Unitymedia Services GmbH & Co.KGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRA 5757
Vorher
KABELCOM Gesellschaft für Breitbandkabel-Kommunikation mbH & Co KommanditgesellschaftTele Columbus West GmbH & Co. KG
Eingetragen
14.3.1988

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Tele Columbus West GmbH & Co. KG
(Heute: Unitymedia Services GmbH & Co. KG)

Bochum

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die bisherigen unmittelbaren Gesellschafter der Tele Columbus West & Co. KG, Bochum, haben die gesamten Anteile mit Wirkung zum 30. Oktober 2006 an die ish NRW GmbH, Köln, veräußert. Damit ist die Gesellschaft aus dem bisherigen Konzernverbund der Tele Columbus Gruppe ausgeschieden und gleichzeitig noch enger an Betreiber der Netzebene 3 in Nordrhein-Westfalen und Hessen angebunden worden.

 

Mit Vertrag vom und Wirkung zum 30. Oktober 2006 wurde zwischen der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, und der Concepta Ost GmbH, Bochum, eine stille Gesellschaft gegründet. Die Einlage der Concepta Ost GmbH, Bochum, beträgt € 7.500, der Gewinn- oder Verlustanteil 0,0042 %.

 

Im Zuge einer Restrukturierung der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, sind im Dezember 2006 bereits erste Maßnahmen eingeleitet worden. Die bislang von den Standorten in Gladbeck, Lippstadt und Leverkusen dezentral erbrachten technischen Dienstleistungen werden ab dem 2. Quartal 2007 zentral verwaltet werden. Diese Standorte sowie der Standort in der Springorumallee in Bochum werden zum Ende des 1. Quartals 2007 geschlossen. Daneben werden nach dem geschlossenen Sozialplan und Interessenausgleich voraussichtlich 68 Arbeitsplätze bei der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, abgebaut. Im Zusammenhang mit der Restrukturierung werden im Jahresabschluss außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 6.323 berücksichtigt.

 

Die Verbreitungsgebiete für die digital terrestrischen Signale (DVB-T) sind in 2006 in bereits bestehenden Empfangsgebieten über die Ballungsräume hinaus ausgedehnt worden, wie zum Beispiel in Wuppertal und Bielefeld. In diesen Regionen sind lediglich die Programme der öffentlich-rechtlichen Sender empfangbar.

 

Zudem hat die Deutsche Telekom AG, Bonn, im Mai mit dem Ausbau eines VDSLGlasfasernetzes in ausgewählten Großstädten, darunter auch Düsseldorf, begonnen. Neben dem Angebot von Festnetz-Telefonie-Diensten und breitbandigem Internetzugang soll auch die Radio- und Fernsehversorgung über den VDSL-Anschluss angeboten werden. In unserem Kerngeschäft Breitbandkabel wurde "Arena" stark nachgefragt und hat zu einer spürbaren Belebung des Digital-Geschäftes geführt. Durch anstehende Optimierungen der Prozessabläufe des "Durchleitungsmodells" zwischen ish NRW GmbH, Köln, und Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, werden Anfragen von Interessenten zukünftig schneller bearbeitet werden.

 

Durch die Aufrüstung der Netzebene 3 beispielsweise in Essen und Wuppertal sind wir in unseren aufgerüsteten Netzebene 4-Beständen in der Lage, unseren Kunden auch interessante Internet- und Telefonieangebote zu unterbreiten. Im Hinblick auf den sich daraus ergebenen Handlungs- und Entscheidungsbedarf bei unseren wohnungswirtschaftlichen Kunden sind wir zuversichtlich, bestehende Gestattungsverträge - teilweise auch wirtschaftlich höherwertig - zu verlängern. Die Nachfrage bei Endkunden nach Internet- und Telefonieprodukten steigt - flankiert von zielgerichteten Marketingmaßnahmen - stetig. Dies erwarten wir auch für 2007 im Hinblick auf weitere Upgrade-Gebiete wie Duisburg, Krefeld und die Upgrade-Komplettierung von Dortmund und Bochum.

 

Der breitbandige Kabelanschluss soll im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten für weitere Anwendungen im Bereich neue Dienste genutzt werden. Dazu ist in Teilbereichen eine technische Aufrüstung der Netzebene 4 auf 862 MHz, teilweise mit Rückkanal für interaktive Dienste, notwendig. Zum Ende des Geschäftsjahres waren 39 % (Vj: 38 %) der installierten Wohneinheiten auf 862 MHz aufgerüstet. Die Gesamtinvestitionen haben im Geschäftsjahr T€ 5.358 (Vj.: T€ 7.325) betragen.

 

Im Geschäftsjahr konnten mehrere größere Verträge akquiriert werden. Der Bestand HWG Hattinger Wohnstätten GmbH, Hattingen, mit ca. 4.500 Kunden konnte erstmalig im Januar 2006 fakturiert werden. Zudem wurde mit der WVG Wohnungsverwaltung e.K., Lüdenscheid, ein Vertrag über ca. 3.750 Wohneinheiten geschlossen.

 

Darüber hinaus konnten einige größere Gestattungsverträge verlängert werden, wie z.B. mit der MWB Mülheimer Wohnungsbau eG, Mülheim, und der Allbau Management GmbH, Essen. Leider konnten einige Verträge nicht verlängert werden oder es wurden Vergleichsverträge über eine abgestimmte Vertragsüberleitung geschlossen. Hier zeigt sich der nach wie vor sehr starke Wettbewerb. Zudem ist in der Wohnungswirtschaft weiterhin eine gewisse Zurückhaltung bei dem Abschluss von neuen Verträgen feststellbar.

