oso asset management GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Ostermann seit 5.12.2022 | Geschäftsführer |
Marc Schneider seit 5.12.2022 | Geschäftsführer |
Mustafa Ben Mimoun Oualkadi seit 5.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael OstermannOstermann Solutions GmbH | 33.33% |
| Name | Anteil |
|---|---|
ILYO Solutions GmbH i.G. | 33.33% |
Schneider Servicegesellschaft mbH i.G. | 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
m3 holding GmbH (vormals: Youco D22-H174 Vorrats-GmbH)DüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 02.02.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis 31. Dezember 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31.12.2022
Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis 31. Dezember 20221. Allgemeine Angaben Die m3 holding GmbH (vormals: Youco D22-H174 Vorrats-GmbH), Düsseldorf (im Folgenden auch kurz "m3" oder "Gesellschaft" genannt) ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer 96333 eingetragen. Die m3 holding GmbH, Düsseldorf, ist mit Gesellschaftsvertrag vom 28. Januar 2022 und Eintragung in das Handelsregister am 2. Februar 2022 gegründet worden. Der vorliegende Konzernabschluss der m3 holding GmbH (im Folgenden auch Gesellschaft oder Mutterunternehmen) ist auf Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens sowie der einbezogenen Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Da der Konzern erst durch Erwerb der Anteile an der Frauenthal Powertrain GmbH, Plettenberg, und der Linnemann Schnetzer Beteiligungs GmbH, Elterlein mit Wirkung zum 18. November 2022 entstanden ist, handelt es sich bei dem vorliegenden Geschäftsjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 18. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Eine Darstellung von Vorjahreswerten entfällt somit im Folgenden. Die zur Erläuterung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit in den Anhang übernommen worden. 2. Konsolidierungskreis Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag unmittelbar oder mittelbar folgende Beteiligungen von 20 % oder mehr: Vollkonsolidierte Unternehmen (neben der Muttergesellschaft)
3. Konsolidierungsgrundsätze Die Einbeziehung der Konzernunternehmen erfolgte gemäß § 301 HGB (Erwerbsmethode) auf Basis der Wertansätze im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die angewandte Erwerbsmethode schreibt vor, dass bei Unternehmenszusammenschlüssen im Rahmen einer Neubewertung sämtliche stillen Reserven und stillen Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt und alle identifizierbaren immateriellen Vermögensgegenstände gesondert ausgewiesen werden (Neubewertungsmethode). Entkonsolidierungen von Tochterunternehmen werden zum Zeitpunkt des Verlustes der Beherrschung erfolgswirksam erfasst. Die jeweiligen Entkonsolidierungsergebnisse werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge oder der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Nach § 306a HGB wurde bei der Währungsumrechnung das Konzept der modifizierten Stichtagskursmethode zugrunde gelegt. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen aktiviert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden über einen Zeitraum zwischen drei bis sechs Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht aktiviert. Aus der Erstkonsolidierung der m3 holding-Gruppe resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 702, der zum Stichtag TEUR 696 beträgt und linear über 10 Jahre abgeschrieben wird. Die Restnutzungsdauer zum 31. Dezember 2022 beträgt rd. 10 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen werden über einen Zeitraum zwischen einem und 48 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die anderen Technischen Anlagen und Maschinen beinhalten einen Festwert für Werkzeuge in Höhe von TEUR 4.958. Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Vorräte sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe werden nach der gleitenden Durchschnittspreismethode bewertet, unfertige und fertige Erzeugnisse unter Einbeziehung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Liegen die Marktpreise unter den Buchwerten oder ist die Gängigkeit der Produkte eingeschränkt, erfolgen in ausreichendem Umfang Abwertungen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, geleistete Anzahlungen sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Für die Berechnung wurde, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung bekanntgegebene Diskontierungszins verwendet. Der angewandte Zinssatz beträgt 1,78 %. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0% und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde firmenspezifisch für die Mitarbeiter individuell nach Geschlecht und Altersstruktur berücksichtigt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ein 10- Jahresdurchschnittszinssatz angewendet. Das Wahlrecht, Zinsänderungen gegenüber dem Vorjahr nicht im Personalaufwand, sondern im Finanzergebnis zu erfassen, wird in Anspruch genommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 1.131. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Im Berichtsjahr hat die Geschäftsführung den sich ändernden Rahmenbedingungen Rechnung getragen und die Bewertungsgrundlagen der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften angepasst. Der Ermittlung der Rückstellungen liegt nicht mehr - wie in den Vorjahren - ein Bewertungszeitraum von 5 Jahren, sondern lediglich ein Horizont von 2 Jahren zu Grunde. Zwar werden weiterhin langfristige Produktionsverträge mit den Kunden abgeschlossen, allerdings erfolgen Preisanpassungen - anders als in den Vorjahren - in deutlich kürzeren Zeiträumen. Auf sich ergebende Drohverluste aus schwebenden Geschäften kann deutlich schneller und flexibler reagiert werden. Aus der Anpassung der Bewertungsmethode ergibt sich ein außerordentlicher Ertrag im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 1.653. Die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Das Deckungsvermögen umfasst zum Marktwert bewertete Wertpapiere. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die davon Vermerke in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die nicht als auch die realisierten Währungskursdifferenzen. Für die Ermittlung latenter Steuern gem. § 306 HGB aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden nicht saldiert ausgewiesen. Die Gebühren für den Forderungsverkauf wurden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. 5. Erläuterungen zu den Posten der Konzern-Bilanz Konzern-Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen gegen Dritte und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Einzelwertberichtigungen konnten als Folge des intensiven Forderungsmanagements auf niedrigem Niveau gehalten werden. Für Pauschalwertberichtigungen wurde der zu Grunde gelegte Satz von 2,4% beibehalten. Latente Steuern Für latente Steuern i.S.d. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB i.V.m. §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, auf die Aktivierung des Überhangs aktiver latenter Steuern zu verzichten. Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Die passive latente Steuer gem. § 306 HGB ergibt sich i. H. v. TEUR 1.963 aus temporären Differenzen bilanzieller Wertansätze auf das Anlagevermögen. Für die Berechnung wurde der unternehmensindividuell erwartete Steuersatz von 31,58 % angewandt. Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält im Berichtsjahr Erträge aus der Veränderung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 13. Der Ansatz von passiven latenten Steuern minderte sich im Berichtsjahr im Vergleich zur Erstkonsolidierung (TEUR 1.976) um TEUR 13. Konzern-Eigenkapital Nach § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich keine Ausschüttungssperre aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert. Darüber hinaus ergibt sich aus der unterschiedlichen Höhe der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen bei Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre im Vergleich zu einer Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag i. H. v. TEUR 1.131, für den eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6, S. 2 HGB gilt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen, in der Reihenfolge ihrer Höhe mit der größten Rückstellung beginnend, genannt: Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Verkaufsgeschäften, Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, ausstehende Rechnungen, Garantie und Gewährleistungsrisiken sowie unterlassene Instandhaltungen. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Rückstellungen aus Altersteilzeitverpflichtungen und entsprechende Sicherungsguthaben (Wertpapiere):
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 4.813 eine Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren und in Höhe von TEUR 1.750 weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind über Grundschulden auf Grundstücke und Gebäude gesichert. Darüber hinaus haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Haftungsverhältnisse Die Wahrscheinlichkeit des Haftungsfalls wird trotz der unsicheren geo-politischen Situation und der unsicheren wirtschaftlichen Lage als gering angesehen. Außerbilanzielle Geschäfte Forderungsverkauf Es besteht ein Factoringvertrag mit der Oberbank AG, Linz, Im Rahmen dessen wurden zum Stichtag Forderungen i. H. v. TEUR 7.090 an die Oberbank AG verkauft. Der Vorteil des Factorings liegt im schnelleren Zufluss liquider Mittel, dem planbare Aufwendungen für Factoring Gebühren und Zinsen gegenüberstehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. TEUR 1.205. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen die folgenden Sachverhalte:
6. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: Nach geografisch bestimmten Märkten:
Nach Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 306), aus Schadenersatz (TEUR 153) sowie aus Währungsdifferenzen (TEUR 64). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Dienstleistungen, Vertriebsaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen, Verwaltungsaufwendungen, Aufwendungen aus Mieten. Darüber hinaus berücksichtigen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen außerordentliche Aufwendungen für die Zuführung zu Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 62. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigen Aufwendungen für Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 21. 7. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Mitarbeiter, ohne Auszubildende und Praktikanten:
Angaben nach § 314 Nr. 9 HGB Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 175, davon TEUR 102 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 1 für andere Bestätigungsleistungen, TEUR 70 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 2 für sonstige Beratungsleistungen Angaben zum Vorschlag zur Ergebnisverwendung des MutterunternehmensDen Gesellschaftern des Mutterunternehmens wird vorgeschlagen, den Verlust in Höhe von TEUR 25 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Michael Korbik, Bonn (bis 05.12.2022) Frau Eva Barna, Köln (bis 05.12.2022) Herrn Marc Schneider, Bergneustadt (MBA, Dipl. Kfm., Dipl. Volksw.) ab 18.11.2022, Herrn Michael Ostermann, Meerbusch (Dipl. Ing.) ab 18.11.2022 und Herrn Mustafa Oualkadi, Velbert (Dipl. Ing.), ab 18.11.2022. Auf die Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wird unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 314 Abs. 3 i. V. m. §286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die m3 holding GmbH, Düsseldorf, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim zuständigen Handelsregister Düsseldorf unter der Nummer HRB 96333 offengelegt.
Düsseldorf, 9. Juni 2023 Marc Schneider Mustafa Oualkadi Michael Ostermann Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 2. Februar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis 31. Dezember 20221. Grundlagen des Konzerns Der m3-Konzern umfasst die Gesellschaften:
und ist ein langjähriger Hersteller von Schmiede- und Stahlpräzisionsteilen und somit ein wichtiger Anbieter für Pleuelstangen und Ausgleichswellen für Verbrennungsmotoren in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Neben der hohen Fertigungsgenauigkeit stellen erprobte Automatisierungskonzepte und der schonende Umgang mit Ressourcen die Kernelemente des Prozesses dar. Im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens mit dem Ziel, im Kerngeschäft zusätzliche Aufträge zu gewinnen und parallel die Transformation der Automobilbranche erfolgreich umzusetzen, konnte bereits zusätzliches Geschäft gewonnen werden, welches unabhängig vom Verbrennungsmotor und der Automobilbranche ist. Die Muttergesellschaft m3 holding GmbH ist im Wesentlichen eine Holdinggesellschaft. Die Frauenthal Powertrain Roßwein GmbH ist inaktiv. Als Vertriebsgesellschaft fungiert die Frauenthal Powertrain US LLC und soll den nordamerikanischen Markt bearbeiten. Die oso asset management GmbH soll perspektivisch als Grundstückshaltende und -verwaltende Gesellschaft für den Konzern aktiv werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Allgemeine Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der gesamten Welt und mit Bezug auf die Europäische Union (EU) insbesondere die dramatisch gestiegenen Energiepreise, konnte das Bruttoinlandsprodukt in der EU um 3,5% gesteigert werden. In Deutschland betrug das Wirtschaftswachstum (Wachstum des preisbereinigten BIP) im Jahr 2022 1,9%. Trotz der schwierigen Marktbedingungen wie extreme Energiepreiserhöhungen als eine der Folgen des Ukraine Krieges, Material- und Lieferengpässe und dem andauernden Fachkräftemangel, zeigte sich die deutsche Wirtschaft robust. In der Frühjahrsprognose geht das ifo davon aus, dass der Höhepunkt der Inflationswelle erreicht wurde und sich die Preisanstiege in den kommenden Monaten abschwächen werden. Allerdings wird von einer Normalisierung der Inflation erst im Jahr 2024 ausgegangen. Wurde zum Jahresende 2022 für Deutschland im Jahr 2023 noch eine starke Rezession erwartet, hat sich die Prognose aufgehellt. Während in der Bauwirtschaft ein Auftragsrückgang erwartet wird, ist der Ausblick gesamtwirtschaftlich positiver. Gesamtwirtschaftlich wird für Deutschland eine stagnierende Wirtschaft (BIP -0,1%) erwartet. Rahmenbedingungen der Automobilbranche Wurde zum Jahresbeginn 2022 noch von einer Markterholung auf das Vorkrisenniveau ausgegangen, war der Automobilmarkt auch im abgelaufenen Kalenderjahr von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Sowohl die Folgen des Ukraine-Konfliktes wie bspw. die Verknappung des Stahlmarktes und ein extremer Anstieg von Energiekosten, als auch die durch verschiedene Treiber hervorgerufene weltweite Inflation, sorgten für einen weiteren Marktrückgang (- 4%) auf ca. 9,3 Millionen Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) in den Ländern der Europäischen Union im Betrachtungszeitraum (vgl. zum Vorjahr). Der Nutzfahrzeugmarkt in der Europäischen Union verzeichnete im Jahr 2022 einen Rückgang um 14,6% auf rd. 1,6 Mio. Neuzulassungen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Zum 18. November 2022 wurde die Powertrain-Gruppe im Rahmen eines Management Buy Outs (MBO) durch das lokale Management sowie den ehemaligen Automotive-Vorstand des Frauenthal-Konzerns aus der Frauenthal-Gruppe herausgelöst. In diesem Zusammenhang ist der Konzern entstanden. Sowohl die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Ausbruch des Ukraine-Konfliktes und die daraus resultierenden Unsicherheiten hinsichtlich der Versorgung besonders von Energien, als auch die durch die anhaltende Lieferkettenschwierigkeiten (insb. Halbleiter) im Berichtsjahr geprägte Automobilzuliefererindustrie, wirkten nachfragehemmend auf den Automobilmarkt. Zudem wirkte (vor allem durch staatliche Subventionen begünstigt) ein weiterer deutlicher Anstieg der Elektromobilität Absatzmindernd auf Fahrzeuge mit traditionellen Antrieben. Neben der Absatzentwicklung war das Jahr 2022 von massiven Preiseffekten geprägt. Für die Gesellschaft stellt Stahl den wichtigsten Input Faktor dar. Die Entwicklung des Stahlpreises sowie der Schrott- und Legierungszuschläge beeinflussen die operative Entwicklung der Gesellschaft. Im Berichtsjahr musste (u.a. durch die Verknappung als Folge der Russland-Sanktionen) neben steigenden Basispreisen, ein weiterer signifikanter Anstieg der Zuschlagskomponenten verarbeitet und zweitweise vorfinanziert werden. Als weiterer wichtiger Inputfaktor haben sich die Energiepreise im Geschäftsjahr stark erhöht. Mit den Kunden wurden entsprechend Energiepreiszuschläge verhandelt, um kostendeckend produzieren zu können. Nichtsdestotrotz führen sowohl die Stahlpreisentwicklung als auch die Entwicklung der Energiepreise dazu, dass eine massive Vorfinanzierung auf der Beschaffungsseite erst zeitversetzt an den Markt weitergegeben werden konnte. In Summe spiegelt der operative Geschäftsverlauf des m3 Konzerns die Entwicklung der Branche im Berichtsjahr wider. Das ausgewiesene Ergebnis ist durch erhebliche außerordentliche Effekte, nicht zuletzt durch die Anwachsung, beeinflusst. Auch im Jahr 2022 waren die Produktionskapazitäten am Standort in Plettenberg, wie bereits im Vorjahr, nicht vollumfänglich ausgelastet. Die nachhaltig starke Nachfrage im Geschäft mit schweren Pleuelstangen konnte die anhaltende Absatzkrise für kleine Pleuelstangen nicht kompensieren. Entsprechend war eine Anpassung der Kostenstrukturen im Personalbereich notwendig, um die Gesellschaft operativ an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen, ohne bei der derzeitigen Auftragslage weiterhin Kurzarbeit in Anspruch nehmen zu müssen. Bei einem Rohgewinn von TEUR 4.041 ergibt sich unter Berücksichtigung eines Personalaufwands von TEUR 2.625 und Abschreibungen von TEUR 210 sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 335 ein EBIT von TEUR 656. Das operative EBIT ist somit erwartungsgemäß positiv trotz des stark volatilen Marktumfeldes. 3.2.2 Ertragslage Die Frauenthal Powertrain GmbH wurde mit Wirkung zum 18. November 2022 von der m3 holding GmbH, Düsseldorf, erworben. Zu diesem Zeitpunkt ist der m3 holding-Konzern entstanden. Bei dem vorliegenden Abschluss handelt es sich demnach um den ersten Abschluss des Konzerns. Eine Darstellung von Vorjahreswerten erfolgt nicht. Im Rahmen der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann somit kein Vorjahresvergleich vorgenommen werden. Der Konzernumsatz betrug in 2022 TEUR 6.247. Die Gesamtleistung hat TEUR 6.978 betragen. Dieser Gesamtleistung steht bei einer Materialaufwandsquote von 50,9 % Materialaufwand in Höhe von TEUR 3.549 gegenüber. Der Personalaufwand beträgt im Berichtsjahr TEUR 2.625 (37,6%). Die Abschreibungen belaufen sich mit TEUR 210 auf 3,0% der Betriebsleistung. Dabei resultieren TEUR 13 aus der Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes, der im Berichtsjahr aus der Erstkonsolidierung der oso precsion GmbH entstanden ist und über 10 Jahre abgeschrieben wird. Bezogen auf den durchschnittlichen Bestand des Anlagevermögens im Berichtsjahr, beläuft sich die hochgerechnete durchschnittliche jährliche Abschreibungsquote auf 12%. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden in Rumpfgeschäftsjahr mit TEUR 335 ausgewiesen und entsprechen 4,8% der Gesamtleistung. Mit TEUR 103 sind Rechts- und Beratungskosten der größte Kostenblock, was auf Kosten rund um den Erwerb der Anteile an der oso precision GmbH zurückzuführen ist. Betriebskosten machen TEUR 102 aus. Ausgaben für Mitarbeiter aus Arbeitnehmerüberlassung betrugen im Berichtszeitraum TEUR 56 und Vertriebsaufwendungen TEUR 50. Mit TEUR 612 und einem Anteil an der Gesamtleistung von 8,8%, wurde Sonstige betriebliche Erträge berücksichtigt. Aus einer Schadensersatzforderung gegenüber einem Lieferanten resultieren TEUR 153, aus Währungskursdifferenzen TEUR 64. Die weiteren Erträge resultieren im Wesentlichen mit TEUR 306 aus Auflösungen von Rückstellungen. Die dargestellten Entwicklungen resultieren in einem Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 871. Das mit TEUR 99 negative Finanzergebnis resultiert mit TEUR 12 aus Zinsaufwendungen für Kreditverbindlichkeiten, TEUR 14 aus Zinsaufwendung für die Nutzung des Factorings und im Wesentlichen auf Zinseffekten aus der bilanziellen Bewertung der Pensionsansprüche. Das positive ertragssteuerliche Ergebnis ergibt sich maßgeblich aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhen von TEUR 13 und wird mit TEUR 14 ausgewiesen. Sonstige Steuern in Höhe von TEUR 215 resultieren im Wesentlichen aus Grunderwerbsteuer (TEUR 211), welche im Zusammenhang mit der Unternehmenstransaktion zurückgestellt wurde. Aus den vorangehend dargestellten Effekten ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 578. 3.2.3 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 45.630 besteht aus langfristigem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 20.740 (45,5%), unter dem Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorräten und Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 18.986 (41,6%), sowie liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 5.817 (12,7%) und Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 87. Die Anlagenintensität beträgt 45,5%. Das Anlagevermögen gliedert sich in Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 847 und Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 19.893. In den immateriellen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 696 enthalten, welcher aus der Erstkonsolidierung der oso precision GmbH zum 18.11.2022 entstanden ist und linear über 10 Jahre abgeschrieben wird. Die Restnutzungsdauer zum 31.12.2022 beträgt rd. 10 Jahre. Das Sachanlagevermögen resultiert aus Zugängen im Rahmen der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 20.079, denen Abschreibungen von TEUR 186 gegenüberstehen. In den Technischen Anlagen und Maschinen sind in Höhe von TEUR 4.958 Werkzeuge ausgewiesen, welche mit einem Festwert bewertet sind. Das kurzfristige Vermögen in Höhe von TEUR 18.986 besteht im Wesentlichen mit TEUR 10.902 aus Vorräten, mit TEUR 3.396 aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 4.689 aus sonstigen Forderungen. Die Vorräte (23,9% der Bilanzsumme) setzen sich maßgeblich zusammen aus TEUR 6.105 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, TEUR 1.873 unfertigen Erzeugnissen und TEUR 2.921 fertigen Erzeugnissen, welche in Gänze in der operativen Gesellschaft, der oso precision GmbH, gehalten werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollständig der oso precision GmbH zuzurechnen. Im Rahmen der Finanzierung des Working-Capital wird auf Factoring zurückgegriffen. Mit der Oberbank AG besteht ein Factoring-Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von MEUR 11, welcher zum Stichtag mit TEUR 7.090 in Anspruch genommen wurde. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus umsatzsteuerlichen Sachverhalten in Höhe von TEUR 1.053 und TEUR 709 als Sicherungseinbehalt aus dem Forderungsverkauf zusammen. Hinsichtlich der Entwicklung der liquiden Mittel verweisen wir auf die nachfolgend dargestellte Finanzlage. Die Passivseite gliedert sich in das Konzern-Eigenkapital TEUR 603 (1,3%), Rückstellungen in Höhe von TEUR 30.132 (66,0%) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.931 (28,3 %). Im Konzern-Eigenkapital wird neben dem Stammkapital in Höhe von TEUR 25, der Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 578 ausgewiesen. Die Rückstellungen bestehen zu TEUR 23.021 (76,4%) aus Pensionsrückstellungen, mit TEUR 323 (1,1%) aus Steuerrückstellungen sowie in Höhe von TEUR 6.788 (22,5%) aus sonstigen Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste aus mit den Automobilproduzenten abgeschlossenen langfristigen Lieferverträgen in Höhe von TEUR 1.607, Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.301, Rückstellungen für Altersteilzeitverträge in Höhe von TEUR 929, Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen mit TEUR 902 sowie Rückstellungen für Abfindungen mit TEUR 652. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 6.563 resultieren aus einer KfW-Finanzierung, welche im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in 2020 gewährt wurde. TEUR 1.750 davon sind kurzfristig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.427 machen 11,9% der Bilanzsumme aus. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung mit TEUR 301 und kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 223 ausgewiesen. 3.2.4 Finanzlage Hinsichtlich der Finanzlage verweisen wir auf die Konzern-Kapitalflussrechnung. Der Kassenbestand betrug zum Stichtag TEUR 5.722. Für das Geschäftsjahr 2023 ist eine konstante Entwicklung des Kassenbestandes bei unveränderten Rahmenbedingungen im Finanzierungsmarkt geplant. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeitende Zum Jahresende beschäftigt der m3-Konzern 379 Mitarbeitende. Die Fehlstandsrate lag im Geschäftsjahr durchschnittlich im oberen einstelligen %-Bereich und leicht über dem Vorjahresniveau. War zu Jahresbeginn ein erhöhter Krankheitsstand durch die Covid-19-Pandemie getrieben, wirkten zum Jahresende jahreszeittypische Erkrankungen auf die Rate. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wird von einer Trendumkehr und damit einhergehenden Verbesserung der Rate ausgegangen. Als mittelständischer Automobilzulieferer im Sauerland stehen wir in einem harten Wettbewerb um Talente und motivierte Mitarbeitende. Für die Zukunftsfähigkeit und das angestrebte Wachstum des Unternehmens sind hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter essenziell. Entsprechend wird als Folge des MBO an einer neuen Arbeitgebermarke gearbeitet. Zudem soll weiterhin die eigene Ausbildungswerkstatt die Grundlage für den Mitarbeiterstamm der Zukunft entwickeln. Einkauf Für den m3 Konzern zählt Energie neben Stahl zu den wichtigsten Rohstoffen. Hinsichtlich des Input-Faktors Stahl hat sich der Basispreis im Geschäftsjahr weiter deutlich erhöht. Während Schrott- und Legierungszuschläge als maßgebliche Preiskomponente unterjährig in der Regel leichten Schwankungen unterliegen, war im Berichtsjahr eine deutlich stärkere Volatilität zu beobachten. In der ersten Jahreshälfte stiegen die Zuschläge anknüpfend an die Entwicklungen des Vorjahres auf unbekannt hohe Werte und gaben in der zweiten Jahreshälfte teilweise nach. Darüber hinaus hat sich der Energiemarkt für Strom und Gas in den vergangenen Jahren durch massive Preisanstiege in den Fokus gerückt, Aufgrund des hohen prozessbedingten Verbrauchs, hat sich die Energiebeschaffung einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor entwickelt. Auch die Stahlwerke führten im Jahr 2022, getrieben durch die Energiepreisentwicklungen, einen Energiezuschlag ein. Dieser als zusätzliche Preiskomponente führte im Berichtsjahr zu einer weiteren Preissteigerung im Vormaterial. Die Energiepreise haben sich als Folge der Ukraine-Krise noch einmal deutlich erhöht und belasten die Kostenstruktur. Mit Blick auf die Bestandssituation wirkten im Vorjahr beschaffungsseitige Effekte außerordentlich auf die Bestandshöhe, welche im Berichtsjahr optimiert wurde. Gleichzeitig wurden die Reichweiten an die Marktlage angepasst und so der Verknappung im Stahlmarkt (Sanktionen gegen Russland) Rechnung getragen und in Summe nicht mehr Mittel gebunden, als dies sinnvoll gewesen wäre. Qualitätsmanagement Im Qualitätsmanagement haben sich keine Änderungen ergeben. Sämtliche Vorgänge im Unternehmen werden erfasst, ausgewertet und hinterfragt. Die Erkenntnisse bilden den Ausgangspunkt für eine weitere Optimierung der Prozesse mit dem Ziel, die interne Ausschussrate zu verbessern. Es gab keine signifikanten Reklamationen im Wareneingang oder von Kundenseite, Feldausfälle aufgrund fehlerhafter Bauteile wurden nicht berichtet. Dies bestätigt, dass die Instrumente der Qualitätssicherung wirksam greifen und das Ergebnis trägt dazu bei, dass der m3 Konzern als zuverlässiger Partner angesehen wird. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Chancenbericht m3 stellt sich der Umwälzung in der Automobilindustrie. In Verbindung mit dem Ziel einer Klimaneutralität, werden Konzepte zur Elektrifizierung der Mobilität stark gefördert. Das derzeit attraktivste Konzept in diesem Zusammenhang ist der Hybrid-Antrieb, welcher Verbrennungsmotor und Elektroantrieb kombiniert. Damit werden Pleuelstangen weiterhin verwendet und so bleibt dieses Produkt eine wesentliche Komponente in der Automobilindustrie. Bereits seit 2020 wird intensiv an der marktseitigen Transformation und somit Neuausrichtung des Unternehmens gearbeitet. Als aktuelles Kernprodukt ist die weitere Absicherung der starken Marktposition im Bereich Pleuelstangen, welche sukzessive hinsichtlich neuer Kunden und Regionen ausgebaut werden soll, für die Gesellschaft von großer Bedeutung, Darüber hinaus wird intensiv an dem Marktzugang zu Produkten gearbeitet, welche außerhalb des Antriebstranges liegen, um das Produktportfolio zu diversifizieren und gleichzeitig Abhängigkeiten zu reduzieren. Die aktuellen Erkenntnisse aus Kundengesprächen zeigen, dass sich der Ressourceneinsatz der vergangenen Jahre lohnt, Im Jahr 2023 sind erste Serienlieferungen für Produkte außerhalb des Verbrennungsmotors zu erwarten. Chancen sehen wir weiterhin in der Optimierung der Arbeits- und Ablauforganisation sowie in der weiteren Erhöhung des Automatisierungsgrades in der Schmiede- und Endfertigung. Ein hoher Automatisierungsgrad ist im Schmiedeprozess von doppelter Bedeutung. Zum einen werden die Personalkosten reduziert und damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Zum anderen sichert ein hoher Automatisierungsgrad konstante Fertigungsparameter, die notwendig sind, um gleichmäßige Bauteilqualität sicherzustellen. Die hohe Präzision, der beträchtliche Automatisierungsgrad und die erstklassige Produktqualität sind heute die Wettbewerbsvorteile von m3 - darin sehen wir eine große Chance für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die Gewichtsgenauigkeit von +/- 5 g vereinfacht die internen Fertigungsprozesse der Kunden und reduziert damit die Gesamtkosten - ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal im Markt. Wir sind sicher, dass wir diesen Vorteil auch für andere Produkte außerhalb unserer aktuellen Produktpalette nutzen können und Mehrwert für potentielle Kunden schaffen. Ein weiteres Feld der Automatisierung ist die Endkontrolle von Schmiedeteilen auf Oberflächenfehler, die heute üblicherweise manuell durchgeführt wird. M3 nutzt die Chance eines homogenen Produktspektrums zur Entwicklung einer Automatisierung dieser Kontrolle. Derzeit werden drei vollautomatische optische Prüflinien betrieben. In den vergangenen Jahren wurde dieses Konzept hinsichtlich Kamerakonfiguration, Handling und Steuerung kontinuierlich weiterentwickelt. Der nächste Entwicklungsschritt wird der Einsatz einer künstlichen Intelligenz sein. Die Verschlankung der indirekten Strukturen im Berichtsjahr wird im Jahr 2023 finalisiert, um das Unternehmen an die Marktentwicklungen der vergangenen Jahre anzupassen und so wettbewerbsfähig und resilient für die Zukunft aufgestellt zu sein. Insbesondere die hohe Belastung durch Fixkosten wurde durch die vorgenommenen Anpassungen der vergangenen Jahre reduziert. 5.2 Risikobericht Das weltpolitische Spannungsfeld rund um die Ukraine-Krise, deren Ausweitung einen Risikofaktor darstellt, ebenso wie die Anbahnung weiterer internationaler Konflikte anderer Nationen wie Nord-Korea, oder die Beziehung zwischen den USA und China, insb. mit Blick auf die Taiwan-Politik, stellt eine Fülle von Risiken dar, die schwer greifbar sind. Bei einer Ausweitung der Krisenherde in der Welt und einer nachhaltigen Beteiligung der Industriestaaten ist davon auszugehen, dass dies signifikanten Einfluss auf die Nachfrage haben wird. Etwaige Auswirkungen sind allerdings nur schwer einzuschätzen. Während der Pkw-Markt geringeren Abrufschwankungen unterliegt und in den letzten Jahren aufgrund der bekannten Markteinflüsse eine rückläufige Nachfrage ausweist, ist der Nutzfahrzeugmarkt als Investitionsgütermarkt zu sehen und entsprechend durch die Konjunkturerwartungen und den Kapitalmarktzugängen getrieben. Die derzeitige Inflationsentwicklung stellt ein weiteres Risiko hinsichtlich der nachhaltigen Nachfrage und Finanzierbarkeit in den oben genannten Fahrzeugmärkten dar. Als Folge der Inflationsbekämpfung stellt die Zinspolitik der EZB ein weiteres Risiko dar, welches die Nachfrage abermals dämpfen kann. Dies kann aus dem geringeren Grenznutzen mit Blick auf mögliche Zinserträge, oder -kosten im privaten Konsum, als auch mit erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten im Investitionsgeschäft in Verbindung stehen. Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen sich mit Liquiditätsproblemen konfrontiert sehen. Entsprechend ist ein erhöhtes Risiko von Zahlungsausfällen zu erwarten. Diesem Risiko wurde im Rahmen der Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Um ein mögliches Ausfallrisiko zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. In Bezug auf die KfW-Finanzierung in Höhe von TEUR 6.563 hat die Geschäftsführung vertragsgemäß rechtzeitig über den Kontrollwechsel informiert. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes besteht zwischen der finanzierenden Bank und der Geschäftsführung Einigkeit über die Rahmenbedingungen zur Fortführung der KfW-Finanzierung, eine finale Vertragsunterzeichnung steht allerdings noch aus. Zwar wird das Risiko, dass die Parteien nicht handelseinig werden und die Bank die Finanzierung vorzeitig beendet, für äußerst geringfügig erachtet, allerdings wäre die Auswirkung einer etwaigen Beendigung für die Vermögens-. und Finanzlage bedeutsam. Nichtsdestotrotz würde die Gesellschaft selbst bei Fälligstellung des KfW-Darlehens nicht in Liquiditätsengpässe geraten. Durch die Sanktionierung von Russland und die daraus resultierende Verknappung des Stahlmarktes ist die Versorgung mit Vormaterial in den Fokus des Risikomanagements gerückt. Intensiv wird daran gearbeitet, weitere Lieferanten-Produkt-Konstellationen durch die Kunden freigeben zu lassen, um der Unsicherheit zu begegnen. In diesem Zusammenhang werden neue Stahlwerke und bevorzugt Lieferanten von "grünem" Stahl den Kunden vorgestellt. Im Bereich der Produktion von Fahrzeugkomponenten wie Pleuelstangen werden üblicherweise ein- oder mehrjährige Lieferverträge abgeschlossen, die die Produkte und Konditionen definieren, aber keine verbindlichen Liefermengen für den Gesamtzeitraum festlegen, da diese von der Marktnachfrage abhängen. In der Regel schließen die Kunden keine sogenannten "Single-Source-Verträge" ab. Dies bedeutet, dass aus vertraglicher Sicht Kunden ihre Bestellungen in bestimmten, begrenzten Bandbreiten zu Wettbewerbern verlagern können. Faktisch ist es jedoch meist so, dass aus ökonomischen und technischen Gründen für einen Großteil der Teilenummern m3 der einzige Lieferant ist und die Kunden kurz- bis mittelfristig keine Alternativlieferanten für einzelne Produkte haben. Der Abschluss und die Verlängerung von solchen Verträgen hängen von der Wettbewerbsfähigkeit des Zulieferers ab. Die Kundenentscheidungen werden dabei primär durch die Preise und die Fähigkeit, durch kontinuierliche Produktivitätsverbesserungen auch Kostensenkungen an die Kunden weiterzugeben, bestimmt. Darüber hinaus spielen Lieferfähigkeit, Produktqualität, Zuverlässigkeit und technische Kompetenz bei Neuentwicklungen eine Rolle. Zwischen der Auftragserteilung, die in der Entwicklungsphase eines PKW- oder LKW-Modells erfolgt, und dem Produktionsanlauf kann ein Zeitraum von mehreren Jahren liegen, in dem Kapital in Werkzeugen, Anlagevermögen oder Sicherheitsbeständen gebunden sein kann. M3 ist daher dem Risiko von Verzögerungen im Entwicklungs- und Markteinführungsprozess der Kunden und nicht erreichten Vertriebszielen ausgesetzt. Diese Risiken werden durch genaues Monitoring der Kunden und durch entsprechende Zahlungsziele mit Werkzeug- und Maschinenlieferanten sowie Finanzierungslösungen im Anlagebereich abgemildert. 6. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 geht die Geschäftsführung von einer Erholung der Marktlage aus, soweit sich die weltpolitischen Stimmungen nicht nachhaltig verschlechtern. Obwohl der Gesamtindex für die Einschätzung der konjunktur der euro-Zone sich im Mai 2023 auf -13,1 Punkte verschlechterte, werden auf den Fahrzeugmärkten Nachholeffekte erwartet. Die Preisanstiege für Stahl und Energie (i. W.) müssen vorfinanziert und an die Kunden weitergegeben werden. Für das Geschäftsjahr werden keine weiteren unterjährigen Preisanstiege und in der Folge eine Entspannung des Preisdrucks erwartet. Als Ergebnis der strukturellen Anpassungen im Jahr 2022 und mit Abschluss dieser Umstrukturierungen in 2023 ist davon auszugehen, dass die Kostenstruktur nachhaltig wettbewerbsfähig gestaltet und hinsichtlich möglicher Marktrückgänge hin zu mehr Resilienz entwickelt wurde. Zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht für das laufende Geschäftsjahr nicht. Die derzeitige Finanzierungsstruktur wird der aktuellen Marktentwicklung gerecht und ermöglicht es, die geplante Transformation auf der Marktseite durch Investitionen zu unterstützen. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Risikobericht. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein starker preisgetriebener Anstieg im Umsatz erwartet. Geplant wird ein EBIT, welches unterhalb des Berichtsjahresniveaus liegt. Das Jahresergebnis ist weiterhin positiv geplant. Grundvoraussetzung dafür ist die vollumfängliche Weitergabe der Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite, welche sich hauptsächlich in den Stahl- und Energiepreisen widerspiegeln, aber auch der sonstigen inflationsbedingten Kostensteigerungen. 7. Nachhaltigkeit und Diversität Als Unternehmen mit seinen Produktwurzeln in der Warm-Massiv-Umformung stellt Energie einen relevanten Produktionsfaktor dar. Somit ist die Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks ein Thema, welches seit Jahren konsequent verfolgt wird. Durch optimierte Prozesse und Investition in moderne, auf die Produkte abgestimmte Anlagen, konnte der CO2-Abdruck durch die daraus resultierenden Verbrauchsoptimierungen im Berichtsjahr um 4% reduziert werden. Die konsequente Nutzung von erneuerbaren Energien wird auf Realisierbarkeit geprüft. Als Partner der NOCARBforging 2050 Initiative ist die Gesellschaft einer der Treiber, eine ganze Branche Umweltfit für die Zukunft zu machen. Auf der Beschaffungsseite wird schon heute möglichst über Bahnverkehr bezogen, um der Umwelt gerecht zu werden. Zudem wird daran gearbeitet, zukünftig "grünen" Stahl bei den ersten Kunden zum Einsatz zu bringen, um die Durchlässigkeit vom Vorprodukt bis zum Endkunden sicherzustellen. Diversität ist ein Schlüssel, um Wandel erfolgreich zu leben. Offenheit für neue Arbeitsmodelle, Ideen und Veränderungen sind für uns ebenso selbstverständlich wie respektvoller Umgang, Gleichbehandlung von unterschiedlichsten Kulturen und Ideologien.
Plettenberg, 09.06.2023 Mustafa Oualkadi Marc Schneider Michael Ostermann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die m3 holding GmbH (vormals: Youco D22-H174 Vorrats-GmbH), Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der m3 holding GmbH (vormals: Youco D22-H174 Vorrats-GmbH), Düsseldorf und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der m3 holding GmbH (vormals: Youco D22-H174 Vorrats- GmbH), Düsseldorf, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 2. Februar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 9. Juni 2023 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer Dr. Christina Blaesing-Voets, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Gesenkschmiedeteilen
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Befristete Überlassung von Arbeitskräften
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen