CardioBridge GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Baker Hughes, a GE Company, LLC | 99.00% |
GE Infrastructure Sensing, LLC | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Everest VIT GmbHHechingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht 2013Allgemeine Wirtschaftsentwicklung im Rückblick Wachstum in einem attraktiven, umkämpften und verhaltenen Markt Das Jahr 2013 stellt sich als ein sehr verhaltenes Geschäftsjahr in unserem Segment dar. Die deutsche Wirtschaft war zurückhaltend und abwartend. Auf dem Weltmarkt konnte trotz gewisser Unsicherheiten im Geschäftsjahr 2013 ein Wachstum von 3 % erzielt werden. Die deutsche Wirtschaft ist 2013 so schwach gewachsen wie seit dem Rezessionsjahr 2009 nicht mehr. In 2013 wurde ein Wachstum der Wirtschaft von rund 0,4 % erzielt, nachdem die Rate ein Jahr zuvor in 2012 noch bei 0,7 % lag und in 2011 sogar bei 3,2 % gelegen hatte. Erstmals seit der tiefen Rezession 2009 fiel der traditionell starke Exportmotor als Antreiber der Konjunktur für Europas größte Volkswirtschaft komplett aus. Weil die Einfuhren (plus 1,3 Prozent) deutlich stärker zulegten als die Exporte (plus 0,6 Prozent), schlägt in der Gesamtrechnung sogar ein negativer Außenbeitrag zu Buche. Trotz des schwachen Wachstums liegt Deutschland im europäischen Vergleich noch immer vorne. Entwicklung der Branche Wachstum in schwierigem Umfeld Im makroökonomischen Umfeld hat sich der Gesamtmarkt für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (NDT) nach unseren Beobachtungen weiter positiv entwickelt. Wir gehen für das Gesamtjahr 2014 von einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich aus. Unsere Produkte helfen den Kunden ihre Qualität und Effizienz zu steigern und sind daher gefragt bei der Optimierung von Produktionsabläufen und Überwachung kritischer Applikationen. Eine spürbare Dynamik im Marktsegment der Sichtprüfung ergibt sich durch das verstärkte Auftreten von Wettbewerbern aus Asien mit Standardprodukten im niedrigeren Preissegment, die nun neben die beiden, traditionell im Markt tätigen international agierenden Firmen sowie mehreren nationalen Wettbewerbern getreten sind. Eine Marktabgrenzung zu den Newcomern im Markt ergibt sich in den eher konservativen Branchen mit qualitätsorientierten Kunden und hohem technisch innovativen Anspruch an Prüftechniken. Hier können wir als Markt- und Technologieführer aufgrund unserer langjährigen und kapitalintensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Lösungen von anspruchsvollen Prüfaufgaben mit innovativen Prüftechniken anbieten und decken damit das obere, margenträchtige Marktsegment ab. Den jungen und kleineren Wettbewerbern gelingt bis auf Weiteres nur, durch aggressive Preisgestaltung in das untere Marktsegment vorzudringen, das durch Standardanwendungen und damit tendenziell eher geringerer Profitabilität gekennzeichnet ist. Neben der Kapitalinvestition in Prüfgeräte scheint der Markt Inspektionsdienstleistungen und das Mietgeschäft als vollwertige technische und finanzielle Alternative gerne in Anspruch zu nehmen um trotz gekürzter Investitionsbudgets nicht auf hohen technischen Standard verzichten zu müssen. Umsatz Der Gesamtumsatz der Everest VIT GmbH hat im Geschäftsjahr 2013 zum dritten Mal in Folge den Schwellenwert von TEUR 30.000 überschritten und betrug TEUR 32.275. Im Vergleich zu 2012 bedeutet dies einen Umsatzanstieg um TEUR 914 oder 2,9 %. Der Gesamtumsatz unterteilt sich in einen rückläufigen Inlandsumsatz TEUR 11.614 (12.676) und einen stark gewachsenen Auslandsumsatz TEUR 20.661 (18.685) Jahresergebnis Der Jahresüberschuss fiel zurück von TEUR 5.518 in 2012 auf TEUR 3.222 in 2013, was jedoch noch immer eine Rendite von 10% bezogen auf den Umsatz darstellt. Dieses Ergebnis rangiert im Branchenvergleich noch immer im vorderen Bereich. Als Gründe für diesen Rückgang sind insbesondere höhere Einkaufspreise für Vorräte, gestiegene Kosten für bezogene