Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Autohaus DORN GmbH
Ingolstädter Straße 7, 84030 Landshut, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika Elfriede Dorn seit 16.3.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus DORN GmbHLandshutJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Dorn GmbH, mit Sitz in Landshut, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ihr Markenportfolio stetig erweitert. Seit 1996 ist die Autohaus Dorn GmbH als Kia Vertragshändler tätig. Im Jahr 2012 wurde das Angebot um die Marken Fiat und Fiat Professional erweitert, was das Unternehmen in die Lage versetzte, eine breitere Kundengruppe anzusprechen. Die Aufnahme von Abarth im Jahr 2015 ergänzte das Sortiment um sportliche Fahrzeuge und stärkte die Marktposition weiter. Im Jahr 2023 hat die Autohaus Dorn GmbH einen bedeutenden Schritt gemacht, indem sie einen Neubau eines erheblich größeren Autohauses abgeschlossen hat. Dieses neue Eco Autohaus, das auf einem Grundstück mit knapp 11.000 m 2 gebaut wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 2.790 m 2 und bietet modernste Einrichtungen und Technologien. Neu sind auch 25 Ladepunkte, darunter 4 öffentliche Schnellladepunkte, um auf die neue Technologie vorbereitet zu sein. Gleichzeitig wurden die Marken Jeep und Ssangyong in das Programm aufgenommen, was dem Unternehmen ermöglicht, ein noch vielfältigeres Angebot an Fahrzeugen zu präsentieren und neue Kundensegmente zu erschließen. Durch die kontinuierliche Erweiterung des Markenportfolios und die Anpassung an Markttrends hat sich die Autohaus Dorn GmbH eine starke Position im regionalen Automobilmarkt erarbeitet. Die Aufnahme von Jeep und Ssangyong stellt eine strategische Entscheidung dar, um den wachsenden Anforderungen und Wünschen der Kunden gerecht zu werden. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Autohaus Dorn GmbH ist der Handel und die Reparatur von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Die Autohaus Dorn GmbH wurde für ihre hervorragenden und qualitativ hochwertigen Arbeiten in Werkstatt und Vertrieb bereits vielfach ausgezeichnet. Zu einer der bedeutendsten Ehrungen zählt die Auszeichnung als Arbeitgeber der Zukunft, verliehen vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Jahr 2023. Ziel des Unternehmens ist die Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft und der Wettbewerbsfähigkeit sowie ein gesundes, nachhaltiges und profitables Wachstum, um die Finanzkraft des Unternehmens weiter zu stärken. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Werkstattgeschäft blieb im Jahr 2023 stabil und gut ausgelastet. Viele Werkstätten profitierten von der zunehmenden Anzahl an Fahrzeugen auf den Straßen und der wachsenden Komplexität moderner Fahrzeuge, die spezialisierte Wartung und Reparaturen erfordern. Auch im PKW-Handel in Deutschland blieb das Geschäft 2023 stabil, jedoch mit einigen Herausforderungen. Die Neuzulassungen stagnierten, was teilweise auf die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit zurückzuführen ist, wie z.B. Rekord-Inflation und ein sehr hohes Zinsniveau. Eine zusätzliche Verunsicherung wurde durch politische Entscheidungen hervorgerufen, so dass viele Fahrzeuge in Leasing und Finanzierung verlängert wurden. Dies führte dazu, dass Kunden noch nicht an einen Neukauf dachten, sondern ihre bestehenden Verträge verlängerten. Trotz dieser stagnierenden Stückzahlen konnten die Umsätze durch höhere Fahrzeugpreise gesteigert werden. Der Trend zur Elektromobilität setzte sich noch bis Mitte Dezember mit der gewährten Umweltprämie fort. Die Bilanz für das Autojahr 2023 beschrieb der neue Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Arne Joswig, als ein Jahr voller Herausforderungen und Chancen. Er betonte, dass die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen sich verbessert habe, was zu höheren Stückzahlen und Preisen führte. Allerdings wies er auch auf einen deutlichen Rückgang der Fahrzeug-Neubestellungen, insbesondere bei Privatkunden, hin. Insgesamt erzielte das KFZ Gewerbe erstmals einen Gesamt Umsatz von 207,3 Mrd. Euro. Davon viel der Anteil auf Autohäuser und Werkstätten ohne LKW auf einen Gesamtumsatz von 191 Milliarden Euro. Neuwagen erreichten ein Plus von 2,6 % und somit stieg der Umsatz auf 66,6 Mrd. Euro. Hingegen die Werkstätten mit 17,7 % Plus einen Umsatzsprung zu 2022 hingelegt hatten. Die Gewinner waren 2023 Gebrauchtwagen, die einen Umsatz bei Marken - und freien Handel von 90,6 Mrd. Euro erzielen konnten. (Quelle:www.kfzgewerbe.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemeldungen/JPK_2024/Grafik_Umsaetze_2023.pd) Es ist wirklich interessant, wie sich die wirtschaftlichen Bedingungen auf das Verbraucherverhalten auswirken. Trotz der Herausforderungen wie Rekord-Inflation, hohe Zinsen und Fahrzeugpreise scheint die Zurückhaltung der Verbraucher bei der Anschaffung von Fahrzeugen noch nicht so stark ausgeprägt zu sein, wie man vielleicht erwartet hätte. Möglicherweise gibt es mehrere Faktoren, die dazu beigetragen haben. Zum Beispiel konnte der staatliche Anreiz von Subventionen für den Kauf von Fahrzeugen eine Rolle spielen. Auch die Notwendigkeit, ein zuverlässiges Transportmittel zu haben, konnte viele Verbraucher dazu bewegen, trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten in ein Fahrzeug zu investieren. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wurden 2023 neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Von diesen waren 1.379.260 (48,5 %) Pkw, und somit knapp die Hälfte, mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Denn wie aus den Zahlen der KBA hervorgeht, zeigte sich eine deutliche Verschiebung in der Nutzung verschiedener Kraftstoffarten. Benzin verzeichnete einen signifikanten Anstieg von 13,3 %, was auf eine erhöhte Nachfrage und möglicherweise auf eine verbesserte Effizienz der Benzinmotoren zurückzuführen ist. Diesel hingegen wuchs moderat um 3 %, was auf eine stabile, aber nicht wachsende Nachfrage hinweist. Flüssiggas (LPG) erlebte einen Rückgang von 12,4 %, während Erdgas (CNG) sogar um 28,1 % sank. Diese Rückgänge könnten auf die zunehmende Verfügbarkeit und Attraktivität alternativer Antriebsarten zurückzuführen sein. Hybridfahrzeuge verzeichneten einen leichten Anstieg von 1,6 %, was auf eine weiterhin stabile Nachfrage nach dieser Technologie hinweist. Plug-in-Hybride hingegen erlebten einen drastischen Rückgang von 51,5 %, das auf die Streichung der staatlichen Förderung zurückzuführen ist. Elektrofahrzeuge setzten ihren Aufwärtstrend fort und wuchsen um 11,4 %. Dieser Zuwachs spiegelt das zunehmende Interesse und Vertrauen der Verbraucher in die Elektromobilität wieder, unterstützt durch Verbesserungen in der Ladeinfrastruktur und der Batterietechnologie. Insgesamt zeigt sich, dass die Elektromobilität und Benzinfahrzeuge im Jahr 2023 die größten Wachstumsraten verzeichneten, während alternative Kraftstoffe wie Flüssiggas und Erdgas an Bedeutung verloren. Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 % (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von +21,7 %. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 % auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen.
(Quelle:https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_
2.2 Umsatzentwicklung Im Jahr 2023 konnte der Umsatz nicht gesteigert werden. Dies ist auf das deutliche Plus von 27,8 % im Jahr 2022 zurückzuführen, das 24,8 % über dem Branchendurchschnitt lag. Im Jahr 2023 mussten wir einen Umsatzrückgang von -4,7 % verzeichnen. Dieser Rückgang erklärt sich durch lange Lieferzeiten anderer Hersteller, die viele Händler in den Vorjahren hatten. Diese Händler verzeichnen nun die Umsätze der Bestellungen aus den Vorjahren. Dank der besseren Lieferfähigkeit bei Kia wurden bei uns die Umsätze schon im Vorjahr bei den Auftragseingängen verzeichnet. Aufgeteilt in Abteilungen können wir 2023 bei den Zweitmarken ein Umsatzwachstum von 18,62 % erreichen, das größtenteils Fiat Professional, Jeep und Ssangyong zuzuordnen ist. Bei Kia konnten wir das Plus von 62,52 % vom Vorjahr nicht halten und verloren 18,85 %. Gebrauchtwagen dagegen entwickelten sich sehr positiv und gingen mit einem Plus von 21 % aus dem Jahr 2023. Die Entwicklung im Kundendienst konnten wir ebenfalls steigern, allerdings fiel das Wachstum mit 1,53 % sehr moderat aus. Erfreulich ist der Umsatzanteil im Teilebereich, den wir mit einem Plus von 13,78 % steigern konnten. Diesen Umsatz konnten wir nur durch umfangreiche Marketingaktionen im Bereich der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und einem großen Einsatz der Mitarbeiter standhalten. Die Autohaus Dorn GmbH profitiert davon, dass sie sich nur auf einen Standort fokussieren muss. Dieser Standort kann somit von dem Gesellschafter/Geschäftsführer optimal betreut werden, es müssen keine fremden Geschäftsführer in anderen Betrieben bzw. Zweigstellen eingesetzt werden. Durch den derzeitigen Fachkräftemangel ist es sehr schwierig, qualifiziertes Personal zu bekommen. 2.3 Ergebnisentwicklung Im Jahr 2023 zeigte sich die Umsatzrendite im deutschen KFZ-Handel im Durchschnitt rückläufig. Die durchschnittliche Umsatzrendite fiel auf 2,2 %, nachdem sie im Vorjahr außergewöhnlich hoch war. Diese Entwicklung ist auf rückläufige Deckungsbeiträge und gleichzeitig höhere indirekte Kosten zurückzuführen. Entgegen der Marktentwicklung konnten wir wegen großen Investitionen nur eine Umsatzrendite von 0,5 % erreichen. 2.4 Werkstatt und Teilevertrieb Eine fundierte Ausbildung der Mitarbeiter, zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen, eine sehr gute Werkstattauslastung sowie qualitativ gute Arbeit, sind hier wichtig, um den Erfolg des Autohauses weiterhin und langfristig zu erhalten. 2.5 Investitionen Die Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.088 (Vj.: TEUR 352). Gegenüber dem Vorjahr ergab sich somit eine Steigerung von TEUR 736. Die wesentlichen Neuanschaffungen im Berichtsjahr waren im Bereich technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Betriebsfarhzeuge. 2.6 Personalbereich Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 75 Mitarbeiter beschäftigt. Davon befanden sich 17 Personen in der Ausbildung. Es werden derzeit im Betrieb 12 KFZ-Mechatroniker, 2 Fachlageristen, 1 Automobilkaufmann und 2 Kauffrauen für Büromanagement ausgebildet. Die Aus- und Weiterbildung hat bei der Autohaus DORN GmbH traditionell einen hohen Stellenwert. Ein Großteil der Mitarbeiter nahm auch im abgelaufenen Jahr erfolgreich an nachfolgenden Weiterbildungsmaßnahmen teil: Schulungen für Modelleinführungen Produkttraining und Verkaufsschulungen Kundendienstschulungen Mechanik- und Elektronikschulungen Lohn- und Buchhaltungsschulungen Garantieschulungen Serviceberaterschulungen Auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurde wieder eine leistungsbezogene Entgeltkomponente ausbezahlt. Dieser Zuschlag wurde auf Basis des Geschäftserfolges und einer individuellen Leistungsbeurteilung ermittelt. Die Mitarbeiter der Autohaus Dorn GmbH sind in die betriebliche Altersversorgung integriert. Diese werden mit Direktversicherungen oder mit Einzahlung in eine Unterstützungskasse abgedeckt. 3. Lage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist insgesamt als gut zu bezeichnen. 3.1 Ertragslage Die Betriebsleistung reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -2.041 bzw. um -4,7 %, da insbesondere im Neuwagengeschäft Verringerungen zu verzeichnen waren. Der Betriebsaufwand reduzierte sich korrespondierend zur gestiegenen Betriebsleistung im Berichtsjahr um TEUR -125 bzw. -0,3 %. Ursächlich dafür waren insbesondere der gesunkenene Materialeinsatz und die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens belaufen sich auf TEUR 245. Die betriebswirtschaftlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 320 auf TEUR 1.847 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Raumkosten sowie Werbe- und Reisekosten. Das Betriebsergebnis, als Differenz aus der Betriebsleistung und dem Betriebsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR -1.916 gesunken. Per Saldo ergibt sich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 485. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss in geplanter Höhe von TEUR 207, der um TEUR -1.426 geringer als im Vorjahr ausfällt. Dies entspricht einer Umsatzrentabilität von 0,5 % (Vj. 3,8 %). 3.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist geordnet und entwickelte sich im Jahr 2023 planmäßig. Liquiditätsengpässe waren im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt gegeben und zeichnen sich für das begonnene Geschäftsjahr nicht ab. Guthaben bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 406 (Vj. TEUR 977). Die Geldmittelflüsse teilen sich auf in die Bereiche: laufende Geschäftstätigkeit (TEUR -7.408), Investitionstätigkeit (TEUR -1.083) sowie Finanzierungstätigkeit (TEUR -674). Somit veränderte sich der Finanzmittelfonds, welcher aus den liquiden Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten besteht, um TEUR -9.165. Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 3.3 Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.918 bzw. 74,2 % erhöht. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unsere Verbindlichkeiten sind stabil. Der Vorratsbestand hat sich um TEUR 7.492 auf TEUR 14.934 erhöht. Er beinhaltet überwiegend Gebraucht- und Neufahrzeuge. Die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.428 (Vj. TEUR 1.523) entsprechen 7,7 % der Bilanzsumme (Vj. 14,3 %). Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die flüssigen Mittel (TEUR 406) betreffen Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände zum Bilanzstichtag. Sie reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -571. Zum Bilanzstichtag weisen wir ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.453 auf. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 23,9 %. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen betriebliche Steuern, Personalkosten, Aufbewahrungspflicht sowie Gewährleistungen und reduzierten sich um TEUR -299. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 376 (Vj. TEUR 260) bzw. 2,0 % (Vj. 2,4 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Durch ein permanentes Finanzcontrolling werden die Ergebnisse überwacht. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche mit Analyse der Abweichungen gewährleisten eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen des Marktes. Sämtliche Auswertungen und Analysen werden dem Gesellschafter regelmäßig und zeitnah vorgelegt. Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis, Vorratsbestand sowie Liquiditätsstand. 4. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht 4.1 Prognosebericht Grundsätzlich gesehen, kann das nichtvorhersehbare Konsumentenverhalten und die veränderte Markenwahrnehmung sowohl Chancen als auch Risiken bergen. Die Umsatzerlöse mit einem Rückgang in Höhe von -7 % konnten wir mit einem tatsächlichen Rückgang von -4,7 % etwas besser als erwartet gestalten. Aufgrund der stärker als geplanten Kostensteigerungen ergab sich für das Berichtsjahr eine geringere Umsatzrendite (0,5 %) als die Prognostizierte (2,5 %). Auch 2024 werden wir vor großen Herausforderungen stehen, der Fachkräftemangel, mangelnde wirtschaftliche Aussichten zwecks schlechter Politik, hohe Zinsen und der Druck der Hersteller werden sich negativ auf den Markt auswirken. Höhere Kosten im Personalwesen, sowie bei Anlage- und Sachbezügen werden dazu beitragen, hohe Ergebnisse nicht mehr erreichen zu können. Nach einem schwächeren Jahr 2023, ist für das Jahr 2024 ein Wachstum von rund 5 % zu erwarten. Bei den Verkäufen der Marke Kia wird das Umsatzergebnis durch die Lieferfähigkeit der anderen Hersteller wiederrum schrumpfen. Die Geschäftsleitung geht deshalb bei Kia-Fahrzeugen von einem Umsatzminus in Höhe von 8 % aus. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung für 2024 aber mit steigernden Umsätzen durch gestiegene Fahrzeug- und Werkstattpreise von rund 5 % und einer Umsatzrendite aufgrund stärker steigender Kosten von rund 1 %. 4.2 Risikobericht Im Jahr 2024 steht die KFZ-Branche vor erheblichen Herausforderungen, die sich negativ auf die Marktentwicklung auswirken könnten: Die aktuelle politische Lage verunsichert die Kunden zunehmend. Unklare und wechselnde politische Entscheidungen wie z.B. die schnelle und vorzeitige Beendigung der Umweltprämie am 16.12.2023 erschweren die Planungssicherheit und beeinflussen das Kaufverhalten negativ. Anhaltend hohen Zinsen und die steigenden Preise belasten sowohl die Kaufkraft der Verbraucher als auch die Finanzierungsmöglichkeiten für Neufahrzeuge. Dies führt zu einer Zurückhaltung bei größeren Anschaffungen und einem Rückgang der Verkaufszahlen. Ein großes Risiko ist auch der zunehmende Fachkräftemangel, der eine erhebliche Herausforderung für sämtliche Betriebe darstellt. Dies ist auch den hohen Sozialleistungen für nicht erwerbstätige Personen zuzuordnen. Ein qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten wird spürbar schwieriger und führt immer mehr zu Engpässen im Service und im Verkauf. Wir glauben allerdings, dieses Risiko aufgrund unseres guten Betriebsklimas minimieren zu können. Weitere Risiken werden die geopolitischen Spannungen und Kriege im Nahen Osten sowie der fortdauernde Russland-Ukraine-Konflikt sein, die erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und die Energiepreise haben. Diese geopolitischen Spannungen führen ebenfalls zu Unsicherheiten auf den Märkten und beeinträchtigen das Kaufverhalten. Diese Faktoren zusammen führen zu einer angespannten Lage in der KFZ-Branche, die sowohl kurzfristige als auch langfristige Strategien zur Risikominimierung und Anpassung erfordern. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Bankguthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Absicherung gegen das Liquidationsrisiko werden Autos erst nach Zahlung an den Kunden übergeben. 4.3 Chancenbericht Unsere Mitarbeiter haben wieder herausragende Leistungen erbracht und unseren Kunden einen besonderen und zuvorkommenden Service gegeben. Wir sind daher stolz, solche Mitarbeiter im Unternehmen zu haben, welche mit uns gemeinsam auch die zukünftigen Herausforderungen des Marktes mit all den digitalen Prozessen meistern. Die Geschäftsleitung wird daher die hohe Fachkompetenz unserer Mitarbeiter auch zukünftig weiter fördern. Daher werden wir weiterhin in Schulungsmaßnahmen investieren, um auf qualitätsfundierte und motivierte Mitarbeiter bauen zu dürfen. Weiterhin sind wir bestrebt, für den Kunden den besten Service anbieten zu können. Wir werden unsere Kunden noch bedarfsgerechter bedienen, um für diese den größtmöglichen Nutzen zu realisieren. Dadurch, dass die GmbH ein reiner Familienbetrieb ist, profitieren Mitarbeiter und Kunden durch kurze Entscheidungswege und schnellem reagieren bei Problemen. Ein weiterer Punkt spricht auch für den Neubau des neuen Autohauses, das viele neue Kunden anzieht. Die modernen und großzügigen Ausstellungsräume wirken einladend und bieten eine angenehme Atmosphäre für Kunden, die sich über die neuesten Modelle informieren möchten. Auch zahlreichende Parkmöglichkeiten und 25 Lademöglichkeiten, die durch eine eigene PV Anlage betrieben werden, erleichtern den Kunden den Besuch und steigern die Attraktivität des Autohauses. Dies ist besonders wichtig, da die Elektromobilität weiter an Bedeutung gewinnt. Durch die neue geräumige Werkstatt können mehr Hebebühnen für eine bessere Auslastung sorgen und ermöglichen es, mehr Fahrzeuge gleichzeitig zu warten und zu reparieren. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und steigert die Effizienz des Werkstattbetriebs. Eine positive Entwicklung der Elektromobilität, insbesondere durch die höheren Reichweiten und verbesserte Technik, zieht neue und umweltbewusste Kunden an und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten im Verkauf und im Service. Diese Chancen bieten eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 und tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Autohauses zu steigern. Unser Ziel ist es, noch digitaler, innovativer und moderner für unser Kunden und Mitarbeiter zu werden.
Landshut, 22.11.2024 gez.
Johann Dorn
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich bei TEUR 30 (Vj. TEUR 697) um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 3.2 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß den Anforderungen des § 284 Abs. 3 HGB sind dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. 3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Urlaubs- und Überstundenrückstellungen, Archivierungsrückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen sowie Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten enthalten. 3.4 Angabe zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 7.741 durch Pfandrechte an beweglichen Sachen gesichert. TEUR 1.300 sind durch Buchgrundschuld sowie Bürgschaften gesichert. 3.5 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in unten genannter Höhe enthalten.
3.6 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften in Höhe von EUR 5.950.000. Es handelt sich dabei um ein aufgenommenes Darlehen zur Finanzierung des Autohauses, das wiederum an die Autohaus Dorn GmbH verpachtet wird. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag auf EUR 5.672.229,17. Die Autohaus Dorn GmbH hat die Mithaftung für das Darlehen in Form einer Bürgschaft übernommen. Mit einer Inanspruchnahme aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers ist nicht zu rechnen. 3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 416 (Vj. TEUR 615) sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen. Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.998 (Vj. TEUR 1.183). 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Personalaufwand Von den Personalaufwendungen entfallen EUR 45.021 (Vj. EUR 49.278) auf Aufwendungen aus der betrieblichen Altersversorgung. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Bezüge verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. 5.4 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 208 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Landshut, 22.11.2024 gez. Johann Dorn, Geschäftsführer AnlagespiegelAutohaus Dorn GmbH
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Dorn GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Dorn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Dorn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, 12.12.2024 Dr.
Küffner & Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Thomas Küffner, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Peter Alavi Dehkordi, Wirtschaftsprüfer |
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