CITROEN COMMERCE GmbHLiquidiert

Edmund-Rumpler-Straße 4, 51149 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 19517
Eingetragen
28.8.1989
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Fahrzeugzubehör, Ersatzteilen und verwandten Erzeugnissen sowie die Vermietung von Fahrzeugen und die Durchführung von Reparatur- und sonstigen Werkstattarbeiten. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem in Satz 1 bezeichneten Unternehmensgegenstand.

Historie

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Management

NameRolle
Gerd Norbert Fabricius
seit 20.10.2014
Prokura
Yoann Nikodem
seit 17.4.2014
Prokura
Joël Gorin
seit 14.10.2013
Geschäftsführer
Michel Deker
seit 20.9.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

CITROËN COMMERCE GmbH

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Lagebericht zum 31. Dezember 2013

1. Struktur der Gesellschaft

Die CITROËN COMMERCE GmbH ("CC GmbH") bestand zum Jahresabschluss 2013 aus insgesamt 12 über das Bundesgebiet verteilte Niederlassungen und der Unternehmenszentrale mit Geschäftsführung in Köln. Die CC GmbH umfasst dabei folgende Standorte:

Niederlassung Berlin, Niederlassung Bremen, Niederlassung Dortmund, Niederlassung Dresden, Niederlassung Frankfurt, Niederlassung Hamburg (an zwei Standorten), Niederlassung Hannover, Niederlassung Köln (an zwei Standorten und mit einer Verkaufs- und Auslieferungsstelle in Düsseldorf), Niederlassung Leipzig, Niederlassung München (an zwei Standorten), Niederlassung Saarbrücken und Niederlassung Stuttgart (an zwei Standorten).

Die Niederlassung Nürnberg wurde zum 1. September 2013 an die auto domicil GmbH, einer unabhängigen Citroën-Händlergruppe, veräußert. Mitveräußert wurde der gesamte Lagerbestand an Teilen und Neuwagen per 31. August 2013. Ebenso ist der Käufer in die zum Verkaufszeitpunkt bestehenden finanziellen Verpflichtungen aus der künftigen Rücknahme von Fahrzeugen aus Verkäufen mit Rückkaufverpflichtung (Leasing und Drei-Wege-Finanzierung über die PSA Bank) eingetreten. Für die 31 ausgeschiedenen Mitarbeiter wurden für Freistellung und Abfindungen Rückstellungen gebildet.

2. Allgemeine Lage

In 2013 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Westeuropa nach einem Rückgang im Vorjahr von 0,3%, wobei die südeuropäischen EU-Länder aufgrund der Staatsschuldenkrise negative Wachstumsraten aufwiesen. Die nordeuropäischen EU-Länder entwickelten sich dem gegenüber positiv.

Die positive Stimmung der Konsumenten in Deutschland und die stabile Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt konnten 2013 die Auswirkungen der schwächeren Weltwirtschaftlichen Entwicklung auf die deutsche Konjunktur jedoch nicht ausgleichen. Das Wachstum des BIP lag bei 0,5 % und damit noch unter dem Wert des Vorjahres (0,9 %).

3. Marktsituation

3.1. PKW-Markt

Mit 2.952.431 Neuzulassungen lagen die PKW-Zulassungen im Jahr 2013 um 4,22% bzw. 130.073 Einheiten unter dem Vorjahr. Der mit 3.082.504 Neuzulassungen niedrige PKW-Gesamtmarkt 2012 war immer noch durch die "Abwrackprämie" in 2009 begründet und die schlechte wirtschaftliche Lage in Europa. Weder der Privat-kundenmarkt (-4,76%) noch der gewerbliche Markt (-6,15%) konnten das Vorjahresniveau halten.

Die Importeure konnten auch im vierten Jahr in Folge nicht die großen Marktzugewinne aus dem Jahr 2009 halten. Gegenüber dem Jahr 2012 sank das Volumen bei den Importeuren um 4,01%, während der Anteil an den Gesamtzulassungen einen leichten Anstieg von 35,92% auf 36,00% verzeichnen konnte.

Die deutschen Hersteller haben in 2013 an Volumen und an Marktanteil verloren. Die Hersteller Smart (-7,84%) BMW (-6,47%), Audi (-5,49%), VW (-4,57%), Opel (-2,89%) und Mercedes (-1,93%) verloren Volumen. Nur Porsche (+1,38%) konnte seine Zulassungen steigern.

Die größten Verluste bei den Importeuren mussten Alfa Romeo (-51,68%), Lancia (-46,09%) und Peugeot (-23,38%) hinnehmen. Hingegen konnten Jaguar (+30,12%), Seat (+22,40%) Land Rover (+11,81%), Mazda (+10,51%) Skoda (+8,66%), Dacia (+1,23%) und Hyundai (+0,64%) ihre Marktanteile und Volumen steigern.

Der Volumenrückgang des PSA - Konzerns lag bei -22,11%. Dabei war der Rückgang für Citroën mit -20,64% etwas schwächer als für die Schwestermarke Peugeot (-23,38%).

Insgesamt teilte sich der Gesamtmarkt PKW 2013 wie folgt auf: Die deutschen Hersteller hatten mit 1.889.655 Zulassungen einen Marktanteil von 64,00% (64,08% im Vorjahr), die Importeure schlossen mit 1.062.776 Zulassungen, was einen Marktanteil von 36,00% gegenüber 35,92% im Vorjahr ausmacht.

