Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 6443
Eingetragen
24.2.1982
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und WohnzimmermöbelnHerstellung von Polstermöbeln
Gegenstand
Herstellung von Möbeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Voß
seit 1.10.2015
Geschäftsführer
Georg Voss
seit 7.5.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rosenhügel 20, 33129 Delbrück
78.000 €
60.00%
Rosenhügel 20, 33129 Delbrück
52.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Voss-Möbel GmbH

Delbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

VOSS-MÖBEL GMBH, DELBRÜCK

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.185.428,00 1.091.947,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 167.654,00 116.748,00
II. Sachanlagen 1.017.614,00 975.039,00
III. Finanzanlagen 160,00 160,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.463.609,77 8.364.772,14
I. Vorräte 3.327.090,58 3.400.420,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.609.988,55 1.901.364,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.526.530,64 3.062.986,75
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.468,65 7.353,44
8.659.506,42 9.464.072,58

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 7.638.236,45 8.331.779,04
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Bilanzgewinn 7.508.236,45 8.201.779,04
B. RÜCKSTELLUNGEN 381.065,00 429.249,00
C. VERBINDLICHKEITEN 640.204,97 703.044,54
- Aus Steuern: € 19.854,58 (Vorjahr: € 78.915,37)
- Soziale Abgaben: € 32.564,49 (Vorjahr: € 115.205,50)
8.659.506,42 9.464.072,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 6.294.872,11 7.252.205,66
2. Personalaufwand 3.604.754,92 3.650.423,66
a) Löhne und Gehälter 2.931.838,26 2.981.869,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 672.916,66 668.553,67
- davon Aufwendungen für Altersversorgung: € 3.748,08 (Vorjahr: € 7.120,53)
3. Abschreibungen 449.786,81 513.737,48
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 449.786,81 513.737,48
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.028.935,15 3.144.786,47
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4,80 4,80
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.225,51 5.208,80
- davon aus Ab-/Aufzinsung: € 4.480,00 (Vorjahr: € 4.824,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.618,39 4.588,57
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -55.456,26 -9.468,67
9. Ergebnis nach Steuern -687.536,59 -46.648,25
10. Sonstige Steuern 6.006,00 5.563,38
11. Jahresfehlbetrag -693.542,59 -52.211,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Voss-Möbel GmbH, Delbrück

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Voss-Möbel GmbH hat ihren Sitz in Delbrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HR B 6443 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Voss-Möbel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt, ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, dabei wurden überwiegend die steuerlichen höchstzulässigen Abschreibungen auf Grundlage der steuerlichen Abschreibungstabellen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des Einkommensteuergesetzes werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Sofern der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag geringer war, wurde dieser angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden die letzten Einkaufspreise zugrunde gelegt. Die Herstellungskosten umfassen die steuerlichen Mindestwerte.

Forderungen und sonstige Aktiva wurden zum Nennwert aktiviert. Sofern der beizulegende Wert zum Bilanzstichtag geringer war, wurde dieser angesetzt.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Pensionsrückstellung wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet, für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Der zugrunde gelegte Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre. Der Unterschiedsbetrag zu einer Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre (1,74 %) beträgt 2 T€ (im Vorjahr: 9 T€) und unterliegt nach § 254 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Lohn-, Gehaltssteigerungen und Rententrends waren nicht zu berücksichtigen, da die Pensionsverpflichtung auf einem unveränderbaren Festbetrag beruht.

Die Bewertung von Jubiläumsrückstellungen erfolgte unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinses für eine Restlaufzeit von 15 Jahren. Ferner wurde eine unternehmensindividuell geschätzte Fluktuationsrate berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem im Anhang als Seite 5 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag mit 8.202 T€ (im Vorjahr: 8.254 T€) und der Jahresfehlbetrag mit 694 T€ (im Vorjahr: 52 T€) enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (52 T€) und Gewährleistungsverpflichtungen (37 T€).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr und im Vorjahr haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Arbeitnehmerzahl

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 69
Angestellte 13
82

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche, für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bedeutsame finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Pachtvertrag für die Betriebsimmobilie. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, die Pachtaufwendungen des Geschäftsjahres 2023 beliefen sich auf 421 T€.

3. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch

- Herrn Georg Voß senior, Delbrück (kaufmännischer Geschäftsführer) und

- Herrn Georg Voß junior, Delbrück (kaufmännischer Geschäftsführer).

 

Delbrück, 4. August 2024

gez. Georg Voß sen.

gez. Georg Voß jun.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 392.522,77 84.036,74 0,00 -197.818,10 278.741,41
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 5.452.111,37 69.371,02 21.000,00 0,00 5.542.482,39
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.898.745,54 397.581,05 0,00 -239.341,64 2.056.984,95
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.000,00 0,00 -21.000,00 0,00 0,00
7.371.856,91 466.952,07 0,00 -239.341,64 7.599.467,34
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
7.764.539,68 550.988,81 0,00 -437.159,74 7.878.368,75
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zuführungen
Auflösungen
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.774,77 33.127,74 -197.815,10 111.087,41
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 4.866.072,37 261.050,02 0,00 5.127.122,39
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.530.745,54 155.609,05 -231.623,64 1.454.730,95
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.396.817,91 416.659,07 -231.623,64 6.581.853,34
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
6.672.592,68 449.786,81 -429.438,74 6.692.940,75
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.654,00 116.748,00
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 415.360,00 586.039,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 602.254,00 368.000,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.000,00
1.017.614,00 975.039,00
III. FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 160,00 160,00
1.185.428,00 1.091.947,00

Der Jahresabschluss wurde am 27.8.2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Voss-Möbel GmbH, Delbrück

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

Die Voss-Möbel GmbH (kurz: "Voss GmbH" oder "Gesellschaft") fertigt Dielen und Solitärmöbel an ihrem Standort in Delbrück. Zu ihren Kunden gehören vor allem in und zu einem geringeren Teil auch ausländische Einrichtungshäuser. Die Kunden der Gesellschaft sind fast vollständig Mitgliedshäuser großer Möbeleinkaufsverbände oder großer Möbelketten.

Wesentliche Einsatzstoffe in der Fertigung der Möbel sind Plattenwerkstoffe, Furniere, Dekore und technische Beschläge. Der Bezug dieser Materialien erfolgt zumeist aufgrund langjähriger Lieferbeziehungen überwiegend aus dem Inland und nur zu geringem Teil aus dem europäischen Ausland.

II. Forschung und Entwicklung

Die Voss GmbH tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen und optischen Weiterentwicklung ihrer Produkte bzw. der Entwicklung neuer Modellserien. Die Entwicklungsaufgaben werden von eigenen Mitarbeitern aus den Bereichen Fertigung und Vertrieb wahrgenommen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Voss GmbH ist neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vor allem von der Entwicklung der Möbelbranche abhängig.

Im Jahr 2023 sank das Bruttosozialprodukt um 0,3%. Die Gründe für diesen Rückgang waren die weiterhin hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Diese Faktoren führten dazu, dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht weiter fortsetzte (destatis-Pressemitteilung Nr. 19, 15.1.2024).

Der private Konsum sank in 2023. Die hohen Energiekosten und die allgemeine Inflation belasteten die Haushalte weiterhin, was zu einem Rückgang der real verfügbaren Einkommen und des Konsums führte.

Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Möbleindustrie einen Umsatz von rund 18 Mrd. €, was einem Rückgang von 4,3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Sowohl der Inlandsumsatz als auch der Auslandsumsatz entwickelten sich rückläufig. Der Inlandsumsatz sank um 4,6%, während der Auslandsumsatz um 3,6% zurück ging (möbelkultur-Pressemitteilung 19.2.2024).

Die Gründe für diesen Rückgang sind fast vollständig die gleichen, wie die der negativen Entwicklung der Gesamtwirtschaft (allgemeine Inflation, Finanzierungskosten, hohe Energiepreise), die sodann zu einer geringeren Nachfrage an Möbeln führte. Zudem gab es weiterhin Lieferengpässe und Materialknappheiten, die die Produktion und den Vertrieb von Möberln erschwerten.

II. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung bedienen wir uns finanzieller Leistungsindikatoren. Die Geschäftsführung verwendet hierfür im Wesentlichen den Rohertrag, die Rohertragsquote sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT).

III. Geschäftsverlauf

Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang entwickelte sich in 2023 entsprechend der schwachen Marktentwicklung und fiel deshalb unbefriedigend aus. Die Fertigungskapazitäten waren im Geschäftsjahr 2023 vor diesem Hintergrund teilweise nicht ausgelastet. Unterauslastungen wurden durch zeitweise Kurzarbeit kompensiert. Der Rohertrag (Umsatz zzgl. Bestandsveränderungen abzgl. Materialaufwand) belief sich auf 6.196 T€ (im Vorjahr: 7.201 T€).

Beschaffung

Wesentlicher Einsatzstoff sind die Plattenwerkstoffe. Die Preise für diese Holzwerkstoffe unterliegen teilweise deutlichen Schwankungen. Nach starken Anstiegen in den Jahren 2021, teilweiser Preisberuhigung in 2022 waren in 2023 z.T. deutliche Preisrückgänge bei den Holzwerkstoffen zu verzeichnen.

Personal

Die fachliche Qualifikation und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter sind eine wesentliche Grundlage für qualitativ hochwertige Erzeugnisse und damit für den Unternehmenserfolg der Gesellschaft.

Investitionen

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist durch Technische Anlagen und Maschinen, die der Fertigung dienen, geprägt. Die Maschinen werden regelmäßig ersetzt, da nur modernste Maschinen eine hohe Fertigungsqualität bei gleichzeitiger Fertigungseffizienz gewährleisten. Der Gesamtbetrag der Investitionen belief sich in 2023 auf 551 T€, davon entfielen 84 T€ auf immaterielle Vermögensgegenstände und 398 T€ auf Betriebs und Geschäftsausstattung, hier insbesondere auf Fahrzeuge.

Finanzierung

Die Gesellschaft finanziert sich fast vollständig durch Eigenmittel.

Zielerreichung und Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

Die für das Jahr 2023 vorhergesagte Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren (ein Rohertrag, der zwischen 3% und 7% hinter dem Jahr 2022 zurückbleibt und ein negatives EBT das deutlich höher ausfällt als 2022) hat sich ganz überwiegend eingestellt.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 als unbefriedigend, jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen als noch zufriedenstellend.

IV. Darstellung der Lage

Über die Vermögens, Finanz und Ertragslage der Voss GmbH geben die folgenden Finanzkennzahlen Auskunft:

2023 2022
Anlagenintensität 13,7% 11,5%
Eigenkapitalquote 88,2% 88,0%
Eigenkapitalrendite -9,1% -0,6%
Rohertragsmarge 50,1% 52,5%
CashFlow -244 T€ 462 T€
CashFlowQuote -2,0 3,4

Bei der Beurteilung der Höhe der Anlagenintensität ist zu berücksichtigen, dass die Betriebsimmobilie nicht im Eigentum der Gesellschaft steht.

Die Geschäftsleitung beurteilt die Vermögens- und Finanzlage als solide, die Ertragslage als unbefriedigend.

C. Prognosebericht

Für Deutschland wird im Jahr 2024 ein geringes Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von etwa 0,2% bis 0,3% erwartet (vgl. Statista vom 31.5.2024). Im Wohnungsbau wird für 2024 ein Rückgang der Bautätigkeit von etwa 5,4 % erwartet, hohe Zinsen und gestiegene Baukosten belasten weiter die Nachfrage (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Pressemitteilung vom 10.1.2024). Diese Entwicklung geht an unserer Branche nicht vorbei. Unser Unternehmen wird sich nur schwerlich gegen diesen Trend entwickeln können.

Aus diesem Grund gehen wir aktuell bei weiter sinkenden Auftragsvolumen für 2024 von einem deutlich verminderten Rohertrag sowie einem weiter deutlich negativem EBT aus.

Trotz der zu erwartenden Entwicklung wird die Voss GmbH weiter ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

D. Chancen und Risikobericht

I. Risikobericht

Bei unserer Geschäftstätigkeit sind wir verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die Risiken werden durch die Geschäftsführung beurteilt und überwacht, ggf. werden erforderliche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Wesentliche Funktionen und Kontrollen des Finanz und Risikomanagements der Gesellschaft sind unmittelbar bei der Geschäftsführung angesiedelt.

Die folgenden Risiken werden von der Geschäftsführung als wesentlich erachtet:

Zunehmender Wettbewerbsdruck durch Konkurrenz aus dem osteuropäischen Ausland

Margendruck durch Konzentration auf dem Markt der Einrichtungshäuser

Rekrutierung von fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wettbewerbsdruck durch osteuropäische Konkurrenzunternehmen

In den letzten Jahren drängen vermehrt osteuropäische Möbelhersteller auch in unser Marktsegment. Die Konkurrenz zeichnet sich vor allem durch hohe Preisaggressivität aus. Wir reagieren darauf durch schlanke und technologisch hoch entwickelte Fertigungsabläufe, die eine kostengünstige Fertigung ermöglichen. Durch eine sehr hohe Liefertreue, Produktqualität und kundenfreundliches Serviceverhalten sehen wir auch für die Zukunft Wettbewerbsvorteile für unser Unternehmen.

Margendruck durch Konzentration bei den Einrichtungshäusern

Der Möbeleinzelhandel ist durch starke Konzentrationstendenzen gekennzeichnet, die sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt haben. Der Markt wird durch große Ketten oder Einkaufsverbände dominiert. Die sich daraus ergebende Macht der Kunden führt zu einem bedeutenden Margendruck. Wir begegnen dem, wie oben bereits beschrieben, durch eine kosteneffiziente Fertigung, hoher Produktqualität und kundenfreundlichem Serviceverhalten.

Qualifikation des Personals

Es wird für deutsche Unternehmen zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Die Voss GmbH ist davon ebenfalls betroffen. Wir begegnen dem Risiko mit einer positiven Gestaltung des Arbeitsumfeldes. Die geringe Fluktuationsrate bestätigt uns darin, dass unsere dahingehenden Anstrengungen von unseren Mitarbeitern erkannt und gewürdigt werden.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die höheren Finanzierungs- und Baukosten beeinflussen maßgeblich die Entwicklung der Bauwirtschaft und damit auch unseren Markt. Eine gestiegene Unsicherheit und Unzufriedenheit mit den politischen Maßnahmen der Bevölkerung sorgen weiter für eine ungünstiges Nachfrageklima. Dieses Risiko lässt sich von uns nicht beeinflussen.

Sonstige Risiken

Ziel des Finanz und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Liquiditätslage ist trotz ungünstiger Geschäftsentwicklung unverändert gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden, die Forderungen sind darüber hinaus weitestgehend delkredereversichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

II. Chancenbericht

Moderne Fertigungstechniken

In den letzten Jahren wurden erhebliche Investitionen in unsere Fertigungsmaschinen getätigt. Das technologische Niveau der Fertigung beurteilen wir als gut und auf dem aktuellen Stand der Technik. Dadurch ist eine kosteneffiziente Fertigung auch in den nächsten Jahren möglich.

Solide Finanzierungsstruktur

Die Gesellschaft zeichnet sich durch eine solide Finanzierungsstruktur aus. Investitionen wurden in den letzten Jahren aus dem CashFlow bezahlt. Die solide Finanzlage bildet ein gutes Fundament, um auch für ggf. auftretende schwierigere Markt bzw. Wettbewerbsbedingungen gerüstet zu sein.

III. Gesamtaussage

Aus der Gesamtbetrachtung der Risiken und Chancen der Voss GmbH sehen wir uns als gut aufgestellt und den Herausforderungen unseres geschäftlichen Umfeldes gewachsen. Nach unserer Bewertung sind derzeit kaum Risiken erkennbar, die kurz oder mittelfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben oder gar ihren Fortbestand gefährden.

 

Delbrück, 04. August 2024

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Voss-Möbel GmbH, Delbrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Voss-Möbel GmbH, Delbrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Voss-Möbel GmbH, Delbrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bünde, 9. August 2024

Genrich & Werner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Torsten Genrich, Wirtschaftsprüfer

Torsten Werner, Wirtschaftsprüfer

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