Nokia Solutions and Networks Operations GmbHLiquidiert

81541 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 197138
Vorher
Nokia Siemens Networks Vorratsgesellschaft 2 mbHNokia Siemens Networks Operations GmbH
Eingetragen
16.2.2012
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens sowie Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Produkten, Systemen und Lösungen für Telekommunikationsnetzwerke und damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie alle Maßnahmen, die geeignet sind den Gegenstand zu fördern einschließlich Gründung, Erwerb, Beteiligung von Gesellschaften und Gründung von Zweigniederlassungen im Inund Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Agnese Mazzei
seit 1.10.2015
Prokura
Jörn Schmidt
seit 29.5.2012
Prokura
Geschäftsführer
Tim Voege
seit 11.4.2012
Geschäftsführer
Oliver Niko Frede
seit 16.3.2012
Prokura
Alice Irene Semar
seit 16.3.2012
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nokia Solutions and Networks Operations GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns

Im Jahr 2015 beging Nokia sein 150 Jähriges Firmenjubiläum und wie auch in den vergangenen Jahren ist dieses Jahr wieder ein Jahr wesentlicher Veränderungen. Es wurde ein großer Schritt getan, das Unternehmen für die Digitalisierung und Vernetzung in der mobilen Welt zu stärken.

Am 4. Dezember 2015 wurde der Verkauf des Kartendienstes HERE abgeschlossen. Es verbleiben die Geschäftsfelder Networks und Technology. Im April 2015 wurde die beabsichtigte Übernahme von Alcatel-Lucent angekündigt, der Abschluss der Transaktion wurde am 14. Januar 2016 vollzogen.

Im Bereich Networks ist Nokia einer der weltweit führenden Anbieter von Telekommunikationstechnik im Mobilfunkbereich sowie den damit verbundenen Dienstleistungen. Nokia ist ein Lösungsanbieter auf dem Gebiet der mobilen Breitbandnetzwerke und hat sich hier als einer der Marktführer etabliert. Ergänzt wird dieses Angebot durch Dienstleistungen wie Beratung und Systemintegration sowie Installation, Wartung und das Betreiben von Mobilfunknetzen. Nokia Networks zählt zu den weltweit größten Anbietern von Hardware- und Softwareprodukten sowie für Serviceleistungen für die Telekommunikationsbranche und ist in 120 Ländern aktiv.

Der Bereich Technology hat seinen Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer Innovationen und dem Lizenzgeschäft. Nokia besitzt mehr als 30.000 Patente, darunter viele grundlegende für die drahtlose Kommunikation.

Die unternehmerische Verantwortung des Konzerns liegt bei der Nokia Oyj, Finnland.

Die wirtschaftliche Entwicklung der berichtenden Gesellschaft in 2015 war im Wesentlichen von den Einnahmen aus der Weiterverrechnung der konzernintern erbrachten Leistungen an Nokia Oyj abhängig und somit auch den für Nokia Oyj bestimmenden gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren unterlegen. Die strategische Ausrichtung wird vom Konzern festgelegt und ihre Umsetzung über die kontinuierliche Berichterstattung und Kommunikation gewährleistet.

Nokia hat im Jahr 2015 einen Gesamtumsatz von M€ 12.499 (davon Nokia Networks M€ 11.490) erzielt, es wurden 56.690 Mitarbeiter (davon Nokia Networks 55.509 durchschnittlich beschäftigt), was einer Zunahme von 10% gegenüber dem Vorjahr entspricht (51.499) (davon Nokia Networks 50.557). Nokia Networks hat im Jahr 2015 Umsatzerlöse in Asia-Pacific in Höhe von M€ 3.230 (Vorjahr M€ 3.289) und in Europa in Höhe von M€ 3.813 (Vorjahr M€ 3.493) generiert. In Nordamerika wurden Umsatzerlöse in Höhe von M€ 1.594 (Vorjahr M€ 1.538), in Lateinamerika in Höhe von M€ 973 (Vorjahr M€ 1.009), in Greater China in Höhe von M€ 1.712 (Vorjahr M€ 1.380) und in Middle-East & Afrika in Höhe von M€ 1.177 (Vorjahr M€ 1.053) erzielt.

Die externen Einflussfaktoren auf das Geschäftsmodell von Nokia Networks sind einerseits durch die beiden größten globalen Mitbewerber Ericsson und Huawei geprägt, andererseits durch die rasch anwachsende Marktentwicklung für den Telekommunikationsmarkt, insbesondere in der Mobilfunksparte und dem Netzausbau im Funkmarkt mit der Weiterentwicklung zu 5G.

Nokia Networks ist in drei Geschäftssegmente strukturiert: Mobile Broadband (MBB) (Umsatz 2015 M€ 6.064; Vorjahr M€ 6.039), Global Services (beinhaltet Netzwerkplanung, Implementierung, Optimierung und Netzwerkbetrieb) (Umsatz 2015 M€ 5.422; Vorjahr M€ 5.105) und Andere (Umsatz 2015 M€ 4; Vorjahr M€ 54). Der operative Gewinn beläuft sich auf M€ 1.096 (Vorjahr M€ 1.210), was einer Umsatzrentabilität von 13,5% (Vorjahr 10,8%) entspricht.