Leistungen, erhöhte betriebliche Aufwendungen, sowie erhöhte Preisnachlässe für bestimmte Produktgruppen gegenüber dem Vorjahr verantwortlich und ein veränderter Produktmix hin zu Produkten mit niedrigen Margen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2013 haben wir intensiv in das wachsende Geschäft mit Inspektions-Dienstleistungen investiert, um das Marktwachstum dieses Segments von der Ausrüstungsseite her abdecken zu können. Der im Geschäftsjahr 2011 begonnene Investitionskurs in die Segmente Mietgeräte (Rentals) wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr weiter fortgesetzt. Für die Bereiche Inspektionsservice und Mietpark haben wir 2013 Investitionen von rund TEUR 144 getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit und schnelle Reaktionszeit des Rental-Pools und des Dienstleistungsservices im Interesse der Kunden zu verbessern. Es ist das Ziel, durch die getätigten Investitionen attraktive Umsatzwachstumsraten in den Bereichen Inspektionsservice und Rental zu erzielen und für unsere Kunden ein verlässlicher Partner für kurzfristige Engpässe zu sein, was mittel- und langfristig zu einer Intensivierung der Kundenzufriedenheit beitragen wird. Aufgrund des Auflösungsverfahrens sind keine weiteren Investitionen mehr geplant. Produkte & Services Das Unternehmen verfügt mit dem XLG3, dem XLGO+ und dem XLVU über eine - im Vergleich zu anderen Modalitäten innerhalb der GE-Geschäftseinheit Measurement & Control - überdurchschnittlich junge Produktpalette. Die Hauptumsatzträger des Unternehmens sind seit 2012 erfolgreich in den Markt eingeführt und bilden auch in 2013 das Rückgrat des Unternehmenserfolges. Von weiter wachsender Bedeutung für den Unternehmenserfolg zeigen sich auch die weiteren Bereiche des Unternehmens: Product Service (im Wesentlichen: Reparaturen und Kalibrierungen), Inspection Service (Endoskopie-Dienstleistungen) und Rentals (Mietgeschäfte). Insbesondere im Bereich Inspection Service, werden gezielt Maßnahmen ergriffen um das Dienstleistungsspektrum zu erweitern (NSI NEW Services Introduction). Beschaffung Wie in den Vorjahren wurden auch im Jahr 2013 mehr als 90 % der von der Everest VIT GmbH in der Region EMEA vertriebenen Produkte von ihrer Muttergesellschaft, der GE Inspection Technologies LP, mit ihrem Fertigungsstandort in Skaneateles Falls, im Bundesstaat New York/USA, bezogen. Die Beschaffung von weiteren Endoskopie-Produkten und -Komponenten für den Wiederverkauf (Resale) erfolgt über lokale Anbieter, mit denen in der überwiegenden Mehrzahl bereits langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Die Bestellung von Fertigprodukten bei der Muttergesellschaft in Skaneateles Falls und Zukaufartikeln bei Drittlieferanten erfolgt regelmäßig erst nach der Auftragserteilung seitens des Kunden, um das Umlaufvermögen der Gesellschaft nach Maßgabe des Konzerns auf möglichst geringem Niveau zu halten. Personal Im Vergleich der Bilanzstichtage reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter von 50 in 2012 auf 47 in 2013. Nachfragespitzen bei Reparaturaufträgen im Product Service konnten erfolgreich mit qualifizierten Zeitarbeitskräften aus der Region Zollernalb abgefedert werden. Im Zuge des Auflösungsverfahrens wurde mit der Belegschaft ein Sozialplan vereinbart. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich wie bereits in den Jahren zuvor als äußerst positiv dar. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr unverändert 94%. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 41.986 (Vj. TEUR 38.763). Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die GE Measurement & Control hat die Entscheidung getroffen, die Everest VIT GmbH aufzulösen und den Service und Vertrieb der RVI Produkte über die Sensing & Inspection Technologies GmbH am Standort Hürth weiterzuführen. Die Chancen der zukünftigen Entwicklung des bisher von der Everest VIT GmbH geführten Geschäfts unter dem Dach der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth hängt nach wie vor von einem anhaltend wettbewerbsfähigen Produktportfolio, sowie aus der Einführung von neuen, innovativen Produkten (NPI's = New Product Introductions) und gezielten Weiterentwicklungen des bestehenden Produktportfolios ab. Hierzu erwarten wir im Geschäftsjahr 2014 bereits bis zur Auflösung der Everest VIT GmbH die Markteinführung einer neuen wegweisenden Gerätegeneration welche basierend auf Kundenanforderungen entwickelt wurde. Einen weiteren sehr entscheidenden Schlüsselfaktor für den zukünftigen Erfolg des bisher von der Everest VIT GmbH geführten Geschäfts unter dem Dach der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth sehen wir in einem kundennahen Außendienst mit Fachkompetenz und Kundenakzeptanz. In dieser Hinsicht verfügen wir nach wie vor über ein erfahrenes und beim Kunden sehr geschätztes Vertriebsteam dessen höchstes Ziel die Kundenzufriedenheit ist. Dieser Aspekt ist auch mit den Veränderungen, die wir im ersten Halbjahr 2014 umgesetzt haben, verfolgt worden. Wir haben unsere intensive Zusammenarbeit innerhalb der GE Oil & Gas Gruppe, sowie der GE Measurement & Control (M & C) Organisation und insbesondere mit der GE Sensing & Inspection Technolgies GmbH vertieft und haben zur Vereinfachung für unsere Kunden, sowie um eine schnellere und noch bessere Kundenbetreuung zu gewährleisten unsere Vertriebs- und Serviceaktivtäten ab Juni 2014 am Standort Hürth mit der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH zusammengelegt. Profitieren sollen unsere Kunden von dieser Zusammenlegung durch ein größeres und modernisiertes Team im Bereich Kundenbetreuung und einer neu gestalteten und technisch verbesserten Serviceabteilung. Weiter wird das größere Salesteam sich noch mehr auf unsere Key-Accounts (Betreuung von Schlüsselkunden) fokussieren. Hier ist von einer Multiplikationswirkung auszugehen, von der alle unter der Geschäftseinheit GE M & C gebündelten Produktlinien zur zerstörungsfreien Materialprüfung partizipieren dürften. Zusammenfassend können wir feststellen, dass sich das Marktumfeld sowie die makroökonomischen Rahmenbedingungen als eine Herausforderung für die zukünftige Entwicklung des bisher von der Everest VIT GmbH, künftig von der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH geführten Geschäfts darstellt. Wir sind aber davon überzeugt, mit unseren strukturellen Änderungen bis zur Auflösung und danach mit der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in 2014 zum Vorteil unserer Kunden, am Markt besser überzeugen zu können und die Zufriedenheit unserer Kunden weiter für uns zu gewinnen. Der sukzessive Ausbau und die kontinuierliche Optimierung der bestehenden Produktpalette sowie die Entwicklung von wegweisenden Produktkonzepten, die Pflege und der Ausbau von gewachsenen Kundenbeziehungen sowie die Erschließung von neuen Kundensegmenten und der gezielte Aufbau von weiteren Servicekapazitäten werden uns in der Erreichung unserer Ziele in 2014 mit der Sensing & Inspection Technologies GmbH unterstützen. Risikomanagement Zur systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken haben wir in den letzten Jahren unser organisch gewachsenes und leistungsfähiges Risikomanagementsystem fortdauernd optimiert. Das Risikomanagementsystem wird stetig überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt und an den sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Unternehmensmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung & Steuerung und dem Rechnungswesen sowie der Qualitätssicherung organisatorisch vernetzt und stützt sich auf ein internes Kontrollsystem. Betrachtung der Einzelrisiken: Qualitätsrisiken Die zunehmende Komplexität der Produkte und der Softwarelösungen sowie ein anhaltender Kostendruck auf der Einkaufseite stellen die Qualitätssicherung vor große Herausforderungen. Vor dem Hintergrund eines Beschaffungsgrades von über 90 % in Skaneateles