Beteiligungsgesellschaften
ADP Engineering GmbH
Am Bauhof 5, 64807 Dieburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Schlitt seit 21.11.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 69.99% | |
Bencis VI Acquisition Company 9 B.V. | 56.03% |
| 13.96% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ADP Engineering GmbHDieburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ADP Engineering GmbH, DieburgDie ADP Engineering GmbH (ADP) steht seit 1996 für Innovation, Leidenschaft und Verlässlichkeit - Werte, die den Kern unserer Unternehmenskultur bilden und sich in jedem Aspekt unseres Handelns widerspiegeln. Wir gestalten die Zukunft der Mobilität, indem wir eMTBs entwickeln, die nicht nur ein Sportgerät darstellen, sondern Ausdruck von Lebensstil und persönlichem Fortschritt sind. Mit einem klaren Fokus auf modernste Technologien und Nachhaltigkeit schaffen wir Produkte, die sowohl leistungsstark als auch umweltfreundlich sind. Unser Streben nach Perfektion treibt uns an, kontinuierlich neue Standards in Design, Funktionalität und Qualität zu setzen. Dabei sind wir mehr als nur ein Hersteller: Wir sind Teil einer Bewegung, die Menschen dazu inspiriert, aktiv und bewusst zu leben. Unsere Bikes stehen für Freiheit, Sportlichkeit und individuelle Freude an Bewegung - ob im urbanen Alltag oder in der Natur. Hinter jedem Produkt stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Kreativität, Know-how und Engagement unser Unternehmen prägen. Wir fördern eine offene, zukunftsorientierte Unternehmenskultur, die Innovation und Zusammenarbeit stärkt. Zudem erbringt ADP Ingenieursdienstleistungen für andere namhafte Fahrradhersteller. Innovationen aus Dieburg fließen so in Produkte von Marktbegleitern des Unternehmens ein. Gemeinsam mit dem Automobilhersteller Porsche hat ADP eine eigene Modelllinie mit eMTBs entwickelt und produziert, die unter der Marke Porsche vertrieben werden. 1. Entwicklung der Fahrradbranche (Quellen: Zweirad-Industrieverband (ZIV)) Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zieht aus den Branchen-Geschäftszahlen für 2023 eine positive Bilanz und schaut zuversichtlich, aber mit Herausforderungen verbunden, auf die zukünftigen Entwicklungen. In 2023 produzierten deutsche Fahrradhersteller rund 2,3 Millionen Fahrräder und E-Bikes. Davon entfallen 1,6 Mio € Fahrzeuge auf die E-Bike-Produktion und 726 T€ auf die Fahrradproduktion ohne Motorunterstützung. Dies ist eine Verringerung von 11,5% gegenüber dem Vorjahr und entspricht dem Marktgeschehen. Nach einem pandemiebedingten Boom kam es im Jahr 2023 zu einer sichtbaren Stagnation und Verringerung der Nachfrage. Die Gesamtstückzahl der verkauften Fahrräder und E-Bikes lag im Jahr 2023 bei 4,0 Mio € für den deutschen Markt (Vj. 4,6 Mio €). Erstmalig war der Absatz der Fahrräder ohne Motorunterstützung sichtbar rückläufig gegenüber dem E-Bike (2023: 1,9 Mio €, 2022: 2,2 Mio €). Dies bedeutet, dass die E-Bike-Branche in 2023 weiterhin eine dynamische Entwicklung aufzeigt und ein zentraler Wachstumsfaktor im Fahrradmarkt ist (2,1 Mio € in 2023). Der Marktanteil von E-Bikes am gesamten Fahrradmarkt lag somit bei rund 53% (Vj. 48%), was einen klaren Trend zur Elektrifizierung unterstreicht. Dies zeigt, dass E-Bikes zunehmend als nachhaltige Alternative zu Autos und herkömmlichen Fahrrädern etabliert sind. Der Wert, der im Jahr 2023 in Deutschland verkauften Fahrräder und E-Bikes, betrug 7,06 Milliarden Euro (2022: 7,36 Mrd. €). Die Verkaufspreise blieben trotz Konsumrückgang stabil. Bei der Unterscheidung in Modellreihen ist das eMTB im Jahr 2023 erneut auf den vorderen Rängen, gefolgt von E-Trekkingbike und E-Citybike. Ein Nachfragesprung gab es am deutlichsten bei den E-Lastenräder. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verliert an Schwung. Die Inflation sinkt nur langsam. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechtern sich dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge weiter. Für das Jahr 2024 stellte der IWF im April 20024 in Washington ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent in Aussicht. Im Januar 2024 hatte der IWF noch ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Für die Weltwirtschaft sind die Aussichten des IWF etwas besser. Sie soll sowohl im laufenden und im kommenden Jahr um 3,2 Prozent wachsen. Der IWF nennt die globalen Aussichten "stabil, aber nicht überwältigend" und warnt vor Unsicherheiten und Risiken. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaftslage und geopolitischen Konflikte wird maßgeblich über den tatsächlichen Weg der Märkte entscheiden. Laut Aussage des ZIV im Juni 2024 ist der E-Bike Markt bis dato annähernd stabil zum Vorjahr, wobei die Situation bei Handel und Herstellern weiterhin von vollen Lagern geprägt ist. Produktion und Importe werden in 2024 deutlich geringer ausfallen als in den Vorjahren. trotz angespannter Marktwirtschaft im Jahr 2023 konnte ADP das veranschlagte Umsatzziel erreichen. Das Unternehmen schaffte es im Jahr 2023 in einem stark umkämpften eMTB-Markt den Gesamtumsatz um 3,1% gegenüber dem Vorjahr zu steigern. 3. Ertragslage Das Rohergebnis 2023 stieg um 7,6% (T€ 890) auf T€ 12.545 (Vorjahr: T€ 11.655). Das EBIT 2023 erhöhte sich um 1,32% auf T€6.074 (Vorjahr: T€ 5.994). Der Jahresüberschuss 2023 lag bei T€ 4.378. Das entspricht einem Plus von 4,2% gegenüber 2022. Im Vorjahr betrug der Überschuss T€ 4.203. 4. Finanzlage Die zum Bilanzstichtag bestehenden kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen, diese sind durch kurzfristig fällige Forderungen und Guthaben bei Banken gedeckt. Die Gesellschaft hat derzeit keine Bankverbindlichkeiten. Finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen. Die Working Capital Quote liegt bei 73%. Devisentermingeschäfte werden zur Sicherung von Fremdwährungsrisiken im adäquaten Rahmen eingesetzt. Die Finanzlage der ADP ist solide und beständig. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 14.687 in 2022 auf T€ 23.726 in 2023. Die Steigerung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf einen deutlich gestiegenen Bestand der Vorräte zurückzuführen. Die Intensität des Umlaufvermögen liegt bei 94,82% (Vj.: 78%). Dementsprechend beträgt die Anlageintensität 5,18% (Vorjahr 22,4%) und ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote im Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme sank sich aufgrund des Fremdkapitals von 91% auf 75%. 6. Risikomanagement Zur Risikofrüherkennung bedient sich das Unternehmen folgender Instrumente: • umfassendes Enterprise-Resource-Planning (ERP-)-System, inklusive Kontrolle der Lagerbestände • monatliche kurzfristige Erfolgs- und Deckungsbeitragsrechnungen • permanente Kalkulationsberechnungen sowie aktualisierte Mehrjahresplanung • Liquiditätsplanung und Debitorenmanagement mit Mahnwesen • Marktbeobachtungen und -analysen sowie Umsetzung geeigneter Marketingmaßnahmen • Kundenzufriedenheitsbefragung im Abstand von 2 Jahren • regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes • gegebenenfalls Abschluss von Devisentermingeschäften zur Vermeidung von Währungsrisiken • Qualitätsmanagement 7. Chancen- und Risikobericht Die Mission der Marke ROTWILD lautet: Leidenschaft für das Produkt durch Innovation & Emotion mit hochfunktionalen eMTBs im Premiumsegment. Jedes Modell wird exakt auf seinen Einsatzbereich abgestimmt. Der Anspruch, sich kontinuierlich zu verbessern, treibt ROTWILD an, Produkte mit möglichst hoher Kundenidentifizierung zu schaffen. ADP ist gut für die Zukunft aufgestellt und setzt auf nachhaltiges Wachstum. Das Unternehmen legt dabei einen klaren Fokus auf seine Mission und prägt weiterhin mit technischem Know-how, Detailgenauigkeit und Professionalität neue Standards in der Branche. Die Konzentration auf die Marke ROTWILD, die Stärkung des Fachhandels sowie optimierte Marketingstrategien sollen das Geschäftswachstum in den kommenden Jahren weiter sichern. Die wesentlich identifizierten Risiken, die unmittelbaren Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben, werden nachfolgend erläutert. Die in den Vorjahren erhalten Lieferkettenunterberechnung und damit eingehenden Lieferverspätungen sind nun sichtbar. Die Läger bei Händlern als auch Herstellern sind mit Ware überfüllt. Dies ist u.a. auch ein Resultat aus der allgemeinen Kaufzurückhaltung der Endkunden. Es ist davon auszugehen, dass sich das reduzierte Konsumverhalten auch im Jahr 2024 fortsetzt und erst mit Abnahme der Inflationsrate zum Positiven ändert. ADP hält an dem bewährten Fachhandel-Vertriebskonzept mit starken Partnern fest und ergänzt den Vertriebskanal zukünftig durch ein E-Commerce Trading. Der Beschaffungsmarkt hat sich zwar gegenüber den Vorjahren entspannt. Allerdings gibt es weiterhin globale Lieferthematiken, die eine sorgfältige und flexible Planung und Verfolgung aller Warenbewegungen erfordert. Hinzu kommen hohe Zuliefer-, Transport-, und Energiekosten, die sich als externe Einflussfaktoren ebenfalls negativ auf die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. ADP kann sich dieser gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht vollständig entziehen und muss sich in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld behaupten. Des Weiteren ist die ADP einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Die Umsetzung von wirksamen Absatzmaßnahmen, Anpassungen im Rahmen der Produktionsplanung, der notwendige Fokus auf die Innovationsfähigkeit des Unternehmens und der Ausbau von Serviceleistungen sind kostenintensiv. Die Anpassungen von Verkaufspreisen oder/und der Analyse von Einsparpotentialen sind die Folge. Eine Umstellung auf eine situationsgerechte Produktionsplanung mit längerfristigen Zeitmaßen, als auch die sorgfältige Preispolitik führen zu einer Lagerbestandsreduzierung und Optimierung der Lagerhaltung. Der enge Kontakt und die Abstimmung mit Händlern, Dienstleistern und Lieferanten ist hierbei unerlässlich. Der neu etablierte Führungskreis im mittleren Management ist im operativen Bereich tätig und stärkt durch fachabteilungsübergreifende Team- und Projektarbeit die Innovationskraft der Marke ROTWILD. Der Führungskreis steht der Geschäftsführung beratend zur Seite. Die Geschäftsabläufe der ADP sind in hohem Maße von internen IT-Systemen abhängig. Ein Ausfall oder eine Störung dieser Systeme sowie der Verlust von Daten könnten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erheblich beeinträchtigen. Um diesen Gefahren zu begegnen, setzt ADP auf externe IT-Sicherheitslösungen und überprüft sowie optimiert fortlaufend die bestehende IT-Infrastruktur. Ein zentraler Baustein zur Risikominimierung sind regelmäßige, umfassende Schulungen der Mitarbeitenden. Diese vermitteln nicht nur den sicheren Umgang mit der IT-Infrastruktur im Homeoffice, sondern klären auch über mögliche Gefahren und die geeigneten Reaktionsweisen bei Cyberangriffen auf. Die ADP ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit mit Währungsrisiken im Beschaffungsbereich konfrontiert, insbesondere bei den Materialeinsatzkosten, die in Fremdwährungen wie USD (US-Dollar), JPY (Japanischer Yen) oder NTD (Neuer Taiwan-Dollar) anfallen. Mit entsprechenden Absicherungsstrategien wird dieses Risiko im Vorfeld minimiert. 8. Prognosebericht Trotz der aktuellen globalen und wirtschaftlichen Herausforderungen erwartet die ADP mittelfristig eine Markterholung. ADP hat mit der Marke ROTWILD qualitativ hochwertige E-Bikes etabliert. Das Interesse an E-Bikes im sportiven MTB-Bereich bleibt aufgrund von steigenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein sowie wirtschaftlicher Vorteile wie Leasingmodellen interessant für den Konsumenten. Ab 2025 wird eine leichte Erholung erwartet, wobei die Verkaufszahlen weiterhin über dem Vor-Corona-Niveau bleiben dürften. Der ZIV prognostiziert für die E-Bike-Branche ein kontinuierliches Wachstum von 5-8 % pro Jahr in den kommenden Jahren. Fortschritte in der Akku-Technologie (z. B. Reichweiten von bis zu 150 km) und Integration von smarten Funktionen (GPS-Tracking, App-Connectivity) haben die Attraktivität von E-Bikes gesteigert. Auch ist der Nachhaltigkeitstrend ungebrochen: Verbraucher suchen umweltfreundliche Alternativen für Mobilität. Kreislaufwirtschaft und recyclingfähige Akkus können als Alleinstellungsmerkmal positioniert werden. Weitere wichtige Wachstumsfelder umfassen Spezialisierung, z.B. auf neue Zielgruppen, wie z. B. Pendler, Senioren oder Offroad-Fahrer oder besondere Services, wie Leasing-Angebote, Wartungspakete und die Integration digitaler Dienste. Die E-Bike-Branche entwickelt sich entgegen dem verhaltenen Wachstum der deutschen und globalen Wirtschaft weiterhin gemäßigt dynamisch und bietet auch für die kommenden Jahre ein Potenzial zum Wachstum. Hersteller, können diese Dynamik nutzen, indem sie Innovationen fördern, ihre Lieferketten absichern und gezielt auf Marktsegmente eingehen. Trotz einiger Herausforderungen bleibt die Branche ein Lichtblick in einer ansonsten angespannten wirtschaftlichen Lage. Die ADP stellt sich diesen anspruchsvollen Aufgaben mit Ingenieurskunst, Qualität, Design, Nachhaltigkeit und Werterhalt.
Dieburg, 30.06.2024 Gez. Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss: Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Jahresabschluss der ADP Engineering GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschiften waren die Reglungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HBG. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze: Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Liquide Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die auf US-Dollar und JPY lautenden Bankguthaben wurden zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken in Höhe des Betrages angesetzt, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz: Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses, Kosten für Urlaub, Kosten für Personal sowie Kosten zur Erfüllung der Aufbewahrungspflicht. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten beträgt insgesamt den Zeitraum bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechung: Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Pflichtangaben: Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 56 Mitarbeiter (Angestellte ohne Geschäftsführung) beschäftigt. VI. Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Geschäftsführung: Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Peter Schlitt, Kaufmann Unterschrift der Geschäftsleitung
Dieburg, 30. Juni 2024 Anlagenspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Dieburg den 16. Dezember 2024 gez. Peter Schlitt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ADP Engineering GmbH, Dieburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ADP Engineering GmbH, Dieburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ADP Engineering GmbH, Dieburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen und dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 16. Dezember 2024 FRIAUDIT
GmbH
Dipl.-Kfm. Monika Frings, Wirtschaftsprüfer |
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