Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
VOSLA GmbHLiquidiert
Luis-Ferdinand-Schönherr-Straße 15, 08523 Plauen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolin Stark seit 9.2.2021 | Prokura |
Sven Reyer seit 9.2.2021 | Prokura |
Ron Orlamünder seit 9.2.2021 | Prokura |
Carsten Riedel seit 22.3.2018 | Geschäftsführer |
Klaus Baumann seit 15.2.2012 | Geschäftsführer |
Michael Roep seit 15.2.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 14.25% | |
| 10.70% | |
| 10.70% |
Ungelöste Beteiligungen (5)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
13 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 13 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
vosla GmbHPlauenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Die vosla GmbH produziert als hochspezialisiertes Unternehmen Lampen und Lichtlösungen für die Automobilindustrie sowie für die Medizintechnik, die Luftfahrt, Eisenbahninfrastruktur und andere Segmente. Die Grundstücke und Gebäude am Standort Plauen hat die baikap Holding 140810 GmbH, ein Tochterunternehmen der vosla GmbH, erworben und an die vosla GmbH vermietet. Die vosla GmbH ist Mitglied im Verein "Mitteldeutscher Warenzeichenverband "NARVA" e.V.", der die Rechte an der Marke NARVA innehat. Mit Anteilsübernahmevertrag vom 21. September 2017 hat die Lumos GmbH mit Sitz in München sämtliche Anteile an der vosla GmbH übernommen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Lumos GmbH auf die vosla GmbH verschmolzen. Die Gesellschafter der Lumos GmbH wurden somit direkt zu Gesellschaftern der vosla GmbH. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die vosla GmbH ist aktuell in den folgenden Geschäftsfeldern tätig: • Automobil-Lampen (OEM und Ersatzteilmarkt) • LED Module, z.B. als Fahrzeugzubehör • Lampen für Flugfeldbefeuerung • Eisenbahnsignal-Lampen • Speziallampen für unterschiedliche Industrien, wie etwa Luftfahrzeuge, Medizintechnik, Analytik und Optik Der Automobil-Lampenmarkt teilt sich in Erstausrüstergeschäft (OEM) und Ersatzteilgeschäft (AM) auf. Das OEM-Geschäft ist hauptsächlich abhängig von der Fahrzeug-Produktionsentwicklung (neben Autos auch LKW und viele andere Fahrzeugklassen) und dem Trend des Technologie-Mix zwischen Halogen und dem wachsenden LED-Anteil. Der Anteil von LED-basierten Lösungen in Hauptscheinwerferapplikationen nimmt wie erwartet weiter zu. Das Ersatzteilgeschäft ist wiederum von der globalen Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße geprägt. Hier wurde die Marke von 1,4 Mrd. Fahrzeugen bereits überschritten. Ein weiteres Wachstum dieses enorm großen Marktes über 1,6 Mrd. Fahrzeuge ist zu erwarten. Der Geschäftsbereich "Automotive" mit konventionellen Halogenlampen hat sich nach Jahren rückläufiger Umsätze (besonders durch die Folgen der Covid-19-Pandemie) zuletzt stabilisiert. Im Geschäftsjahr 2023 lag dessen Umsatzanteil bei 55%. Der Umsatz mit Lampen für Nicht-Automobil-Anwendungen (Flugfeldbefeuerung, Eisenbahn- Signallampen, Luftfahrzeuglampen & sonstige Speziallampen) verlief im Gesamten über den Erwartungen. Wesentlicher Grund waren die steigenden Bedarfe für Erstausstattung und Ersatzteilbedarf bei Flugzeugen und auf Flughäfen weltweit. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 war eine spürbare Verbesserung der Nachfrage zu verzeichnen. 