GU Automatic GmbH
Karl-Schiller-Straße 12, 33397 Rietberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Bonacker-Petersen seit 24.9.2024 | Geschäftsführer |
Jan von Bargen seit 7.10.2022 | Prokura |
Jochen Wolfgang Hanselmann seit 10.7.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael Edler von Resch | 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Julius und Michael von Resch-Stiftung | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GU Automatic GmbHRietbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31.12.2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine AngabenDie GU Automatic GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter HRB 5850 eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Karl-Schiller-Straße 12,33397 Rietberg, Deutschland. Der Jahresabschluss der GU Automatic GmbH, Rietberg, ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BiIRUG) und unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkosten verfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Soweit nicht anders angegeben, erfolgen alle Zahlenangaben in Euro. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche ausweispflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden, Erträge und Aufwendungen enthalten. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema. Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB durchgeführt worden. Bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung: Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer in Übereinstimmung mit den entsprechenden steuerlichen Regelungen vorgenommen. Grundsätzlich wird linear abgeschrieben. Steuerliche Vereinfachungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter finden entsprechend auch in der Handelsbilanz Anwendung. Vom Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungsaufwendungen für selbst erschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten, den Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert. Als niedrigerer beizulegender Wert gilt für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe der Beschaffungspreis zum Bilanzstichtag und für die unfertigen Erzeugnisse der vom voraussichtlichen Verkaufserlös nach Abzug noch anfallender Kosten realisierbare Wert. Die Herstellungskosten enthalten das Fertigungsmaterial sowie anteilige aktivierungspflichtige Materialgemeinkosten, den Fertigungslohn sowie die aktivierungspflichtigen Fertigungsgemeinkosten unter Einbeziehung planmäßiger bilanzieller Abschreibungen. Anteilige Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Zur Berücksichtigung von Risiken aufgrund längerer Lagerdauer oder eingeschränkter Verwertbarkeit werden angemessene Abschläge in Anrechnung gebracht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Für Einzelrisiken werden, soweit erforderlich, angemessene Abschläge vorgenommen. Daneben werden die allgemeinen Kreditrisiken durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gegebenenfalls mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Gewinne/Verluste aus Kursänderungen werden bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechend § 256a HGB durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wird am Abschlussstichtag das Vorsichts- und Imparitätsprinzip beachtet. Rückstellungen werden mit ihrem erwarteten Erfüllungsbetrag bilanziert. Sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden teils einzelfallbezogen auf Basis der erwarteten Aufwendungen, teils nach einem pauschalen Verfahren auf der Grundlage des durchschnittlichen umsatzbezogenen Garantiekostensatzes einer abgelaufenen Referenzperiode angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.594.815,92 (Vorjahr: EUR 2.564.526,46) enthalten, davon entfallen auf Forderungen aus dem Geldverkehr EUR 630.791,02 (Vorjahr: EUR 805.902,66) gegen die Gesellschafterin. Die übrigen Konzernforderungen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Kapitalrücklage enthält Zuzahlungen der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Ziff. 4 HGB. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.055.520,00 (Vorjahr: EUR 5.500.000,00) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 611.160,00 (Vorjahr: EUR 444.480,00) und unter fünf Jahren in Höhe von EUR 2.444.640,00 (Vorjahr: EUR 2.444.640,00). Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzelt von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 39.403,94 (Vorjahr: EUR 611.978,90). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen EUR 1.999.720,00 (Vorjahr: EUR 2.610.880,00), mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.515.530,50 (Vorjahr: EUR 2.393.232,79) und unter fünf Jahren EUR 2.444.640,00 wie im Vorjahr. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschuldeintragung am Standort in Rietberg. Daneben haftet die Gretsch-Unitas GmbH, Ditzingen, gesamtschuldnerisch für die Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft mit. Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind mit den im Lieferverkehr üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert. Außerbilanzielle Geschäfte (Sonstige finanzielle Verpflichtungen)Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Operate Leasing gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen wie folgt:
