DB Beteiligungs-Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrew Forsey Davis seit 6.7.2012 | Geschäftsführer |
Maurice Mark Woolf seit 6.7.2012 | Geschäftsführer |
Karlheinz Kreibich seit 23.8.2004 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DB Export-Leasing GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010DB Export-Leasing GmbH, Frankfurt am MainAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1.2010 bis 31.12.2010Aufwendungen
Anhang 2010Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der DB Export-Leasing GmbH, Frankfurt am Main (DBX), ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB in Verbindung mit der für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute erlassenen Verordnung Ober die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die handelsrechtlichen Anforderungen aus den §§ 340 ff HGB unter Berücksichtigung der RechKredV wurden zum 31. Dezember 2009 erstmalig angewandt. Die nach § 2 RechKredV anzuwendenden Formblätter wurden für die Bilanz um die Position "Leasingvermögen" und für die Gewinn- und Verlustrechnung um die Position "Leasingerträge" und "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen" ergänzt, um den Besonderheiten der Geschäftstätigkeit des Unternehmens als Leasinggesellschaft Rechnung zu tragen. Die Gesellschaft qualifiziert mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 als Finanzdienstleistungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG n.F. und hat am 28.01.2009 einen Antrag auf Erlaubniserteilung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestellt. Die DBX wendet seit dem 1. Januar 2010 die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) geänderten bilanziellen Vorschriften vollumfänglich an. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen durch die erstmalige Anwendung des BilMoG war nicht erforderlich. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind zum Nennwert bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin werden brutto ausgewiesen. Die Beteiligungen und die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden seit Umstellung der Abschreibungsmethode im Jahr 2001 unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag werden, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie die verbrieften Verbindlichkeiten, wie auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vornehmlich noch zu erbringende Leistungen aus Leasingverträgen aus Forderungs- und Restwertverkäufen. Die Auflösung der abgegrenzten Erlöse aus Nutzungsüberlassungen der in den jeweiligen Jahren abgeschlossenen Geschäfte erfolgt ab 1992 linear über die Grundmietzeit. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zudem Vorauszahlungen aus dem Verkauf von Ansprüchen, die im Falle der Ausübung von Wahlrechten nach Beendigung der Grundmietzeit entstehen, die als Barwert der Erläse bewertet sind- Der jeweilige Barwert wird für die Verträge, die bis einschließlich 1994 abgeschlossen wurden, über die Grundmietzeit nach der Zinsstaffelmethode, für die ab 1995 abgeschlossenen Vertrage nach der linearen Methode aufgezinst. Die Umrechnung von Währungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt prinzipiell mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag, ausgenommen kursgesicherte Währungsforderungen. Das Anlagevermögen wird mit den Kursen zum Anschaffungszeitpunkt bewertet. Die Vorschriften des § 340h HGB wurden beachtet. Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände die auf Fremdwährung lauten, beträgt TEUR 3.342 (im Vorjahr TEUR 4.125) und der Gesamtbetrag der auf Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten beträgt TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 0). Währungs- und Zinsrisiken werden weitestgehend durch Sicherungsgeschäfte reduziert Insbesondere die Währungsrisiken aus in USD denominierten Vertragen wurden durch FX-Forwards über USD 16,9 Mio. (im Vorjahr USD 13,5 Mio.) als Micro-Hedges vollständig abgesichert. Die Bewertung erfolgt nach der Barwertmethode, der Zeitwert beläuft sich auf EUR 2,3 Mio. (im Vorjahr EUR 3,4 Mio.). Ferner befinden sich zwei Zinsswaps auf ein derzeitiges Nominal von EUR 67 Mio. (im Vorjahr EUR 79 Mio.) im Bestand. Die Bewertung erfolgt ebenfalls nach der Barwertmethode. Die Zeitwerte betragen TEUR -776 (im Vorjahr TEUR -941) beziehungsweise TEUR 57 (im Vorjahr TEUR 55). 2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDie Gliederung der Bilanz entspricht gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV dem Formblatt 1. Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 577.907 (im Vorjahr TEUR 497 293) bestehen ausschließlich gegen die Alleingesellschafterin. Die Fristengliederung nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:
In den Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 60.846 (im Vorjahr TEUR 72.438) sind Forderungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 42.809 (im Vorjahr 42.886) enthalten. Die Fristengliederung nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:
Unter den Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind im Geschäftsjahr erworbene festverzinsliche Geldmarktpapiere in Höhe von TEUR 4,745 (Vorjahr TEUR 0) ausgewiesen Diese Papiere haben eine Laufzeit bis Januar 2012. DBX hält Beteiligungen in Höhe von TEUR 166 (im Vorjahr TEUR 18.281). Eine Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB unterbleibt aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. Es bestehen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.496 (unverändert zum Vorjahr). Die Anteile betreffen im Wesentlichen die Motion Picture Productions One GmbH 8, Co. KG in Frankfurt am Main mit TEUR 12.868 (unverändert zum Vorjahr), welche an einem Fonds beteiligt ist. Außerdem halt die DBX Anteile in Höhe von TEUR 628 (unverändert zum Vorjahr) an 5 weiteren Gesellschaften. Die Gliederung und Entwicklung des Leasingvermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Der Buchwert des Leasingvermögens reduzierte sich um TEUR 148.870 (im Vorjahr TEUR 173.936). Diese Reduzierung setzt sich zusammen aus den Buchwertabgängen in Höhe von TEUR 57.269 und den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 91.601. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren in voller Höhe gegenüber der Alleingesellschafterin aus den steuerlichen Organschäften. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 522.071 (im Vorjahr TEUR 687.854) davon gegenüber der Alleingesellschafterin TEUR 261.167 (im Vorjahr TEUR 314.036). Die Fristengliederung nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:
Verbriefte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 402.104 (im Vorjahr TEUR 411.178). Die Fristengliederung nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zu TEUR 354.950 (im Vorjahr TEUR 185.868) gegenüber der Alleingesellschafterin aus dem Gewinnabführungsvertrag und den steuerlichen Organschaften und sind täglich fällig. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Erlöse aus forfaitierten Leasingraten und Restwertzahlungen von TEUR 272.279 (im Vorjahr TEUR 358.247), denen zukünftig noch zu erbringende Leistungen aus Leasingverträgen gegenüberstehen. Die anderen Rückstellungen beinhalten eine Drohverlustrückstellung über TEUR 776 (im Vorjahr TEUR 941) für einen Zinsswap, sowie ausstehende Rechnungen für Prüfungs- und Beratungsleistungen über TEUR 367 (im Vorjahr TEUR 780). Das gezeichnete Kapital ist in Höhe von EURO 25.564,59 (DM 50,000,00) eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr.3a HGB betragen insgesamt TEUR 38 (im Vorjahr TEUR 38). Es handelt sich um Verpflichtungen aus Hafteinlagen der DBX als Kommanditistin gegenüber sonstigen Gesellschaften, die bis zum 31. Dezember 2010 noch nicht eingefordert waren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV dem Formblatt 2 (Kontoform). Die Zinsaufwendungen resultieren aus Aufwendungen aus Darlehensverbindlichkeiten, verbrieften Verbindlichkeiten und Aufwendungen aus der Aufzinsung abgegrenzter Restwertzahlungen. Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen sind in voller Höhe planmäßig angefallen und im Anlagespiegel dargestellt. Die Leasingerträge umfassen Erlöse aus Leasingraten und aus der Verwertung von Leasinggegenständen sowie aus der Auflösung abgegrenzter Erträge aus Nutzungsüberlassungen. Die Erträge wurden überwiegend im Ausland erzielt. Die Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften bestehen ausschließlich aus Erträgen von verbundenen Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Pauschalwertberichtigungen von TEUR 1.166 (im Vorjahr TEUR 358). 3. Sonstige AngabenAls Geschäftsführer sind bestellt:
Die Gesellschaft hat kein eigenes Personal. Die Arbeitsverträge bestehen mit der Deutsche Bank AG. Bezüge der Geschäftsführung sind in der Gesellschaft im Jahr 2010 nicht angefallen. Den Geschäftsführern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Kredite gewährt. Gegenüber den finanzierenden - Banken HYPO Investment Bank AG und Raiffeisen Zentralbank Österreich AG - hat die DBX folgendes erklärt: Die DBX übernimmt die Verpflichtung, die DEE Erneuerbare Energien GmbH, Düsseldorf finanziell derart auszustatten, dass die Gesellschaft ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die DB Export-Leasing GmbH wird in den Konzernabschluß der Deutsche Bank AG, Frankfurt, einbezogen: § 291 Abs. 2 Nr. 3a HGB ist damit erfüllt. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG wird beim Amtsgericht Frankfurt eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Angabe über das Abschlussprüferhonorar ist im Konzernabschluss der Deutschen Bank AG enthalten.
Frankfurt am Main, den 21. April 2011 DB Export-Leasing GmbH Büsch Dietenberger Hasenfuss Tieves ENTWICKLUNG DES EIGENGENUTZTEN ANLAGEVERMÖGENS (IN TEURO) 1.1.2010 -31.12.2010
ENTWICKLUNG DES LEASINGVERMÖGENS (IN TEURO) 1.1.2010 - 31.12.2010
Lagebericht 2010DB Export-Leasing GmbHI. Strategische PositionierungDie DB Export-Leasing GmbH (DBX) tritt am Markt im Geschäftssegment des Big-Ticket Leasing als Leasinggeber auf. Daneben nimmt die DBX vornehmlich für ihre Tochtergesellschaften Beratungs- und Arrangierungsfunktionen wahr Hierbei liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung mobiler Großprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Geschäftssegment des Big-Ticket Leasing zeichnet sich durch eine geringe Anzahl von Wettbewerbern aus, insbesondere in dem von der DBX verfolgten Bereich des grenzüberschreitenden Leasing. Generell betrachtet, ist der Markt für grenzüberschreitende Leasingtransaktionen weltweit stark rückläufig, da tatsächliche oder geplante Änderungen in den Rechnungslegungsvorschriften sowie den steuerlichen Rahmenbedingungen die Strukturierung derartiger Transaktionen nachhaltig erschwert haben. II. Angaben zum GeschäftsverlaufDie DBX hat im laufenden Jahr 13 Leasingverträge (über eine Dampfturbine, vier Flugzeuge, 26 Hafenkräne, 34 Lokomotiven und 73 IC-/ICE Züge) planmäßig terminiert. Außerdem erzielte die Gesellschaft Erträge aus Beteiligungen und Provisionen. III. Analyse des Geschäftsverlaufes und der Lage der GesellschaftDas Ergebnis der Gesellschaft vor Gewinnabführung auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages beträgt EUR 326,0 Mio, im Vorjahr EUR 158,9 Mio, es hat sich damit um EUR 167,1 Mio erhöht. Der Anstieg in 2010 resultiert im Wesentlichen aus Terminierungserlösen. Für 2011 ist ein Ergebnisrückgang aus planmäßigen Terminierungen zu erwarten. IV. Angaben bedeutsamer finanzieller LeistungsindikatorenFolgende Eckwerte und Kennzahlen reflektieren die erwartungsgemäße Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Von den Bilanzaktiva entfallen rund 58 % auf das Leasingvermögen. Dieses hat sich in den vergangenen drei Jahren auf Grund der Terminierungen wie folgt entwickelt:
Der Rechnungsabgrenzungsposten, der noch zu erbringende Leistungen aus Leasingverträgen einschließlich Vorauszahlungen beinhaltet, hat sich in 2009 wie auch in 2010 planmäßig reduziert:
Der Anstieg der Nettoleasingerträge (Leasingerträge abzüglich Leasingaufwendungen) in 2010 resultiert zum überwiegenden Teil aus Terminierungen:
Die Geschäftstätigkeit der DBX ist durch Darlehen, verbriefte Verbindlichkeiten sowie durch Forfaitierungen refinanziert. Einzelne Großprojekte werden jeweils eigenständig und laufzeitkongruent refinanziert. Die Refinanzierung von Neugeschäften erfolgt grundsätzlich durch die Deutsche Bank AG. Bei dem Erwerb von laufenden Leasingverträgen, übernimmt die DBX i.d.R. die bereits bestehende Refinanzierung und führt diese fort. Die Finanzierung erfolgt zu 43 % durch Darlehensfinanzierungen, zu 34 % durch verbriefte Verbindlichkeiten und zu 23 % durch Forfaitierung von Leasingraten und Restwertzahlungen. V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenIn Hinblick auf noch offene Fragen der zukünftigen Bilanzierung von Leasingtransaktionen nach IFRS sowie künftiger Kapitalbelastungen nach Basel III nimmt die Geschäftsführung hinsichtlich Neutransaktionen in diesem Bereich eine grundsätzlich zurückhaltende Position ein. Im Bereich von Rollmaterialtransaktionen werden weiterhin Neutransaktionsabschlüsse angestrebt. Als Alternative zu Leasingtransaktionen könnten bei einem entsprechenden Kundeninteresse auch Mietkaufverträge angeboten werden. Da weiterhin ein Marktpotential für die Restrukturierung von grenzüberschreitenden Leasingtransaktionen besteht, sollen Möglichkeiten geprüft werden, das Erfahrungspotential der DBX zu nutzen, um sich gegebenenfalls auch mit der Übernahme von Risikopositionen oder sonstigen Dienstleistungen an diesem Restrukturierungsgeschäft wieder verstärkt zu beteiligen. Der Markt für erneuerbare Energien bietet trotz sinkender Stromeinspeisevergütungen in den europäischen Ländern weiterhin interessante Geschäftsmöglichkeiten. Die DBX plant auch im kommenden Jahr ihre Geschäftstätigkeit in diesem Feld fortzuführen. Diese umfasst vor allem Beteiligungen an Solar- oder Windparkentwicklungsgesellschaften mit Projekten im Planungs- oder Umsetzungsstadium sowie damit verbundene Finanzierungsgeschäfte. Wie bisher wird die DBX diese Geschäfte durch ihre Tochtergesellschaft Deutsche Erneuerbare Energien GmbH tätigen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird durch die Entscheidungen der Alleingesellschafterin Deutsche Bank AG geprägt. VI. RisikoberichtRisikomanagement Kern unserer Risikostrategie ist das bewusste und kontrollierte Eingehen von Risiken mit dem Ziel der Erwirtschaftung angemessener Erträge. Dabei ist die Gewährleistung einer jederzeitigen Risikotragfähigkeit sicher zu stellen. Die Steuerung der Geschäftsaktivitäten der DBX erfolgt im Einklang mit den vom Konzern vorgegebenen Risikogrundsätzen. Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die Gesellschaft den im Kreditwesengesetz (KWG) geregelten besonderen Anforderungen für Institute. Dazu gehören unter anderem die organisatorischen Pflichten gemäß § 25a KWG, die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie geldwäscherechtliche Pflichten. Mit der Anzeige vom 27.10.2009 wurde von der Möglichkeit der Befreiung gruppenangehöriger Institute auf Einzelinstitutsebene nach § 2a KWG ("Waiver-Regelung") Gebrauch gemacht. Da die DBX über kein eigenes Personal verfügt, liegt die operationelle Umsetzung des Geschäfts im Geschäftsbereich Asset Finance & Leasing der Deutsche Bank AG. Sämtliche Prozesse unterliegen einer periodischen Prüfung durch die interne Revision der Deutsche Bank AG. Auf Ebene der Geschäftsführung der DBX ist die Verantwortung für die Marktbereiche (Neugeschäft) getrennt von der Verantwortung für die Marktfolge-Funktionen (Bestandsgeschäft, Finance/Operations und Grundsatzfragen). Damit wird der in den MaRisk geforderten Funktionstrennung zwischen Markt und Marktfolge aufbau- und ablauforganisatorisch Rechnung getragen. Neugeschäfte werden der Geschäftsführung der DBX und bei positivem Votum parallel den Gremien der Deutsche Bank AG vorgestellt. Das Risikomanagement basiert auf verschiedenen Prozessen zur Identifizierung. Beurteilung, Steuerung sowie Kommunikation der Risiken und wird im vierteljährlichen DBX Risiko-Report dokumentiert. Das Risikomanagement wird situativ angepasst und ist vollumfänglich in die Risikosteuerung der Deutsche Bank AG integriert, Die Geschäftsführung der DBX entscheidet darüber, ob und welche Kreditrisiken im Zusammenhang mit Neugeschäft in die Geschäfts- und Risikostrategie der Gesellschaft passen. Zusätzlich sind sämtliche Neugeschäfte mit Übernahme von Risikokomponenten (u.a. Kreditrisiken, rechtliche und steuerliche Risiken) auch von den entsprechenden Gremien der Deutsche Bank AG vor Vertragsabschluss zu genehmigen. Kredit-/Ausfallrisiken können durch Eigenmittelbeteiligungen als Leasinggeber. Fremdmittelbereitstellung (soweit nicht syndiziert) und durch Haftungsübernahmen (bzw. vergleichbare Geschäfte) entstehen und werden vierteljährlich im DBX-Risiko-Report, unter besonderer Berücksichtigung von Konzentrationsrisiken, detailliert dargestellt. Zur Abwehr und Vermeidung von Geldwäsche und Betrug sind neben den gesetzlichen Vorgaben die Anti-Geldwäsche-Richtlinien und Systeme der Deutsche Bank AG zu beachten und anzuwenden. Die IT Systeme sind in den Prozess des Deutsche Bank Konzerns eingebunden. Asset-Risiken Bei den im Bestand befindlichen Leasingverträgen werden Risiken aus der Verwertung von Leasinggütern bei Einhaltung der Verträge derzeit nicht gesehen. Marktpreisrisiken Die für die DBX maßgeblichen Marktpreisrisiken sind Zinsänderungs- und Währungsrisiken, die mittels geeigneter Instrumente, wie FX-Forwards als Micro-Hedges für Währungsrisiken aus USD denominierten Leasingverträgen sowie Zinsswaps für Zinsänderungsrisiken, konzernintern abgesichert werden. Die Fristigkeit der FX-Forwards gestaltet sich wie folgt:
Die Laufzeiten der Zinsswaps enden in den Geschäftsjahren 2013 bzw. 2015. Liquiditätsrisiken Die DBX ist liquiditätsmäßig in den Konzern eingebunden. In einer Liquiditätsübersicht sind die täglich relevanten Mittelzuflüsse und -abflüsse gegenübergestellt. Anhand von Zahlplänen und der darauf aufbauenden Liquiditätsplanung wird der Liquiditätsbedarf über die Laufzeit der Verträge überwacht und die Liquiditätsgrade beachtet. Mit der Deutsche Bank AG sind Kreditlinien vereinbart. Operationelle Risiken Vertragliche Rechte und Pflichten der DBX werden durch aktives Portfoliomanagement überwacht. Mitarbeiterrisiken wird durch das 4-Augen-Prinzip der im Auftragsverhältnis der DBX tätigen Mitarbeiter begegnet. Reputationsrisiken Reputationsrisiken werden im Vorfeld von Geschäftsabschlüssen durch weitreichende Abstimmungsprozesse und organisatorische Vorkehrungen im Umgang mit Kunden und externen Parteien sowie in der Nachbetreuung von Geschäftsabschlüssen durch aktives Vertragsmanagement minimiert. Risikotragfähigkeit Die Steuerung der Risikotragfähigkeit und des ökonomischen Kapitals erfolgt aus regulatorischer. ökonomischer und periodischer Sicht. Dazu bedient sich die DBX der von der Alleingesellschafterin eingesetzten Systeme. Im Rahmen dieser Systeme liefert die Gesellschaft entsprechende Daten zur Ermittlung des ökonomischen Kapitals und der RWA (Risk-Weighted Assets) nach Basel II auf Basis der IFRS Konzernrechnungslegung und erhält die Ergebnisse der Berechnungen monatlich als Indikatoren für die Risikotragfähigkeit aus Konzernsicht. Risikovorsorge Vor dem Hintergrund der Auswirkungen aus der Finanzkrise kommt der Betrachtung der Ausfallrisiken eine besondere Bedeutung zu. Die im Portfolio beinhalteten Transaktionen verteilen sich auf Vertragspartner in europäischen Staaten und den USA. Das Portfolio wird kontinuierlich auch mit Blick auf die Länder- und Konzentrationsrisiken überwacht. Gemäß der vorliegenden Bonitätsunterlagen der Geschäftspartner sowie den auf dieser Basis ermittelten Ratings entsprechend der Ratingverfahren des Deutsche Bank Konzerns und unter Berücksichtigung vorhandener Rating-Kennziffern von Rating-Agenturen (S&P, Moody's und Fitch) und des Zahlungsverhaltens der Kunden sind aktuell keine besonderen Risiken zu erkennen. Die Deutsche Bank AG hat der DBX, beruhend auf der im Konzern angewandten Berechnungsmethodik, Pauschalwertberichtigungen auf Kundenforderungen zur Buchung zugewiesen. Prozess- und Rechtsrisiken Rechtsstreitigkeiten oder sonstige Auseinandersetzungen lagen am Abschlussstichtag und bis zum heutigen Zeitpunkt nicht vor. VII. NachtragsberichtEs sind uns keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bekannt, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die künftige wirtschaftliche Lage wesentlich negativ beeinträchtigen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Frankfurt am Main, den 21. April 2011 Büsch Dietenberger Hasenfuss Neves Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DB Export-Leasing GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung; von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und Ober den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer {IDW} festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße. die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden, Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht Oberwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Miniendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DB Export-Leasing GmbH, Frankfurt am Main, Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 18. Mai 2011 KPMG
AG
Bors, Wirtschaftsprüfer Vogel, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussD3 Export-Leasing GmbH, Frankfurt am MainAls alleinige Gesellschafterin der DB Export-Leasing GmbH, Frankfurt am Main, (nachfolgend "Gesellschaft") beschließt die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften folgendes: 1. Der von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss mit dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft wird hiermit festgestellt. 2. Die Bilanzsumme zum 31.12.2010 beträgt € 1.557.890.030,22 Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 in Höhe von € 325.979.524,36 wird im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt. 3. Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung erteilt. 4. Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2011 der Gesellschaft wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, bestellt.
Frankfurt am Main, 07. Juli 2011 Deutsche Bank AG Jan Zimpelmann Franziska van Arnim |
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