Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 17980
Vorher
FERMENTATION-BIOTEC GmbH
Eingetragen
3.4.2012
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Herstellung von biopharmazeutischen Grundstoffen (API, Active Pharmaceutical Ingredients) sowie die Herstellung, der Vertrieb und die Auftragsherstellung von Medikamenten (Outsourcing), Enzymen, Hormonen, Organextrakten, Antibiotika und Zytostatika sowie medizinischen Diagnostika, Export-Import von Medikamenten, medizinischer Diagnostika und medizinischen Einrichtungen und medizinischem Bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Richter
seit 2.9.2025
Prokura
Maya Schwarze-Kleijn
seit 4.12.2023
Prokura
Valeska Dr. Hauptmann
seit 4.12.2023
Prokura
Tino Dr. Galgon
seit 2.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LYOCONTRACT HOLDING COMPANY II; LLCUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LYOCONTRACT GmbH

Ilsenburg (Harz)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LYOCONTRACT GMBH, ILSENBURG

1. Geschäftsmodell

Die LYOCONTRACT GmbH mit Sitz in Ilsenburg (Harz) ist ein Auftragsfertiger für pharmazeutische Produkte, die sich auf die Herstellung von flüssigen und gefriergetrockneten parenteralen Arzneimitteln in Vials spezialisiert hat. Das Kerngeschäft umfasst die Verarbeitung kundeneigener Rohstoffe zu hochwertigen Arzneimitteln. Darüber hinaus wird ein umfassender Service angeboten, der auch die Beschaffung und Bereitstellung von Wirkstoffen einschließt. Die Dienstleistungen umfassen nicht nur die Fertigung, sondern auch die Durchführung von Qualitätskontrollen für Wirk-, Roh- und Hilfsstoffe, die In-Prozess-Kontrollen zur Produktionssteuerung, Freigabeprüfungen der gefertigten Produkte sowie deren Stabilitätsuntersuchungen. Darüber hinaus werden Prozess- und Methodentransfers und Validierungen durchgeführt. Nach der aseptischen Produktion oder der terminalen Sterilisation werden die Produkte z.B. etikettiert und verpackt, dies beinhaltet auch den Service der Serialisierung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Das globale Wirtschaftswachstum entwickelte sich unter anderem durch den fortgesetzten Ukraine-Krieg verbunden mit hohen Energiekosten und Zinsentwicklungen weiterhin stark gedämpft.

Die Baseline-Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) sieht vor, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2024 und 2025 weiterhin um nur 3,2 Prozent wachsen wird, im gleichen Tempo wie 2023. Eine leichte Beschleunigung für fortgeschrittene Volkswirtschaften - wo das Wachstum von 1,6 Prozent im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent, im Jahr 2024 und 1,8 Prozent im Jahr 2025 steigen wird - wird durch eine Verlangsamung in Schwellenländern und Entwicklungsländern ausgeglichen, von 4,3 Prozent im Jahr 2023 auf 4,2 Prozent in beiden Jahren 2024 und 2025. Die Prognose für das globale Wachstum in fünf Jahren - bei 3,1 Prozent - liegt auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Die globale Inflation soll kontinuierlich von 6,8 Prozent im Jahr 2023 auf 5,9 Prozent im Jahr 2024 und 4,5 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen, wobei fortgeschrittene Volkswirtschaften früher zu ihren Inflationszielen zurückkehren als Schwellenländer und Entwicklungsländer. Die Kerninflation wird im Allgemeinen langsamer zurückgehen. Die Weltwirtschaft hat sich überraschend widerstandsfähig gezeigt, trotz erheblicher Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität.

2.2. Wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der deutschen Wirtschaft macht nicht nur die schwache Konjunktur weiterhin zu schaffen, sondern vor allem die Wettbewerbsnachteile am Standort Deutschland.

Die Produktion ging im IV. Quartal 2023 im Vergleich zum III. Quartal 2023 um 2,3 Prozent zurück. Im Vergleich zum IV. Quartal 2022 entsprach dies einem Minus von 4,3 Prozent. Die Kapazitäten der Branche waren mit 77,2 Prozent nicht ausgelastet.

Die Erzeugerpreise gingen im IV. Quartal 2023 im Vergleich zum III. Quartal 2023 um 0,1 Prozent zurück. Damit waren chemische und pharmazeutische Erzeugnisse 5,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie sank im IV. Quartal 2023 zum III. Quartal 2022 saisonbereinigt um 1 Prozent auf insgesamt 51,3 Mrd. Euro. Im Vergleich zum IV. Quartal 2022 sanken die Verkaufserlöse um 11,9 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie blieb mit rund 477.000 Beschäftigten stabil.

Betrachtet man das Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, ging die Produktion um 7,9 Prozent zurück und der Umsatz sank um 12,2 Prozent auf insgesamt 229,3 Mrd. Euro.

Für das Gesamtjahr 2024 rechnet der Verband der chemischen Industrie mit einer auf niedrigem Niveau stagnierenden Produktion. Bei rückläufigen Preisen wird der Branchenumsatz in diesem Jahr voraussichtlich um 3,5 Prozent sinken.

2.3. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 präsentiert sich trotz fortwährender herausfordernder Rahmenbedingungen insgesamt positiv. Die Umsatzerlöse verzeichnen einen bedeutenden Anstieg aufgrund der deutlich gesteigerten Kundennachfrage und des daraus resultierenden höheren Produktionsvolumens. Der Jahresüberschuss ist um 13 Prozent von TEUR 4.212 auf TEUR 4.747 angestiegen.

Die Liquidität der LYOCONTRACT GmbH blieb im Berichtszeitraum stabil, ohne dass langfristige Verbindlichkeiten eingegangen wurden. Infolgedessen kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als äußerst solide bezeichnet werden.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der LYOCONTRACT GmbH als produzierendes Unternehmen werden im Wesentlichen der Umsatz und das EBT als Kennzahlen herangezogen. Der Umsatz belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 25.736 (Vorjahr: TEUR 21.614) und liegt damit deutlich über dem Vorjahr. Dieser signifikante Anstieg der Bedarfe verbunden mit einem erhöhten Auftragseingang resultiert aus der Erschließung neuer Märkte der Kunden, die die LYOCONTRACT durch den internationalen Fokus bedienen kann. Weiterhin besteht noch immer ein Wiederbeschaffungsbedarf nach der Coronakrise und ein Bestandsaufbau im Markt zur Absicherung möglicher Lieferengpässe durch die globale geopolitische Lage wie dem Ukraine-Krieg, dem Nahostkonflikt und den Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Herausfordernd sind weiterhin die immer weiter steigenden Anforderungen an die Arzneimittelfertigung und den bürokratischen Verwaltungsprozessen für Industriebetriebe in Deutschland.

Das daraus resultierende EBT lag dennoch deutlich über Vorjahresniveau und beläuft sich auf TEUR 6.750 (Vorjahr: TEUR 5.959). Das höhere EBT resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Umsätze in 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.122.

Der Umsatz im Jahr 2023 hat sich besser als erwartet entwickelt und lag über dem Niveau des als sehr positiv zu bezeichnenden Jahres 2022. Es waren weiterhin gute Auftragseingänge zu verzeichnen.

Der erzielte EBT in Höhe von TEUR 6.750 lag über dem Planwert, was aus den höheren Umsatzerlösen sowie den geringeren Personalkosten gegenüber den Planwerten resultiert.

3. Lage des Unternehmens

3.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der LYOCONTRACT GmbH lagen im Geschäftsjahr um 19 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBT beläuft sich auf 26 Prozent (Vorjahr: 28 Prozent) vom Umsatz. Das signifikant gesteigerte Produktionsvolumen und die dadurch resultierende gute Auslastung konnten die deutlich gestiegenen Kosten für Material und Personal kompensieren.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist von 126 auf 149 deutlich gestiegen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent demzufolge auf TEUR 8.533 angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 5.974 gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: TEUR 4.686) um TEUR 1.288 gestiegen. Hierin ist als größte Einzelposition die gestiegenen Ausgaben für Reparaturen und Instandhaltungen enthalten.

Der Jahresüberschuss beläuft sich im Berichtsjahr 2023 auf TEUR 4.747 (Vorjahr: TEUR 4.212) und liegt damit deutlich über dem Vorjahr, was auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist.

3.2. Finanzlage

Die Finanzlage der LYOCONTRACT GmbH bleibt weiterhin äußerst stabil. Ein optimiertes Liquiditätsmanagement trägt dazu bei, dass Forderungen und Verbindlichkeiten fristgerecht ausgeglichen werden.

Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 7.108 (Vorjahr: TEUR 4.770) gestiegen.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 2.603 auf TEUR 17.965 und ist durch die Erhöhung des Umlaufvermögens bestimmt.

Die Gesellschaft verzeichnete zum Bilanzstichtag einen Eigenkapitalbestand in Höhe von TEUR 11.375 (Vorjahr: TEUR 6.627). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 63 Prozent (Vorjahr: 43 Prozent).

Das langfristige Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

3.4. Zusammenfassende Lagebeurteilung

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023, trotz der nach wie vor herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, bei den erreichten finanziellen Zielen positiv verlaufen. Das zeigt sich nicht nur an dem erzielten Umsatzwachstum, sondern auch an den realisierten, organisatorischen Weichenstellungen für die Zukunft.

4. Risiko-, Chancen- & Prognosebericht

4.1. Risikobericht

Betriebliche Risiken

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Kontrollmechanismen und bestehende Richtlinien weiter ausgebaut und verbessert, um Risiken so weit wie möglich zu reduzieren. Produktions- sowie Analyseprozesse stehen im Fokus, um das Produktionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der "Guten Herstellungspraxis" ("Current Good Manufacturing Practices" kurz: cGMP) ist in der Pharmabranche von höchster Wichtigkeit. Eine Nichteinhaltung der Vorschriften würde Störungen im operativen Leistungserstellungsprozess verursachen und könnte von Lieferverzögerungen über verspätete Markteintritte oder nicht zugelassene neue Produkte bis hin zur Schließung des Unternehmens führen. Um dieses Risiko zu minimieren, besteht eine hohe Selbstverpflichtung, die höchsten Qualitätsstandards beizubehalten.

Des Weiteren verfügt das Unternehmen über eine starke Qualitätseinheit, die die Konformität über die verschiedenen Produktionsschritte überwacht. Kontinuierliches Training und Erfahrungsaustausch sowie die fortwährende Entwicklung von Standardarbeitsanweisungen tragen weiterhin zu einer Minimierung dieses Qualitätsrisikos bei.

Unterbrechungen in der Lieferkette stellen ein weiteres Risiko dar. Darunter fallen zum Beispiel Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen bei zugelassenen Herstellern, um Marktanforderungen zu bedienen. Verzögerungen in der Produktentwicklung, verlorene Einnahmequellen, ein verringertes Service-Niveau sowie Verschlechterungen in den Kundenbeziehungen und Verzögerungen in den Auslieferungen könnten mögliche Auswirkungen sein. Langfristige Beziehungen zu zuverlässigen Rohstoffherstellern und genehmigten Ersatzlieferanten wirken diesem Risiko entgegen. Außerdem ist ein Corporate Auditing Team konstant mit dem Monitoring von Lieferanten beschäftigt.

Ein weiteres Risiko besteht im Verlust von qualifiziertem Personal.

Die Lage am Personalmarkt ist aufgrund der geringen Arbeitslosigkeit in Deutschland weiterhin angespannt. Dies macht es schwierig, geeignete Fachkräfte zu akquirieren. Jedoch kommt hier der LYOCONTRACT GmbH die Pharmabranche zugute, die als attraktives Arbeitsumfeld wahrgenommen wird.

Wirtschaftliche, politische und unvorhersehbare Risiken

Fehlende Kontrolle, ein Wechsel in den wirtschaftlichen Bedingungen der Eurozone oder Änderungen im politischen Umfeld (z.B. Bürgerunruhen in einem Markt oder Land) stellen weitere Risiken dar. Geographische Diversifikation von Kunden und Lieferanten, gutes Krisenmanagement und Versicherungsschutz sollen diese Risiken minimieren.

Forderungsausfallrisiko

Ein kontinuierliches Forderungsmanagement und der Kontakt zu unseren Kunden helfen, das Ausfallrisiko von Forderungen auf ein Minimum zu reduzieren. Des Weiteren können bei bestimmten Geschäften mit Neukunden Anzahlungen gefordert werden. Spezielle Forderungsrisiken wurden im Geschäftsjahr durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Die Geschäftsführung kommt zu dem Ergebnis, dass zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses 2023 keine den Fortbestand gefährdenden Risiken bestehen.

4.2. Chancenbericht

Die Nachfrage nach den von uns angeboten Leistungen ist sehr hoch. Unsere Gesellschaft wird daran infolge des qualifizierten Personals, des hochmodernen Anlagenparks und des guten Images des Unternehmens, durch Erhalt gut auskömmlicher Aufträge partizipieren.

Auswirkungen der Coronakrise sowie des Ukraine-Krieges könnten hier allerdings auch zu abweichenden Entwicklungen führen.

4.3. Prognosebericht

Der Gesundheitssektor gilt als weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. Die Nachfrage insbesondere nach lebensrettenden und lebenserhaltenden Produkten wird weiter steigen, da sie medizinisch notwendig sind und die Gesellschaft zunehmend altert und insgesamt die Anzahl der Menschen weltweit steigt. Darüber hinaus dürften der medizinische Fortschritt und die große Zahl schwer oder nicht heilbarer Erkrankungen zu weiterem Wachstum beitragen.

Auch in Zukunft wird die Geschäftstätigkeit des Unternehmens von umfangreichen staatlichen regulatorischen Maßnahmen beeinflusst. Es ist daher zu erwarten, dass der Markt und die Wettbewerbsbedingungen in den kommenden Jahren herausfordernd bleiben. Dennoch ist für 2024 eine deutliche Umsatzsteigerung anhand der bestehenden Auftragslage geplant. Im Ergebnis erwarten wir eine sehr deutliche EBT-Steigerung.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko erfolgt eine wöchentliche Liquiditätsplanung für acht Wochen im Voraus sowie ein wöchentliches Mahnwesen, wodurch ausstehende Forderungen maximal mit einem Zahlungsverzug in Höhe von fünf Tagen bestehen. Zusätzlich bestehen kurzfristige finanzielle Rücklagen, um den minimalen Liquiditätsbedarf für zwei Monate absichern zu können.

6. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft verfügt über keinen Forschungs- und Entwicklungsbereich.

7. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.

 

Ilsenburg, den 21.03.2024

Dr. Tino Galgon, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

LYOCONTRACT GMBH, ILSENBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.293.905,00 1.365.618,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 5,00
II. Sachanlagen 1.293.901,00 1.365.613,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.134,00 16.222,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.790,00 1.126.347,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.977,00 215.578,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.466,56
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.633.221,14 13.975.936,87
I. Vorräte 5.076.097,30 5.483.740,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.449.033,24 3.722.516,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.108.090,60 4.769.679,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 38.131,51 20.471,01
17.965.257,65 15.362.026,44

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.374.529,38 6.627.320,34
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 6.527.320,34 2.315.560,65
III. Jahresüberschuss 4.747.209,04 4.211.759,69
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.100.050,49 2.893.810,51
C. VERBINDLICHKEITEN 3.112.689,05 5.840.895,59
- davon aus Steuern: EUR 1.217.012,92 (Vorjahr: EUR 1.119.943,38)
- davon im Rahmen der sozialen SicherheitEUR 7.946,64 (Vorjahr: EUR 7.291,38)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 377.988,73 0,00
17.965.257,65 15.362.026,44

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 21.467.491,81 17.569.844,07
2. Personalaufwand -8.532.555,39 -6.614.382,80
a) Löhne und Gehälter -7.198.203,45 -5.538.321,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.334.351,94 -1.076.061,77
- davon für AltersversorgungEUR 6.025,86 (Vorjahr: EUR 8.574,68)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -165.319,28 -168.241,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.973.988,04 -4.686.298,66
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.680,31 1.338,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 37.084,08 (Vorjahr: EUR 80,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.131,79 -142.841,25
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 32.089,94)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.001.595,37 -1.743.814,88
8. Ergebnis nach Steuern 4.748.582,25 4.215.603,08
9. Sonstige Steuern -1.373,21 -3.843,39
10. Jahresüberschuss 4.747.209,04 4.211.759,69

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LYOCONTRACT GMBH, ILSENBURG

A. Allgemeine Angaben

Die LYOCONTRACT GmbH hat ihren Sitz in Ilsenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (Reg.Nr. HRB 17980).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gem. § 255 HGB abzüglich planmäßiger Abschreibungen gem. § 253 Abs. 1 u. 3 HGB bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 6 (2) Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

3. Finanzanlagen

Es sind keine Finanzanlagen vorhanden.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

9. Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

11. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im Forderungsspiegel des Anhangs ersichtlich.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio-Beträge, die im Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind, in Höhe von insgesamt EUR 0,00 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie aus dem Rückstellungsspiegel ersichtlich zusammen.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Versicherungsentschädigungsbetrag in Höhe von EUR 600.000,00 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von EUR 371.900,00 enthalten, die im Zusammenhang mit der Versicherungsentschädigung stehen.

