Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 6862
Vorher
Emsa Holding GmbH
Eingetragen
21.12.2004
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Konsumgütern. Die Gesellschaft kann andere Erzeugnisse herstellen oder vertreiben.

Historie

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Management

NameRolle
René Ring
seit 7.4.2025
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Pierre Armand Lemoine
seit 24.1.2022
Geschäftsführer
Christian Humberg
seit 23.2.2018
Prokura
Lenka Bock
seit 15.10.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert20.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SEB Internationale SASFRA
20.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SEB Internationale SAS
France
5.026.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Emsa GmbH

Emsdetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Patente und Gebrauchsmuster 43.713,00 46.409,00
2. Entgeltlich erworbene Software 501.513,00 364.952,00
  545.226,00 411.361,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 8.563.261,78 9.069.500,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.818.324,00 2.927.997,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.488.478,73 7.821.905,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.032.162,38 222.081,59
  16.902.226,89 20.041.484,95
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.706.478,15 1.706.478,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.600.001,75 1.600.001,75
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 271.656,47 263.255,75
4. Sonstige Ausleihungen 51.063,38 51.063,38
  3.629.199,75 3.620.799,03
  21.076.652,64 24.073.644,98
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.463.783,82 4.515.601,89
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.484.188,98 1.976.533,43
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 14.238.799,37 14.833.053,30
4. Geleistete Anzahlungen 404.000,00 363.942,62
  19.590.772,17 21.689.131,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.530.756,03 1.938.954,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.918.438,35 1.880.722,46
3. Forderungen gegen Gesellschafter 6.125.305,99 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.552.930,47 5.169.342,53
  15.127.430,84 8.989.019,04
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.187.668,94 153.457,86
  35.905.871,95 30.831.608,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 141.398,47 202.523,10
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.475.654,24 0,00
  66.599.577,30 55.107.776,22

Passiva

   
  31.12.2016 31.12.2015
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.026.000,00 5.026.000,00
II. Kapitalrücklage 2.150.000,00 2.150.000,00
III. Gewinnrücklagen 458.491,00 458.491,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -3.677.268,45 -3.571.238,92
V. Jahresfehlbetrag -13.432.876,79 -106.029,53
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.475.654,24 0,00
  0,00 3.957.222,55
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.071.690,00 8.252.026,78
2. Steuerrückstellungen 0,00 41.038,00
3. Sonstige Rückstellungen 8.268.627,44 4.280.120,00
  18.340.317,44 12.573.184,78
C. Verbindlichkeiten    
1. Genussrechtskapital 4.292.432,86 4.868.655,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 300,39 19.592.941,84
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.650.315,31 6.622.525,81
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 337.255,44 1.874.117,05
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.065.930,02 3.006.312,41
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.913.025,84 1.207.902,60
(davon aus Steuern € 656.080,20; Vorjahr € 244.477,32)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 65.275,51; Vorjahr € 43.528,66)    
  48.259.259,86 37.172.454,89
D. Passive latente Steuern 0,00 1.404.914,00
  66.599.577,30 55.107.776,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
1. Umsatzerlöse 83.245.189,92 90.188.329,33
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.305.787,33 489.839,33
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 299.955,39 357.777,43
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.121.690,46 3.910.905,26
  83.361.048,44 94.946.851,35
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40.004.764,12 43.444.809,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.837.394,68 7.090.955,34
  45.842.158,80 50.535.764,99
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 16.808.065,45 14.907.388,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.880.837,48 3.038.024,02
(davon für Altersversorgung € 1.862.968,24; Vorjahr € 193.165,70)    
  21.688.902,93 17.945.412,40
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.058.269,68 3.119.178,44
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.496.582,04 21.785.108,48
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.703,98 59.456,10
(davon aus verbundenen Unternehmen € 33.788,28; Vorjahr € 46.418,87)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.230.485,56 2.300.103,35
(davon an verbundenen Unternehmen € 92.701,65; Vorjahr € 0,00)    
  -14.864.646,59 -679.260,21
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.574.680,08 703.437,96
(davon aus der Veränderung latenter Steuern € 1.404.914,00; Vorjahr € 612.310,00)    
12. Ergebnis nach Steuern -13.289.966,51 24.177,75
13. Sonstige Steuern 142.910,28 130.207,28
14. Jahresfehlbetrag -13.432.876,79 -106.029,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

1. Allgemeine Angaben

Die Emsa GmbH, Emsdetten, ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Steinfurt unter der Handelsregisternummer 6862 gemeldet.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Für einen klaren und übersichtlichen Jahresabschluss wurden in Einzelfällen die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung gem. § 265 Abs. 6 HGB entsprechend angepasst.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Der Gesellschafter, die SEB Internationale SAS, Ecully/Frankreich, hat sich gegenüber der Emsa GmbH in einer harten Patronatserklärung verpflichtet, der Gesellschaft für mindestens zwei Jahre - beginnend ab dem Testatsdatum - ausreichende finanzielle Mittel zur Erfüllung der eigenen Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen bzw. diese innerhalb der vorgenannten Frist zu bedienen, sofern die Emsa GmbH hierzu nicht in der Lage ist.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

a) Allgemeine Angaben

Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen:

Durch die Erstanwendung der Vorschriften des am 23. Juli 2015 in Kraft getretenen Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) ändern sich die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Ausweismethoden in der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Einzelnen werden durch BilRUG die im Gliederungsschema zur Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dementsprechend die Zwischenergebnisse "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und "außerordentliches Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung des GuV-Gliederungsschemas ist die Einfügung eines Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Diesbezüglich wurde eine entsprechende Anpassung der Vorjahresbeträge gemäß Art. 75 Abs. 2 EGHGB vorgenommen.

Infolge der Streichung des Postens "außerordentliche Aufwendungen" wurden der im Vorjahr unter dieser Position ausgewiesene Betrag in Höhe von T€ 1.578 in den Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" umgegliedert.

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) nicht vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahresumsatzerlöse verzichtet wurde. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n.F. hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 90.332 ergeben.

Neben diesen Bewertungsänderungen ergeben sich im Zuge des Erwerbs durch die Groupe SEB weitere Bewertungsänderungen auf Grund der Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungsrichtlinien. Dieses stellt eine zulässige Abkehr vom Grundsatz der Bewertungsstetigkeit dar.

Im Anlagevermögen wurden auf Grund des Wechsels von der leistungsbezogenen zur linearen Abschreibung eine außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 1,2 Mio vorgenommen. Zudem wurde der Festwert für Paletten mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, sodass sich eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 0,2 Mio ergab. Im Vorratsvermögen ergaben sich zum 31. Dezember 2016 Bewertungsänderungen, die insgesamt zu einer Abwertung der Vorräte von € 1,3 Mio geführt haben.

Im Geschäftsjahr wurden erstmalig Rückstellungen für die Inanspruchnahme von Skonti in Höhe von € 0,2 Mio gebildet.

b) Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Immaterielle Vermögensgegenstände sind, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauern werden zwischen zwei und fünf Jahren zugrunde gelegt.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die zum Investitionszeitpunkt angenommenen Nutzungsdauern lagen zwischen drei und 16 Jahren. Bei Maschinen, die einer 2 Schicht Nutzung unterliegen, erfolgt ein Aufschlag von 25 % auf den planmäßigen linearen Abschreibungssatz, bei einer 3 Schicht Nutzung erhöht sich dieser auf 50 %.

Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Die ab dem 1. Januar 2009 angeschafften oder hergestellten Werkzeuge werden auch nach der Leistung abgeschrieben. Die auf einzelne Vermögensgegenstände angewandte Leistungsabschreibung wurde im Zuge der Übernahme durch die SEB zum 30.06.2016 auf die lineare Abschreibung umgestellt. Angeschaffte Euro Paletten, Chep Paletten und Gitterboxen werden mit einem Festwert von T€ 397 gemäß § 240 Abs. 3 HGB bilanziert.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Bei den Finanzanlagen sind die "Anteile an verbundenen Unternehmen" zu Anschaffungskosten bewertet.

Die im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung zu Sicherungszwecken verpfändeten Bankguthaben sind aufgrund des langfristigen Charakters unter dem Posten "Sonstige Ausleihungen" zum Nominalwert ausgewiesen.

Die zur Finanzierung der Pensionszusagen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen sind mit ihrem Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Voraussetzungen zur Anwendung des § 246 Abs. 2 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden die Anschaffungskosten nach der Durchschnittskostenmethode unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die übrigen Vorräte werden mittels Zuschlagskalkulation zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten einschließlich der Sondereinzelkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der auf die Fertigungsanlagen entfallenden Abschreibungen sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten, angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung. Die Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Delkredererisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Bei der Berechnung der Wertberichtigung wurde die bestehende Ausfallversicherung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Im paritätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

c) Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet.

Es handelt sich insgesamt um zwei Gruppen von Pensionsverpflichtungen. Für die erste Gruppe von Pensionsverpflichtungen war aufgrund der Festschreibung des rentenfähigen Arbeitsverdienstes kein Einkommenstrend zu berücksichtigen. Der Fluktuationstrend wird für die Altersgruppe bis 50 Jahre mit 2,0 %, für die Altersgruppe von 51 bis 59 Jahren mit 1,5 % und für die Altersgruppe von mehr als 59 Jahren mit 0 % angesetzt. Der Trend der Entwicklung der Rentenleistungen wurde anders als im Vorjahr mit 1,75 % p.a. berücksichtigt (Vorjahr 0% p.a. in den ersten 15 Jahren und danach mit 1,75% p.a.). Der Effekt aus der Anpassung beläuft sich auf T€ 1.182 und hat die Personalaufwendungen erhöht. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung für die zweite Gruppe von Pensionsverpflichtungen wurde aufgrund des zu kleinen Bestandes der Berechtigten auf die Berücksichtigung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten und anderer Parameter verzichtet, da die Auswirkungen nicht wesentlich sind.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2016 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,01 %.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Eine Aktivierung erfolgt in Höhe der passiven latenten Steuern. Darüber hinaus werden keine aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge angesetzt, da eine Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht hinreichend sicher ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

3. Erläuterung zu Bilanzposten

a) Erläuterung zu Bilanzposten - AKTIVA

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital
%
domo GmbH, Emsdetten 100
Emsa Italia S.R.L., Oligate Olona, Italien 100
EMSA Natuar, Emsdetten 100
Emsa Limited, Hong Kong, China 100
Emsa Vietnam Company Limited., Binh Phuoc B Hamlet, Vietnam 100
Emsa (Taicang) Co., Ltd., Taicang City, China 100

Die Emsa Vietnam Co., Ltd., Binh Phuoc B Hamlet, Vietnam, weist in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ein negatives Eigenkapital in Höhe von umgerechnet T€ 179 (Vj.: T€ 426) und ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 222 (Vj.: T€ 154) aus.

Die Emsa (Taicang) Co., Ltd., Taicang City, China, weist in Ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ein Eigenkapital in Höhe von T€ 698 (Vj.: T€ 887) und ein Jahresergebnis in Höhe von T€ -28 (Vj.: T€ 495) aus.

Für die übrigen Gesellschaften wird von dem Wahlrecht gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 625; Vorjahr T€ 1.672) sowie geleisteten Anzahlungen (T€ 1.107; Vorjahr T€ 0). Des Weiteren sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 185 (Vorjahr T€ 209) enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Cashpool.

b) Erläuterungen zu Bilanzposten - PASSIVA

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 5.026.000,00.

Durch den Jahresfehlbetrag von € 13.432.876,79 ergibt sich eine Eigenkapitalunterdeckung von insgesamt € 9.475.654,24.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zu 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2016 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 10.072. Diese liegen um T€ 1.068 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2016 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 470. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2015 wurden T€ 31 (Vorjahr T€ 31) als außerordentlicher Aufwand erfasst.

Infolge der Streichung des Postens "außerordentliche Aufwendungen" wurde im Zuge der Anpassung der Vorjahreswerte der im Vorjahr unter dieser Position ausgewiesene Betrag in den Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" umgegliedert.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden T€ 31 als Aufwand unter der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung aus der im Zuge des BilMoG geänderten Bewertung bei den Pensionsrückstellungen auf T€ 251.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und Werbekostenzuschüsse (T€ 4.228, Vorjahr T€ 2.070), ausstehende Prämien/Provisionen (T€ 1.187, Vorjahr T€ 1.100), Urlaubsentgelte und Überstunden (T€ 669, Vorjahr T€ 383), Prozesskosten (T€ 555, Vorjahr T€ 66) und ausstehende Rechnungen (T€ 432, Vorjahr T€ 331). Im Rahmen der Restrukturierung nach Übernahme durch die Groupe SEB wurden entsprechend zusätzliche Rückstellungen für Personalaufwendungen, Integrationsprojekte mit den Inhalten IT-Infrastruktur, gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung, steuerliche Beratung und Implementierung des Konzernberichtswesens gebildet (T€ 769).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten
Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre davon durch Pfandrecht e gesichert
T€ T€ T€ T€ T€
Genussrechtskapital 4.293 4.293 0 0 51
(Vorjahr) (4.869) (4.869) (0) (0) (51)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 0
(Vorjahr) (19.593) (27) (19.566) (3.718) (19.593)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.650 5.650 0 0 0
(Vorjahr) (6.623) (6.623) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 337 337 0 0 0
(Vorjahr) (1.874) (1.874) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.066 36.066 0 0 0
(Vorjahr) (3.006) (0) (3.006) (3.006) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.913 1.690 223 0 0
(Vorjahr) (1.207) (839) (368) (0) (0)
Summe 48.259 48.036 223 0 51
(Summe Vorjahr) (37.172) (14.232) (22.940) (6.724) (19.644)

Das Genussrechtskapital ist durch die Verpfändung von Finanzanlagen von T€ 51 bzw. durch eine Bankbürgschaft in Höhe von T€ 821 und den Abschluss einer Insolvenzversicherung gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 41; Vorjahr T€ 468). Des Weiteren sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 296 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Im Vorjahr waren zusätzlich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 1.405 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in voller Höhe aus der Darlehensgewährung.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen entsprechender Bilanzposten gemäß § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei insgesamt 31,575 %.

Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2016 sind nachfolgend dargestellt:

31.12.2015 Zugang Abgang 31.12.2016
T€ T€ T€ T€
Aktive latente Steuern 693 1.472 194 1.971
Passive latente Steuern 2.098 0 127 1.971

Die latenten Steuern enthalten aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe der passiven latenten Steuern von T€ 910.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2016 2015
T€ % T€ %
Inland 65.859 79,1 64.388 71,4
Ausland 35.113 42,2 41.463 46,0
Erlösschmälerungen -17.727 -21,3 -15.663 -17,4
  83.245 100,0 90.188 100,0

b) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 526; Vorjahr T€ 2.062). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 32 (Vorjahr T€ 60) entstanden.

c) Personalaufwand

Der Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen" enthält Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 1.468 aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.

d) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 1.561.

e) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 381 (Vorjahr T€ 1.113) enthalten.

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

f) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 320 (Vorjahr T€ 977).

5. Sonstige Angaben

a) Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt der Quartalsendbestände waren im Unternehmen 370 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 183 gewerbliche Arbeitnehmer, 181 Angestellte und 16 Aushilfen.

b) Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2016:

Herr Dr. Klaus Flacke, Chief Executive Officer, Lüdinghausen

Herr Max Harrysson, Chief Operating Officer, Münster

Herr Sebastian Moebus, Chief Financial Officer, Münster

Da nur drei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

c) Außerbilanzielle Geschäfte

Zur nachhaltigen Verbesserung der Finanzierungsstruktur und zur Unterstützung des geplanten Wachstums hat die Gesellschaft Factoringverträge über einen Teil der Kundenforderungen abgeschlossen. Die Factoringfirmen tragen für die von ihnen angekauften Forderungen das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Abnehmers. Zwecks Kundenpflege erfolgt das Debitorenmanagement jedoch in vollem Umfang durch die Gesellschaft selbst.

Die verkauften Forderungen betragen zum Stichtag T€ 11.286.

Zum 31. Dezember 2016 hat die Gesellschaft mehrere Devisentermingeschäfte über insgesamt USD 2,0 Mio. zur Reduzierung von Währungsrisiken abgeschlossen. Alle Devisentermingeschäfte hatten zum Bilanzstichtag einen positiven Marktwert, sodass keine Drohverlustrückstellung gebildet wurde.

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die Zahlungen für die Miet- und Leasingverträge sind bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit nach Fälligkeit gegliedert als sonstige finanzielle Verpflichtung erfasst. Es handelt sich um sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 1.968 (Vorjahr T€ 1.991), von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahren in Höhe von T€ 2.639 (Vorjahr T€ 3.640) und von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 172).

Zudem bestehen Verpflichtungen aus bereits für Folgeperioden abgeschlossenen Beschaffungsverträgen in Höhe von T€ 896.

e) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt T€ 136. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Anspruch genommen.

f) Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die Emsa GmbH wird in den Konzernabschluss der SEB S.A. mit Sitz in Ecully, Frankreich, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der SEB S.A., Ecully/Frankreich, wird in deutscher Sprache beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und veröffentlicht. Der offengelegte Konzernabschlusses ist am Sitz der SEB S.A. 112 Chemin du Moulin Carron, 69130 Ecully, Frankreich, Frankreich oder unter www.groupeseb.com erhältlich.

Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss wird nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt.

g) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Aufgrund der bedarfsdeckenden Liquiditätsbereitstellung durch die Groupe SEB wurde der Factoringvertrag mit der Targo Commercial Finance AG, welcher einen Teil der Kundenforderungen umfasst, zum 30.06.2017 beendet und die zugehörigen Kontensalden abgelöst.

Im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem griechischen Terrakotta-Lieferanten Terraneo wurden Vorauszahlungen für Warenlieferungen geleistet. Die verbleibenden Anzahlungen (T€ 711) und Forderungen aus Lieferung von Emsa-Handelswaren sowie dem Verkauf von Markenrechten (T€ 110) wurden aufgrund des nach aktueller Informationslage drohenden Insolvenzrisikos der griechischen Gesellschaft vollständig im Geschäftsjahr 2016 der Emsa GmbH abgewertet. Aufgrund von aktuell bestehenden Qualitätsrisiken wurde außerdem der Bestand an Terraneo-Produkten um T€ 100 abgewertet.

Im Zuge der weiteren Integration mit Groupe SEB wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2017 Vertriebsverantwortung der Emsa GmbH für den Bereich Haushalt an Vertriebsgesellschaften der Groupe SEB im Ausland übertragen und Teile der Vertriebsorganisation der Emsa GmbH entweder mit Vertriebseinheiten der Gruppe zusammengeführt oder reduziert, um Synergien im Konzernverbund zu nutzen.

Zudem wurden zum 1. Juli 2017 Vertriebsmitarbeiter für das internationale Haushaltsgeschäft und das Gartengeschäft in der Region D-A-CH an die Schwestergesellschaft Groupe SEB Deutschland GmbH überführt. Die Gesellschaft agiert ab dem Geschäftsjahr 2018 als zentrale Vertriebsgesellschaft. Als wesentlicher Außenumsatz wird das internationale Gartengeschäft außerhalb der Region D-A-CH bei der Emsa GmbH verbleiben, für welches Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Millionenbereich geplant sind. Die Gewinnmarge aus dem Verkauf von Produkten wird sich nach erfolgter Verlagerung um schätzungsweise 15% verringern, zudem werden sich die Personalaufwendungen um ca. 15% reduzieren.

Die Gesellschaft hat mit Datum vom 24. März 2017 eine harte Patronatserklärung gegenüber dem Tochterunternehmen Emsa Vietnam Co., Ltd., Binh Phuoc B Hamlet, Vietnam, abgegeben.

Die Patronatserklärung gilt in unbeschränkter Höhe und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017. Wir gehen in 2017 von einer Inanspruchnahme zwischen T€ 200 und T€ 350 aus.

h) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den sich aus dem Jahresfehlbetrag 2016 in Höhe von € 13.432.876,79 und dem Verlustvortrag zum 1. Januar 2016 in Höhe von € 3.677.268,45 ergebenden Bilanzverlust in Höhe von € 17.110.145,24 in vollem Umfang auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emsdetten, den 30. Oktober 2017

Emsa GmbH

Dr. Klaus Flacke, Geschäftsführer

Max Harrysson, Geschäftsführer

Sebastian Moebus, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2016 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Patente und Gebrauchsmuster 90.467,50 14.750,00 0,00 0,00 105.217,50
2. Entgeltlich erworbene Software 2.859.776,76 318.045,75 3.068,00 60.948,66 3.235.703,17
  2.950.244,26 332.795,75 3.068,00 60.948,66 3.340.920,67
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 24.205.501,64 50.605,32 0,00 0,00 24.256.106,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.334.102,28 414.201,93 2.995,00 0,00 13.745.309,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.091.041,85 945.654,42 2.891.940,01 50.090,27 25.194.846,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 222.081,59 1.055.452,75 134.333,03 -111.038,93 1.032.162,38
  64.852.727,36 2.465.914,42 3.029.268,04 -60.948,66 64.228.425,08
III. Finanzanlagen         0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.706.478,15 0,00 0,00 0,00 1.706.478,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.600.001,75 0,00 0,00 0,00 1.600.001,75
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 263.255,75 8.400,72 0,00 0,00 271.656,47
4. Sonstige Ausleihungen 51.063,38 0,00 0,00 0,00 51.063,38
  3.620.799,03 8.400,72 0,00 0,00 3.629.199,75
  71.423.770,65 2.807.110,89 3.032.336,04 0,00 71.198.545,50
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Patente und Gebrauchsmuster 44.058,50 17.446,00 0,00 61.504,50
2. Entgeltlich erworbene Software 2.494.824,76 242.433,41 3.068,00 2.734.190,17
  2.538.883,26 259.879,41 3.068,00 2.795.694,67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 15.136.000,86 556.844,32 0,00 15.692.845,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.406.105,28 523.874,93 2.995,00 10.926.985,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.269.136,27 3.717.671,02 2.280.439,49 20.706.367,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  44.811.242,41 4.798.390,27 2.283.434,49 47.326.198,19
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  47.350.125,67 5.058.269,68 2.286.502,49 50.121.892,86
Restbuchwerte
31.12.2016 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Patente und Gebrauchsmuster 43.713,00 46.409,00
2. Entgeltlich erworbene Software 501.513,00 364.952,00
  545.226,00 411.361,00
II. Sachanlagen   0,00
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 8.563.261,78 9.069.500,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.818.324,00 2.927.997,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.488.478,73 7.821.905,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.032.162,38 222.081,59
  16.902.226,89 20.041.484,95
III. Finanzanlagen   0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.706.478,15 1.706.478,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.600.001,75 1.600.001,75
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 271.656,47 263.255,75
4. Sonstige Ausleihungen 51.063,38 51.063,38
  3.629.199,75 3.620.799,03
  21.076.652,64 24.073.644,98

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Organisatorische und rechtliche Strukturen

Die Emsa GmbH, Emsdetten, gehört seit dem Jahr 2016 zum Konzernkreis der SEB S.A. (Groupe SEB), Ecully, Frankreich, und wird in den Konzernabschluss dieser Gesellschaft einbezogen. Mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 31.12.2015 haben die bisherigen Gesellschafter ihre Geschäftsanteile auf die SEB Internationale S.A.S., Ecully/Frankreich übertragen. Die SEB-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Haushaltskleingeräten.

Groupe SEB bietet für die Emsa-Geschäftsentwicklung deutlich verbesserte Potentiale zur internationalen Wachstumsförderung: Zu dem Konzern mit 5 Milliarden Euro Jahresumsatz (vor Konsolidierung des im Jahr 2016 akquirierten WMF-Konzerns) zählen bekannte Marken wie Krups, Rowenta, Tefal, Moulinex, Supor.

1. Geschäftsmodell

. Die Emsa GmbH ist als Produktions- und Vertriebsgesellschaft von Haushalts- und Gartenprodukten tätig. Der Sitz der Gesellschaft ist in Emsdetten/Deutschland. Produktionsstätten befinden sich in Emsdetten/Deutschland sowie in den Tochterunternehmen Taicang/China und Binh Duong/Vietnam. Die Eigenproduktion wird durch Zukauf von Handelsware, insbesondere aus Asien, ergänzt.

Der Strategieansatz für das Emsa-Sortiment umfasst darüber hinaus die Produktion von Premium-Segment-Produkten im Gartenmarkt und deren Vertrieb in Baumärkten und Gartencentern. Damit ist eine sinnvolle und zielgruppengerechte Segmentierung möglich, die zusätzliche Umsatz- und Deckungsbeitragspotentiale erschließt.

Ziel von Emsa ist es, profitables Wachstum durch innovative Produkte mit konkretem Verbrauchernutzen bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen. Dies wird erreicht, indem Innovationsmanagement, Entwicklungskompetenz und Produktmarketing im stetigen Informationsaustausch Hand in Hand arbeiten, um kontinuierlich neue Produkte auf den Markt zu bringen, aber auch um die ständige Verbesserung und Weiterentwicklung bewährter Produkte sicherzustellen.

Die Emsa GmbH hat mit 'Haushalt' und 'Garten' zwei Sparten, die sich ihrerseits in folgende strategische Geschäftsfelder gliedern:

Haushalt:

Heiß und kalt genießen

Mobiles Leben genießen

Frisches zubereiten und servieren

Frische garantieren und organisieren

Garten:

Emsa Garten

Esteras

Hauptabsatzgebiete sind Deutschland und Europa. Ergänzend werden auch außereuropäische Märkte bedient, insbesondere in Vorderasien. Im Zuge der weiteren Internationalisierung des Geschäfts werden Absatzmärkte unter anderem im Asien-Pazifik-Raum und in Nord- und Südamerika weiter erschlossen, um Wachstumspotentiale in den wesentlichen Produktkategorien konsequent auszuschöpfen. Im Konzernverbund der Groupe SEB werden die internationale Vermarktung und Distribution forciert, um über das umfassende Netz internationaler Vertriebsgesellschaften weitere Absatzpotentiale zu nutzen und über eine signifikante Absatzmengensteigerung die Kostendeckung bzw. Profitabilität entscheidend zu steigern. Durch den Wegfall externer Handelsstufen lässt sich eine deutlich höhere Gewinnmarge erzielen.

Der Verkauf erfolgt grundsätzlich über alle Vertriebskanäle von stationär bis online. Aktionsgeschäfte mit Discountern und Private-Label-Aufträge sorgen als Teil des Volumengeschäfts für eine internationale Ausschöpfung von Umsatzpotentialen und optimieren die Kapazitätsauslastung. Hinzu kommen nun verstärkt Loyality-Programme und Vermarktungskooperationen innerhalb des Konzernverbunds auf internationaler Ebene.

3. Forschung und Entwicklung

Die starke Bedeutung von Forschung und Entwicklung für die Emsa GmbH wird inzwischen durch viele renommierte Innovationspreise belegt. So zählte das Unternehmen 2016 zum dritten Mal in Folge zu den TOP 100, den 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Diese Innovationskultur wird untermauert durch einen eng gesteuerten Stage Gate Prozess, der kontinuierlich neue Impulse garantiert. Die einzelnen Arbeitsschritte sind klar definiert - von der Recherche, der Sammlung innovativer Ideen, deren Potentialbewertung über Umsetzung in konkrete Produkte und Genehmigungsverfahren bis hin zur Markteinführung und späteren Überprüfung der Zielvorgaben. So stellt die Emsa sicher, dass zum einen die hohen Investitionen in eine Produkteinführung mit überschaubarem Risiko getätigt werden und zum anderen das Sortiment weiterhin mit innovativen Produkten bereichert wird, die für die Verbraucher und den Handel attraktiv sind. Innovationen, die jenseits von Projekten auch Vermarktungskonzepte, Prozesse und Servicelösungen betreffen, werden somit ganzheitlich im Rahmen der Wertschöpfung verstanden bzw. identifiziert und in die Umsetzung gebracht.

Die Produkte werden weltweit durch Patente, Gebrauchs- und Geschmacksmuster geschützt. Ebenso sind Markenrechte international geschützt. Fester Bestandteil des Schutzprogramms ist das permanente Monitoring von Schutzfristen und Schutzrechtsverletzungen.

4. Produktion

Die Gesellschaft unterhält selbst oder durch Tochtergesellschaften eigene Fertigungsstätten in Deutschland, Vietnam und China. Die Kernkompetenz der Emsa GmbH liegt in der Spritzgussfertigung und voll- sowie teilautomatisierten Montage. Dies wird ergänzt durch eine hohe Kompetenz am Markt im Zukauf von Edelstahl und Glaskomponenten. In der Fertigungsstätte in Vietnam liegt die Kernkompetenz in der glasfaserverstärkten Kunststoffproduktion (GFK).

Die Investitionen der vergangenen Jahre in die drei Fertigungsstandorte sowie die Stärkung der Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten hat die Wettbewerbsfähigkeit der Wertschöpfungsketten wesentlich gestärkt. In China ist sowohl ein moderner Produktionsstandort in geographischer Nähe zu wichtigen Lieferanten, z.B. im Edelstahlbereich, entstanden als auch eine Plattform zur Bedienung eines potentialträchtigen Zukunftsmarktes mit stark wachsendem Konsumbedarf. Eine kosteneffiziente und kapazitativ leistungsfähige Fertigung von Pflanzgefäßen in Vietnam bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard ist die Basis für den stetig wachsenden Erfolg der Marke Esteras und des Emsa Gartensegments. In Verbindung mit einer hochmodernen, in wesentlichen Bereichen automatisierten Fertigung in Deutschland werden durch diesen Produktions- und Sourcing-Verbund bei marktnaher Variantenbildung und hoher Prozesseffizienz entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielt.

5. Mitarbeiter

Wir fühlen uns in erster Linie unseren Kunden und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verpflichtet. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit mit innovativen und hochwertigen Produkten sind hochqualifizierte, engagierte und leistungsorientierte Fachkräfte erforderlich. Die Emsa GmbH investiert in die Attraktivität als Arbeitgeber, fördert die Mitarbeiter mit gezielter Personalentwicklung und bietet Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weitere interne Qualifikationsmaßnahmen für Mitarbeiter in unterschiedlichen Funktionen unterstützen durch gezielte Kompetenztrainings bei der Umsetzung der identifizierten Optimierungspotentiale sowohl in Projekten als auch im Tagesgeschäft.

Um einem Fachkräftemangel vorzubeugen, bilden wir ca. 30 Auszubildende in zehn verschiedenen Ausbildungsberufen aus.

6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft wird auf Basis der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, bereinigte EBIT-Umsatzrendite sowie bereinigtes EBIT gesteuert. Das bereinigte EBIT ist dabei definiert als Ergebnis nach Steuern plus Steuern vom Einkommen und Ertrag und Zinsen und ähnlichen Aufwendungen abzgl. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und bereinigt um einmalige Aufwendungen/Erträge. Die bereinigte EBIT-Umsatzrendite ergibt sich als Verhältnis von bereinigtem EBIT und Umsatzerlösen.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wichtigsten operativen Steuerungsgrößen des Unternehmens gehört zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit der Indikator Warenverfügbarkeit (Verhältnis der Anzahl vollständig verfügbarer Auftragspositionen zur Gesamtanzahl an offenen Auftragspositionen). Im Durchschnitt 2016 wurden 94,6% erreicht. Die Umschlagshäufigkeit des Fertigwarenbestandes stellt eine wichtige Kennzahl dar, um bei möglichst hoher Verfügbarkeit den bestmöglichen Einsatz der Betriebsmittel und damit die Höhe des Umlaufvermögens sicherzustellen (hierzu wird der Jahresumsatz in das Verhältnis zum durchschnittlichen Lagerbestand an Fertigwaren gesetzt). Die Umschlagshäufigkeit für 2016 beträgt 3,9. Zur optimalen Kostendeckung ist eine bestmögliche Auslastung der Produktionskapazität zu erreichen. Der entsprechende Auslastungsindikator (Verhältnis durchschnittlich geleisteter zu verfügbaren Produktionsstunden am Standort Emsdetten) hat für 2016 den Wert 73%.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Für Deutschland rechnet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seinem 53. Jahresgutachten vom 2. November 2016 mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,9 % im Jahr 2016 und 1,3 % im Jahr 2017. Der prognostizierte Rückgang der Zuwachsrate ist vor allem auf einen Kalendereffekt zurückzuführen, da im kommenden Jahr mehr Feiertage in die Arbeitswoche fallen. Die zugrundeliegende Wachstumsdynamik bleibt im Wesentlichen erhalten. Damit gerät die deutsche Wirtschaft in eine zunehmende Überauslastung. Für den Euro-Raum prognostiziert der Sachverständigenrat ein reales Wachstum von 1,6 % im Jahr 2016 und 1,4 % im Jahr 2017.

Eine wachsende Skepsis gegenüber der Europäischen Union, die Flüchtlingsmigration und der demografische Wandel sind zentrale Herausforderungen für Europa und Deutschland. Im Euro-Raum gibt es nach wie vor erhebliche strukturelle Probleme. Der Reformeifer ist erlahmt, und einige Mitgliedstaaten lassen die notwendige Haushaltsdisziplin vermissen. In Deutschland hat die Bundesregierung die günstige wirtschaftliche Entwicklung nicht ausreichend für Reformen genutzt. Werden notwendige Reformen weiter verschleppt, drohen neben wirtschaftlichen Folgen Rückschläge für das europäische Projekt.

Die Weltwirtschaft wächst moderat. Die weitere Entwicklung ist jedoch zahlreichen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen geopolitische Risiken und die politische Unsicherheit in Europa, nicht zuletzt aufgrund der Volksbefragung zum Brexit. Hinzu kommen mögliche Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten und der schwierige Transformationsprozess in China, der sich in den schwachen deutschen Exporten nach China widerspiegelt. [1]

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnet für das Jahr 2016 einen Umsatzanstieg um € 1,9 Milliarden auf € 60,8 Milliarden. Dies entspricht einem Wachstum von 3,2 %. Das Umsatzwachstum im Ausland fiel mit einem Zuwachs um 3,6 % erneut etwas stärker aus.

Auch die Zahl der Beschäftigten in der Kunststoffverarbeitung legte erneut leicht zu und liegt jetzt bei 317.000. Aufgrund des zunehmenden Exports von Kunststoff-Produkten aus Deutschland können handelspolitische Entscheidungen, wie ein mögliches Ausscheiden Großbritanniens aus dem europäischen Binnenmarkt, mit Nachteilen für die Unternehmen verbunden sein. Gleichwohl überwiegt in der Branche die Zuversicht, sodass man auf Grundlage einer Befragung von Branchenunternehmen auch für 2017 mit einem guten Geschäftsverlauf rechnet. [2]

2. Geschäftsverlauf

Der operative Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016 war grundsätzlich zufriedenstellend. Während die Geschäftsfelder 'Mobiles Leben genießen', 'Frische garantieren und organisieren' sowie Garten sich gut entwickelt haben und sowohl im In- als auch Ausland zum Teil deutliche Umsatzanstiege zu verzeichnen hatten, konnten im Geschäftsfeld 'Frisches zubereiten und servieren' durch eine Konzentration auf die wichtigsten Schwerpunktthemen wie Salat, Kräuter und Backen, die Grundlage für eine zukünftige höhere Profitabilität gelegt werden. Lediglich das Geschäftsfeld 'Heiß und kalt genießen' konnte nicht die Erwartungen erfüllen. Während im Hauptmarkt Deutschland trotz einer bereits sehr starken Distribution und einer starken Marktstellung ein weiteres, signifikantes Wachstum erreicht werden konnte, mussten aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage in Saudi-Arabien Umsatzrückgänge um mehr als zwei Drittel hingenommen werden. Diese konnten auch nicht vollständig durch die weiter vorangetriebene Internationalisierung in diversen Ländern, wie zum Beispiel China, USA, Türkei und Russland kompensiert werden.

Neben der weiterhin deutlichen Umsatzsteigerung in zentralen Vertriebskanälen des stationären Handels, wie vornehmlich Verbrauchermärkte, Warenhäuser, Möbelhändler, Baumärkte und Gartencenter, trägt der Distributionskanal E-Commerce mit einer erheblichen Steigerungsrate von ca. 100% wesentlich zum Wachstum bei.

Alle Geschäftsfelder - sowohl Garten als auch Haushalt - profitierten von der ausgeprägten Innovationsstrategie sowie den kontinuierlich ausgebauten, optimierten Wertschöpfungsketten, die durch die Kooperation mit anderen Organisationseinheiten der Groupe SEB nun erheblich weiter professionalisiert und gestärkt werden.

Die Marke EMSA wurde kontinuierlich gestärkt, sowohl am Point of sale als auch vor allem online. Als besonders erfolgreich und reichweitenstark erwiesen sich vielfältige PR- und Social-Media-Aktivitäten. Die Nachhaltigkeitsaktion 'Dich behalt' ich!' wurde zum Beispiel entwickelt, um im Sinne des in der Öffentlichkeit diskutierten hohen Verbrauchs von Einwegtrinkbechern durch den Einsatz des Isolierbechers 'Travel Mug' eine attraktive Lösung anzubieten. So konnten sowohl die Zahl der Veröffentlichungen als auch die der Besucher der EMSA Websites und nicht zuletzt die Social-Media-Kontakte weiter gesteigert werden.

Trotz dieser positiven Effekte verringerten sich die Umsatzerlöse insgesamt gegenüber dem Vorjahr um € 6,9 Mio = 7,7 % und lagen damit unter den Erwartungen für das Jahr 2016, die von einem Umsatzwachstum von 2% bis 4% ausgingen. Grund hierfür ist der signifikante Umsatzrückgang in Saudi-Arabien, bei höheren Wachstumsraten in den zentralen strategischen Geschäftsfeldern 'Mobiles Leben genießen' und 'Frische garantieren und organisieren'.

Neben den positiven operativen Effekten hat jedoch die Übernahme der Anteile an der Emsa GmbH durch die Groupe SEB in 2016 nach erfolgtem 'Closing' der Transaktion am 28.06.2016 zu erheblichen Aufwendungen geführt, die das Jahresergebnis deutlich belastet haben. Diese beziehen sich sowohl auf die Erstellung der Eröffnungsbilanz nach den Bewertungsgrundsätzen der Groupe SEB (IFRS) und hiermit einhergehenden Bewertungsänderungen als auch auf Restrukturierungskosten im Kontext der Integration in den Konzernverbund.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Ertragslage im Geschäftsjahr ist durch eine Vielzahl von Sondereffekten zum einen auf Grund der Übernahme der Gesellschaft durch die SEB und zum anderen auf Grund von Einmalsachverhalten gekennzeichnet, die die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr einschränken und die Ertragslage negativ beeinflusst haben. Bereinigt um diese Sondereffekte ergibt sich die folgende bereinigte Gewinn- und Verlustrechnung:

2016 Sondereffekte 2016 bereinigt 2015 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
1. Umsatzerlöse 83,3 0,2 83,5 90,2 -6,7
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1,3 0,8 -0,5 0,5 -1,0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,3 0,0 0,3 0,4 -0,1
4. Sonstige betriebliche Erträge 1,1 0,0 1,1 3,9 -2,8
  83,4 1,0 84,4 95,0 -10,6
5. Materialaufwand          
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40,0 -2,9 37,1 43,4 -6,3
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5,8 0,0 5,8 7,1 -1,3
  45,8 -2,9 42,9 50,5 -7,6
6. Personalaufwand          
a) Löhne und Gehälter 16,8 -0,8 16,0 14,9 1,1
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4,9 0,0 4,9 3,1 1,8
  21,7 -0,8 20,9 18,0 2,9
7. Abschreibungen auf immaterielle des Anlagevermögens und Sachanlagen 5,1 -1,6 3,5 3,1 0,4
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23,5 -2,6 20,9 21,9 -1,0
EBIT -12,7 8,9 -3,8 1,5 -5,3
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,3 -0,8 1,5 2,3 -0,8
  -14,9 9,7 -5,2 -0,7 -4,5
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,6 0,0 1,6 0,7 0,9
12. Ergebnis nach Steuern -13,3 9,7 -3,6 0,0 -3,6
13. Sonstige Steuern 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0
14. Jahresfehlbetrag -13,4 9,7 -3,7 -0,1 -3,6

Die Sondereffekte beziehen sich im Wesentlichen auf Bewertungsänderungen, die im Rahmen der Konzernintegration umgesetzt wurden und sich im Bereich des Vorratsvermögens (€ 2,9 Mio) sowie des Anlagevermögens (€ 1,6 Mio) widerspiegeln. Zudem wurden im Zuge des Verkaufs Einmalzahlungen an Mitarbeiter fällig (€ 0,5 Mio), die zu erhöhten Personalaufwendungen führten. Auf Grund der strukturellen Veränderungen wurden weitere Rückstellungen für verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen gebildet (€ 0,6 Mio), sowie bestehende Bankdarlehen abgelöst, wodurch Vorfälligkeitsentschädigungen in Höhe von € 0,8 Mio entstanden sind. Des Weiteren wurden im Zuge der Organisationsveränderungen Kompensationszahlungen für Distributoren in Höhe von € 0,3 Mio fällig. Aufgrund eines drohenden Insolvenzrisikos des griechischen Terrakotta-Lieferanten Terraneo wurden geleistete Anzahlungen und Forderungen in Höhe von € 0,8 Mio wertberichtigt.

Für die Analyse der Ertragslage wird im nachfolgenden von den bereinigten Werten für 2016 ausgegangen.

Die Materialaufwendungen haben sich analog zu den Umsatzerlösen um € 7,6 Mio zum einen auf Grund des Rückgangs des Saudi-Arabien Geschäfts und zum anderen auf Grund von Profitabilitätsmaßnahmen im Vorjahr reduziert. Die Personalaufwendungen haben sich um € 2,9 Mio erhöht. In Höhe von € 1,2 Mio ist dieser Anstieg auf eine Bewertungsänderung bei den Pensionsrückstellungen zurückzuführen, da erstmalig ein Rententrend für den vollen Leistungszeitraum berücksichtigt wurde.

Das bereinigte EBIT nach HGB sank somit im Vergleich zum Vorjahr um € 5,3 Mio auf € -3,8 Mio. Die Prognose des Vorjahres, die von einem EBIT leicht über dem des Vorjahres ausging, konnte auf Grund der genannten Effekte somit nicht erreicht werden.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme (ohne Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags) beträgt € 57,1 Mio (Vorjahr € 55,1 Mio).

Der Buchwert des Anlagevermögens ist um € 3,0 Mio gesunken und beträgt € 21,1 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 36,5 % (Vorjahr 43,7 %) der vorgenannten Bilanzsumme. Den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände von € 0,3 Mio und Sachanlagen von € 2,5 Mio stehen Desinvestitionen von € 0,8 Mio und Abschreibungen in Höhe von € 5,1 Mio gegenüber. Abschreibungen von € 1,6 Mio entfallen hierbei auf Bewertungsänderungen im Zuge der Übernahme durch die SEB.

Das Umlaufvermögen in Höhe von € 35,9 Mio (Vorjahr € 30,8 Mio) mit 62,9 % (Vorjahr 55,9 %) der vorgenannten Bilanzsumme besteht im Wesentlichen aus Vorräten (€ 19,6 Mio; Vorjahr € 21,7 Mio), Forderungen gegenüber Gesellschafter aus dem Cashpool (€ 6,1 Mio; Vorjahr € 0,0 Mio) sowie sonstigen Vermögensgegenständen (€ 5,6 Mio; Vorjahr € 5,2 Mio).

Das Eigenkapital ist durch den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres aufgezehrt. Es ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 9,5 Mio entstanden. Die notwendige Liquidität ist durch die Finanzierung der SEB S.A. im Konzern sichergestellt. Diese wird der Gesellschaft über ein Cash Pooling bedarfsorientiert bereitgestellt.

Der Anstieg bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf € 10,1 Mio (Vorjahr € 8,3 Mio) ist im Wesentlichen auf die Änderung der Bewertung hinsichtlich der Berücksichtigung des Rententrends zurückzuführen. Bei den sonstige Rückstellungen (€ 8,3 Mio; Vorjahr € 4,3 Mio) resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus gestiegenen Rückstellungen für Boni und Werbekostenzuschüssen, Prozesskosten sowie Restrukturierungsrückstellungen im Zuge der Übernahme durch die SEB. Die Verbindlichkeiten in Höhe von € 48,3 Mio (Vorjahr € 37,2 Mio) bestehen im Wesentlichen aus Genussrechtskapital (€ 4,3 Mio; Vorjahr € 4,9 Mio), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 5,7 Mio; Vorjahr € 6,6 Mio) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (€ 36,1 Mio; Vorjahr € 3,0 Mio). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (€ 0,0 Mio; Vorjahr € 19,6 Mio) wurden im Geschäftsjahr durch die Bereitstellung von Darlehen der Muttergesellschaft SEB Internationale S.A.S. vollständig abgelöst.

Durch die Bildung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe der passiven latenten Steuern, haben sich diese um € 1,4 Mio auf € 0,0 Mio reduziert.

c) Finanzlage

Unsere Finanzlage war als ausreichend zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug € -9,1 Mio.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf € -2,8 Mio.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug € 12,9 Mio.

Der Finanzmittelbedarf in Folge des negativen Cash Flows aus laufender Tätigkeit und für die Investitionen ins Anlagevermögen wurde weitgehend aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen gedeckt. Aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen wurden auch die Kreditverbindlichkeiten zurückgeführt.

Zur Finanzierung des Working Capital wurden im Rahmen eines Factoringvertrages zudem Forderungen in Höhe von € 11,3 Mio abgetreten.

Die Liquidität der Gesellschaft ist zudem über eine Patronatserklärung der Eigentümerin SEB Internationale SAS sichergestellt, die die Bedienung jeglicher Zahlungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten sicherstellt.

d) Gesamtlage

Im Geschäftsjahr 2016 konnte leider aufgrund des Umsatzverlusts in Saudi-Arabien von minus 73% zum Vorjahr der Trend des stetigen Gesamtumsatzwachstums nicht aufrechterhalten werden. Die negative Auswirkung auf das operative Ergebnis konnten stark wachsende Umsatzerlöse in der Region D-A-CH und anderen Ländern sowie eine deutlich gesteigerte Rohertragsmarge nicht ausreichend kompensieren. In den Kernmärkten Europas wurde die Marktposition von Emsa jedoch weiter gestärkt.

Wie bereits unter a) näher erläutert, ist die Übernahme der Anteile an der Emsa GmbH durch die Groupe SEB in 2016 nach erfolgtem Abschluss der Transaktion am 28.06.2016 mit erheblichen außerordentlichen Aufwendungen verbunden.

III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risiko- und Chancenbericht

Wir verstehen erfolgreiches Unternehmertum derart, dass die ergriffenen Chancen in einem vernünftigen Verhältnis zu den übernommenen Risiken stehen müssen. Daher sind das frühzeitige Erkennen, Bewerten und effiziente Managen der Chancen und Risiken in der Geschäftstätigkeit der Emsa GmbH wichtige Voraussetzungen für den langfristigen Unternehmenserfolg. Ziel des Risikomanagements ist es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Unter Chancen- und Risikomanagement verstehen wir die gezielte Sicherung bestehender und Erschließung zukünftiger Erfolgspotenziale. Das Risikomanagementsystem der Emsa GmbH ist auf alle bekannten, geschäftskritischen Risiken gerichtet. Hierzu zählen unter anderem Branchenrisiken, politische Risiken, Finanzrisiken und Personalrisiken.

Die strategische und operative Unternehmensplanung sind wesentliche Komponenten unseres Chancen- und Risikomanagements. Im Rahmen der strategischen Planung analysieren und bewerten wir die Entwicklung der Märkte, das Konsumentenverhalten, unsere Handelspartner und Wettbewerber sowie die Beschaffungsmärkte. Unsere strategische Unternehmensplanung beinhaltet Leitbild, Zielsetzungen, Strategien, Prämissen und erforderliche Maßnahmen, um gegebenenfalls zeitnah zielführende Aktivitäten einleiten zu können. Auf dieser strategischen Plattform basieren unsere operativen Planungen, in denen die kurz- und mittelfristigen Ziele in Zahlen gefasst sind.

Zu den wichtigen allgemeinen Risiken gehören vor allem solche, die sich aus der konjunkturellen Entwicklung der relevanten Märkte sowie aus dem politischen Umfeld ergeben. Dementsprechend wurde die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage im Nahen Osten in die Planung einbezogen, auch wenn die Auswirkungen im Geschäftsjahr in ihrem eingetretenen Ausmaß nicht absehbar waren. Historisch gefestigte Kundenbeziehungen in enger, strategischer Zusammenarbeit und der Ausbau einer stabilen Marktpositionierung wirken dabei stabilisierend. In den rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sind derzeit keine wesentlichen Risiken erkennbar.

Die fortschreitende Konzentration und die Globalisierung im Handel bieten Chancen und Risiken zugleich. Durch weiteren Aufbau der Handelsbeziehungen in Fernost und Osteuropa, den Aufbau der Produktion für Gartenartikel bei unserem Tochterunternehmen in Vietnam sowie für Haushaltsartikel in China konnte Emsa dem Preisdruck auf der Beschaffungsseite entgegenwirken und die Marktposition stärken. Die zukünftige Versorgung von Handelsbeziehungen der Groupe SEB mit Emsa-Produkten bietet die Chance Absatz sowie Wettbewerbsfähigkeit für entsprechende Kategorien in bestehenden Märkten zu erhöhen und weitere Marktzugänge zu ermöglichen. In einigen Märkten, z. B. China, besteht eine überdurchschnittliche Nachfrage nach Produkten 'Made/Designed in Germany'. Durch Bedienung dieser Nachfrage wird auf Ertragssteigerungen durch Marktausdehnung abgezielt.

Beim Handel wird sich der Preis- und Verdrängungswettbewerb fortsetzen, insbesondere durch das überproportional starke Wachstum des Onlinehandels und die damit verbundene Preistransparenz bzw. Vergleichbarkeit. E-Commerce ist allerdings auch ein chancenreicher Absatzkanal, von dem Emsa mit weiter stark wachsendem Erfolg profitieren kann. Die Umsatzentwicklung von E-Commerce, Mobile-Commerce und Social-Commerce ist stark zunehmend. Die Warengruppe 'Haushaltswaren und -geräte' gehört zu den umsatzstärksten Warenguppen des deutschen interaktiven Handels. Hierdurch entstehen neue Absatzkanäle und eine geänderte Kundenstruktur im Markt. Maßgeblich für den Erfolg von Emsa sind innovative Produkte. Entscheidenden Einfluss haben hierbei Forschung und Entwicklung sowie die Qualität. Minderungen in Qualität oder Innovationsstärke könnten zu absatzgefährdenden Imageverlusten führen. Aus diesem Grund liegt der Fokus von Emsa auf der Erfüllung hoher Qualitätsstandards und der Entwicklung der Produkte entsprechend den Verbraucherbedürfnissen.

Gegen Produktnachahmungen wird durch weitreichende und internationale Schutzrechtsanmeldungen vorgesorgt. Patentrechtsverletzungen werden entsprechend in den jeweiligen Ländern konsequent geahndet.

Risiken aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden im üblichen Umfang durch Sachversicherungen (Betriebsunterbrechungs-, Produkt-, Haftungs- und Umweltrisiken) abgedeckt. Hierfür wird das gesamte Versicherungsportfolio regelmäßig auf den Prüfstand gestellt und gemäß den aktuellen Bedürfnissen und erzielbaren Preis-/Leistungsverhältnissen optimiert.

Die Umwelt- und Branchenrisiken betreffen die Preisvolatilität von Rohstoffen und Währungen sowie die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Eine Reduktion von Rohstoffrisiken wird durch Lieferantendiversifikation, eine Absicherung über längerfristige (Gruppen-) Verträge sowie die Identifikation möglicher Substitutionsmöglichkeiten erreicht. Zu den finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken sowie Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme. Die Emsa GmbH ist in das Cash Pooling, d.h. in das System zum konzerninternen Liquiditätsausgleich, der Groupe SEB integriert und hat damit täglichen Zugang zu den benötigten Finanzmitteln. Zudem hat sich das Mutterunternehmen SEB Internationale in einer unbeschränkten Patronatserklärung mit einer Laufzeit von zwei Jahren ab Testatsdatum dazu verpflichtet die Gesellschaft so mit finanziellen Mitteln auszustatten, dass die Gesellschaft in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.

Gegen Währungsrisiken ist die Emsa GmbH über Devisentermingeschäfte der Groupe SEB abgesichert.

Ein erstarkender Dollar würde die Einkaufspreise der europäischen Importeure oder der Hersteller erhöhen, die Produkte überwiegend in Asien (China) fertigen lassen. Dies führt zu allgemeinen Preissteigerungen, die zur Margensteigerung genutzt werden könnten. Im Dollarraum verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit.

Mit Hilfe der konsequenten Produktausrichtung auf Kundenbedürfnisse und der weiter verfolgten Konzentration auf zukunftssichere, strategische Geschäftsfelder soll die positive Entwicklung von Emsa weiter unterstützt werden. Dabei werden Preis- und Margenpotentiale der sich erfolgreich entwickelnden Wertstellung in verschiedenen Märkten und Vertriebskanälen verstärkt und immer konsequenter ausgeschöpft.

Insgesamt ergeben sich für die Gesellschaft keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Vielmehr ergeben sich zahlreiche Chancen, vor allem aus der Integration in die Groupe SEB, Effizienzen zu heben und neue Absatzpotentiale zu erschließen.

2. Prognosebericht

Die im Rahmen der Integration erstellte Unternehmensplanung lässt für die Emsa GmbH im Jahr 2017 trotz der schrittweisen Übertragung von Vertriebsbereichen an Gesellschaften der Groupe SEB eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr im hohen einstelligen Prozentbereich erwarten. Zur Steigerung trägt eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung aufgrund von guter Marktpositionierung und einer zunehmend Wirkung zeigenden Distributionsstärke der Gruppe bei. Aufgrund der Vertriebsverlagerung und der damit einhergehenden Zunahme von konzerninternen Umsätzen bei abnehmendem Außenumsatz ist für 2017 eine negative bereinigte EBIT-Umsatzrendite im mittleren einstelligen Prozentbereich zu erwarten. Das bereinigte EBIT für 2017 wird erneut negativ im mittleren einstelligen Millionenbereich erwartet. Dieses Ergebnis wird unter anderem durch Strukturanpassungen im Zuge der laufenden Integration der Emsa GmbH in den SEB Konzern beeinflusst. Zu zusätzlichen Aufwendungen führt die Verstärkung von Funktionen, um als internationales Kompetenzzentrum für strategische Produktkategorien, internationale Märkte verstärkt mit Produktinnovationen und erhöhten Absatzmengen zu versorgen. Nach abgeschlossener Verlagerung des Vertriebs für das internationale Haushaltsgeschäft und das Gartengeschäft in der Region D-A-CH ist für 2018 mit Umsatzerlösen aus überwiegend konzerninternem Warenverkauf zu rechnen, die um einen hohen einstelligen Prozentbereich über den in 2016 erzielten Umsatzerlösen und auf vergleichbarem bis leicht höherem Niveau mit dem in 2017 prognostizierten Umsatz für die Emsa GmbH erwartet werden. Dieser wird im Zuge der schrittweisen Verlagerung noch zu einem höheren Anteil aus Außenumsätzen bestehen. In 2018 soll als wesentlicher Außenumsatz das internationale Gartengeschäft außerhalb der Region D-A-CH bei der Emsa GmbH verbleiben, für welches Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Millionenbereich geplant sind.

Die resultierende negative Eigenkapitalentwicklung hat allerdings durch die Patronatserklärung der Groupe SEB hinsichtlich einer stets ausreichendenden Mittelversorgung durch die Muttergesellschaft keine negative Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit der Emsa GmbH. Die Finanzierung der Emsa GmbH ist durch Gesellschafterdarlehen ausreichend sichergestellt.

Mittel- bis langfristig wird auf Grundlage des nachhaltigen Geschäftserfolgs und der initiierten bzw. bereits teilweise erfolgreich umgesetzten Rationalisierungsprojekte sowie der genannten Integrationsmaßnahmen eine steigende Umsatzrendite angestrebt. Maßnahmen und Projekte im Fokus der Weiterentwicklung des Unternehmens betreffen unter anderem die Optimierung der Controlling- und Steuerungssysteme sowie diverse Prozessoptimierungen in operativen Bereichen wie Produktion, Supply Chain bzw. Auftragsabwicklung.

Im Rahmen der Integration werden Vermarktungs- und Distributionspotentiale zur internationalen Geschäftsentwicklung sowie Synergien in Funktionen wie Einkauf, Fertigung und Supply Chain erschlossen. Darüber hinaus wird über die Einführung von Planungs-, Kalkulations- und Berichtsstandards der Groupe SEB eine gruppenkonforme, d.h. vergleichbare und periodengerechte Unternehmenssteuerung und Finanzberichterstattung nach IFRS sichergestellt. Die IT-Integration hat die Einführung relevanter Konzern-Standardsoftware - und -hardware, die Einbindung von Emsa in das IT-Netzwerk sowie den Umzug in das Rechenzentrum der Gruppe zur Aufgabe. Hierdurch werden weitere Kosteneinsparpotentiale gehoben und Datensicherheit sowie Systemleistung weiter erhöht. Im Bereich Personal wird neben der Vereinheitlichung von HR-Kernprozessen der organisatorische Veränderungsprozess begleitet und eine bestmögliche Zusammenarbeit von Funktionsbereichen und unternehmensübergreifenden Teams unterstützt. Die Sicherstellung von Kommunikation zur Unterrichtung über den Fortschritt der Integration und Bereitstellung von Informationen und Neuigkeiten aus dem Konzern spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Einbindung in einen finanzstarken Konzern, der international erfolgreich in über 160 Ländern als führender Hersteller und Anbieter von hochwertigen Elektrokleingeräten und Haushaltswaren operiert, sichert die Zukunft von Emsa als namhaften Qualitätsanbieter von Haushalts- und Gartenartikeln und eröffnet weltweite Wachstumspotentiale, verbunden mit Kostenvorteilen und weiteren Synergien aus einer engen und professionellen Kooperation in der Unternehmensgruppe.

Wir rechnen nun durch die weitere gezielte, strategische Geschäftsentwicklung im Wertschöpfungs- und Vermarktungsverbund der Groupe SEB für Folgeperioden mit einer wesentlichen Verbesserung der Profitabilität - neben genannten Faktoren durch die Nutzung von positiven Skaleneffekten - und damit Stärkung des Eigenkapitals.

Für die Warenverfügbarkeit wird für 2017 und 2018 ein Wert über 94,5% angestrebt. In Bezug auf die Umschlagshäufigkeit sind für 2017 und 2018 Werte zwischen 3,6 und 3,9 zu erwarten. Die leicht niedrigeren Werte hängen mit dem Bestandsaufbau für die zunehmende internationale Distribution zusammen. Kompensatorisch wirken sich diesbezüglich der Abbau von Altbeständen und eine noch gezieltere Steuerung von Beständen für Neuprodukteinführungen aus. In 2017 ist mit einer leicht niedrigeren durchschnittlichen Auslastung von ca. 70% zu rechnen, da das aufgrund des Umsatzrückgangs in Saudi-Arabien reduzierte Produktionsvolumen noch nicht ganz durch zunehmende internationale Bedarfe kompensiert wird. Für 2018 wird aufgrund der geplanten Steigerung des weltweiten Absatzes und aufgrund von Insourcing-Aktivitäten eine Auslastung von knapp 80% erwartet.

Die Unterschreitung des anspruchsvollen Höchstwerts beim Produktionsausschuss von 1% sowie eine Erreichung des Mindestwertes von 96% bei den freigegebenen Lieferlosen wird auch für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 angestrebt.

Es wurde ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt, um - ergänzend zu bereits bestehenden Maßnahmen, wie z.B. Bewirtschaftung der Kantine und kostenlose Bereitstellung von Wasser und Obst - durch vorbeugende Maßnahmen die Krankenstandsquoten in den Jahren 2017 und 2018 nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die Einbeziehung der Mitarbeiter durch Übergabe von Verantwortung, transparente Führung und die Unterstützung von Fort- und Weiterbildung sind Bespiele für wichtige Instrumente, mit deren Hilfe die Fluktuationsquoten in den Geschäftsjahren 2017 und 2018 reduziert werden sollen.

 

Emsdetten, den 30. Oktober 2017

Emsa GmbH

Dr. Klaus Flacke, Geschäftsführer

Max Harrysson, Geschäftsführer

Sebastian Moebus, Geschäftsführer

[1] Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2016), Zeit für Reformen, http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg201617/pressemeldungen/pressemitteilung_jg2016_de.pdf, 08.06.2017, Pressemitteilung vom 2. November 2016.
[2] http://gkv.de/de/service/presse/gkv-pressekonferenz-1.3.2017.html; 08.06.2017, Pressemitteilung vom 01.03.2017

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Emsa GmbH, Emsdetten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Osnabrück, den 30. Oktober 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christoph Hölscher, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 der Emsa GmbH, Emsdetten, wurde am 04. Dezember 2017 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung der Emsa GmbH, Grevener Damm 215-225, 48282 Emsdetten, am 4. Dezember 2017, hat folgendes beschlossen:

1. Der Bilanzverlust von EUR 17.110.145,24 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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