Beteiligungsgesellschaften
VetterTec GmbH
Leipziger Straße 104, 34123 Kassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guillaume Benhamou seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Ivan Zubcic seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Bernd Imenkamp seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Julia Harelnt seit 18.7.2025 | Prokura |
Oliver Tappe seit 25.6.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AUDANE INVEST S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VetterTec GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023VETTERTEC GMBH, KASSELI. Grundlagen des Unternehmens Die VetterTec GmbH ist als Konzernunternehmen der Moret Industries Group S.A.S., Charmes/Frankreich vor allem in den Geschäftsbereichen Mechanische Entwässerung (Schneckenpressen), thermische Trocknung (Rohrbündeltrockner, Sprühtrockner, Flashtrockner), Brauereiwesen (Treber- und Hefeanlagen) und komplette Systemlösungen tätig. Hauptgeschäftsfeld ist der Anlagenbau. Die Kunden entstammen vor allem der Stärke-, der Bioethanol- und der Alkohol- sowie zunehmend der Lebensmittelindustrie. VetterTec exportiert weltweit und hatte im Jahr 2023 einen Exportanteil von rund 75 %. Strukturell wurden in 2023 in VetterTec keine wesentlichen Änderungen durchgeführt. Mit dem Ziel die Kundenorientierung zu verstärken und die interne Zusammenarbeit zu vereinfachen, wurden allerdings die beiden Bereiche "Projekt Management" und "Engineering" unter einer gemeinsamen Leitung zum Bereich "Customer Operations" zusammengeführt. Kurze Wege und effiziente Entscheidungsprozesse in der Projektabwicklung sind essenziell für schnelle Aktion zum Kunden. Die Mitarbeiter des "Engineering", also die Teams des Verfahrens-Engineering, der mechanischen Konstruktion und des Projekt-Engineering sind größtenteils in der Abwicklung der Aufträge aktiv. Die Projektleitung ist im stetigen Austausch mit diesen Fachbereichen. Dies gilt auch für die kaufmännische Auftragsabwicklung. Um hier Prioritäten optimal vergeben und damit auch die Ressourcen bestmöglich einsetzen zu können, sind diese Teams in einer Abteilung zusammengefasst worden. Eine wesentliche Initiative und Änderung in 2023 ist die Vorbereitung für die Gründung einer Niederlassung in Indien gewesen. VetterTec hat historisch Maschinen und auch kleine Anlagen nach Indien verkauft. Die Auftragseingänge sind zyklisch gewesen, die Kunden primär in der Stärkeindustrie und der Alkoholindustrie. Mit dem politischen Ziel der indischen Regierung, die Beimisch-Quote von Bioethanol im Kraftstoff zu erhöhen, hat sich in Indien ein großes Marktpotenzial für Trocknungsanlagen geöffnet. Der Markt ist allerdings sehr wettbewerbsintensiv. Daher hat eine Untersuchung zu dem Schluss geführt, dass lokale Fertigung, lokale Beschaffung und lokale Präsenz für den Erfolg unabdingbar sind. Es wurden mögliche Lieferanten identifiziert, verifiziert und nominiert. Parallel dazu ist damit begonnen worden, ein lokales Team aufzubauen, welches die Funktionen Verkauf, Beschaffung, Konstruktion, Qualitätssicherung und Projekt-Management abdecken kann. Als Standort für die Niederlassung wurde Pune ausgewählt. Die Gründe liegen in der vorhandenen Infrastruktur bei Lieferanten und dem Maschinenbau-Umfeld. Die finale Eintragung der Niederlassung ist am 13/04/2024 erfolgt (Gründungsdatum). Für den Standort in Kassel hat sich die Büro-Situation in den letzten Jahren etwas angespannt. Aufgrund der gewachsenen Zahl von Mitarbeitern war der Platz nicht mehr ausreichend und es mussten externe Büroflächen angemietet werden. Kommunikation und Zusammenarbeit waren damit nicht optimal. Aus diesem Grund wurde entschieden, neue Bürofläche anzumieten. Mitte des Jahres 2023 ist dann fast die gesamte Büro-Belegschaft in "neue" Büros umgezogen, die etwa 800m von der Fertigung entfernt sind. Die modernen, großzügigen und den heutigen Bedürfnissen entsprechenden Büroflächen ermöglichen ein angenehmeres Arbeitsklima. Auch wurde am Standort in Kassel - mit etwas Verzögerung - die zweite VetterTec Sprühtrocknungs-Testanlage in Deutschland fertiggestellt. Nachdem die Anlage am Standort in Reutlingen die Trocknung unter hygienischen Bedingungen ermöglicht (z.B. für Lebensmittelprodukte) ist die Anlage in Kassel in erster Linie für nicht hygienische Anwendungen konzipiert (z.B. für chemische Produkte). Die Einführung eines neuen ERP Systems war das größte, interne Projekt in 2023. Nachdem die Auswahl 2022 getroffen wurde, bestand der nächste wesentliche Schritt in 2023 in der detaillierten Vorbereitung für die Implementierung der Software in 2024. Grundlage war eine Analyse der internen Prozesse und die damit verbundene Optimierung der Abläufe im Rahmen der Implementierung. Durchgängiger Datentransfer, strukturierte und effektive Abläufe und eine bessere Verfügbarkeit von aktueller, finanzieller und projektbezogener Information sind die Zielsetzung gewesen. Der Projektaufwand war erheblich. Parallel ist die Implementierung eines in VetterTec international gemeinsam genutzten PDM-Systems vorbereitet worden. Dies ist für die Bereitstellung der technischen Daten (Artikelstamm) essenziell. Der Datentransfer erfolgt digital. Go-Live dieser beiden Systeme ist in 2024. An dem Produktportfolio, den Lieferungen und Leistungen der Firma VetterTec, hat es in 2023 keine wesentlichen Änderungen gegeben. Festgestellt wurde, dass die Kunden weiterhin eine erhöhte Aufmerksamkeit auf den Energiebedarf der Maschinen und Anlagen legen. Wesentliche Leistungsindikatoren der VetterTec GmbH sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss sowie der Auftragseingang. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sind auch in 2023 (wie schon im Vorjahr) weiter rückläufig gewesen (siehe Grafik). Der Trend hat sich auch in den ersten beiden Monaten von 2024 fortgesetzt.
