HAUTAU GmbH
Wilhelm-Hautau-Straße 2, 31691 Helpsen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Herrmann seit 13.8.2024 | Geschäftsführer |
Steffen Kühn seit 11.3.2021 | Prokura |
Frank Jedamski seit 25.3.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mayer & Co Holding GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HAUTAU GmbHHelpsenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HAUTAU GMBH, HELPSENDie HAUTAU GmbH ist der führende Spezialist für Schiebetechnik und Automation rund um das Fenster. Im Jahr 1910 startete der junge Schlosser und Werkzeugmacher Wilhelm Hautau in einer kleinen Werkstatt in Hagenburg mit seiner ersten Erfindung. 10 Jahre später verlegte er seinen Betrieb nach Helpsen in den Ortsteil Kirchhorsten. In den kommenden Jahren entwickelte sich aus dem kleinen Handwerksbetrieb ein bedeutendes Unternehmen der Schloss- und Beschlagindustrie. "Jede HAUTAU Entwicklung beginnt beim Kunden und endet beim Kunden", so sagte der Unternehmensgründer stets und mit dieser Strategie lag er richtig. Angemeldet wurden bis heute mehr als 400 Patente sowie Gebrauchsmuster. HAUTAU-Lösungen findet man in der ganzen Welt. Exportiert wird in über 60 Länder. Das Unternehmen fertigt an zwei Standorten in Helpsen mit über 300 Mitarbeitern nicht nur bloße Produkte, sondern gleich ganze Lösungen, die Nutzern mit Bedienkomfort, Barrierefreiheit und Sicherheit das Leben erleichtern und für ein Plus an Funktion, Langlebigkeit und Lebensgefühl sorgen. In enger Zusammenarbeit mit den Marktpartnern entstehen aus Ideen kontinuierlich neue Innovationen. Seit 2018 gehört die HAUTAU GmbH zur MACO-Gruppe aus Salzburg in Österreich. Der Gruppen-Geschäftsführer Guido Felix bildet zusammen mit Frank Jedamski die Geschäftsführung. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Der Bausektor wurde in 2023 durch die rückläufige Zahl an Baugenehmigungen im Vorjahr sowie hohe Bau- und Finanzierungskosten getroffen. Die Zahl der Baugenehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau ist im Laufe des Jahres 2023 um weitere 25,8 % gesunken. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies ist auf die gestiegenen Baukosten zurückzuführen. Im gleichen Zeitraum sank der Auftragseingang um 5,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Der Fenstermarkt in Deutschland ist in 2023 um 7,8 % auf 14,3 Mio. Fenstereinheiten (FE) (Quelle: Heinze/VFF) gesunken. Für 2024 wird ein Rückgang von weiteren 2,5 % auf dann 14 Mio. FE prognostiziert (Quelle Heinze/VFF). Im Neubau wird ein Minus von 10,3 % auf 4,47 Mio. FE erwartet, für die Modernisierung wird eine Steigerung von 1,9 % auf 9,51 Mio. FE erwartet. Der Umsatz der deutschen Schloss und Beschlagindustrie ist gegenüber dem Vorjahr in den ersten 3 Quartalen um 5,0 % gesunken (Quelle: FSB/Statistisches Bundesamt). 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Nach dem Abschwung der Baukonjunktur ab Juli 2022 blieb das Umsatzniveau im Berichtsjahr auf einem etwas höheren, aber im Vergleich zu den Vorjahren, niedrigem Niveau. Mit Sicht auf das Gesamtjahr betrug der Umsatzrückgang 10,1 % im Vergleich zu Vorjahr. Überdurchschnittliche Umsatzrückgänge waren im Handelsgeschäft Deutschland (13,9 %) und im Export (14,5 %) zu verzeichnen. Lediglich der Umsatz im Systemergeschäft blieb nahezu stabil (-1,5 %). Der geplante Umsatz konnte nicht erreicht werden. 3. Geschäftsentwicklung Die Mayer & Co Holding GmbH mit Sitz in Salzburg hat mit Wirkung zum 1. April 2018 insgesamt 75,0 % der Geschäftsanteile an der HAUTAU GmbH übernommen. Die Option zur Übernahme der restlichen 25,0 % wurde in 2021 gezogen. Im Berichtsjahr erfolgte die Übernahme der restlichen Anteile zum 21. September 2023. Im Berichtsjahr wurden alle deutschen Händler über die gemeinsame Vertriebsgesellschaft MACO-HAUTAU Deutschland GmbH fakturiert. Aufgrund von Maßnahmen zum Werksumbau in Verbindung mit der Auslagerung von Kommissionier-Tätigkeiten an einen angemieteten Standort und deutlich erhöhten Krankenständen kam es im Berichtsjahr zu einer verringerte Liefertermintreue. An Maßnahmen wurde gearbeitet. Mit Beginn des Jahres 2024 lag diese wieder deutlich über 80 %. Bereits vor Beginn des Ukraine-Krieges stiegen die Rohmaterialpreise deutlich und sprunghaft an. Aufgrund des in 2021 eingeführten Rohmaterialpreiszuschlages, welcher regelmäßig und für unsere Kunden transparent angepasst wurde, konnten auch im Berichtsjahr diese Preissteigerungen im Wesentlichen weitergegeben werden. Der Einfluss des Ukraine-Krieges auf die Geschäftstätigkeit der Hautau GmbH kann als moderat beschrieben werden. Der direkte Umsatz mit Kunden in den beteiligten Ländern Russland, Belarus und der Ukraine betrug im Berichtsjahr 1.832 TEUR und erhöhte sich um 50 %. Hintergrund ist die Belieferung eines Systemkunden in Belarus, der aufgrund von Vorauskasse weiterhin bedient wird. Aufgrund des geringen Umsatzniveaus im Berichtsjahr setzten wir durchschnittlich nur noch 6 FTE über Leiharbeit ein. Mit dem Betriebsrat vereinbarte die Geschäftsleitung eine neue Betriebsvereinbarung für den Einsatz von Kurzarbeit. Trotz des unsicheren Marktumfeldes genehmigte die Agentur für Arbeit den Einsatz von Kurzarbeit, welche in den Monaten Mai und August umgesetzt wurde. Auch im Berichtsjahr erfolgte die Bearbeitung der Nachrüstung der eingebauten "Gleitscheren" Atrium SP, die Rückstellung hierfür konnte aber zum Teil (1.267 TEUR) aufgelöst werden. Die Rückstellung für den steuerlichen Sachverhalt des Grunderwerbs aufgrund der Anteilsvereinigung (324 TEUR) konnte ebenfalls aufgelöst werden. Entsprechend dieser Sondereffekte erzielte die Gesellschaft ein Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 6.852 TEUR, welches über dem Vorjahresergebnis liegt (4.878 TEUR). 4. Produktion In den Produktions- und Logistikbereichen kam es zu herausfordernden Änderungen durch die Umsetzung eines Werksentwicklungskonzeptes. Ziel ist die Trennung von Produktion, Kommissionierung und Logistiktätigkeiten, um geglättete Produktionsabläufe und geringere Wegezeiten zu ermöglichen. Dies beinhaltete die Versetzung von Maschinen und Lagershuttles im Berichtsjahr. Zukünftig sind ein separates Coil-Lager und temporäre Lagerzelte geplant - entsprechende Bauanträge wurden in 2023 gestellt. Die Kommissionierung und Konfektionierung der Bodenschwelle lagerten wir an einen Logistikstandort aus. In den Monaten Mai und August kam es aufgrund der geringen Auftragseingänge zu Kurzarbeit, welche im gesamten Unternehmen umgesetzt wurde. Die Lieferperformance verschlechterte sich in dieser Situation. Durch die Umsetzung von Maßnahmen vor allem in der Kommissionierung war es am Jahresende bei steigenden Auftragseingängen möglich, diese wieder deutlich zu steigern. 5. Beschaffung Im Berichtsjahr sanken die Notierungen für die Commodities Zink (-15%), Walzdraht (-33%) und Aluminium (-18 %) im Durchschnitt zum Vorjahr. Dies spiegelte sich aufgrund von Preiserhöhungen für die Be- und Verarbeitung nicht in den effektiven Einkaufspreisen wieder. Die Einkaufspreise für die eingekauften Zukaufteile lagen insgesamt im Durchschnitt 2,6 % über dem Niveau des Vorjahres, da sich insbesondere Elektronik-Bauteile und Kunststoffteile überdurchschnittlich verteuerten. Die Einkaufsmengen bei Aluminium und Stahl halbierten sich im Vergleich zum Vorjahr. Die Energiekosten stiegen aufgrund eines ungünstig auslaufenden Stromversorgungsvertrages im Berichtsjahr aufgrund der aktuellen Marktentwicklung durch den Ukraine-Krieg. Beim Gas schlossen wir Ende 2022 für eine größere Abnahmestelle aufgrund fehlender Verfügbarkeiten ein Spotmarktvertrag ab, wodurch die Gesellschaft bereits ab dem Frühjahr 2023 deutlich von sinkenden Marktpreisen profitierte. Für die Gasversorgung wurde Ende 2022 eine Sicherheitsleistung gegen Bürgschaft in Höhe von 84 TEUR an ein Versorgungsunternehmen gezahlt und im November 2023 zurückgeführt. Bei der Strombeschaffung profitierten wir deutlich von der staatlichen Strompreisbremse. Alternativen zur kritischen Gasversorgung der Galvanik am Standort Helpsen konnten zwar gefunden und installiert werden, blieben aber auch in diesem Jahr aufgrund fehlender behördlicher Genehmigungen aufgrund sich regelmäßig ändernder behördlicher Anforderungen ungenutzt. 6. Investitionen Im Jahr 2023 betrugen die Investitionen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen insgesamt 2023 TEUR. Die größten Einzelinvestitionen war mit 977 TEUR der Bau neuer Maschinen und der dazu gehörigen Werkzeuge. Darüber hinaus investierten wir 205 TEUR in eine neue WLAN-Infrastruktur. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. vorhaben Unsere Gesellschaft verfügt nach wie vor über ausreichende liquide Mittel. Im Berichtsjahr wurde das im Vorjahr an ein verbundenes Unternehmen ausgereichte Darlehen in Höhe von 17.000 TEUR zurückgeführt. Im Zuge der Übernahme der restlichen Gesellschaftsanteile schütteten wir 27.000 TEUR aus dem Ergebnisvortrag und der Gewinnrücklage an die Gesellschafterin aus. Die Auszahlungen für betriebliche Investitionen konnten aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. 8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum Gesundheitsmanagement: Nach dem Ende der Corona-Pandemie konnten Angebote wie die Physiotherapie bzw. Betriebssport wieder durchgehend angeboten werden. Im Berichtsjahr erfolgt die Auswertung der AOK-Umfrage von 2022. Für das kommende Jahr sind Schulungen zu den Themen Resilienz und physische Belastungen in Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse vorgesehen. 9. Personal- und Sozialbereich Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die HAUTAU GmbH eine Stammbelegschaft von 279 Arbeitnehmern einschließlich der Auszubildenden (VJ: 292). Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr durchschnittlich 6 Personen über Personalleasing (VJ: 33) in der Produktion und Logistik eingesetzt worden. In Abstimmung mit dem Betriebsrat gab es im Mai und August Kurzarbeit im Unternehmen. Die Einstellung von Mitarbeitern gestaltete sich insgesamt schwierig. Vor allem Nachbesetzungen in technischen Bereichen dauern zunehmend länger. Die Fluktuationsquote stieg im Berichtsjahr erneut auf 8,2 % (VJ: 5,3 %). Betroffen hiervon waren auch langjährig beschäftigte Mitarbeiter mit Kernkompetenzen im Vertrieb und in technischen Bereichen. Unser Ziel, den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern und den demografischen Wandel zu gestalten, gestaltet sich zunehmend schwieriger. In den kommenden Jahren werden Mitarbeiter mit Kernkompetenzen in Ruhestand gehen. Das Durchschnittsalter der per Ende 2023 beschäftigten Mitarbeiter lag bei 47,0 Jahren (VJ: 45,9). Insgesamt befanden sich im Geschäftsjahr durchschnittlich 6 Personen (VJ: 7) in verschiedenen Ausbildungsberufen sowie duale Studenten in der Berufsausbildung. Nicht für alle Ausbildungsberufe konnten geeignete Kandidaten gefunden werden. Für 2024 sollte die Anzahl der Auszubildenden auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Allerdings gestaltet sich insbesondere die Gewinnung neuer Auszubildenden im gewerblichen Bereich schwierig, was u.a. auch mit der demografischen Entwicklung zusammenhängen dürfte. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage und Finanzlage Das Vermögen bzw. die Bilanzsumme hat sich bedingt durch die Ausschüttung an die Gesellschafterin um 25,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die flüssigen Mittel ohne die zur Besicherung von Pensionen und Altersteilzeit verpfändeten Wertpapiere valutierten zum Jahresende mit 6,35 Mio. EUR und sind nach wie vor ausreichend. Der Cash-Flow aus dem laufenden Geschäft übersteigt die Investitionen auch in diesem Jahr deutlich. Dementsprechend verfügt die Gesellschaft unverändert über ausreichend liquide Mittel, um den laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren und geplante Investitionen zu realisieren. Die Vermögens- und Finanzlage ist nach wie vor geordnet. Das Anlagevermögen nimmt 37,5 % (VJ: 18,8 %) der Bilanzsumme ein. Das kurzfristige Fremdkapital wird durch die ausreichend vorhandenen liquiden Mittel mehr als abgedeckt. Das Eigenkapital deckt große Teile des Anlage- und des Umlaufvermögens ab. Die liquiden Mittel werden überwiegend konservativ und kurzfristig angelegt. Die Gesellschaft verfügt über eine handelsrechtliche Eigenkapitalquote von 77,7 % (VJ: 78,2 %). Die Vermögens- und Finanzlage kann in Anbetracht der ausreichenden finanziellen Mittel und der hohen Eigenkapitalquote als sehr gut bezeichnet werden. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 4,8 Mio. EUR (VJ: 6,1 Mio. EUR) erzielt, der zur Deckung der betrieblichen Investitionen mehr als ausgereicht hat. 2. Ertragslage Im Berichtsjahr sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Mio. EUR. Die Umsatzreduktion betrifft im Wesentlichen das Handelsgeschäft in Deutschland inkl. Belieferung über die gemeinsame Vertriebsgesellschaft (-1,7 Mio. EUR), den Handel Export (-1,7 Mio. EUR) sowie das OEM-Geschäft (ebenfallse -1,7 Mio. EUR). Aufgrund des überdurchschnittlich gesunkenen Anteils des fakturierten Rohmaterialpreiszuschlages reduzieren sich die Absatzmengen überproportional. Der Rohertrag verbesserte sich im Verhältnis zur Betriebsleistung um 1,5 %-Punkte. Aufgrund des gesunkenen, indexbasierten, Materialpreiszuschlages reduzierten sich die Aufwendungen für den Zukauf von für Stahl, Aluminium und Zink. Die Niederstwertabschläge auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sanken im Berichtsjahr, da sich die Zukaufpreise nivellierten. Die Personalaufwandsquote hat sich aufgrund der geringeren Betriebsleistung um 4,0 % erhöht. Reduktionen ergaben sich aus den Abgängen von Mitarbeitern sowie aus Kurzarbeitergeld. Dem gegenüber stand ein neuer Tarifabschluss der zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen von 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr führt. Im Berichtsjahr wurde den Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.500 EUR gezahlt. Der aktuelle Tarifabschluss sah eine Erhöhung der Entgelttabellen um 5,2 % ab Juni 2023 und weitere 3,3 % ab Mai 2024 vor. Trotz der Erwartungshaltung unserer Kunden nach sinkenden Verkaufspreisen inkl. Rohmaterialpreiszuschlag müssen diese Kostenerhöhungen vom Vertrieb weitergegeben werden, was in einem rückläufigen Marktumfeld zu einem deutlichen Preisdruck führt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Berichtsjahr um 1.126 TEUR an. Nach einem kostenintensiven Beratungsprojekt im Jahr 2022 reduzierten sich diese Aufwendungen im Berichtsjahr um 241 TEUR wieder auf ein normales Niveau. Durch die teilweise Umsetzung der Maßnahmen aus diesem Werksentwicklungskonzeptes stiegen die Instandhaltungsaufwendungen um 393 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Erneut erhöhten sich die Reisekosten aufgrund der Reisen zwischen den Konzerngesellschaften. Aufgrund der gesunkenen Absatzmengen reduzierten sich die Aufwendungen für Überlassungskräfte um 970 TEUR. Mit der Integration des Handelsgeschäftes in Deutschland in die neue Gesellschaft sanken die Aufwendungen für Delkredere. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund von Aufwertungen bei den Finanzanlagen, die der Besicherung der Altersteilzeit- und der Pensionsverpflichtungen dienen, im Zuge der allgemeinen Finanzmarktentwicklungen sowie aufgrund der Zinserträge aus verbundenen Unternehmen verbessert. Nach der Abwertung der verpfändeten Finanzanlagen im Vorjahr konnte aufgrund der Normalisierung der Finanzmärkte eine Wertsteigerung um 295 TEUR erzielt werden. Ferner erzielten wir durch das Intercompany-Darlehen Zinserträge in Höhe von 512 TEUR. Mit kurzfristigen Geldanlagen erzielten wir ein Zinsergebnis in Höhe von 133 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhen sich im Vorjahresvergleich um 2.124 TEUR. Wesentliche Treiber der Entwicklung sind Erträge aus Energiepreisbremsen (555 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für die Nachrüstung Gleitschere (1.267 TEUR) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellung für den Grundsteuertatbestand der Anteilsvereinigung (324 TEUR). Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 6.852 TEUR (Vj. 4.878 TEUR). Die Umsatzrendite nach Steuern erhöhte sich von 8,6 % auf 13,5 %. Das budgetierte Ergebnis konnte nicht erreicht werden. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Für den Wohnungsbau wird im EUROCONSTRUCT Gebiet ein Rückgang von 3,6 % gegenüber 2022 erwartet. Besonders ist der Neubau mit - 6,0 % betroffen. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang des Wohnungsbaus (2,7 %) und eine Stagnation im Nichtwohnbau erwartet. Wir erwarten für 2024 einen rückläufigen europäischen Fenstermarkt. Dies resultiert insbesondere aus dem Rückgang des Neubaugeschäftes. Die Vertriebsorganisation der MACO-Gruppe bietet uns den Zugang zu neuen Kundensegmenten und Märkten. Auf die Materialkostenentwicklung werden wir auch in 2024 mit indexbasierten Preiszuschlägen reagieren. Für 2024 und das Folgejahr müssen hohe Tarifabschlüsse weitergegeben werden. Der weitere Geschäftsverlauf des Jahres 2024 wird wesentlich davon abhängen, ob sich die Inflation weiter abschwächt und über Fördermaßnahmen die Bautätigkeit wieder angeschoben wird. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir gleichbleibende Umsätze und aufgrund höherer Personalaufwendungen sowie erhöhter Instandhaltungs- und Umstrukturierungsaufwänden eine deutliche Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die wesentlichen Chancen und Risiken des Unternehmens stellen sich wie folgt dar: Chancen:
Risiken:
Rezessionstendenzen auf Teilmärkten sowie Konzentrations- und Umstrukturierungsprozesse auf den Absatzmärkten dürften sich bei unserer internationalen Aufstellung durch andere Märkte ausgleichen lassen. Währungsrisiken auf der Absatzseite bestehen nicht. Die Fakturierung erfolgt in Euro. Bestehende Pensions und Altersteilzeitverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern sind durch Rückdeckungsversicherungen und Verpfändung von Wertpapieren abgesichert. Das betriebseigene interne Kontrollsystem stellt in allen Bereichen den ordnungsgemäßen Verfahrensablauf sicher. Zum Aufbau eines ganzheitlichen Compliance-Managements wurde bereits in 2015 eine Compliance-Richtlinie eingeführt. Im Konzernverbund erfolgte in 2023 die Umsetzung der Whistleblower-Richtlinie. Ein detailliertes Monitoring unserer Kundenbeziehungen sowie ein aktives Forderungsmanagement wirken Risiken durch Forderungsausfälle entgegen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft sind nur in dem oben aufgeführten Maße zu identifizieren. Wir sehen unser Unternehmen im mittel- bis langfristigen Bereich aufgrund der guten Finanzlage nicht gefährdet. Die abgeschlossenen Versicherungsverträge sind hinsichtlich bestehender Deckungslücken zu optimieren. Die Folgen aus Schadensfällen und Haftungsinanspruchnahmen auf unsere Finanz- und Ertragslage sind als begrenzt anzusehen. IV. SONSTIGE ANGABEN Forschung und Entwicklung Die Herausforderung an die Forschung und Entwicklung liegt vor allem darin, zum einen individuelle Lösungen im Segment der hochwertigen Schiebebeschläge und Fensterautomation zu entwickeln, zum anderen jedoch der steigenden Variantenvielfalt durch geeignete Plattformstrategien zu begegnen. Im Verbund der MACO-Gruppe wurden in 2023 neue Produktlösungen entwickelt. Die folgten dem allgemeinen Trend zu mehr Komfort bei hochwertigen Lösungen. Durch die Vertriebsintegration mit der Mayer & Co GmbH sehen wir zusätzliche Absatzchancen in den europäischen Märkten. Zukunftsthemen wie Barrierefreiheit sowie die Erfüllung der ESG-Anforderungen werden durch die Ausrichtung der MACO-Gruppe erfüllt.
Helpsen, den 7. März 2024 Guido Felix Frank Jedamski Geschäftsführung der HAUTAU GmbH BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HAUTAU GMBH, HELPSENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HAUTAU GMBH, HELPSENA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die HAUTAU GmbH hat ihren Sitz in Helpsen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stadthagen unter HRB 2565 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer "großen" GmbH i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB auf. Es wurde das Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften zur Bilanz gemäß § 266 HGB und zur Gewinn und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte unter Beachtung der geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Im Berichtsjahr hat sich eine Ausweisänderung zwischen den Posten der Bilanz 'Unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen' (§ 266 Absatz 2 B Nr. I 2 HGB) und 'Sonstigen Forderungen' (§ 266 Absatz 2 B Nr. II 4 HGB) ergeben, da der geänderte Ausweis sachgerechter ist. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr entsprechend angepasst. Die Mayer & Co. Holding GmbH hat im Berichtsjahr nach Inanspruchnahme der Kaufoption die restlichen 25 % der Anteile der Gesellschaft übernommen, so dass die Mayer & Co. Holding GmbH nunmehr sämtliche Anteile an der HAUTAU GmbH hält. B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN B.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern diese der Abnutzung unterliegen. B.2 Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten bzw. zu den Herstellungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Sämtliche Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. Hinsichtlich des Festwerkzeugbestandes erfolgte im Geschäftsjahr 2015 der Übergang von der Festbewertung zur Einzelbewertung. B.3 Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten, gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert, bilanziert. Sobald die Gründe für eine zuvor gebildete außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr vorliegen, wird eine Zuschreibung maximal bis in Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit diesen Schulden verrechnet worden (§ 246 Abs. 2 HGB). Die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und dem zu verrechnenden Vermögen wurden ebenfalls saldiert. B.4 Vorräte Die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Berücksichtigt sind hierbei neben den Einzelkosten die Material- und die Fertigungsgemeinkosten. Vorratsgegenstände, die überdurchschnittlich lange im Lager waren oder nicht mehr entsprechend in der Produktion verwendet werden können, wurden mittels eines Reichweitenverfahrens abgewertet. B.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch die Bilanzierung von Einzelwertberichtigungen erfasst. B.6 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. B.7 Rechnungsabgrenzungsposten Die Bildung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt im handelsrechtlich zulässigen Umfang durch die Abgrenzung im Voraus bezahlter Aufwendungen. B.8 Rückstellungen Passivierungspflichtige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert überwiegend auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sog. projected unit credit method). Den Berechnungen liegen unter Anwendung der Rückstellungsabzinsungsverordnung ein Rechnungszins von 1,83 %, ein Rententrend von bis zu 3,0 % und kein Gehaltstrend zu Grunde. Für die Bestimmung der Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Es wurde die Ausscheideordnung der Aktiven zu Grunde gelegt. Die folgenden Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Rechenzinssätzen bewertet:
B.9 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. B.10 Währungsumrechnung Soweit ausländische Währungseinheiten vorliegen, erfolgt die Zugangsbewertung von Geldbeständen mit dem Briefkurs, von Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs. C. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ C.1 Anlagevermögen Im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dargestellt. C.2 Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. C.3 Eigenkapital Bei den Finanzanlagen i.S.v. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB beträgt die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und den aktivierten Anschaffungskosten 1.986 TEUR. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Ebenfalls ausschüttungsgesperrt ist der Unterschiedsbetrag von 55 TEUR zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. C.4 Rückstellungen Zum Bilanzstichtag wurde das als Sicherheit für die bestehenden Pensionsverpflichtungen verpfändete Deckungsvermögen mit der entsprechenden Pensionsrückstellung verrechnet. Die Anschaffungskosten der Anteile haben 4.651 TEUR betragen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 6.580 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt 6.222 TEUR. Die sich bei einer Pensionsverpflichtung zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens und dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung ergebende Differenz in Höhe von 358 TEUR wird als aktiver Unterschiedsbetrag ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wurde das gemäß § 8a Altersteilzeitgesetz verpfändete Deckungsvermögen für die Mitarbeiter der HAUTAU GmbH mit den Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen verrechnet. Die Anschaffungskosten dieses Deckungsvermögens betragen 298 TEUR, der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag 356 EUR. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen beträgt 155 TEUR. Die verbleibende Differenz in Höhe von 201 TEUR wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung als letzter Posten auf der Aktivseite gezeigt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Tantieme, Resturlaub, Überstunden, Altersteilzeit, Jubiläumsgeld, Abfindungen) sowie Garantierückstellungen. C.5 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben mit Ausnahme eines Betrages der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 105 TEUR (Vorjahr: 108 TEUR), der eine Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren aufweist, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. C.6 Latente Steuern Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie bei den sonstigen längerfristigen Rückstellungen bestehen Differenzen zwischen den Handelsbilanzwerten und den Steuerbilanzwerten, die sich aus einer abweichenden handelsrechtlichen Bewertung der Rückstellungen unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen und marktüblichen Zinssätzen ergeben. Abzüglich der passiven latenten Steuern aufgrund der Bilanzierung von verpfändeten Wertpapieren zum beizulegenden Zeitwert verbleiben im Saldo aktive latente Steuern; gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. D. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG D.1 Umsatzerlöse Die Umsätze setzen sich nach geographischen Gesichtspunkten wie folgt zusammen:
D.2 Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Die Erträge aus Finanzanlagen in Höhe von 296 TEUR (Vorjahr: Aufwand aus Abschreibung 785 TEUR) ergeben sich aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. E. SONSTIGE ANGABEN E.1 Anzahl der Arbeitnehmer Mitarbeiter sind im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich wie folgt beschäftigt worden:
E.2 Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB aus Bürgschaften in Höhe von 38 TEUR zugunsten von zwei Handelsvertretern der Gesellschaft, die in Russland und in Kroatien tätig sind sowie in Höhe von 5,5 TEUR für die Kreditkarte eines Handelsvertreters. Aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit wird die Inanspruchnahme der Gesellschaft für unwahrscheinlich gehalten. E.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Leasinggeschäfte wurden aus Flexibilitätsgründen abgeschlossen, insbesondere hinsichtlich des technischen Fortschritts. Die entsprechenden Maschinen/Geräte werden ausgetauscht, sobald sich technische Neuerungen ergeben haben. Risiken bestehen in der vertraglichen, längerfristigen Bindung sowie zum Teil in höheren Refinanzierungskosten. Die neuen Pkws ab dem Geschäftsjahr 2022 wurden durch Leasing finanziert. Die Leasingdauer liegt nach Fahrzeugtyp zwischen 36 und 48 Monaten. Weiterhin mietet die Gesellschaft ein Grundstück, für das die Miete in 2023 auf 28 TEUR p.a. angepasst worden ist. Der Mietvertrag für dieses Grundstück wurde in 2022 bis zum 31. Dezember 2028 verlängert. Die Gesellschaft hat in Stadthagen einen Lagerstandort mit einer Laufzeit bis zum 31. Januar 2024 mit einer 6-monatigen Verlängerungsoption und 3-monatigen Kündigungsfrist angemietet. Die Miete beträgt in 2024 voraussichtlich rd. 219 TEUR. Zum 31.12.31.2023 bestanden Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von 4.165 TEUR. E.4 Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:
E.5 Beirat Mit Gesellschaftsvertrag vom 8. Juni 2018 wurde bei der HAUTAU GmbH ein Beirat installiert. Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
Der Beirat hat für seine Tätigkeit im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von insgesamt 30 TEUR enthalten. E.6 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Mayer & Co Holding GmbH, Salzburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim zuständigen Firmenbuchgericht des Sitzes der Gesellschaft veröffentlicht. E.7 Nachtragsbericht Zu den (potenziellen) Entwicklungen mit besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind bzw. eintreten können, verweisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. E.8 Honorar des Abschlussprüfers Im Berichtsjahr wurde als Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungen ein Betrag in Höhe von 36,9 TEUR im Aufwand erfasst.
Helpsen, den 7. März 2024 Guido Felix Frank Jedamski Geschäftsführung der HAUTAU GmbH Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 08. April 2024.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HAUTAU GmbH, Helpsen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HAUTAU GmbH, Helpsen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAUTAU GmbH, Helpsen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Minden, 19. März 2024 PAER
GmbH
Kevin Basselmann, Wirtschaftsprüfer Carsten Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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