Aniwell GmbH
37mGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fynn Der jong seit 3.12.2024 | Prokura |
Tobias Frerck seit 22.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GISMA Steckverbinder GmbHNeumünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31.12.2023GISMA Steckverbinder GmbH, Neumünster zum Bericht Nr. 24181 GISMA Steckverbinder GmbH, Neumünster1. Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen a. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Rahmenbedingungen des weltweiten Handels und die daraus entstehenden Herausforderungen an das Projektmanagement werden immer komplexer. Wir sind dankbar, dass wir mit unseren Kunden auch unter den anspruchsvollen Bedingungen den Umsatz im Geschäftsjahr 2023 um 22,96 % auf 21,1 Mio. steigern konnten. Über alle Marktsegmente wurden neue Projekte erfolgreich akquiriert. Zudem stießen neue Produkte auf rege Nachfrage. Insbesondere im Marktsegment der erneuerbaren Energien konnten innovative Projekte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Mit einem sehr hohen Eigenfertigungsanteil und einer sehr stabilen Wertschöpfungskette haben wir unsere Lieferfähigkeit sichergestellt. Leider konnten wir unsere Kapazität trotz zahlreicher Maßnahmen nicht in der gewünschten Zeit ausweiten und waren gezwungen, unsere Kunden bei längeren Lieferzeiten um Geduld zu bitten. Mit der transparenten Kommunikation unserer Maßnahmen ist es uns gelungen, unsere Kunden davon zu überzeugen, dass wir nach wie vor ein verlässlicher Partner sind. Mit dem Focus auf die positive Geschäftsentwicklung werden wir weiter zusätzliche Fachkräfte rekrutieren und die Kapazitäten ausweiten. Mit dem Blick auf die Zukunftsprojekte werden die Investitionen zur Erhöhung der Produktionskapazitäten und zur Steigerung der Produktivität nochmals ausgeweitet. Zudem werden die Maßnahmen zur Digitalisierung, der Optimierung der Prozesse und die Entwicklung einer größeren Zulieferkapazität kontinuierlich vorangetrieben, um die Basis für zukünftiges Wachstum auszuweiten. Mit unserer Expertise im Bereich der Unterwassertechnik werden wir von unseren Kunden als kompetenter Partner geschätzt, der mit großer Fachkompetenz und Zuverlässigkeit innovative und maßgeschneiderte Produkte realisiert. In vertrauensvoller Kooperation mit unseren Kunden und Händlern im In- und Ausland treiben wir die Marktdurchdringung weiter voran. b. Personalentwicklung Mit der weiter entwickelten Recruiting-Strategie wurden alle offenen Stellen neu besetzt. Aufgrund der grundsätzlichen Personalknappheit war es jedoch nicht möglich, alle offenen Stellen kurzfristig zu besetzen. Durch das Engagement in der Ausbildung kann im Personalsegment der Facharbeiter weiter auf einen gut ausgebildeten Nachwuchs aufgebaut werden. Für 2024 sind weitere Einstellungen geplant, um die sich anbahnenden Projekte zu meistern, die Digitalisierung voranzutreiben und den technischen Direktvertrieb weiter auszubauen. c. Forschung und Entwicklung Fortlaufend werden neue Steckverbinder und Steckverbinderserien zur Ergänzung des Produktportfolios entwickelt und erfolgreich am Markt platziert. Zudem wurden zahlreiche innovative Produkte in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Kunden kreiert. Darüber hinaus werden im betriebsüblichen Umfang Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung vorgenommen, um die vorhandenen Produkte im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses weiter zu verbessern. In Kooperation mit Universitäten und Instituten werden zusätzliche Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unserer Produkte erarbeitet. Die Ergebnisse fließen permanent in bestehende Produkte und Neukonstruktionen ein und bilden die Grundlage für eine stetig steigende Qualität und Wachstum. Zur Beschleunigung der Neuentwicklungsprojekte haben wir die Zusammenarbeit mit Prüflaboren ausgeweitet. 2. Darstellung der Lage a. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 39,62 % gestiegen und beträgt 18,12 Mio. Euro. Verbindlichkeiten gegenüber Darlehensgebern und Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Vermögenslage kann als sehr stabil eingeordnet werden. b. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein positives Ergebnis in Höhe von 6,6 Mio. Euro erwirtschaftet werden. c. Finanzlage Die Finanzierung des laufenden Geschäfts erfolgte aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit. Alle Investitionen im Jahr 2023 wurden aus dem Cashflow finanziert. d. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. 3. Voraussichtliche Entwicklung a. Chancen Motivierte, kompetente, weltoffene Mitarbeiter, die mit einer vertrauensvollen Kundenansprache an den Kunden herantreten, sind der Garant für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Unsere Kunden reflektieren, dass unser Wachstum im Wesentlichen durch eine partnerschaftliche und kompetente Beratung sowie qualitativ hochwertige, innovative Produkte und verlässliche Lieferzusagen erreicht wurde und mit dieser Strategie weitere Marktanteile erschlossen werden können. Die Beschaffung ist über langjährige Lieferanten gesichert und ist mit weiteren Unterlieferanten für B- und C- Baugruppen permanent und strategisch erweitert worden. Die eigenen Produktionskapazitäten und -kompetenzen werden zudem kontinuierlich ausgebaut. Zur Verkürzung der Lieferzeiten wurde die Lagerkapazität für Halbzeuge und Unterteile massiv ausgebaut. Die Strategie der hohen Fertigungstiefe wird beibehalten, um generell von Unterlieferanten unabhängig zu bleiben und um gleichzeitig besten Service und maximale Flexibilität zu gewährleisten. In 2024 wird das Investitionsprogramm kontinuierlich fortgesetzt, um hinsichtlich Qualität, Produktivität, Produktvielfalt, Dokumentation, Service und Schnelligkeit Maßstäbe zu setzen. Zudem wird langfristig in Forschung und Entwicklung als auch in Qualifikationsprüfungen investiert, um innovative Produkte und digitale Prozesse zu implementieren. Mit der dynamischen Anpassung der Unternehmensstrategie an die jeweiligen Marktgegebenheiten und mit neuen Produkten werden Chancen für weiteres Wachstum geschaffen. b. Risiken Als exportorientiertes Unternehmen sehen wir herausfordernden Zeiten entgegen. Die Politik der Bundesregierung erzeugt permanent steigende Kosten, die über Prozessoptimierungen kompensiert werden müssen. Hier gilt es, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Es ist mit zunehmenden Welthandelsrestriktionen zu rechnen und wir sind gefordert, auf Exportbeschränkungen, Zölle, länderspezifische Spezifikationen oder Protektionismus vorausschauend zu reagieren. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern wird zukünftig die größte Herausforderung darstellen. Nur mit hochklassigen und motivierten Mitarbeitern werden wir uns im internationalen Wettbewerb durchsetzen. Neben den steigenden Produktionskosten müssen auch die überproportional steigenden Einkaufspreise und die überbordende Bürokratie mit einer höheren Gewichtung in die Strategieentwicklung einbezogen werden. Auf der Grundlage performanter Produkte, die aus einem breit gefächerten Portfolio für fünf unterschiedliche Märkte angeboten werden, präsentiert sich eine stabile Nachfrageintensität, die auch unter den herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen zuversichtlich stimmt.
Neumünster, den 04.06.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGISMA Steckverbinder GmbH, NeumünsterGISMA Steckverbinder GmbH, Neumünster zum Bericht Nr. 24181 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der GISMA Steckverbinder GmbH, Neumünster wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftervertrags) aufgestellt und gegliedert. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HBG unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,75 % des stichtagsbezogenen Forderungsbestandes von den Forderungen abgesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Zugrundelegen eines Zinssatzes von 1,82 % p. a. und den Heubeck'schen Richttafeln 2018 G auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem modifizierten Teilwertverfahren. Sie ist nicht gehaltsabhängig. Die Bestimmungen des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung wurden beachtet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Das Stammkapital wurde mit dem Nennwert bilanziert. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Vom Wahlrecht, aktive latente Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB nicht zu aktivieren, wurde Gebrauch gemacht. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 10.486.607,08. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 8.036,00. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die planmäßige Abschreibung des derivativen Firmenwerts über die betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahre wird auch im Geschäftsjahr 2023 beibehalten, da aufgrund der Stabilität der Absatzmärkte, der starken Position des erworbenen Unternehmens im Markt und der relativ langen Produktzyklen von 15 - 20 Jahren für die hergestellten Produkte dies der tatsächlichen Nutzungsdauer entspricht. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T 70.81. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Die Geschäftsführung lag im Geschäftsjahr 2023 bei Betriebswirt Tobias Frerck. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 6.628.196,77 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Neumünster, 31.05.2024 GISMA Steckverbinder GmbH Tobias Frerck, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gez. Tobias Frerck, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERKGISMA Steckverbinder GmbH, Neumünster zum Bericht Nr. 24181BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GISMA Steckverbinder GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GISMA Steckverbinder GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GISMA Steckverbinder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusam menwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 27.08.2024 ATN
Allgemeine Treuhand Nord
Hoffmann-Wülfing, Wirtschaftsprüfer Laparose, Wirtschaftsprüfer |
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