Bei den außerbilanziellen Geschäften im Bereich Operate Leasing handelt es sich um Gebäudemiete, Kfz-Leasingverträge und Mietverträge über Bürogeräte einschließlich IT-Hardware. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit fest vereinbarten Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindung feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben. Abnahmeverpflichtungen für Gegenstände des Vorratsvermögens bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.425 für den Zeitraum 2017 bis 2018. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDas Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 350.450,43 (Vorjahr: EUR 113.639,74) und Erträge auf Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von EUR 94,77 (Vorjahr: EUR 4.905,37). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 207,43 (Vorjahr: EUR 3.146,56) für Fremdwährungsumrechnungen enthalten. Ergänzende Angaben und ErläuterungenOrgane Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2016 Herr Julius von Resch. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Arbeitnehmer Die Durchschnittszahl der Beschäftigten (ausschließlich Geschäftsführer) betrug im Berichtsjahr 84 (Vorjahr: 85). Davon waren:
Konzernzugehörigkeit Die GU Automatic GmbH wird in den Konzernabschluss der Gretsch-Unitas GmbH, Ditzingen, einbezogen. Die Gretsch-Unitas GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Gretsch- Unitas GmbH wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht. Ergebnisverwendung
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 3.511.160,58 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rietberg, 24.2.2017 GU Automatic GmbH Die Geschäftsführung gez. Julius von Resch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und BranchensituationNach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in 2016 um 1,9 % gestiegen. Das Wachstum lag damit um 0,5 %-Punkte über dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre. Der Außenhandel konnte im abgelaufenen Jahr keinen Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten. Die Exporte konnten zwar um 2,5 % gesteigert werden, jedoch standen dem um 3,4 % höhere Importe gegenüber, der daraus resultierende Außenbeitrag leistete somit einen negativen Beitrag zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (-0,1 Prozentpunkte). Im Inland wurde das Wachstum erreicht durch die gestiegenen Konsumausgaben der Privathaushalte (+2,0 %) und des Staates (+4,2 %) und den deutlich gestiegenen Bruttoinvestitionen. Maßgeblich zu diesem Anstieg haben sowohl die Ausrüstungsinvestitionen (+1,7 %) als auch die Bauinvestitionen (+3,1 %) dazu beigetragen. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe hat sich im Zeitraum von Januar bis November um 6,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Gestützt vom weiterhin niedrigen Zinsniveau und der zufriedenstellenden Situation am Arbeitsmarkt konnten im Wohnungsbau die Umsätze um 12,7 % gesteigert werden. Die Umsätze im Wirtschaftsbau legten um 3,3 % zu. Im öffentlichen Bau erhöhten sich die Umsätze sogar um 7,5 %. Diese Entwicklung beeinflusste auch die bauabhängige Automatiktürbranche, so sind die Umsatzerlöse aus Neuinstallationen im Inland als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Exporte waren auf Grund der anhaltenden europäischen Finanz- und Immobilienkrise sowie der politischen Unwägbarkeiten in vielen Regionen der Welt im Geschäftsjahr rückläufig. Unverändert ist in vielen Produktbereichen der Absatzpreis das bestimmende Element, der in der Branche herrschende Margendruck hält unvermindert an. GeschäftsverlaufDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 belaufen sich auf EUR 18,5 Mio. zu EUR 17,9 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg um 3,5% begründet sich insbesondere in der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes; im Kerngeschäft dotieren die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr analog zum Umsatz um 3,5% erhöht. Die Erhöhung war Insbesondere im Drehtürbereich zu verzeichnen. Vom Gesamtumsatz entfallen 3,4 % (Vorjahr: 5,1 %) auf Erlöse aus Materiallieferungen an eine Konzerngesellschaft. Der Auslandsumsatz verringerte sich im Berichtszeitraum um -18,3 % (Vorjahr: +20,7%); der Auslandsanteil am Gesamtumsatz beträgt nunmehr 18,8 % (Vorjahr: 23,9 %). Der Auftragseingang bewegte sich knapp über dem Vorjahresniveau, wobei die Aufträge im Inlandsgeschäft um rd. 5,3 % stiegen. Im Ausland war ein Rückgang der Auftragseingänge um rd. 12,9 % zu verzeichnen. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 9,0 % vermindert. ErtragslageDas Rohergebnis lag mit rd. EUR 8,5 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (+6,3 %) und übertraf die Planung für das Geschäftsjahr 2016. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen erhöhte sich von TEUR 1.071 auf TEUR 1.148. Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 55,5 % auf 53,8 % verringert. Der Anteil der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betrug 36,7 % der Gesamtleistung und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres von 39,3 %. Durch den Abschluss von Mengenkontrakten konnten die Preisschwankungen am Markt der für die Produktion relevanten Rohstoffe ausgeglichen werden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhten sich von 16,1 % der Gesamtleistung auf 17,1 %. Der Personalaufwand betrug 22,6 % der Gesamtleistung und hat sich gegenüber der Vorjahresquote (22,8 %) leicht verbessert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegten sich mit EUR 4,2 Mio. deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (EUR 4,9 Mio.). Vermögenslage/KapitalstrukturDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr verringerten sich auf EUR 2,3 Mio. (-20 %). Die Finanzforderungen gegen eine Konzerngesellschaft betragen EUR 0,6 Mio.; im Vorjahr wurde eine Forderung von EUR 0,8 Mio. ausgewiesen. Durch die Eigenfinanzierungskraft der Gesellschaft ist die Finanzlage des Unternehmens gesichert. Das Eigenkapital repräsentiert einen Anteil