WiRoPa GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Paul seit 20.1.2021 | Geschäftsführer |
Ludger Witte seit 20.1.2021 | Geschäftsführer |
Matthias Hermann Roterring seit 8.5.2009 | Geschäftsführer |
Dirk Schuchardt seit 31.7.2008 | Geschäftsführer |
Hermann Stengel seit 31.7.2008 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WiRoPa GmbHGescherJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Blechbearbeitung in großen Dimensionen und vielen Stahlsorten sind das Programm der WiRoPa GmbH. Auf mehr als 12.000 qm Hallenfläche werden großformatige Bleche in Stahl, Edelstahl und Aluminium für folgende Branchen bearbeitet: Maschinenbau, Apparatebau, Stahlbau, Brückenbau, Kranbau, Schiffsbau, Fahrzeugbau, Windkraftanlagenbau, Kraftwerksbau, Mastenbau, Skiliftbau, Entsorgungswirtschaft und Trommel- und Spulenbau. B. Darstellung des Geschäftsverlaufes Die Konjunktur in Deutschland und unseren Abnehmerländern wurde im Geschäftsjahr 2023 nur noch teilweise durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Der Anfang 2022 begonnene Krieg gegen die Ukraine war auch das beherrschende Thema des Jahres 2023. Die anhaltende Rezession wurde im Laufe des Jahres deutlich spürbarer. Die Preise für Vormaterial, insbesondere Bleche explodierten schlagartig in bisher nicht dagewesene Regionen. Gewisse Stahlsorten und Abmessungen waren am Markt nicht mehr verfügbar. Lieferketten brachen zusammen und Neue mussten aufgebaut werden. Diese Entwicklung hat sich zum Ende des Jahres 2023 deutlich abgeschwächt. Gleichwohl prägten eine geringe Arbeitslosigkeit und ständig wechselnde Energiepreise das Geschäftsjahr 2023. Unsere Branche zeigte die gleichen Parameter. Es besteht weiterhin ein deutlicher Fachkräftemangel. In diesem schwierigen konjunkturellen Umfeld können wir wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Unsere technischen Kapazitäten waren - trotz der genannten Herausforderungen - weitestgehend ausgelastet. Wir waren erfolgreich im Ausbau unserer Kundenstruktur und der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Wir fakturierten nur in Euro, dadurch gab es keine Währungsrisiken. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Unser Ergebnis ist im Wesentlichen auf die operative Entwicklung zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich von T€ 3.169 im Geschäftsjahr 2022 um T€ 646 auf T€ 3.815 im Geschäftsjahr 2023. Das Zinsergebnis veränderte sich von T€ -5 im Geschäftsjahr 2022 um T€ 97 auf T€ 92 im Geschäftsjahr 2023. Der Steueraufwand hat sich von T€ 985 im Geschäftsjahr 2022 um T€ 235 auf T€ 1.220 im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Die Produktionskapazitäten sind voll ausgeschöpft, eine reale Umsatzsteigerung ist nur durch Kapazitätserweiterungen, und hier insbesondere durch die Gewinnung weiterer Mitarbeiter und ansonsten nur noch marginal möglich. B eschaffung Auf der Beschaffungsseite gab es wegen sich stark verändernder Materialpreise und nachhaltiger Lieferengpässe vielfach wechselnde Lieferzeiten. Investitionen in das Sachanlagevermögen Im Jahr 2019 wurde die Produktions- und Hallenfläche erheblich erweitert. Die Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen, von mechanischen Bearbeitungszentren und die neuen Flächen haben sich positiv auf Umsatz und Ergebnis ausgewirkt. Die Gesamtinvestition wurde durch Eigenmittel und mittelfristiges Fremdkapital finanziert. Im Geschäftsjahr 2020 sind zwei weitere Grundstücke nebst einem aufstehenden Gebäude erworben worden. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Investitionen in Sachanlagen von T€ 365. Zum Jahresende 2023 wurde der Bau einer weiteren Produktionshalle in Auftrag gegeben und der Kaufvertrag für eine weitere Laserschneidanlage abgeschlossen. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei der finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Cash-Flow • Betriebsergebnis. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (T€ 2.784) um T€ 2.063 auf T€ 4.847 im Geschäftsjahr 2023. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (T€ 153) um T€ 18 auf T€ 171 im Geschäftsjahr 2023. Weiterhin verbesserte sich der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (T€ -2.145) um T€ 559 auf T€ -1.586 im Geschäftsjahr 2023. Wir ermitteln die Ergebnisse und Entwicklungen laufend und zeitnah und passen unsere interne Unternehmenssteuerung - auch vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung - entsprechend daran an. Personal- und Sozialbereich In 2023 haben wir den Personalbestand konstant gehalten. Spitzen, vor allem in der Anarbeitung, wurden durch den Einsatz von Zeitarbeitsfirmen gedeckt. Unsere Mitarbeiter werden weitergebildet. Regelmäßige Audits durch externe Firmen, der Einsatz von Betriebsarzt und Sicherheitsfachkräften sind selbstverständlich. Außerdem verfügen wir selbst über einen ausgebildeten Qualitätsbeauftragten und einen Schweißfachingenieur. Seit Herbst 2012 sind wir nach DIN ISO 9001 zertifiziert gewesen; seit dem 23.8.2018 werden wir nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit bis August 2024. Umweltschutz Besondere Risiken bestehen im Umweltschutz nicht. Wir unterliegen zudem der Aufsicht staatlicher Gremien wie Umweltamt, Berufsgenossenschaft, Feuerwehr etc. Der Bau der neuen Halle in den Jahren 2018 und 2019 erfolgte nach den neuesten Energiestandards. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2021 Anschaffungen in den Bereichen Elektromobilität und Photovoltaik getätigt. Gesellschafterkreis Der Gesellschafterkreis hatte sich bereits zum 31.12.2020 dahingehend konsolidiert, dass die Geschäftsführer nunmehr - unmittelbar oder mittelbar - über 100 % aller Geschäftsanteile verfügen und somit eine kundenorientierte strategische Ausrichtung konsequenter und zeitnäher umgesetzt werden kann. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Eigenkapital beträgt T€ 12.770 (Vorjahr T€ 10.684). Trotz eines Anstiegs der Bilanzsumme um 9,2 % ist die Eigenkapitalquote damit von 55,4 % (31.12.2022) auf 60,6 % (31.12.2023) gestiegen. Hiermit liegt die Eigenkapitalquote weit über dem Branchendurchschnitt. Der Anlagendeckungsgrad II liegt bei 124,2 % (Vorjahr 98,5 %). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 48,7 % (Vorjahr 56,2%) Eine ausreichende Liquidität war dauerhaft vorhanden. Die liquiden Mittel zum Stichtag 31.12.2023 betragen T€ 6.826 (Vorjahr T€ 3.393). Die Gesellschaft hatte zum Bilanzstichtag Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.085 (Vorjahr T€ 6.036) Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist leicht abnehmend. Die Entwicklung des Ergebnisses deutet darauf hin, dass auch hier ein leichter Rückgang erwartet werden kann. Die Gesamtlage ist bis auf die Preisentwicklung auf der Beschaffungsseite stabil, die Produkte kommen am Markt an und treffen die Ansprüche der Kunden. Im Rahmen unserer internen Ansprüche an die Qualität werden Reklamationen ausgewertet und zeitnah behoben. Unsere Leistungen basieren auf Maschinen und maschinellen Anlagen auf aktuellem technischen Niveau incl. unserer modernen Hard- und Softwareumgebungen. C. Chancen und Risikobericht Wir sind im Markt mit den allgemeinen unternehmerischen Risiken aktiv. Unser Kundenkreis ist sehr weit gefächert, was eine Risikostreuung im Falle einer unterschiedlichen Entwicklung unserer Abnehmermärkte bedeutet. Unser Beratungsknow-how ist in der Kundschaft angesehen und hat feste Kundenbeziehungen nach sich gezogen. Wir sind bekannt für sehr gute Qualität, Liefertermintreue und Auftragsabwicklung incl. Beratung. Wir bezahlen unsere Lieferanten pünktlich unter Skontoausnutzung. Wir fahren ein strenges Debitorenmanagement und versichern alle unsere Kundenforderungen grundsätzlich bei einem Warenkreditversicherer. Unsere Ausfallrisiken sind somit begrenzt; mit wesentlichen Vermögensverlusten ist somit nicht zu rechnen. Währungsrisiken bestehen nicht, da wir weiterhin nur in Euro fakturieren. Unsere Zahlungsfähigkeit schätzen wir auch in der Zukunft durch eine sehr gute Liquidität positiv ein. Wir sind ständig dabei, unseren Kundenstamm zu erweitern, auch durch Einstellung weiterer Außendienstmitarbeiter. Wir rechnen für 2024 gegenüber 2023 mit einem etwas geringerem Umsatz, der jedoch mit einem deutlichen Rückgang der Stahlpreise einhergeht. Wir erwarten in 2024 ein etwas geringeres Ergebnis als in 2023; weiterhin arbeiten wir an einer stets ausreichend vorhandenen Liquidität und Eigenkapitalbasis. So soll auch den zukünftigen Investitionen im wandelnden technologischen Bereich Rechnung getragen werden. Der Krieg gegen die Ukraine, die neue Präsidentschaft in den USA, die vorgezogenen Neuwahlen in Deutschland und die allgemein schwache Konjunktur sind die derzeit größten Herausforderungen. Wie das Thema Inflation und die damit verbundene Lohnentwicklung weitergeht ist derzeit nicht absehbar. Der aktuelle Auftragseingang und Gespräche mit Kunden und Lieferanten lassen uns jedoch positiv in die Zukunft blicken. Der Fachkräftemangel bremst derzeit die Expansionspläne und lässt daher nur geringe Produktionssteigerungen zu. Um Wachstum zu generieren wollen wir weiterhin unseren Außendienst punktuell verstärken. D. Prognosebericht Wir rechnen für 2024 gegenüber 2023 aufgrund von diversen Kostensteigerungen mit einem leicht sinkenden Betriebsergebnis. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll auf einem ähnlichen Niveau wie in 2023 liegen. So soll auch den künftigen Investitionen im wandelnden technologischen Bereich Rechnung getragen werden. E. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung im eigentlichen Sinne bedeutet in unserer Branche die Zusammenarbeit mit Kunden an Problemlösungen für deren Anwendungen, was die Bindung intensiviert. Hierzu bedarf es einer ständigen Kontrolle der Qualität in allen Bereichen und der konsequenten Schwachstellenbeseitigung. Dieser Aufgabe stellen wir uns finanziell und personell.
Gescher, 8. Januar 2025 WiRoPa GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte entsprechend dem Fertigungsgrad oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch Gemeinkosten, durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 430.213,78 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Betrag entfällt vollständig auf sonstige Vermögensgegenstände. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter sind in der Bilanz unter dem Posten "Sonstige Ausleihungen" ausgewiesen. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 3.751.512,27 Euro (Vorjahr: 4.271.549,61 Euro). Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
(a) Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Bürgschaften (b) Eigentumsvorbehalte Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 3.408 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen Im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Veränderung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEuro 50 erfasst, die wirtschaftlich einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.685.834,96. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 12.169.967,18, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 12.169.967,18 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gescher, 8. Januar 2025 gez. Thorsten Paul, Geschäftsführer gez. Matthias Roterring, Geschäftsführer gez. Ludger Witte, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkVorstehender zur Veröffentlichung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WiRoPa GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WiRoPa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WiRoPa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 18. Februar 2025 KRP
audit GmbH
gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Terhaar, LL.B., Wirtschaftsprüfer |
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