 

2. Darstellung der Lage

Die Umsatzerlöse betragen T€ 57.533 (Vj.: T€ 61.157). Der Rückgang ist sowohl durch die geringere Anzahl an fakturierten Wohneinheiten als auch durch geringere Erlöse je Wohneinheit bedingt.

 

Die Anzahl der fakturierten Wohneinheiten beträgt zum Stichtag ca. 540.000. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt ca. 3.700 Wohneinheiten.

 

Die Akzeptanz (fakturierte Wohneinheiten / Gestattungen) beträgt 64,4 % (Vj. 66 %).

 

Die Aufwendungen für den Signalbezug einschließlich Internet, Kabeltelefonie und Digital TV betragen T€ 20.897 (Vj.: T€ 21.712). Der Rückgang ist insbesondere durch die Abmeldung nicht mehr genutzter Übergabepunkte bedingt. Der Personalaufwand ist mit T€ 8.713 gegenüber dem Vorjahr um T€ 536 gesunken. Der Rückgang resultiert insbesondere aus geringeren Zuführungen zur Altersteilzeitrückstellung zum 31. Dezember 2006.

 

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 945 auf T€ 10.458 gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere auf außerplanmäßige Abschreibungen von einer nicht mehr genutzten Kopfstelle, von Rechten an Übergabepunkten und von Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen.

 

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 209 auf T€ 4.022 gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch geringere Werbeaufwendungen und durch geringere Aufwendungen aus Anlagenabgängen bedingt.

 

Das Zinsergebnis beträgt T€ ./. 1.043 (Vj.: T€ ./. 1.046).

 

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 6.323 enthalten Aufwendungen für den im Zusammenhang mit der geplanten Restrukturierung geschlossenen Interessenausgleich sowie für zukünftige Mietverpflichtungen für Standorte in Bochum, Gladbeck, Lippstadt und Leverkusen, die zum Ende des 1. Quartals 2007 geschlossen werden.

 

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind um T€ 22.373 auf T€ 23.381 angestiegen. Die Steuerbelastung resultiert insbesondere aus der Aufdeckung stiller Reserven im Zusammenhang mit der Gründung der Stillen Gesellschaft mit der Concepta Ost GmbH, Bochum, am 30. Oktober 2006.

 

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustanteil des stillen Gesellschafters beträgt T€ 19.768. Der Rückgang des Ergebnisses um T€ 31.696 gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere durch die hohe Steuerbelastung sowie die Aufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten Restrukturierung bedingt.

 

Der Cash Flow, definiert als Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen, beträgt T€ ./. 9.309 (Vj.: T€ 21.442). Der Free Cash Flow, definiert als Cash Flow abzüglich Investitionen, beträgt T€ ./. 14.667 (Vj.: T€ 14.117). Der um Steuern vom Einkommen und Ertrag und um außerordentlichen Aufwendungen bereinigte Cash Flow beträgt T€ 20.395 (Vj.: T€ 22.450).

 

Die Gesellschaft weist aufgrund des hohen Jahresfehlbetrages einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteils von Kommanditisten in Höhe von T€ 3.360 aus und ist damit zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Es besteht jedoch keine insolvenzrechtliche Überschuldung, da die Zeitwerte der Vermögenswerte über den Buchwerten liegen und dies durch den zum 30. Oktober 2006 gezahlten externen Kaufpreis belegt wurde.

 

Zur künftigen Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. März 2007 die Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 16.472 durch Umwandlung von Fremdkapital beschlossen. Die bilanzielle Überschuldung ist damit zum 16. März 2007 beseitigt. Daneben wurde mit Patronatserklärung der ish NRW GmbH, Köln, vom 28. Februar 2007 die Finanzierung der Steuerschulden bis zu einem Betrag von T€ 25.000 sichergestellt.

 

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Gestattungsverträge beträgt zum Stichtag ca. 4,1 Jahre (Vj.: ca. 5,2 Jahre).

 

3. Hinweise auf die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

 

3.1. Systemdarstellung

Im Rahmen eines Risikomanagements werden interne und externe Faktoren, die wesentliche finanzielle Risiken der zukünftigen Entwicklung bzw. Bestandsrisiken darstellen können, definiert sowie Schwellenwerte festgelegt, ab denen der Gesellschafter einzubinden ist; hierbei muss der Aspekt der Wesentlichkeit erfüllt sein. Grundsätzlich findet die Verwaltung der Risikopositionen in der operativen Einheit statt und liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung.

 

Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Austausch und Zustandsbericht sowohl über die Chancen- als auch über die Risikopositionen statt, so z.B. anlässlich der regelmäßigen Controllinggespräche und des jährlichen Budgetgesprächs.

 

Als weitere Instrumente des Chancen- und Risikomanagements sind ein aktives, monatliches Beteiligungscontrolling des Gesellschafters, kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanungen sowie vertriebliche und technische gesellschaftsinterne Auswertungen implementiert.

 

3.2. Darstellung potenzieller Chancen und Risiken

Die Gesellschaft hat bereits einen Teilbestand der Netzebene 4 auf 862 MHz-Technik aufgerüstet. Um möglichst vielen Kunden schnell neue Dienste (Internet, Kabeltelefonie, Digital TV) anbieten zu können, werden erhöhte Investitionen im Bereich der Netzebene 4 notwendig sein. Hierzu werden in enger Abstimmung zwischen Technik und Controlling vorab Projektkalkulationen gerechnet, um die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen zu gewährleisten.