von 44,6 % an der Bilanzsumme (Vorjahr 35,4 %). Cashflow und FinanzierungDer Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2016 TEUR 1.208 (Vorjahr: TEUR -444). Mit dem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnten die getätigten Investitionen weitestgehend finanziert werden. InvestitionenDie Anlagenzugänge betrugen im Berichtsjahr EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 5,4 Mio.) und betrafen im Wesentlichen Sachanlagen - Bebaute Grundstücke und Gebäude - einschließlich Anzahlungen hierauf. Den gesamten Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 335 gegenüber, im Vorjahr betrugen die Abschreibungen insgesamt TEUR 130. Forschung und EntwicklungRund 12 % unserer Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Im Zentrum der Aktivitäten standen laufende Produktanpassungen in Bezug auf Kostensenkung und Verbesserung der Gebrauchseigenschaften sowie die Erhöhung der Funktions- und Leistungsfähigkeit im Schiebe- und Karusselldrehtürbereich. MitarbeiterZum 31.12.2016 waren bei der Gesellschaft 85 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 84), davon waren 39 Lohnempfänger (Vorjahr: 40). In einem Ausbildungsverhältnis stand in 2016 ein junger Mensch. Das entspricht einem Anteil von rund 1 % der Belegschaft. UmweltschutzDas Unternehmen beachtet alle umweltschutzrechtlichen Gesetze und Auflagen. Risiko- und ChancenberichtWesentliche Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus den nach wie vor hohen Unsicherheiten im Finanz- und Immobiliensektor, der verschärften Wettbewerbssituation sowie der unsicheren und wechselkursabhängigen Rohstoffpreissituation. Aufgrund der immer noch restriktiven Kreditvergabe durch die Kreditinstitute und dem Sparzwang werden die Bauinvestitionen weltweit zurückgefahren, teilweise müssen bereits begonnene Bauprojekte eingestellt werden. Unmittelbare Währungsrisiken gibt es für die Gesellschaft nicht, da auch gegenüber Kunden außerhalb des Euro-Raumes ausschließlich in Euro fakturiert wird. Zinsänderungsrisiken aus verzinslichen Finanzverbindlichkeiten bestehen aufgrund der überwiegend längerfristigen Finanzierungsvereinbarungen (konzerninterne Finanzierung) nur in geringem Umfang. Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus dem breiten Produktprogramm sowie aus den weltweiten Vertriebsaktivitäten der GU-Gruppe. Konjunkturelle Schwankungen in einzelnen Märkten und Produktbereichen können so ausgeglichen werden. Risiken bestehen auch in der weiterhin angespannten Finanzlage unserer Kunden im klein- und mittelständischen Bereich. Wir begegnen diesem Umstand mit einem konsequenten Forderungsmanagement und durch die Einbeziehung von Auskunfts- und Kreditversicherungsdiensten. Prognosebericht - Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungAuch in 2017 bleibt das gesamtwirtschaftliche Umfeld unsicher. Die Verschuldung der Staaten nimmt weltweit weiter zu, die dringend notwendige Sanierung der Staatshaushalte scheitert oftmals am Willen der politischen Akteure, welche zudem nicht in der Lage sind, die Bevölkerung der betroffenen Länder von der Notwendigkeit weiterer Sparanstrengungen zu überzeugen. Hinzu kommen noch politische Unwägbarkeiten und kriegerische Auseinandersetzungen in vielen Regionen der Welt. Deren Folgen haben mittlerweile auch Auswirkungen auf nicht unmittelbar beteiligte Volkswirtschaften. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der deutschen Bauindustrie gehen in ihren im Januar 2017 veröffentlichten Prognosen von einem nominellen Wachstum der Umsätze im Bauhauptgewerbe von 5,0 % aus. Wachstumsmotor bleibt der Wohnungsbau für das Bauhauptgewerbe mit einem prognostizierten Zuwachs von 7,0 %. Für den Wirtschaftsbau rechnet der Verband mit einem Umsatzwachstum von 3,0 %. Im Bereich des Öffentlichen Baus fordern die Verbände die bisher praktizierte Zurückhaltung bei den Ländern und Kommunen aufzugeben. Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, uns in diesem schwierigen Markt- und Wettbewerbsumfeld zu behaupten und unsere Position gegenüber unseren Wettbewerbern zu verbessern. Unser Ziel werden wir durch kontinuierliche Verbesserungen im Rahmen der Konstruktion unserer Produkte sowie durch permanente Weiter- und Neuentwicklungen erreichen. Darüber hinaus werden wir unser Produktprogramm den Gegebenheiten des Marktes weiter anpassen. Die betrieblichen Strukturen werden wir weiterhin flexibel halten, um auf veränderte Nachfragen reagieren zu können. Durch den Preiskampf in unserem Wettbewerbsumfeld werden die Margen weiterhin sinken. Wir gehen von einem gegenüber dem Jahr 2016 zurückgehenden, aber immer noch deutlich positiven Ergebnis aus. Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer weiteren Optimierung der logistischen Prozesse hinsichtlich Beschaffung und Produktion. Wir werden die Vorteile des Produktionsverbundes der Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas weiter konsequent nutzen. Mit einem aktiven Kostencontrolling, einem Ausbau der internationalen Präsenz und dem Engagement unserer qualifizierten Mitarbeiter werden wir den Herausforderungen der Zukunft entgegentreten.
Rietberg, den 24. Februar 2017 GU Automatic GmbH gez. Geschäftsführung Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2016 der GU Automatic GmbH, Rietberg, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GU Automatic GmbH, Rietberg, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 24.2.2017 Prof.
Dr. Binder, Dr. Dr. Hillebrecht & Partner GmbH
gez. Bacher, Wirtschaftsprüfer gez. Link, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 27.4.2017 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen