Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 79543
Eingetragen
25.8.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Ankauf und Verkauf von gebrauchten Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Schleicher
seit 17.4.2026
Prokura
Özgür Pektas
seit 25.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Özgür Pekkas
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Özgür Pekkas
Berlin
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Royal GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Royal GmbH, Berlin

1. 1. Einleitung

Die Autohaus Royal GmbH hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 zu einem der größten markenunabhängigen Gebrauchtwagenhändler in Berlin entwickelt. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf dem Handel mit jungen Gebrauchtwagen, insbesondere mit Premiummarken. Seit April 2010 hat die Gesellschaft ihren Firmensitz in einer Immobilie in der Bessemerstraße 42a in 12103 Berlin.

2. Geschäftsentwicklung im Jahr 2023

2.2 Pkw-Markt

Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Besitzumschreibungen von PKW um 6,9% gestiegen und liegt bei 6,0 Millionen Umschreibungen pro Jahr (VJ: 5,6 Millionen). Der Umsatz im Jahr 2023 ist gegenüber zum Vorjahr auf 112,3 Milliarden Euro gestiegen (VJ: 106,1 Milliarden). Somit hat sich der Umsatz um 5,8% erhöht.

2.

3. Damit ergibt sich ein leicht gesunkener Durchschnitts-Verkaufspreis von 18.620 Euro (VJ: 18.800 Euro). Gemessen an den Zulassungen bzw. Umschreibungen ist der Gebrauchtwagenmarkt mehr als doppelt so groß wie der Neuwagenmarkt.

Der Anteil des privaten Gebrauchtwagenhandels ist auf 29% (VJ: 36%) gesunken. Der Anteil des Markenhandels ist mit 37% nahezu unverändert geblieben (VJ: 38%). Der Anteil der freien Gebrauchtwagenhändler hat sich deutlich von 26% auf 34% erhöht.

Der durchschnittliche Gebrauchtwagen war 2023 in Deutschland 7,0 Jahre alt und hatte eine Laufleistung von 70.788 Kilometern.

Wenn man die Anzahl der Besitzumschreibungen nach Antriebsarten betrachtet, lässt sich erkennen, dass die Nachfrage nach Benzinern und Dieselfahrzeugen wieder gestiegen ist. Die Anzahl der Besitzumschreibungen für Benziner ist von 3.552.720 Stück im Jahr 2022 auf 3.624.010 Stück im Jahr 2023 gestiegen (Anstieg: +2,0%). Die Anzahl der Besitzumschreibungen für Dieselfahrzeuge ist von 1.690.572 Stück auf 1.860.702 Stück im Jahr 2023 gestiegen (Anstieg: +10,1%). Die Anzahl der Besitzumschreibungen für Elektrofahrzeuge ist zwar auch um 40,0% gestiegen, jedoch sind es absolut nur insgesamt 97.430 Besitzumschreibungen im Jahr 2023. Bei Hybrid-Modellen liegt die Stückzahl bei 396.801 Stück im Jahr 2023 (Anstieg: +44,3%). Der Anteil der Besitzumschreibungen für Flüssiggasfahrzeuge und Erdgasfahrzeuge bewegt sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Es wurden im Jahr 2023 41.862 Fahrzeuge mit Flüssiggas (-4,7% zum Vorjahr) und 9.277 Fahrzeuge mit Erdgas (+4,1% zum Vorjahr) zugelassen. Im Gesamtbild betrachtet ist der Gebrauchtwagenmarkt immer noch sehr stark geprägt von Dieselfahrzeugen und Benzinern, so dass diese Antriebsarten weiterhin das Gesamtpotenzial für den Gebrauchtwagenmarkt darstellen.

2.2 Lage des Unternehmens

Im Jahr 2023 konnte die Autohaus Royal GmbH mit konstant hohen monatlichen Umsätzen zum Jahresergebnis beitragen. Es gab keine Ausreißer bzw. besonderen Vorkommnisse.

4. 2.2.1 Vermögenslage

Die Autohaus Royal GmbH hat den Warenbestand gegen Ende des Jahres leicht reduziert, um schneller auf die negative Marktentwicklung reagieren zu können sowie die internen Abläufe weiter zu optimieren. Die Eigenkapitalquote konnte trotz weiterer Investitionen von 21,59% auf 27,44% erhöht werden.

Die "goldene Bilanzregel" bzw. der Anlagendeckungsgrad I ist dieses Jahr mit 132 Prozent weiterhin erfüllt: Das langfristige Eigenkapital übersteigt das dauernd dem Unternehmen dienende Anlagevermögen deutlich und unterstreicht die Stabilität der Unternehmung.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen und Garantien wurden dem Umsatz und der Erfahrung entsprechend weiter erhöht.