2. Beschaffung Die vosla GmbH kauft Material und Komponenten primär von europäischen und asiatischen Lieferanten. Hauptsächlich sind dies Glasrohre, Metall- und Kunststoff-Teile (z.B. Sockel) sowie technische Gase und Roh-Gase. Das Lampengeschäft bewegt sich in einem oligopolistischen Markt. Daneben sind wichtige strategische Kunden gleichzeitig auch Lieferanten. Der Zukauf von Handelsware, unter anderem für den weltweiten Ausbau des Ersatzteilmarkt-Geschäftes wurde aufgrund des Wegfalles eines wichtigen Zulieferers neu ausgerichtet. Dazu wurden neue Lieferanten qualifiziert und Liefervereinbarungen getroffen. Die Handelswaren dienen zur Portfolio-Erweiterung in allen Geschäftsfeldern. Wichtige Lieferanten befinden sich im europäischen und asiatischen Raum. Die schrittweise Qualifizierung von alternativen Quellen seit 2018 und die umgestellte Beschaffungsstrategie auf dual- oder multi-sourcing hat sich insbesondere in der Coronakrise und der folgenden Multikrise aufgrund des Krieges in der Ukraine bewährt. Somit ist es leichter möglich, Ausfallrisiken, sei es durch Rohstoff,- Lieferanten, oder Transportprobleme zu minimieren. Außerdem kann der inflationäre Druck aus den Rohstoffmärkten abgefedert werden. Das Portfolio an Komponenten, die aus mehreren Quellen stammen, wurde wieder um wichtige Teile erweitert. Durch cost-engineering und co-development, insbesondere mit europäischen Lieferanten, erwarten wir punktuell auch Reduzierungen bei Materialkosten. Der Aufbau von second sources verbesserte die Leistungsfähigkeit der Supply Chain in der Krise und reduziert mittelfristig Abhängigkeiten. Der Abschluss weiterer strategischer Partnerschaften wird zielstrebig vorangetrieben. Als konkrete Maßnahme zur Umsetzung der strategischen Ausrichtung der vosla GmbH hat die vosLED GmbH, eine 100% Tochter der vosla, den Geschäftsbetrieb eines hochspezialisierten Lieferanten der vosla zum 01.11.2023 im Rahmen einer Unternehmensnachfolge übernommen und führt damit die jahrzehntelange Tradition am Standort in Thüringen fort. Der Standort sowie die Geschäftstätigkeit blieben bestehen und werden gezielt weiterentwickelt. Das erfahrene Fachpersonal, alle Maschinen und Anlagen sowie die Herstell-, Qualitäts- und Managementprozesse wurden übernommen. Die vosLED wird auch künftig die vorhandene Kernkompetenz bei der Fertigung von Komponenten für Beleuchtungslösungen und das Auftreten am Markt ausbauen und gezielt Nischenanwendungen für die hochqualitativen Produkte bedienen. Die Transaktion wurde durch Kunden und Gesellschafter unterstützt und ist Teil einer langfristigen strategischen Kunden-Kooperation der vosla. 3. Geschäftsverlauf Der Umsatz im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 übertrifft mit 14,2 Mio. € den im Lagebericht 2022 für 2023 prognostizierten Wert von 14 Mio. € leicht. Insbesondere konnten die Umsätze bei Speziallampen gegenüber der Planung gesteigert werden. Unter anderem wurden Marktanteile für Industrieanwendungen hinzugewonnen, da ein europäischer Wettbewerber seine Produktion eingestellt hat. Durch die Akquise neuer Schlüsselkunden in diesem Bereich wurde die Marktstellung signifikant gestärkt. Aufgrund des schwachen ersten Halbjahres wurde ein EBITDA von nur -0,089 Mio. € erreicht, dieser Wert liegt unter der letztjährigen Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Der vorteilhafte Produktmix und stabilisierte Materialkosten kamen für das Geschäftsjahr erst zu spät zum Tragen, um einen spürbaren positiven Effekt entfalten zu können. Das EBITDA wurde insbesondere durch hohe Energie- und Frachtkosten negativ beeinflusst. Das Ergebnis der vosla GmbH belief sich im Geschäftsjahr auf +0,79 Mio. € (Vj. -0,67 Mio. €). Darin berücksichtigt ist ein außerordentliches Ergebnis von +2,32 Mio. € durch einen Darlehnsverzicht der Gesellschafter der vosla GmbH. Dieser Verzicht unterstreicht, dass die Eigentümer der vosla weiterhin großes Potenzial im Kerngeschäft der Speziallampen, Automotive-Nischenanwendungen und Wachstumschancen mit LED-basierten Produkten sehen. Die Geschäftsentwicklung in 2023 wird durch die Geschäftsführung insgesamt als zufriedenstellend beurteilt. Insbesondere durch einen positiven Trend im zweiten Halbjahr 2023. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft Die Gesellschaft verfügt über nachfolgende bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren, die dem Management zur Steuerung des Unternehmens dienen. Umsatz und EBITDA Der Umsatz im Geschäftsjahr beträgt 14,2 Mio. € (Vj. 14,7 Mio. €). Dies entspricht einem Umsatzrückgang um 0,5 Mio. €. Das EBITDA sank um 0,8 Mio. € von +0,7 Mio. € auf -0,09 Mio. €. Die Reduzierung der Personalaufwendungen von 6,2 Mio. € auf 5,9 Mio. € konnte den geringeren Produktionswert und die höheren und Sachkosten - insbesondere Kosten für Fracht, Energie und Industriegase - nicht kompensieren. 5. Forschung & Entwicklung Auf dem Gebiet der LED-Technologie wurde ein umfangreiches Innenraum-Lichtpaket für einen Premium Truck eines führenden Truck- und Busherstellers entwickelt, dass vom Hersteller (OEM) bis 2025 auf den Markt gebracht werden wird. Mittel- bis Langfristig wird das Ziel verfolgt weitere Nischen für regulierte und hochspezialisierte LED-Anwendungen zu besetzen und die profitablen Umsätze auf diesem Gebiet kontinuierlich auszubauen. Im Speziallampenbereich wurde das bestehende Portfolio durch weitere Lampentypen für den Einsatz in der Stoffanalyse, der Bahntechnik und an Flughäfen ergänzt. 6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich von 8,4 Mio. € im Vorjahr auf 7,9 Mio. € im Berichtsjahr. Das Anlagevermögen verringerte sich aufgrund von Abschreibungen von 2,1 Mio. € auf 1,4 Mio. € und entspricht ca. 17,76 % der Bilanzsumme (Vj. 24,47 %). Die Vorräte entsprechen dem Vorjahreswert von 4,8 Mio. €. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ist von T€ 750 im Vorjahr auf T€ 593 im Berichtsjahr gesunken. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 4,39 % im Vorjahr auf 14,70 % im aktuellen Geschäftsjahr, was trotz des negativen operativen Ergebnisses im Wesentlichen auf den Darlehensverzicht der Gesellschafter und damit das positive Ergebnis in Höhe von +0,8 Mio. € im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringern sich von 0,91 Mio. € im Geschäftsjahr 2022 auf 0,77 Mio. € im Berichtsjahr 2023. Die Tilgungen wurden im Geschäftsjahr 2023 auf abgesenktem Niveau fortgeführt. Die sonstigen Verbindlichkeiten konnten von 1,3 Mio. € im Vorjahr auf 1,2 Mio. € abgebaut werden. Wesentlichen Anteil am Abbau hatte die Umgliederung der Kreditorischen Debitoren. Ertragslage Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € von 14,7 Mio. € auf 14,2 Mio. € gesunken. Die Materialaufwendungen sind um 0,6 Mio. € von 6,9 Mio. € auf 6,3 Mio. € gesunken. Aufgrund von Kurzarbeit hat sich der Personalaufwand von 6,2 Mio. € auf 5,9 Mio. € verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. € gestiegen. Ein signifikanter Teil dieser Erhöhung resultiert aus gebildeten Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten, laufenden Aufwendungen zur Umsetzung von Entwicklungsprojekten sowie angefallene Instandhaltungsarbeiten am Betriebsgebäude. Bei den entstandenen Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 650 (Vj. T€ 566) handelt es sich mit T€ 393 (Vj. T€ 409) im Wesentlichen um Zinsaufwendungen für Gesellschafterdarlehen für die eine Thesaurierung der Zinsen vereinbart ist. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Finanzlage Zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel von T€ 593 (Vj. 750 T€). Die liquiden Mittel zum 30. September 2024 betragen T€ 413. Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich über ein Bankdarlehen in Höhe von T€ 774 (Vj. T€ 914) und Gesellschafterdarlehen T€ 2.608 (Vj. T€ 4.134). Um die Liquiditätssituation zu verbessern, hat die Gesellschaft bereits im Februar 2018 ein Factoring Programm eingeführt. Von den gesamten Verbindlichkeiten inklusive der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in 2023 T€ 1.892 fällig. Weitere T€ 3.923 haben eine Fälligkeit zwischen 1 und 5 Jahren. Zur Unterstützung der Restrukturierungsmaßnahmen und Sicherstellung der Liquidität haben die Gesellschafter außer dem Darlehensverzicht einer Verlängerung der Laufzeit von Gesellschafterdarlehen und der Stundung der Zinsen bis 2028 zugestimmt. Daneben konnte auch die Stundung der planmäßigen Tilgungen bis 2028 vereinbart werden. Durch die Finanzierungsmaßnahmen und die operativen Cash-flows geht die Geschäftsführung derzeit davon aus, dass der Gesellschaft für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 genügend liquide Mittel zur Verfügung stehen. 7. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft nutzt ein aktives Cash-Management mit wöchentlichem Abgleich zwischen der tatsächlichen und geplanten Entwicklung, um Handlungsbedarfe abzuleiten. Die Entwicklung der Gesellschaft wird durch Budget-Forecasts auf Basis eher konservativ getroffener Annahmen gesteuert. Zur Abdeckung von Risiken, insbesondere im Bereich Produkthaftung, Betriebsunterbrechung und Forderungsausfall wurden die notwendigen Versicherungen abgeschlossen. Fremdwährungsrisiken werden größtenteils durch "natural hedging" abgesichert. C. Wesentliche Chancen und Risiken sowie Prognosebericht 1. Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Chancen, die wir für unser Unternehmen sehen, sind: • Durch Fokussierung, Spezialisierung und evolutionäre Weiterentwicklung gelingt es kontinuierlich Marktanteile in Nischen, insbesondere bei Nicht-Automobil-Anwendungen zu gewinnen. Verstärkt wird dieser Trend durch das Ausscheiden nicht wettbewerbsfähiger Anbieter aus diesen Märkten. • Positionierung des Unternehmens als OEM Fertigungsdienstleister im Bereich Halogen- Automobilbeleuchtung in Fremd- und Eigenmarke. Die Breite des Portfolios besteht aus weltweit anerkannten Standardprodukten sowie Speziallösungen. Dies bietet Chancen auf globalen Märkten und wirkt sich positiv auf die Kundengewinnung als Outsourcing-Partner im OLM-Geschäft (Original Lamp Manufacturer) aus. Als unabhängiger Outsourced Manufacturer kann die vosla GmbH Mengen der etablierten OLM für Nischenanwendungen effektiv bündeln. • Durch die Attraktivität der Eigenmarken gelingt es die Marktposition in "Made in Germany affinen Märkten" zu festigen. • Erfolgreiche Markteinführung weiterer LED-Lösungen als Fahrzeugzubehör und für industrielle Anwendungen in unseren Kern-Märkten. • Optimierung der Materialkosten durch Nutzung neuer Lieferantenstrukturen und cost-engineering. • Erhöhung der Marktanteile im USD-Raum aufgrund wechselkursgetriebener Preisspielräume. Aus unserer Sicht bestehen folgende wesentliche Risiken für die künftige Unternehmens entwicklung: Multikrise: Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferkettenprobleme, Auch das 2023 war geprägt von geopolitischen und wirtschaftlichen Krisen. Da die vosla GmbH auf den weltweiten Absatz- und Beschaffungsmärkten zu Hause ist wirken diese Entwicklungen auf die Kunden und Lieferanten der vosla und damit auch auf das Unternehmen selbst. Seit Februar 2022 herrscht durch den russischen Angriff auf die Ukraine Krieg in Europa. Infolgedessen sind die Märkte in Russland und der Ukraine weggebrochen. Außerdem haben sich Energiepreise stark verteuert. Die Erhöhung der Energiepreise führt zu Verteuerungen, die sich entlang der Lieferkette ausbreiten und auch zu Ausfällen/ Insolvenzen von Marktteilnehmern führen können, hiervon waren auch 2023 Kunden, Lieferanten und Wettbewerber von vosla direkt betroffen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen hat die vosla GmbH die Unternehmensberatung perpuls Mittelstandsberatung GmbH mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt, das am 27. September 2023 vorgelegt wurde. Darin bestätigt der Gutachtenersteller der vosla GmbH grundsätzlich die Sanierungsfähigkeit und die Sanierungswürdigkeit unter der Voraussetzung, dass zum einen die im Gutachten genannten Maßnahmen umgesetzt werden und zum anderen keine größeren externen Verwerfungen, insbesondere global keine deutlich negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung (weltweite