Der Privatkundenmarkt hat sich in 2013 gegenüber 2012 wieder verschlechtert (-4,76%), was absolut gesehen 1.120.125 Einheiten ausmachte. Überdurchschnittlich verloren haben hier Renault (-48,05%), Nissan (-28,37%) und BMW (-27,54%).

Die Eigenzulassungen des KFZ-Handels sanken um 28.479 Einheiten (-3,15%). Besonders aktiv in diesem Bereich zeigten sich Seat (+21,23%), Mercedes (+9,60%) und Skoda (+7,40%).

Zulassungen von Vermietern (-0,88%) und Flotten (-6,15%) sind gegenüber dem Vorjahresniveau leicht gesunken. Große Zuwächse zum Vorjahr bei den Autovermietern gab es bei Seat (+43,11%), Kia (+28,75%) und Skoda (+16,95%) zu verzeichnen. Im Flottenmarkt wiesen Seat (+34,56%), Kia (+27,18%) und Skoda (+5,23%) Steigerungen auf.

3.2 NFZ-Markt

Im Segment der leichten Nutzfahrzeuge (bis 5,9 t) entwickelte sich das Jahr 2013 mit insgesamt 218.526 Zulassungen gegenüber 2012 mit 225.419 Zulassungen negativ (-3,06%).

Überdurchschnittliche Zulassungssteigerungen gegenüber dem Vorjahr konnten Ford (+7,86%) und Mercedes (+3,74%) verzeichnen. Zulassungsverluste mussten vor allem Hyundai (-38,21%), Dacia (-17,57%), Nissan (-11,61%), Citroën (-11,37%) und Peugeot (-10,01%) hinnehmen.

4. Das Zulassungsergebnis von CITROËN

4.1. PKW

CITROËN konnte das Zulassungsergebnis des Jahres 2012 nicht halten und musste einen Volumenverlust hinnehmen (-12.596 Einheiten).

In einem um -4,22% sinkenden PKW-Gesamtmarkt sank das Zulassungsergebnis von CITROËN um -20,64% von 61.038 PKW in 2012 auf 48.442 in 2013. Der Marktanteil ging von 1,98% auf 1,64% zurück.

  2008 2009 2010 2011 2012 2013
Zulassungen 73.337 101.370 68.453 66.711 61.038 48.442
Marktanteil 2,37% 2,66% 2,35% 2,10% 1,98% 1,64%

CITROËN konnte im Vergleich zum Vorjahr in keinem Zulassungskanal Zuwächse verzeichnen und lag im Privatkundenbereich bei -18,81%, im Bereich Neuwagen/ Vorführwagen! Gebrauchtwagen (VDNSNO) bei 19,06% und im Flottenbereich bei -5,52%.

Die PKW-Zulassungen im Detail:

  2013 2012 Veränd. zum Vorjahr in %
PKW-Gesamtmarkt 2.952.431 3.082.504 -4,22
C-Zero 276 454 -39,21
C1 4.905 7.464 -34,28
C3 4.775 6.477 -26,28
C3 Picasso 2.834 3.842 -26,24
DS3 6.557 6.195 5,84
C4 4.595 6.998 -34,34
DS4 1.657 2.758 -39,92
C4 Picasso 4.911 4.614 6,44
C5 2.935 4.488 -34,60
DS5 1.028 2.139 -51,94
C6 12 134 -91,04
C8 286 405 -29,38
C-Crosser 17 256 -93,36
C4 Aircross 1.152 1.085 6,18
NEMO 149 241 -38,17
BERLINGO PKW 9.961 11.200 -11,06
sonstige PKW 2.392 2.288 4,55
CITROËN PKW TOTAL 48.442 61.038 -20,64

4.2 NFZ

Im sinkenden NFZ-Markt (-3,06%) hat auch CITROËN einen Verlust bei den NFZ-Zulassungen verbuchen müssen (-11,37%). Das Zulassungsvolumen sank von 11.124 Nutzfahrzeugen in 2012 auf 9.859 Nutzfahrzeuge in 2013. Der Marktanteil im Gesamtmarkt bis 5,91 sank von 4,93% auf 4,51%.

  2008 2009 2010 2011 2012 2013
Zulassungen 12.667 10.393 11.132 11.512 11.124 9.859
Marktanteil 5,49% 5,94% 5,48% 4,79% 4,93% 4,51%

Die Nutzfahrzeug-Zulassungen im Detail:

2013 2012 Veränd. zum Vorjahr in %
NFZ-Gesamtmarkt 218.526 225.419 -3,06
NEMO 388 527 -26,38
BERLINGO 3.103 3.593 -13,64
JUMPY 1.302 1.627 -19,98
JUMPER 5.066 5.377 -5,78
CITROËN NFZ TOTAL 9.859 11.124 -11,37

Es wurde bei allen CITROËN Nutzfahrzeugmodellen ein Rückgang gegenüber 2012 verzeichnet.

5. Der Fahrzeugabsatz der CITROËN COMMERCE GmbH

5.1. Neuwagen

Das Absatzvolumen von 2012 konnte nicht gehalten werden. Die CITROËN COMMERCE GmbH musste einen Rückgang um 10.352 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr (22.220 Einheiten) verzeichnen.

