Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gaster Wellpappe GmbH
Kurpfalzring 109, 69123 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anu Riikka Kalliomäki seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Sabrina Pamela Waardeloo seit 21.3.2025 | Geschäftsführer |
Julia Gaster-Kohl seit 12.3.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stora Enso Packaging Holding B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gaster Wellpappe GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Tätigkeit unseres Unternehmens umfasst unverändert die Herstellung von Wellpappe und den Zuschnitt von Bogen- bzw. Rollenwellpappe auf unterschiedliche Formate zum Zweck des Weiterverkaufs an Dritte oder der Weiterverarbeitung zu Faltkisten, Stanzverpackungen etc. in den eigenen Produktionsstätten. 2. Zweigniederlassungen Neben dem Stammwerk in Heidelberg Pfaffengrund, in welchem einseitige und zweiseitige Wellpappe produziert und verarbeitet wird und die Verwaltung ansässig ist, verfügen wir über zwei Niederlassungen. Am Standort Augsburg produzieren wir einseitige Wellpappe (Rollenwellpappe), und am Standort Heidelberg - Wieblingen bieten wir neben der Verarbeitung von Wellpappe verschiedene Verpackungsservices an. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Nach Erhebungen des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt mit 0,3% im Berichtszeitraum 2023 zurückgegangen und spiegelt damit einen leichten Abgang der Wirtschaftsleistung in fast allen Wirtschaftsbereichen. Auch die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 entwickelten sich negativ zum Vorjahresvergleich; diese werden preisbereinigt mit -0,8% beziffert gegenüber dem Vorjahr. Die staatlichen Bruttoanlageinvestitionen lagen nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2023 um 9,5 Prozent über dem Niveau des. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurden im Jahr 2023 preisbereinigt 0,2% mehr investiert als im Vorjahr. Maßgeblich für den Wellpappenabsatz ist die Situation der verpackenden Industrie und die Neigung der Verbraucher zum Geldausgeben. Die andauernde Corona-Krise sowie die geopolitische Situation in der Ukraine und die daraus resultierenden Lieferengpässe vieler Rohstoffe hatte einen negativen Effekt auf den Wellpappenabsatz; entgegen der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung. Für den arbeitstäglich bereinigten Wellpappenabsatz wird ein prozentualer Rückgang von 12,1% prognostiziert. Zum Vergleich: Die kalenderbereinigte Steigerung des BIP ist auf 0,7% Prozent prognostiziert. Trotz negativen Nachfrage nach leistungsfähigen und nachhaltigen Verpackungslösungen, verzeichnete der Umsatz mit Wellpappenerzeugnissen ein Plus im Vergleich zum Vorjahresniveau; dies ist den signifikant gestiegenen Preisen für Wellpappenerzeugnisse zuzuschreiben. Kritisch zu beurteilen bleibt weiterhin die Entwicklung auf der Erlösseite; eine Erhöhung der Preise für Wellpappenerzeugnisse war um durchschnittlich 32,6% (32,6% Erhöhung im Vorjahr) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Erhöhung des Gesamtpreisniveaus für Wellpappenrohpapiere bis einschließlich Mai 2022 wirkt sich negativ aus, auch erschwerten deutlich gestiegene Lohn- und Energiekosten die wirtschaftliche Situation der Branche. Die Erlösstruktur entwickelte sich konträr zur Kostenstruktur. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse stark gefallen. Das Rohergebnis belief sich trotzdem auf 19.051 TEUR zum Vorjahresvergleich 20.059 TEUR; diese Entwicklung ist auf die Erhöhung der Preise für Wellpappenerzeugnisse aufgrund von Papierpreissteigerungen sowie eine höhere Nachfrage und damit eine Steigerung des Wellpappenabsatzes zurückzuführen. Die Investitionen im Geschäftsjahr beliefen sich auf 1.776 TEUR nach 1.409 TEUR im Vorjahr. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen 695 TEUR. Alle erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen sowie Reparaturen, insbesondere im Maschinenpark, wurden durchgeführt. Die Auftragslage unterlag im Betrachtungszeitraum, im Gegensatz zur Gesamtbranche, nur geringen Schwankungen, deren Ursachen primär mit der Entwicklung der weltweiten Pandemie sowie dem Krieg in der Ukraine und den in diesem Zusammenhang von der Regierung getroffenen Maßnahmen zu begründen ist. Auswirkungen auf unsere festen Rahmenverträge wurden nicht verzeichnet, darüber hinaus konnten wir unsere bestehenden Kontrakte erweitern und neue Kunden gewinnen. Die im Vorjahr aufgestellte Prognose zu den Umsatzerlösen konnte auf Grund der weiterhin hohen Nachfrage sowie der Möglichkeit der Preisanpassung bestehender Kontrakte deutlich übertroffen werden. 