Die unternehmerische Verantwortung des NSN Konzerns liegt bei der Nokia Solutions and Networks (NSN) Oy, Finnland. Die Nokia Solutions and Networks Operations ist der Funktionsbereich innerhalb der NSN Konzerngruppe, die als Zentraleinkauf Global Procurement (GPR) verantwortlich ist für die Auswahl, Steuerung und Pflege der NSN Lieferantenbasis für direktes und indirektes Material, Software und zugehörige Dienstleistungen. Weiter umfasst er den Bereich Global Logistics (GL), der die allgemeinen Liefer- und Logistikprozesse steuert und als Schnittstelle zu den regionalen Logistikeinhalten bezüglich Planungs- und Lieferaktivitäten dient. Des Weiteren die Bereiche Delivery Capability Management (DCM), der als Interface zu den produktentwickelnden Einheiten zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit im Rahmen des Lebenszyklus eines Produktes steht sowie den Bereich Integrated OEM and Digital Supply (IDS), der für die Lieferung aller digitalen Produkte sowie aller integrierten OEM-Produkte verantwortlich ist.

Die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH ist eine unmittelbare 100 %ige Tochtergesellschaft der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Die Muttergesellschaft Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG selbst ist weder publizitäts- noch prüfungspflichtig. Das interne Steuerungssystem, mittels Kennzahlen erfolgt über weltweit agierende Geschäftsbereiche und Funktionen, in das die Konzerngesellschaften und somit auch NSN Operations GmbH eingebunden sind.

Die Aktivitäten der Gesellschaft umfassen die am Standort München lokalisierten Funktionen (Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Dienstleistung) der NSN Operations, die im Rahmen des "Cost plus" Verrechnungsmodells durch die NSN OY inklusive einer entsprechenden Marge abgegolten werden.

1.2 Wesentliche Geschäftsvorfälle

Im Berichtsjahr waren keine wesentlichen Geschäftsvorfälle zu verzeichnen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet (jeweils +0,3 % im dritten und vierten Quartal und +0,4% in den ersten beiden Quartalen des Jahres). Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7 %. Im Jahr 2014 war eine Steigerung von 1,6 % festgestellt worden. Laut Statistischem Bundesamt kamen die positiven Impulse wiederum aus dem Inland. Weltweit ist im vergangenen Jahr nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Wachstum von 3,1 % erzielt worden. Die Eurozone weist beim Bruttoinlandsprodukt eine Steigerung um 1,5 % auf.

2.2 Telekommunikationsmarkt

Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation (TK) und Unterhaltungselektronik stieg laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) im Berichtsjahr 2015 auf den Rekordwert von 157,6 Mrd. Euro und verzeichnete damit eine Steigerung von 2,9 %. Wie bereits in den Vorjahren waren erhebliche Unterschiede in den einzelnen Segmenten zu verzeichnen: Während die Umsätze mit Unterhaltungselektronik und TK-Diensten leicht rückläufig waren, nahmen die Umsätze in den Bereichen IT-Hardware und Software und insbesondere bei den TK-Endgeräten zu.

In der Telekommunikation sind Umsätze im Jahr 2015 um 2,6 % auf 66,9 Mrd. Euro gestiegen. Haupttreiber hier war der Smartphone-Absatz im Bereich der TK-Endgeräte, der um 19,3 % anstieg. Erfreulich entwickelte sich auch das Geschäft mit TK-Infrastruktur, das um 2,5 % auf 6,5 Mrd. Euro zulegte. Dies spiegelt die Milliarden-Investitionen der Netzbetreiber in den Breitbandausbau.

Bei den Telekommunikationsdiensten war die Entwicklung wie schon im Vorjahr leicht rückläufig. Vor allem die Umsätze mit Sprachdiensten gehen deutlich zurück, sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Insgesamt ging der Umsatz mit TK-Diensten um 0,5 % auf 49,3 Mrd. Euro zurück. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) sah die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland 2015 mit 57,9 Mrd. Euro leicht rückläufig (-0,6 Mrd. Euro). Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 1,0 %. Dabei war der Umsatz im Mobilfunkbereich um rund 0,2 Mrd. Euro auf 24,8 Mrd. Euro (-0,8 %) und der Umsatz im TK-Festnetzbereich um 0,9 Mrd. Euro auf 27,5 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Kabelnetzbetreiber steigerten mit einem Plus von 0,5 Mrd. Euro ihren Umsatz um 9,8 % und haben damit 9,7 % Marktanteil.

Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz, Internet und Mobilfunk) lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,2 % niedriger als 2014. Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz und für die Internetnutzung sanken im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 %. Dies ist nach wie vor auf den Wettbewerb bei den Komplettangeboten (Telefon- und DSL-Anschluss, Telefon-Flatrate, Internet-Flatrate) zurückzuführen. Mobiltelefonieren verbilligte sich im Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 um 1,8 %.

2.3 Geschäftsverlauf

Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens in 2015 war im Wesentlichen von den Einnahmen aus der Weiterverrechnung der konzernintern erbrachten Leistungen an die NSN Oy geprägt und ist somit auch den für NSN Oy bestimmenden gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren unterlegen. Der Geschäftsverlauf war durch keine wesentlichen Veränderungen in 2015 beeinflusst.

Die Umsatzerlöse stellen den finanziellen Leistungsindikator, die Anzahl der Mitarbeiter den nicht finanziellen Leistungsindikator des Geschäftsjahres dar.

Im Geschäftsjahr 2014 ging die Geschäftsführung des Unternehmens davon aus, dass die Gesellschaft rückwirkend zum 1. Januar 2015 auf die NSN KG verschmolzen werden würde. Daher war auf eine Angabe der Prognose der Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2015 verzichtet worden.

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2015 auf T€ 37.239 (Vorjahr T€ 35.501) und liegen damit um 4,9% über den Vorjahresumsätzen. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus interner Leistungsverrechnung an NSN OY nach dem Cost-Plus-Modell.

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH im Jahresdurchschnitt 293 (Vorjahr 282) Mitarbeiter. In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind Aushilfen und Praktikanten.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr als ungünstig zu werten, was sich in dem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit widerspiegelt.

2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Nach Verlustausgleich in Höhe von T€ 1.683 beträgt das Jahresergebnis der Gesellschaft T€ 0 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 223).

Die Erhöhung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den in annähernd gleichem Maße gestiegenen Personalkosten. Diese erhöhten sich um 5,4 % (T€ 35.489, Vorjahr T€ 33.682) im Wesentlichen bedingt durch Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und damit verbundene höhere Gehaltskosten sowie leicht erhöhte Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Aufwendungen in Höhe von T€ 38.922 bestehen überwiegend aus Personalkosten T€ 35.489 (Vorjahr T€ 33.682), sonstige betriebliche Aufwendungen T€ 1.023 (Vorjahr T€ 1.096) sowie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.399 (Vorjahr T€ 651). Dem gegenüber stehen Erträge von T€ 37.239, die den Umsatzerlösen entsprechen.

Das Zinsergebnis hat sich von T€ -651 auf T€ -2.399 erhöht, da im aktuellen Geschäftsjahr aufgrund gesunkener Zinssätze ein höherer Aufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen im Zinsergebnis wirkt.

Das Anlagevermögen hat zum 31. Dezember 2015 einen Restbuchwert von T€ 0 (Vorjahr T€ 13). Es handelt sich beim Anlagevermögen hauptsächlich um abgeschriebene Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen liegt um T€ 3.377 über dem Vorjahreswert und beinhaltet im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.282 (Vorjahr T€ 4.896) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 9).

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 0 gegenüber dem Vorjahr T€ 2.869.

Die Bilanz weist zum 31. Dezember 2015 ein Eigenkapital von T€ 1.480 (Vorjahr T€ 1.480) auf. Das Stammkapital in Höhe von T€ 25 ist voll eingezahlt.

Demgegenüber stehen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.988 (Vorjahr T€ 2.556) und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.132 (Vorjahr T€ 4.032).

Die Rückstellungen umfassen hauptsächlich Personalrückstellungen in Höhe von T€ 1.370 (Vorjahr T€ 1.520), deren Rückgang durch niedrigere Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit bedingt ist, sowie Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 1.618 (Vorjahr T€ 1.036). Der Anstieg der Pensionsrückstellung ist verursacht durch eine im Zusammenhang mit dem niedrigeren Zinssatz geringere Abzinsung.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.132 (Vorjahr T€ 4.032) sind infolge des leichten Anstiegs der sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 4.083, Vorjahr T€ 3.971) in Summe leicht gestiegen.

Der Fremdkapitalanteil der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 ist mit 83% (Vorjahr 82 %) als hoch zu bezeichnen. Auf Grund der bestehenden Cost-Plus- und Cash Pooling Vereinbarung der Gesellschaft wird dies aber als unkritisch betrachtet. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 17 % (Vorjahr 18 %),

Nokia Solutions and Networks Operations GmbH hat kein konzernexternes Darlehen in Anspruch genommen und ist auch keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen eingegangen.

3 Nachtragsbericht

Alcatel-Lucent und Nokia haben am 15. April 2015 ihre Absicht angekündigt, die beiden Unternehmen zu einem Innovationsführer für Netztechnologien und Dienstleistungen in einer IP-vernetzen Welt ins Leben zu rufen. Die beiden Unternehmen haben eine Absichtserklärung geschlossen, wonach Nokia in einem öffentlichen Umtauschangebot in Frankreich und in den USA den Umtausch der Anteilscheine von Alcatel-Lucent in Anteilsscheine von Nokia angeboten hat.

Am 4. Januar 2016 wurde bekannt gegeben, dass die letzte offene Bedingung des Umtauschangebots, unter Berücksichtigung aller Wandlungs- und Optionsrechte, mehr als 50 % der Alcatel-Lucent-Anteilsscheine zu halten, erfüllt ist.

Am 6. April 2016 verkündete Rajeev Suri, CEO der Nokia, den Beginn eines weltweiten Transformationsplans. Ziel dieser Transformation ist es, das kombinierte Unternehmen zu einem weltweit führender Anbieter von innovativen Technologien für die vernetzte Welt werden zu lassen. Über einen Zeitraum von 3 Jahren sollen die Synergien erschlossen werden, die durch den Zusammenschluss entstehen, die Kostenstrukturen angepasst und Investitionen in zukünftige Forschungs- und Entwicklungs-Programme wie 5G, Cloud und Internet of Things ermöglicht werden. Im Zuge dieser Transformation und der Konzentration auf diese strategischen Bereiche sollen in Deutschland 1.400 Stellen gestrichen werden. Der Zusammenschluss von Nokia und Alcatel-Lucent und die angekündigten Transformationspläne werden auch Auswirkungen auf die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH und ihre Geschäftstätigkeit haben, die jedoch zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht absehbar sind. Weitere Ereignisse, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, traten nach Ablauf des Geschäftsjahres 2015 nicht ein.

4 Prognosebericht

Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sowie die wirtschaftliche Entwicklung beziehen. Die Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum gegenwärtigen Zeitpunkt bekannten Informationen getroffen wurden. Sollten die zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder neue Risiken eintreten, so könnten die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen.

Die Umsatzerlöse liegen in 2015 wie auch in 2014 im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter mit 293 (Vorjahr 282 Mitarbeiter) ist leicht gestiegen.

Die Geschäftsführung der NSN Operations GmbH geht aufgrund des verkündeten Stellenabbauprogramms davon aus, dass die Anzahl der Mitarbeiter für 2016 annähernd stabil bleibt (durchschnittlich 293 Mitarbeiter) und in 2017 sinkt. Der Umfang des Stellenabbaus in 2017 ist aufgrund eines derzeit laufenden Freiwilligenprogramms nicht abschätzbar. NSN Operations GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2016 gleichbleibende (T€ 37.239) Umsätze. Bedingt durch das geringere Verrechnungsvolumen und anhaltend niedrige Zinsniveau wird auch in 2016 von einem negativen Jahresergebnis ausgegangen.

5 Risiko-/Chancenbericht

Die nachstehend genannten Chancen und Risiken sind zu thematischen Einheiten zusammengefasst und gemäß der Relevanz für die Geschäftslage absteigend gegliedert. Die aufgeführten Chancen und Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

Die Chancen und Risiken, welche durch die Konzernobergesellschaft getrieben werden, färben auf die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH zu 100% ab, da diese Gesellschaft in Abhängigkeit von der Muttergesellschaft zu sehen ist. Das signifikanteste Risiko für Nokia Solutions and Networks Operations GmbH liegt im Liquiditätsrisiko. Unter Liquiditätsrisiko im engeren Sinne wird das Risiko verstanden, dass das Unternehmen nicht genügend Finanzierungsmittel besitzt um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Einbezug in das konzerninterne eigene Cash Pooling hat dazu geführt, dass keine Risiken aus zum Beispiel Abhängigkeiten durch die Beschaffung von Liquidität am Kapitalmarkt entstehen. Durch die wechselseitige Linieneinräumung mit der Nokia Solutions and Networks Finance B.V. besteht momentan kein Liquiditätsrisiko. Ein Risiko könnte jedoch eintreten, wenn das konzerninterne eigene Cash Pooling die Gesellschaft nicht mehr mit genügend liquiden Mitteln versorgen würde, oder aber der Konzern nicht mehr über diese liquiden Mittel verfügt. Auch eine Kündigung des Cash Pooling Vertrages durch den Cash-Geber könnte dann zu finanziellen Engpässen führen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist aus Sicht der Geschäftsführung als niedrig zu klassifizieren. Im Falle einer Eintrittswahrscheinlichkeit wird das Management frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen damit die Gesellschaft seinen Verpflichtungen jederzeit nachkommen kann. Das kann in Form von entsprechenden Darlehensverträgen, Patronatserklärungen oder der rechtzeitigen Ausübung von Exit-Optionen bestehen.

Die Kapitaleinsatzplanung erfolgt monatlich zentral und wird mit dem Finanzträger, der Nokia Solutions and Networks Finance B.V., im Rahmen von Cash Forecasts abgestimmt. Dies setzt voraus, dass eine Planung rechtzeitig und vorausschauend erfolgt. Durch eine falsche Planung oder Steuerung könnte es zu Zahlungsengpässen kommen, oder aber zu verspäteten Zahlung führen, weil die finanziellen Mittel zu spät zur Verfügung gestellt wurden. Dies kann neben zusätzlichen Verzugskosten auch zu einem schlechten Image bei Lieferanten führen. Auch hier ist die Risikoeinschätzung aus Sicht der Geschäftsführung derzeit als niedrig zu bezeichnen, da über die Planung und Steuerung mittels der laufenden Risikoanalysen im Vorfeld entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um den Eintritt einer solchen Problemstellung zu vermeiden.

Größere Risiken aus der Abhängigkeit von Kunden oder Lieferanten bestehen zum jetzigen Zeitpunkt für die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH nicht, da Kunden- und Lieferantenverträge bei anderen Tochterunternehmen des NSN-Konzerns gehalten werden. Einerseits profitiert das Unternehmen von den durch den Konzern abgeschlossenen Rahmenverträgen mit Lieferanten. Andererseits verweist das aber verstärkt auf die Abhängigkeiten innerhalb des Konzerns. Diese Abhängigkeit bedeutet aber auch, dass - sollte der Konzern wirtschaftliche wie imagebezogene Probleme haben - diese auch auf ihre Gesellschaften Auswirkungen haben werden.

