HarvestPark GmbH
Darwinstraße 1, 48488 Emsbüren, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Wöste seit 1.4.2022 | Geschäftsführer |
Martin Fehren seit 8.7.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
B****** K****KB Finance GmbH | 11.76% |
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 47.06% | |
Landtechnik Vertrieb und Dienstleistungen Bernard Krone GmbH | 17.65% |
| 17.65% | |
Familienstiftung | 5.88% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HarvestPark GmbHEmsbürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Grundlagen des Unternehmens Die Harvest Park GmbH, gegründet im Jahr 2011, ist ein Gebrauchtmaschinenzentrum spezialisiert auf den weltweiten Vertrieb gebrauchter Erntetechnik im Großmaschinenbereich. Fokussiert haben wir uns herstellerübergreifend auf die Segmente Feldhäcksler, Mähdrescher, selbstfahrende Feldmäher und Großpackenpressen nebst allem Zubehör. In den letzten Jahren wurde unser Betätigungsfeld u.a. auf Großtraktoren und Silotransportwagen ausgeweitet. Zusätzlich gewährleisten wir auch einen Werkstattservice zur Wartung, Instandsetzung und Instandhaltung unserer Produkte mit eigenem Personal und Partnerwerkstätten. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliches Umfeld Auch 2023 war die Landtechnikindustrie von einer stabilen bis positiven Entwicklung geprägt. Die Branche profitierte von einer steigenden Nachfrage nach modernen landwirtschaftlichen Maschinen und Technologien, die dazu beitragen, die Effizienz und Produktivität in der Landwirtschaft zu steigern. Zudem sorgten innovative Entwicklungen im Bereich der digitalen Landwirtschaft für neue Wachstumsimpulse. Belastend wirkte sich hingegen der schon seit 2 Jahren andauernde Ukrainekonflikt aus. Die verschärften Sanktionen haben die Geschäfte im Osten Europas nahezu zum Erliegen gebracht. Eine Erholung in dieser Region ist weiterhin nicht absehbar. Der starke Inflationsdruck hat im abgelaufenen Jahr zu Lohnerhöhungen und Preissteigerungen auf breiter Front geführt. Inzwischen hat sich die Preisentwicklung auf dem erhöhten Preisniveau stabilisiert. Die Energiekosten haben sich im Jahresverlauf 2023 wieder auf ein nahezu normales Niveau eingependelt. Auch bei den im Vorjahr stark gestiegenen Preisen für Agrarrohstoffe und Düngemittel gab es inzwischen Preisrückgänge. Die nach mehrjähriger Corona-Pause im November 2023 abgehaltene Agrarmesse Agritechnica, erfuhr großen weltweiten Zuspruch und war das optimale Schaufenster für technische Neuentwicklungen der Landtechnikindustrie. Unübersehbar waren zum einen die starken Trends in Sachen autonomer Systeme als auch Innovationen in den Bereichen der umweltschonenden Präzisionslandwirtschaft. Diese Bereiche nahmen deutlich mehr Raum ein als in allen vergangenen Ausstellungen. Darstellung der Lage 2.2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz der Harvest Park GmbH um ca. 5% auf nunmehr 21.149 TEUR gesteigert werden. Somit wurden unsere Planungen sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis übertroffen. Vor dem Hintergrund der erschwerten Rahmenbedingungen ist dies ein erfreuliches Unternehmensergebnis. Auch die Rohertragsquote konnte auf gute 12 % gesteigert werden. Die zu Jahresbeginn hohen Inflationswerte haben die Zentralbanken zu weiteren, teils unerwartet deutlichen Erhöhungen der Leitzinsen veranlasst. Dies führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Mehraufwendungen, da wir uns dieser Marktentwicklung trotz unserer sehr guten Bonität nicht entziehen konnten. Wir hatten bereits im Jahre 2022 Anpassungen der Löhne und Gehälter vorgenommen, um diese an die gestiegenen Lebenshaltungskosten anzupassen. Da sich die höheren Löhne und Gehälter nunmehr ganzjährig auswirken, erhöhten sich die Personalkosten um 3 % auf nunmehr 803 TEUR (VJ 781 TEUR). Aufgrund weiterer Mietparkmaschinen stiegen sowohl die Mieterlöse (457 TEUR; VJ 378 TEUR), als auch die Abschreibungen (406 TEUR, VJ 310 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 421 TEUR (VJ 320 TEUR). 3.2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um 2.501 TEUR auf 15.735 TEUR an. Unser Bestand an Mietparkmaschinen wurde um 292 TEUR ausgeweitet. Hier haben wir neben den Krone Feldhäckslern (Big X) nunmehr auch Großpackenpressen (Big-Pack) und Selbstfahr-Mäher (Big M) im Angebot. Auch wenn die Lieferketten in der Zwischenzeit wieder gut funktionieren, haben wir unser Maschinenangebot zum Ende des Geschäftsjahres aufgestockt, um mit breitem Angebot ins Frühjahr 2024 gehen zu können. In der Folge stiegen unsere Vorratsbestände zum Bilanzstichtag auf 12.454 TEUR (Vorjahr 9.759 TEUR) an. Im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres wurden diese durch entsprechende Verkäufe kontinuierlich zurückgefahren und betrugen im April 2024 wieder 8.746 TEUR. Zur Refinanzierung der verstärkten Maschinenvorkäufe stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag um 1.263 TEUR auf 9.751 TEUR an. Ebenso wie die Bestände sanken die Bankverbindlichkeiten per Ende April 2024 wieder auf einen Wert von 6.752 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegten sich zum Jahresende weiterhin auf einem erfreulich niedrigen Niveau von 465 TEUR (VJ 351 TEUR). Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 797 TEUR erwirtschaften (VJ 931 TEUR). Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt 4.522 TEUR (Vorjahr 4.130 TEUR), was einer Eigenkapitalquote von 29 % entspricht. Wir haben damit unsere Planziele im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vollständig erreicht. Aufgrund der vereinbarten und verfügbaren Linien stand uns im gesamten Geschäftsjahresverlauf jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Sämtliche Banklinien sind nach wie vor ungekündigt und unbefristet. Die zum Ende 2022 deutlich gestiegenen Marktzinsen führten zu einem verschlechterten Zinsergebnis von -317 TEUR (Vorjahr -51 TEUR). Aktuell bewegen sich die Zinsmärkte auf diesem deutlich erhöhten Zinsniveau eher seitwärts. B. Risikobericht 1. Wirtschaftliche Risiken Laut CEMA könnte der europäische Landtechnikmarkt im Kalenderjahr 2024 um bis zu 10% schrumpfen. Die weitreichenden Sanktionen aufgrund des Russischen Angriffskrieges führten zu teils deutlichen Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich. Auch die Lohnkosten stiegen in diesem Zuge an und haben ebenfalls zur allgemeinen Verteuerung beigetragen. Der jahrelang unter Vollauslastung stehende Bau- und Handwerksbereich verzeichnet in den letzten Monaten teils deutliche Nachfragerückgänge. Eine Reihe von Betrieben, auch der Landtechnikbranche, haben bereits Kurzarbeit eingeführt. Die neue gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU, die volatilen Märkte und die hohen Zinssätze sind Faktoren, die sich negativ auf die Investitionsbereitschaft der Landwirte und Lohnunternehmen auswirken. Die Landwirte schätzen ihre zukünftige wirtschaftliche Entwicklung so schlecht wie nie in den letzten 10 Jahren ein (Quelle: Rentenbank-Agrarbarometer- Frühjahr 2024). Nur etwas mehr als die Hälfte der Landwirte und Lohnunternehmer planen Investitionen in den nächsten 6 Monaten. Auch in den europäischen Nachbarländern ist die Stimmung kaum besser. Man muss jedoch hinzufügen, dass sich die Einkommen der Landwirte im Jahr 2022 und auch im Jahr 2023 auf überdurchschnittlich hohem Niveau bewegten, welches langsam abzusinken droht. Diese Rahmenbedingungen stellen unser Geschäftsmodell aktuell vor erhebliche Herausforderungen. Nach Wiederherstellung der gestörten Lieferketten stehen wir nunmehr vor einem deutlichen Nachfragerückgang. Vor diesem Hintergrund ist es aktuell sinnvoll, unseren Mietpark weiter auszubauen, da die Kunden aktuell eher in Richtung Miete statt Kauf tendieren. 2. Finanzielle Risiken Die deutlichen Zins- und Preisanstiege führen zunehmend zur Abkühlung des Konjunkturklimas. Die höheren Belastungen aus den Maschinenfinanzierungen belasten zunehmend die Liquidität unserer Kunden. Auch unser Zinsergebnis ist von gestiegenen Zinsaufwendungen gekennzeichnet. Einige Hersteller intensivieren daher das Instrument zinssubventionierter Endkundenfinanzierungen, um den Neumaschinenverkauf anzukurbeln. Dies führt jedoch unweigerlich zu einer Rohertragsbelastung der Hersteller und auch des Handels. Da wir uns vor allem im Markt hochwertiger gebrauchter Erntegroßtechnik bewegen, belastet diese Entwicklung auch unsere Märkte. Gleichzeitig wird jedoch ein Anreiz geschaffen, anstelle einer Neumaschine auch über den Kauf einer preisgünstigeren, jungen Gebrauchtmaschine nachzudenken. Insofern ergeben sich zum Teil auch positive Effekte für unser Geschäftsmodell. In verschiedenen Bereichen (u.a. der Baubranche und dem Gesundheitswesen) ist ein Anstieg der Insolvenzen zu verzeichnen. Da wir, in den meisten Fällen, Lieferungen erst nach vollständiger Bezahlung ausführen, ist das Risiko von Forderungsausfällen aktuell eher gering. Beim Einkauf achten wir verstärkt darauf, Maschinen zu beschaffen, die sich voraussichtlich gut vermarkten lassen. Wir werden weiterhin daran arbeiten unsere Risiken zu minimieren und das Vertrauen zu rechtfertigen, dass uns unsere Stakeholder entgegenbringen. Um die guten Ergebnisse der letzten beiden Geschäftsjahre fortzusetzen, bedarf es jedoch erheblicher Anstrengungen und Maßnahmen. C. Prognosebericht Auch wenn die aktuellen Geschäftszahlen weiterhin sehr erfreulich sind, müssen wir feststellen, dass sich unser konjunkturelles Umfeld aktuell eintrübt. Wir sind daher angehalten unsere Planungen hierauf auszurichten. Insofern rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit leicht geringeren Umsätzen und auch einem leicht gesunkenen aber deutlich positiven Jahresergebnis. Aufgrund unserer soliden Kapitalstruktur und unserem Konzernverbund scheuen wir uns nicht, zukunftsträchtige Investitionen anzugehen. Nachdem der geplante Erweiterungsbau am Standort Emsbüren bis zum Spätsommer 2024 fertiggestellt sein dürfte, verfügen wir dann über eine erneut verbesserte Infrastruktur. Als nächstes wollen wir unsere IT- und Softwaresysteme auf eine komplett neue Basis umstellen. Die Planungen hierfür laufen bereits. Von Konzernseite gibt es Überlegungen unser Geschäftsjahr auf das im Konzern übliche Wirtschaftsjahr umzustellen. Mit unserem kleinen aber hoch qualifiziertem Team von Spezialisten achten wir darauf, den Fixkostenbereich so klein wie möglich zu halten. Durch den Konzernverbund ergeben sich eine Reihe wechselseitig- positiver Effekte, die uns im Markt helfen. Hierdurch sind wir in der Lage auch schwierige Konjunkturzyklen unbeschadet zu überstehen. Unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit und das kleine Team sichern uns eine große Flexibilität und Handlungsschnelligkeit. Die inzwischen gut ausgebauten, weltweiten Kunden- und Lieferantenbeziehungen lassen uns in Verbindung mit unserm attraktiven Produktprogramm, trotz aller Widrigkeiten, mit Optimismus in die Zukunft schauen.
Emsbüren, den 02. September 2024 HarvestPark GmbH gez. Martin Fehren, Geschäftsführer gez. Henrik Wöste, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die HarvestPark GmbH hat ihren Sitz in Emsbüren. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 204338 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der HarvestPark GmbH dargestellt, der dem Angabg als Anlage beigefügt ist. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Martin Fehren Henrik Wöste Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 7 Arbeitnehmer beschäftigt.
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Emsbüren, den 2. September 2024 HarvestPark GmbH gez. Martin Fehren gez. Henrik Wöste Feststellung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde am 14. Dezember 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HarvestPark GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HarvestPark GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HarvestPark GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 2. September 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Reichelt, Wirtschaftsprüfer Sanders, Wirtschaftsprüfer |
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