3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Das Rohergebnis hat sich um 1.008 TEUR von 20.059 TEUR auf 19.051 TEUR verschlechtert und das Jahresergebnis ist von 3.119 TEUR auf 2.425 TEUR zurückgegangen. Ursache hierfür waren insbesondere die Erhöhungen der Rohstoffpreise, welche aber durch Preisgleitklauseln bestehender Kontrakte nahezu vollumfänglich abgefangen werden konnten. Sowie die Nutzung freier Kapazitäten, aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage auf Kundenseite. Das EBIT 2023 beträgt 3.352 TEUR. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. b) Finanzlage Es bestand in 2023 kein Bankdarlehen. Kontokorrentkredite wurden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Im Durchschnitt gehörten 182 Mitarbeiter (Vorjahr 198) zur Belegschaft des Unternehmens; der strukturierte Personalaufbau dient der langfristigen Bindung von Fachkräften. Die Personalkosten des Geschäftsjahres haben sich um 369 TEUR auf 9.221 TEUR erhöht. Gleichzeitig konnte der Aufwand im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung signifikant gesenkt werden. In den Bereichen Arbeits- und Unfallschutz waren in diesem Jahr keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Die Arbeitssicherheit wird, unter Einbeziehung einer externen Beraterfirma, ständig verbessert. Die Bilanzsumme hat sich von 13.549 TEUR auf 14.018 TEUR stark verändert. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 31,62% (Vorjahr 24,9%), und der Vorräte 22,90% (Vorjahr 30,46%). Die Forderungen betragen 26,32% (Vorjahr 30,77%) der Bilanzsumme. Unter Einbeziehung des Gesellschafterdarlehens entspricht die Eigenkapitalquote 65,7% der Bilanzsumme. Das langfristige Fremdkapital besteht Verbindlichkeiten gegenüber unserem Gesellschafter und dient der Finanzierung des Anlagevermögens. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, die Bankverbindlichkeiten sind zurückgezahlt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich als sehr stabil. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital und Fremdkapital gedeckt. Die kurzfristigen Kundenforderungen übersteigen die kurzfristigen Lieferantenverbindlichkeiten deutlich. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag pro Mitarbeiter und den Cashflow heran. Bei den Mitarbeitern ist ein Geschäftsführer mitgezählt. Das Rohergebnis pro Mitarbeiter beträgt 105 TEUR und ist damit um 3 TEUR gestiegen. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein positiver Cashflow in Höhe von 4.133 TEUR. Dem gegenüber stehen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 1.699 TEUR und aus der Finanzierungstätigkeit über 1.761 TEUR. Saldiert hat sich im Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss von 674 TEUR ergeben, was zu einer entsprechenden Erhöhung des Finanzmittelbestandes zum Bilanzstichtag führte. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. III. Prognosebericht Wir rechnen mit einem leicht rückläufigen Konsum im Jahr 2023, welcher eine leicht rückläufige Nachfrage nach dem allgemeinen Produkt mit sich führt. Aufgrund der hohen Inflation, der hohen Energiekosten sowie der kritischen Situation in der Ukraine zeichnen sich negative Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und bei den Einkommen ab. Daraus könnte ein Absatzrückgang insbesondere bei Konsumgüter- und Versandverpackungen resultieren. Aktuell deutet jedoch ein konstanter Beschäftigungsgrad auf eine relativ stabile innerdeutsche Wirtschaftsleistung hin. Dem gegenüber steht die seit dem vergangenen Jahr voranschreitende Inflation, die den privaten Konsum deutlich verlangsamen könnte, da die Preissteigerungen die Lohn- und Gehaltsentwicklungen überholt. Zugleich hat der Krieg in der Ukraine einen erheblichen Einfluss auf die Energieversorgung und damit auf die Energiepreise; ein weiterer Katalysator. Hinzukommen die durch die westlichen Staaten verhängten weitreichenden wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Russland. Die zukünftige geopolitische Entwicklung wird sehr stark das prognostizierte Gesamtwirtschaftswachstum, die Lieferketten sowie den privaten Konsum beeinflussen. Trotzdem gehen Wirtschaftsforscher davon aus, dass die Weltwirtschaft in den kommenden zwei Jahren weiterwachsen wird. Wie stark dieses Wachstum sein wird, hängt allerdings davon ab, inwieweit und wie schnell es gelingt, den Krieg in der Ukraine zu befrieden und die geopolitische Lage durch Diplomatie zu beruhigen. Bei der Prognose für die folgenden Geschäftsjahre 2024 und 2025 gehen wir dennoch von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung aus. Für 2024 rechnen wir mit konstanten Umsatzerlösen. Die hohen Energiekosten sowie die Nachfrage werden jedoch eine Herausforderung sein. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahre 2023 mit einem positiven EBIT. Grund hierfür sind die bereits bestehenden Kontrakte mit Kunden, als auch Lieferanten sowie die prognostizierte Auftragslage für das Jahr 2023. Die Finanzlage unseres Unternehmens wird sich gegenüber dem Jahr 2022 nur unwesentlich ändern. Wir werden auch zukünftig stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht Um das Wachstum des Unternehmens positiv zu unterstützen, werden wir weiterhin den strukturellen Aufbau unseres Vertriebs forcieren; damit wird die Basis für eine Erweiterung unseres Kundenportfolios sowie die Grundlage für eine Expansion geschaffen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Situation auf dem Rohstoffmarkt ist aktuell Preissenkungen unterlegen. Eine weitere Rohstoffpreisreduktion im zweiten Quartal 2023 ist denkbar; es ist davon auszugehen, dass sich das immer noch hohe Niveau nicht halten wird. Gleichzeitig erscheint es durchaus erforderlich eine Preissenkung für Wellpappverpackungen durchführen zu müssen; diese Notwendigkeit resultiert auch aus der Problematik überschüssiger Kapazitäten im Markt. Das Bruttoinlandsprodukt wird 2023 dennoch mit einem leichten Anstieg prognostiziert. Inflation, Energiekosten und der Krieg in der Ukraine sowie politische Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft werden einen immensen Einfluss auf dieses haben; in wie weit wird sich erst noch zeigen. Der Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt somit einer erheblichen Unsicherheit. Vor allem der weitere Verlauf des Kriegs und die damit verbundenen europäischen und transatlantischen Beziehungen werden das Wirtschaftswachstum wesentlich beeinflussen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem arbeiten wir zur weiteren Risikoverminderung stetig mit einem Warenkreditversicherer zusammen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Festzuhalten ist darüber hinaus, dass die im Berichtsjahr gestellten Weichen für eine neue Eigentümerschaft durch den finnisch/schwedischen Konzern StoraEnso zu Beginn des Jahres 2023 erfolgreich besiegelt werden konnten. Gaster Wellpappe gehört nun zu dem ältesten börsennotierten Konzern der Welt und verfügt über ein großes internationales Netzwerk, das seiner Innovationskraft und strategischen Position im Markt noch einmal Nachdruck verleiht.
Heidelberg, 08. März 2024 gez. Sami Petteri Muhonen, Gaster Wellpappe GmbH gez. Adrianus G.J. Smit, Gaster Wellpappe GmbH gez. Julia Gaster-Kohl, Gaster Wellpappe GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich eines Bewertungsabschlags angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu den Steuerforderungen Die Steuerforderungen beinhalten die zu erwartenden Erstattungen für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der geleisteten Vorauszahlungen sowie die zu erwartende Gewerbesteuererstattung für 2022. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.990,1 (Vorjahr: TEUR 3.597,9). Davon entfallen TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und TEUR 2.000,0 (Vorjahr: TEUR 1.454,4) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2.273,4). Davon entfallen TEUR 0,00 auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 2.200,0). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00). Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf EUR 2.000.000,00 (Vorjahr: EUR 3.654.434,98). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es besteht ein Avalkredit bei der Sparkasse Heidelberg über EUR 109.331. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 495. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Gaster Wellpappe GmbH wurde in einen Konzernabschluss einbezogen. Die DJV Holding B.V., de Lier, Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Stora Enso Oyi, Helsinki, Finnland stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist hier erhältlich: https://www.storaenso.com/-/media/documents/download-center/documents/annual-reports/2023/storaenso_annual_report_2023.pdf?lastUpdated=20240215085252. Unterschrift der Geschäftsführung
Heidelberg, den 06. März 2024 gez. Adrianus Smit
Heidelberg, den 06. März 2024 gez. Sami Petteri Muhonen
Heidelberg, den 06. März 2024 gez. Julia Gaster-Kohl
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2024 festgestellt. In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt. BestätigungsvermerkAn die Gaster Wellpappe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gaster Wellpappe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gaster Wellpappe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 11. März 2024 WSB Revision und Treuhand GmbH gez. Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer |
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