Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 2849
Eingetragen
14.7.2005
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikHerstellung von sonstigen ArmaturenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Vermietung und Verwaltung der im Eigentum der Gesellschaft stehenden Immobilie an der Badewannengießerei 1 in 01979 Lauchhammer sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeit, mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolaus Varvaroussis
seit 14.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

7550 Kiti, Zypern
345.228 €
84.18%
Germany
32.720 €
7.98%

Beteiligungen

NameAnteil
7.98%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Galatea GmbH

Lauchhammer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 393.628,91 416.625,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22,00 22,00
II. Sachanlagen 393.606,91 416.603,91
B. Umlaufvermögen 595.729,87 729.547,17
I. Vorräte 441.894,97 438.619,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 110.234,99 233.814,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 43.599,91 57.113,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.418,34 4.081,61
D. Aktive latente Steuern 61.629,00 88.168,00
Summe Aktiva 1.053.406,12 1.238.422,69

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 357.926,60 255.874,70
I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
II. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -32.722,68 -32.722,68
III. eingefordertes Kapital 377.277,32 377.277,32
IV. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen -29.603,86 -29.603,86
V. Verlustvortrag 91.798,76 -51.740,72
VI. Jahresüberschuss 102.051,90 -143.539,48
B. Rückstellungen 541.168,81 825.642,61
C. Verbindlichkeiten 153.169,71 154.785,38
D. Passive latente Steuern 1.141,00 2.120,00
Summe Passiva 1.053.406,12 1.238.422,69

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschlus zum 31. Dezember 2022 der Galatea GmbH, An der Badewannengießerei 1, 01979 Lauchhammer (Amtsgericht Cottbus, HRB 2849) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff: HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses nach Handelsrecht werden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Handelsbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Handelsbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss nach Handelsrecht sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz nach Handelsrecht gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EstG auf 5 Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

8. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach nach der PUC-Methode auf Basis eines Rechnungszins von 1,78 % p.a. bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB 21.229,00EUR.

Es wurde ein Korrekturgutachten zum 31.12.2022 erstellt, welches in die Bilanzierung eingeflossen ist.

IV. Währungsumrechnung

Soweit im Jahresabschluss nach Handelsrecht Posten enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, so wurden diese zum Tageskurs umgerechnet.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Kurs ihres Entstehens eingebucht. Soweit sich wegen sinkender Wechselkurse Abwertungserfordernisse ergeben, wurden die Verluste im Jahresabschluss erfasst.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz nach Handelsrecht

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs.2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der in der nachstehenden Tabelle genannte Zeitwert wurde aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung am Abschlussstichtag abgeleitet und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden 599.508,00 Euro
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 198.460,00 Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte / Unterdeckung - 401.048,00 Euro
verrechnete Aufwendungen 11.166,00 Euro
verrechnete Erträge 3.902,00 Euro

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 101.943,38

davon entfallen auf:

a) Steuern EUR 20.849,14

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 362,18

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Abschreibungen des Sachanlagevermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von EUR 0,00 enthalten.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR 893,58 enthalten.

D. Sonstige Angaben

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 28,075 %.

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl:

Geschäftsjahr 2022 Vorjahr 2021
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 15 16

E. Ergänzende Angaben

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Varvaroussis Nikolaus Dipl.-Kfm. einzelvertretungs-berechtigt

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.3.2024.

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