und Mitarbeiter langfristig zu binden. Beim Auswahlprozess der neuen Mitarbeiter wird gezielt darauf geachtet, dass die Werte des Unternehmens und die der bewerbenden Person übereinstimmen. Für ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen wie der EKF-diagnostic GmbH ist es von essenzieller Bedeutung, dass die Mitarbeiter sowohl flexibel und innovativ als auch hochqualifiziert und motiviert sind. Um den Unternehmenserfolg weiterhin sichern und wettbewerbsfähig bleiben zu können, nimmt die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Wir legen in der Personalentwicklung Wert auf umfassende Ausbildungs- und Entwicklungskonzepte, die unsere Mitarbeiter in verschiedenen Berufsphasen dabei unterstützen, ihre persönlichen und fachlichen Fähigkeiten zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die EKF versteht die qualifizierte Ausbildung junger Menschen als wichtigen, sozialen Auftrag, sie genießt daher einen besonderen Stellenwert. Zum Bilanzstichtag wurden insgesamt zwei Auszubildende im Beruf "Industriekaufmann/-frau" beschäftigt. Ergänzt wird die betriebliche Ausbildung durch zusätzliche, externe Schulungen, was regelmäßig zu guten bis sehr guten Ergebnissen unserer Auszubildenden führt. Unserer Einschätzung nach wurde allen erkennbaren Risiken buchhalterisch durch entsprechende Rückstellungen, soweit sie handels- und/oder steuerrechtlich zulässig sind, entsprechend Rechnung getragen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Für 2024 plant die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von ca. 32 Mio EUR, ein Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag von 3,4 Mio. EUR und eine Umsatzrentabilität von 10,7%.
Barleben, 30. April 2024 Dr. Olga Suckau Dirk Schulz Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine AngabenDie EKF-diagnostic GmbH hat ihren Sitz in Barleben und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (Reg. Nr. HRB 101939). Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden unter Anwendung der §§ 266 und 275 HGB sowie des § 42 GmbHG nach den Regelungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) gegliedert. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Anhangs werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB beansprucht. Sämtliche davon-Vermerke zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Anhang angegeben. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden Zuschüsse und Zulagen zum Anlagevermögen in einem Sonderposten abgebildet. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen für immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 10 Jahre, für Gebäude 33 1/3 bis 40 Jahre, für die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1 und 20 Jahren. Abnutzbare geringwertige Anlagegegenstände (Anschaffungskosten bis 800,00 EUR) werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Selbst geschaffene Entwicklungen werden zu Herstellungskosten aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Die Herstellungskosten beinhalten die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile sowie die Kosten aus der Inanspruchnahme von Diensten Dritter. Die planmäßigen Nutzungsdauern belaufen sich auf 5 bis 7 Jahre. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Eine Abwertung auf die Beteiligung an der Tochtergesellschaft in Russland wurde bisher nicht als notwendig erachtet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren werden mit Durchschnittseinkaufspreisen bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese werden auf der Grundlage von zeitbezogenen Verrechnungssätzen ermittelt und beinhalten die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile. Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Die Fremdwährungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs in EUR umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert und in der im Handelsregister eingetragenen Höhe ausgewiesen. Das Stammkapital beträgt 58.750,00 EUR. Die erhaltenen Investitionszuschüsse und -zulagen werden unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen ausgewiesen. Die ertragswirksame Auflösung erfolgte nach Inbetriebnahme des begünstigten Sachanlagevermögens über dessen Nutzungsdauer. Der Auflösungsbetrag im Geschäftsjahr ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt der Steuersatz zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz in Höhe von 15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie in Höhe von 11,55 % für die Gewerbesteuer zugrunde. Damit ergibt sich ein effektiver Steuersatz von insgesamt 27,38 %. 3. Fremdwährungsgeschäfte § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGBDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Fremdwährungsgeschäfte getätigt. Die Geschäfte werden konzerneinheitlich mit dem konzerneigenen Monatsmittelkurs erfasst. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage ergeben sich hieraus nicht. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. (§ 256a HGB). Es gibt keine Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Entwicklungskosten Die im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten gesamt belaufen sich auf 455,6 TEUR. Aufgrund einer Nachaktivierung aus Vorjahren ergeben sich im Geschäftsjahr Zugänge in Höhe von 536,2 TEUR. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens führen zu einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von insgesamt 1.546,3 TEUR. Anteile an anderen Unternehmen § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft ist mit 41.550 EUR (100 %) am Stammkapital der SensLab - Gesellschaft zur Entwicklung und Herstellung bioelektrochemischer Sensoren mbH, Leipzig, beteiligt. Der Jahresfehlbetrag 2023 der SensLab GmbH beträgt 392,8 TEUR und das Eigenkapital 1.888,0 TEUR. Ferner hat die Gesellschaft zum 06.12.2023 die DiaSpect Medical GmbH, Barleben, zu 100% mit einem Stammkapital von 25.000 EUR gekauft. Der Jahresüberschuss 2023 der DiaSpect beträgt 377,6 TEUR. Die Gesellschaft ist mit 6.000,00 RUB (umgerechnet mit historischem Kurs 92,62 EUR, 60 %) am Kapital der OOO EKF-diagnostika Russland, Moskau, beteiligt. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Eigenkapital der OOO EKF-diagnostika Moskau 312.817 TRUB (3.170 TEUR). Das Ergebnis des Jahres 2023 betrug 100.744 TRUB (1.021 TEUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 774,8 TEUR (Vorjahr: 493,3 TEUR), aus Finanzierung in Höhe von 8.253,8 TEUR (Vorjahr: 7.102,0 TEUR) sowie aus einer umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von 0,0 TEUR (Vorjahr: 45,5 TEUR). Die Forderungen aus Finanzierung sind vollständig gegen Gesellschafter. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten enthält ein verpfändetes Guthaben gegenüber einem Geschäftspartner in Höhe von 368 TEUR. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beinhaltet den auf künftige Geschäftsjahre entfallenden Anteil eines Zuschusses der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie Investitionszulagen. Der auf künftige Geschäftsjahre entfallende Anteil wird phasengleich zu den Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von 34,1 TEUR ertragswirksam aufgelöst. Der Ausweis der Auflösung erfolgte unter den sonstigen betrieblichen Erträgen. Im Geschäftsjahr sind neue Zuschüsse in Höhe von 13,9 TEUR in den Sonderposten zugeführt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit Steuerrückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von 359 TEUR (Vorjahr: 1.845 TEUR) ab. Davon betragen für die Gewerbesteuer 256 TEUR und für die Körperschaftsteuer 103 TEUR. In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen 515,1 TEUR (Vorjahr: 1.531,5 TEUR) und einem kurzfristigen Darlehen 500,0 TEUR (Vorjahr 0,0). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die vollumfänglich aus der Konzernfinanzierung stammenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden im Geschäftsjahr 2023 komplett beglichen. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 241,7 TEUR (Vorjahr: 166,3 TEUR) beinhalten u.a. Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von 84,0 TEUR (Vorjahr: 97,7 TEUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1,3 TEUR (Vorjahr: 1,1 EUR), Latente Steuern Die latenten Steuern ergeben zum Bilanzstichtag analog zum Vorjahr einen passiven latenten Steuersaldo in Höhe von 549,3 TEUR (Vorjahr: 492,8 TEUR). Die Zuführung im Geschäftsjahr beträgt somit 56,5 TEUR. Andere aktivierte Eigenleistungen Hierin sind aktivierte Eigenleistungen für das Sachanlagevermögen und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände mit dem Stundenverrechnungssatz für eigene Mitarbeiter angesetzt worden. Erträge aus Beteiligungen Hiervon stammen sämtliche Erträge wie im Vorjahr aus verbundenen Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Hiervon stammen Zinserträge in Höhe von 251,9 TEUR (Vorjahr 124,0 TEUR) aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Hierin sind aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,5 TEUR enthalten (Vorjahr: 0,0 TEUR). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dem Posten sind Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von 56,5 TEUR (Vorjahr: 183,0 TEUR) enthalten. 5. Ergänzende Angaben bei Anwendung des UmsatzkostenverfahrensDer Materialaufwand betrug 10.667,4 TEUR (Vorjahr: 12.437,4 TEUR). Dabei entfielen auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.704,9 TEUR (Vorjahr: 10.807,5 TEUR) und auf Aufwendungen für bezogene Leistungen 962,5 TEUR (Vorjahr: 1.626,9 TEUR). Der Personalaufwand betrug 8.601,5 TEUR (Vorjahr: 8.189,7 TEUR). Dabei entfielen auf Löhne und Gehälter 7.023,4 TEUR (Vorjahr: 6.586,9 TEUR) und auf soziale Abgaben 1.571,0 TEUR (Vorjahr: 1.602,8 TEUR). Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen 14,0 TEUR (Vorjahr: 13,9 TEUR). 6. Sonstige Erläuterungen und AngabenHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Geschäftsführung Die Geschäfte des Unternehmens wurden bis zum 30. November 2023 durch Herrn Dipl. Ing. Steffen Borlich (hauptberuflicher Geschäftsführer), durch Marc Davies bis zum 30. September 2023 hauptberuflicher Chief Financial Officer der EKF-Gruppe und durch Frau Dr. Olga Suckau hauptberufliche Geschäftsführerin der EKF GmbH geführt. Zum 01.Januar 2024 wurde Herr Dirk Schulz mit zum hauptberuflichen Geschäftsführer bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB ist die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterblieben. Mitarbeiterzahlen Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 147 Mitarbeiter beschäftigt worden. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 954,5 TEUR, davon 166,7 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft hat mit ihrem Gesellschafter (verbundenes Unternehmen) einen Mietvertrag über die Anmietung des Betriebsgebäudes geschlossen. Der jährliche Mietzins beträgt 166,7 TEUR. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingraten für Betriebsfahrzeuge und sonstigen Mieten betragen über die jeweilige Laufzeit insgesamt 257,8 TEUR. Name und Sitz der Muttergesellschaft Die EKF-diagnostic GmbH wird in den Konzernabschluss der EKF Diagnostics Holdings plc. mit Sitz in Penarth, Cardiff, als vollkonsolidiertes Unternehmen einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist unter https://www.ekfdiagnostics.com/Investors.html erhältlich. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, lagen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 nicht vor. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.849,2 TEUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr werden 24.411,6 TEUR auf neue Rechnung vorgetragen.
Barleben, 30. April 2024 Dr. Olga Suckau Dirk Schulz Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EKF-diagnostic GmbH, Barleben Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EKF-diagnostic GmbH, Barleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EKF-diagnostic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 22. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Schubert, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 21.08.2024 festgestellt. |
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