Rainer und Alois Bialas Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Bialas seit 13.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steel Liner Transport GmbHBottropJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmen 1. Geschäftsmodell Die Steel-Liner Transport GmbH ist auf die Erbringung von Speditionsleistungen im In- und Ausland - hier insbesondere auf den Transport von Edelstahl in fester Form (Heiß und kalt) - spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Erbringung der vorgenannten Speditionsleistungen im Inland. Größter Kunde der Gesellschaft, mit dem über 90% der Umsatzerlöse erzielt werden, ist ein Produzent von Edelstahlprodukten, mit Hauptsitz im Ruhrgebiet. Für diesen Kunden transportiert die Gesellschaft im wesentlichen Edelstahlprodukte vom Hauptsitz im Ruhrgebiet zu Abnehmern dieser Produkte bzw. zu Werken des größten Kunden im Umkreis von 100 KM - 200 KM. Rechtliche Struktur Sitz der Steel-Liner Transport GmbH ist Bottrop. Tochtergesellschaften werden nicht unterhalten. Alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter ist Herr Rainer Bialas, Bottrop. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, steigende Energiekosten und Personalengpässe bei einer konstant hohen Nachfrage nach Güterverkehrsdienstleistungen haben zu erheblichen Störungen globaler Lieferkettenprozesse geführt. Gleichwohl hat der Krisenmodus einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Branche sowie den Wert der Logistik als solcher, die zur Sicherung der Absatz- und Beschaffungswege von Industrie und Handel und der Versorgung der Bevölkerung entscheidend beiträgt, verdeutlicht. Die Geschäftsbeziehungen der Gesellschaft zum größten Kunden haben sich in 2022 zufriedenstellend entwickelt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Erbringung von Speditionsleistungen im Stahlbereich hat die Gesellschaft in 2022 operativ ein gutes Geschäftsjahr zu verzeichnen. Allerdings haben die insgesamt äußerst negativen Ergebniseinflüsse aus dem nicht operativen Wertpapiergeschäft der Gesellschaft zu einem Verlust für 2022 von ca. 540 T€ geführt. Ohne die Ergebnisbeeinflussung durch das Wertpapiergeschäft hätte sich für 2022 operativ ein Gewinn vor Steuern von ca. € 3,5 Mio. ergeben. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des operativen Gewinnes vor Steuern um das ca. 2,5 fache. a) Ertragslage
Die Steel Liner Transport GmbH erwirtschaftete eine um 23,8 % höhere Gesamtleistung als im Vorjahr, welche sich aus der Erbringung der Speditionsdienstleistungen ergibt. Das Betriebsergebnis hat sich dazu überproportional und sehr erfreulich von T€ 1.929 im Vorjahr auf T€ 3.949 im Geschäftsjahr erhöht. Ergebnisbelastend wirkt das deutlich negative neutrale Ergebnis von T€ - 3.035, welches sehr wesentlich durch hohe Verluste aus dem nicht operativen Wertpapiergeschäft beeinflusst ist. In diesem negativen neutalen Ergebnis sind nicht liquiditätswirksame Abschreibungen auf Wertpapiere von T€ 1.339 enthalten. Vor dem zuvor beschriebenen Hintergrund ist im Geschäftsjahr auch das Jahresergebnis deutlich negativ (T€ - 536) und auch zum Vorjahr deutlich verschlechtert (T€ - 2.775). b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit (Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 4.302. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.446 gestiegen. Dies ist im wesentlichen durch Investitionen in neue LKW bedingt, bei Abschreibungen von T€ 353. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände sind zum Vorjahr um T€ 570 erhöht, was im wesentlichen höheren Debitorenforderungen von ca. T€ 321 geschuldet ist. Der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren ist zum Vorjahr deutlich gesunken (T€ - 1.815) was unter anderem an außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Wertpapierbestand von ca. € 1,3 Mio. liegt. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 2.910. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche. Die Bankverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr - korrespondierend zu den Zugängen im Anlagevermögen - um T€ 1.277 erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Touren pro Tag/Monat • Liquidität. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diese Kennzahlen heran. Die Touren pro Monat, die als Steuerungsgröße verwendet werden, sind: - Im Bereich Kaltstahl: ca. 1.000 Touren pro Monat - Im Bereich Warmstahl: ca. 600 Touren pro Monat. Bei der Liquidität kontrollieren wir täglich die Entwicklung unserer Bankkonten. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2022 ist im operativen Bereich als sehr gut einzuschätzen; leider wird diese sehr gute Entwicklung in 2022 im operativen Bereich durch die Ergebnisbelastungen aus dem Wertpapiergeschäft deutlich eingetrübt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. IV. Prognosebericht Auch im Jahr 2023 haben der Ukraine-Krieg, steigende Energiekosten und Personalengpässe bei einer konstant hohen Nachfrage nach Güterverkehrsdienstleistungen zu erheblichen Störungen globaler Lieferkettenprozesse geführt. Gleichwohl hat sich auch in 2023 einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Branche sowie der Wert der Logistik als solcher, die zur Sicherung der Absatz- und Beschaffungswege von Industrie und Handel und der Versorgung der Bevölkerung entscheidend beiträgt, verdeutlicht. Die Geschäftsbeziehungen der Gesellschaft zum größten Kunden haben sich in 2023 zufriedenstellend entwickelt. Vor dem zuvor genannten Hintergrund hat die Gesellschaft in 2023 einen Umsatz von ca. € 13,5 Mio. und ein Betriebsergebnis von ca. € 3,6 Mio. erzielt. Das nicht operative Wertpapiergeschäft war auch in 2023 wenig erfreulich und schließt mit einem Verlust von ca. € 1,0 Mio. ab. Die Entwicklung der Liquidität war in 2023 - trotz der hohen Verluste aus dem Wertpapiergeschäft - zufriedenstellend. Die Touren pro Monat im Kalt- und Warmbereich waren in 2023 auf dem Niveau des Vorjahres 2022 und damit ebenfalls zufriedenstellend. Der bisherige Geschäftsverlauf im Jahr 2024 (Stand April 2024) ist deutlich erfreulich. Per Ende April 2024 liegen die Umsätze bei ca. € 4,7 Mio (April 2023 kumuliert: € 4,6 Mio) und das Betriebsergebnis bei ca. € 1,5 Mio. (April 2023 kumuliert: € 1,3 Mio.). Das nicht operative Wertpapiergeschäft bleibt auch per Ende April 2024 kumuliert mit ca. € 1,2 Mio. negativ. Hier soll in diesem Jahr eine Bereinigung erfolgen. Insgesamt wird für 2024 im operativen Bereich ein Umsatz und ein Betriebsergebnis mindestens auf Vorjahresniveau erwartet. V. Chancen- und Risikobericht Risiken Ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft ist die allgemeine wirtschaftliche und politische Situation aus den Folgen des Ukraine Krieges, den Folgen der inflationären Entwicklung - speziell in Deutschland - sowie den strukturellen Defiziten in Deutschland, z.B. bei der der Verkehrswegeinfrastruktur (Sperrung A 42 Brücke Rhein Herne Kanal, A 45 bei Lüdenscheid). Hierdurch können sich Kostensteigereungen für die Gesellschaft ergeben, die u.U nicht an die Kunden weiter gegebeen werden können. Darüber hinaus ist aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft die wirtschaftliche Abhängigkeit vom größten Kunden - einem Produzenten von Edelstahlprodukten mit Hauptsitz im Ruhrgebiet - ein wesentliches Risiko. Ein Risiko für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft sind außerdem die bestehenden Schwierigkeiten geeignetes Fachpersonal - vor allen Dingen Fahrer - zu finden. Hierdurch ergeben sich Einschränkungen bei der Realisierung von Touren für unsere Kunden Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der langen Verfahrensdauer bei Ämtern für die Genehmigung von speziellen Transporten (Schwerlast/ Überlänge). Hierdurch kommt es zu zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen mit der Folge von möglichen Umsatz- bzw. Liquiditätsrisiken. Wesentliche Chancen ergeben sich nach Auffassung der Geschäftsführung wie folgt: • Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft bei größtem Kunden - einem Produzenten von Edelstahlprodukten mit Hauptsitz im Ruhrgebiet - dadurch langjährige Marktvorteile und keine Alternativen zur Gesellschaft bei diesem Kunden vorhanden • hohe Flexibilität am Markt und Monopolstellung aufgrund der nur von der Gesellschaft entwickelten Warmtransporthauben (Ladungssicherung) und, da ausreichend Ersatzfahrzeuge vorhanden sind • niedrige Kostenstruktur aufgrund eigener Werkstatt, dadurch deutlich flexibler. Reparaturen werden kostengünstig und zeitnah ausgeführt, • sonderangefertigte Auflieger (Kaltbereich) für eine besondere Ladungssicherung (doppelte Stirnwand), • Disposition ist 24/7 erreichbar bzw. vor Ort - dadurch jederziet schnelle Handlungsfähigkeit für die Kunden möglich, • Haupturlaub unserer Mitarbeiter richtet sich überwiegend nach den Stillständen des Hauptkunden, um dort stets einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft bei größtem Kunden, sowie der schlanken Kostenstruktur und hohen Flexibilität am Markt, als gut einzuschätzen. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich
Bottrop, den 27. Juni 2024 Rainer Bialas, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die nach § 264 Abs. 1a HGB erforderlichen Angaben zur Identifikation des Unternehmens erläutern wir wie folgt: Firma: Steel Liner Transport GmbH Sitz: Bottrop Registergericht/ HR Nummer: Gelsenkirchen | HRB 11352 B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Steel Liner Transport GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die Gliederungsvorschriften der § 266 ff. HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. 2. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennbetrag bzw. mit dem niedrigerem beizuliegendem Wert zum Bilanzstichtag. 3. Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. 4. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. 5. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. 6. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 7. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 8. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von € 3.974.134,34 enthalten. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 3/4). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 52 (Vj.: T€ 52) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage von T€ 96 betrifft eine sonstige Zuzahlung in das Eigenkapital nach § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Im Zusammenhang mit den verschiedenen Fahrzeugfinanzierungen wurden bankübliche Sicherheiten wie z.B. Eigentumsvorbehalte bestellt. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 32 HGB Erträge/ Aufwendungen von außergewöhnlichen Größenordnung/Bedeutung sind im Geschäftsjahr wie folgt angefallen:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern existieren qualifizierte Rangrücktritte von T€ 1.067. E. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 betrug die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer 76 (Vorjahr 2021: 77) Mitglieder der Organe Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2022: • Herr Rainer Bialas, Kaufmann, Bottrop Die Mitglieder der Geschäftsführung sind alle hauptberuflich tätig. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Gegenüber Herrn Bialas besteht zum Bilanzstichtag eine Darlehensforderung von T€ 928. Das Darlehen wird mit 2% über den Basiszinssatz verzinst.
Bottrop, 27. Juni 2024 Rainer Bialas, Geschäftsführer Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steel Liner Transport GmbH, Bottrop Wir haben den Jahresabschluss der Steel Liner Transport GmbH, Bottrop, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie den Anhang für das Geschäftsjahr 2021, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 28. Juni 2024 Scholz
GmbH & Co. KG
Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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