Export Union GmbH International Wines
Werner-von-Siemens-Straße 14, 55232 Alzey, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Otto Fritz Rädecke seit 21.3.2006 | Geschäftsführer |
Horst Pistorius seit 21.3.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
K***** A****** R****** | 19.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Pistorius Beteiligungs GbR | 30.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
LOUVET & CIE. GMBHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Export Union GmbH International WinesAlzeyJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung der Lage 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Kernkompetenz der Export Union GmbH - International Wines liegt im Import und der Abfüllung von Trinkweinen sowie im Bereich Full-Service-Leistungen bei der Abfüllung von Weinen aus aller Welt. Aus diesem Grund ist die Export Union GmbH - International Wines der Branche der weinvermarktenden Unternehmen zuzuordnen. Wichtigster und umsatzstarker Bereich ist die Lieferung von Weinen an Abnehmer im In- und Ausland, gefolgt vom Produktsegment der Full-Service-Leistungen. Angesichts des breiten Produktspektrums ist ein Branchenvergleich schwer möglich, da aufgrund der individuellen Struktur vergleichbare Wettbewerbs- und Marktverhältnisse für das gesamte Produktsortiment in dieser Form nicht statistisch erfasst werden. Zu den einzelnen Produktbereichen lässt sich lediglich folgende Einschätzung der Geschäftsführung festhalten: Im Jahr 2023 zeigten die beteiligten Wirtschaftskreise eine rückläufige Entwicklung nach der überstandenen Covid-19 Pandemie. Laut brancheninternen Aussagen entwickelten sich in Deutschland sowohl der Absatz als auch der Umsatz bei Wein im Jahr 2023 im Einzelhandel unterschiedlich mit negativer Tendenz, und sowieim Handel mit der Gastronomie aufgrund der allgemeinen Unsicherheit nach unten. Hinsichtlich der für unser Haus relevanten Segmente konnten wir die Umsätze gegenüber dem Vorjahr weitgehend halten. Ursächlich hierfür war die gute Geschäftslage bei unseren Abnehmern im europäischen Raum in Verbindung mit dem Entfall der Beschränkungen im Gastronomiebereich. Im Geschäftsfeld Full-Service blieben die Umsätze stabil. Die Gesamt-Absatzentwicklung der Export Union GmbH konsolidierte in 2023. Der Umsatz sank leicht auf 23,3 Mio. Euro. Der Absatz von Fassweinen war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. 2. Umsatz- und Ertragsentwicklung Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert, ebenso war die EBIT-Marge etwas niedriger. Es wurde ein positives Geschäftsergebnis erzielt. Die für das Jahr 2023 geplanten Absatzmengen wurden fast erreicht. Der Gesamtumsatz von T€ 23.290 war gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Konditionen bei Alt- und Neukontrakten mit den Abnehmern konnten in unverändert preisorientierten Absatzmärkten weitgehend erreicht werden, wurden jedoch nach wie vor durch deutlich erhöhte Einstandskosten für Rohmaterial beeinflusst. Insbesondere bei Verpackungsmaterialien traten nochmals Preissteigerungen bei gleichzeitigen langen Lieferzeiten ein. Dies führte zu einer Erhöhung der Warenbestände (Glasflaschen, Verschlüsse etc.) sowie der Beschaffungskosten. Die im abgelaufenen Jahr angefallenen Produktions- und Logistikaufwendungen trugen der Geschäftsentwicklung Rechnung. Die Personalkosten und einige variable sonstige Kosten erhöhten sich leicht aufgrund der Inflationseffekte, in der Summe waren die betrieblichen Aufwendungen allerdings deutlich niedriger als im Vorjahr. Im Absatzgebiet Großbritannien kam es aufgrund des Brexits weiterhin zu erhöhtem Verwaltungsaufwand und erschwerten Lieferbedingungen. 3. Produktion Das Produktsortiment der Export Union GmbH - International Wines blieb an sich nahezu unverändert. Wiederum hinzugekommen sind neue Weinsorten und Verpackungsformen. Im gesamten Produktionsbereich wurde während des vergangenen Geschäftsjahres im Einschichtbetrieb gearbeitet. Die dauerhafte Wirtschaftlichkeit der Produktionsanlagen war im Geschäftsjahr gegeben - notwendige Wartungen wurden entsprechend den Wartungsplänen durchgeführt. Das bereits seit Jahren installierte und mit Erfolg auditierte HACCP-System wurde weiter eingesetzt und zusammen mit dem Qualitätssicherungssystem an die verschärften Anforderungen des IFS-Audits angepasst. Sowohl das Audit für IFS als auch das Audit gemäß der EG-Öko-Verordnung wurden wie in den Vorjahren mit Erfolg bestanden. 4. Beschaffung und Warenwirtschaft Die Situation an den Beschaffungsmärkten gestaltete sich im Jahresverlauf nach wie vor sehr differenziert. Für einige Weine und Herkünfte konnten Preissenkungen verzeichnet werden. Bei Verpackungsmaterialien traten weiterhin Preissteigerungen bei gleichzeitiger starker Verknappung und langen Lieferzeiten ein. Dies führte zu einer massiven Erhöhung der Warenbestände (Glasflaschen, Verschlüsse etc.) sowie der Beschaffungskosten. 5. Investitionen Im Jahr 2023 wurden sämtliche notwendigen Investitionen durchgeführt, um das bestehende Sachanlagevermögen auf aktuellem technischem Stand zu halten und eine effiziente Produktion zu gewährleisten. Für das Jahr 2024 planen wir neben den üblichen Ersatzinvestitionen keine weiteren Investitionen. 