Abbildung: Entwicklung des realen Auftragseingangs im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland von Mai 2022 bis Mai 2024 (gegenüber Vorjahresmonat) Schon im Vorjahr wurde eine Investitionsschwäche festgestellt, die aus eigener Sicht auf die folgenden, wesentlichen Gründe zurückgeführt wird:
Diese Situation ist auch für VetterTec spürbar gewesen. 2. Geschäftsverlauf Nachdem sich in 2022 die Bedingungen sowohl auf dem kundenseitigen Markt wie auch auf dem Beschaffungsmarkt stark verändert haben, ist für 2023 eine Beruhigung / Stabilisierung erwartet worden. Auf der Lieferantenseite war erfreulicherweise festzustellen, dass sich sowohl die Beschaffungskosten gemindert und die Lieferzeiten verbessert haben. Dies hat wahrscheinlich mit einem Rückgang der Gesamt-Nachfrage zu tun. Es war festzustellen, dass Lieferanten sich wieder zunehmend nach dem Stand und möglicher Auftragsvergabe in Projekten erkundigt haben. Diese erfreuliche Entwicklung hat dazu geführt, dass im Gegensatz zum Vorjahr die Margen in den Projekten sehr stabil geblieben sind und sich auch Lieferzeiten größtenteils wieder zu den gewohnten Zeiträumen entwickelt haben. Trotz dieser Entwicklung ist allerdings auch weiter festzustellen, dass der zeitliche Aufwand weiterhin relativ hoch geblieben ist. Die Abläufe in den Unternehmen waren noch nicht wieder so souverän und solide eingespielt, und sowohl extern als auch intern musste sich weiter mit höheren Krankenständen auseinandergesetzt werden. Dies war teilweise auch Corona-bedingt, allerdings nur zu einem begrenzten Anteil. "Normale" Krankheiten sind allerdings in einem höheren Maße aufgetreten, als vor Corona und es ist auch festzustellen, dass sich die Ausfälle oft über längere Zeiträume (bis zu mehrwöchig) hingezogen haben. Das ist auch im ersten Quartal 2024 weiter festzustellen. Auf der Kundenseite hat sich zunächst der "Ausfall" von Russland als möglichem Markt weiter verfestigt. Die zunehmenden Sanktionen und auch langwierige Genehmigungsverfahren haben dazu geführt, dass natürlich für sanktionierte Anwendungen und Kunden, aber auch für nicht sanktionierte Geschäftsbereiche und Lieferungen der Vertrieb unmöglich wurde. Dies ist auch durch den Rückzug von Banken aus dem Geschäft mit Russland katalysiert worden. Auch aus diesem Grund hat sich VetterTec von neuem Business mit Russland zurückgezogen. Selbst Ersatzteillieferungen sind realistisch kaum möglich, denn Logistik, Geldverkehr und auch hier die Genehmigungsverfahren machen die Geschäftsbeziehung auch in diesem Umsatzsegment faktisch sehr schwer, es wurde nur eine Ersatzteillieferung ausgeführt. Insofern hat sich die Situation stabilisiert, allerdings nicht positiv. Auch stabilisiert hat sich die Geschäftsentwicklung in Nordamerika. Nachdem bereits in 2022 ein guter Auftragseingang erreicht werden konnte (ca. 20 % Anteil am gesamten Auftragseingang) ist auch in 2023 wieder ein Anteil von fast 17 % erreicht worden. Damit kann ein großer Teil des ehemaligen Geschäftes mit Russland kompensiert werden. Die Aufträge sind weiterhin großenteils in der Alkohol-Industrie angesiedelt. Auch positiv ist die Entwicklung in Indien. Aufgrund der gesamtwirtschaftlich guten Situation ist das Investitionsklima gut. Der Bedarf ist nicht nur im eigenen Land weiterhin hoch, sondern es wird auch exportiert. Steigender Konsum ist auch auf den steigenden Lebensstandard zurückzuführen und letztendlich wächst die Bevölkerung auch weiter. Hier wird (wie schon im vorherigen Kapitel beschrieben) auch von weiterem Wachstum ausgegangen. Die Aufträge in 2023 kamen ausschließlich aus der Stärke- und Alkoholindustrie. Die in China gewonnenen Aufträge wurden in der dort angesiedelten Tochtergesellschaft fast ausschließlich in Eigenregie und ohne Zulieferung aus Deutschland abgewickelt, daher auch kein Auftragseingang und kein Intercompany-Geschäft.
In der Region Asia-Pazifik sind besonders in Südkorea und auch hier im Bereich der Stärke- und Alkoholindustrie, Aufträge gewonnen worden. Ein Großteil der Kunden kauft hier wiederkehrend bei VetterTec. ExGUS beinhaltet auch einen Auftrag von einem Kunden in der Ukraine. In Europa hat Deutschland einen fast 50%igen Anteil. Die weiteren Aufträge kommen zu großen Anteilen von Kunden aus dem ost-europäischen Bereich. Es ist auffällig, dass der Auftragseingang in West-Europa insgesamt (mit Ausnahme von Deutschland) verhältnismäßig niedrig gewesen ist. Eine eindeutige Erklärung hierfür ist schwierig. Der Auftragseingang der VetterTec GmbH ist in 2023 hinter den Erwartungen zurückgeblieben, war aber mit EUR 35,0 Mio (davon EUR 5,9 Mio Intercompany) unter den geltenden Bedingungen zufriedenstellend. Erfreulich ist dabei insbesondere, dass der Anteil des "After Sales" sehr hoch war. So konnte nicht nur der Verkauf der Ersatzteile gesteigert werden, sondern auch die Anzahl der Ersatz-Rohr-Bündel (AE EUR 5,0 Mio) und der "Upgrade" Projekte (EUR 1,7 Mio). Hier handelt es sich um Aufträge, bei denen der Kunde eine bestehende Anlage umbaut und dabei erneuert, die Kapazität erweitert und / oder die Performance verbessert oder den Anwendungsbereich modifiziert. Die Intercompany Aufträge beziehen sich größtenteils auf den nordamerikanischen Markt.
Mit Bezug auf die Technologien ist die Verteilung im Jahr 2023 - bis auf leichte Verschiebungen - dem Vorjahr sehr ähnlich. Die Rohrbündeltrockner stellen mit einem Anteil von 63 % den absoluten Schwerpunkt dar. Dies hat den positiven Effekt, dass die Fertigung damit eine hohe Auslastung hat und ein hoher Teil der Fixkosten damit souverän abgedeckt ist. Bei den anderen Technologien hat es eine kleine Verschiebung von den Ring- und Flashtrocknern zu den Sprühtrocknern gegeben. Dies geht einher mit dem wachsenden Fokus auf die Sprühtrocknung, hier ist eine weitere Steigerung geplant. Bei den Ring- und Flashtrocknern ist auch in 2023 die Anzahl der Projekte (nach zwei sehr guten Jahren in 2020 und 2021) weiter eher niedrig gewesen. Diese Technologien werden von VetterTec primär in die Stärke-Industrie verkauft und hier ist insbesondere in Europa das Investitionsniveau relativ niedrig gewesen (siehe Kommentar zu den Rahmenbedingungen).
Bei der Verteilung des Auftragseinganges auf die Industrien haben sich im Vergleich zum Vorjahr leichte Verschiebungen ergeben. Der Anteil der Alkohol-Industrie ist gewachsen (von 20 % auf 27 %), wesentlich bedingt durch die Aufträge in Nord-Amerika. Dadurch sind die Anteile der Stärke-Industrie und der Food-Industrie relativ kleiner geworden. Es gab allerdings auch in 2023 kein sehr großes Stärke-Projekt. Gleiches gilt auch für Aufträge in der Food Industrie. Die drei stärksten Industrien repräsentieren in 2023 ca. 83 % (vgl. 2022: 85 %) des Auftragseinganges.
In der Stärke-Industrie hat es in 2023 einen Rückgang der Preise für die Produkte der Kunden (z.B. Stärke, Gluten, ...) gegeben, der allerdings regional unterschiedlich ausgefallen ist. So hat z.B. ein Kunde in Australien eine geplante Investition zunächst verschoben, da insbesondere durch den Export von Stärke aus dem asiatischen Raum das Angebot die Nachfrage überstiegen hat. Diese zyklischen Bewegungen haben wir bereits in Vorjahren festgestellt. In den meisten Fällen hat sich mittelfristig wieder ein Gleichgewicht eingestellt. Sicherlich auch entscheidend ist die Entwicklung der Preise für die Rohprodukte, also z.B. Mais, Weizen und andere Saaten. Hier hat sich regional der Einfluss von extremem Wetter / Klima bemerkbar gemacht, welches die Ernten (z.B. durch lange Trockenperioden oder extreme Regenperioden) beeinflusst hat. Auch in 2023 wurden eine Reihe von geplanten Investitionen verschoben. Besonders in West-Europa wurde dies bei einer Reihe von geplanten Neu-Anlagen und Anlagenerweiterungen festgestellt. Oftmals wurde nach einer umfangreichen und langen Projektentwicklung die finale "Go"-Entscheidung verschoben. Inwieweit hier Budget-Restriktionen oder Budget-Kürzungen in Konzernen - als Reaktion auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit Inflation und niedrigem oder sogar punktuell negativem Wachstum - ausschlaggebend waren ist unklar. Allerdings wurden diese Erklärungen teilweise mündlich gegeben. Auch die gestiegenen Zinsen wurden teilweise als Begründung erwähnt. Die Qualität der "Sales Pipeline" war also nicht so gut und belastbar, wie in Vorjahren. Aus diesem Grund ist ein umfassendes "Screening" der Projekte in der Verkaufsphase zunehmend wichtig geworden. Denn der Umfang der Aktivitäten in der Angebotsphase kann erheblich sein und sollte daher an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Dies ist ein zentraler Punkt im Vertrieb geworden. Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Auftragseingang breit aufgestellt ist in Bezug auf Regionen und Industrien, bei den Technologien gibt es einen Schwerpunkt, der allerdings zugunsten des Unternehmens ist. III. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage A. Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt EUR 5,8 Mio. (vgl. 2022 EUR 6,7 Mio.). Die Eigenkapitalquote ist mit 26,5 % geringer als im Vorjahr (29,9 %). Beeinflusst wurde die Eigenkapitalquote im Wesentlichen durch das positive Jahresergebnis im Jahr 2023 und die Ausschüttung von Gewinnvorträgen in Höhe von EUR 1,1 Mio. Die Anlagendeckung beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 134,3 % (vgl. Vorjahr: 177,9 %). Die Reduzierung ist sowohl auf die Verringerung des Eigenkapitals als auch die Erhöhung der Sachanlagen zurückzuführen. Der Bestand an flüssigen Mitteln ist auf EUR 8,2 Mio. gesunken (vgl. 2022: EUR 9,9 Mio.), was im Wesentlichen auf eine höhere Kapitalbindung durch den Anstieg der Forderungen und durch die aus dem cash-flow finanzierten Anlageninvestitionen zurückzuführen ist. Ursächlich sind neben stichtagsbezogenen Effekten ebenfalls die längeren Durchlaufzeiten für Aufträge zu nennen. Die Quote der flüssigen Mittel (im Vergleich zur Bilanzsumme) beträgt 37,4 % (vgl. Vorjahr: 43,9 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 1.805. Darin sind Forderungen gegen Unternehmen enthalten, deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sich im Geschäftsjahr 2023 nicht positiv entwickelt hat. Wir führen im Abschnitt 1 der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Anhangs aus, auf welcher Grundlage wir die Bewertung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen vorgenommen haben. Den auftragsbezogenen unfertigen Erzeugnissen in Höhe von EUR 21,6 Mio. (vgl. Vorjahr: EUR 26,1 Mio.) stehen erhaltene Anzahlungen in Höhe von insgesamt EUR 31,4 Mio. (vgl. Vorjahr: EUR 35,3 Mio.) gegenüber. EUR 19,7 Mio. dieser Anzahlungen wurden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit den unfertigen Leistungen verrechnet. Wie auch in Vorjahren, wurde der Fokus auf die Liquidität und die sichere Gestaltung der Zahlungsbedingungen gelegt, was sich stabilisierend auf die Liquidität auswirkte. Insgesamt sind die Vermögensgegenstände und Schuldposten in der Bilanz fristenkongruent. Das ausgewiesene Gesamtvermögen sank von EUR 22,4 Mio. auf EUR 21,8 Mio. Trotz der problematischen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen und der an die Gesellschafterin abgeführte Gewinnausschüttung sehen wir die Eigenkapitalquote und das Jahresergebnis durchaus als solide und stabil an. Nach wie vor sind wir in der Lage, keine finanziellen Mittel bei Kreditinstituten in Anspruch zu nehmen und sowohl die Investitionen und die Forderungen als auch die Ausschüttungen aus dem operativen cash-flow zu erwirtschaften. B. Ertragslage Der Umsatz betrug im Jahr 2023 EUR 41,7 Mio. und liegt damit deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der Geschäftsjahre 2020-2022 (Ø Umsatz EUR 34,6 Mio.). Gegenüber 2022 stieg der Umsatz um EUR 2,0 Mio. Die Exportquote lag bei 75 % (vgl. 2022: 81 %). Derartige Schwankungen bei den Umsatzerlösen ergeben sich aus der branchenüblichen langfristigen Auftragsfertigung, bei der die finale Abnahme durch den Kunden maßgeblich für die Umsatzrealisierung ist. Im Jahr 2023 konnten finale Inbetriebnahmen größerer Aufträge trotz der längeren Inbetriebnahme-Phasen realisiert werden. Die Gesamtleistung des Unternehmens (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) betrug EUR 37,2 Mio. (vgl. 2022: EUR 41,9 Mio.) und sank somit gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Aufwendungen sind mit EUR 20,5 Mio. (vgl. 2022: EUR 24,3 Mio.) dem Materialaufwand zuzuschreiben. Die Materialaufwandsquote lag trotz steigender Einkaufspreise mit 54,9 % deutlich unter dem Vorjahres-Niveau (vgl. 2022 TEUR 57,9 %). Somit liegt das Rohergebnis mit EUR 18,4 Mio. leicht unter dem Vorjahreswert (EUR 18,8 Mio.). Die Personalaufwendungen betrugen EUR 11,3 Mio. (vgl. 2022 EUR 10,6 Mio.). Die Erhöhung der Personalaufwendungen hängt mit der Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter, Tarifanpassungen und Einmalzahlungen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 6,5 Mio. (vgl. 2022: EUR 7,3 Mio.) im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ursächlich hierfür ist einerseits die starke Reduzierung der Ausgangsfrachten auf EUR 1,1 Mio (vgl. 2022: EUR 1,8 Mio) sowie geringere außerordentliche Aufwendungen (Wertberichtigungen, Rückstellungszuführungen). Demgegenüber sind die Aufwendungen für Strom und Gas auf TEUR 422 (vgl. 2022: TEUR 137) gestiegen. Die staatlichen Zuschüsse (Soforthilfe EWSG und StromPBG) sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Das Ergebnis vor Steuern lag im Geschäftsjahr 2023 bei EUR 0,3 Mio (vgl. 2022: EUR 0,5 Mio). Die Entwicklung der Ertragslage wird unter den genannten Umständen insgesamt als gut eingeschätzt. C. Finanzlage Bestehende Rahmenverträge mit verschiedenen Kreditinstituten wurden fortgesetzt und die Aval-Vereinbarungen mit Kreditversicherern fortgesetzt. Die Aval-Linien sichern die Finanzpolitik des Unternehmens ab, da somit über Kundenanzahlungen die Vorfinanzierung der Aufträge erfolgen kann. Kontokorrentlinien werden durch die VetterTec GmbH nicht in Anspruch genommen. Der Fokus im Bereich Treasury Management wird unter anderem darauf gelegt, Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen und riskantes Auslandsgeschäft durch entsprechende Zahlungsvereinbarungen (Akkreditive, Anzahlungen, etc.) innerhalb der Verträge abzusichern. Dadurch waren auch im Jahr 2023 keine wesentlichen operativen Zahlungsausfälle zu verzeichnen. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit zeigt sich trotz der Kapitalbindung im Umlaufvermögen (insb. unfertige Erzeugnisse und Kundenforderungen) und den Ausleihungen und Forderungen im Unternehmensverbund leicht positiv. Investitionen und der Abfluss liquider Mittel an die Gesellschafterin (Ausschüttung) konnten aus dem vorhandenen Liquiditätsbestand gedeckt werden. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt EUR 8,2 Mio. zum Bilanzstichtag. Die Finanzlage der VetterTec GmbH wird insgesamt weiterhin als gut eingeschätzt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Auftragsbestand zum Beginn des Jahres 2024 ist mit einem Betrag von EUR 50,2 Mio. erheblich niedriger als zu Beginn des Jahres 2023 (EUR 81,3 Mio.). In den EUR 81,3 Mio waren allerdings EUR 26,5 Mio. Auftragsbestand für russische Kunden enthalten. Dieser Bestand wurde in 2023 komplett ausgebucht. Der "Nettobestand" zum Beginn 2024 ist also etwa 10 % geringer als im Vorjahr. Für diesen Bestand ist der Realisierungsgrad in 2024 verhältnismäßig hoch, sodass damit eine solide Start-Grundlage für 2024 vorliegt. Das Auftragseingangsbudget (extern) für 2024 beträgt EUR 31,4 Mio. Dieser Wert ist leicht oberhalb dem in 2023 erreichten Auftragseingang (EUR 29,1 Mio.) und entspricht in seiner Planung auch annähernd dem Auftragseingangsbudget für 2023 (EUR 32,7 Mio). Die Verteilung auf Märkte und Technologien unterscheidet sich leicht. So ist z.B. in 2023 ein guter Auftragseingang in Indien erzielt worden, der in 2024 teilweise auf die indische Gesellschaft übergeht. Es wird damit allerdings ein anteiliger Intercompany Auftragseingang für VetterTec GmbH erwartet. In West-Europa wird nach einem sehr schwachen Jahr mit einem höheren Auftragseingang gerechnet. Hier wird erwartet, dass einige der bisher verschobene Projekte ein finales "Go" bekommen und auch Projekte, die sich 2023 langsam entwickelt haben, in 2024 vergeben werden. In Nordamerika ist das Bild auch sehr ähnlich dem Bild aus 2023. Die Kunden im Bereich der Trinkalkohol-Industrie planen mit weiterem Ausbau der Kapazitäten. Hier handelt es sich um Bestandskunden und Neukunden. Die Kunden planen mit einem weiteren Markt-Wachstum. Der Markt scheint weiterhin zu wachsen Hinzu kommt - bedingt durch weitere, erwartete Investitionen in Nordamerika im Bereich Trink-Alkohol - Intercompany Business mit VetterTec Kanada. Die Trends und Entwicklungen in den Industrien sind nahezu unverändert zum Vorjahr. Grundsätzlich spielt Energie weiterhin eine Rolle. Allerdings scheint sich die "Nervosität" über mögliche Ausfälle und extreme Kostensteigerungen etwas gelegt zu haben. Es wird weiterhin auf Energieeffizienz und generelle Effizienz der Anlage geachtet! Auch ist die Anzahl der Projekte im Bereich der Lebensmittelindustrie weiterhin hoch, die grundsätzlichen Trends der letzten Jahre sind ungebrochen. Es ist allerdings im Detail auch festzustellen, dass die initial sehr große Begeisterung für Anlagen zur Herstellung von pflanzlichen Proteinen etwas abgenommen hat. Es wird weiter viel geforscht und entwickelt, aber die tatsächliche Umsetzung in einer Produktionsanlage ist schon schwieriger. Der Einsatz von komplexer Technologie bedeutet sowohl Kapitalbedarf wie auch Energiebedarf. Die Kosten sind nicht unerheblich. Und die Bereitschaft des Konsumenten, diesen Mehrpreis zu bezahlen (um sich nicht von Fleisch, sondern von fleischähnlichem, pflanzlichem Ersatz zu ernähren), ist begrenzt. Es werden aber trotzdem Projekte weiter betrieben und auch Anlagen gebaut, allerdings nicht in dem ursprünglich erwarteten Umfang. Der Bedarf an Nahrungsmitteln ist weiterhin hoch, und auch die "Spezialprodukte" werden weiter gut verkauft (z.B. Spezialnahrung für Sportler oder für besondere Diäten). Dies sind allerdings eher Nischenmärkte. Als Grundprodukt wird weiterhin in vielen Projekten die Erbse verwendet, und die Verfügbarkeit des Rohproduktes scheint unkritisch zu sein. Bei den Technologien wird 2024 mit einer Steigerung der Aufträge im Bereich der Sprühtrocknung geplant. Die Anwendungen der Projekte sind sowohl im Bereich der chemischen, wie auch in der Nahrungsmittelindustrie angesiedelt. Bei den "Food-Projekten" handelt es sich größtenteils um die Trocknung von aus pflanzlichen Rohstoffen extrahierten Zutaten für die Herstellung von Lebensmitteln. Für diese Projekte ist die Durchführung von Tests (auf den eigenen Test-Trocknern in Reutlingen oder Kassel) sehr wichtig. Es wird dabei das Verfahren verifiziert und es können dem Kunden auch fertig aufbereitete Muster für die Gespräche mit wiederum seinem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Interessant wird die weitere Entwicklung im Bereich der Lignin-Trocknung. In den letzten Jahren sind Projekte entwickelt, allerdings bisher kein echter Durchbruch erreicht worden. Dies könnte sich in 2024 in einem Projekt ändern, eine Entscheidung wird erwartet. Wachstumspotenzial besteht in der weiteren Entwicklung des indischen Marktes. Die Stärke- und Alkoholindustrie sind für VetterTec ein guter Einstiegsmarkt. Die Marke ist insbesondere in der Stärkeindustrie bekannt, allerdings primär für die Schneckenpressen und die Rohrbündeltrockner. Bereits in 2023 konnte ein Auftrag für einen Ringtrockner gewonnen werden. Es liegen auch Anfragen für Sprühtrockner-Projekte vor. Auch wenn hier noch lokale Entwicklungsarbeit zu leisten ist, bestätigen diese Projekte auch heute schon die zukünftigen Möglichkeiten. Relativ neu sind die Anfragen für Projekte in Kasachstan. Ähnlich der Ukraine und Russland sind auch hier Getreidevorkommen relativ hoch. Investoren prüfen die Möglichkeiten, in dem sich verändernden Umfeld der Lieferströme, einen Markt aufzubauen. Für die beiden selbstgefertigten Technologien (Schneckenpressen und Rohrbündeltrockner) ist auch für 2024 eine gute Projektliste erarbeitet worden. Auf Basis des Auftragsbestands zu Jahresbeginn und der erwarteten Investitionsentscheidungen wird eine gute Auslastung der Fertigung erwartet. Dies ist für VetterTec - in Kombination mit selbst gefertigten Ersatzteilen - eine solide Basis für das Geschäftsjahr und deckt einen großen Anteil der Fixkosten. Für die Beschaffung werden für 2024 keine wesentlichen Veränderungen erwartet. Zwar versucht die Stahlindustrie die nun in 2023 wieder moderaten Preise zu erhöhen, allerdings scheint dafür die Nachfrage nicht auszureichen. Es wird aktuell mit evtl. leichten Kosten-Steigerungen gerechnet. Bei den Lieferzeiten wird ebenfalls davon ausgegangen, dass sich das Bild aus 2023 nicht wesentlich verändert. Aktuell (mit Ausnahme von manchen elektronischen Bauteilen) gibt es keine Lieferprobleme oder extrem lange Lieferzeiten. Ergänzend wird der indische Markt mit Hilfe der eigenen Gesellschaft in Indien auf mögliche Lieferanten analysiert. Hier spielt natürlich die Qualität und Verlässlichkeit eine große Rolle. Allerdings wird festgestellt, dass es eine Vielzahl von Lieferanten gibt, die bereits andere internationale Kunden beliefern und die Standards kennen und beherrschen. In den Tochtergesellschaften fallen nicht unwesentliche start-up-Kosten und Strukturänderungskosten an, die die VetterTec GmbH zu finanzieren bzw. zu verbürgen hat. Risiken können sich ergeben, wenn die Unternehmensplanungen und -erwartungen nicht umgesetzt werden können. Wir treten in Haftungs- und Finanzierungsrisiken ein, die wir im Anhang zum Jahresabschluss erläutern. Aktuell gibt es innerhalb der Moret Gruppe kontroverse Gespräche über "Group Fees". Für die VetterTec GmbH handelt es sich um angekündigte oder bereits fakturierte Nachberechnungen in Höhe von insgesamt ca. EUR 1,0 Mio. Auf Basis der bisher vorliegenden Information und Verträge sind diese Forderungen nach Auffassung der Geschäftsführung nicht substantiiert und daher unberechtigt. Demnach wurde den Forderungen widersprochen und folglich wurden diese auch nicht im Jahresabschluss berücksichtigt. Wir verweisen auch auf unsere Ausführungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Anhang. Intern wird auch in 2024 weiter an den Initiativen hin zu einem agileren, moderneren und digitaleren Unternehmen gearbeitet. Es wurden in den letzten Jahren Teilprojekte daraus umgesetzt, die sich z.B. mit den Themen Mitarbeiterentwicklung, Arbeitsplatzgestaltung, dem Arbeitsmodell, der Kommunikation oder auch dem Miteinander / der Zusammenarbeit beschäftigen. Daraus sind insbesondere die Initiativen zum Thema "digital" zu einem großen Anteil in das ERP Projekt (Einführung eines neuen ERP Systems) eingeflossen. Dies ist flankiert von der Einführung eines neuen PDM Systems im Bereich Engineering/ Technologie. Das ERP Projekt ist der größte, interne Baustein. Es wird festgestellt, dass die detaillierte Beschreibung der Zielprozesse ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Auch wichtig ist eine Einbeziehung aller Abteilungen / Funktionen im Haus, denn letztendlich sind bei Implementierung alle Abteilungen betroffen und arbeiten mit dem neuen System. Leider wurde festgestellt, dass trotz umfangreicher Vorbereitung, Analyse der Prozesse und Workshops in allen Funktionsbereichen in den Tests eine Reihe von Fragen aufgetaucht sind, die weitere Lösungsfindungen erfordert haben. Der ursprünglich geplante Go-Live Termin musste verschoben werden. Dazu haben auch Verzögerungen bei der Schnittstelle zwischen Engineering (PDM System) und ERP System geführt. Es wird allerdings heute davon ausgegangen, dass nach Einführung der Umfang, die Aktualität und die Qualität der Informationen stark verbessert sind und durch Vernetzung, Integration und Eliminierung heutiger Insellösungen die Produktivität stark gesteigert wird. Die geplanten Entwicklungen im technologischen Bereich stellen einerseits eine Fortführung der Katalogisierung des Produktportfolios (mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung von Arbeitsabläufen) und weiter eine Reihe von gezielten technologischen Entwicklungen im Bereich der Sprühtrocknung, der Entwässerung und auch bei den Rohrbündeltrocknern dar. Alle diese Entwicklungen haben eine Steigerung der Performance oder auch die Erweiterung der Anwendungsfälle zum Ziel. In den Vorjahren hat sich die Situation auf dem Personalbeschaffungsmarkt nachhaltig verändert, (Fach-)Kräftemangel wird schon sehr lange besprochen. Die Erwartungen und Forderungen der Mitarbeiter werden zunehmend komplex und da wir uns in Deutschland aktuell weiter (und zunehmend?) in einem Arbeitnehmermarkt befinden, müssen hier auch entsprechende Angebote gemacht werden. Dabei geht es um ein breites Portfolio an Themen, im Wesentlichen z.B. mobiles Arbeiten, flexible (und / oder reduzierte) Arbeitszeiten, Gehaltserhöhungen, Aus- / Weiterbildung. Erschwerend stellen wir fest, dass wie schon in 2023 auch zu Beginn 2024 die Krankenquote gestiegen ist. Dabei ist auch auffällig, dass nicht nur plötzliche Kurzzeiterkrankungen, sondern auch längerfristige Erkrankungen (3-4 Wochen) erheblich zugenommen haben. Die Gründe hierfür können nicht klar benannt werden. Auf Basis des guten Auftragsbestandes zum Jahresbeginn und der beruhigten Situation auf dem Beschaffungsmarkt sind wir solide in das Jahr 2024 gestartet. Allerdings stellen wir auch in 2024 in den ersten Monaten fest, dass die Volatilität im Markt weiter relativ hoch ist. Auch in 2024 werden geplante Projekte