Im Berichtsjahr wurde weiter in neues Personal und in neue Softwarelösungen investiert, damit nachhaltiges Wachstum gewährleistet werden kann.

Der Neubau des Logistikzentrums in Ludwigsfelde hat begonnen und wird voraussichtlich Ende 2024 abgeschlossen werden, so dass nach der Fertigstellung die Qualität der angebotenen Fahrzeuge weiter gesteigert werden kann und somit die Kundenzufriedenheit erhöht wird.

2.2.2 Finanzlage

Der vereinfachte Cash-Flow beträgt 2.201 TEUR (VJ: 1.622 TEUR). Die Zahlungsbereitschaft unserer Gesellschaft war jederzeit gewährleistet, was sich auch in der konstant niedrigbleibenden Kreditorenlaufzeit von 0,62 Tagen zeigt.

Die Liquidität wird gesichert durch einen kontinuierlichen Zahlungseingang (gestiegene Umsätze um mehr als 41,4 Mio. Euro). Ebenfalls spiegelt sich die positive Finanzlage in der Liquidität 3. Grades mit rund 129 Prozent gleichbleibend wider.

Der Anteil des Fremdkapitals konnte aufgrund des guten Jahresüberschusses trotz weiterer Zahlungen für das Projekt in Ludwigsfelde von 78,41% auf 72,56% reduziert werden. Die Schuldentilgungsdauer hat sich von 19,87 Jahren auf 13,30 Jahre reduziert.

2.2.3 Ertragslage

Die Umsätze im Jahr 2023 haben sich um 46,6% erhöht auf 130,5 Millionen Euro, so dass auch dieses Jahr das Unternehmen ein kontinuierliches und gesundes Wachstum aufzeigt. Besonders die Erhöhung des Bestandes zum Ende des Jahres 2022 hat einen wesentlichen Beitrag zum Anstieg des Umsatzes geleistet.

Durch die gezielte Auswahl von qualifizierten Fachkräften und durch den generellen Ausbau der Personalstruktur sind als logische Konsequenz die Personalkosten in diesem Jahr weiter gestiegen. Der Anstieg der Raumkosten ist auf die weitere Anmietung von Stellplätzen zurückzuführen, die den strategischen Bestandsaufbau unterstützt. Der Jahresüberschuss konnte um 37,3% auf 2,1 Mio. Euro gesteigert werden. Die Umsatzrendite ist trotz der deutlich gestiegenen Finanzierungskosten der Fahrzeuge nur leicht auf 1,61% gesunken (VJ: 1,72%). Unter der Berücksichtigung, dass diese Kennzahlen ohne die vorausschauenden Investitionen wesentlich höher sein könnten, ist die Ertragslage als gut bis sehr gut einzuschätzen.

Die gestiegenen Zinskosten sind dabei zum Teil auf die Erhöhung des Bestandes zurückzuführen und zum Teil auf die gestiegenen Marktzinsen.

Die Eigenkapitalrentabilität ist weiter auf 18,9% gestiegen (VJ: 17,0%) und auch die Gesamtkapitalrentabilität ist von 4,9% deutlich auf 9,1% gestiegen.

2.2.4 Kapitalstruktur

Weiterhin wird der Bestand der Fahrzeuge schwerpunktmäßig über das Eigenkapital, sowie über die Kreditlinien der Banken finanziert. Hierzu gab es keine wesentlichen Anpassungen.

2.2.5 Investitionen

Der Bau des Logistikzentrums konnte einem renommierten Bauunternehmen vergeben werden, so dass die ersten Bauarbeiten Mitte des Jahres starten konnten. Es ist von einer Bauphase von 1 bis 1,5 Jahren auszugehen.

3. Bericht über Chancen und Risiken

Trotz der stabilen finanziellen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es unumgänglich, die Entwicklung in der KFZ-Branche ständig im Auge zu behalten und zu analysieren, um jederzeit notwendige Entscheidungen für unser Unternehmen bezüglich der Ausrichtung der Geschäftspolitik treffen zu können. Dabei wird insbesondere die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt beobachtet sowie die Zinspolitik der EZB, damit man sich den Marktgegebenheiten schnell anpassen kann.