 

Im Zuge der Umrüstungen werden bestehende Hausverteilanlagen erweitert bzw. gegen neue ersetzt; je nach Alter der Anlagen werden somit Verluste aus Anlagenabgängen möglich. Das Angebot neuer Dienste wird die Attraktivität des Kabelanschlusses erhöhen, so dass das Substitutionsrisiko, durch das Betreiben privater lokaler Satellitenanlagen, den Empfang terrestrisch digitaler Signale oder durch die Nutzung des VDSL-Anschlusses der Deutsche Telekom AG, Bonn, vermindert wird. Zur Zeit ist noch nicht abschließend zu beurteilen, welche Auswirkungen sich hieraus für die Gesellschaft ergeben werden.

 

Einige Gestattungen laufen wegen Ablauf der ursprünglichen Vertragsdauer aus. Hier besteht das Risiko, dass diese Verträge nicht verlängert werden können. Wegen der bisher hohen Vertragsverlängerungsquoten ist das Risiko aber als gering einzustufen. Durch vertriebliche Aktivitäten besteht jedoch auch die Chance, Verträge neu zu gewinnen, die bislang durch andere Netzbetreiber versorgt wurden.

 

Zur Bestandssicherung, das heißt für den Abschluss eines Gestattungsvertrages mit einer erneuten mehrjährigen Laufzeit, werden verschiedene Kooperationsmodelle mit wohnungswirtschaftlichen Großkunden diskutiert beziehungsweise wurden bereits umgesetzt. Es besteht die Tendenz in der Wohnungswirtschaft, längerfristige Verträge nur bei Ausstiegsoptionen einzugehen. Bislang verhindern die hohen Ausstiegspreise entsprechende Verluste. Auch bei Vertragsneuverhandlungen wird die Erzielung einer angemessenen Rendite berücksichtigt.

 

Durch die jetzt weiter vollzogene vertikale Integration der Netzebenen 3 und 4 in den Regionen Nordrhein-Westfalen und Hessen, die durch die Veräußerung der Anteile an ish NRW GmbH, Köln, möglich geworden ist, können die vertrieblichen Aktivitäten konzentriert und intensiviert werden, so dass eine verbesserte Kundenakquisition und -betreuung möglich sein wird.

 

Durch die Möglichkeit, DVB-T kostenfrei zu empfangen, sind insbesondere in Gebieten mit einem hohen Anteil von Einzelnutzerverträgen, die entsprechend hochpreisig sind, weiterhin hohe Kündigungen von bestehenden Anschlussverträgen zu erwarten. Auch ist es in diesen Gebieten schwieriger, umzugsbedingte Kündigungen durch die Akquisition des Nachmieters zu kompensieren. Es bedarf daher erhöhter Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen, um eine stärkere Kundenabwanderung zu verhindern. Zudem werden zusätzliche Investitionen notwendig sein, um die Attraktivität des Kabelanschlusses langfristig zu erhalten und zu stärken.

 

Bedingt durch die Erhöhung der Signalbezugskosten sowie die Mehrwertsteuererhöhung ist für den 1. Januar 2007 im Vertriebsgebiet eine Preiserhöhung geplant. Auswirkungen auf bestehende Kundenverhältnisse sowie auf die Möglichkeiten bei Neuakquisitionen können noch nicht beurteilt werden.

 

Die anhaltend hohe Bevölkerungsabwanderung insbesondere in Ballungsräumen führt teilweise zu einem Überangebot an Wohnraum. Der hieraus resultierende wachsende Leerstand oder gar Rückbau von Objekten kann zu Entgeltreduzierungen führen; einem möglichen Ertragswertverlust wird durch Zusatzvereinbarungen begegnet, in denen zum Beispiel die Vertragslaufzeit verlängert wird oder eine Entgeltanpassung über den verbleibenden Bestand vorgenommen wird.

 

Allgemein ist der Kabelmarkt im Umbruch, die Unternehmen (z.B. ewt multimedia GmbH, Augsburg, und Primacom AG, Mainz) positionieren sich neu. In Nordrhein-Westfalen sind vor allem NetCologne GmbH, Köln, und Marienfeld MultiMedia GmbH, Gelsenkirchen, als nennenswerte Wettbewerber aktiv, die entweder durch aggressive Preispolitik und/oder durch - teilweise auch gesellschaftsrechtliche - größere Nähe zur Wohnungswirtschaft erfolgreich sind.

 

Die Gesellschaft weist aufgrund des hohen Jahresfehlbetrages einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteils von Kommanditisten in Höhe von T€ 3.360 aus und ist damit zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Es besteht jedoch keine insolvenzrechtliche Überschuldung, da die Zeitwerte der Vermögenswerte über den Buchwerten liegen und dies durch den zum 30. Oktober 2006 gezahlten externen Kaufpreis belegt wurde.

 

In Höhe von T€ 16.142 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der ish NRW GmbH, Köln.

 

Zur künftigen Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. März 2007 die Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 16.472 durch Umwandlung von Fremdkapital beschlossen. Die bilanzielle Überschuldung ist damit zum 16. März 2007 beseitigt. Daneben wurde mit Patronatserklärung der ish NRW GmbH, Köln, vom 28. Februar 2007 die Finanzierung der Steuerschulden bis zu einem Betrag von T€ 25.000 sichergestellt.

 

Insgesamt, nach Bewertung aller potenziellen Risiken, sieht die Geschäftsführung die Fortführung des Geschäftsbetriebes (Going Concern) als ungefährdet an.