teilweise kurzfristig verschoben. Gleichzeitig entstehen auch kurzfristig komplett neue Projekte, bei denen die Entscheidungen kurzfristig getroffen werden können. So wird auch in 2024 eine systematische, strukturierte und fokussierte Ausrichtung und Arbeit im Vertrieb ein ganz wichtiger Schlüssel bleiben. Perspektiven müssen sauber geprüft, priorisiert und bearbeitet werden. Die mittelfristigen Trends im Markt dürfen dabei nicht aus den Augen verloren werden. Die richtige Balance ist essenziell. Insgesamt gehen wir für das Jahr 2024 von einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr aus (Extern: Budget 2024 EUR 33,7 Mio. vs. Gesamt-IST 2023: EUR 32,9 Mio. und Intercompany: Budget 2024 EUR 9,0 Mio. vs. Gesamt-IST 2023 EUR 6,5 Mio.). Die Intercompany Steigerung hat wesentlich mit dem IC-Business mit der neuen Niederlassung in Indien zu tun. Bei den Betriebskosten wird mit keiner wesentlichen Veränderung gerechnet. Die erwarteten Steigerungen werden im Verkauf eingepreist. Das operative Ergebnis wird oberhalb des in 2023 erreichten Abschlusses erwartet.
Kassel, den 27.08.2024 VetterTec GmbH gez. Thomas Holst, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023VETTERTEC GMBH, KASSELAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023VETTERTEC GMBH, KASSELAllgemeines Die VetterTec GmbH, Kassel, eingetragen im Handelsregister Abteilung B der Stadt Kassel unter der Nummer 6752, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die bisherigen Bilanzierungsgrundsätze wurden beibehalten, das Prinzip der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit wurde gewahrt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des § 275 Abs. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Zum 1. Januar 2018 (Verschmelzungsstichtag) wurde die VetterTec GmbH als übernehmender Rechtsträger mit der Hans G. Werner Industrietechnik GmbH mit Sitz in Reutlingen verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte zu Anschaffungskosten i.S.d. § 253 Abs. 1 HGB und § 255 Abs. 1 HGB. Daraus resultierte ein Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 1.206, der als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und handelsrechtlich planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben wird. Der Abschreibungszeitraum wurde auf Grundlage der erwarteten Nutzungsdauern der übernommenen Technologien ermittelt. Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen über den vorgenannten Geschäfts- und Firmenwert hinaus insbesondere Software, welche zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet werden. Bei der Entwicklung der Software wurden Eigenleistungen in Höhe von T€ 196 berücksichtigt, die als Zugang aktiviert wurde und einer Ausschüttungssperre unterliegt. Die vorgesehene Nutzungsdauer für diese Vermögensgegenstände beträgt drei Jahre. Zugänge werden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die vorgesehenen Nutzungsdauern der verschiedenen Vermögensgegenstände betragen zwischen drei und 15 Jahren, bei Gebäuden 50 Jahre. Zugänge werden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Ab 01.01.2018 bis zum 31.12.2021 angeschaffte Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten von EUR 1 bis EUR 800) werden sofort im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Ab 01.01.2022 wird für Anlagegüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000 im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufgelöst wird. Im Geschäftsjahr 2023 wurden in den Anlagen im Bau Anschaffungs- und Herstellungskosten für die SAP Business One aktiviert. Im Geschäftsjahr 2014 wurde eine Gesellschaft in Hongkong (VetterTec Hong Kong Ltd.) und im Geschäftsjahr 2015 eine Gesellschaft in Shanghai (VetterTec China Company Ltd.) gegründet. An der Gesellschaft in Hongkong, die 100 % der Anteile an der VetterTec China Company Ltd. hält, ist die VetterTec GmbH unmittelbar zu 100 % beteiligt. Der Beteiligungswert beträgt 1 Hongkong-Dollar (HKD). Der Gegenwert in Euro ist so gering, dass eine Bilanzierung insofern nicht vorgenommen wurde. Das Eigenkapital der VetterTec Hong Kong Ltd. beträgt gemäß dem Jahresabschluss 2023 umgerechnet TEUR -334 (THKD -2.885). Das Ergebnis des entsprechenden Geschäftsjahres beträgt umgerechnet TEUR 49 (THKD 421). Der Jahresabschlussprüfer der VetterTec Hong Kong Ltd. weist in seinem Bestätigungsvermerk auf eine Ungewissheit der Fortführung der Gesellschaft hin, da diese bilanziell überschuldet ist. Im Jahresabschluss der VetterTec Hong Kong Ltd. wird darauf hingewiesen, dass zur positiven Fortführung der Gesellschaft die Aufrechterhaltung der von VetterTec GmbH für die VetterTec Hong Kong Ltd. abgegebenen betragsmäßig unbegrenzten harten Patronatserklärung und deren weitere finanzielle Unterstützung erforderlich ist. Die Patronatserklärung ist gültig für mindestens ein Jahr, beginnend ab der Freigabe des Jahresabschlusses 2023. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung und der Ausfall unserer Forderung werden unsererseits als gering eingeschätzt, sofern aus den positiven Ergebnissen der VetterTec China Company Ltd. Ausschüttungen erwartet werden können, die VetterTec Hong Kong Ltd. in die Lage versetzen, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Forderungen gegen VetterTec Hong Kong Ltd., die zum 31.12.2023 mit TEUR 753 valutieren, wurden unter der Annahme, dass Ausschüttungen der VetterTec China Company Ltd. in ausreichendem Umfang erfolgen, nicht wertberichtigt. Im Geschäftsjahr 2016 wurde zudem eine Gesellschaft in Kanada (VetterTec Inc.) gegründet. An dieser Gesellschaft ist die VetterTec GmbH nunmehr unmittelbar zu 100 % beteiligt. Der Beteiligungswert beträgt 100 kanadische Dollar. Der Gegenwert in Euro wurde entsprechend bilanziert. Das Eigenkapital der VetterTec Inc. beträgt gemäß dem Jahresabschluss 2023 umgerechnet TEUR 732 (TCAD 1.072). Das Ergebnis des entsprechenden Geschäftsjahres beträgt umgerechnet TEUR 338 (TCAD 495). Im Geschäftsjahr 2020 wurde die bisherige Schwestergesellschaft VetterTec Ltd. mit Sitz in England von der VetterTec GmbH erworben. An der Gesellschaft ist die VetterTec GmbH zu 100 % beteiligt. Der Beteiligungswert beträgt T€ 500. Das Eigenkapital der VetterTec Ltd. beträgt gemäß dem letzten verfügbaren Jahresabschluss 2022 umgerechnet TEUR -452 (TGBP -393). Das Ergebnis des entsprechenden Geschäftsjahres 2022 beträgt umgerechnet TEUR -26 (TGBP -23). Der Jahresabschlussprüfer der VetterTec Ltd. bestätigt, dass auf der Grundlage der von ihm durchgeführten Arbeiten keine wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf Ereignisse oder Umstände festgestellt wurden, die einzeln oder insgesamt erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Freigabe des Jahresabschlusses zur Veröffentlichung aufwerfen. Die Geschäftsleitung der VetterTec Ltd. weist im Jahresabschluss darauf hin, dass die Gesellschaft auf die fortgesetzte Unterstützung der VetterTec GmbH angewiesen ist, damit sie weiterhin im Rahmen seiner Betriebsmittelfazilitäten arbeiten kann. Der Beteiligungsbuchwert in Höhe von T€ 500 und die gegen die VetterTec Ltd. zum 31.12.2023 bestehende Forderung in Höhe von TEUR 223 werden als werthaltig eingestuft, da wir das gewährte Darlehen aufrechterhalten werden. Eine Wertberichtigung ist nicht erforderlich. Im Geschäftsjahr 2023 wurde VetterTec India gegründet. Das Unternehmen befindet sich in der start-up-Phase und erwirtschaftet im ersten Geschäftsjahr noch kein positives Ergebnis. Zur Finanzierung der Anlaufkosten hat VetterTec GmbH Darlehen gewährt, die zum 31.12.2023 mit T€ 405 valutieren. Die Geschäftsleitung weist im Jahresabschluss auf die Notwenigkeit der Finanzierung hin, damit die Fortbestehensprognose positiv ist. Auf Basis des Beginns der lokalen Vermarktung und der avisierten Aufträge für VetterTec India wird mit einem Aufbau des Geschäftsvolumens und des Auftragsbestandes in der 2. Jahreshälfte 2024 gerechnet. 2. Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bilanziert. Nicht mehr oder eingeschränkt verwendbare Bestände werden in angemessener Weise wertberichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Bearbeitungsgrad zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Material- sowie Fertigungseinzelkosten auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Ab dem Jahr 2021 werden auftragsbezogene Konstruktions- und Dokumentationsleistungen als Sondereinzelkosten berücksichtigt. Dieser Bilanzierungsansatz wurde im Jahr 2023 entsprechend fortgeführt. In den Vorjahren erfolgte für diese Leistungen ein pauschaler Ansatz. Gestiegene Beschaffungspreise, insbesondere für 3 Projekte, konnten nicht an Kunden weiterbelastet werden, wodurch um TEUR 41 höhere Drohverluste als im Vorjahr berücksichtigt worden sind. Die Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, ebenso wie die liquiden Mittel, zu Nennwerten bilanziert. Für bekannte Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Wertberichtungen belaufen Sie sich auf insgesamt TEUR 363. Im Wesentlichen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfallversicherungen werden entsprechend berücksichtigt. Die liquiden Mittel bestehen aus Bank- und Kassenbeständen und sind mit dem Stichtagssaldo angesetzt. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Gewinnvortrag beträgt Euro 3.561.075,85. 4. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten von der Gesellschaft den ehemaligen Mitarbeitern direkt zugesagte Versorgungsleistungen, die auf Grundlage der handelsrechtlichen Bewertung in § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB und in der Verlautbarung IDW RS HFA 30 bewertet wurden. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung (PUC-Methode) ermittelt. Dabei wurden künftige Rentenanpassungen i.H.v. 2,0 % (i.Vj. 2,0 %) berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren i.H.v. 1,83 % p.a. (i. Vj. 1,78 % p.a.) zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen den Wertansätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB (10-Jahresdurchschnitt) und § 253 Abs. 6 (7-Jahresdurchschnitt) beträgt EUR 21,00 und unterliegt der Ausschüttungssperre. Altersteilzeitrückstellungen Gemäß dem Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente (TV FlexÜ) für die Metall- und Elektroindustrie des Landes Hessen haben die Arbeitnehmer einen durchsetzbaren Anspruch auf Abschluss eines Altersteilzeitvertrages, sofern nicht mehr als 4 % aller aktiven Arbeitnehmer sich gleichzeitig in Altersteilzeit befinden. Die Rückstellung wurde im Berichtsjahr für eine Verpflichtung aus bestehenden Altersteilzeitarbeitsverhältnissen und fünf potenziellen Verpflichtungen gebildet. Sie wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Vorschriften des § 253 Abs. 1 und Abs. 2 HGB errechnet. Für Gehaltstrends wurde eine Anpassung von 2 % (i. Vj. 2 % p.a.) angenommen. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Im Gutachten für Aktive wurde der von der Bundesbank veröffentlichte Zins für eine durchschnittliche Laufzeit von vier Jahren von 1,06 % p.a. (i. Vj. Verwendung des Zinses mit einer durchschnittlichen Laufzeit von einem Jahr i.H.v. 0,59 % p.a.) verwendet, während für Anwärter bei einer durchschnittlichen Laufzeit von zwei Jahren der entsprechende Zinssatz von 1,06 % p.a. (i. Vj. 0,59 % p.a.) herangezogen wurde. Die so ermittelte Rückstellung (TEUR 207, i. Vj. TEUR 202) wird mit dem bilanzierten Deckungsvermögen (TEUR 72; i. Vj. TEUR 66) saldiert ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten. Eine Verrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgt nicht. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen, werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser entspricht bei Rückdeckungsversicherungsansprüchen dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich unwiderruflich zugeteilter Überschussbeteiligungen. Dieser Wert stimmt mit dem vom Versicherer mitgeteilten Aktivwert überein. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Eine Abzinsung bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt nicht. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (erweiterte Bruttodarstellung) gem. § 284 Abs. 3 HGB ersichtlich. 2. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 411 (i. VJ. T€ 584) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus an verbundene Unternehmen bestehende Forderungen i.H.v. TEUR 1.394 (i. VJ. 1.510) stellen Darlehen und sonstige Forderungen dar. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen i.H.v. TEUR 12 (Vj. 500). In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Umsatzsteuerforderungen in Höhe von T€ 665 (i. VJ. 1.107) ausgewiesen. Sämtliche Forderungen haben, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Steuerrückstellungen Es handelt sich um Rückstellungen für noch nicht veranlagte Gewerbe- und Körperschaftssteuer bzw. Solidaritätszuschlag. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungs- und Auftragsrisiken (TEUR 514, i. Vj. TEUR 732), Provisionen (TEUR 28 i. Vj. TEUR 82), Montagen (TEUR 57, i. Vj. TEUR 104), Altersteilzeitansprüche (TEUR 134, i. Vj. TEUR 136), ausstehende Rechnungen (TEUR 601, i. Vj. TEUR 350), Bonus u. Tantieme (TEUR 400, i. Vj. TEUR 438), sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 52, i. Vj. TEUR 36). 5. Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen werden, soweit diese von Kunden auf unfertigen Leistungen erbracht wurden, auf der Aktivseite bei den Vorräten in Abzug gebracht (T€ 19.719). Im Übrigen werden sie auf der Passivseite ausgewiesen (T€ 11.683). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen überwiegend dem üblichen Eigentumsvorbehalt an gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen von VetterTec Ltd., England (TEUR 39). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen analog zum Vorjahr nicht. Sonstige Verbindlichkeiten betreffen insbesondere Personalverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 191) sowie Verbindlichkeiten aus Sozialabgaben (T€ 2). Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 437 (i. Vj. TEUR 458), für die Auswirkung der Strom- und Gas-Preisbremse TEUR 246 und eine Versicherungserstattung wegen Hagel und FraudCase TEUR 130. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.502 (i. Vj. TEUR 7.240) enthalten Zuführung und Inanspruchnahme der Rückstellung für Drohverluste in Höhe von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 250). Konzernumlagen wurden in Höhe der abgeschlossenen Vereinbarungen berücksichtigt. Aktuell gibt es innerhalb der Moret Gruppe kontroverse Ansichten über das berechtigte Bestehen von Forderungen aus sog. "Group Fees". Gegenüber VetterTec GmbH wurden Forderungen seitens anderer Konzernunternehmen in Höhe von insgesamt ca. EUR 1,0 Mio. beziffert, die nur teilweise mit Rechnungen unterlegt wurden. Auf Basis der bisher vorliegenden Information und Verträge sind die Forderungen nach Auffassung der Geschäftsführung nicht substantiiert und daher unberechtigt. Demnach wurden sie in unserem Jahresabschluss zum 31.12.2023 - wie bereits im Vorjahr - auch nicht berücksichtigt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse betreffen ausschließlich branchenübliche Gewährleistungsverpflichtungen im Zusammenhang mit der Leistungserstellung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für langfristige Miet-, Dienstleistungs-, Leasing- und sonstige Verträge ergeben sich nach derzeitigen Konditionen folgende Verpflichtungen:
Bürgschaften wurden für Anzahlungen von Kunden und Vertragserfüllungen in Höhe von EUR 11,7 Mio. von Kreditinstituten herausgegeben, für die wir Sicherheiten hinterlegt haben. Ein Bestellobligo besteht nicht in relevanter Höhe. Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 55 (i. Vj. 54) gewerbliche Mitarbeiter sowie 90 (i. Vj. 87) Angestellte - in Summe also 145 (i.Vj. 141) beschäftigt. Verbundene Unternehmen Im Geschäftsjahr 2020 wurde die VetterTec GmbH an die De Smet Engineers & Contractors S.A. (DSEC) mit Sitz in Belgien verkauft. Die De Smet Engineers & Contractors (DSEC) gehört zum Konzern der Moret Industries Group S.A.S. Direktes Mutterunternehmen ist somit die De Smet Engineers & Contractors S.A. (DSEC), Mont Saint Guibert/Belgien. Die Holding der Moret-Gruppe ist die Moret Industries Group S.A.S., Charmes/Frankreich, welche den Konzernabschluss für den größten sowie kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Die VetterTec GmbH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens in Frankreich erhältlich und wird im Registre du commerce et des sociétés veröffentlicht. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr war zur Geschäftsführung bestellt: • Herr Thomas Holst, Vorsitzender der Geschäftsführung, (Dipl.-Ing.) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung entsprechend § 285 Nr. 9a HGB wurde unter Bezug auf die Erleichterungsvorschrift von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Kassel, den 27.08.2024 VetterTec GmbH gez. Thomas Holst, Vorsitzender der Geschäftsführung Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung Der Jahresabsachluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023VETTERTEC GMBH, KASSELBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn VetterTec GmbH, Kassel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VetterTec GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VetterTec GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung von Sachverhalten Wir verweisen auf die Ausführungen des gesetzlichen Vertreters im Anhang, dort insbesondere in Abschnitt 1 der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, und im Lagebericht, dort insbesondere in Abschnitt IV. des Lageberichts, mit denen der gesetzliche Vertreter Angaben zur Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen macht. Bei einzelnen im Anhang und im Lagebericht aufgeführten verbundenen Unternehmen wurden Ereignisse oder Gegebenheiten identifiziert, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit sind die aufgeführten Unternehmen auf die Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die VetterTec GmbH und die weitere Hingabe von Sicherheiten durch die VetterTec GmbH angewiesen. Eine Wertberichtigung der Anteile an den aufgeführten Gesellschaften und der diesen gegenüber bestehenden Forderungen wurde unter der Annahme, dass die Unternehmensplanung der jeweiligen Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann, nicht vorgenommen. Darüber hinaus verweisen wir auf die Ausführungen des gesetzlichen Vertreters zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Abschnitt Gewinn- und Verlustrechnung des Anhangs. Dort weist der gesetzliche Vertreter darauf hin, dass es innerhalb der Moret Gruppe kontroverse Ansichten über das berechtigte Bestehen von Forderungen aus sogenannten "Group Fees" an die VetterTec GmbH gibt. Gegenüber der VetterTec GmbH wurden seitens anderer Konzernunternehmen Forderungen in Höhe von insgesamt ca. EUR 1,0 Mio. beziffert, die teilweise mit Rechnungen unterlegt wurden, teilweise als Nachberechnungen angekündigt wurden. Nach Auffassung des gesetzlichen Vertreters der VetterTec GmbH sind die Forderungen auf Basis der bisher vorliegenden Informationen und Verträge nicht substantiiert und daher unberechtigt. Demnach wurden sie im Jahresabschluss zum 31.12.2023 - wie bereits im Vorjahr - nicht berücksichtigt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wildungen, den 27. August 2024 acp Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. M. Kube, Wirtschaftsprüfer gez. T. Brecht, Wirtschaftsprüfer |
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