Hotels (ohne Hotels garnis)
Meurs GmbH
Am Waltenberg 67, 59955 Winterberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Frederik Meurs seit 31.10.2024 | Geschäftsführer |
Roy Robertus Johannes Meurs seit 31.10.2024 | Geschäftsführer |
Maria-Janna Meurs seit 15.6.2023 | Geschäftsführer |
Robertus Ivo Maria Meurs seit 13.8.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Maria-Josepha L. Meurs | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meurs GmbHWinterbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis 31.10.20231. Grundlagen des Unternehmens Die Meurs GmbH wurde in 1986 gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb eines Hotels in 59955 Winterberg sowie der damit zusammenhängenden Zusatzleistungen, wie z.B. dem Betrieb eines Restaurants, einer Skihütte, einer Skischule und eigener Omnibusse. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In 2023 setzte sich das Wachstum der globalen Wirtschaft fort, jedoch unterhalb der Erwartungen. Das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im Jahr 2023 um 3,0% nach 3,5% in 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wurde durch die fortbestehenden geopolitischen Spannungen, insbesondere den Ukraine-Konflikt, sowie durch Lieferkettenprobleme und erhöhte Inflationsraten beeinträchtigt. Die weltweite Inflationsrate lag in 2023 bei 6,7%, was die Kaufkraft der Verbraucher und die Produktionskosten der Unternehmen belastete. In der Europäischen Union zeigte sich in 2023 ein deutlich geringeres Wachstum von nur 0,5%. Die hohe Inflationsrate von 6,4% bremste die Konsumnachfrage und führte zu einer restriktiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. In Deutschland zeigte sich die Wirtschaft 2023 stagnierend bis rückläufig. Im ersten Quartal verzeichnete das BIP ein leichtes Plus von 0,6 %, gefolgt von einem leichten Minus im zweiten Quartal. Im dritten und vierten Quartal schrumpfte die Wirtschaft um -0,7 % und -0,4 %. Im gesamten Jahr 2023 ist das BIP laut OECD in Deutschland um 0,3 % geschrumpft. Die Inflation fiel im Laufe des Jahres durch restriktive geldpolitische Maßnahmen, sinkende Energiepreise und den sinkenden Druck in den Lieferketten auf 2,4 %. 2.1.1 Entwicklung der Tourismusbranche Für die Tourismusbranche war 2023 das erste vollständige Jahr nach der Corona-Pandemie. Während bereits seit 2022 die meisten Lockerungen in Kraft waren, liefen in Deutschland am 07.04.2023 nach gut drei Jahren auch die letzten Schutzmaßnahmen aus. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes verzeichnete das gesamte Gastgewerbe in Deutschland 2023 einen Umsatzanstieg von nominal 8,5% und real 1,1%. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn vor allem in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Die teilweise hohen Differenzen zwischen realen und nominalen Umsätzen spiegeln das stark gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 % niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8 % höher ausfiel. Die insgesamt positive Bilanz im Gastgewerbe im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die vergleichsweisen hohen Zuwächse in der Beherbergung (real +4,5 % und nominal +10,8 %) zurückzuführen. Die Übernachtungszahlen hatten dort im Jahr 2023 fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Dennoch waren die realen Umsätze der Branche 5,2 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen die nominalen Umsätze 12,0 % höher ausfielen. Unter den Beherbergungsbranchen erwirtschafteten die Hotels, Gasthöfe und Pensionen 2023 real 5,2 % mehr Umsatz als 2022. Trotz der seit 2021 fortschreitenden Erholung lag der Umsatz der Branche damit real noch 4,7 % unter dem Niveau von 2019. Im Gegensatz hierzu war die reale Umsatzentwicklung in den anderen beiden Beherbergungsbranchen, den Ferienunterkünften und Campingplätzen, im Jahr 2023 rückläufig gegenüber 2022 (-1,5 % beziehungsweise -3,2 % zum Vorjahr). In der Gastronomie ging der reale Umsatz im Jahr 2023 um 0,9 % gegenüber 2022 zurück und lag damit 12,9 % niedriger als im Jahr 2019. Nominal waren die Umsätze 2023 um 7,2 % höher als 2022 und 9,0 % höher als 2019. Die Umsätze der Branche Restaurants, Gaststätten und Imbissbuden verzeichneten 2023 einen realen Rückgang von 1,1 % zum Vorjahr und lagen damit 10,3 % niedriger als vor der Pandemie. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Bei dem Vergleich des abgelaufenen Geschäftsjahres mit dem Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr noch zum Teil durch die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie beeinträchtigt und durch entsprechenden Überbrückungshilfen begünstigt war. 2.2.1 Erlöse und Gästezahlen Die Zahl der Übernachtungen in unserem Hotel erhöhte sich von 60.307 im Vorjahr auf 62.371 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Gesamtumsatz lag im Geschäftsjahr mit 9.941 TEUR um 1.998 TEUR bzw. 25% über dem Vorjahr. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die Hotelerlöse einschließlich Food (+ 1.185 TEUR bzw. + 22%) und die Erlöse der Skihütte (658 TEUR gegenüber 25 TEUR im Vorjahr) zurückzuführen. Demgegenüber unterschreiten die sonstigen betrieblichen Erträge mit 289 TEUR den Vorjahreswert um 212 TEUR bzw. 42%. Wie bereits angeführt, enthielten die Vorjahreserlöse noch Corona-Hilfen. 2.2.2 Ertragslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 391 TEUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 722 TEUR im Vorjahr ab. Neben den bereits angeführten Corona-Hilfen, die das Vorjahr begünstigt haben, ist bei dieser Ergebnisverschlechterung auch zu berücksichtigen, dass das Geschäftsjahr 2022/2023 durch einen deutlich erhöhten Instandhaltungsbedarf belastet war. Bezogen auf die erhöhten Umsatzerlöse entspricht der Jahresüberschuss einer Umsatzrendite von 3,9% nach 9,1% im Vorjahr. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 8.207 TEUR und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 388 TEUR erhöht. Das Anlagevermögen (2.733 TEUR) macht 33 % (Vorjahr 35 %) der Bilanzsumme aus. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Innerhalb des Umlaufvermögens machen die Forderungen gegen die Rob und Maria Meurs OHG, Winterberg (2.568 TEUR) und die flüssigen Mittel (1.968 TEUR) die wesentlichen Positionen aus. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses um 391 TEUR auf nunmehr 3.688 TEUR. Ungeachtet der gestiegenen Bilanzsumme verbesserte sich auch die Eigenkapitalquote von 42 % auf nunmehr 45 %. Weitere maßgebliche Positionen der Passivseite sind die Darlehen bei Kreditinstituten (1.795 TEUR) und die Anzahlungen von Gästen (800 TEUR). 2.2.4 Finanzlage Das Unternehmen verfügte zum Bilanzstichtag über flüssige Mittel in Form von Bankguthaben und Kassenbeständen von 1.968 TEUR nach 2.078 TEUR im Vorjahr. Die Veränderung der liquiden Mittel stellt sich anhand der Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Die Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr jederzeit zahlungsfähig. Zum heutigen Tage ist für die anstehenden Verpflichtungen ausreichend Liquidität vorhanden. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren, die auch unterjährig zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind die Gästezahlen, die Hotel-Auslastung, die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. Diese Leistungsindikatoren haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr überwiegend positiv entwickelt. 2.4 Zusammenfassende Gesamtaussage Auch wenn das abgelaufene Jahr durch umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen beeinträchtigt wurde, so hat sich die Gesellschaft nach den herausfordernden, durch die Corona-Pandemie belasteten Vorjahren, doch weiter positiv entwickelt. Hierbei bilden solide Bilanzverhältnisse mit einer hohen Eigenkapitalausstattung und einer adäquaten Finanzierung weiterhin und auch zukünftig die Grundlage der Geschäftsentwicklung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Nach dem vorläufigen Jahresabschluss hat sich die positive Entwicklung auch im Folgejahr 2023/2024 fortgesetzt: Zwar sind die Umsatzerlöse geringfügig um 467 TEUR auf 9.474 TEUR zurückgegangen, das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit 721 TEUR jedoch über dem Vergleichswert 2022/2023 von 602 TEUR. Im Geschäftsjahr 2024/2025 liegen die Umsatzerlöse und das vorläufige Jahresergebnis über dem Niveau der Geschäftsjahre 2022/2023 und 2023/2024. Anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass die Gesellschaft in ihrem Marktsegment sehr gut positioniert und zukunftsorientiert aufgestellt ist. Wir gehen weiterhin von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft aus, wobei die Gewinne aufgrund von überproportionalen Kostensteigerungen vermutlich tendenziell eher rückläufig sein dürften. 3.2 Chancenbericht Für die Gesellschaft ist die gästeorientierte Unternehmensführung neben den wirtschaftlichen, qualitätsmäßigen und sozialen Belangen ein wichtiges Instrument zur Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens. Auf der Grundlage unserer soliden Vermögens- und Finanzlage sowie der Stärken unseres Hotels werden wir versuchen, die sich ergebenden Chancen zu nutzen. Die Stärken unsers Hotels sehen wir insbesondere in - dem umfangreichen Freizeitangebot der Region Winterberg im Allgemeinen und unseres Hotels im Besonderen, - der zentralen Lage unseres Hotels innerhalb der international bekannten Urlaubsdestination Winterberg, - dem hohen Qualitätsstandard unseres Hotels und der besonderen Orientierung auf die Bedürfnisse der Gäste, - den durch das Hotel angebotenen eigenen Busreisen für Senioren, mit denen auch in der Zwischensaison eine hohe Auslastung und konstante Gästezufriedenheit erreicht werden sowie - der Skihütte mit ihrem besonderen Ambiente als zusätzlichem Veranstaltungsraum. Auf der Grundlage dieser Stärken sehen wir die Chancen der Gesellschaft insbesondere in - der Erweiterung des Eventangebots und der stärkeren Nutzung der Skihütte für Tagungen und Feste, - der gezielten Ansprache von Senioren um mit Hilfe der gut etablierten Busreisen einen treuen Seniorenkundenstamm zu entwickeln und die Zwischensaison stabil auszulasten sowie - der weiteren Kombination von Wellness-Angeboten und Aktivurlauben mit der Nähe zur Natur, um hierdurch ganzjährig attraktiv zu bleiben und neue Gästegruppen anzuziehen. 3.3 Risikobericht Aufgrund der geringen Größe und Komplexität der Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft ist die Geschäftsführung in alle wesentlichen Vorgänge auch hinsichtlich des laufenden Geschäftsbetriebes eingebunden und überwacht den Geschäftsbetrieb, die Ertrags- und Finanzlage sowie mögliche Risiken auf dieser Grundlage. Zu den Finanzinstrumenten der Gesellschaft zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei den regionalen Geschäftsbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Sie unterliegt keinen Währungsrisiken. Für den Fall des Eintretens von Schadensereignissen liegen entsprechende Notfallpläne vor, die regelmäßig überprüft werden. Zudem verfügt die Gesellschaft über einen risikoangepassten Versicherungsschutz, falls trotz der hohen Sicherheitsstandards ein Schaden eintreten sollte. Im Allgemeinen können sich Risiken für die Gesellschaft insbesondere aus einem Einbruch der Gästezahlen, der entsprechende Auswirkungen auf die erzielten Erlöse hätte, ergeben. Aufgrund unseres personalintensiven Geschäftsbetriebs bestehen darüber hinaus weitere Risiken in der Rekrutierung von Mitarbeitern. Die Erfahrungen mit Corona-Pandemie haben gezeigt, dass der Eingriff in die Reisefreiheit der inländischen und ausländischen Urlaubsgäste und in die Berufsausübung unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner auch in Zukunft ein Risiko für die Gesellschaft darstellt, weil sich hierdurch unmittelbare negative Auswirkungen sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite für unsere Gesellschaft ergeben. Aktuell sehen wir das größte Risiko in den Folgen des Ukraine-Kriegs. Die volkswirtschaftlichen Entwicklungen bleiben genau zu beobachten. Vor allem die weiterhin hohe Inflation und die Gegensteuerung der Zentralbanken durch eine restriktive Fiskalpolitik können das Wirtschaftswachstum und damit das Konsum- und Reiseverhalten weiter eindämpfen. Ebenso bleibt die Lage auf den Energiemärkten angespannt und ist kaum zu prognostizieren. Deshalb ist die weitere wirtschaftliche Entwicklung insgesamt nur schwer zu beurteilen. Aufgrund der weiterhin guten Vermögens- und Finanzlage sehen wir uns aber sehr gut gerüstet, um die genannten wirtschaftlichen Folgen zu überstehen. Wir sehen keine Risiken, welche die Existenz unserer Gesellschaft in der nahen Zukunft gefährden könnten.
Winterberg, den 01.12.2025 Robertus Meurs Maria Meurs Daniel Meurs Roy Meurs BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis 31.10.20231. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz zum 31.10.2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.11.2021 bis 31.10.2023 wurden nach dem Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nahezu ausschließlich linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Neu angeschaffte bewegliche Anlagegüter werden ausschließlich linear pro rata temporis abgeschrieben. Bei Anlagegütern im Wert bis 800,00 EUR wurde sich aus Vereinfachungsgründen für die Sofortabschreibung entsprechend der steuerlichen Regelungen entschieden. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu effektiven Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert geboten ist. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit-Methode (kurz: PUC Methode) ermittelt. Bei der Berechnung wurden konstante Anwartschaften berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck, 2018G, zugrunde gelegt. Für die Ermittlung des Rechnungszinssatzes wurde pauschal eine mittlere durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor für die Rückstellungen wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet; der Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,82% (im Vorjahr 1,78%). Die Rückstellungen wurden mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens verrechnet. Der Zeitwert wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen als Differenz zwischen dem Leistungsbarwert und dem Barwert der künftigen Beiträge einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen ermittelt. Die Dotierung der übrigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagengitter dargestellt. Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50.000,00 DM. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 201 TEUR wurde mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens von 133 TEUR verrechnet. Der Unterschied aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem 10-jährigen Durchschnittszins im Vergleich zum 7-jährigen Durchschnittzins beträgt 2 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (173 TEUR), Personalaufwendungen (202 TEUR) und Jahresabschlusskosten (49 TEUR). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 1.354 TEUR (Vorjahr 1.169 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.458 TEUR durch Grundpfandrechte an den Betriebsgrundstücken besichert. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen von 4 TEUR aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, saldiert mit Erträgen von 2 TEUR aus dem Deckungsvermögen, enthalten. 5. Nachtragsbericht Infolge des Ukraine-Krieges ergeben sich Risiken für die Realwirtschaft, z.B. hinsichtlich der Lieferketten, der Absatzmärkte, der Kreditversorgung, Preissteigerungen oder aus Cyberangriffen. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges und deren Auswirkungen auf das öffentliche Leben, die Real- und Finanzwirtschaft sowie die gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung kann auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft in der Folgezeit beeinträchtigt werden. 6. Weitere Angaben Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: - Die Gesellschaft haftet mit Bürgschaften über 1.695 TEUR und mit Grundpfandrechten an den Betriebsgrundstücken über 28 TEUR für Verbindlichkeiten der Rob und Maria Meurs OHG, Winterberg. - Die Gesellschaft haftet mit Bürgschaften über 175 TEUR für Verbindlichkeiten von Herrn Jeffrey Meurs, Winterberg. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen von 1.484 TEUR jährlich. Im Jahresdurchschnitt wurden 137 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 105 Angestellte und 32 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Robertus Meurs, Hotelier, Winterberg Maria Meurs, Hotelier, Winterberg Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Sinne des § 285 Nr. 9 a) HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Das für die Jahresabschlussprüfung des Geschäftsjahres zurückgestellte Honorar beträgt 20 TEUR. Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Winterberg, den 01.12.2025 Robertus Meurs Maria Meurs Danny Meurs Roy Meurs sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meurs GmbH, Winterberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meurs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.10.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meurs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.10.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern. ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Winterberg, den 16.12.2025 RSB GmbH Stefan Schleimer, Wirtschaftsprüfer |
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