D. Sonstige Angaben

Sicherheiten

Die Darlehen bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (TEUR 56 und TEUR 68) sind durch eine Raum-Sicherungsübertragung des Wareneinganglagers sowie eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Gesellschafterin PB Verwaltung und Vermögens GmbH & Co. KG besichert.

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

1. Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung
Dr. Galgon Tino Apotheker

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Vorjahr 2022
Anzahl
Angestellte 148 124
leitende Angestellte 1 2
davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 105 93
davon
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 44 33
insgesamt 149 126

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Angestellten beträgt damit 149.

III. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

IV. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestanden am Abschlussstichtag Forderungen in Höhe von EUR 2.138.017,22 (i. Vj. EUR 264.885,17).

F. Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.747.209,04 zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR 6.527.320,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

G. Forderungsspiegel

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeit
insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.152.093,22 2.152.093,22 0,00
(Vorjahr) 804.080,00 804.080,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 4.449.033,24 4.449.033,24 0,00
(Vorjahr) 3.722.516,50 3.722.561,50 0,00

H. Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 133.711,90 133.711,90 0,00 0,00
(Vorjahr) 241.319,65 0,00 241.319,65 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 264.885,17 264.885,17 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 3.112.689,05 1.960.174,05 1.152.515,00 0,00
(Vorjahr) 5.840.895,59 2.008.405,94 3.832.489,65 0,00

I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Am Jahresabschlussstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen in Höhe von EUR 427.827,10.

Die Investitionen in den Verwaltungs- und Produktionsstandort in Ilsenburg wurden durch die PB Verwaltung und Vermögens GmbH & Co. KG im Anlagevermögen unter Zuhilfenahme von mittel- und langfristigen Krediten aus steuerlichen und haftungsrechtlichen Gründen durchgeführt. Bezüglich der weiteren Angaben wird auf die Befreiung nach § 288 Abs. 2 HGB verwiesen.

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber der PB Verwaltung und Vermögens GmbH & Co. KG. Der Jahreswert der Verpflichtung beträgt TEUR 1.855. Eine Kündigung des Mietvertrages ist bis zu jedem dritten Werktag eines Kalendervierteljahres zum Ablauf des nächsten Kalendervierteljahres zulässig. Mit einer Kündigung des Mietvertrages wird nicht gerechnet.

 

Ilsenburg, den 21.03.2024

Dr. Tino Galgon

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.999,94 0,00 1.610,00 41.389,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.313,00 0,00 0,00 16.313,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.268.874,54 11.400,00 46.055,00 1.234.219,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.611,78 89.682,28 12.489,66 611.804,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.466,56 0,00 7.466,56 0,00
1.827.265,88 101.082,28 66.011,22 1.862.336,94
1.870.265,82 101.082,28 67.621,22 1.903.726,88
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.994,94 0,00 1.609,00 41.385,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91,00 1.088,00 0,00 1.179,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 142.527,54 86.954,00 46.052,00 183.429,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.033,78 77.277,28 12.483,66 383.827,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
461.652,32 165.319,28 58.535,66 568.435,94
504.647,26 165.319,28 60.144,66 609.821,88
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 5,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.134,00 16.222,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.790,00 1.126.347,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.977,00 215.578,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.466,56
1.293.901,00 1.365.613,56
1.293.905,00 1.365.618,56

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LYOCONTRACT GmbH, Ilsenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LYOCONTRACT GmbH, Ilsenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LYOCONTRACT GmbH, Ilsenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und Lagebericht der LYOCONTRACT GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende, Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 28. August 2023 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung festellen.

 

München, 24. Mai 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Krämer, Wirtschaftsprüfer

Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

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