 

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Am 16. März 2007 wurde auf der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft beschlossen, Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 16.472 in Eigenkapital (Kapitalrücklage) umzuwandeln.

 

Weitere Vorgänge dieser Art sind nicht eingetreten.

 

5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die bereits in 2006 angekündigten Maßnahmen zur Restrukturierung werden in 2007 weiter umgesetzt.

 

Zudem werden zukünftig weiterhin Anstrengungen zur Erweiterung des Kundenpotenzials unternommen. Hier wird insbesondere durch die Vermarktung von Internet- und Telefonie-Diensten mit einer entsprechenden Verbesserung gerechnet. Die Erweiterungsinvestitionen werden im nächsten Jahr bedarfsgerecht weitergeführt.

 

Ziel ist es eine Verbesserung der Wettbewerbsposition und damit Stärkung der Ertragslage der Gesellschaft zu erreichen. Für das Jahr 2007 wird ein bereinigt um die Steuerberlastung aus der Aufdeckung stiller Reserven und die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung vergleichbares Ergebnis wie im Geschäftsjahr erwartet. Auch für die Folgejahre wird unter Voraussetzung der jetzigen Rahmenbedingungen mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung gerechnet.

 

 

Bochum, 19. März 2007

 

Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum

 

Heribert Clemens

Geschäftsführer

 

Josef Vossel

Geschäftsführer

 

 

 

 

Bilanz

AKTIVA 31.12.2005
EUR EUR EUR
A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF KAPITALANTEILE
DER KOMMANDITISTEN 1.227.100,51 1.227.100,51
B. Anlagevermögen
I. Immaterilelle Vermögensgegenstände
1. Rechte und Waren 3.191.510,79 3.309.109,19
2. Software 35.196,43 46.851,62
3.216.707,22 3.355.960,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 37.238.988,42 40.233.597,32
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 224.328,48 541.391,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.758,38 1.961.628,53
37.575.075,28 42.736.617,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 27.000,00
2. Beteiligungen 1.431,62 1.431,62
  28.431,62 28.431,62
   
40.820.214,12 46.121.010,14
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 364.459,28 455.386,41
364.459,28 455.386,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.742.130,42 1.990.009,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 322.204,76 396.054,37
davon gegen Gesellschafter EUR 322.204,76 (Vj. EUR 433.174,35)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 481.673,22 90.890,66
2.546.008,40 2.476.954,12
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.475.782,77 15.948,12
   
6.386.250,45 2.948.288,65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 60.647,94 59.686,10
E. Nicht durch Vermlögenseinlagen gedeckter 3.359.662,48 0,00
Verlustanteil der Kommanditisten
   
51.853.875,50 50.356.085,40
   

 

PASSIVA 31.12.2005
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 15.291.072,78 15.291.072,78
II. Rücklagen 1.116.485,64 1.116.485,64
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -19.767.220,90 11.928.378,41
IV. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter
Verlustanteil von Kommanditisten 3.359.662,48 0,00
0,00 28.335.936,83
B. Stiller Gesellschafter
I. Einlagen 7.500,00 0,00
II. Verlustanteil -293,62 0,00
7.206,38 0,00
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen 306.700,00 302.009,00
II. Steuerrückstellungen 23.756.756,30 1.403.235,78
III. Sonstige Rückstellungen 9.036.512,99 2.616.939,16
33.099.969,29 4.322.183,94
D. Verbindlichkeiten
I.  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 793.420,56 389.125,31
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.266.033,09 15.150.627,07
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 16.197.673,09 (Vj. EUR 14.953.108,84)
III. Sonstige Verbindlichkeiten 845.443,05 1.596.837,56
davon aus Steuern EUR 672.141,84 (Vj. EUR 909.224,97)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. EUR 213.601,22)
   
17.904.896,70 17.136.589,94
E. Rechnungsabgrenzungsposten 841.803,13 561.374,69
   
51.853.875,50 50.356.085,40
   
 

 

 

 

Gewinn- und Verlustrechnung

2005
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 57.553.033,77 61.157.439,12
2.  Andere aktivierte Eigenleistungen 219.600,00 436.987,74
3.  Sonstige betriebliche Erträge 1.965.784,04 2.416.565,77
59.738.417,81 64.010.992,63
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 341.979,32 439.489,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.210.868,23 26.587.251,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.232.241,59 7.698.354,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung 1.480.396,22 1.551.078,24
davon für Altersversorgung EUR 32.639,29 (Vj. EUR 30.727,21)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.458.485,38 9.513.594,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.021.956,04 4.230.660,76
48.745.926,78 50.020.430,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.108,24 1.831,20
davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 0,00 (Vj. EUR 940,62)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.103.494,66 1.048.139,59
davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 273.409,59 (Vj. EUR 1.031.830,85)    
-1.043.386,42 -1.046.308,39
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.949.104,61 12.944.254,24
11. Außerordentliche Aufwendungen 6.323.156,00 0,00
12. Außerordentliches Ergebnis -6.323.156,00 0,00
13. Steuern und Einkommen und vom Ertrag 23.380.620,38 1.007.892,39
14. Sonstige Steuern 12.842,75 7.983,44
23.393.463,13 1.015.875,83
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss vor Anteil des stillen Gesellschafters -19.767.514,52 11.928.378,41
16. Verlustanteil des stillen Gesellschafters -293,62 0,00
17. Jahresfehlbetrag /-überschuss -19.767.220,90 11.928.378,41

 

 

Anhang

Allgemeine Hinweise

Mit Wirkung zum 30. Oktober 2006 wurden sämtliche Anteile an der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, von der Tele Columbus GmbH & Co. KG, Hannover, bzw. Tele Columbus Ost GmbH, Hannover, an die ish NRW GmbH, Köln, veräußert.