Rezession) eintritt. Die bisherigen Ergebnisse der vosla GmbH stehen im Einklang mit der Sanierungsgutachtenplanung. Die vosla GmbH plant trotz dessen das Kalenderjahr 2024 mit einem deutlich gestiegenen Umsatz von 15,9 Mio. € abzuschließen. Die operative Finanzierung des gewöhnlichen Geschäftsbetriebsder vosla GmbH soll durch die Optimierung des Working Capital - Managements und Steigerung der operativen Cash-Flows abgesichert werden. Ein infolge der Multikrise (Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferkettenprobleme), entstehender deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse unter die in der Unternehmensplanung vorsichtig geplanten Umsätze für 2024 und 2025 oder ein Zusammenbruch der Lieferketten oder der eigenen Wertschöpfung über einen längeren Zeitraum könnte, wenn der Gesellschaft zum Ausgleich von daraus resultierenden Unterdeckungen nicht ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit haben und die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden. • Abhängigkeit von Großkunden: Im Jahr 2023 wurden Umsätze mit rund 300 Kunden erzielt. vosla hat mehrere wichtige Schlüsselkunden, von deren Auftragserteilung die Gesellschaft stärker abhängt. Seit der Übertragung der Anteile an den neuen Gesellschafter verfolgt die vosla GmbH das Ziel, das bestehende Produktportfolio und die Kundenstruktur kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern, zusätzliche Geschäftsbereiche zu erschließen sowie das weltweite Aftermarket-Geschäft in profitablen Nischen auszubauen. Zudem soll Neugeschäft durch Abschluss von strategischen Partnerschaften und Evaluierung weiterer Anwendungsgebiete unserer Technologie generiert werden. Vor dem Hintergrund der Multikrise (Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferkettenprobleme) konnten diese Ziele noch nicht im notwendigen und vom Gesellschafter gewünschten Umfang realisiert werden. Dennoch haben diese Ziele auch 2024 und 2025 Gültigkeit und werden von der Geschäftsführung mit Nachdruck verfolgt. Wesentliche Erfolge haben sich zwischenzeitlich bei diversen industriellen Anwendungen für Speziallampen eingestellt. • Kostenstruktur: Die bestehende Kostenstruktur, insbesondere in den Bereichen Einkauf und Personal, hinderte die Gesellschaft in der Vergangenheit an schnellen Reaktionen auf veränderte Rahmenbedingungen. Durch eine kontinuierliche Optimierung der Kosten- und der operativen Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten und flachen Hierarchien sowie einem effizienten und dem Kundenbedarf angemessenen Personalbestand wurde die Wettbewerbsfähigkeit der vosla GmbH maßgeblich verbessert. Maßnahmen umfassten insbesondere die Flexibilisierung und den Abbau des Personalbestands im Zuge natürlicher Fluktuation. Die sprunghaft gestiegenen Energiekosten und Kosten für Industriegase sollen durch eine intelligente Steuerung des Energiemixes und Neuausschreibung schrittweise gesenkt werden. • Technologische Entwicklung: Durch Überkapazitäten bei Automotive-Halogen-Lampen am Markt ist mit einem höheren Preisdruck zu rechnen. Dennoch wird trotz der Umstellung von Halogen auf LED lang- bis mittelfristig immer noch eine wesentliche Nachfrage nach Ersatzteilen aus dem Halogenbereich vorhanden sein. Dies generiert eine erhebliche Chance für den After Market der vosla GmbH. Eigene LED-Lösungen als Alternative werden seit 2019 angeboten und kontinuierlich weiterentwickelt (mittlerweile 4. Generation am Markt). In speziellen Nischen ist mit einer Umkehr des Preistrends zu rechnen, nachdem es produktbezogenen Konsolidierungen im Markt gegeben hat. 2. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 läuft im Ergebnis auf Plan-Niveau. Auch das Jahr 2024 ist leider wieder geprägt von Verwerfungen in den globalen Lieferketten und daraus folgenden Unterbrechungen bei der Verfügbarkeit von Materialen und entsprechend verzögerten Auslieferungen. Die Verknappung führt direkt und indirekt zu hohen Kosten für Materialien und Dienstleistungen (insbes. Transporte). Infolge der Krisen und der wirtschaftlichen Verwerfungen kam es u.a. bereits zu Insolvenzen bei Abnehmern und Wettbewerbern. Die prognostizierten Werte für Umsatz, EBITDA und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 werden gemäß der aktuellen Planung für 2024 leicht übertroffen. Die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der schwachen konjunkturellen Entwicklung und politischen Verwerfungen werden in der künftigen Planung, soweit erkennbar, berücksichtigt. Aus der Sicht der Geschäftsführung stellt sich die künftige Unternehmensentwicklung wie folgt dar: • Umsatzentwicklung: Bedingt durch die voll ausgeschöpfte Kapazität sind die monatlichen Umsätze 2024 eher stabil (bisher zwischen 1,3 Mio. € und 1,6 Mio. € monatlich) und hängen wesentlich von den verfügbaren Produktionstagen und dem jeweiligen Umsatzanteil an Handelswaren ab. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die vosla GmbH mit Umsätzen in Höhe von 15,9 Mio. €. • EBITDA: Für das Geschäftsjahr 2024 plant die vosla GmbH mit einem EBITDA in Höhe von 0,9 Mio. €. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der vosla GmbH, PlauenA. Allgemeine Angaben Die vosla GmbH ist mit einem Stammkapital in Höhe von T€ 500 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung in das Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nr. HRB 27180 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Plauen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den Kriterien des § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Bewertung liegt die Annahme der Unternehmensfortführung zugrunde. Ein infolge der Multikrise (Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferkettenprobleme), entstehender deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse unter die in der Unternehmensplanung vorsichtig geplanten Umsätze für 2024 und 2025 oder ein Zusammenbruch der Lieferketten oder der eigenen Wertschöpfung über einen längeren Zeitraum könnte, wenn der Gesellschaft zum Ausgleich von daraus resultierenden Unterdeckungen nicht ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit haben und die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen hat die vosla GmbH die Unternehmensberatung perpuls Mittelstandsberatung GmbH mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt, das am 27. September 2023 vorgelegt wurde. Darin bestätigt der Gutachtenersteller der vosla GmbH grundsätzlich die Sanierungsfähigkeit und die Sanierungswürdigkeit unter der Voraussetzung, dass zum einen die im Gutachten genannten Maßnahmen umgesetzt werden und zum anderen keine größeren externen Verwerfungen, insbesondere global keine deutlich negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung (weltweite Rezession) eintritt. Die bisherigen Ergebnisse der vosla GmbH stehen im Einklang mit der Sanierungsgutachtenplanung. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 1 und 15 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den jeweiligen Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Stückkosten. Die Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung (z. B. Werkzeugkosten). Die Bestände sind verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden in Höhe erkennbarer Risiken gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Die aktiven Abgrenzungen entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gem. § 272 HGB i. V. m. § 268 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Gesellschaft realisiert die Umsatzerlöse aus Lieferungen bei Gefahrenübergang der Waren und Produkte an den Kunden. Sonstige Erträge werden erfasst, wenn sie realisiert sind. Die Aufwendungen werden verbucht, wenn sie veranlasst und dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang beigefügt.
Der Beteiligungswert der vosLED GmbH, Georgenthal, in Höhe von T€ 25 wurde bereits vollständig wertberichtigt. Die Beteiligung an der baikap 140810 Holding GmbH, Plauen, ist im Geschäftsjahr 2016 um 50% wertberichtigt worden. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Der Jahresabschluss wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 788 (Vorjahr: T€ - 675). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind von T€ 547 auf T€ 940 gestiegen und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 239; Vj. T€ 287), Rückstellungen für Altverbindlichkeiten (T€ 244; Vj, T€ 0) sowie Rückstellungen für Bestandsumbewertung (T€ 200; T€ 0). 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Jahresabschluss zum 31.12.2023 vosla GmbH Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um rund 18% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verdoppelung der Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Unternehmen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus einem Sale-and-Leaseback Vertrag in Höhe von T€ 119 (Vj. T€ 0), aus einer stillen Einlage durch die Sparkasse Vogtland in Höhe von T€ 645 (Vj. T€ 640), aus kreditorischen Debitoren in Höhe von T€ 4 (Vj. T€ 59) und aus Steuern in Höhe von T€ 56 (Vj. T€ 57). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern durch Darlehensgewährung belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 2.608 (Vj. T€ 4.134). II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Alle Umsatzerlöse werden mit dem Verkauf von Leuchtmitteln erzielt. Es wurden 27,5 % (Vj. 27,7 %) der Umsätze im Inland und 72,5 % (Vj. 72,3 %) im Ausland realisiert. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 11 (Vj. T€ 45) enthalten. Im Jahr 2023 wurden die Schlussabrechnungen für die Überbrückungshilfen 3, 3+ und IV eingereicht. Das Unternehmen erwartet aufgrund der neu berechneten Zuschüsse eine Erstattung für beide Pakete in Höhe von T€ 296. Im Vorjahr belief sich der ursprünglich bewilligte Zuschuss für das 2. Abrechnungspaket auf T€ 229. Zudem sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4 (Vj. T€ 118) enthalten. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 55 (Vj. T€ 56) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Instandhaltung in Höhe von T€ 339 (Vj. T€ 357), Miete in Höhe von T€ 329 (Vj. T€ 319), Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 151 (Vj. T€ 151), Versicherungen in Höhe von T€ 176 (Vj. T€ 169), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 219 (Vj. T€ 145) sowie IT-Anwendungen in Höhe von T€ 118 (Vj. T€ 116) enthalten. Daneben sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen von T€ 6 (Vj. T€ 14) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen in Höhe von 764206300T€ 650 764206300MFFahrig, MariaWie abgesprochen angepasst(Vj. T€ 566) sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 460 (Vj. T€ 409), Aufwendungen aus Factoring in Höhe von T€ 60 (Vj. T€ 39) sowie Zinsaufwendungen für eine stille Einlage in Höhe von T€ 72 (Vj. T€ 72) enthalten. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im vorliegenden Geschäftsjahr sind keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag angefallen. Auf den im Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. April 2017 bis 1. Februar 2018 entstandenen Sanierungsgewinn wurde § 3a EstG angewandt. D. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 125 (Vj. 132), davon Angestellte 51 (Vj. 56) und gewerblich Beschäftigte 74 (Vj. 76). 2. Bezüge der Organmitglieder Vom Wahlrecht der §§ 285 Nr. 9a i. V. m. 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da ansonsten Rückschlüsse auf die Bezüge einzelner Mitglieder der Gesellschaft gezogen werden könnten. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen der Finanzierung der Gesellschaft bestehen Verpfändungsverträge zwischen der Gesellschaft und den Hausbanken. Im Einzelnen wurden folgende Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten geleistet:
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus unbefristeten Dienstleistungsverträgen in Höhe von T€ 988 (Vj. T€ 946), davon haben die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 326 (Vj. T€ 295) eine Fälligkeit von einem Jahr und T€ 583 (Vj. T€ 573) eine Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahre. 4. Anteilsbesitz
5. Geschäftsführung - Carsten Riedel, Geschäftsführer 6. Beirat - Jens Biermann - Dr. W.-F. Bähre 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Plauen, 17.12.2024 gez. Carsten Riedel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die vosla GmbH, Plauen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der vosla GmbH, Plauen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermit telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwor tung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anfor derungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Abschnitt C. des Lageberichts, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass ein, infolge der Multikrise (Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferkettenprobleme), entstehender deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse unter die in der Unternehmensplanung vorsichtig geplanten Umsätze für 2024 und 2025 oder ein Zusammenbruch der Lieferketten oder der eigenen Wertschöpfung über einen längeren Zeitraum, wenn der Gesellschaft zum Ausgleich von daraus resultierenden Unterdeckungen nicht ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit haben und die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden könnte. Wie in Abschnitt C. des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort ausgeführten Sachverhalten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwort lich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortfüh rung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Un ternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenhei ten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzli chen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutref fend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lage berichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetz lichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge führte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich ange sehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht auf gedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt ein schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 10. Januar 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Christian Schönhofer, Wirtschaftsprüfer Niels Bahr, Wirtschaftsprüfer |
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