Der Vorteil der Autohaus Royal GmbH besteht darin, dass das Unternehmen markenunabhängig aufgestellt ist, und Nachfrageverschiebungen zu gewissen Marken oder Antriebsarten schnell im Angebot widerspiegeln kann. Ebenso verfolgt das Unternehmen die Strategie Premiumfahrzeuge anzubieten, so dass hier das Kundenklientel nicht ganz so abhängig von Bankenfinanzierungen ist oder die gestiegene Inflation einen ausgiebigen Einfluss auf die Kaufkraft hat.

3.1 Chancen

Das Angebot an Gebrauchtwagen nimmt wieder zu, da sich der Neuwagenmarkt wieder normalisiert. Durch das erhöhte Angebot kann die Autohaus Royal GmbH auf mehr Auswahl zugreifen und die Qualität der eingekauften Ware erhöhen. Neben den Anfragen aus dem Inland besteht auch eine sehr große Nachfrage aus dem europäischen Ausland. Das Internet mit verschiedenen Verkaufsplattformen bietet nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit, die Fahrzeuge europaweit zu vermarkten.

Interne Einkaufsstrategien spiegeln Beschaffungsvorteile für den Einkauf des Fahrzeugbestands wider. Regelmäßige detaillierte Marktanalysen sollen weiterhin ihren Anteil am Erfolg liefern. Insgesamt zeichnet sich die Autohaus Royal GmbH durch eine dynamische, agile Struktur in ihren Abläufen aus und ist daher in der Lage, auf Veränderungen schnell und zielgerichtet zu reagieren.

3.2 Marktrisiken

Die Marktentwicklung wird permanent beobachtet und analysiert, so dass die Autohaus Royal GmbH schnell und flexibel reagieren kann. Durch die Zinsanhebungen der EZB ist davon auszugehen, dass das Wirtschaftswachstum gedrosselt wird und der Konsum in der Bevölkerung zurückgeht. Der Neuwagenmarkt hat sich ebenfalls erholt, was zu einer Erhöhung des Angebots auf dem Neuwagenmarkt führt. Durch die Bedienung der Kunden mit ausreichend Neufahrzeugen wiederum, steigt die Anzahl der angebotenen Gebrauchtfahrzeuge. Dadurch sinken auch wieder die Gebrauchtwagenpreise, was sich auch in dem gesunkenen Durchschnittspreis von Gebrauchtwagen ausgewirkt hat. Es ist davon auszugehen, dass sich der Markt normalisiert und die Gebrauchtwagenpreise wieder fallen, wie es vor der Coronazeit gewesen ist.

Als Marktrisiken sind zu erwähnen, dass die steigenden Zinsen zu einer Reduzierung der Nachfrage nach Gebrauchtfahrzeugen führen könnte. Als markenunabhängiger Anbieter ist die Autohaus Royal GmbH flexibel und kann auf Nachfrageverschiebungen der Kunden zeitig reagieren. Zudem ist der Premiummarkt eher nachfragestabil, da die Finanzierungsquote von Fahrzeugen bei der Autohaus Royal GmbH unter dem marktüblichen Wert liegt. Finanzierende Kunden wiederum haben ausreichend Bonität, um die gestiegenen Finanzierungskosten zu kompensieren. Höhere Zinsen beim Einkauf sollen durch eine schnellere Drehung der Fahrzeuge sowie eine weiterhin hohe Anzahl an angebotenen Fahrzeugen kompensiert werden.

Der Ukrainekrieg hat auch einen Einfluss, in der Form, dass Kunden aus Russland aufgrund von Sanktionen wegfallen. Jedoch ist hier eine gestiegene Nachfrage aus anderen Ländern zu erkennen.

Durch eine ausgeglichene Branchenvielfalt unserer gewerblichen Kunden im In- und Ausland, sowie auch private Vielfalt unseres Kundenkreises kann aktuell keine Abhängigkeit von derzeitigen oder künftigen Risikobranchen in Deutschland und Europa angezeigt werden.

3.3 Risikoabschätzung

Die Gesellschaft ist als Handelsunternehmen im Automobilsektor tätig. Daraus können sich Risiken hinsichtlich Produkthaftungs- und Gewährleistungsansprüchen ergeben. Mit dem Jahr 2022 gab es eine Änderung im Recht der Sachmängelhaftung. Diese Änderung führt zu einer Erweiterung der gesetzlichen Gewährleistung und kann zu größeren Kosten im Bereich der Schadensregulierung und Bearbeitung von Reklamationen gegenüber Kunden führen. Gegen diese Risiken werden wie bereits in den Vorjahren Gewährleistungs- und Garantierückstellungen gebildet.