Auch ist die Geschäftstätigkeit der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH von der wirtschaftlichen Entwicklung des Nokia-Konzerns abhängig. Sollte es hier wider Erwarten zu einer längerfristig rückläufigen Entwicklung kommen, könnte sich daraus eine beträchtliche nachteilige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit, das Betriebsergebnis und die Finanzsituation des Konzerns ergeben. Die Risikoeinschätzung im Hinblick auf die derzeitige Situation und die vorsichtige Selbsteinschätzung des Nokia Konzerns (wir verweisen auf den Jahresbericht des Nokia Konzerns 2015) ist auch in diesem Fall von der Geschäftsführung als niedrig eingestuft worden.

In den letzten Jahren zeichnet sich daneben eine zunehmende Volatilität in der Entwicklung der Märkte ab, die zu einer erhöhten Planungs- und Prognose-Unsicherheit führt und daher ebenfalls negative Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Konzerns haben kann.

Weitere Risiken ergeben sich aus einer verstärkten Konkurrenz durch bestehende und neue Wettbewerber, falls es nicht gelingen sollte, die Geschäftstätigkeit weiter kontinuierlich an die sich ändernden Marktbedingungen anzupassen. Solche Risiken ergeben sich aus den veränderten Kundenbedürfnissen. Sollte es hier nicht gelingen, sich an neue Marktbedingungen, Kundenanforderungen oder Industriestandards anzupassen, ist mit negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und mit entsprechendem Ressourcen-Anpassungsbedarf zu rechnen. Die Geschäftsführung kommt in diesem Zusammenhang aus heutiger Sicht zu einer mittleren Einstufung des Risikos, da sich derzeit vor allem die Entwicklung in dem großen Marktsegment in den BRIC-Staaten, auf die die Strategie mit ausgerichtet ist, nicht vollends positiv einschätzbar ist.

Wesentliche Risiken bestehen weiter darin, dass der Konzern aufgrund von Betriebsstörungen seiner zentralen EDV-Systeme zeitweise oder dauerhaft nicht auf geschäftsrelevante Daten zugreifen kann oder dass die Zugriffs- und Verarbeitungszeiten unter ein akzeptables Niveau fallen. Dies hätte natürlich auch Auswirkungen auf die Nokia Solutions and Networks Operations, die auch zentral auf die EDV-Systeme des Konzerns, auf die Wartung und Pflege sowie auf die Systemadministration von selbigem zugreift. Außerdem könnte auf kritische Daten ohne Berechtigung von innen oder außerhalb des Konzerns zugegriffen werden, was die Geschäftsaktivitäten ebenfalls negativ beeinflussen könnte. Natürlich hat der NSN-Konzern für sich und damit auch für die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH geeignete Maßnahmen getroffen, diese Risiken zu verringern, wie beispielsweise durch eine umfassende Netzüberwachung oder durch die Vorhaltung von Anwendungen auf mehreren Rechnern. Ein Restrisiko wird jedoch stets gegeben bleiben, da den Nutzen-Lasten-Effekt Rechnung getragen werden muss. Das Risiko selbst wird vom Konzern als niedrig eingestuft, da alle Maßnahmen, die das Unternehmen in wirtschaftlicher Weise ergriffen hat, entsprechende Anwendung finden.

Weiter existieren für die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH zum jetzigen Zeitpunkt keine rechtlichen Risiken aufgrund anhängiger Gerichtsverfahren, die über das Ausmaß des laufenden Geschäftes hinausgehen.

Die derzeit bekannten Risiken werden nach Einschätzung keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH haben.

Chancen für die Ertragslage ergeben sich aus einer höheren Recharging Marge, die z. B. durch Ausbau des NSN Funktionsbereiches Service und Entwicklung sowie damit verbundener Mitarbeiteraufbau in Deutschland oder durch höhere Bonuszahlungen im Zusammenhang mit der potentiellen Übererfüllung der Konzernziele für das Geschäftsjahr 2016 verursacht sein kann.

Insgesamt werden die Chancen und Risiken für die Gesellschaft als gering eingestuft.

 

München, den 29. Juni 2016

Nokia Solutions and Networks Operations GmbH

Robert Herbert Jostock

Tim Voege

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 12.793,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,39
  0,00 12.794,25
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.282.232,07 4.896.257,37
2. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 8.829,95
  8.282.232,07 4.905.087,32
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 316.983,25 280.396,84
  8.599.215,32 5.185.484,16
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 2.868.793,72
  8.599.215,32 8.067.072,13

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.454.701,10 1.454.701,10
  1.479.701,10 1.479.701,10
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 1.618.069,00 1.035.731,72
2. Sonstige Rückstellungen 1.369.791,10 1.519.795,96
  2.987.860,10 2.555.527,68
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.011,13 16.513,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.119,13 44.036,71
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.082.523,86 3.971.293,64
(davon aus Steuern EUR 633.358,85; Vorjahr EUR 712.720,02)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 136.807,68; Vorjahr EUR 144.564,86)    
  4.131.654,12 4.031.843,35
  8.599.215,32 8.067.072,13

Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

01.01.2015 - 31.12.2015
EUR
01.01.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Umsatzerlöse 37.239.291,53 35.500.806,76
2. Personalaufwand -35.489.338,96 -33.681.826,36
a) Löhne und Gehälter -30.101.624,59 -28.642.276,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.387.714,37 -5.039.549,99
(davon für Altersversorgung EUR 1.809.902,44; Vorjahr EUR 1.675.628,47)    
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -11.049,63 -19.818,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.022.778,20 -1.096.386,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95,83 188,44
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 95,83; Vorjahr EUR 188,44)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.399.249,86 -651.216,44
(davon an verbundene Unternehmen EUR 199.86; Vorjahr EUR 15.229,44)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.683.029,29 51.747,23
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 171.124,17
9. Ertrag aus Verlustübernahme 1.683.029,29 0,00
10. Jahresergebnis 0,00 222.871,40
11. Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 -222.871,40
12. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

1 Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1.1 Allgemeine Angaben zu den rechtlichen Verhältnissen und zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB wurden eingehalten. Der Jahresabschluss umfasst die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und den Anhang sowie den Lagebericht. Die Gesellschaft gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

1.2 Wesentliche Bewertungs- und Bilanzierungsgrundlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung von drei Jahren, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Sachanlagevermögen linear über die Nutzungsdauer vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Technischen Anlagen und Maschinen überwiegend fünf Jahre und bei Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und acht Jahren.

Die Anschaffungskosten umfassen die Anschaffungspreise, Frachtkosten sowie andere Anschaffungsnebenkosten abzüglich etwaiger Preisminderungen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit einem Anschaffungswert von € 150 bis zu € 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 149 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bzw. zum Nominalbetrag angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht notwendig.

Aufgrund der Organschaft mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG werden keine latenten Steuern ausgewiesen.

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB muss Planvermögen mit den entsprechenden Versorgungsverpflichtungen saldiert werden. Im Fall der vorstehend beschriebenen Saldierung kommt es in der Bilanz zu einem Netto-Ausweis der Pensionsverpflichtung. Ist der Zeitwert des Deckungsvermögens größer als die Höhe der korrespondierenden Verbindlichkeiten, ist der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren und auf der Aktivseite als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auszuweisen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Verpflichtungsumfänge für Pensionen sind aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge anzusetzen. Hieraus ergibt sich insbesondere, dass zu erwartende Veränderungen von Versorgungsbezügen sowie von Löhnen, Gehältern oder sonstigen Bemessungsgrundlagen zu berücksichtigen sind. Die Bewertung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der "Projected Unit Credit Method" (Anwartschaftsbarwertverfahren). Die Verpflichtungen aus dem BAP und der DC-Standardregelung werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für sogenannte Wertpapiergebundene Zusagen bewertet. Der Rechnungszins von 3,89 % wird auf Basis des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 HGB) ermittelt. Des Weiteren wurden bei den Annahmen zur Bewertung der notwendigen Erfüllungsbeträge ein Gehaltstrend von 2,25 %, ein Rententrend 1,75 % sowie die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Fluktuation werden 5% in der Altersgruppe bis 39 Jahre unterstellt, 2,5% bzw. 3% von Alter 40 bis 49 (übertariflich/tariflich) und keine Fluktuation mehr ab Alter 50. In die Berechnung fließen zusätzlich demographische Parameter wie Sterblichkeit, Invalidität und das Pensionsalter mit ein.

Das Pensionsdeckungsvermögen wurde im Rahmen eines Contractual Trust Agreement (CTA), das die Form einer doppelseitigen Treuhand (Verwaltungs- und Sicherungstreuhand) aufweist, dem NSN Pension Trust e.V. als Treuhänder übertragen. Da sich das wirtschaftliche Eigentum jedoch bei der Gesellschaft befindet und es sich hierbei um Vermögensgegenstände handelt, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden diese entsprechend § 246 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die Bewertung dieser Vermögensgegenstände erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert.

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens ergibt sich aus der Menge der gehaltenen Anteile multipliziert mit dem zum 31. Dezember 2015 ermittelten Anteilspreis (ultimativer Bewertungstag) zuzüglich des auf den Konten vorhandenen Vermögens.

Die Rückstellungen für Pensionen ergeben sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB als Saldo aus den vorangegangenen beschriebenen Verpflichtungsumfängen und den zu verrechnenden Vermögensgegenständen. Entsprechend wurden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung von Verpflichtungen und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert und gemäß § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit beinhaltet die Aufstockungsbeträge und den Erfüllungsrückstand für bereits erbrachte, aber noch nicht vergütete Arbeitsleistungen im Rahmen des Blockarbeitszeit-Modells. Die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzsicherung erfolgt bei der Generali Deutschland Sicherungsmanagement GmbH, der notwendige Sicherungsbetrag wird in Wertpapieren gehalten. Die depotführende Bank ist die European Bank of Fund Services GmbH (ebase), diese Verlagerung von interner Depotführung an eine externe Bank wurde von der Generali Deutschland Sicherungsmanagement GmbH vorgenommen. Mit Einführung des BilMoG stellen diese Wertpapiere bei der ebase sogenanntes Deckungsvermögen (oder Planvermögen) dar und werden deshalb mit der Verpflichtung saldiert (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung der Wertpapiere zum 31. Dezember 2015 erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Bei der Berechnung der Rückstellung für Resturlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben wird für die Ermittlung des Tagessatzes auf die monatlichen Gehaltszahlungen zurückgegriffen. Der Tagessatz wird auf der Basis von 220 Arbeitstagen ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Verluste werden bereits dann berücksichtigt, wenn sie absehbar sind und dem Wirtschaftsjahr zugeordnet werden müssen. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Die Umsatzrealisierung erfolgt mit der Leistungserbringung.

2 Erläuterungen zur Bilanz

[1] Anlagevermögen

Das Anlagevermögen der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf T€ 0 (Vorjahr T€ 13). Die Abschreibung im Jahr 2015 beträgt T€ 13 (Vorjahr T€ 20). Die Veränderung des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Abschreibung.

[2] Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 8.282 (Vorjahr T€ 5.185) besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 8.282 (Vorjahr T€ 4.896). Diese resultieren hauptsächlich aus Kostenverrechnungsverträgen mit der Nokia Solutions and Networks OY, Finnland. Zum 31. Dezember 2015 bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 13 (Vorjahr T€ 34).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 9).

Das Guthaben bei Kreditinstituten beläuft sich zum 31. Dezember 2015 bei der Bank of America auf T€ 317 (Vorjahr T€ 280).

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen eines Jahres fällig.

[3] Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Nach Saldierung von Planvermögen mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verbleibt zum 31. Dezember 2015 ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 2.869).

[4] Eigenkapital

Zum 31. Dezember 2015 besteht ein gezeichnetes Kapital in Höhe von T€ 25. Die Geschäftsanteile werden unmittelbar zu 100 % von der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG, München, gehalten.

Der Jahresfehlbetrag nach Steuern vor Verlustübernahme beträgt T€ 1.683 (Vorjahr T€ 223 Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung). Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf T€ 1.660 aus dem Unterschiedsbetrag von Zeitwert und Buchwert des Deckungsvermögens.

[5] Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtung zum Stichtag 31. Dezember 2015 beläuft sich auf T€ 33.198 (Vorjahr T€ 27.997) dem ein Planvermögen in Höhe von T€ 31.580 (Vorjahr T€ 29.830) gegenübersteht.

Die Gesellschaft bilanziert Zusagen für mehrere, unterschiedlich strukturierte Versorgungsmodelle. Nach Saldierung der jeweiligen Versorgungszusage mit dem zur Verfügung stehenden Planvermögen ergibt sich bei drei Zusagen eine Netto-Verpflichtung über T€ 1.618 (Vorjahr T€ 1.036). Diese Verpflichtung wird auf der Passivseite unter Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Im Vorjahr war bei einem Versorgungsplan der Zeitwert des Vermögens höher als die zugrundeliegende Verpflichtung, so dass ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung in Höhe von T€ 2.869 bilanziert wurde.

Das Deckungsvermögen (Pensionsfonds) ist gem. § 253 Abs. 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Die Anschaffungskosten des Pensionsfonds betrugen zum 31.12.2015 T€ 29.920.

[6] Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf T€ 1.370 (Vorjahr T€ 1.520). Sie beinhalten im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (T€ 349; Vorjahr T€ 581), Rückstellungen aus Gleitzeit (T€ 644; Vorjahr T€ 644) sowie Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft mit (T€ 133; Vorjahr T€ 123).

[7] Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 11 (Vorjahr T€ 17)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 38 (Vorjahr T€ 44) setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 38 (Vorjahr 18) und sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 0 (Vorjahr T€ 26).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe T€ 4.083 (Vorjahr T€ 3.971) beinhalten Steuerverbindlichkeiten i.H. v. T€ 633 (Vorjahr T€ 713), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeiter im Rahmen der sozialen Sicherheit aus Lohn- und Gehaltsabrechnung (T€ 137; Vorjahr T€ 145) sowie aus Bonuszahlungen (T€ 2.523; Vorjahr T€ 3.067).

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Darüber hinaus ist die Gesellschaft keine finanziellen Verbindlichkeiten eingegangen, die zu bilanzieren wären.

3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

[8] Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 37.239 (Vorjahr T€ 35.501) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterverrechnung von Verwaltungsleistungen und sonstigen Dienstleistungen, die im Service Agreement vereinbart worden sind zuzüglich einer cost-plus-Marge in Höhe von 1,0%-3,5%. Die Umsatzerlöse werden zu 100 % im Inland erzielt. Wie im Vorjahr bezieht sich der Umsatz zu 100% auf Unterstützung des globalen Funktionsbereich Operations.

[9] Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 0 (Vorjahr T€ 0)

Erträge aus Fremdwährungsbewertung sind im Geschäftsjahr 2015 nicht angefallen.

[10] Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von T€ 35.489 (Vorjahr T€ 33.682) entfällt mit T€ 30.102 (Vorjahr T€ 28.642) auf Löhne und Gehälter und mit T€ 3.577 (Vorjahr T€ 3.364) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 1.810 (Vorjahr T€ 1.676).

[11] Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf T€11 (Vorjahr T€ 20). Es sind im Geschäftsjahr keine neuen Anschaffungen getätigt worden.

[12] Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.023 (Vorjahr T€ 1.096) beinhalten im Wesentlichen Reisekosten mit T€ 794 (Vorjahr T€ 902), Kosten für bezogene Leistungen T€ 180 (Vorjahr T€ 166) und Kostenverrechnung von anderen Konzerneinheiten T€ 5 (Vorjahr T€ 39).

Periodenfremde Aufwendungen sind hier nicht enthalten. Verluste aus Fremdwährungsumrechnung sind in 2015 nicht entstanden.