Falls (weltweiter Fertigungsstandort für flexible Videoendoskope) liegt das Hauptaugenmerk der lokalen QM-Aktivitäten naturgemäß auf einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kollegen bei der Muttergesellschaft. Um qualitätsrelevante Risiken bereits vor Beginn des Produktlebenszyklus zu minimieren, ist der Distributions- und Service-Standort Hechingen in die Entwicklung neuer Modelle frühzeitig einbezogen. Für bereits auf dem Markt eingeführte Produkte bestehen Risiken hinsichtlich der von Kunden erwarteten Qualität. Mangelhafte Qualität kann zu Garantie-, Gewährleistungs- und Kulanzkosten führen, aber auch langfristig zu Verlusten von Marktanteilen oder niedrigeren Produktmargen. Im Extremfall sind Ansprüche aus Produkthaftung und Schadensersatz vorstellbar. In der Nutzungsphase werden entsprechend der Rückmeldung vom Außendienst, Produktmanagement sowie vom Service alle auftretenden Fehler vom Qualitätsmanagement systematisch gesammelt, ausgewertet und in Kooperation mit den Verantwortlichen am Fertigungsstandort gelöst. Das Unternehmen ist gegen finanzielle Schäden umfassend abgesichert: Es bestehen unter dem Konzerndach der Muttergesellschaft General Electric (GE) ausreichend dimensionierte Schadens- und Haftpflichtversicherungen. Personalrisiken Die persönlichen Fähigkeiten und das Wissen unserer Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Erfolg der Everest VIT GmbH. Durch natürliche Fluktuation und der limitierten Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften ist unser Augenmerk auf die Zufriedenheit und Entwicklung unserer Mitarbeiter gerichtet. Entsprechend der eingeschränkten Möglichkeiten aufgrund von Konzernvorgaben Stellen nach zu besetzen bzw. den Personalbestand zu erhöhen, sind wir sehr bedacht das bestehende Risiko der Abwanderung zur Konkurrenz so gering wie möglich zu halten, mit entsprechenden Perspektiven für unsere Mitarbeiter. Sicherheit, Umwelt und Gesundheit (EHS) Der wirtschaftliche Nutzen unserer Betätigungen darf nicht zulasten der Sicherheit und Gesundheit der Menschen und des Schutzes der Umwelt gehen. Die Vorgaben von Gesetzen und Verordnungen werden als Mindestanforderungen verstanden und finden sich in unseren Policen und Richtlinien wieder. Die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz hat für die Everest VIT GmbH höchste Priorität. Dazu gehören der Erhalt und die ständige Verbesserung unserer Standards auf den Gebieten der Arbeits- und Betriebssicherheit sowie des Gesundheitsschutzes. Der Schutz der Umwelt und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind für die Everest VIT GmbH Unternehmensziele von hoher Priorität. Die Auswahl und der Einsatz von Stoffen insbesondere in unserem Service-Center richtet sich maßgeblich auch nach ihrer Umweltverträglichkeit. Stoffe mit Gefährdungspotenzial werden, wo immer möglich, durch mindergefährliche Stoffe substituiert. EHS bildet im Unternehmen eine eigene Stabsstelle und ist direkt der Geschäftsführung unterstellt. Ein signifikantes Risikopotenzial im Bereich Umwelt, Sicherheit und Gesundheit ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Rechtsrisiken Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Gesellschaft naturgemäß rechtlichen Risiken ausgesetzt. Rechtliche Risiken ergeben sich insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht. Diesen Risiken begegnet die Everest VIT GmbH zum Beispiel durch die Einbindung der GE-eigenen Rechtsabteilung in alle relevanten Vorgänge und die weitestmögliche Verwendung von standardisierten Verträgen (insbesondere Händler-Verträgen). Im abgelaufenen Geschäftsjahr musste keine bilanzielle Risikovorsorge gebildet werden. Die Everest VIT GmbH erwartet, dass aktuell bestehende rechtliche Risiken allgemeiner Natur in zukünftigen Perioden keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft haben werden. IT-Risiken Ein Firewallsystem sichert unsere IT-Systeme gegen unberechtigte Zugriffe ab. Virenscanner sowie hierarchisch aufgebaute Zugangs- und Zugriffsberechtigungen sorgen für zusätzlichen Schutz insbesondere unter dem Aspekt des Datenschutzes. Darüber hinaus wird täglich ein Backup von sämtlichen Datenbeständen erstellt. Die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung der Sicherheit unserer Informationssysteme und Datenbestände schätzen wir aus diesen Gründen als sehr gering ein. Gesamtrisiko Die Unternehmensleitung hat mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2014 beschlossen, dass die Everest VIT GmbH aufgelöst wird. Der Beschluss tritt jedoch erst zu dem Zeitpunkt in Kraft, wenn von Seiten der Gesellschafter rechtswirksame Ausschüttungsbeschlüsse hinsichtlich der zum 31. Dezember 2013 vorhandenen Rücklagen und des vorsichtig geschätzten Jahresüberschusses 2014 beschlossen und die darauf beruhenden Zahlungen an die Gesellschafter ausgeführt wurden. Die operative Geschäftstätigkeit wird künftig von der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth fortgeführt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag ist folgendes Ereignis eingetreten: Die Gesellschaft wird mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2014 aufgelöst. Der Beschluss tritt jedoch erst zu dem Zeitpunkt in Kraft, wenn von Seiten der Gesellschafter rechtswirksame Ausschüttungsbeschlüsse hinsichtlich der zum 31. Dezember 2013 vorhandenen Rücklagen und des vorsichtig geschätzten Jahresüberschusses 2014 beschlossen und die darauf beruhenden Zahlungen an die Gesellschafter ausgeführt wurden. Der Jahresabschluss wird daher unter Abkehr der Fortführungsprämisse aufgestellt, da zu erwarten ist, dass die aufschiebenden Bedingungen für das Inkrafttreten des Auflösungsbeschlusses mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eintreten werden. Ausblick In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 waren die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht rückläufig, was wir auf die komplexen Vorbereitungen zur Übersiedlung mit den bisherigen Fachabteilungen der Everest VIT GmbH zur Sensing & Inspection Technologies GmbH nach Hürth in Quartal 2 zurückführen - wobei wir in Service und Rental trotzdem ein Wachstum von mehr als 10 % verzeichnen konnten. Aufgrund eines soliden Starts in das neue Geschäftsjahr sowie den zu erwartenden Verbesserungen, welche mit der neuen Serviceabteilung bei der Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth ab Juni 2014 einhergehen, wird aus heutiger Sicht erwartet, dass die Entwicklung der Produktlinie RVI in der Kernmessgröße Umsatz in 2014 bis zur Auflösung der Everest VIT GmbH die Größenordnungen des Geschäftsjahrs 2013 erreichen können bleibt allerdings die Entwicklung des makroökonomischen Umfeldes in der Weltwirtschaft und hier insbesondere im EURO-Raum. Ein Wiederaufflackern der unter Kontrolle geglaubten Schulden-, Finanz- und Währungskrise im EURO-Raum mit möglichen Rückwirkungen auf die Realwirtschaft und hier insbesondere auf den Investitionsgütersektor bleibt eine schwer zu kalkulierende Unwägbarkeit für alle Marktteilnehmer. Ebenfalls sind die Risiken aus der politischen Krise in Russland und Ukraine noch nicht abschätzbar. Am neuen Standort Hürth wird ein spezieller Fokus in 2014 die Vereinfachung von internen Prozessen sein und der Ausbau der Kundennähe, sowie der Simplifikation für den Kunden mit uns als Großunternehmen zusammen zu arbeiten. Ab dem Geschäftsjahr 2014 sind am neuen Standort mit der Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth weitere positive Impulse auf den Umsatz und Gewinn durch die Markteinführung von richtungsweisenden Produktneuerungen zu erwarten, so dass davon auszugehen ist, dass der Gewinn auf dem gleichen Niveau gehalten werden kann. Die Gesellschaft wird, wie in Abschnitt "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" beschrieben, mit unter aufschiebender Bedingung stehendem Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2014 aufgelöst.
Hechingen, 5. Dezember 2014 Everest VIT GmbH Thomas Weinberger, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 2013Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde im Zuge einer Umstrukturierung gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter zusätzlicher Berücksichtigung der Abkehr von der Fortführungsprämisse aufgestellt, da mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2014 die Auflösung der Gesellschaft beabsichtigt wird. Der Beschluss tritt jedoch erst zu dem Zeitpunkt in Kraft, wenn von Seiten der Gesellschafter rechtswirksame Ausschüttungsbeschlüsse hinsichtlich der zum 31. Dezember 2013 vorhandenen Rücklagen und des Jahresüberschusses 2014 beschlossen und die darauf beruhenden Zahlungen an die Gesellschafter ausgeführt wurden. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Abschluss für 2013 ist wegen der oben genannten außerordentlichen Einflüsse nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Gründe für Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachstehend erläutert, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist im Wesentlichen aus dem außerordentlichen Ergebnis und den entsprechenden Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Lagebericht ersichtlich. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend unter Berücksichtigung der Auflösungsaspekte: Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ist unter Veräußerungs- bzw. Zerschlagungsgesichtspunkten erfolgt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wirtschaftsgüter mit einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in den Jahren 2008 und 2009 in einem Sammelposten erfasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Miet- und Inspektionsgeräte werden auf drei Jahre abgeschrieben, im Jahr des Zugangs wird eine halbe Jahres-Abschreibung in Anspruch genommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkannten Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist durch Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Aufgrund der beabsichtigten Auflösung der Gesellschaft wurde im Sachanlagevermögen eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 9 vorgenommen, um der mangelnden späteren Verwertbarkeit der Mobilien Rechnung zu tragen. Vorräte Die Vorräte enthalten im Wesentlichen Endoskope und Ersatzteile, die von Konzerngesellschaften bezogen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 276) sowie Forderungen aus Cashpooling (TEUR 36.146) und Forderungen aufgrund der Übernahme der Kosten der Auflösung. Die Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist voll einbezahlt. Alleingesellschafterin ist die General Electric Inspection Technologies LP, Skaneateles Falls, New York/USA. Gewinnrücklage Die Gewinnrücklagen ergeben sich aufgrund der Umstellungen nach BilMoG. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vertriebsrückstellungen für Boni und Provisionen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie für Kosten des Jahresabschlusses und Kosten für die Auflösung. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 131 (Vj. TEUR 171), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 112 (Vj. TEUR 1.594), davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 11 (Vj. TEUR 0), und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 66 (Vj. TEUR 117). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 102 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 66 (Vj. TEUR 90). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 26) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr unbesichert und innerhalb eines Jahres fällig. Außerbilanzielle Geschäfte Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die GE Capital Funding Services BvbA, Belgien, verkauft. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 2.329 im Rahmen des echten Factorings verkauft. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die GE Capital Funding Services BvbA über. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 387. Die Miet- und Leasingverträge enden innerhalb von einem bis zu drei Jahren. Im Zuge der Auflösung wird angestrebt die Verträge frühzeitig zu beenden. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis betrifft die Aufwendungen und Erträge, die in Verbindung mit der Auflösung der Gesellschaft (Abkehr von der Fortführungsprämisse) stehen. Den Aufwendungen aus der Abkehr von der Fortführungsprämisse mit TEUR 1.863 (im Wesentlichen Sozialplankosten) stehen Erträge aus der Übernahme dieser Kosten durch eine andere GE Konzerngesellschaft in selber Höhe gegenüber. Sonstige Angaben Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Thomas Alexander Weinberger, Walsdorf. Bezüglich der Angabe über die Bezüge des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da es nur einen Geschäftsführer gibt. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 43 Angestellte bei der Gesellschaft beschäftigt. Gewinnverwendungsvorschlag Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der General Electric Inspection Technologies LP, Skaneateles Falls, New York/USA, einbezogen. Dieser ist am Ort der Konzerngesellschaft erhältlich.
Hechingen, 5. Dezember 2014 Gez. Thomas Alexander Weinberger, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Everest VIT GmbH, Hechingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wie auf die Ausführungen im Anhang in Abschnitt "Allgemeine Hinweise" und "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie im Lagebericht in Abschnitt "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" hin, wonach der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt wurde, da die Gesellschafterversammlung unter aufschiebenden Bedingungen, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eintreten werden, die Auflösung der Gesellschaft beschlossen hat.
Stuttgart, 8. Dezember 2014 Ernst
& Young GmbH
Göhner, Wirtschaftsprüfer Schwabauer, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens 2013
*) Die Zugänge enthalten außerplanmäßige Abschreibungen entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von TEUR 9. |
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