BOENDGEN - BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH

Von-Coels-Straße 342, 52080 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 2057
Eingetragen
10.3.1980
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, Handel von und mit Baumaterialien, Bedachungsartikeln und ähnlichen Gegenständen, der Betrieb von Baustoffmärkten, sowie der Handel mit Waren aller Art, weiterhin die Durchführung von Transporten. Die Gesellschaft ist zu allen branchenverwandten Tätigkeiten befugt. Sie kann branchenverwandte Unternehmungen oder Beteiligungen an solchen Unternehmungen erwerben sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten, soweit die rechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Felix Kürten
seit 11.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Christina Boendgen
Aachen
640.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BOENDGEN - BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die allgemeine Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft umfasst den Handel mit Baumaterialien aller Art, bestimmt für den Tief- und Straßenbau, den Hoch- und Innenausbau, den Handel mit Bedachungsartikeln sowie den Handel und Transport von losem Zement. Unsere Gesellschaft betreibt das Geschäft vom Hauptsitz in Aachen-Eilendorf sowie zusätzlich zwei Niederlassungen in Aachen und Niederzier aus, denen jeweils ein Baumarkt angeschlossen ist. An diesen Standorten steht eine Lagerfläche von insgesamt fast 50.000 qm zur Verfügung. Unsere Gesellschaft wurde im Jahr 1910 als Großhandel in Baumaterialien, Bergwerks- und Hüttenprodukten gegründet und ist in der jetzigen Rechtsform seit 1980 ein kompetenter und vertrauenswürdiger Partner für unsere Kunden.

Die Geschäftstätigkeit wird hauptsächlich in den geographischen Regionen dieser Niederlassungen ausgeführt. Dadurch besteht auch eine wirtschaftliche Abhängigkeit von der bauwirtschaftlichen Lage in diesen Gebieten. Der Export-Anteil in die grenznahen Gebiete der Niederlande und Belgien lag im Jahr 2023 bei insgesamt 2,4% (Vorjahr 1,7%).

Zu unserem Kundenkreis zählen hauptsächlich Hoch- und Tiefbauunternehmen, Bedachungsfirmen, Betonwaren- und Betonwerke der privaten Wirtschaft sowie private Abnehmer. Der restliche Anteil entfällt auf Industrie- und Kleinbetriebe.

B. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Liquiditätssituation. Im Anhang haben wir die Ursachen hierfür und die bereits eingeleiteten Maßnahmen dargestellt. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweisen wir auf Angabe 18 im Anhang.

C. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage

Das operative Ergebnis des Jahres 2023 (EBIT) schließt mit -2.363 T€ ab. Das Jahresergebnis wird mit -2.475 T€ ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die Umsatzerlöse um 16,5%. Der höchste Umsatzanteil wurde dabei mit 31% beim Hochbau und 26% mit Privatkunden erzielt. Der Bereich Bedachung machte einen Anteil von 15% und Tiefbau mit Garten- und Landschaftsbau 16% aus. Der Umsatz im Bereich Silozement-Transporte lag bei 11%.

Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ist durch einen im Wesentlichen unveränderten Geschäftsverlauf geprägt.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 16.730 20.033 -3.303 -16,5
Materialaufwand 14.339 15.007 -668 -4,5
Personalaufwand 3.252 3.204 48 1,5
sonstige Erträge 102 213 -111 -52,1
sonstige Aufwendungen 1.299 1.347 -48 -3,6
Betriebsergebnis -2.363 430 -2.793 -649,5
Zinsergebnis -72 -52 -20 38,5
Steuerergebnis -40 -19 -21 110,5
Jahresergebnis -2.475 359 -2.834 -789,4

Das Betriebsergebnis hat sich wesentlich verschlechtert. Ursache waren hauptsächlich der Umsatzrückgang von 16,5% sowie eine wesentliche Abwertung der Materialbestände. Die Personalkosten befinden sich auf dem Niveau des Vorjahres, beinhalten aber im Gegensatz zu den Vorjahren Aufwendungen für Abfindungen aufgrund betriebsgedingter Kündigungen im Berichtsjahr. Die sonstigen Aufwendungen sind um 48 T€, die sonstigen betrieblichen Erträge um 111 T€ gesunken. Das ausgewiesene Steuerergebnis beinhaltet ausschließlich die sonstigen Steuern. Die Besitzgesellschaft Boendgen GmbH & Co. KG hat für das Geschäftsjahr 2023 wiederum einen befristeten Pachtverzicht ausgesprochen.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr (33,7%) durch den erheblichen Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres auf 2 T€ reduziert. Die Bilanzsumme verringerte sich um 1.983 T€ oder 27%. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen von 192 T€ betrafen insbesondere den betrieblichen Fuhrpark. Die Wertberichtigungen auf Forderungen erhöhten sich um 149 T€. Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 153 T€. Durch Abflüsse aus der Investitionstätigkeit (156 T€) sowie Zuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit (358 T€) ergab sich eine leichte Veränderung der kurzfristigen liquiden Mitteln von 49 T€.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.221 1.355 -134 -9,9
Vorräte 2.441 4.145 -1.704 -41,1
Liefer- und Leistungsforderungen 1.038 1.124 -86 -7,7
Passiva
Eigenkapital 2 2.478 -2.476 -99,9
Fremdkapital langfristig 204 179 25 14,0
Fremdkapital kurzfristig 5.159 4.691 468 10,0
Bilanzsumme 5.365 7.348 1.983 -27,0

Das Anlagevermögen ist durch die vorgenommenen Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr planmäßig um 134 T€ gesunken. Die Vorräte weisen gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung um 1.704 T€ auf, die im Wesentlichen auf Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag beruhen.

Das Eigenkapital weist durch den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag eine entsprechende Veränderung gegenüber dem Vorjahr aus. Das langfristige Fremdkapital umfasst Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Entwicklung der Niederlassungen

Wir erfassen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsätze in den einzelnen Niederlassungen sowie im Einsatz der Silofahrzeuge sowie Kies-Transporte. Im Kostenbereich werden vor allem die Personal- und Kfz-Kosten als größte Aufwandsbereiche besonders ausgewertet und gesteuert.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als nicht zufriedenstellend ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr unverändert bei allen Lieferverbindlichkeiten, soweit dies seitens der Lieferanten eingeräumt wurde, Skontoabzüge realisieren.

D. Zweigniederlassungsbericht

Unsere Gesellschaft verfügt neben dem Hauptsitz in Aachen-Eilendorf über inländische Niederlassungen in Aachen und Düren-Niederzier. In drei Baufachmärkten bieten wir eine kompetente und persönliche Beratung, die Belieferung von Baustoffen und Baumaterialien sowie zahlreiche unterstützende Dienstleistungen an. Natürlich haben wir für jedes Bauvorhaben auch die passenden Produkte auf Lager. Jeder Fachbereich des Bauwesens wird mit einer großen Auswahl von Produkten von marktführenden Herstellern abgedeckt, welche die Ansprüche von Selbermachern und auch von Profis erfüllen.

E. Prognosebericht

Mit einem Kauf- und Übertragungsvertrag haben wir im Dezember 2023 den Teilbetrieb Baustoffhandel im Wege eines Asset-Deals durch Übertragung aller zu diesem Teilbetrieb gehörenden Bestandteile mit Wirkung zum Mai 2024 verkauft und übertragen. Ab Mai 2024 werden sich demnach die Umsatzerlöse und die damit zusammenhängenden Aufwendungen sehr deutlich reduzieren. Wir gehen davon aus, dass wir mit dem verbliebenen Teilbetrieb Silo-Zement-Kies-Geschäft ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften werden.

F. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Ziel unseres Risikomanagements ist die Sicherstellung, durch Kontrollen und Maßnahmen einen effizienten und wirtschaftlichen Betriebsablauf zu erreichen und die Sicherheit von Personen (Kunden, Besucher etc.), Mitarbeitern, Sachen, Vermögenswerten und der Umwelt zu gewährleisten.

Liquiditätsrisiken

Der flexible Einkauf von größeren Warenmengen sowie die Bezahlungen von Lieferantenrechnungen unter Ausnutzung von Skonto- und Rabattmöglichkeiten erfordern die Bereithaltung einer permanenten Liquidität. Die hierfür notwendigen Informationen werden von der Geschäftsleitung täglich beurteilt und notwendige Entscheidungen getroffen. Hierfür steht ein Kreditrahmen durch die Hausbank bereit.

Risiken bei Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft ist bezüglich ihrer Finanzinstrumente, die im Geschäftsjahr im Wesentlichen die liquiden Mittel, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Verbindlichkeiten betreffen, insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt:

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Diesem Risiko wird durch eine entsprechende Kontrolle der Zahlungseingänge und der Überwachung der Fälligkeit der Forderungen sowie hinterlegten Kunden-Kreditrahmen begegnet. Bei Zahlungsverzug werden entsprechende Maßnahmen wie Berechnung von Verzugszinsen, die Beschränkung oder Einstellung von Lieferungen sowie, falls erforderlich, weitere außergerichtliche und gerichtliche Schritte unternommen. Dem Ausfallrisiko wird durch die Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Beschaffungsrisiken

Um den Ausfall von bedeutenden Lieferanten zu vermeiden, werden grundsätzlich alternative Beziehungen zu anderen Firmen unterhalten. Zur Senkung des Risikos einer Unterbrechung der Logistikkette werden wesentliche Produkte in größeren Mengen auf Lager gehalten oder frühzeitig Bestellungen ausgelöst.

Bei der Beschaffung der Ware unterliegt unsere Gesellschaft unter anderem dem Risiko steigender Einkaufspreise für Artikel mit einem hohen Anteil an Rohöl, Kupfer oder Stahl aufgrund der auf den internationalen Rohstoffmärkten stark schwankenden Preise. Zur Verbesserung der Einkaufs-Situation hat sich unsere Gesellschaft im Jahr 2014 einer Einkaufs-Kooperation mit insgesamt 75 Baustofffachhändlern angeschlossen.

Preissteigerungen, Lieferfähigkeit, Treibstoffkosten

Die sich 2023 sehr häufig verändernden Einkaufspreise konnten wir weitgehend an unsere Kunden weitergeben. Es gab keine Streitigkeiten über nachträglich angepasste Verkaufspreise. Die "force-major"-Regel wurde von allen Kunden akzeptiert. Aufgrund der extrem schwankenden Dieselpreise wurde der eingeführte indexierte "Diesel-Preiszuschlag" beibehalten.

Personal

Die Neueinstellung von qualifiziertem Personal, auch im Bereich Lager und insbesondere LKW-Fahrer stellte uns vor große Herausforderungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam noch ein erhöhtes Maß an krankheitsbedingten Ausfällen hinzu.

Durch den Verkauf des Teilbetriebs Baustoffhandel zum Mai 2024 wurde eine Reduzierung der Mitarbeiteranzahl erforderlich. Wir haben uns verpflichtet, auf Basis eines Erwerber- und Sanierungskonzeptes eine Anzahl von Arbeitsverhältnissen vor dem Übertragungsstichtag zu beenden. Die Arbeitsverhältnisse von weiteren Mitarbeitern enden im Jahr 2024 durch Befristungsablauf, Kündigung innerhalb der Probezeit, Ende der Altersteilzeit oder Renteneintritt.

Für einen Teil der Mitarbeiter wurden bereits im Berichtsjahr betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen und hierzu ergänzende Vereinbarungen getroffen. Für einen weiteren Teil der Mitarbeiter erfolgte dies im Jahr 2024. Alle Arbeitsverhältnisse wurden von uns oder vom Erwerber des Teilbetriebs fortgeführt oder wurden einvernehmlich beendet. Gerichtliche oder außergerichtliche Verfahren sind in keinem Fall anhängig.

Chancen

Durch die Reduzierung unserer Tätigkeit auf den Bereich Silo-Zement-Kies-Geschäft sehen wir die Chance auf eine strukturelle Neuausrichtung der Gesellschaft und die Aussicht auf eine deutliche Verbesserung unserer Ertragslage. Wir gehen davon aus, dass sich im nächsten Geschäftsjahr alle relevanten Größen des Jahresabschlusses ebenso deutlich reduzieren werden wie Umfang und Gefährdungspotentiale der Risiken. Trotzdem werden wir weiterhin die Perspektiven und die Entwicklung des Unternehmens, die wir als erfolgversprechend einstufen, verantwortungsbewusst beobachten und steuern.

 

Aachen, im Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Klaus Kürten

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.688,00 70.777,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.501,06 1.279.233,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.441.064,60 4.144.957,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.617.335,60 1.810.095,38
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 78.651,39 29.953,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.682,12 8.076,02
5.364.922,77 7.348.092,03

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Gewinnvortrag 877.933,08 518.632,08
III. Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss -2.475.537,63 359.301,00
B. Rückstellungen 436.717,00 101.927,00
C. Verbindlichkeiten 4.925.810,32 4.768.231,95
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 825.295,27 € (764.399,47 €)
- davon aus Steuern 125.367,06 € (153.121,64 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 € (33.220,05 €)
5.364.922,77 7.348.092,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

BOENDGEN - BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH

Aachen

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 2.492.904,38 5.239.262,92
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.733.449,22 -2.589.762,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -519.043,07 -614.365,46
- davon für Altersversorgung -15.848,20 € (-20.061,37 €) -3.252.492,29 -3.204.127,97
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -315.712,81 -282.253,87
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.299.067,42 -1.346.759,39
5. Erträge aus Beteiligungen 10.957,86 23.847,84
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.665,81 8.453,31
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen 335,00 € (225,00 €)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -84.917,56 -59.687,77
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen 0,00 € (0,00 €)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern -2.435.662,03 378.735,07
10. Sonstige Steuern -39.875,60 -19.434,07
11. Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss -2.475.537,63 359.301,00

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

(1) ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Firma: BOENDGEN - BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH
Sitz: Aachen
Handelsregister: Amtsgericht Aachen, HR B 2057

(2) AUFSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(3) STETIGKEIT

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unverändert unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

(4) IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

(5) SACHANLAGEN

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode vermindert.

Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

(6) FINANZANLAGEN

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

(7) VORRÄTE

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

(8) FORDERUNGEN, SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Bei den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich ausschließlich um Forderungen entsprechend der allgemeinen Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr.

(9) RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

(10) VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(11) VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu1 J. 1 bis 5 J. mehr als 5 J.
(Vorjahr) TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 825,3 621,4 203,9 0,0
(764,4) (585,1) (179,3 ) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 725,4 725,4 0,0 0,0
(904,9) (904,9) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.365,0 3.365,0 0,0 0,0
(3.084,2) (3.084,2) (0,0) (0,0)
Summe 4.915,7 4.711,8 203,9 0,0
(4.753,5) (4.574,2) (179,3) (0,0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 325,3 T€ (Vorjahr 264,4 T€) durch Sicherungsübereignung von beweglichen Vermögensgegenständen gesichert. Für die übrigen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft keine Sicherheiten gestellt.

(12) Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf

Personalkosten 407 T€
Abschluss- und Prüfungskosten 23 T€
Übrige 7 T€.

(13) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 2.102 T€ (Vorjahr 2.167 T€). Diese betreffen wie im Vorjahr Darlehen, die Gesellschafter der Boendgen Baustoffe Bedachungsartikel GmbH zur Verfügung gestellt haben, sowie darauf entfallene Zinsverbindlichkeiten.

Sonstige Pflichtangaben

(14) Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 65 Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigt. Hiervon entfielen 23 (alle in Vollzeit) Arbeitnehmer auf den gewerblichen und 42 Arbeitnehmer auf den kaufmännischen Bereich. Außerdem waren durchschnittlich fünf Auszubildende beschäftigt.

(15) Zum Geschäftsführer waren im Jahr 2023 bestellt:

 

Herr Josef Boendgen, Kaufmann, Aachen

 

Herr Klaus Kürten, Industriefachwirt, Aachen

Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt, Herr Boendgen ist zusätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(16) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

(17) Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

(18) Die Gesellschaft befindet sich durch die unbefriedigende Ertragssituation in einer angespannten Liquiditätssituation, der die Gesellschafter bei Bedarf durch ausreichende finanzielle Stützungsmaßnahmen begegnen, um die Gesellschaft nach wie vor in die Lage zu versetzen, sämtliche Verbindlichkeiten termingerecht und betragsgenau zu erfüllen und bei allen Lieferverbindlichkeiten, soweit dies seitens der Lieferanten eingeräumt wurde, Skontoabzüge zu realisieren. Sollte die Gesellschaft aber nicht in der Lage sein, die Ertragssituation nachhaltig zu verbessern und ein positives Jahresergebnis zu erzielen, wäre die Gesellschaft für die Zukunft wieder auf Kapitalerhöhungen oder Stützungsmaßnahmen ihrer Gesellschafter angewiesen.

 

Aachen, den 30. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Klaus Kürten

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

(1) ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Firma: BOENDGEN - BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH
Sitz: Aachen
Handelsregister: Amtsgericht Aachen, HR B 2057

(2) AUFSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(3) STETIGKEIT

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unverändert unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

(4) IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

(5) SACHANLAGEN

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode vermindert.

Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

(6) FINANZANLAGEN

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

(7) VORRÄTE

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

(8) FORDERUNGEN, SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Bei den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich ausschließlich um Forderungen entsprechend der allgemeinen Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr.

(9) RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

(10) VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(11) VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu1 J. 1 bis 5 J. mehr als 5 J.
(Vorjahr) TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 825,3 621,4 203,9 0,0
(764,4) (585,1) (179,3 ) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 725,4 725,4 0,0 0,0
(904,9) (904,9) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.365,0 3.365,0 0,0 0,0
(3.084,2) (3.084,2) (0,0) (0,0)
Summe 4.915,7 4.711,8 203,9 0,0
(4.753,5) (4.574,2) (179,3) (0,0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 325,3 T€ (Vorjahr 264,4 T€) durch Sicherungsübereignung von beweglichen Vermögensgegenständen gesichert. Für die übrigen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft keine Sicherheiten gestellt.

(12) Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf

Personalkosten 407 T€
Abschluss- und Prüfungskosten 23 T€
Übrige 7 T€.

(13) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 2.102 T€ (Vorjahr 2.167 T€). Diese betreffen wie im Vorjahr Darlehen, die Gesellschafter der Boendgen Baustoffe Bedachungsartikel GmbH zur Verfügung gestellt haben, sowie darauf entfallene Zinsverbindlichkeiten.

Sonstige Pflichtangaben

(14) Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 65 Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigt. Hiervon entfielen 23 (alle in Vollzeit) Arbeitnehmer auf den gewerblichen und 42 Arbeitnehmer auf den kaufmännischen Bereich. Außerdem waren durchschnittlich fünf Auszubildende beschäftigt.

(15) Zum Geschäftsführer waren im Jahr 2023 bestellt:

 

Herr Josef Boendgen, Kaufmann, Aachen

 

Herr Klaus Kürten, Industriefachwirt, Aachen

Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt, Herr Boendgen ist zusätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(16) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

(17) Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

(18) Die Gesellschaft befindet sich durch die unbefriedigende Ertragssituation in einer angespannten Liquiditätssituation, der die Gesellschafter bei Bedarf durch ausreichende finanzielle Stützungsmaßnahmen begegnen, um die Gesellschaft nach wie vor in die Lage zu versetzen, sämtliche Verbindlichkeiten termingerecht und betragsgenau zu erfüllen und bei allen Lieferverbindlichkeiten, soweit dies seitens der Lieferanten eingeräumt wurde, Skontoabzüge zu realisieren. Sollte die Gesellschaft aber nicht in der Lage sein, die Ertragssituation nachhaltig zu verbessern und ein positives Jahresergebnis zu erzielen, wäre die Gesellschaft für die Zukunft wieder auf Kapitalerhöhungen oder Stützungsmaßnahmen ihrer Gesellschafter angewiesen.

 

Aachen, den 30. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Klaus Kürten

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 405.268,15 0,00 0,00 405.268,15
II. Sachanlagen 2.918.963,36 192.186,31 94.500,00 3.016.649,67
III. Finanzanlagen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
Summen 3.329.231,51 192.186,31 94.500,00 3.426.917,82
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 334.491,15 18.089,00 0,00 352.580,15
II. Sachanlagen 1.639.730,30 297.623,81 84.205,50 1.853.148,61
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summen 1.974.221,45 315.712,81 84.205,50 2.205.728,76
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.688,00 70.777,00
II. Sachanlagen 1.163.501,06 1.279.233,06
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
Summen 1.221.189,06 1.355.010,06

Bescheinigung

An die BOENDGEN- BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH, Aachen.

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang - und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BOENDGEN-BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der BOENDGEN-BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BOENDGEN-BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf Angabe 18 im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt B des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Wie in Angabe 18 und Abschnitt B dargelegt, deutet diese Situation auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 II S. 3 HGB darstellt. Meine Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Angaben. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Angaben gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Mönchengladbach, den 25. Oktober 2024

Peter Koch, Wirtschaftsprüfer

Feststellung und Beschluss über die Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss der BOENDGEN-BAUSTOFFE BEDACHUNGSARTIKEL GmbH, Aachen, wurde in der vorgelegten Form in der Gesellschafterversammlung vom 20. November 2024 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

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