[13] Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge sind in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0) erzielt worden.

[14] Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 2.399 (Vorjahr € 651) resultieren aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 3.215 (Vorjahr T€ 636) sowie die in dieser Position zu saldierenden Erträgen aus Pensionsdeckungsvermögen in Höhe von T€ 830 (Vorjahr T€ 1.883).

[15] Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Seit dem 3. April 2012 sind die Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG als Organträger und der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH als Organgesellschaft erfüllt. Es besteht zudem eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG.

[16] Jahresüberschuss

Im Geschäftsjahr 2015 wurde der Jahresfehlbetrag durch die Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG übernommen.

4 Sonstige Angaben

[17] Haftungsverhältnisse

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen ihnen steuerlich von Bedeutung ist. Verpflichtungen aus Bürgschaften oder aus Gewährleistungsverträgen/Garantien bestehen nicht. Ferner sind der Geschäftsführung keine weiteren wesentlichen finanziellen Verpflichtungen bekannt.

[18] Honorar für die Abschlussprüfung

Da der Aufwand der Jahresabschlussprüfung in 2015 vom globalen Konzern-Jahresabschlussbudget getragen wird, entfällt eine Rückstellung dieses Aufwandsposten in 2015 gänzlich.

[19] Verbundene Unternehmen und Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH wird als mittelbare Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Nokia Corporation (Keilaladentie 2-4, FI-02150 Espoo, Finnland BI:0112038-9) einbezogen. Dieser Konzernabschluss bildet den kleinsten und gleichzeitig den größten Konsolidierungskreis gemäß § 285 Nr. 14 HGB. Nokia wird an folgenden Börsenplätzen gehandelt: NASDAQ OMX, Helsinki (seit 1915) unter "NOK1V" und der New York Stock Exchange (seit 1994) unter "NOK". Der Konzernabschluss ist auf der Homepage von Nokia ( www.company.nokia.com) einsehbar.

Durch den Abschluss eines mindestens auf fünf Jahre ausgelegten Gewinnabführungsvertrags mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG am 22. November 2012, dem die Gesellschafterversammlung zugestimmt hat, und der am 3. Dezember 2012 ins Handelsregister eingetragen wurde, bestehen seit dem 3. April 2012 die Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG als Organträger und der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH als Organgesellschaft. Es besteht zudem eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG.

[20] Shared Service Center

Nokia Solutions and Networks Operations GmbH nutzt das "Shared Service Center" der Nokia Networks Gruppe für administrative Dienstleistungen im Bereich des Finanzrechnungswesen. Die Ressourcen dieses "Shared Service Center" stehen zur Verfügung. So werden z.B. Tätigkeiten in den Bereichen Debitoren-, Kreditoren-, Anlagenbuchhaltung und Belegerfassung im Hauptbuch vom "Shared Service Center" übernommen. Zudem erfolgt die Personalbetreuung und die Abrechnung aller mit den Arbeitsverhältnissen in Bezug stehenden Abrechnungen über die HR-Abteilung der Nokia Solutions and Networks GmbH & Co. KG.

[21] Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Nokia Solutions and Networks Operations GmbH im Jahresdurchschnitt 293 (Vorjahr 282) Mitarbeiter. In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind Aushilfen und Praktikanten. Die im Jahresdurchschnitt tätigen Mitarbeiter waren in den Bereichen Forschung und Entwicklung und Verwaltung tätig. Sie gliedern sich in 138 übertariflich Angestellte, 115 Tarifangestellte und 40 leitende Angestellte.

[22] Mitglieder der Geschäftsführung

 

Robert Herbert Jostock (Riemerling, *16.08.1966), Head of Business Excellence/ Development

 

Tim Voege (München, *03.04.1965), Vice President Finance Operations

 

München, den 29. Juni 2016

Nokia Solutions and Networks Operations GmbH

Robert Herbert Jostock

Tim Voege

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2015
EUR
Zugang lfd. Gj.
EUR
Abgang lfd. Gj.
EUR
Umbuchung lfd. Gj.
EUR
Endstand zum 31.12.2015
EUR
I. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 52.920,00 0,00 -17.640,00 -35.280,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.666,85 0,00 -1.516,46 35.280,00 49.430,39
Summe Sachanlagen 68.586,85 0,00 -19.156,46 0,00 49.430,39
Summe Anlagevermögen 68.586,85 0,00 -19.156,46 0,00 49.430,39
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2015
EUR
Abschreibung lfd. Gj.
EUR
Abgang lfd. Gj.
EUR
Endstand zum 31.12.2015
EUR
I. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen -40.126,14 -11.049,24 51.175,38 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -15.666,46 -0,39 -33.763,54 -49.430,39
Summe Sachanlagen -55.792,60 -11.049,63 17.411,84 -49.430,39
Summe Anlagevermögen -55.792,60 -11.049,63 17.411,84 -49.430,39
Buchwerte
Vortrag zum 01.01.2015
EUR
Endstand zum 31.12.2015
EUR
I. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.793,86 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,39 0,00
Summe Sachanlagen 12.794,25 0,00
Summe Anlagevermögen 12.794,25 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nokia Solutions and Networks Operations GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 29. Juni 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Fell, Wirtschaftsprüfer

ppa. Uta Menne, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 12. Oktober 2016 festgestellt.

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