 

Die Vorjahresausweise gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. gegenüber Gesellschaftern betreffen die Gesellschaften der Tele Columbus Gruppe.

 

Mit Vertrag vom und Wirkung zum 30. Oktober 2006 haben die Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, und die Concepta Ost GmbH, Bochum, eine stille Gesellschaft gegründet. Die Concepta Ost GmbH, Bochum, hat eine Einlage von EUR 7.500 geleistet und erhält einen Gewinn- und Verlustanteil von 0,0042%.

 

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften für große Kommanditgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3, § 267 Abs. 4 i.V.m. § 264 a HGB aufgestellt.

 

Wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen bei der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum. Im Rahmen der Restrukturierung werden diverse Standorte geschlossen und Arbeitsplätze abgebaut. Wir verweisen auch auf die Erläuterungen zu den Rückstellungen.

 

Bilanzierungsmethoden

In dem vorliegenden Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden,

Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts

anderes bestimmt ist.

 

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

 

Rückstellungen wurden ausschließlich im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

 

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB angesetzt worden.

 

Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten stehen dem nicht entgegen.

 

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Hinsichtlich der Bewertung der Hausverteilanlagen verweisen wir auf die Erläuterungen zu diesem Posten.

 

Es wurde vorsichtig bewertet. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt.

 

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

 

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Diese erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen.

 

Die Wertansätze für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entsprechen grundsätzlich den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert.

 

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nominalwert. Alle erkennbaren Risiken sind durch Wertberichtigungen gedeckt.

 

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände und der übrigen Posten des Umlaufvermögens erfolgt zum Nominalwert oder niedrigeren Werten, die den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen sind.

 

Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen.

 

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtung bzw. des erwarteten Aufwands gebildet. Die Pensionsverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Zinsfußes von 6% berechnet worden. Den Berechnungen sind die Richttafeln 2005 von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen bildet die zukünftigen Verpflichtungen

aufgrund zum Stichtag bereits abgeschlossener Verträge sowie die Wahrscheinlichkeit der

weiteren Inanspruchnahme von Altersteilzeitverträgen ab.

 

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 

Erläuterungen zur Bilanz

 

AKTIVA

 

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (vgl. Seite 13).#

 

Immaterielle Vermögensgegenstände

Es handelt sich hierbei insbesondere um Software und Gestattungsverträge. Des Weiteren enthalten die immateriellen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2006 aufgrund eines ab dem Geschäftsjahr 2004 neu geschlossenen Vertrages mit ish GmbH & Co. KG, Köln, (Rechtsnachfolgerin ist die ish NRW GmbH, Köln) aktivierte Bereitstellungsentgelte für das Recht der Nutzung neu bereitgestellter Übergabepunkte in Höhe von TEUR 1.948. Der Abschreibungszeitraum beträgt 10 Jahre. Im Geschäftsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung auf die in 2006 aktivierten Bereitstellungsentgelte in Höhe von TEUR 561.

 

Sachanlagen

Unter den Übergabepunkten sind die Einmalentgelte aktiviert, die beim erstmaligen Anschluss eines Teilnehmers an das Breitbandkabelnetz der ish GmbH & Co. KG, Köln, (Rechtsnachfolgerin ist die ish NRW GmbH, Köln) und der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG, Unterföhring, bis zum Geschäftsjahr 2003 abgeführt worden sind.

 

Der Abschreibungszeitraum bei den Übergabepunkten beträgt 6 bis 12 Jahre.

 

Bei den technischen Anlagen wurde pro rata temporis abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2006 wurde eine Kopfstelle außerplanmäßig (TEUR 655) abgeschrieben, da sie zukünftig nicht mehr genutzt werden kann.

 

Des Weiteren wurde im Zusammenhang mit der geplanten Schließung von Standorten Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 129 außerplanmäßig abgeschrieben.

 

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

 

Hausverteileranlagen

Bei den Hausverteileranlagen handelt es sich um in Rechnung gestellte Drittkosten und aktivierte Eigenleistungen für Installationen im Bereich der Netzebene 4 (Teilnehmeranschlüsse

und Hausinfrastrukturen).

 

Die Anlagen werden einzeln erfasst, objektbezogen aktiviert und über einen Zeitraum von 36 - 180 Monaten pro rata temporis abgeschrieben. In der Vergangenheit wurden die Kabel- und Antennenanlagen branchenüblich abweichend vom Einzelbewertungsgrundsatz im Wege des sogenannten Sammelpostenverfahrens in der Buchhaltung erfasst. Für diese Anlagen erfolgt die Abschreibung pro rata temporis in der Regel über einen Zeitraum von 10 Jahren bzw. 12 Jahren. Die objektbezogene Erfassung erfolgt für die Objekte der ehemaligen Concepta Kommunikationstechnik GmbH, Bochum, seit dem 1. Januar 1996, für die Objekte der Gesellschaft, d.h. die Bestände der ehemaligen KABELCOM Gesellschaft für Breitbandkabelkommunikation mbH & Co. KG, Essen, seit dem 1. Januar 2002, sowie für die Objekte der ehemaligen RKS Rhein-Ruhr Regionale Kabel-Service GmbH & Co. KG, Bochum, seit dem 1. Januar 2003.

 

Finanzanlagen

 

Anteile an verbundenen Unternehmen

 

Name und Sitz des Unternehmens

Eigenkapital

EUR

Ergebnis des Geschäftsjahres

EUR

Beteiligungs-quote in %

Concepta Ost GmbH, Bochum

17.162,63

-878,26

100%

 

 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 25 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren enthalten. Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

 

PASSIVA

 

Eigenkapital

Die Gesellschaft weist aufgrund des hohen Jahresfehlbetrages einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteils von Kommanditisten in Höhe von T€ 3.360 aus und ist damit zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Es besteht jedoch keine insolvenzrechtliche Überschuldung, da die Zeitwerte der Vermögenswerte über den Buchwerten liegen und dies durch den zum 30. Oktober 2006 gezahlten externen Kaufpreis belegt wurde.

 

Zur künftigen Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. März 2007 die Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von EUR 16.472 durch Umwandlung von Fremdkapital beschlossen. Die bilanzielle Überschuldung ist damit zum 16. März 2007 beseitigt. Daneben wurde mit Patronatserklärung der ish NRW GmbH, Köln, vom 28. Februar 2007 die Finanzierung der Steuerschulden bis zu einem Betrag von T€ 25.000 sichergestellt.

 

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewerbesteuer für den Veranlagungszeitraum 2006 sowie Steuern für Betriebsprüfungsrisiken. Die Höhe der Steuerbelastung ist durch die Aufdeckung stiller Reserven im Zusammenhang mit der Gründung der stillen Gesellschaft mit der Concepta Ost GmbH, Bochum, bedingt.

 

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:

 

 

 

Stand

1.1.2006

Inanspruch-nahme

Auflösung

Zuführung

Stand

31.12.2006

Restrukturierung

0,00

0,00

0,00

6.277.156,00

6.277.156,00

Altersteilzeit

775.888,00

39.296,60

0,00

143.408,60

880.000,00

Provisionen

453.710,00

178.397,13

13.000,00

133.997,13

396.310,00

Mitarbeiterprämien,

Abfindungen, Tantiemen

 

 

308.023,79

 

 

248.774,87

 

 

59.248,92

 

 

340.676,00

 

 

340.676,00

Signallieferung (sonstige)

75.128,25

75.128,25

0,00

293.992,25

293.992,25

Noch zu erteilende Gutschriften

100.400,00

100.400,00

0,00

156.225,00

156.225,00

Ausstehende Rechnungen

73.528,00

55.351,13

18.176,87

129.226,00

129.226,00

Jubiläums-zuwendungen

115.964,00

0,00

0,00

13.140,00

129.104,00

Überstunden

100.668,62

49.034,30

0,00

30.353,51

81.987,83

Stromkosten

65.643,32

65.643,32

0,00

69.000,00

69.000,00

Resturlaub

70.152,98

70.152,98

0,00

40.993,91

40.993,91

GEMA-Gebühren

49.707,00

47.835,00

1.872,00

34.970,00

34.970,00

Berufsgenossen-schaft

44.059,69

33.847,00

10.212,69

33.677,00

33.677,00

Ausstehende BK-Entgelte

278.480,00

260.911,94

17.568,06

0,00

0,00

Übrige

105.585,51

73.096,06

20.349,45

161.055,00

173.195,00

 

2.616.939,16

1.297.868,58

140.427,99

7.857.870,40

9.036.512,99

 

Die Rückstellung für Restrukturierung betrifft insbesondere zukünftige Mietverpflichtungen, denen sich die Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, kurzfristig nicht entziehen kann. Für den Zeitraum der nicht erfolgten Nutzung, das heißt ab Schließung der Standorte bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin in 2008 bzw. 2009, wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 838 gebildet. Des Weiteren sind hier Rückstellungen im Zusammenhang mit dem geschlossenen Interessenausgleich und dem Abbau von Arbeitsplätzen in Höhe von TEUR 4.551 enthalten (Abfindungen und Freistellungsphase). Darüber hinaus enthält die Rückstellung für Restrukturierung auch Verpflichtungen für nicht mehr genutzte Leasinggegenstände, Rückbau- bzw. Renovierungsverpflichtungen sowie Umzugs- und Beratungskosten.

 

Für Mitarbeiter, die bereits einen Altersteilzeitvertrag unterschrieben haben und für die Wahrscheinlichkeit der weiteren Inanspruchnahme durch Mitarbeiter in der Zukunft ist eine entsprechende Rückstellung gebildet worden. Der Anstieg der Rückstellung resultiert insbesondere aus einer gestiegenen Anzahl von tatsächlich abgeschlossenen Altersteilzeitverträgen.

 

Die Provisionsrückstellung betrifft insbesondere Provisionen für Handelsvertreterausgleichsansprüche nach § 89b HGB sowie Provisionen für die Nachmieterakquisition in Wohnungsbeständen der Deutsche Annington Vermögensgesellschaft mbH & Co. KG, Bochum, (vormals: Viterra Wohnen AG, Bochum). Für die Neugewinnung von Mietern erhält die Deutsche Annington Vermögensgesellschaft mbH & Co. KG, Bochum, eine Provision, die einmal jährlich auf Basis einer Provisionsstaffelung abgerechnet wird.

 

Die übrigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten, Prozesskosten, Mietnebenkosten sowie Gerichtskosten.

 

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

 

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

In Höhe von TEUR 181 sind Abgrenzungen von Einmalentgelten enthalten. Weitere TEUR 180 entfallen auf die Abgrenzung von Jahresvorauszahlungen und TEUR 481 auf Abgrenzungen von Investitionszuschüssen.

 

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Mietverpflichtungen, die innerhalb eines Jahres anfallen, betragen TEUR 130 und betreffen die Monate Januar bis März 2007 für alle Niederlassungen sowie darüber hinaus die Mietverpflichtungen für das Ladenlokal in Essen bis zum Ende der Mietdauer. Weitere Mietverpflichtungen bestehen nicht.

 

Nach dem mit Datum vom 27. September 2002 und Nachtrag vom 10. Januar 2005 zwischen der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, (Tele Columbus West) und der TDS Tele Columbus Daten und Service GmbH, Hannover, (TDS), geschlossenen Dienstleistungsvertrag erbringt die TDS die Debitorenbuchhaltung, die Finanzbuchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die Beratung in wirtschaftlichen, steuerlichen und organisatorischen Fragen für die Tele Columbus West. Nach der am 18. Oktober 2006 im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tele Columbus West geschlossenen Anpassungs- und Aufhebungsvereinbarung endet der Vertrag einvernehmlich zum 31. Dezember 2007. Die Tele Columbus West kann den Dienstleistungsvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende vorzeitig kündigen, erstmals zum 31. März 2007. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Die Tele Columbus West hat jedoch auch das Recht, den Dienstleistungsvertrag durch schriftliche Erklärung bis zum 30. September 2007 einmalig um 1 Jahr bis zum 31. Dezember 2008 zu verlängern. Aus dem Vertrag ergibt sich bei dem derzeitigen Bestand an Wohneinheiten eine jährliche Verpflichtung von TEUR 1.983.

 

Mit Vertrag vom 29. September 2004 hat die Tele Columbus Kabel Holding GmbH, Hannover, für die Gesellschaft und weitere Gesellschaften der Tele Columbus Gruppe mit Beständen in Nordrhein-Westfalen eine Rahmenvereinbarung zur Signallieferung mit ish GmbH & Co. KG, Köln, abgeschlossen. Der Vertrag sieht eine bevorzugte Abnahme der Signale der ish GmbH & Co. KG, Köln, vor. Der Vertrag wurde am 30. Oktober 2006 auf die Tele Columbus West übergeleitet und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015. Bei dem derzeitigen Entgeltniveau ergibt sich eine jährliche Verpflichtung von ca. TEUR 18.624. Die

Verpflichtung besteht gegenüber verbundenen Unternehmen.

 

Haftungsverhältnisse

Der Tele Columbus West werden über die Tele Columbus GmbH & Co. KG, Hannover, von der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, Avale für Mietbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 18 zur Verfügung gestellt.

 

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

 

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

 

 

2006

EUR

2005

EUR

 

Inkassoerlöse laufend

 

55.464.844,16

 

58.571.811,38

Inkassoerlöse einmalig

768.245,89

976.344.68

Durchleitungsentgelte

783.037,27

615.898,75

Provision HSE/QVC

380.291,45

436.234,11

KonÜP Erlöse

156.615,00

557.150,20

 

 

57.553.033,77

 

61.157.439,12

 

Der Rückgang der KonÜP Erlöse resultiert aus dem Auslaufen des Vertrages im Frühjahr 2006.

 

Andere aktivierte Eigenleistungen

Unter diesem Posten werden die im laufenden Geschäftsjahr angefallenen Herstellungskosten

der im Geschäftsjahr selbst erstellten Hausverteilanlagen ausgewiesen.

 

Sonstige betriebliche Erträge

 

 

2006

EUR

2005

EUR

 

Weiterbelastung Rücklastkosten und Mahngebühren

 

700.173,44

 

773.704,07

Erlöse aus Dienstleistungen

438.574,05

442.761,41

Weiterberechnete Aufwendungen

363.157,00

300.441,67

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen

140.427,99

311.487,56

Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens

 

87.586,07

 

65.810,31

Erträge aus verjährten Verbindlichkeiten*

53.468,75

1.658,48

Erträge aus Alt-Forderungen *

42.615,93

38.825,75

Storno Vorjahresaufwendungen *

37.588,21

30.708,14

Erlöse aus Investitionszuschüssen

34.866,47

9.118,31

Erlöse aus Baukostenzuschüssen

9.649,16

8.788,92

Verkaufserlöse

8.506,24

41.265,48

Marketingzuschüsse

0,00

285.000,00

Übrige

49.170,73

106.995,67

 

 

 

 

1.965.748,04

2.416.565,77

 

 

* hierbei handelt es sich um periodenfremde Erträge

 

Zu den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen verweisen wir auf unsere entsprechenden Ausführungen zu den Rückstellungen.

 

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Hier werden im Wesentlichen die Aufwendungen für Signallieferungen einschließlich Internet und Digital TV (TEUR 20.897) Vertriebsprovisionen (TEUR 1.502), Dienstleistungen (TEUR 1.983) und Wartungskosten (TEUR 684) ausgewiesen.

 

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In Höhe von TEUR 790 betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Forderungsverluste sowie die Zuführung zur pauschalen Wertberichtigung auf Forderungen. Des weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Raumkosten (TEUR 762), weiterbelastete Aufwendungen (TEUR 363), Fahrzeugkosten (TEUR 417), Kommunikationskosten (TEUR 239), Personalnebenkosten (TEUR 210), Marketingaufwendungen (TEUR 198), Aufwendungen für Abgänge von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 183) und Rechts- und Beratungskosten (TEUR 101). In Höhe von TEUR 790 betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Forderungsverluste sowie die Zuführung zur pauschalen Wertberichtigung auf Forderungen.

