i-CAL Service GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Reparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und Gebrauchsgütern sowie von Kraftwagen und Krafträdern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Oberle seit 7.3.2024 | Prokura |
Marcus Konopka seit 7.3.2024 | Prokura |
Christian Fimpler seit 9.11.2023 | Geschäftsführer |
Nomikos Trikoilis seit 9.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Eaton Germany Holdings GmbHEigenbeteiligung | 90.52% |
Eaton Germany Holdings GmbHEigenbeteiligung | 8.58% |
Cooper Industries Holdings GmbHEigenbeteiligung | 0.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cooper Crouse-Hinds GmbHSoestJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cooper Crouse-Hinds GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cooper Crouse-Hinds GmbH, Soest, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cooper Crouse-Hinds GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 15. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Koopmann, Wirtschaftsprüfer Imberger, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Cooper Crouse-Hinds GmbH mit Sitz in Soest ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgerichts Arnsberg (Nummer HRB 5766). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Da unsere Gesellschaft aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft keinen Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausweist, wurde die Bezeichnung des Postens "Ergebnis nach Steuern" in "Ergebnis vor Ergebnisabführung und sonstigen Steuern" angepasst. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Mitzugehörigkeitsvermerke und Davon-Vermerke zu Posten der Bilanz in den Anhang aufgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solches mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 % p.a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Seit dem 1. Januar 2018 sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Wertberichtigungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich sind, werden diese vorgenommen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen (fertigungsveranlasster Werteverzehr des Anlagevermögens) entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich von Abschlägen für noch anfallende Kosten zu niedrigeren Werten führten, wurde eine verlustfreie Bewertung vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mittels der sogenannten projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung sowie der Fluktuationswahrscheinlichkeit berechnet. Als biometrische Grundlagen wurden modifizierte "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet (Vj. 1,78 %). Folgende Annahmen wurden der Bewertung zugrunde gelegt: - Einkommenstrend: 3,25 % (Vj. 3,25 %) - Rententrend: 2,00 % (Vj. 2,00 %) - Fluktuation: mittel. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 400 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Auf die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft hat der Unterschiedsbetrag aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags keine Auswirkung. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das BilMoG ergebende Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 5.921 über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig in Höhe von jährlich TEUR 395 verteilt. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen TEUR 395 (Vj. TEUR 790). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitadäquat abgezinst. Der Rückstellungsbetrag für Jubiläumszuwendungen wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Beitragsbemessungsgrenzen sowie der Fluktuationswahrscheinlichkeit ermittelt. Als biometrische Grundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Jubiläumsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinssatz von 1,74 % (Vj. 1,44 %) sowie unter Berücksichtigung folgender, zum Vorjahr unveränderter Annahmen berechnet: - Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung: TEUR 91 - Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung: TEUR 62 - Fluktuation: mittel Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurde auf der Basis der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) vom 19. Juni 2013 zur Rechnungslegung: Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen nach IAS und nach handelsrechtlichen Vorschriften (IDW RS HFA 3) durchgeführt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Beitragssätze zur Sozialversicherung, der Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie der Beitragsbemessungsgrenze für Sozialversicherungs-beiträge ermittelt. Als biometrische Grundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde der Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB (7-Jahresdurchschnitt) von 0,99 % verwendet (Vj. 0,51 %); dieser berücksichtigt eine mittlere Restlaufzeit von einem Jahr. Folgende Annahmen wurden der Bewertung unverändert zum Vorjahr zugrunde gelegt: - Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung: 18,6 % - Beitragssatz der Arbeitslosenversicherung: 2,6 % - Beitragssatz der Krankenversicherung: 14,6 % - Beitragssatz der Pflegeversicherung: 3,40 % (Vj. 3,05 %) - Dynamik der anrechenbaren Bezüge: 3,25 % - Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze: 2,75 %. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich im Sinne des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Zum 31. Dezember 2023 stellt sich der Anteilsbesitz der Gesellschaft wie folgt dar:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Eaton IV LP Glasgow Morges Branch aus dem Cash Pool in Höhe von 8,2 Mio. EUR (Vj. 7,5 Mio. EUR). Zum Abschlussstichtag bestehen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 1,0 Mio. EUR (Vj. 2,6 Mio. EUR) gegen die Gesellschafterin. Diese resultieren im Wesentlichen aus Forderungen für zu viel gezahlte Umsatzsteuer in Vorjahren. Weitere TEUR 1.017 (Vj. TEUR 960) der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Darlehen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten in Höhe von TEUR 148 (Vj. TEUR 1.213) Forderungen aus Umsatzsteuer. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeit, Restrukturierung, Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben von Mitarbeitern, Tantieme und Provisionen, Jubiläumsgeld, Gewährleistung und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben 15,0 Mio. EUR (Vj. 15,0 Mio. EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Mit Datum vom 25. Juli 2016 hat die Eaton Germany Holdings, Bonn, gegenüber dem Cash Pool-Leader Eaton IV LP Glasgow Morges Branch, Morges VD/Schweiz, unwiderruflich die uneingeschränkte Verpflichtung übernommen, die Cooper Crouse-Hinds GmbH, Soest, finanziell so ausgestattet zu halten, dass sie ihren Verbindlichkeiten gegenüber der Eaton IV LP Glasgow Morges Branch nachkommen kann. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 15,0 Mio. EUR (Vj. 15,0 Mio. EUR). Daneben sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 4.507 (Vj. TEUR 3.830) aus Factoring enthalten. Diese Verbindlichkeiten beruhen im Wesentlichen auf Zahlungseingängen für zuvor an den Factor verkaufte Forderungen, die an den Factor weiterzuleiten sind. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Stichtag in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vj. TEUR 278). Diese bestehen im Wesentlichen aus der Gewinnabführung 2023, die mit der Verlustübernahme 2022 saldiert wurde. Mit Vertrag vom 10. Juni 2022 wurden 15,0 Mio. EUR der Cash Pool Verbindlichkeit in ein Darlehen umgewandelt. Darlehensgeber ist die Eaton LP Glasgow Morges Branch, Morges VD/Schweiz. Der Zinssatz beträgt 4,20 %. Das Darlehen und die Zinsen sind zum 10. Dezember 2024 fällig. Mit Vertrag vom 20. Juni 2024 wurde das Darlehen sowie die bis dahin aufgelaufene Zinsverbindlichkeit (aufgerundet auf 1,0 Mio. EUR) auf die Eaton Holding SE & Co. KG umgeschuldet. Der Zinssatz beträgt 5,09 %. Die Zinsen sind jährlich zu zahlen. Das Darlehen hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 266 (Vj. TEUR 387) aus Lohnsteuern und TEUR -3 (Vj. TEUR 1) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 234 (Vj. TEUR 394). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2027. Die Operating-lease-Geschäfte wurden zur Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft abgeschlossen. Risiken im Hinblick auf die abgeschlossenen außerbilanziellen Geschäfte sehen wir nicht. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Mit der Zwecksetzung entsprechender Liquiditätsvorteile verkauft unsere Gesellschaft ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen eines echten Factorings an ein verbundenes Unternehmen. Da diese Verkäufe ohne Rückgriffsrecht erfolgen, besteht auch hier kein Risiko für unsere Gesellschaft. Durch das Factoring wurde der auszuweisende Forderungsbestand zum Abschlussstichtag um insgesamt TEUR 3.217 (Vj. TEUR 6.300) vermindert. Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 990. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten:
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich in Höhe von TEUR 1.620 um Devisentermingeschäfte in der Währung USD (Ankauf) sowie um Devisenkaufoptionen in Höhe von TEUR 1.866 in den Währungen GBP und NOK. Die beizulegenden Zeitwerte sind auf die Marktwerte zum Bilanzierungszeitpunkt bezogen und wurden unter Anwendung der zum Bilanzstichtag gültigen Zinssätze und Spot-Währungskurse ermittelt. Die Geschäfte werden von der Treasury Abteilung für alle EATON-Gesellschaften abgeschlossen, sodass Geschäftspartner der Cooper Crouse-Hinds GmbH nicht eine Bank, sondern das Konzernunternehmen Eaton IV LP Glasgow Morges Branch, Morges VD/Schweiz, ist. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Umrechnung von Fremdwährungen, aus einer Weiterbelastung an ein verbundenes Unternehmen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Auf periodenfremde Erträge entfallen TEUR 80 (Vj. TEUR 38), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Materialaufwand In den Materialaufwendungen, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB, betragen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren TEUR 30.590 (Vj. TEUR 31.782) sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen TEUR 5.376 (Vj. TEUR 4.115). Personalaufwand Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 23.881 (Vj. TEUR 24.964), gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB, beinhalten Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 20.757 (Vj. TEUR 21.224) sowie für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von TEUR 3.124 (Vj. TEUR 6.593), davon für Altersversorgung TEUR -1.100 (Vj. TEUR 2.853). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Personalaufwendungen sowie Aufwendungen für Fremdwährungsumrechnung. Auf periodenfremde Aufwendungen entfallen TEUR 0 (Vj. TEUR 126). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Auf die Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen entfällt ein Betrag in Höhe von TEUR 875 (Vj. TEUR 1.094), auf Altersteilzeitverpflichtungen ein Betrag in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 1) sowie auf die Jubiläumsverpflichtungen ein Betrag in Höhe von TEUR -2 (Vj. TEUR 2). Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Da nur einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft Gehalt bezieht, wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betrugen die Bezüge TEUR 21 (Vj. TEUR 19). Die Pensionsrückstellung für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 160 (Vj. TEUR 154). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Hinsichtlich der Pflicht zur Angabe von Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, nur die wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte anzugeben. Da derartige Geschäfte nicht getätigt wurden, entfallen weitere Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt TEUR 62 (Vj. TEUR 59) und betrifft die Jahresabschlussprüfung. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben, sind nicht bekannt. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresgewinn vor Verlustausgleich in Höhe von TEUR 7.624, der aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Eaton Germany Holdings GmbH, Bonn, abgeführt wird. Der von der Gesellschaft an die Organträgerin abgeführte Gewinn enthält - entsprechend dem Wortlaut des § 301 AktG - auch den nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrten Betrag i. H. v. TEUR 400. Konzernverhältnisse Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % von der Eaton Germany Holdings GmbH, Bonn, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Eaton Corporation plc, Dublin/Irland, einbezogen. Sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Eaton Corporation plc, Dublin/Irland, einen Konzernabschluss auf. Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für die Eaton Protection Systems IP GmbH & Co. KG, Schönefeld. Die Cooper Crouse-Hinds GmbH ist grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes gemäß § 290 HGB verpflichtet. Die Cooper Crouse-Hinds GmbH macht von der Befreiungsvorschrift zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes gemäß § 292 HGB in Verbindung mit der Konzernabschlussbefreiungsverordnung (KonBefrV) Gebrauch, da sie in den Konzernabschluss der Eaton Corporation plc, Dublin/Irland, einbezogen wird, der in englischer Sprache beim Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Der Konzernabschluss der Eaton Corporation plc für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen wird in den USA offengelegt. Es ergeben sich Unterschiede zu den für die Cooper Crouse-Hinds GmbH anwendbaren deutschen Rechnungslegungsvorschriften. Die vom deutschen Recht abweichenden im befreienden Konzernabschluss der Eaton Corporation plc angewandten wesentlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sind: Anlagevermögen: Nach US-GAAP werden Gebäude über 40 Jahre abgeschrieben. Allgemeine Maschinen und Anlagen über 3 bis 30 Jahren, 17 Jahre für Patente und Technologie, 16 Jahre für Kundenbeziehungen. Software wird bis zu einer Dauer von 10 Jahren abgeschrieben (nach Konzernabschreibungstabelle). Nach HGB werden die planmäßigen Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Aktivierung für Software erfolgt nach US-GAAP erst ab 75 TUSD. Immaterielle Anlagegüter mit einem Wert unter 75 TUSD werden direkt abgeschrieben bzw. direkt als Aufwand erfasst. Im HGB werden diese grundsätzlich aktiviert und über die Laufzeit abgeschrieben. Langlebige Anlagegüter, außer Geschäfts- oder Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte, die eine unbegrenzte Nutzungsdauer haben, werden nach US-GAAP auf Wertminderung überprüft, wenn Änderungen oder Ereignisse angezeigt werden. Geschäfts- oder Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden jährlich auf Wertminderung anhand quantitativer oder qualitativer Analyse bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden für diese Vermögensgegenstände nicht durchgeführt. Pensionen: Die Bewertung der Pensionen nach US-GAAP und HGB ist bis auf die Anwendung eines unterschiedlichen Abzinsungsprozentsatzes im Wesentlichen ähnlich. Nach HGB erfolgt die Diskontierung mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten fristenadäquaten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre. Zudem darf eine pauschalisierte Restlaufzeit der Verpflichtungen von fünfzehn Jahren zugrunde gelegt werden. Die Pensionsverpflichtungen werden nach US-GAAP mit einem risiko- und fristadäquaten Marktzinssatz zum Stichtag diskontiert. Nach HGB werden alle Änderungen in der Bewertung der Rückstellung sowie des pensionsbezogenen Vermögens in der GuV erfasst. US-GAAP erlaubt in Bezug auf versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste die sofortige Erfassung in der GuV und ebenso die Anwendung der sog. Korridor-Methode, bei der es zu einer ergebniswirksamen Erfassung kommt, falls und soweit die Korridor-Grenzen überschritten sind. Darüber hinaus werden nach US-GAAP Änderungen in der Bewertung der Pensionsverpflichtung, die aus rückwirkenden Änderungen der Pensionszusagen erwachsen, ergebniswirksam über die erwartete, durchschnittliche Restarbeitszeit der betroffenen Mitarbeiter erfasst. Nach HGB sind diese Bewertungsänderungen im Zeitpunkt ihres Anfalls sofort und in voller Höhe ergebniswirksam zu erfassen. Altersteilzeit: Die Berechnung wird gemäß des ASC 715-30-55 (ehemals Emerging Issues Task Force (EITF) Ausgabe Nr. 5.5 des Financial Accounting Standards von Juni 2005) durchgeführt. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit nach US-GAAP und HGB ist bis auf die Anwendung eines unterschiedlichen Abzinsungsprozentsatzes im Wesentlichen identisch. Restrukturierungsrückstellung: Die US-GAAP stellen tendenziell höhere Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit der relevanten Ereignisse und die Bestimmbarkeit des rückstellungsfähigen Betrags, so dass nach US-GAAP abweichend zum HGB oftmals noch keine Restrukturierungsrückstellungen zum Jahresende zu erfassen sind, während die Voraussetzungen der HGB-Bilanzierung zeitlich bereits früher erfüllt sind. Konsolidierungskreis: Der Konsolidierungskreis umfasst sowohl die Eaton Corporation plc als auch die Tochterunternehmen, in denen die Eaton Corporation plc direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte ausübt oder die Mehrheit des Vorstandes oder des Aufsichtsrates bestellt oder abberufen kann. Entwicklung des Anlagevermögens
Soest, den 20. Juni 2024 Christian Fimpler Nomikos, Geschäftsführer Trikoilis, Geschäftsführer Lagebericht für 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Cooper Crouse-Hinds GmbH, Soest, ist seit 30. November 2012 Teil des US-amerikanischen EATON-Konzerns mit operativem Sitz in Cleveland/OH und innerhalb dessen der Division Crouse-Hinds mit Sitz in Syracuse/NY zugeordnet. Die durch die Akquisition der ehemaligen Cooper Industries entstandene neue EATON Corporation plc. ist ein global agierender Konzern mit circa 92.000 Mitarbeitern sowie 20,8 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2022. Neben dem Schwerpunkt "Electrical Business", zu dem die ehemalige Cooper Division angegliedert wurde, ist EATON noch in den Geschäftsfeldern Hydraulik, Aerospace sowie Automobilzulieferung tätig. Cooper Crouse-Hinds GmbH ist Anbieter im Bereich Explosionsschutz. Neben ATEX 1 -konformen Systemen entwickeln, produzieren und vertreiben wir sowohl Lösungen für die IEC (International Electrotechnical Commission)- als auch für die NEC (National Electrical Code (USA))-Normenwelt. Die Cooper Crouse-Hinds GmbH produziert am Standort Eberbach in Baden-Württemberg. Entwicklung und Verwaltung sind neben diesem Standort auch in Soest in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Umsätze des Unternehmens - nach einem Anstieg im Vorjahr um 14,9 % - mit 92,1 Mio. Euro um 13,2 % über dem Vorjahresumsatz von 81,4 Mio. Euro. Das Umsatzwachstum ist im Wesentlichen auf prosperierende Märkte in der Öl- und Gasbranche zurückzuführen sowie auf das Wachstum im Bereich nachhaltiger Energieprojekte. Die Ölpreise (Sorte Brent), die Anfang 2023 bei rund 83 USD pro Barrel lagen, stiegen (mit Schwankungen, Peak 91 USD im September 2023) bis zum Jahresende auf ein Niveau von rund 78 USD. Der Auftragsbestand reduzierte sich von 10,8 Mio. EUR auf 8,0 Mio. Euro Ende 2023. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Wir haben für das Jahr 2023 die nachfolgenden Erwartungen in unserem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 dargestellt. Der Umsatz in den ersten zehn Monaten 2023 lag rund 21 % über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der Ölpreise in Europa verlief im Jahr 2023 auf dem Niveau von 2022. Die Gaspreise blieben auf stabil hohem Niveau. Neue Markttrends wie Wasserstoff, Windkraftanlagen nahmen zu. In diesem Bereich erhielten wir erste Aufträge. Durch den Zuwachs ausgewählter Vertriebspartner zu lokalen Montagepartnern, die vor Ort schnell und flexibel auf spezifische Kundenanforderungen reagieren, erwarteten wir eine Umsatzsteigerung im höheren einstelligen Millionenbereich. Durch die skizzierten Maßnahmen erwarteten wir für das Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, bei Auftragseingang, Umsatz sowie Bruttoergebnis aufgrund der dargestellten Rahmenbedingungen ein prozentual zweistelliges Wachstum. Dementsprechend und aufgrund der Einsparungen im Personalbereich durch die erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein einstelliges positives Ergebnis im mittleren Millionenbereich vor Gewinnabführung an das Mutterunternehmen aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages erwartet. Bei einem Umsatz von 92,1 Mio. Euro erzielte die Cooper Crouse-Hinds GmbH einen Jahresgewinn in Höhe von 7,6 Mio. Euro. Damit hat sich das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 um 10,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Wesentlichen beeinflusst war diese Verbesserung durch die Entwicklung des Bruttoergebnisses vom Umsatz. Das Bruttoergebnis lag mit 34,5 Mio. Euro um 9,4 Mio. Euro über dem des Vorjahres von 25,1 Mio. Euro. Im Ergebnis führte das zu einer Verbesserung der Bruttomarge von 30,9 % auf 37,4 %. Der Anstieg hängt damit zusammen, dass bei gestiegenen Umsatzerlösen die Herstellungskosten nur unterproportional angestiegen sind. Diese Entwicklung lässt sich mit Preiserhöhungen sowie Vertragsverhandlungen auf sowohl Kunden- als auch Lieferantenseite erklären. Insgesamt führten die beschriebenen Entwicklungen zu einer Verbesserung der Umsatzrentabilität von -3,2 % im Vorjahr auf +8,3 %. Die Vertriebsaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 892 auf TEUR 14.466. Diese Entwicklung lässt sich im Wesentlichen mit gestiegenen umsatzabhängigen Lizenzgebühren und höheren Konzernumlagen sowie entgegengesetzt dazu mit geringeren Personalaufwendungen erklären. Der Rückgang der Verwaltungskosten von TEUR 8.380 um TEUR 946 auf TEUR 7.434 erklärt sich im Wesentlichen mit gesunkenem Personalaufwand sowie geringerem Restrukturierungsaufwand. Entgegengesetzt dazu sind die Konzernumlagen gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken im Wesentlichen aufgrund der geringeren Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung (TEUR 340, Vj. TEUR 863). Entgegengesetzt dazu steigen die sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund einer Weiterbelastung an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von TEUR 137. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken um TEUR 1.065 auf TEUR 3.903, was mit geringeren Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung sowie geringeren R&D Aufwendungen zusammenhängt. Im Geschäftsjahr 2023 stehen den Abschreibungen von TEUR 1.355 Anlagenzugänge von TEUR 1.803 gegenüber. Diese betreffen wie in den Vorjahren im Wesentlichen Ersatzinvestitionen im Werk Eberbach. Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 2.031 resultiert im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 876), Darlehenszinsen (TEUR 639) sowie dem Zinsaufwand im Zusammenhang mit Factoring und Cash Pool. Im Jahresdurchschnitt waren 299 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende beschäftigt, was zu einem Umsatz je Mitarbeiter in Höhe von TEUR 309 führt. Die Cooper Crouse-Hinds GmbH ist in das Cooper Cash-Pooling-System einbezogen. Das Ergebnis unserer Gesellschaft wird gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag von der Eaton Germany Holdings GmbH ausgeglichen. Die Vermögensstruktur ist im Wesentlichen durch die Anteile an verbundenen Unternehmen geprägt, die einen Anteil von 51,8 % am Gesamtvermögen haben. Das Vorratsvermögen liegt mit 10,0 Mio. Euro um 0,2 Mio. Euro über dem Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen im Geschäftsjahr 3,2 Mio. Euro gegenüber 3,5 Mio. Euro im Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 19,1 Mio. Euro um 0,3 Mio. Euro auf 18,8 Mio. Euro zurückgegangen. Diese Entwicklung geht im Wesentlichen darauf zurück, dass die Ergebnisabführung 2022 (2,6 Mio. Euro), die erst in 2024 bezahlt wurde, saldiert mit der Ergebnisabführung 2023, die einen Gewinn darstellt, im aktuellen Geschäftsjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. Entgegengesetzt dazu stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen diverse verbundene Unternehmen an. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 1.549 um TEUR 1.386 auf TEUR 163 erklärt sich mit geringeren Forderungen aus Steuern. Des Weiteren sind die debitorischen Kreditoren mit TEUR 11 um TEUR 220 geringer als im Vorjahr. Aufgrund des mit der Eaton Germany Holdings GmbH, Bonn, abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags beträgt das Eigenkapital unverändert TEUR 13.239. Die EK-Quote beträgt 15,3 %. Die Rückstellung für Pensionen ist von 35,4 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro auf 33,9 Mio. Euro gesunken. Der Rückgang erklärt sich im Wesentlichen mit dem gestiegenen Zinssatz. Die sonstigen Rückstellungen liegen mit 5,2 Mio. Euro um 0,4 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres. Ursächlich für den Anstieg sind höhere Boni an Kunden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 3.804 um TEUR 2.457 über dem Vorjahr von TEUR 6.261. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der im Vorjahr verzögerten Verbuchung von Rechnungen im Zusammenhang mit der Umstellung der Prozesse. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 27,0 Mio. Euro um 2,9 Mio. Euro auf 29,9 Mio. Euro gestiegen. Den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die aus dem Saldo der Ergebnisübernahmen 2023 und 2022 resultieren, stehen gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber diversen verbundenen Unternehmen gegenüber. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,7 Mio. Euro reduziert. Diese Änderung resultiert aus mehreren gegenläufigen Entwicklungen: zum einen steigt der Cashflow durch das positive Ergebnis im Geschäftsjahr an, entgegengesetzt dazu sinkt er durch die geringeren Pensionsrückstellungen, die im Vorjahr angestiegen waren, sowie durch die Tatsache, dass sich im Vorjahr die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der gezahlten Umsatzsteuerforderungen gegen die Muttergesellschaft relativ stark reduziert haben. Des Weiteren war im Vorjahr eine Zunahme bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen, die mit der Umstellung der Prozesse zusammenhing. Im Geschäftsjahr sinken die Verbindlichkeiten wieder und bedingen den Rückgang des Cash Flow. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ist mit TEUR -1.531 um TEUR 669 über dem des Vorjahres (TEUR -2.200). Die Veränderung geht auf geringere Investitionsausgaben zurück. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit liegt 25,5 Mio. Euro unter dem des Vorjahres. Im Vorjahr resultierte der positive Finanzierungs- Cash Flow aus dem Darlehen in Höhe von 15,0 Mio. Euro sowie der Zahlung der Ergebnisabführungen 2021 und 2020 durch die Muttergesellschaft in Höhe von 10,3 Mio. Euro. Die Ergebnisabführung 2022 wurde erst Anfang 2024 gezahlt. 3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft richten sich neben der Entwicklung neuer Produkte zur Generierung zusätzlichen Wachstums auch auf die Sicherung der Ertragskraft der bestehenden Produkte. Auch durch wertanalytische Maßnahmen (VAVE Value Analysis Value Engineering) in 2023 wurde die Marge und der operative Profit erhöht. Bei der Entwicklung neuer Produkte steht die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen mit gesteigertem Kundennutzen durch Innovationen im Vordergrund. Alle Neuentwicklungen sowie Produktmodifikationen sind für den Einsatz in Ex-Bereichen bestimmt und müssen somit eine Zulassung durch eine externe Prüfstelle erhalten. Diese Zulassungsaktivitäten sind ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit. Die Forschungs- und Entwicklungskosten der Gesellschaft sind von TEUR 3.545 um TEUR 94 auf TEUR 3.639 angestiegen. 4. Risikobericht Unser Risiko-Management-System wurde im Jahr 2023 kontinuierlich fortgeführt, indem wir Kontrollen unserer Prozesse erneut überprüft und dokumentiert haben, um die Einhaltung der US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Vorschriften zu gewährleisten. Diese Vorschriften stellen auch eine Risikoprävention unter handelsrechtlichen Gesichtspunkten dar. Finanzinstrumente werden zur Absicherung von finanzwirtschaftlichen Marktpreisänderungsrisiken im Währungsbereich eingesetzt. Mit der Absicherung dieser Risiken ist für die Eaton-Gesellschaften der Region EMEA (Region Europe, Middle East and Africa) ausschließlich der Zentralbereich Treasury betraut, der im Namen und für Rechnung der einzelnen Eaton-Gesellschaften die Sicherungsgeschäfte mit international tätigen Finanzinstituten kontrahiert. Für die Cooper Crouse-Hinds GmbH werden die sich hieraus ergebenden Risiken als gering eingeschätzt. Potenzielle Kreditrisiken werden durch ein wirksames Kreditmanagement aktiv überwacht und durch geeignete Maßnahmen moderiert. Wie auch bereits im Anhang erwähnt, betrugen zum Abschlussstichtag die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Group-Cashpool-Forderungen gegen die Eaton IV LP Glasgow Morges Branch, Morges/Schweiz, als Group-Cashpool-Führer TEUR 8.170. Da unsere Gesellschaft nur begrenzt über eigene externe Kreditlinien z.B. bei Banken verfügt, ist die Aufrechterhaltung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit in besonderem Maße von der Funktionsfähigkeit des Group Cashpools abhängig. Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Belastbarkeit des Group Cashpools vor dem Hintergrund der dem obersten Mutterunternehmen zur Verfügung stehenden Kreditlinien hinterfragt. Auf Basis dieser Abstimmung mit dem obersten Mutterunternehmen gehen wir davon aus, dass die jederzeitige Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft für fällige Verbindlichkeiten über den Group Cashpool auch zukünftig gegeben ist. Mit Vertrag vom 10. Juni 2022 wurden 15,0 Mio. Euro der Cash Pool Verbindlichkeit in ein Darlehen umgewandelt. Darlehensgeber ist die Eaton LP Glasgow Morges Branch, Morges VD/Schweiz. Der Zinssatz beträgt 4,20 %. Das Darlehen und die Zinsen sind zum 10. Dezember 2024 fällig. Mit Vertrag vom 20. Juni 2024 wurde das Darlehen sowie die bis dahin aufgelaufene Zinsverbindlichkeit (aufgerundet auf 1,0 Mio. Euro) auf die Eaton Holding SE & Co. KG umgeschuldet. Der Zinssatz beträgt 5,09 %. Die Zinsen sind jährlich zu zahlen. Das Darlehen hat eine Laufzeit von zwei Jahren. 5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Der Umsatz in den ersten fünf Monaten 2024 liegt rund 13 % unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der Ölpreise in Europa verlief bisher und wird erwartungsgemäß bis Ende des Jahres 2024 auf dem Niveau von 2023 bleiben. Laut OPEC Ankündigung wird die Fördermenge reduziert, um die Marktpreise zu erhöhen. Die Gaspreise bleiben auf stabil hohem Niveau. Neue Markttrends wie Wasserstoff, Windkraftanlagen nehmen zu. Die Ukraine-Krise wird voraussichtlich andauern. Basierend auf Marktprognosen werden Umsatz und Ergebnis in der rollierenden Prognose Stand heute voraussichtlich leicht unter Budget 2024 liegen. In 2024 haben wir Investitionen in Öl- und Gasprojekte (green field approach, brown field approach) getätigt und diese werden weiter fortgesetzt. Über das Jahr 2023 haben wir Preiserhöhungen durchgeführt, um die anhaltende Inflation auszugleichen. Der Preisanstieg des Jahres 2023 führt zu den hohen Margen im Jahr 2024. Zum 1.1.2024 haben wir eine weitere Preiserhöhung durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass es aufgrund der hohen Zinsen und der Gesamtwachstumsprognose für Deutschland 2024, die auf 0,3 % gesenkt wurde, zu einer Verlangsamung des Marktes kommen wird, was sich in den Wirtschaftsaussichten widerspiegeln wird. Aufgrund der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit besteht aus Währungsgesichtspunkten weiterhin eine Abhängigkeit von der Entwicklung des US-Dollars sowie der norwegischen Krone und des britischen Pfunds. In unseren Werken konzentrieren wir uns weiterhin darauf, die Liefertreue, trotz zeitweiser Verzögerung bei der internationalen Materialbeschaffung zu verbessern und die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Dies erhöht unsere Fähigkeit, auf die kurzfristigen Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren. Die Erhaltung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit sehen wir als wichtigen Hebel, um mittelfristig weiteres Wachstum zu realisieren. Wachstum wird zusätzlich durch verstärkte Anstrengungen in der "Vor-Ort-Montage" (Local assembly) in Schlüsselregionen unterstützt. Die Weltwirtschaft verlangsamt sich aufgrund der hohen Zinssätze in den USA und in ganz Europa, unsere Zusammenarbeit mit verbundenen Unternehmen und deren Vertriebsorganisationen wird 2024 fortgesetzt, wird aber nicht auf dem Niveau von 2023 sein. Als bewährtes Instrumentarium zur Steigerung der Produktivität im Werk Eberbach wird das konzernweite "Continuous Improvement Program" eingesetzt. Seit einigen Jahren wird es auch in den Verwaltungs- und Entwicklungsprozessen angewendet. Dadurch ergeben sich zusätzliche Einsparmöglichkeiten in den administrativen Bereichen. Es werden mehrere Lean-Projekte durchgeführt, insbesondere in den Bereichen Produktion und allgemeine, kaufmännische Verwaltung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Projekte zur Wertanalyse, mit denen wir eine kontinuierliche Kostensenkung für bereits in Serie befindliche Produkte erzielen. Im Rahmen der Integration in die EATON-Gruppe werden zusätzliche Impulse aus dort bestehenden vergleichbaren Programmen zur Effizienzsteigerung (Best Practise) erwartet. Unser Einkauf wird seine internationalen Aktivitäten in Niedriglohnregionen wie Osteuropa, China und Indien weiter ausbauen. Diese Aktivitäten sollen vor allem dem Risiko weiter steigender Rohstoffpreise auf den Beschaffungsmärkten entgegenwirken. Darüber hinaus werden im strategischen Einkauf alternative Lieferanten identifiziert, die eine Risikodiversifikation hinsichtlich der Materialversorgung und eine bessere Verhandlungsposition bei den Einkaufspreisen ermöglichen. Die Marktchancen des weltweiten gemeinsamen Einkaufs mit allen EATON-Einheiten werden auch im laufenden Jahr weiter im Fokus stehen und im Rahmen des strategischen Sourcing- Group Ansatzes aktiv umgesetzt. Das seit mehreren Jahren praktizierte restriktive Fixkostenmanagement wurde auch 2023 beibehalten. In den administrativen Bereichen werden zusätzliche Potentiale durch die Bündelung mit benachbarten Business Units, der Prozessstandardisierung und der aktiven Verlagerung von IT-Services und Accountingprozessen in globale EATON Shared Service Center realisiert. Parallel läuft die Optimierung der bestehenden Fertigungsstandorte. Durch die skizzierten Maßnahmen erwarten wir für das Jahr 2024 eine zum Berichtsjahr vergleichbare Entwicklung in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit, bei Auftragseingang, Umsatz sowie Bruttoergebnis aufgrund der dargestellten Rahmenbedingungen. Dementsprechend prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2024 ein einstelliges positives Ergebnis im mittleren Millionenbereich vor Gewinnabführung an das Mutterunternehmen aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages erwartet.
Soest, 20.06.2024 Cooper Crouse-Hinds GmbH Christian Fimpler, Geschäftsführer Nomikos Trikoilis, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. |
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