6. Personal- und Sozialbereich Die Firma Export Union GmbH ist nicht tarifgebunden, da sie keinem Arbeitgeberverband angehört, jedoch orientiert sich die Entlohnung der Mitarbeiter an den marktüblichen Sätzen in der Branche. Betriebsinterne wie auch externe Schulungen erfolgen regelmäßig in allen Abteilungen, um stets den aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen zu können. Darüber hinaus erfolgen regelmäßig Einweisungen über die Vorschriften des Unfallschutzes, so dass die Zahl der Berufsunfälle unter dem üblichen Rahmen liegt. II. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das Unternehmen befindet sich in einem Wettbewerb, der durch Preis- und Qualitätsdruck geprägt wird. Der anhaltende Margendruck auf der Absatzseite und der unsichere Rohstoffmarkt auf der Beschaffungsseite werden auch zukünftig verstärkt im Fokus des Unternehmens stehen. Für das Jahr 2024 rechnen wir absatzseitig im Hinblick auf unsichere Marktaussichten (Ukrainekrieg, Inflation, Rezession, Brexit in Großbritannien) mit einem konsolidierten Absatz. Der weitere Verlauf des Jahres bleibt schwer einschätzbar. Die Beschaffung der Weine stellt sich weiterhin als differenziert dar. In einzelnen Lieferländern sind Preissteigerungen zu verzeichnen, in anderen Gebieten besteht Angebotsüberhang. Das Hauptaugenmerk für 2024 liegt auf der Kostenseite, da sich diverse Roh- und Verpackungsmaterialien, sowie Energie und Dienstleistungen erheblich verteuert haben. Allerdings rechnen wir mit einer Entspannung der Lage für Lieferbarkeit und Preise. Es wird versucht, zumindest einen Teil der Mehrkosten an die Abnehmer weiterzugeben. Gemäß der Mittelfristplanung 2024-2026 ist aus heutiger Sicht zu erwarten, dass die Marktposition der Export Union GmbH - International Wines gehalten und das Betriebsergebnis positiv bleiben wird, der Ausblick für 2024 ist allerdings aufgrund des weltweit problematischen Umfelds und den inflationsbedingt zu erwartenden Kostensteigerungen verhalten. Unternehmensrisiko Den Fortbestand der Export Union GmbH - International Wines gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken kompensieren wir teilweise durch Sicherungs- und Gegengeschäfte. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch ein ausgefeiltes Qualitätssicherungsmanagement sowohl bei den Lieferanten als auch im eigenen Labor um. Gesamtwirtschaftliche Veränderungen Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kerngeschäftsbereichen (Produktion und Abfüllung von Qualitätsweinen) werden stetig analysiert und können das Geschäft durch veränderte Auslastung beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf Umsatz und Unternehmensergebnis auswirken. Liquiditätsrisiken Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Die bestehenden Kreditlinien der Hausbanken sowie Darlehen und sonstige Fremdmittel werden laufend überwacht und angepasst. Das Unternehmen finanziert sich mittels Lieferanten- und Bankkredite, sowie überwiegend durch das Eigenkapital. Bei Bedarf stehen weitere Kreditlinien zur Verfügung. Die Eigenkapitalquote beläuft sich Ende 2023 auf ca.79 %. III. Sonstige Berichterstattung 1. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft verfügt über ein eigenes Designstudio. Dort werden Produktinnovationen im Bereich der Weinverpackungen entwickelt. Zusätzlich werden externe Designer eingesetzt. 2. Bestehende Zweigniederlassungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Zweigniederlassungen.
Alzey, im Mai 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Export Union GmbH International Wines hat ihren Sitz in Alzey und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mainz HRB 32792. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Ab 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 zu 100% abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB) 3. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Das gezeichnete Kapital beträgt DM 500.000. Die sonstigen Rückstellungen betragen € 79.000,00 und bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (T€ 27) sowie Rückstellungen für die Gewährleistung (€ 18.600). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Latenten Steuern wurden in Höhe von € 2.481,00 passiviert. Die Veränderung der passiven latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB). Zum Abschlussstichtag bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
4. Angaben zu Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung gem. § 256a HGB in Höhe von € 1.679,00 (Vj.: € 1.914,00) enthalten, § 277 V HGB. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gem. § 256a HGB in Höhe von € 10.233,00 (Vj.: € 27.296,00) enthalten, § 277 V HGB. 5. Sonstige PflichtangabenIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 33 Arbeitnehmer (23 Angestellte und 10 Arbeiter) beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Jochen Rädecke, Kaufmann Ergebnisverwendung: Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss i.H.v. T€ 1.110 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Alzey, 10.06.2024 Export Union GmbH International Wines gez. die Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Die Ergebnisverwendung wurde wie von der Geschäftsführung vorgeschlagen beschlossen. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BestätigungsvermerkAn die Export Union GmbH Int. Wines Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Export Union GmbH Int. Wines - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Export Union GmbH Int. Wines für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 26. Juni 2024 Concept
Renkes & Partner mbB
gez. Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Joh. Brunner seel. Sohn
Selbe AdresseSiegfriedskellerei GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen