Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6521
Eingetragen
7.10.2005
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
die Herstellung und der Handel von und mit Putzen, Farben und Dämmsystemen sowie der Handel mit Baustoffen und Bauzubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Uwe Matt
seit 27.8.2008
Geschäftsführer
Bernd Kramer
seit 12.2.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.48%
49.52%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rethmisch GmbH

Möllenhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz auf 31.12.2022

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro T-Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.963,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.310,00 83
2. technische Anlagen und Maschinen 627.728,00 40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231.800,00 208
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 933.838,00 310
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.500.000,00 0
3. Beteiligungen 0,00 13
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht 0,00 3.525.000,00 2.000
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.228.233,77 2.576
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.783.969,50 859
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 297.099,76
- davon gegenüber Gesellschaftern € 19.096,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 604.750,25 761
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.550,00 0
Summe 10.089.305,52 6.850

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro T-Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00
II. Gewinnrücklage 500.000,00
III. Bilanzgewinn 3.517.979,25 4.043.979,25 3.617
B. Rückstellungen 252.508,54 149
C. Verbindlichkeiten 5.792.817,73 3.084
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 3.183.604,02
- davon gegenüber Gesellschaftern € 1.261.671,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 3.140.037,73
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr € 2.652.780,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
Summe 10.089.305,52 6.850

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2022-31.12.2022 01.01.2021-31.12.2021
T-€ T-€
1. Rohergebnis 7.737.205,41 7.103
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.792.658,50 1.714
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 422.979,78 374
- davon für Altersversorgung € 15.084,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.552,09 90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.703.554,57 7.021.744,94 3.085 5.263
715.460,47 1.840
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.500,00 0
- davon aus verbundenen Unternehmen € 22.500,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.730,16 94
- davon aus verbundenen Unternehmen € 10.535,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 195.815,62 479
8. Ergebnis nach Steuern 428.414,69 1.267
9. sonstige Steuern 1.940,00 2
10. Jahresüberschuss 426.474,69 1.265
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.091.504,56 3.026
12. Ausschüttungen 0,00 -1.200
13. Bilanzgewinn 3.517.979,25 3.091
Bezeichnung a) Entwicklung der Herstellungs- und Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2022 + Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.983,75 12.590,00 0,00 0,00 21.573,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.349,05 0,00 0,00 0,00 104.349,05
113.332,80 12.590,00 0,00 0,00 125.922,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 154.466,28 0,00 0,00 0,00 154.466,28
2. technische Anlagen und Maschinen 106.326,15 627.391,80 0,00 0,00 733.717,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 2.708.070,95 76.914,29 0,00 0,00 2.784.985,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 310.441,12 -310.441,12 0,00 0,00 0,00
3.279.304,50 393.864,97 0,00 0,00 3.673.169,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 12.500,00 0,00 12.500,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.500.000,00 0,00 2.000.000,00 3.500.000,00
3. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 -12.500,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.000.000,00 0,00 0,00 -2.000.000,00 0,00
2.012.500,00 1.512.500,00 0,00 0,00 3.525.000,00
5.405.137,30 1.918.954,97 0,00 0,00 7.324.092,27
Bezeichnung b) Entwicklung der Abschreibung
Stand am 01.01.2022 + Zugang - Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.980,75 630,00 0,00 0,00 9.610,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.348,05 0,00 0,00 0,00 104.348,05
113.328,80 630,00 0,00 0,00 113.958,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 71.658,28 8.498,00 0,00 0,00 80.156,28
2. technische Anlagen und Maschinen 66.024,15 39.965,80 0,00 0,00 105.989,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 2.499.726,95 53.458,29 0,00 0,00 2.553.185,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.637.409,38 101.922,09 0,00 0,00 2.739.331,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.750.738,18 102.552,09 0,00 0,00 2.853.290,27
Bezeichnung c) Buchwerte 31.12.2021 d) Buchwerte 31.12.2022
(a./.b) (a./.b)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 11.963,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
4,00 11.964,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.808,00 74.310,00
2. technische Anlagen und Maschinen 40.302,00 627.728,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, GWG 208.344,00 231.800,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 310.441,12 0,00
641.895,12 933.838,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 3.500.000,00
3. Beteiligungen 12.500,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.000.000,00 0,00
2.012.500,00 3.525.000,00
2.654.399,12 4.470.802,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma Rethmisch GmbH hat ihren Sitz in 17219 Möllenhagen, Industriegelände 1.

Die Gesellschaft wird beim Registergericht Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521 im Handelsregister geführt.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2022 ist nach den Vorschriften des HGB unter Einschluss des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und unter Beachtung des GmbH Gesetzes erstellt worden und entsprechend gegliedert.

Es gelten die Bestimmungen der §§ 264 ff HGB.

Die Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 (2) HGB sind angegeben.

Es handelt sich um eine mittelgroße Gesellschaft gem. § 267 (2) HGB, da die Größenmerkmale Bilanzsumme und Umsatzerlöse wiederholt die Schwellenwerte überschritten haben.

III. Angaben zu den Bilanzierungs- und den Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Verrechnungsverbot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung im Jahresabschluss berücksichtigt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear bemessen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bei den Ausleihungen handelt sich um Darlehen mit mittelfristiger Laufzeit.

Eine Wertberichtigung der Ausleihung war nicht erforderlich. Die Energiekrise hat sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft ausgewirkt. Es liegt eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft vor. Es wird hier von einer zukünftig positiven Entwicklung ausgegangen. Aufgrund der nunmehr 100%-igen Beteiligung handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Netto-Einstandspreisen bewertet.

Bezogene Waren sind mit den Netto-Einstandspreisen angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind innerbetrieblichen Herstellungskosten unter Einbeziehung der anteiligen Gemeinkosten nach den zwingenden handelsrechtlichen Bestimmungen bewertet. Abschläge für Verwertungsrisiken sind vorgenommen. Die Zuschlagsätze wurden nach Markt- und Preisentwicklung erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten einer pauschalen Wertberichtigung von 1% angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in der erforderlichen Höhe vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt.

Darin sind Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft mit € 19.096,62 enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt.

PASSIVA

Eigenkapital

Das Eigenkapital enthält das gezeichnete Kapital in Höhe von € 26.000,00, eine Gewinnrücklage von € 500.000,00 sowie den Bilanzgewinn 2022 mit € 3.517.979,25. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag i.H.v. € 3.091.504,56 enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten und Risiken und wurden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung eingestellt. Eine Abzinsung war aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten

Diese sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus den Bilanzvermerken.

Die Verbindlichkeiten ggü. der Muttergesellschaft sind in den Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen mit € 1.261.671,49 enthalten.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich der Restlaufzeit und grundpfandrechtlicher Sicherheiten wie folgt:

Bilanzausweis Rest-LZ bis 1 Jahr Rest-LZ mehr als 1 Jahr Rest-LZ über 5 Jahre durch Pfandrechte gesichert nach § 285 Nr.1b HGB
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 314.184,18 314.184,18 0,00 0,00 0,00
(i/Vorjahr T€ 496 T€ 496 T€ 0 T€ 0 T€ 0)
2. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 3.183.604,02 1.830.824,02 1.352.780,00 0,00 0,00
(i/Vorjahr T€ 1.831 T€ 11 T€ 1.820 T€ 0 T€ 0)
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.295.029,53 995.029,53 1.300.000,00 0,00 0,00
(i/Vorjahr T€ 757 T€ 757 T€ 0 T€ 0 T€ 0
Gesamtbetrag 5.792.817,73 3.140.037,73 2.652.780,00 0,00 0,00
(i/Vorjahr T€ 3.084 T€ 1.264 T€ 1.820 T€ 0 T€ 0)

V. Gewinn- und Verlustrechnung

Diese ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Einzelwertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe von € 652.751,91 enthalten.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung liegen darüber hinaus im Berichtsjahr nicht vor.

VI. sonstige Pflichtangaben

Wesentliche verbundene Unternehmen

Name, Sitz Anschaffungskosten Eigenkapital Anteile Jahresergebnis *)
in %
Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH, Möllenhagen € 25.000,00 € -260.163,97 100% € -267.036,18

*) Wert für das Wirtschaftsjahr 2021/2022

Ergebnisverwendung

Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Abs. 1 HGB).

Der Vorjahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 21.04.2023 festgestellt. Die Geschäftsführung ist für 2021 entlastet.

Haftungsverhältnisse

Die Jahresmiete für unbewegliche Wirtschaftsgüter beträgt € 192.000,00. Die Laufzeit der Verträge ist unbegrenzt.

Leasing - und Mietaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter abgestellt auf die Restlaufzeit der Verpflichtung bestehen in Höhe von € 539.651,88.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der innerhalb des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne von § 285 (7) HGB betrug:

(i/Vj.)
- gewerbliche Arbeitnehmer 24 25
- Angestellte 17 17
- Aushilfen 0 0
41 42

Die Offenlegung des Vorjahresabschlusses gem. § 325 HGB ff. ist erfolgt.

Geschäftsführer mit Einzelvertretungsbefugnis:

Herr Michael Uwe Matt, Stuckateurmeister, 76571 Gaggenau

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensfortführung ist auch in Bezug auf den Ukraine-Krieg aus derzeitiger Sicht nicht erkennbar.

Der Ukrainekrieg und die damit einhergehende Energiekrise haben sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft ausgewirkt. Hier wurde eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose durch die Geschäftsführung erstellt.

 

Möllenhagen, den 18.01.2024

Michael Matt

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 erfolgte am 26.01.2024.

Lagebericht für das Geschäftsjahr von 01.01. - 31.12.2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Rethmisch GmbH, mit Sitz in Möllenhagen, eingetragen im Handelsregister Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.2 HGB. Die Rethmisch GmbH wurde im Jahr 2005 als Tochterunternehmen der Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH, Ottersweier, gegründet. Das Unternehmen Rethmisch GmbH ist ein Trockenmörtelwerk mit langjähriger Erfahrung am Markt und einer umfassenden Produktpalette für qualitativ hochwertige Putz- und Mörtelprodukte.

Zu ihren Kunden zählen vorwiegend Baustofffachhändler.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 wurde die gesamtwirtschaftliche Situation zunächst noch von der Corona Krise beeinflusst. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hat sich die globale Wirtschaftslage grundlegend verändert. Materialengpässe und unterbrochene Lieferketten sowie ein massiver Anstieg der Energiekosten, Preiserhöhungen der Rohstoffe und Inflation waren die Folge. In Deutschland konnte trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ein um 1,9 % höheres Bruttoinlandsprodukt erzielt werden, welches sogar um 0,7 % über dem Wert von 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie lag.

Auch die Branche für Trockenmörtel und Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) konnte sich diesen Entwicklungen nicht entziehen und verzeichnete ein Absatzminus von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch konnte der Umsatz der Mörtelindustrie in Deutschland im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 um 112,3 Millionen Euro (+ 9,05%) gesteigert werden. Dementsprechend erreichte der Umsatz im Jahr 2022 mit 1,4 Milliarden Euro den bisherigen Höchststand.

Diese positive Entwicklung betraf auch alle Bereiche, in denen unser Unternehmen tätig ist.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung konnte um knapp 25 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Allerdings wirkte sich der erhöhte Materialaufwand belastend aus, resultierend aus massiven Preiserhöhungen der Rohstoffe. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung verschlechterte sich gegenüber Vorjahr um 4,5 Prozentpunkte. Es wurden Preisanpassungen auf der Verkaufsseite durchgeführt, soweit dies der Markt zuließ. Diese waren aber nicht ausreichend, um den Margenverzehr komplett aufzuhalten. Obwohl sich der Rohertrag auf 7.737 T€ erhöht hat, musste bei der Rohertragsmarge ebenfalls ein Rückgang in Höhe von 4,5 Prozentpunkten hingenommen werden.

Die Rethmisch GmbH gehört zu den energieintensiven Industrien, deren Produktionsprozesse einen hohen Energieeinsatz erfordern. Der aus der Sandgrube angelieferte nasse Sand muss vor Verarbeitung durch den mit Gas betriebenen Trockner getrocknet werden. Die dramatische Entwicklung des Gaspreises und die damit verbundenen Auswirkungen hoher Energiekosten konnten nur dadurch abgeschwächt werden, dass die Rethmisch GmbH einen langfristigen, verhältnismäßig günstigen Abnahmevertrag für Gas abgeschlossen hatte. Da die Personalaufwendungen sowie insbesondere auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls angestiegen sind, hatte dies in Summe stark belastende Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Hierbei sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2022 insbesondere wegen der notwendigen Einstellung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 653 T€ beeinflusst worden. Ferner waren u. a. Steigerungen der Kosten für die Warenabgabe um 754 T€ zu verzeichnen.

Unter Berücksichtigung eines auf Vorjahresniveau liegenden Beteiligungs- und Finanzergebnisses in Höhe von -91 T€ (VJ. -94 T€) hat sich das Jahresergebnis aufgrund der genannten Effekte von 1.265 T€ im Vorjahr auf 427 T€ reduziert.

b) Finanzlage

Die Liquidität beurteilen wir nach wie vor als gut. Im Berichtsjahr haben wir die Anteile des Joint Venture Partners an dem im Vorjahr gegründeten Gemeinschaftsunternehmen übernommen, so dass wir zum 31. Dezember 2022 sämtliche Anteile an der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH halten. Gegenstand des Deals war auch die Übernahme eines an das Gemeinschaftsunternehmen gewährten Darlehens. Die Finanzierung dieses Erwerbs erfolgte durch ein langfristiges Darlehen des Veräußerers. Ferner wurde, um kurzfristige Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist begleichen zu können, ein kurzfristiges Darlehen beim Mutterunternehmen Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH in Höhe von 1.050 T€ aufgenommen. Diese Sachverhalte haben im Wesentlichen dazu beigetragen, dass sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 3.239 T€ erhöht hat.

Geschäftsrisiken sind gegen Forderungsausfall in aller Regel versichert. Es bleibt auch weiterhin Ziel unseres Finanzmanagements, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen in der Zukunft innerhalb kürzerer Zahlungsziele zu vereinnahmen.

c) Vermögenslage

Das Unternehmen verfügt über eine noch solide Vermögenslage. Die Eigenkapitalquote bewegt sich nach wie vor auf einem soliden Niveau, allerdings infolge des erläuterten Anstiegs der Bilanzsumme deutlich unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsjahr konnte eine zielgerichtete Investition in den Umbau des Sandtrockners beendet werden, um künftig den Anschluss an ein Heizkraftwerk energiesparend zu ermöglichen. Dafür sollen künftig Aufwendungen für Energie in Höhe von ca. 200 T€/ Jahr gespart werden können. Die Investition belief sich auf insgesamt 397 T€ von der 106 T€ alleine im Berichtsjahr bezahlt wurden. Ebenfalls im Berichtsjahr wurden drei neue Textilsilos zur zusätzlichen Bevorratung von Rohstoffen angeschafft. Hierbei handelte es sich um eine Investition in Höhe von 231 T€. Um die Möglichkeit zu schaffen, einen neuartigen Putz produzieren zu können, wurde in den Aufbau einer Maschine investiert in Höhe von 54 T€.

Der Anstieg im Vorratsvermögen ist sowohl mengen- als auch preisinduziert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Rohergebnisses sowie des Jahresergebnisses.

4. Gesamtaussage

Reduzierte Produktmargen sowie Sondereffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben trotz erfreulich entwickelter Gesamtleistung zu einem spürbar reduzierten Ergebnis geführt. Ganz leicht rückläufige Tendenzen am Jahresende lassen die Erwartung zu, dass mit einer Normalisierung der Einkaufspreise eine Ergebnisaufholung in den folgenden Geschäftsjahren möglich sein wird. Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022 im Wesentlichen zufrieden.

III. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen verfügt über einen eigenen F + E-Bereich. Dieser ermöglicht Innovation, zügige Realisierung der kundenseitig gestellten Anforderungen und eine stete Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.

Das Unternehmen erwartet auch künftig einen verstärkten Aufwand im Bereich behördliche Regulierung und hat sich entsprechend darauf vorbereitet.

IV. Zweigniederlassungen

Das Unternehmen unterhält im Berichtszeitraum keine Zweigniederlassungen.

V. Chancen- und Risikobericht

In Zeiten hoher Unstetigkeit nehmen Risiken tendenziell zu. Waren es während der Pandemie Engpässe, die zu Preisanstiegen führten, so ermöglichten hohe Kapazitätsauslastungen den Lieferanten, entsprechend hohe Preise am Markt durchzusetzen. Wir sind intensiv dabei, durch geeignete Auswahl an Lieferanten bzw. durch Finden oder Entwickeln von alternativen Rohstoffen Abhängigkeiten zu reduzieren.

Kriegerische Auseinandersetzungen, z.B. in der Ukraine, tragen ebenfalls zu Unsicherheit und Marktzurückhaltung bei.

Zur Unsicherheit beigetragen haben auch hohe Energiepreissteigerungen. Es bleibt ein wesentliches Unternehmensziel, die Bemühungen für wettbewerbsfähige Energiepreisnotierungen zu intensivieren. Durch Neuinvestitionen versuchen wir künftig energieeffizienter produzieren zu können.

Durch die Investition in das Tochterunternehmen Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH erhoffen wir uns, die Kunden mit qualitativ hochwertigen Produkten zu guten Lieferzeiten bedienen zu können.

Globale Risiken wirken sich auch künftig auf unseren allgemeinen Geschäftsverkehr aus. Der Erhalt von Lieferketten im Zuge internationaler Beschaffungswege ist zu einer zentralen Herausforderung geworden, wie selbstverständlich auch die Sicherstellung der zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftsabläufe benötigten Energieleistungen. Es besteht Sorge darüber, dass diese Planungsunsicherheiten zu einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaftsleistung in Deutschland, Europa und weltweit führen könnten. Deshalb arbeitet unser Unternehmen mit Hochdruck an stabilen Lösungen, damit langfristig eine Sicherstellung unserer Unternehmensleistungen gewährleistet ist.

In anspruchsvollen wirtschaftlichen Zeiten erachten wir es zudem als essentiell, Ausfallrisiken durch ein hoch wirksames Forderungsmanagement zu minimieren.

Die solide Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft trotz großer, im Berichtsjahr getätigter Investitionen schafft es, dass wir eine Sicherung der Marktposition erwarten.

Ferner verfügen wir über ein Vollsortiment hochwertiger Produkte und bezüglich des Marktzugangs über eine weiterhin sehr gute Marktbearbeitung. Produktinnovation und Produktoptimierung werden sich künftig wertschöpfend auswirken. Zusätzliche Chancen sehen wir in strategischen Kooperationen.

VI. Prognosebericht

Ungünstige Rahmenbedingungen wie Kriege, Handelsembargos bzw. überordnende Bürokratie sowie ein erhöhtes Zinsniveau haben sich zwar auch 2023 belastend ausgewirkt, jedoch hat sich der Geschäftsverlauf infolge sinkender Rohstoffpreise gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 deutlich verbessert. Hierzu haben auch rückläufige Energiekosten beigetragen.

Aufgrund unserer strukturellen Gegebenheiten schauen wir vor allem im Bereich Sanierungen und Modernisierungen zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024. Wir erwarten einen weiteren Rückgang bei den Rohstoffkosten, welcher zu einem Rohergebnis führen sollte, welches voraussichtlich leicht über dem Jahr 2023 liegen wird. Hinsichtlich des Jahresergebnisses erwarten wir für 2024 ebenfalls einen leichten Anstieg gegenüber Vorjahr.

Wir versichern nach bestem Wissen im Lagebericht der Gesellschaft, dass einschließlich des Geschäftsergebnisses die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.

 

Möllenhagen, den 18.01.2024

Geschäftsführung der Rethmisch GmbH

Michael Matt, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGNEN ABSCHLUSSPÜRFERS

An die Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich zusammen mit meinem Prüfungsteam pflichtgemäßes Ermessen aus und wir bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Heilbronn, den 19.01.2024

Michael Straub, vereidigter Buchprüfer

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