Worch Landtechnik GmbH
Nordstraße 1, 39264 Zerbst/Anhalt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Enrico Picht seit 29.1.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Worch seit 9.4.2008 | Geschäftsführer |
Burkhard Worch seit 1.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 61.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Claas Vertriebsgesellschaft mbH | 39.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Worch Landtechnik GmbHSchoraJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Entwicklung in der Landwirtschaftsbranche Die Entwicklung im vorangegangenen Jahr 2023 war von Höhen und Tiefen geprägt. Der Wirtschaftszweig lässt sich durch viele interne und externe Faktoren beeinflussen. Dadurch wird sehr deutlich, wie sensibel diese Branche ist. Das Frühjahr 2023 war von den Werten, die das Wetter betreffen, durchschnittlich. In der Region waren normale Niederschläge in Form von Schnee und Regen zu verzeichnen. Die Winterkulturen zeigten einen positiven Verlauf in ihrer Entwicklung. Auch die Frühjahrskulturen wie Mais und Rüben als auch das Sommergetreide zeigten anfangs gute Ertragsaussichten. Ab Mitte Mai setzte dann die Frühjahrstrockenheit ein, die hier in der Region in den letzten Jahren immer häufiger vorkam. Der Regen blieb in einigen Gebieten sogar für mehrere Wochen aus. Die Kulturen entwickelten sich nur mäßig. Diese Wetterkapriolen zeigten sich schnell im Ertrag bei der Getreideernte. Einbußen auf leichten Standorten von bis zu 80 % waren die Folge. Zum Schluss der Getreideernte setzte dann ergiebiger Niederschlag ein, der zum Teil die verbliebene Ernte unbrauchbar machte. Durch die vielen Niederschläge erholten sich Hackfrüchte wie Mais, Sonnenblumen und Rüben gut. Auch der Herbst war geprägt von ergiebigen Regen, was die Erntebedingungen sowie die Aussaat von Wintergetreide schwierig machten. 2. Umsatz und Entwicklung Ein hoher Auftragsbestand aus dem Jahr 2022 bei Erntemaschinen führte zu einem sehr guten Start ins Geschäftsjahr 2023. Der Absatz von moderner Technik hielt weiter über das Jahr an. Auch der Absatz von gebrauchter Technik, zeigte sich sehr positiv. Der Werkstatt- und Ersatzteilumsatz stieg nochmals im Vergleich zu den Vorjahren um 8 Prozent an. All diese Umstände führten zu diesem sehr gutem Geschäftsergebnis. Allerdings zeigte das letzte Quartal 2023 schon eine Zurückhaltung für neue Investitionen bei unserer Kundschaft. Somit ist mit einem sinkenden Gesamtumsatz für 2024 zu rechnen. 3. Geschäftsergebnis, Ertrags- und Finanzlage Mit einem Gesamtumsatz von 44,9 Millionen Euro weist das Jahr 2023 den bisher höchsten Umsatz unserer Firmengeschichte aus (Vj. 35,6 Millionen Euro). Die Ertragslage stellt sich mit einem Rohgewinn von rund 10 Millionen Euro dar (Vorjahr 8,6 Millionen Euro). Die Personalkosten betrugen 4,3 Millionen Euro (Vj. 3,9 Millionen Euro) und sind im Vorjahresvergleich um ca. 10% gestiegen. Die Kosten für die Abschreibungen auf Sachanlagen und Mietpark sind mit 2,6 Millionen Euro (Vj. 2,3 Millionen Euro) stabil. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 3,8 Millionen Euro und ist somit um 900 T € (Vj. 2,9 Millionen Euro) gestiegen. Die Summe aller Anlagen hat sich nun auf 21,7 Millionen Euro erhöht (Vj. 17,7 Millionen Euro). Im August des Jahres erwarb die Worch Landtechnik GmbH Geschäftsanteile einer anderen GmbH in Höhe von 4 Millionen Euro. Alle weiteren Sachanlagen sind im Vorjahresvergleich nahezu stabil. Wegen des Erwerbs der Geschäftsanteile stieg das Darlehensniveau im betrieblichen Bereich auf 5,8 Millionen Euro (Vj. 2,2 Millionen). Die Zahlungsverpflichtungen im Sektor Mietpark konnten weiterhin verringert werden und betrugen zum Jahresende 8,6 Millionen Euro (Vj. 9,3 Millionen Euro). Durch die Thesaurierung der Vorjahresergebnisse, des Überschusses aus diesem Geschäftsjahr und der bisherigen Ausschüttungspolitik beträgt die Eigenkapitalquote wie im vergangenen Jahr 55 Prozent. Das Eigenkapital deckt zu 75% (Vj.81%) das Anlagevermögen. Unter Einbeziehung der mittel- und langfristigen Darlehen beträgt der Deckungsgrad 137% (Vj. 146%). Somit ist das Anlagevermögen fristenkongruent finanziert. 4. Investition und Personalentwicklung Auch im kommenden Jahr muss Geld für die Erhaltung der Standorte bereitstehen. Gleiches gilt für die Werkstattausrüstung und den Fuhrpark. Durch die Erweiterung der Worch Landtechnik um einen weiteren Standort im Raum Aschersleben steigt der Personalbestand um 15 Personen an. In allen Werkstätten ist ein gestiegener Arbeitsaufwand zu verzeichnen. Somit ist auch hier eine kontinuierliche Aufstockung erforderlich. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken Durch einen sehr guten Vorlauf beim Verkauf von Großmaschinen, speziell Mähdreschern, für die Ernte 2024 haben wir einen hohen Auftragsbestand. Dieser wird sich im Laufe des Jahres positiv zeigen. Die Lieferung von Maschinen und Ersatzteilen hat sich wieder normalisiert. Dadurch wird es nicht, wie in den vergangenen Jahren, zu Lieferproblemen kommen - diese hatten unser Geschäft negativ beeinflusst. Positiv ist auch das Wetter in unserer Region zu bewerten. Hier war schon im Herbst 2023 ein positiver Trend zu beobachten. Dieses für die Landwirtschaft günstige Wetter setzt sich bis heute Stand 1. Quartal fort und lässt auf eine gute Ernte hoffen. Durch die Erweiterung des Verantwortungsgebietes der Worch- Landtechnik um einen weiteren Standort in einer von Ackerbau geprägten Region, wird sich positive in allen Bereichen wie Verkauf, Ersatzteilversorgung und Werkstattumsatz auswirken. Jedoch kommen auch wieder Herausforderungen auf uns zu, welche zu meistern sein werden. Die Rahmenbedingungen unserer Kundschaft haben sich um ein weiteres Mal verschlechtert. Zum einen sollen Fördermittel abgeschmolzen werden, zum anderen stehen weitere Belastungen zum Beispiel die Streichung der Agrardieselsubventionen für Landwirte auf der Tagesordnung der Regierung. Aktuell fallen die Preise für Produkte wie Getreide, Mais und Sonnenblumen auf ein niedriges Niveau. Die Milchproduktion verliert in Sachsen-Anhalt weiter an Bedeutung. Wieder haben und werden Betriebe diesen Betriebszweig aufgeben. Ein weiterer negativer Faktor für die Zukunft ist der sprunghaft, kontinuierliche Anstieg der Zinsen, dies führt ebenfalls zu einer Verkaufszurückhaltung. Es ist beabsichtigt die neue erworbene GmbH durch eine Verschmelzung vollständig in den Geschäftsbetrieb der Worch Landtechnik GmbH einzubinden. Neben den zuvorerwähnten positiven und negativen Einflüssen ist eine Umsatzsteigerung um 10 % bis 20 % zu rechnen. Inwiefern weitere Maßnahmen eine Ergebnissteigerung in dieser Größenordnung zulassen bleibt abzuwarten, zumindest sollte das derzeitige Niveau erreicht werden können.
Schore, den 29.04.2024 Worch Landtechnik GmbH Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Worch Landtechnik GmbH hat ihren Sitz in Zerbst/Anhalt OT Schora und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (Reg.Nr. 11475). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die sonstigen Steuern in der Höhe von 24.119,56 Euro (Vorjahr 23.075,11 Euro) werden aus Gründen der Klarheit unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sind durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Beteiligungen der Gesellschaft Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 100 % der Anteile an der Land- & Gartentechnik Aschersleben GmbH gekauft. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 2.067.658,78 und das Jahresergebnis beläuft sich auf EUR 713.867,77. Umlaufvermögen Es bestehen keine Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr 169.478,43 Euro). Die verbleibenden Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das Stammkapital von 55.000 Euro ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für nicht genommenen Urlaub mit 124.000,00 Euro, nicht genommenen Überstunden mit 65.000,00 Euro sowie Provisions- und Prämienansprüche mit 115.000,00 Euro. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 13.472.338,71 Euro (Vorjahr 11.585.071,81 Euro) mit folgenden Fälligkeiten (in Euro):
Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Grundschulden von insgesamt 2.599.277,00 Euro (zwei Buchgrundschulden für die Objekte Raguhn-Jeßnitz 1.099.277,55 Euro und Genthin 1.500.000,00 Euro) sowie eine Briefgrundschuld von 997.019,00 Euro für das Objekt Schora. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von 1.000.000,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern hat eine Restlaufzeit von über 5 Jahren (Vorjahr 0,00 Euro) Haftungsverhältnisse, sonstige Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverpflichtungen nach § 251 HGB. Als sonstige Verpflichtungen sind die Erfüllungsbeträge aus Claas- Mietverträgen mit 258.944,92 Euro sowie aus den Leasingverhältnissen mit 62.988,94 Euro zu nennen. Außerdem bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume in Höhe von 62.700,00 Euro. Sonstige AngabenGeschäftsführer im Kalenderjahr 2023 waren: Herr Thomas Worch, Kaufmann Herr Enrico Picht, Kaufmann Die Gesellschaft beschäftigte 2023 durchschnittlich 86 Mitarbeiter einschließlich 15 Auszubildenden. Neben den Geschäftsführern waren 33 Mitarbeiter im kaufmännischen und 37 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich beschäftigt. Es wird vorgeschlagen aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 von 16.244.834,25 Euro einen Betrag von 900.000,00 Euro anteilig an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Betrag von 15.344.834,25 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Schora, den 29.04.2024 Thomas Worch Enrico Picht Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Worch Landtechnik GmbH, Schora Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Worch Landtechnik GmbH, Schora - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Worch Landtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 29. April 2024 ba
audit gmbh
Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 7.5.2024. |
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