Die zum Termin der Erstellung des Jahresabschlusses bestehenden Ansprüche wurden ebenso einer Rückstellung zugeführt.

3.4 Kreditrisiko

Die Gesellschaft ist einem allgemeinen Kreditrisiko bezüglich der vorzeitigen Kündigung aufgenommener Kredite ausgesetzt. Ausgefallene Forderungen, die zur Kredittilgung notwendig wären, hat die Gesellschaft üblicherweise nicht, da alle Leistungen nur nach vollständiger Bezahlung erbracht werden.

3.5 Liquiditätsrisiko

Das Unternehmen verfügt über einen positiven Cash-Flow und einen dem Finanzierungsvolumen angemessenen Kreditrahmen. Das Liquiditätsrisiko wird als gering angesehen.

3.6 Fazit

Die Autohaus Royal GmbH blickt trotz der gestiegenen Zinsen und der sich abschwächenden Konjunktur auf ihr bestes Geschäftsjahr zurück. Die Umsatzerlöse konnten ebenso wie das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden, ohne dabei auf Investitionen zu verzichten.

4. Ausblicke

Im Jahr 2024 muss das Unternehmen wahrscheinlich mit weiterhin hohen Zinsen und einer abkühlenden Wirtschaft rechnen.

Ebenso ist wahrscheinlich damit zu rechnen, dass sich das Fahrzeugangebot an Gebrauchtwagen weiter erhöhen und dadurch die Gebrauchtwagenpreise weiter sinken werden. Die Autohaus Royal GmbH hält ihr Angebot und ihre Vertriebsaktivitäten auf gleichem Niveau. Die erfolgreiche Zinspolitik im Jahr 2023 wird im Jahr 2024 weitergeführt, um der Zinsbelastung entgegenzuwirken. Die sinkenden Preise werden durch eine Anpassung im Fahrzeugangebot kompensiert.

Die Autohaus Royal GmbH legt das Hauptaugenmerk im Jahr 2024 auf die Vorbereitung der Eröffnung des Logistikzentrums in Ludwigsfelde. Dabei sieht sich das Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Abläufe in einen anderen Maßstab zu überführen und ausreichend Personal zur Inbetriebnahme des Logistikzentrums zu finden. Das Jahr 2024 soll das Fundament des Wachstums für die kommenden Jahre bilden. Als Folge dessen rechnen wir im Jahr 2024 mit einem leicht sinkenden Umsatz, jedoch mit einem insgesamt positiven Jahresergebnis, das betraglich voraussichtlich unterhalb des Jahresergebnisses des Jahres 2023 liegen wird. Mittelfristig werden die beschlossenen Maßnahmen zu einer deutlichen Umsatzsteigerung und einer verbesserten Umsatzrendite führen.

 

Berlin, den 31.03.2024

Özgür Pektas, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.405.258,89 4.460.973,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.180,00 55.081,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.180,00 55.081,00
II. Sachanlagen 5.664.114,28 1.741.611,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 727.598,00 756.396,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.450,00 184.948,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.762.066,28 800.267,45
III. Finanzanlagen 2.702.964,61 2.664.281,02
1. sonstige Ausleihungen 2.702.964,61 2.664.281,02
B. Umlaufvermögen 32.074.156,05 37.272.006,64
I. Vorräte 30.550.486,71 34.737.977,21
1. fertige Erzeugnisse und Waren 30.878.698,73 35.272.642,10
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 328.212,02 534.664,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.415.009,66 2.037.855,97
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 195.314,13 453.870,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.219.695,53 1.583.985,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 108.659,68 496.173,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.376,78 10.563,03
Aktiva 40.494.791,72 41.743.543,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.110.208,05 9.011.419,00
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Gewinnvortrag 8.936.419,00 7.407.409,43
III. Jahresüberschuss 2.098.789,05 1.529.009,57
B. Rückstellungen 2.026.505,66 1.233.673,11
1. Steuerrückstellungen 811.371,00 391.551,00
2. sonstige Rückstellungen 1.215.134,66 842.122,11
C. Verbindlichkeiten 27.358.078,01 31.498.451,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.880.537,02 29.754.648,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 202.457,62 140.608,51
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.275.083,37 1.603.194,17
davon aus Steuern 633.312,14 141.444,29
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12.420,65
Passiva 40.494.791,72 41.743.543,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 130.487.483,97 89.035.597,63
2. sonstige betriebliche Erträge 667.252,18 319.203,96
3. Materialaufwand 118.510.405,29 80.694.444,61
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 117.718.922,40 80.199.750,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 791.482,89 494.693,95
4. Personalaufwand 5.021.964,50 3.670.276,54
a) Löhne und Gehälter 4.135.543,61 3.082.924,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 886.420,89 587.351,81
5. Abschreibungen 102.459,57 93.298,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.459,57 93.298,71
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.859.466,59 2.180.951,68
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.683,59 37.842,06
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.591.183,03 524.908,21
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 999.187,98 693.302,87
10. Ergebnis nach Steuern 2.108.752,78 1.535.461,03
11. sonstige Steuern 9.963,73 6.451,46
12. Jahresüberschuss 2.098.789,05 1.529.009,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Royal GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 79543
Gründung: 07.08.2000
Gesellschaftsvertrag vom: Gültig in der Fassung vom 02.06.2003
Gegenstand des Unternehmens: Der Ankauf und Verkauf von gebrauchten Kraftfahrzeugen.
Stammkapital: 75.000,00 EUR
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Dauer der Gesellschaft: auf unbestimmte Zeit

