Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Uwe Matt seit 27.8.2008 | Geschäftsführer |
Bernd Kramer seit 12.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.48% | |
| 49.52% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rethmisch GmbHMöllenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz auf 31.12.2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Rethmisch GmbH hat ihren Sitz in 17219 Möllenhagen, Industriegelände 1. Die Gesellschaft wird beim Registergericht Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521 im Handelsregister geführt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2022 ist nach den Vorschriften des HGB unter Einschluss des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und unter Beachtung des GmbH Gesetzes erstellt worden und entsprechend gegliedert. Es gelten die Bestimmungen der §§ 264 ff HGB. Die Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 (2) HGB sind angegeben. Es handelt sich um eine mittelgroße Gesellschaft gem. § 267 (2) HGB, da die Größenmerkmale Bilanzsumme und Umsatzerlöse wiederholt die Schwellenwerte überschritten haben. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und den Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Verrechnungsverbot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung im Jahresabschluss berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear bemessen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Ausleihungen handelt sich um Darlehen mit mittelfristiger Laufzeit. Eine Wertberichtigung der Ausleihung war nicht erforderlich. Die Energiekrise hat sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft ausgewirkt. Es liegt eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft vor. Es wird hier von einer zukünftig positiven Entwicklung ausgegangen. Aufgrund der nunmehr 100%-igen Beteiligung handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Netto-Einstandspreisen bewertet. Bezogene Waren sind mit den Netto-Einstandspreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind innerbetrieblichen Herstellungskosten unter Einbeziehung der anteiligen Gemeinkosten nach den zwingenden handelsrechtlichen Bestimmungen bewertet. Abschläge für Verwertungsrisiken sind vorgenommen. Die Zuschlagsätze wurden nach Markt- und Preisentwicklung erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten einer pauschalen Wertberichtigung von 1% angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in der erforderlichen Höhe vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Darin sind Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft mit € 19.096,62 enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. PASSIVA Eigenkapital Das Eigenkapital enthält das gezeichnete Kapital in Höhe von € 26.000,00, eine Gewinnrücklage von € 500.000,00 sowie den Bilanzgewinn 2022 mit € 3.517.979,25. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag i.H.v. € 3.091.504,56 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten und Risiken und wurden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung eingestellt. Eine Abzinsung war aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten Diese sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus den Bilanzvermerken. Die Verbindlichkeiten ggü. der Muttergesellschaft sind in den Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen mit € 1.261.671,49 enthalten. Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich der Restlaufzeit und grundpfandrechtlicher Sicherheiten wie folgt:
V. Gewinn- und Verlustrechnung Diese ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Einzelwertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe von € 652.751,91 enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung liegen darüber hinaus im Berichtsjahr nicht vor. VI. sonstige Pflichtangaben Wesentliche verbundene Unternehmen
*) Wert für das Wirtschaftsjahr 2021/2022
Ergebnisverwendung Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Abs. 1 HGB). Der Vorjahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 21.04.2023 festgestellt. Die Geschäftsführung ist für 2021 entlastet. Haftungsverhältnisse Die Jahresmiete für unbewegliche Wirtschaftsgüter beträgt € 192.000,00. Die Laufzeit der Verträge ist unbegrenzt. Leasing - und Mietaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter abgestellt auf die Restlaufzeit der Verpflichtung bestehen in Höhe von € 539.651,88. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der innerhalb des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne von § 285 (7) HGB betrug:
Die Offenlegung des Vorjahresabschlusses gem. § 325 HGB ff. ist erfolgt. Geschäftsführer mit Einzelvertretungsbefugnis:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensfortführung ist auch in Bezug auf den Ukraine-Krieg aus derzeitiger Sicht nicht erkennbar. Der Ukrainekrieg und die damit einhergehende Energiekrise haben sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft ausgewirkt. Hier wurde eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose durch die Geschäftsführung erstellt.
Möllenhagen, den 18.01.2024 Michael Matt Die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 erfolgte am 26.01.2024. Lagebericht für das Geschäftsjahr von 01.01. - 31.12.2022I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Rethmisch GmbH, mit Sitz in Möllenhagen, eingetragen im Handelsregister Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.2 HGB. Die Rethmisch GmbH wurde im Jahr 2005 als Tochterunternehmen der Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH, Ottersweier, gegründet. Das Unternehmen Rethmisch GmbH ist ein Trockenmörtelwerk mit langjähriger Erfahrung am Markt und einer umfassenden Produktpalette für qualitativ hochwertige Putz- und Mörtelprodukte. Zu ihren Kunden zählen vorwiegend Baustofffachhändler. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 wurde die gesamtwirtschaftliche Situation zunächst noch von der Corona Krise beeinflusst. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hat sich die globale Wirtschaftslage grundlegend verändert. Materialengpässe und unterbrochene Lieferketten sowie ein massiver Anstieg der Energiekosten, Preiserhöhungen der Rohstoffe und Inflation waren die Folge. In Deutschland konnte trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ein um 1,9 % höheres Bruttoinlandsprodukt erzielt werden, welches sogar um 0,7 % über dem Wert von 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie lag. Auch die Branche für Trockenmörtel und Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) konnte sich diesen Entwicklungen nicht entziehen und verzeichnete ein Absatzminus von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch konnte der Umsatz der Mörtelindustrie in Deutschland im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 um 112,3 Millionen Euro (+ 9,05%) gesteigert werden. Dementsprechend erreichte der Umsatz im Jahr 2022 mit 1,4 Milliarden Euro den bisherigen Höchststand. Diese positive Entwicklung betraf auch alle Bereiche, in denen unser Unternehmen tätig ist. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Gesamtleistung konnte um knapp 25 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Allerdings wirkte sich der erhöhte Materialaufwand belastend aus, resultierend aus massiven Preiserhöhungen der Rohstoffe. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung verschlechterte sich gegenüber Vorjahr um 4,5 Prozentpunkte. Es wurden Preisanpassungen auf der Verkaufsseite durchgeführt, soweit dies der Markt zuließ. Diese waren aber nicht ausreichend, um den Margenverzehr komplett aufzuhalten. Obwohl sich der Rohertrag auf 7.737 T€ erhöht hat, musste bei der Rohertragsmarge ebenfalls ein Rückgang in Höhe von 4,5 Prozentpunkten hingenommen werden. Die Rethmisch GmbH gehört zu den energieintensiven Industrien, deren Produktionsprozesse einen hohen Energieeinsatz erfordern. Der aus der Sandgrube angelieferte nasse Sand muss vor Verarbeitung durch den mit Gas betriebenen Trockner getrocknet werden. Die dramatische Entwicklung des Gaspreises und die damit verbundenen Auswirkungen hoher Energiekosten konnten nur dadurch abgeschwächt werden, dass die Rethmisch GmbH einen langfristigen, verhältnismäßig günstigen Abnahmevertrag für Gas abgeschlossen hatte. Da die Personalaufwendungen sowie insbesondere auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls angestiegen sind, hatte dies in Summe stark belastende Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Hierbei sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2022 insbesondere wegen der notwendigen Einstellung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 653 T€ beeinflusst worden. Ferner waren u. a. Steigerungen der Kosten für die Warenabgabe um 754 T€ zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung eines auf Vorjahresniveau liegenden Beteiligungs- und Finanzergebnisses in Höhe von -91 T€ (VJ. -94 T€) hat sich das Jahresergebnis aufgrund der genannten Effekte von 1.265 T€ im Vorjahr auf 427 T€ reduziert. b) Finanzlage Die Liquidität beurteilen wir nach wie vor als gut. Im Berichtsjahr haben wir die Anteile des Joint Venture Partners an dem im Vorjahr gegründeten Gemeinschaftsunternehmen übernommen, so dass wir zum 31. Dezember 2022 sämtliche Anteile an der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH halten. Gegenstand des Deals war auch die Übernahme eines an das Gemeinschaftsunternehmen gewährten Darlehens. Die Finanzierung dieses Erwerbs erfolgte durch ein langfristiges Darlehen des Veräußerers. Ferner wurde, um kurzfristige Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist begleichen zu können, ein kurzfristiges Darlehen beim Mutterunternehmen Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH in Höhe von 1.050 T€ aufgenommen. Diese Sachverhalte haben im Wesentlichen dazu beigetragen, dass sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 3.239 T€ erhöht hat. Geschäftsrisiken sind gegen Forderungsausfall in aller Regel versichert. Es bleibt auch weiterhin Ziel unseres Finanzmanagements, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen in der Zukunft innerhalb kürzerer Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage Das Unternehmen verfügt über eine noch solide Vermögenslage. Die Eigenkapitalquote bewegt sich nach wie vor auf einem soliden Niveau, allerdings infolge des erläuterten Anstiegs der Bilanzsumme deutlich unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsjahr konnte eine zielgerichtete Investition in den Umbau des Sandtrockners beendet werden, um künftig den Anschluss an ein Heizkraftwerk energiesparend zu ermöglichen. Dafür sollen künftig Aufwendungen für Energie in Höhe von ca. 200 T€/ Jahr gespart werden können. Die Investition belief sich auf insgesamt 397 T€ von der 106 T€ alleine im Berichtsjahr bezahlt wurden. Ebenfalls im Berichtsjahr wurden drei neue Textilsilos zur zusätzlichen Bevorratung von Rohstoffen angeschafft. Hierbei handelte es sich um eine Investition in Höhe von 231 T€. Um die Möglichkeit zu schaffen, einen neuartigen Putz produzieren zu können, wurde in den Aufbau einer Maschine investiert in Höhe von 54 T€. Der Anstieg im Vorratsvermögen ist sowohl mengen- als auch preisinduziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Rohergebnisses sowie des Jahresergebnisses. 4. Gesamtaussage Reduzierte Produktmargen sowie Sondereffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben trotz erfreulich entwickelter Gesamtleistung zu einem spürbar reduzierten Ergebnis geführt. Ganz leicht rückläufige Tendenzen am Jahresende lassen die Erwartung zu, dass mit einer Normalisierung der Einkaufspreise eine Ergebnisaufholung in den folgenden Geschäftsjahren möglich sein wird. Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022 im Wesentlichen zufrieden. III. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen verfügt über einen eigenen F + E-Bereich. Dieser ermöglicht Innovation, zügige Realisierung der kundenseitig gestellten Anforderungen und eine stete Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Das Unternehmen erwartet auch künftig einen verstärkten Aufwand im Bereich behördliche Regulierung und hat sich entsprechend darauf vorbereitet. IV. Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält im Berichtszeitraum keine Zweigniederlassungen. V. Chancen- und Risikobericht In Zeiten hoher Unstetigkeit nehmen Risiken tendenziell zu. Waren es während der Pandemie Engpässe, die zu Preisanstiegen führten, so ermöglichten hohe Kapazitätsauslastungen den Lieferanten, entsprechend hohe Preise am Markt durchzusetzen. Wir sind intensiv dabei, durch geeignete Auswahl an Lieferanten bzw. durch Finden oder Entwickeln von alternativen Rohstoffen Abhängigkeiten zu reduzieren. Kriegerische Auseinandersetzungen, z.B. in der Ukraine, tragen ebenfalls zu Unsicherheit und Marktzurückhaltung bei. Zur Unsicherheit beigetragen haben auch hohe Energiepreissteigerungen. Es bleibt ein wesentliches Unternehmensziel, die Bemühungen für wettbewerbsfähige Energiepreisnotierungen zu intensivieren. Durch Neuinvestitionen versuchen wir künftig energieeffizienter produzieren zu können. Durch die Investition in das Tochterunternehmen Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH erhoffen wir uns, die Kunden mit qualitativ hochwertigen Produkten zu guten Lieferzeiten bedienen zu können. Globale Risiken wirken sich auch künftig auf unseren allgemeinen Geschäftsverkehr aus. Der Erhalt von Lieferketten im Zuge internationaler Beschaffungswege ist zu einer zentralen Herausforderung geworden, wie selbstverständlich auch die Sicherstellung der zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftsabläufe benötigten Energieleistungen. Es besteht Sorge darüber, dass diese Planungsunsicherheiten zu einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaftsleistung in Deutschland, Europa und weltweit führen könnten. Deshalb arbeitet unser Unternehmen mit Hochdruck an stabilen Lösungen, damit langfristig eine Sicherstellung unserer Unternehmensleistungen gewährleistet ist. In anspruchsvollen wirtschaftlichen Zeiten erachten wir es zudem als essentiell, Ausfallrisiken durch ein hoch wirksames Forderungsmanagement zu minimieren. Die solide Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft trotz großer, im Berichtsjahr getätigter Investitionen schafft es, dass wir eine Sicherung der Marktposition erwarten. Ferner verfügen wir über ein Vollsortiment hochwertiger Produkte und bezüglich des Marktzugangs über eine weiterhin sehr gute Marktbearbeitung. Produktinnovation und Produktoptimierung werden sich künftig wertschöpfend auswirken. Zusätzliche Chancen sehen wir in strategischen Kooperationen. VI. Prognosebericht Ungünstige Rahmenbedingungen wie Kriege, Handelsembargos bzw. überordnende Bürokratie sowie ein erhöhtes Zinsniveau haben sich zwar auch 2023 belastend ausgewirkt, jedoch hat sich der Geschäftsverlauf infolge sinkender Rohstoffpreise gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 deutlich verbessert. Hierzu haben auch rückläufige Energiekosten beigetragen. Aufgrund unserer strukturellen Gegebenheiten schauen wir vor allem im Bereich Sanierungen und Modernisierungen zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024. Wir erwarten einen weiteren Rückgang bei den Rohstoffkosten, welcher zu einem Rohergebnis führen sollte, welches voraussichtlich leicht über dem Jahr 2023 liegen wird. Hinsichtlich des Jahresergebnisses erwarten wir für 2024 ebenfalls einen leichten Anstieg gegenüber Vorjahr. Wir versichern nach bestem Wissen im Lagebericht der Gesellschaft, dass einschließlich des Geschäftsergebnisses die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.
Möllenhagen, den 18.01.2024 Geschäftsführung der Rethmisch GmbH Michael Matt, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGNEN ABSCHLUSSPÜRFERSAn die Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich zusammen mit meinem Prüfungsteam pflichtgemäßes Ermessen aus und wir bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Heilbronn, den 19.01.2024 Michael Straub, vereidigter Buchprüfer |
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