Abwicklungsgesellschaft ME GmbH
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Moll Maschinenbau GmbHLeiblfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtINHALT A. Darstellung von Branche und Geschäftsverlauf 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Geschäftsergebnis 4. Produktion 5. Beschaffung 6. Investitionen 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben 8. Personal- und Sozialbereich 9. Umweltschutz 10. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr B. Darstellung der Lage 1. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - Allgemeines 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Rechtliche und Betriebliche Risiken - Risikomanagement 2. Chancen der Gesellschaft E. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht 2. Forschungs- und Entwicklungsbericht 3. Geschäftsführung und Aufsichtsrat A. Darstellung von Branche und Geschäftsverlauf 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau war 2008 insgesamt ein weiteres gutes Jahr - trotz des schlechten vierten Quartals. Die deutsche Maschinenproduktion wuchs 2008 real um 5,4% auf 194 Milliarden Euro, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Die Kapazitätsauslastung der Branche lag zur Jahreswende im Schnitt bei 88,9% (Ende 2007: 92%). Die Exporte kletterten 2008 nominal um schätzungsweise 8% auf 147 Milliarden Euro (2007: 136 Milliarden Euro). Im vierten Quartal waren die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bereits sehr deutlich spürbar: Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Dezember 2008 um real 40% unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 39%. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 41% im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2008 ergibt sich insgesamt ein Minus von 29% im Vorjahresvergleich. Das Inland verlor 28%, das Ausland ging um 30% zurück. Laut VDMA ist das vierte Quartal 2008 damit das schlechteste Quartalsergebnis seit 1958. Die gesamtwirtschaftliche Lage war bereits seit Mitte 2008 geprägt durch die weltweite Wirtschaftskrise, deren tatsächliches Ausmaß und Dauer derzeit noch nicht absehbar sind. Nachfolgend einige ausgewählte Indikatoren zur gesamtwirtschaftlichen Lage, veröffentlicht vom Bundesverband der deutschen Industrie e.V.:
2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Wirtschaftsjahr 2008 konnte ein Umsatz von 78,1 Mio. EUR realisiert werden, dies entspricht einer Steigerung um rund 50%. Die Gesamtleistung verbesserte sich von 57,8 Mio. EUR auf 67,7 Mio. EUR (+17%). Durch steigende Fremdleistungs- und Materialkosten pendelte sich der Rohertrag (Gesamtleistung zuzüglich ordentlicher betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand) auf 16,3 Mio. EUR ein, dies entspricht einer absoluten Steigerung um 3,7 Mio. EUR sowie einer relativen Erhöhung um 29,2%. Es wird für das Jahr 2009 trotz weltweiter Wirtschaftskrise mit einem weiteren Umsatzzuwachs gerechnet, da von einem Investitionsdruck am Markt auszugehen ist. Dennoch ist eine Verbesserung der Margen derzeit nicht in Sicht. Der Preisdruck wird sich fortsetzen und nur bedingt an die Sublieferanten weitergegeben werden können. Trotzdem konnte 2008 durch Optimierungsmaßnahmen im Einkauf und der gesamten Wertschöpfungskette der Rohertrag von 21,8% der Betriebsleistung im Jahr 2007 auf 24% gesteigert werden. 2008 konnte die Verbreiterung der Kundenstruktur erfolgreich fortgesetzt werden. Im Zuge der Akquisition von Großaufträgen bei einer größeren Anzahl von Auftraggebern in der Automobilindustrie wurden auch internationale Projekte abgeschlossen. Die Auftragsreichweite dieser Projekte liegt bei 6 bis 12 Monaten. Umsatz und Betriebsleistung in EUR:
Umsatzverteilung 2008 auf die Fertigungsbereiche
Auftragseingang/ Auftragsbestand Das Segment Systemlösungen für die Förder- und Montagetechnik wies im Jahr 2008 einen guten Auftragsbestand auf, der auch in die Jahre 2009 und 2010 hineinwirkt. Das Geschäftsfeld Prüftechnik wies einen durchschnittlichen Auftragsbestand auf. Aufgrund der laufenden Projekte in der Automobilindustrie lässt sich weiterhin auf einen steigenden Bedarf im Jahr 2009 schließen. In der Sparte Verfahrenstechnik, die seit Januar 2005 in die Moll Maschinenbau integriert ist, wurde über das Jahr 2008 hinweg eine positive Tendenz bezüglich des Auftragseinganges als auch in der Abwicklung der Projekte festgestellt. Wir gehen von einer weiteren steigenden Entwicklung aus. Der zum 31.12.2008 vorhandene Auftragsbestand wird in den kommenden 12 Monaten und darüber hinaus abgearbeitet. Marktposition und Absatzbereich Die Marktposition und der Absatzbereich konnten 2008 durch folgende Aktivitäten weiter ausgebaut und gefestigt werden:
3. Geschäftsergebnis Das im Jahr 2008 ausgewiesene Geschäftsergebnis zeigt eine positive Entwicklung - der Jahresgewinn beläuft sich auf 1.203.566,69 Euro und liegt damit um 129,36% über dem Vorjahresgewinn. Gemessen am Budget für 2008 ist das Geschäftsergebnis äußerst zufriedenstellend, da das Planergebnis um 17,5% übertroffen werden konnte. Dies lag insbesondere an Verbesserungen in der Projektabwicklung, proaktiver Planung, Einkaufserfolge infolge der Reorganisation im Einkauf und striktes Projektcontrolling. 4. Produktion Unser Betrieb ist vor allem auf den Bau von Individualanlagen in den Bereichen Fördertechnik, Sondermaschinen, Verfahrenstechnik und Prüftechnik spezialisiert. Die Leistungsbreite und Fertigungstiefe wurde im Jahr 2008 weiter optimiert. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Konstruktion und dem Engineering über den kompletten Bau von den Kundenwünschen entsprechend individuell gefertigten Maschinen und Anlagen, von der Installation und Inbetriebnahme der Anlage vor Ort, über die professionelle Einweisung der Mitarbeiter. Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen wurden auf allen Fertigungsstufen gesetzt. Die geforderte hohe Qualität wird durch Standards und Geschäftsroutinen abgesichert. Die Produktionskapazitäten wurden im Geschäftsjahr 2008 voll ausgelastet. Eine temporäre Verknappung von Mitarbeiterkapazitäten wurde durch ausreichende Fremdleistungen ausgeglichen. 5. Beschaffung Durch unseren zentralen Einkauf, der im Berichtsjahr durch gezielte Maßnahmen weiter optimiert wurde, und durch das Projektmonitoring entstanden 2008 keine Engpässe im Bereich der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie zugekauften Fremdleistungen. Der Preisdruck im Absatzbereich konnte allerdings nicht in adäquatem Ausmaß an die Beschaffungsseite weitergegeben werden. 6. Investitionen Die Investitionen (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) im abgelaufenen Berichtsjahr liegen bei ca. 107% der Abschreibungen des Anlagevermögens. Es werden kontinuierlich Investitionen getätigt, die zur Optimierung der Produktivitätssteigerung führen. Nähere Details sind dem Anhang zu entnehmen. 2009 sind Investitionen in der Höhe von TEUR 650 geplant. Die Größenordnung wird in etwa bei jener von 2008 liegen und aus dem laufenden Cash Flow finanziert werden. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung basierte im Berichtjahr auf Eigenmitteln - somit auch aus dem Cashflow - bzw. auf in Anspruch genommener Fremdfinanzierung im Zusammenhang mit Kundenanzahlungen, Lieferantenverbindlichkeiten, Bankverbindlichkeiten, Bankgarantien (Avalkredite) etc. Finanzderivate wurden nicht eingesetzt. Im Geschäftsjahr 2008 waren insbesondere die Umstrukturierung mit professioneller externer Unterstützung, Fertigungsanlagen (z.B. Fräsmaschine) und Verbesserungsmaßnahmen im IT Bereich zu finanzieren. Die wesentlichen Finanzierungsvorhaben für das kommende Geschäftsjahr bestehen im weiteren Aufbau der neuen Standorte, deren IT Vernetzung mit der Muttergesellschaft und in Investitionsmaßnahmen im Bereich der Fertigung. 8. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand wurde auf Grund der steigenden Nachfrage insbesondere in den Bereichen höherer Qualifikationen im Jahr 2008 weiter aufgebaut. Der Mitarbeiterstand von Moll Maschinenbau und Engineering stieg von 175 Mitarbeitern im Dezember 2007 auf insgesamt 194 Mitarbeiter im Dezember 2008. Damit waren im Geschäftsjahr 2008 durchschnittlich 183 Mitarbeiter bei Moll beschäftigt. Davon entfielen 154 Mitarbeiter auf die Moll Maschinenbau und 29 auf die Moll Engineering. Die Entwicklung der Mitarbeiteranzahl im Jahresverlauf ist im Schaubild unten dargestellt. Moll Maschinenbau und Engineering zählt mit den derzeit 194 Mitarbeitern zu den international führenden Unternehmen im Bereich Fördertechnik und des Sondermaschinenbaus in der Automobilindustrie. Von der individuellen Beratung über die Konzeption und Realisierung der Anlagen bis hin zum After Sales Service vor Ort übernehmen wir für unsere Kunden die komplette Prozessverantwortung. Unsere Mitarbeiter sind daher das wichtigste Kapital und Potenzial. Wir setzen in allen Belangen auf höchste Kompetenz. Ein Schwerpunkt von Moll ist es daher, unsere Mitarbeiter weiterzubilden. Dies soll noch verstärkt werden und gezielt auf die zukünftige Spartenbildung ausgerichtet werden. Interne und externe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die auch im Berichtsjahr gesetzt wurden, garantieren die ständige Qualifikationsverbesserung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Zusammensetzung des Mitarbeiterstandes zum Ende des Geschäftsjahres zeigt folgendes Bild:
Seit 2008 werden die Arbeitnehmerbelange auch durch einen Betriebsrat wahrgenommen. 9. Umweltschutz In allen Fertigungsbereichen werden die strengen Umweltschutzauflagen laufend erfüllt. Bei Neuinvestitionen wird der Fokus auf die Optimierung des Umweltschutzes gesetzt. Das Bewusstsein hinsichtlich des schonenden Umganges der Ressourcen wird im Unternehmen laufend gefördert. 10. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Änderungen in der Eigentümerstruktur Im Mai 2007 wurde die Gesellschafterstruktur der Firma Moll neu geregelt. Die Moll Holding GmbH erwarb 80% der Gesellschaftsanteile an der Firma Moll Maschinenbau GmbH, je 10% verblieben bei den Gesellschaftern Josef Moll und Franz Bayer. Im Mai 2008 erwarben die Moll Holding GmbH und die neu gegründete Moll Beteiligungs GmbH & Co. KG auch die übrigen 20% von Josef Moll und Franz Bayer. Damit hält die Moll Holding GmbH 94,8% der Gesellschaftsanteile an der Moll Maschinenbau GmbH und die Moll Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,2%. Dies führte auch zu einer Änderung im Aufsichtsrat, indem Josef Moll und Franz Bayer aus dem Aufsichtsrat ausschieden und Dr. Ralph Kogge neues Aufsichtsratsmitglied wurde. Darüber hinaus ist der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dkfm. Klaus Haberzettl ebenfalls aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Den Vorsitz übernahm Mag. Bernd Lechner. Weiters wurden 2008 durch die Moll Maschinenbau GmbH die folgenden Tochtergesellschaften (100%) gegründet:
Anpassung der strategischen Ausrichtung und weitere Optimierung der Geschäftsabläufe Strategisch setzte die Geschäftsführung 2008 wesentliche Schritte in Richtung einer weiteren Expansion mit dem Fokus auf das internationale Projektgeschäft. Es erfolgte eine Ausweitung der nationalen Zielmärkte hin zum internationalen Projektgeschäft. So konnten Projekte in Belgien, Spanien, China, Großbritannien und Portugal akquiriert werden. Darunter ein Großauftrag in zweistelliger Millionenhöhe, den ein bestehender Kunde erteilte. Die Akquisition eines Auftrages dieser Größenordnung wurde erst durch die bereits 2007 eingeleiteten und 2008 umgesetzten Strukturoptimierungsmaßnahmen und internen Schulungen ermöglicht. Zur Bearbeitung der Märkte in Mexiko und USA wurden 2008 in diesen Ländern eigene Tochtergesellschaften gegründet. Die Präsenz vor Ort ermöglicht die Abwicklung von Großprojekten und steigert die Akzeptanz und Zufriedenheit seitens der Kunden. Die Entwicklung dieser Standorte erfolgt in beiden Fällen durch Standortleiter mit langjähriger Branchenerfahrung und Marktkenntnis in enger Zusammenarbeit mit dem Management der Muttergesellschaft. Innerbetrieblich wurden die bereits 2007 begonnene Optimierung und Straffung der Geschäftsprozesse sowie die Anpassung der Managementtools fortgeführt und wesentliche interne Projekte zur Steigerung der Effizienz und zur Realisierung von Verbesserungspotenzialen erfolgreich umgesetzt. B. Darstellung der Lage 1. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - Allgemeines Die wesentlichen Ereignisse im Geschäftsjahr neben der laufenden Entwicklung der unternehmensrelevanten Geschäfte waren der Verkauf der restlichen 20% der Geschäftsanteile durch die Alteigentümer, Veränderungen im Aufsichtsrat sowie die durch die Geschäftsführung gesetzten Aktivitäten in Richtung internationale Expansion sowie die Fortführung der 2007 begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen. Die Geschäftsführung fokussierte die Unternehmensaktivitäten auf folgende Bereiche:
Diese umfangreichen Umstrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen führten auch im Geschäftsjahr 2008 zu wesentlich erhöhten internen und externen Aufwendungen. Diese Einmalkosten belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Jahres 2008 außerordentlich. Weiter ereigneten sich 2008 außergewöhnliche Schadensfälle, die ebenfalls eine Belastung des EGT darstellen. Für die der Geschäftsführung erkennbaren Risken und Schadensfälle wurde ausreichende Vorsorge getroffen. Es wurde von der Möglichkeit, die mit der Umstrukturierung verbundenen Aufwendungen als Aufwendungen für die Erweiterung des Betriebs zu aktivieren, nicht Gebrauch gemacht. Die mit der Änderung der Eigentümerstruktur, den Umstrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen und den außergewöhnlichen aperiodischen Schadensfällen verbundenen externen und internen Kosten zeigen folgendes Bild:
Die Ertragslage - insbesondere das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wäre ohne diese Kosten wesentlich verbessert darstellbar. Die Darstellung des wirtschaftlichen Ergebnisses unter Neutralisierung der als Einmal- bzw. außergewöhnliche Kosten anzusehenden Sonderkosten zeigt folgendes Bild:
2. Ertragslage Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern hat gegenüber dem Vorjahr um 12,18 Prozentpunkte zugenommen.
3. Finanzlage Der Gesellschaft stehen am Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von TEUR 16.946 zur Verfügung. Angelegte Festgelder bei Banken im Ausmaß von 2,47 Mio. EUR sind mit Garantien verknüpft.
Kapitalflussrechnung Die für den Zeitraum 1.1.2008 bis 31.12.2008 erstellte Kapitalflussrechnung zeigt folgendes Bild, wobei die indirekte Ermittlungsmethode angewandt wurde. Der Finanzmittelbestand setzt sich zusammen aus den liquiden Mitteln (TEUR 16.945,7) abzüglich der kurzfristig fälligen Bankverbindlichkeiten (TEUR 6,1). Kapitalflussrechnung vom 1.1.2008 bis 31.12.2008 Indirekte Ermittlungsmethode in TEUR
4. Vermögenslage Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2008 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.928 (+ 24,2 %) erhöht.
Das Eigenkapital konnte im Geschäftsjahr weiter verbessert werden. Insgesamt beträgt das Eigenkapital 9,4 Mio. EUR. Seitens der Moll Holding wurde 2008 eine Kapitalrücklage dotiert, die in Höhe von TEUR 540 aus der Umwandlung des in 2007 gewährten Darlehens erfolgte und in Höhe von TEUR 260 in bar. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Rechtliche und betriebliche Risiken - Risikomanagement Moll Maschinenbau ist im Rahmen ihrer Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Unser Ziel ist es, mit Hilfe unseres Risikomanagementsystems ein Risikobewusstsein - mit dessen Hilfe wir den Risiken bewusst begegnen und die Chancen bewusst nutzen - zu schaffen, unseren Unternehmenswert zu steigern und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern sowie ein Instrument zur Unterstützung der Unternehmensleitung bei der strategischen Entscheidungsfindung zu schaffen. Daher wird unser Risikomanagement auch in Zukunft laufend weiterentwickelt und verfeinert werden. Nachfolgend werden die Risikostruktur und die Maßnahmen zur Risikohandhabung bei der Moll Maschinenbau GmbH dargestellt: Externe Risiken: Gesamtwirtschaftliche Entwicklung:
Branchenentwicklung:
Marktrisiken:
Auslandsexpansion:
Prozess- und Wertschöpfungsrisiken:
Finanzwirtschaftliche Risiken: Verwendung von Finanzinstrumenten: Die Finanzpolitik des Unternehmens leitet sich aus der branchenüblichen Gestion ab und ist als konservativ zu bezeichnen. Finanzderivate oder spekulative Finanzierungsmittel werden nicht eingesetzt. Die üblichen Finanzierungsinstrumente sind Eigenmittel und Cashflow bzw. die in Anspruch genommene Fremdfinanzierung in Form von Kundenanzahlungen, Lieferantenverbindlichkeiten, Bankverbindlichkeiten, Bankgarantien (Avalkredite) etc. Liquidität/Kapitalausstattung:
Forderungen/Zahlungsverhalten:
Planungsrisiken und Kontrollsysteme:
Personalrisiken:
- Verteilung von Know How auf mehrere Mitarbeiter - Schriftliche Dokumentation aller wesentlichen Vorgänge - Schaffung von Anreizsystemen
Sonstige Risiken:
Risikohandhabung: - Fehlerursachenanalyse und -klassifizierung bei Reklamationen - Laufende Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements 2. Chancen der Gesellschaft Das Unternehmen setzt auf einen verstärkten Ausbau der internationalen Absatzmärkte. Die Chancen sieht die Gesellschaft in einer noch stärkeren Ausrichtung auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden mit einem nachhaltigen Service, in einer Verbreiterung des Kundenstammes sowie in den positiven Referenzen, welche zu Weiterempfehlungen im In- und Ausland führen. Ein besonderer Vorteil - vor allem am amerikanischen Markt - besteht in der moderneren Technologie, über die die Gesellschaft verfügt. Das Unternehmen verfügt über ein mittelfristiges Planungssystem, was auch durch die überjährigen Kundenaufträge den erforderlichen Standard widerspiegelt. Durch laufende Aktualisierung der Plandaten können auch laufend bessere Erfahrungswerte gewonnen werden. Damit wird die Prognosesicherheit stetig erhöht und verbessert. Ausblick auf 2009 Wir gehen davon aus, dass sich im Jahr 2009 die weltweite Wirtschaftskrise noch verstärken wird. Durch die zeitgerecht begonnene Internationalisierung und Expansion nach Mexiko und in die USA können wir dieser Herausforderung jedoch entsprechend begegnen. Die Automobilhersteller weltweit, aber insbesondere in den USA, sind gerade aufgrund ihrer schwierigen Situation dazu gezwungen, ihre Strategien auf völlig neue Beine zu stellen. Das führt auch zu einer grundlegenden Änderung der Produktpolitik der Autohersteller, was wiederum Investitionen in neue Produktionsanlagen zur Folge hat. Aufgrund der unsererseits bereits weit fortgeschrittenen Erschließung dieser neuen Märkte erwarten wir für 2009 trotz Wirtschaftskrise ein weiteres Umsatzwachstum. Der Schwerpunkt wird 2009 auf der Stabilisierung und Festigung unserer Tochtergesellschaften in den USA und Mexiko sowie auf der weiteren Ausdehnung der vertrieblichen Kapazitäten liegen. Wir werden unsere Kernkompetenzen Fördertechnik, Sondermaschinen und Verfahrenstechnik sowohl durch Standardisierung und daraus resultierenden freiwerdenden Kapazitäten als auch durch Akquisitionen weiter stärken, damit die Moll in den nächsten Jahren zum international führenden Anbieter für Fördertechnik, Sondermaschinen, Verfahrenstechnik - und diese im Verbund, auch als "turn key" (schlüsselfertig) - wird. Wir haben uns ebenfalls als Ziel gesetzt, die Moll Produkte durch Optimierung und Neuentwicklungen weiter zu verbessern. Dieser Kurzbericht enthält auch zukunftgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die Entwicklungen in der Zukunft antizipieren. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und getroffenen Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Bekanntlich beeinflusst eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches von Moll liegen, die Geschäftsaktivitäten. Zu diesen Unwägbarkeiten zählen folgende Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, Änderungen in der Geschäftsstrategie, Änderungen im Kundenverhalten und Veränderungen im rechtlichen Umfeld, internationale Entwicklung der Finanzmärkte u.a.m. Da dieser Lagebericht im Erstellungszeitpunkt eine Momentaufnahme ist, verpflichtet sich Moll nicht und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu adaptieren. E. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht Die begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen werden auch 2009 fortgesetzt und fokussieren sich insbesondere auf die EDV und Informations Technologie, das PPS System sowie auf das Risikomanagementsystem. 2. Forschungs- und Entwicklungsbericht F & E-Kosten in der Moll Maschinenbau entstehen laufend im Rahmen von Auftragsprojekten, bei denen neue Technologien ausgerichtet an individuellen Kundenbedürfnissen entwickelt werden. Im Unternehmen wird sowohl in Produkt- und Technologieentwicklungen für die Fördertechnik als auch in Standardisierung investiert. 3. Geschäftsführung und Aufsichtsrat Die Geschäftsführung setzt sich seit 24.05.2007 aus folgenden Mitgliedern zusammen: Seit 1.7. 2006: Herr Christoph Trull, Dipl.Ing. Maschinenbau Seit 24.05.2007: Herr Wolfgang Haindl, MBA Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat setzte sich 2008 wie folgt zusammen: Dkfm. Klaus Haberzettl, Vorsitzender des Aufsichtsrates (bis 30.09.2008) Mag. Bernd Lechner, Vorsitzender des Aufsichtsrates Dipl. BW Ralf Kunzmann Dr. Ralph Kogge (seit 24.10.2008) Franz Bayer (bis 8.5.2008) Josef Moll (bis 8.5.2008) Im Jahr 2008 wurde die 2007 begonnene Optimierung und Straffung der Geschäftsprozesse sowie die Anpassung der Managementtools auf die strategische Konzeption fortgesetzt. Darüber hinaus wurden durch die Etablierung der Tochtergesellschaften in Mexiko und USA wichtige Schritte in Richtung der internationalen Expansion gesetzt, um den langfristigen Bestand des Unternehmens als bedeutender Marktanbieter in den bisherigen Segmenten abzusichern und ein gedeihliches Wachstum zu garantieren.
Leiblfing, im Februar 2009 Moll Maschinenbau GmbH Christoph Trull, Dipl.Ing. Maschinenbau Wolfgang Haindl, MBA BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Vom Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.203.566,69 werden EUR 75.260,50 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Restbetrag in Höhe von Euro 1.128.306,19 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Anhang für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Gesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter einheitlicher Leitung der Moll Holding GmbH stehen. 2. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind unter Berücksichtigung handelsrechtlicher und ertragsteuerlicher Vorschriften bilanziert und bewertet worden. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter iSv § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter iSv § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz (EStG) wurden im Jahr der Anschaffung zu einem Fünftel abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden linear anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern gemäß amtlicher AfA-Tabellen abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert lag, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Unfertige bzw. fertige Erzeugnisse und Leistungen wurden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen berücksichtigt. Verlustaufträge wurden durch angepasste Bewertungsmaßnahmen und Rückstellungen entsprechend berücksichtigt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Erhaltene Anzahlungen wurden vom Bilanzwert abgesetzt. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgt sowohl unter B.I.4 der Aktiva (TEUR 16.464) als auch unter C.2 der Passiva (TEUR 10.074) Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Vorgänge, die auf fremde Währung lauten, wurden in Euro umgerechnet. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. b) Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu diesem Anhang zu entnehmen. Die im Vorjahr unter dem Posten Beteiligungen ausgewiesene Beteiligung an der Moll Engineering GmbH wird im Geschäftsjahr 2008 unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Aufgliederung der Forderungen nach Fristigkeiten zeigt folgendes Bild:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Posten in Höhe von TEUR 608,6 (Steuererstattungsansprüche 2007). Hierbei handelt es sich um zu hoch geleistete Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie der im Folgejahr abziehbaren Vorsteuer. Das gezeichnete Kapital ist im Geschäftsjahr mit EUR 26.000,00 unverändert geblieben. Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die auf Lieferungen und Leistungen beruhen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Moll Engineering GmbH . Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten, handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 12. Verbindlichkeiten, die durch Grundschulden besichert sind, bestehen nicht. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 34,4) sowie Buchgewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 3). Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betreffen Abwertungen auf unfertige Erzeugnisse im Rahmen der verlustfreien Bewertung soweit sie die üblichen Abschreibungen überschreiten. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Bestandsveränderung. 4. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB iVm. § 268 Abs. 7 HGB für Bürgschaften aus Garantien Dritter in Höhe von TEUR 4.966,9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen iSv § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von TEUR 367,4 mit einem Jahreswert von TEUR 261,4. Geschäftsführer der Gesellschaft im Jahr 2008 waren die Herren Wolfgang Haindl und Christoph Trull. Prokuristen waren Herr Alois Bachner sowie Herr Heinrich Seidl. Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2008 TEUR 361,5 Bezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB erhalten. Leistungen an frühere Geschäftsführungsmitglieder gem. § 285 Nr. 9b HGB erfolgten in Höhe von TEUR 886,8. Dem Aufsichtsrat gehören die nachfolgend genannten Personen an: - Herr Dkfm. Klaus Haberzettl, Aufsichtsratsvorsitzender- bis zum 30. September 2008 - - Herr Mag. Bernd Lechner, Aufsichtsratsvorsitzender - seit dem 3. November 2008 - - Herr Dipl. BW Ralf Kunzmann - Herr Dr. Ralph Kogge - seit dem 24. Oktober 2008 - - Herr Franz Bayer - bis zum 8. Mai 2008 - - Herr Josef Moll - bis zum 8. Mai 2008 - Im Geschäftsjahr 2008 hatte die Gesellschaft durchschnittlich 156 (Vorjahr: 139) Arbeitnehmer. Diese Anzahl setzt sich aus 75 (Vorjahr: 72) gewerblichen Arbeitnehmern sowie aus 81 (Vorjahr: 67) Angestellten zusammen. Anteilsbesitz:
Name und Sitz des Mutterunternehmens: Moll Holding GmbH; Sitz: Leiblfing Die Moll Maschinenbau GmbH ist in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Moll Holding GmbH, einzubeziehen. Das Mutterunternehmen stellt einen befreienden Konzernabschluss auf.
Leiblfing, den 5. März 2009 Wolfgang Haindl Christoph Trull Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewlnn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Moll Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Straubing, 1. März 2009: Prof. Dr. Skopp Wirtschaftsprüfer |
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