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeitnach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.384,32 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 88.384,32 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 878.563,53 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 484.540,99 58.419,57 1.277,23
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 800.267,45 3.949.372,62 0,00
Summe Sachanlagen 2.163.371,97 4.007.792,19 1.277,23
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.664.281,02 38.683,59 0,00
Summe Finanzanlagen 2.664.281,02 38.683,59 0,00
Summe Anlagevermögen 4.916.037,31 4.046.475,78 1.277,23
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 88.384,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 88.384,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 878.563,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -12.426,21 529.257,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.426,21 4.762.066,28
Summe Sachanlagen 0,00 6.169.886,93
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 2.702.964,61
Summe Finanzanlagen 0,00 2.702.964,61
Summe Anlagevermögen 0,00 8.961.235,86
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.303,32 16.901,00 0,00 0,00 50.204,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.303,32 16.901,00 0,00 0,00 50.204,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.167,53 28.798,00 0,00 0,00 150.965,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.592,99 56.760,57 849,23 -697,21 354.807,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 421.760,52 85.558,57 849,23 -697,21 505.772,65
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 455.063,84 102.459,57 849,23 -697,21 555.976,97
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.180,00 55.081,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 38.180,00 55.081,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 727.598,00 756.396,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 174.450,00 184.948,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.762.066,28 800.267,45
Summe Sachanlagen 0,00 5.664.114,28 1.741.611,45
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 2.702.964,61 2.664.281,02
Summe Finanzanlagen 0,00 2.702.964,61 2.664.281,02
Summe Anlagevermögen 0,00 8.405.258,89 4.460.973,47

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 20.734,08 EUR (Vorjahr: 20.711,77 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Provisionen und Bonusvereinbarungen in Summe von netto 1.023.699,08 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Die Steuerrückstellungen betragen in Summe 811.371,00EUR und setzen sich wie folgt zusammen:

Gewerbesteuer: 430.885,00 EUR
Körperschafsteuer: 380.486,00 EUR

Die sonstigen Rückstellungen betragen in Summe 1.215.134,66 EUR und setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung für Peronalkosten: 90.550,09 EUR
sonstige Rückstellungen: 54.260,00 EUR
Rückstellung für Gewährleistungen: 797.761,84 EUR
Rückstellung für Garantie: 158.638,16 EUR
Rückstellung für Prozesskosten: 87.029,57 EUR
Rückstellung für Abschlusskosten: 26.895,00 EUR

darin sind 13.500,00 EUR für das Honorar des Wirtschaftsprüfers enthalten

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 16.596.364,36 wurden durch Sicherungsübereignungen der Fahrzeugeim Umlaufvermögen besichert sowie durch eine selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaft von Herrn Özgur Pektas in Höhe von 1.500.000,00 EUR.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 24.880,5 19.888,3 300,0 4.692,3
aus Lieferungen und Leistungen 202,5 202,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.275,1 1.581,4 0,0 693,7
Summe 27.358,1 21.672,1 300,0 5.385,9

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 693.661,01 EUR (Vorjahr: 666.981,74 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 0,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 97,25 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren zum Bilanzstichtag 87 in Vollzeit beschäftigt und 15 in Teilzeit.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Özgür Pektas ausgeübter Beruf: Kaufmann

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 13.500,00 EUR und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 13.500,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Derartige Vorgänge haben sich nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 31. Mai 2024

gez. Özgür Pektas

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Royal GmbH, Berlin Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Royal GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Royal GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Berlin, den 27. August 2024

TRIANON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wynands, Wirtschaftsprüferin

gez. Hering, Wirtschaftsprüfer

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