Allein der Wegfall der Vermietergeschäfte - diese werden seit Januar 2013 durch die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH selbst abgewickelt - verursachte einen Volumenrückgang um 7.779 Einheiten gegenüber 2012. Die Ausgliederung der Vermietergeschäfte bleibt allerdings ohne wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage, da die CITROËN COMMERCE GmbH für die technische Abwicklung dieser Geschäfte nur eine Handlingspauschale erhielt.

Bereinigt man das Absatzvolumen des Vorjahres um die Vermietergeschäfte ergibt sich folgende Entwicklung des Fahrzeugabsatzes nach Modellfamilien:

2013 (in Stk) 2012 (in Stk) Veränd. zum Vorjahr in %
C-Zero 17 424 -96,0
Cl 948 1.272 -25,5
DS3 1.196 1.205 -0,7
C3 830 1.076 -22,9
C3 Picasso 533 917 -41,9
C4 675 930 -27,4
C4 Picasso 961 669 43,6
DS4 236 452 -47,8
C5 561 835 -32,8
DS5 240 265 -9,4
C6 10 24 -58,3
C8 80 113 -29,2
C-Crosser 15 56 -73,2
C4 Aircross 132 223 -40,8
Nemo PKW 40 73 -45,2
BERLINGO 1.691 1.999 -15,4
JUMPY 128 147 -12,9
NEMO 73 115 -36,5
BERLINGO 673 688 -2,2
JUMPY 331 491 -32,6
JUMPER 2.347 2.196 6,9
Diverse 151 271 -44,3
CITROËN TOTAL 11.868 14.441 -17,8

Der Absatz ohne Vermietergeschäft ging damit um 18% (2.573 Einheiten) gegenüber 2012 zurück, was in etwa dem Rückgang der Marke CITROËN in Deutschland entspricht und somit die allgemeine Marktsituation für CITROËN im Jahre 2013 widerspiegelt. Der Rückgang konnte auch nicht durch massive Preissubvention seitens der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH kompensiert werden.

5.2. Gebrauchtwagen

Die Niederlassungen haben in 2013 mit insgesamt 8.626 vermarkteten Gebrauchtwagen den Verkaufserfolg des Vorjahres mit 9.032 gebrauchten Fahrzeugen leider nicht einstellen können.

Dabei resultiert die Reduktion überwiegend aus weniger Leasingrückläufern, die alleine durch Zukäufe beim Remarketing des Herstellers nicht komplett kompensiert werden konnten.

6. After Sales

Im Kundendienstbereich belief sich die Anzahl der extern verkauften Stunden für alle Standorte zusammen auf 163.776 Stunden 12.709 Stunden weniger als in 2012.

Der Ersatzteilumsatz ging ebenfalls zurück - von 51.566 T€ in 2012 auf 45.616 1€ in 2013.

7. Ertragslage

Der Netto-Gesamtumsatz der CITROËN COMMERCE GmbH betrug im Berichtsjahr 318.012,9 T€. Im Vergleich zum Vorjahr (501.332,7 T€) bedeutet dies eine Netto-Umsatzminderung von 36,6 %.

Der Umsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche:

  2013 (in T€) 2012 (in T€) Veränd. zum Vorjahr in %
Fahrzeuge 264.664 442.740 -40,2
Teile & Zubehör 33.695 38.355 -12,2
Werkstattleistungen 13.525 13.565 -0,3
Sonstige 6.129 6.673 -8,2
Gesamt 318.013 501.333 -36,6

Bereinigt man den Fahrzeug-Nettoumsatz 2012 um das in 2013 ausgelagerte Vermietergeschäft (-139.848 T€), ergibt sich eine Netto-Umsatzminderung von -12,0% im Vergleich zum Vorjahr und zu den erwarteten Verkaufszahlen für das Jahr 2013. Die Materialaufwandsquote hat sich von 91,0 % auf 87,2 % verbessert.

Die Personalaufwendungen lagen mit 29.964,1 T€ um 690,3 T€ unter Vorjahresniveau. Als wesentlicher Faktor für diesen Rückgang können die bei Verkauf der Niederlassung Nürnberg ausgeschiedenen 31 Mitarbeiter aufgeführt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2013 um 4.715,6 T€ auf 33.186,2 T€ gesunken. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren vor allem verringerte Zuführungen zu den Rückstellungen für buy-back sowie Verkaufsprovisionen.

Der Anstieg der außerordentlichen Aufwendungen ist auf die Schließung einer Betriebsstätte in Köln, den Verkauf einer Niederlassung in Nürnberg sowie sonstiger Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Vor Ergebnisabführung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2013 ein Jahresfehlbetrag von 24.219,5 T€. Gegenüber dem Vorjahr (19.394,9 T€) entspricht dies einer Verschlechterung von 4.824,6 T€ bzw. 24,9 %, im Wesentlichen verursacht durch Schließungskosten für die Niederlassung Nürnberg und das fehlende Absatzvolumen im Neuwagen- und Teilebereich.

8. Vermögens- und Finanzlage

Bei Fehlen lang- und mittelfristiger Fremdkapitalposten sind nur Anlagevermögen, kurzfristig gebundene Vermögenswerte, Eigenkapital und kurzfristiges Fremdkapital zu zeigen. Das Eigenkapital wird durch konzerninterne Liquidität in Form des Cash Pools ergänzt. Die Finanzierung des kurzfristigen Vermögens erfolgt fast ausschließlich durch Fremdkapital.

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum 31 Dezember 2012 von 67.107 1€ auf 66.698 T€.

Das Anlagevermögen hat sich im Jahresverlauf aufgrund des höheren Sachanlagevermögens um 1.635 T€ auf 4.413 T€ erhöht. Davon entfallen 1.566 T€ auf den Zugang von Neuwagen aus den Vorräten ins Anlagevermögen im Rahmen des Ende 2013 neu eingeführten Mietfahrzeug-Programms "Rent". Bei den übrigen Investitionen handelt es sich um Ersatzinvestitionen sowie notwendige Instandhaltung.

Das Anlagevermögen der CITROËN Niederlassung Nürnberg (Restbuchwert i.H.v. 143 T€ per 31.08.2013) wurde zum symbolischen Wert von 1 € an den Käufer veräußert.

Die Vorräte lagen mit 48.020 T€ (2012: 48.299 T€) nahezu auf Vorjahresniveau.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um 1.643 T€ auf 11.616 T€ gesunken. Ausschlaggebend für den niedrigeren Wert in 2013 war vor allem das geringere Neuwagen-Verkaufsvolumen im Dezember 2013 (-43% im Vergleich zu 2012) und der damit einhergehende geringere Forderungssaldo, insbesondere aus Finanzierung über die PSA Bank.

Die liquiden Mittel erhöhten sich um 197 T€ auf 585 T€.

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,19 % (Vorjahr: 0,18 %).

Durch die Einbettung der Gesellschaft in den Finanzierungsverbund der deutschen Peugeot Citroën-Gruppe (Cash Pool) ist die Liquidität der CITROËN COMMERCE GmbH gesichert.

Die Rückstellungen haben im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um 3.538 T€ auf 12.665 T€ zugenommen. Dies war hauptsächlich auf den Anstieg der Rückstellungen für Umstrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Niederlassung Nürnberg und anderen Umstrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten sind um 4.042 T€ auf 53.356 T€ gesunken. Die Veränderung ist vor allem auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Nachstehend die wichtigsten Kennzahlen:

Analyse der Vermögens und Kapitalstruktur der Citroën Commerce GmbH

  AV UV ARAP Sonstige Aktiva EK FK PRAP Bilanzsumme
Datum T€ T€ T€ T€ T€ T€
31.12.2011 2.187 86.586 178 2.354 124 90.777 404 91.305
31.12.2012 2.778 61.946 171 2.212 124 66.525 459 67.107
31.12.2013 4.413 60.221 166 1.898 124 66.021 553 66.698
Eigenkapitalquote in % 124 / 66.698 x 100 = 0,19
ROI: -24.220 / 66.698 = -0,36
Liquidität 1. Grades in % 585 / 66.021 x 100 = 0,89

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung des bestehen Ergebnisabführungsvertrags mit der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Köln, als stabil betrachtet werden.

9. Arbeitnehmerbelange

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer ist 2013 um 17 auf 506 gesunken.

Wie in den Vorjahren bilden wir im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich für unseren eigenen Bedarf aus. Zum Bilanzstichtag waren 41 Auszubildende tätig, davon 26 gewerbliche und 15 kaufmännische.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Qualifizierung des gewerblichen Personals durch gezielte Schulungen des Herstellers kontinuierlich fortgeführt. Insbesondere das Service-Personal im Bereich Kundendienst wird im Hinblick auf die gleichbleibend hohen technischen Ansprüche in den konzerneigenen Schulungszentren permanent fortgebildet.

10. Ausblick und Chancen 2014/2015

Grundsätzlich stehen die Zeichen in der Weltwirtschaft für 2014 und 2015 auf Wachstum. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland wird dabei bereits in diesem Jahr recht kräftig ausfallen, in der Eurozone hingegen vorerst verhalten bleiben. Im nächsten Jahr wird sich die Wachstumsdynamik sowohl in Deutschland als auch im Euroraum voraussichtlich verstetigen. Die Prognosen führender Wirtschaftsinstitute in Deutschland deuten auf einen Anstieg der Konsumausgaben von 1,4% in 2014 und 1,9% in 2015 hin. Das lässt auf eine ebenso positive Entwicklung des Automobilmarktes schließen.

Die Marke CITROËN soll in ihrer Positionierung mittel- bis langfristig als innovativ und trendy wirken und damit eine definiertere Zielgruppe ansprechen. DS, aktuell noch eine Linie von CITROËN, soll als eigene Marke im Premiumsegment etabliert werden.

Die CITROËN COMMMERCE GmbH plant einen Neuwagen-Absatz von 13.289 Fahrzeugen gegenüber 11.868 in 2013. Als Volumenmodelle kommen 2014 der C1 (Juni), der C4 Cactus (September) in Deutschland auf den Markt. Beide mit niedrigen Einstiegspreisen, die einen höheren Absatz fördern sollen. Allgemein ist das Jahr 2014 für CITROËN in Deutschland gut gestartet mit einem Plus an Kaufverträgen (insbesondere Privatkunden) und einem erhöhten Bestellvorlauf gegenüber 2013.

Das Businesskundengeschäft bereichert 2014 der neue CITROËN Jumper, der insbesondere mehr Sicherheit bietet.

Kurz- bis mittelfristig soll jedoch eine konzernweite Reduktion der Modellpalette Entwicklungs- und Produktionskosten sparen und somit ebenfalls zur Verbesserung der Margen beitragen.

Für den Gebrauchtwagenmarkt sind die Aussichten für 2014 laut "Schwacke" weiterhin gut, obwohl das Unternehmen nicht damit rechnet, dass die Zahl taktischer Zulassungen sinkt oder die hohen Neuwagen-Rabatte der Hersteller wegfallen. Bei den Gebrauchtwagen erwarten die Experten nur einen leichten Rückgang des Marktes um rund 150.000 Einheiten. Die Restwerte werden jedoch als stabil erwartet. Die CITROËN COMMMERCE GmbH plant einen Absatz von 9.022 Fahrzeugen gegenüber 8.626 in 2013.

Dem Zukauf bei der Remarketing-Abteilung von der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH und der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH kommt als margen-trächtige Einkaufsquelle besondere Bedeutung zu und ist auch zur Zielerreichung für das Jahr 2014 ein wichtiger Faktor. Die Vermarktung von Fahrzeugen an Wiederverkäufer wird über elektronische Auktionen umgesetzt, um eine Erreichung des maximalen Verkaufspreises und eine Abdeckung des gesamten Bundesgebietes zu gewährleisten.

Im Werkstatt- und im Teilebereich gilt es weiterhin dem starken Wettbewerb und Preisdruck durch Qualitätssteigerungen und eine Verbreiterung der Angebotspalette zu begegnen.

Durch eine PCR (PEUGEOT CITROËN Retail) zugehörige Marketingabteilung werden Werbe- und Marketingmaßnahmen koordiniert und eingeleitet, um eine stärkere Kundenbindung zu erreichen und den Umsatz zu erhöhen.

Auch auf Konzernebene ergeben sich weiterhin Chancen durch die konsequent umgesetzte Strategie der Internationalisierung und Höherpositionierung der DS-Reihe. Die Marktanteilsgewinne in Wachstumsländern wie China und der steigende Premium-anteil am Gesamtabsatzvolumen des Konzerns begünstigen die Sanierungsanstrengungen.

Anfang 2016 soll die Einführung des SAP-basierten DMS ITALauto abgeschlossen werden. Der Rollout bedeutet für die Organisation einen erheblichen Kapazitäts- und Kostenaufwand, der jedoch durch Effizienzgewinne und mittelfristige Kostensenkungspotenziale ausgeglichen werden soll.

Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2014 mit Umsatzerlösen in Höhe von € 331 Mio. und einem Jahresergebnis (vor außerordentlichen Aufwendungen und Verlustausgleich) in Höhe von € -13 Mio.

11. Risikobericht

Die CITROËN COMMERCE GmbH ist in das im Konzern PSA PEUGEOT CITROËN eingeführte Risikomanagementsystem einbezogen. Ein Risikomanagement wird unter Einbindung aller Fachbereiche realisiert. Zwei konzerninterne Audits finden regelmäßig statt. SG (Secretaire Generale) deckt alle Konzernbereiche ab und die PCR (PEUGEOT CITROËN Retail) den Bereich eigenes Netz.

Im Rahmen detailliert vorgegebener Prüfbereiche wurden systematisch nicht nur die Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen, sondern insbesondere auch deren regelmäßige Auditierung und Dokumentation geprüft. Konkret bedeutet dies, dass von den Niederlassungen einmal jährlich eine sogenannte Selbstkontrolle ausgefüllt wird. Für alle Abweichungen zu den Normen wurden Aktionspläne definiert, deren erfolgreiche Umsetzung kontinuierlich in monatlichen Fortschrittsberichten verfolgt wird. Der aktuelle Status wird in monatlichen Besprechungen der Finanzdirektion von PCR besprochen. Insgesamt hat die Analyse der Risikobewertung der CITROËN COMMERCE GmbH in 2013 keine neuen Risiken aufgezeigt.

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in dem potentiellen Ausfall eines Vertragspartners. Die bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch das eingerichtete Forderungsmanagement sowie daraus resultierenden Wertberichtigungen für Forderungsausfälle abgedeckt. Die Vergabe von Kreditlimits und Zahlungszielen ist durch interne Normen geregelt. Des Weiteren findet aktuell eine Überprüfung und Optimierung des bestehenden Forderungsmanagements in Zusammenarbeit mit DFPG (Buchhaltung Eigene Netze) statt.

Es bestehen weiterhin grundsätzlich die Risiken des hohen Margendrucks in unseren Märkten. Potentielle Liquiditätsrisiken werden über die Finanzierung aus dem Konzern abgedeckt.

12. Wesentliche Ereignisse nach Stichtag

Am 9. Juli 2014 hat die CITROËN COMMERCE GmbH eine grundlegende Neuorganisation ihres Niederlassungsnetzes bis 2016 angekündigt, mit dem Ziel die konzerneigene Standortstruktur auf eine marktgerechtere und rentablere Basis zu stellen. Die Umsetzung dieses Planes umfasst dabei schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:

die Schließung von nicht rentablen Standorten bzw. die Verlagerung der Aktivitäten in andere bestehende Standorte,

der Verkauf von Standorten an private Investoren und

der massive Ausbau der "Bi-Marque"-Aktivitäten durch Integration der Marke PEUGEOT sowie

die Weiterentwicklung der neuen Premiummarke DS durch Einrichtung von DS-Stores bzw. DS-Salons an mehreren Standorten.

Die im Rahmen dieser Restrukturierung notwendige Zuführung von Rückstellungen wird das Ergebnis der CITROËN COMMERCE GmbH in 2014 zusätzlich negativ belasten.

Nach Ende des Geschäftsjahres kam es zu keinen weiteren Vorgängen von besonderer Bedeutung, die zu Auswirkungen auf die Beurteilung von Vermögens- und Schuldposten zum Stichtag und damit auch auf das Ergebnis 2013 führen könnten.

 

Köln, 6. August 2014

CITROËN COMMERCE GmbH

Die Geschäftsführung

Joël Gorin

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

    31.12.2013 31.12.2012
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   1.356,03 42.325,16
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 964.965,86   941.077,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 645.212,03   687.365,13
3. Andere Anlegen, Betriebe- und Geschäftsausstattung 2.452.915,90   1.030.921,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 296.394,26   24.742,91
    4.359.488,05 2.684.107,85
III. Finanzanlagen      
Insolvenzversicherung Altersteilzelt   51.985,46 51.985,46
    4.412.829,54 2.778.418,47
B. Umlaufvermagen      
I. Vorräte      
1. Hilfe- und Betriebsstoffe 24.046,40   23.922,33
2. Warenbestand 47.996.450,02   48.275.137,10
    48.020.496,42 48.299.059,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.564.021,24   12.195.468,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.909.970,45   243.337,71
3. Sonstige Vermögensgegenstände 142.012,09   820.279,30
    11.616.003,78 13.259.085,14
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   584.848,71 388.014,77
    60.221.348,99 61.946.159,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten   165.871,70 170.842,27
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   1.897.827,00 2.211.989,12
    66.697.877,23 67.107.409,20
PASSIVA      
    31.12.2013 31.12.2012
  Euro Euro Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapitel 26.000,00   26.000,00
II. Kapitalrücklage 97.542,17   97.542,17
    123.542,17 123.542,17
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   12.664.692,27 9.126.695,67
C. Verbindlichkelten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 502.319,28   200.964,45
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.147.839,57   1.695.094,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 50.580.481,58   40.701.070,25
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 279.710,89   5.326.927,90
5. Sonstige Verbindlichkeiten 845.927,08   384.518,64
- davon aus Steuern € 681.394,67 (VJ. € 6.835,38)   53.356.278,38 57.398.564,05
D. Rechnungeabgrenzungsposten   553.364,41 458.607,31
    66.697.877,23 67.107.409,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2013 bis 31.12.2013

    2013 2012
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse   318.012.854,04 501.332.700,53
2. Sonstige betriebliche Erträge   5.179.586,36 5.043.060,65
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 269.620.010,50   448.350.493,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.780.215,70   7.859.503,44
    277.400.226,20 456.209.996,99
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 24.092.498,31   24.524.200,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.871.632,19   6.130.189,26
- davon für Altersversorgung € 1.301.895,43 (Vj. € 1.318.662,77)   29.964.130,50 30.654.389,35
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   551.316,15 652.690,32
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   33.186.234,84 37.901.821,86
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   300.698,27 394.494,20
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   517.130,42 254.783,20
- davon an verbundene Unternehmen € 343,08 (Vj. € 51.736,50)      
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 514.815,00 (Vj. € 203.046,70)      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -18.125.899,44 -18.903.426,34
10. Außerordentliche Aufwendungen   5.784.755,54 161.826,00
11. Außerordentliches Ergebnis   -5.784.755,54 -161.826,00
12. Sonstige Steuern   308.875,82 329.687,16
13. Erträge aus Verlustübernahme   24.219.530,80 19.394.939,50
14. Jahresergebnis   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben

Die CITROËN COMMERCE GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 der CITROËN COMMERCE GmbH wurde gemäß § 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Abschluss ist in Euro aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird seit 2011 das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der gebildete Sammelposten wird über insgesamt 5 Jahre linear abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wird die Ausleihung zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeit grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert (entspricht dem Nettoveräußerungswert) angesetzt. Der Nettoveräußerungswert von Fahrzeugen stellt dabei den voraussichtlichen erzielbaren Verkaufserlös am Bilanzstichtag abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Vertriebskosten dar.

Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung von Teilen und Zubehör durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Dies bedeutet, dass alle Teile, welche länger als 1 Jahr nicht gegriffen werden, zu 95% wertberichtigt werden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in erforderlichem Umfang gebildet.

Die Pauschalwertberichtigung wird nach der Methode der Altersstruktur (> 90 Tage = 50%, > 1/2 Jahr = 75%, > 1 Jahr = 100%) ermittelt. Zusätzlich wird 1% auf Forderungen (ohne Umsatzsteuer) aus Lieferungen und Leistungen errechnet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind jahresanteilig abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag. Das Stammkapital ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.723 werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,88 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,8 % zugrunde gelegt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit bestehen in 2013 nicht mehr.

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Jubiläen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,88 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3 % sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 2,5% zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten oder auf fremde Währung lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag.

3. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Abschreibung des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Sie erfolgte nach der linearen Methode.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

  TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 7.723
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 9.621
Verrechnete Aufwendungen 653
Verrechnete Erträge 139

Latente Steuern

Latente Steuern werden, sofern erforderlich, auf Ebene der Organträgerin Citroën Deutschland GmbH gebildet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 26 wird zu 100% von der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Köln gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 12.665 (Vorjahr: TEUR 9.127) berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Sie wurden u.a. gebildet für Rücknahmeverpflichtungen TEUR 5.250 (Vorjahr TEUR 5.514), Restrukturierung TEUR 3.533 (Vorjahr TEUR 122), Urlaubsrestansprüche TEUR 244 (Vorjahr TEUR 222), Verkäuferprovisionen TEUR 305 (Vorjahr TEUR 311), Mitarbeiterprämien TEUR 280 (Vorjahr TEUR 302), Berufsgenossenschaftsbei-träge TEUR 380 (Vorjahr TEUR 380), Boni an Händler TEUR 310 (Vorjahr TEUR 210) und ausstehende Rechnungen TEUR 1.558 (Vorjahr TEUR 1.297). Des Weiteren wurden Rückstellungen für Prozess-Risiken, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten (TEUR 53.356, Vorjahr TEUR 57.399) haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 50.580 (Vorjahr TEUR 49.701) setzen sich im Einzelnen folgendermaßen zusammen (Vorjahr in Klammern):

  SUMME
Verbindlichkeiten gg. der Gesellschafterin TEUR
CITROËN DEUTSCHLAND GMBH, Köln  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -272
  (-8.908)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.419
  (986)
Boni und Rabatte -7.175
  (-11.159)
Cash-Pool-Konto 80.819
  (88.285)
Forderung aus Ergebnisabführung -24.219
  (-19.395)
Sonstige Verrechnungen 8
  (-110)
GESAMTBETRAG 50.580
  (49.701)

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Bereiche:

  2013 (in TEUR) 2012 (in TEUR) Veränd. zum Vorjahr in %
Fahrzeuge 264.664 442.740 -40,2%
Teile & Zubehör 33.695 38.355 -12,1%
Werkstattleistungen 13.525 13.565 -0,3%
Sonstige 6.129 6.673 -8,2%
Gesamt 318.013 501.333 -36,6%

Sämtliche Umsatzerlöse werden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Hohe von TEUR 5.180 (Vorjahr. TEUR 5.043) beinhalten sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.599 (Vorjahr TEUR 2.011) im Wesentlichen periodenfremde Prämienerstattungen und ähnliche Erträge. Außerdem sind in dieser Position Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.792 (Vorjahr TEUR 1.395), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr TEUR 69) sowie aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 368 (Vorjahr TEUR 963) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 33.186 (Vorjahr: TEUR 37.902) beinhalten TEUR 1.953 (Vorjahr: TEUR 2.155) periodenfremde Aufwendungen, sowie TEUR 7.573 (Vorjahr: TEUR 7.599) Raumkosten, TEUR 6.641 (Vorjahr: TEUR 8.415) Verkaufsprovisionen, TEUR 4.285 (Vorjahr: TEUR 4.255) Werbekosten, TEUR 2.208 (Vorjahr: TEUR 5.198) Abwertung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, TEUR 1.837 (Vorjahr: TEUR 1.499) Honorare, mit TEUR 1.494 (Vorjahr: TEUR 1.626) Reparaturen und Instandhaltung von Gebäuden und Betriebs-und Geschäftsausstattung sowie TEUR 1.121 (Vorjahr: TEUR 1.220) Fahrzeugkosten des eigenen Fuhrparks.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 515, die sich aus der Zinsaufwandskomponente der Pensionsrückstellungen (TEUR 654) und den verrechneten Erträgen aus dem Deckungsvermögen (TEUR 139) ergeben.

Außerordentliche Aufwendungen

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung der Pensionsrückstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2013 wurden TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 162) als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag belief sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 1.780.

Des Weiteren beinhalten die außerordentlichen Aufwendungen Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der Betriebsstätte Nürnberg in Höhe von TEUR 2.269, weiterer Restrukturierungsaufwendungen an verschiedenen Standorten (TEUR 2.468) und der Schließung der Betriebsstätte in Köln in Höhe von TEUR 845.

Ergebnisabführung

Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Köln, einen Verlust in Höhe von TEUR 24.220 (Vorjahr: TEUR 19.395) übernehmen.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 116.247 (Vorjahr: TEUR 110.483). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betragen TEUR 5.935 (Vorjahr: TEUR 7.032). Davon entfallen TEUR 5.067 (Vorjahr: TEUR 6.259) auf verbundene Unternehmen.

Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der künftigen Rücknahme von Fahrzeugen aus Verkäufen mit Rückkaufverpflichtung (Buy-Back-Programm sowie Leasing und Drei-Wege-Finanzierung) in Höhe von TEUR 110.312 (Vorjahr: TEUR 103.451).

Nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung besteht insgesamt die Notwendigkeit für die Bildung einer Rückstellung aus Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.250 (Vorjahr: TEUR 5.514).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) nach Köpfen betrug:

  2013 2012
Angestellte 304 305
Gewerbliche Arbeitnehmer 202 218
  506 523

Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Köln. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Citroën Commerce GmbH einbezogen ist, wird von der Peugeot S.A., Paris, Frankreich, erstellt und in Frankreich veröffentlicht.

Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, für den ein Konzernabschluss erstellt wird, ist der der Citroën Automobiles S. A., Paris, der in Frankreich veröffentlicht wird.

Verwaltungsrat

Die Gesellschaft hat einen Verwaltungsrat mit zwei Mitgliedern: Herr Christophe Bergerand und Herr Holger Böhme. Vorteile jedweder Art sind von der Gesellschaft nicht gewährt worden.

Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 wurde Herr Joël Gorin zum Geschäftsführer bestellt und Herrn Cornelius-Daniel Grzimzek abberufen.

Die Gesellschaft macht in Bezug auf die Angaben der Organbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe der Prüferhonorare unterlassen, da diese Angaben im übergeordneten Konzernabschluss der Peugeot S.A., Paris, Frankreich, enthalten sind.

 

Köln, den 6. August 2014

Die Geschäftsführung

Joël Gorin

Anlagespiegel

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2013 Zugänge 2013 Umbuchungen 2013 Abgänge 2013 Stand am 31.12.2013
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 798.799,50 0,00 0,00 28.889,97 769.909,53
Gesamt 798.799,50 0,00 0,00 28.889,97 769.909,53
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Beuten auf fremden Grundstücken 1.061.726,98 172.979,66 706.713,81 67.595,87 1.875.824,58
2. technische Anlagen und Maschinen 2.427.701,23 124.438,81 -722.898,35 92.828,01 1.736.413,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.606.509,72 1.760.960,87 14.959,72 197.079,03 5.185.351,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.742,91 271.651,35 0,00 0,00 296.394,26
Gesamt 7.120.680,84 2.330.030,69 775,18 357.502,91 9.093.983,80
III. FINANZANLAGEN          
Insolvenzversicherung Altersteilzeit 51.985,45 0,00 0,00 0,00 51.985,46
Gesamt 51.985,46 0,00 0,00 0,00 51.985,46
TOTAL 7.971.465,80 2.330.030,69 775,18 386.392,88 9.915.878,79
  Abschreibungen
Stand am 01.012013 Zugänge des Geschäftsjahres 2013 Sonder-AfA 2013 Umbuchungen 2013 Abgänge des Geschäftsjahres 2013 Stand am 31.12.2013
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE            
Entgeltlich erworbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 756.474,34 39.997,88 0,00 0,00 27.916,72 768.553,50
Gesamt 756.474,34 39.997,88 0,00 0,00 27.916,72 768.553,50
II. SACHANLAGEN            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Beuten auf fremden Grundstücken 120.649,14 97.140,89 0,00 708.713,81 15.645,12 910.858,72
2. technische Anlagen und Maschinen 1.740.336,10 129.797,46 0,00 -722.898,35 56.033.56 1.091.201,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.575.587,75 283.493,16 686,76 14.861,93 142.394,22 2.732.435,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 4.436.572,99 510.431,51 886,76 677,39 214.072,90 4.734.495,75
III. FINANZANLAGEN            
Insolvenzversicherung Altersteilzeit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
TOTAL 5.193.047,33 550.429,39 886,76 677,39 241.991,62 5.503.049,25
 
Buchwert am 31.12.2013 Buchwert am 31.12.2013
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.356,03 42.325,16
Gesamt 1.356,03 42.325,16
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Beuten auf fremden Grundstücken 964.965,86 941.077,84
2. technische Anlagen und Maschinen 645.212,03 687.365,13
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.452.915,90 1.030.921,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 296.394,26 24.742,91
Gesamt 4.359.488,05 2.684.107,85
III. FINANZANLAGEN    
Insolvenzversicherung Altersteilzeit 51.885,48 51.985,46
Gesamt 51.985,46 51.985,46
TOTAL 4.412.829,54 2.778.410,47

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CITROËN COMMERCE GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 6. August 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeanneaux, Wirtschaftsprüferin

Grotenrath, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung der CITROËN COMMERCE GmbH Assemblée générale de la société CITROËN COMMERCE GmbH
Die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 67588, Edmund-Rumpler-Stree 4, 51149 Köln, hält unter Verzicht auf alle Fristen und Formvorschriften als alleinige Gesellschafterin der CITROËN COMMERCE GmbH, Köln, eine ordentliche Gesellschafterversammlung ab und fasst folgende Beschlüsse: La société CITROËN DEUTSCHLAND GmbH (Amtsgericht Kôln, HRB 67588), sise à Cologne, Edmund-Rumpler- Strai3e 4, 51149 Kôln, en tant qu'associé unique de CITROËN COMMERCE GmbH, sise à Cologne, approuvant les résolutions écrites ciaprès, a pris les décisions suivantes en renonçant au respect des règles de délai et de forme:
1. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wird festgestellt wie von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, testiert. 1. Les comptes annuels de l'exercice 2013 sont définiti- vement arrêtés, tels qu'ils ont été certifiés par la société Ernst & Young GmbH commissaire aux comptes, sise à Eschborn/Frankfurt am Main.
2. Dem Geschäftsführer wird Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 erteilt. 2. Quitus est donné au gérant au titre de l'exercice 2013.
3. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, bestellt. 3. La société Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft, sise à Eschborn/ Frankfurt am Main, est nommée commissaire aux comptes pour l'exercice 2014.
Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst. Aucune autre résolution n'est adoptée.
Dieser Gesellschafterbeschluss ist in deutscher und französischer Sprache abgefasst. Die deutsche Fassung ist maßgeblich. La présente résolution est rédigée en allemand et en français, la version allemande prévalant.

 

Köln, den 29. August 2014

CITROËN DEUTSCHLAND GmbH

Holger Böhme, Geschäftsführer (Gérant de la Société)

Thierry Pittet, Prokurist (Fondé de pouvoir)

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