 

Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis resultiert aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung, die bezogen auf die Geschäftstätigkeit ungewöhnlich und unregelmäßig sind. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten nicht das außerordentliche Ergebnis sondern lediglich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

 

Sonstige Angaben

 

Komplementärin

Persönlich haftende Gesellschafterin am Bilanzstichtag ist die Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum, die zum 31. Dezember 2006 ein gezeichnetes Kapital von EUR 51.500,00 ausweist. Es wurde keine Komplementäreinlage geleistet. Die Komplementärin hat eine Haftungsvergütung von EUR 2.575,00 erhalten.

 

Geschäftsführer der Komplementärin sind:

 

Heribert Clemens, Düsseldorf, Kaufmann

Josef Vossel, Recklinghausen, Kaufmann

 

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum, allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum, durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer haben die Befugnis, im Namen der Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

 

Die Geschäftsführerbezüge betragen im Geschäftsjahr 2006 TEUR 213.

 

Arbeitnehmerzahl

Im Kalenderjahr 2006 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 172 auf Vollzeit umgerechnete Mitarbeiter. Wir verweisen auf die Erläuterungen zur Restrukturierung bei den Rückstellungen.

 

Konzernverhältnisse

Seit dem 30. Oktober 2006 wird 100% des Kommanditkapitals von der ish NRW GmbH, Köln, gehalten. Das Kapital der ish NRW GmbH, Köln, wird von der iesy Hessen GmbH & Co. KG, Köln, gehalten. Die Eintragung des Gesellschafterwechsels in das Handelsregister erfolgte am 13. März 2007.

 

Ein Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der ish NRW GmbH, Köln, für sich und ihre Tochterunternehmen erstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht und unter Beifügung der offenlegungspflichtigen Unterlagen beim Amtsgericht Köln eingereicht.

 

Die Unity Media GmbH, Köln, stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf und legt diesen beim Amtsgericht Köln offen.

 

Bochum, den 19. März 2007

Tele Columbus West Beteiligungs-GmbH, Bochum

 

Heribert Clemens

Geschäftsführer

 

Josef Vossel

Geschäftsführer

 

 

Entwicklung des Anlagevermögens 2006
Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR  EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte und Werte 20.921.179,50 1.023.421,12 28.905,51 0,00 21.915.695,11
2. Software 299.570,38 2.180,18 8.640,31 0,00 293.110,25
21.220.749,88 1.025.601,30 37.545,82 0,00 22.208.805,36
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen
Übergabepunkte 18.986.218,20 0,00 771.405,40 0,00 18.214.812,80
Hausverteileranlagen 91.641.552,17 3.455.480,05 3.393.162,06 2.561.964,24 94.265.834,40
Satellitenanlagen 5.262.624,70 66.140,48 30.006,52 0,00 5.298.758,66
Ortsverkabelungen 679.967,01 0,00 0,00 0,00 679.967,01
Sonstiges 12.901.542,61 22.354,83 61.540,69 0,00 12.862.356,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.995.361,19 76.130,45 542.281,92 0,00 2.529.209,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.961.628,53 712.094,09 0,00 -2.561.964,24 111.758,38
134.428.894,41 4.332.199,90 4.798.396,59 0,00 133.962.697,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 0,00 0,00 0,00 27.000,00
2. Beteiligungen 1.431,62 0,00 0,00 0,00 1.431,62
28.431,62 0,00 0,00 0,00 28.431,62
155.678.075,91 5.357.801,20 4.835.942,41 0,00 156.199.934,70
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2006 Zugänge Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte und Werte 17.612.070,31 1.123.300,80 11.186,79 18.724.184,32
2. Software 252.718,76 19.745,03 4.549,97 267.913,82
17.864.789,07 1.143.045,83 15.736,76 18.992.098,14
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen
Übergabepunkte 18.446.042,90 131.287,80 767.682,07 17.809.648,63
Hausverteileranlagen 55.727.626,80 7.386.915,56 3.249.890,77 59.864.651,59
Satellitenanlagen 2.930.185,86 1.029.814,63 18.247,83 3.941.752,66
Ortsverkabelungen 389.521,79 46.310,90 0,00 435.832,69
Sonstiges 11.744.930,02 340.277,05 54.351,44 12.030.855,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.453.969,33 380.833,61 529.921,70 2.304.881,24
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
91.692.276,70 9.315.439,55 4.620.093,81 96.387.622,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
109.557.065,77 10.458.485,38 4.635.830,57 115.379.720,58
Buchwerte
31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte und Werte 3.191.510,79 3.309.109,19
2. Software 25.196,43 46.851,62
3.216.707,22 3.355.960,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 405.164,17 540.175,30
Übergabepunkte 34.401.182,81 35.913.925,37
Hausverteileranlagen 1.357.006,00 2.332.438,84
Satellitenanlagen 244.134,32 290.445,22
Ortsverkabelungen 831.501,12 1.156.612,59
Sonstiges 224.328,48 541.391,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.758,38 1.961.628,53
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
37.575.075,28 42.736.617,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 27.000,00
2. Beteiligungen 1.431,62 1.431,62
28.431,62 28.431,62
40.820.214,12 46.121.010,14

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tele Columbus West GmbH & Co. KG, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

 

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

 

Hannover, 19. März 2007

 

Ernst & Young AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

 

 

Steinweg

Wirtschaftsprüfer

 

Debus

Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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