Werk 4 digital GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Hertog seit 25.11.2025 | Prokura |
Ludger Heßling seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Hamann seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Michael Schulte seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Kauling seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
alma GmbHAhausJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die alma GmbH mit Sitz in Ahaus (vormals Werk 4 Küchen GmbH, Heek) hat zum 01.09.2021 mit Kauf- und Übertragungsvertrag die wesentlichen Vermögensgegenstände und Vermögenswerte des Umlaufvermögens der alma-Küchen GmbH & Co. KG mit Sitz in Ahaus (Amtsgericht Coesfeld, HRA 6130) erworben. Am 23.06.2021 hatte die alma-Küchen GmbH & Co. KG bei dem Amtsgericht Münster als zuständigem Insolvenzgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Mit Beschluss vom 01.09.2021 (Az. 78 IN 27/21) wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der alma-Küchen GmbH & Co. KG eröffnet. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Küchen und Esszimmermöbeln sowie Gas-, Elektro- und sonstiger Küchengeräte und artverwandter Güter und Dienstleistungen. Neben der Küchenausstellung am Produktionsstandort Ahaus unterhält die Gesellschaft 14 weitere Küchenausstellungen in Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Kleve, Köln, Krefeld, Münster, Recklinghausen, St. Augustin, Wuppertal und Bocholt. Im Jahr 2023 wurde zudem die Küchenausstellung in Nordkirchen neu eröffnet. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck von der Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hochhalten. Im Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist im Jahr 2023 bzw. 2024 mit einer Inflation von 6,1 % bzw. 2,6 % zu rechnen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. Entwicklung der Branche Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie hat 2023 um 4,3 % auf 17,990 (2022: 18,791) Mrd. € nachgegeben. Sowohl im Inland (-4,6 % auf 11,982 Mrd. €) als auch im Export (-3,6 % auf 6,008 Mrd. €) wurde laut den am 19. Februar 2024 vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM), Bad Honnef, auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, veröffentlichten vorläufigen Zahlen ein Rückgang verzeichnet. Der Exportanteil ist mit 33,4 % nahezu stabil zum Vorjahr geblieben (+0,2 %). Aufgrund von Sondereffekten lag der Umsatz im ersten Halbjahr mit 9,489 Mrd. € lediglich um 0,2 % unter Vorjahr. In der zweiten Jahreshälfte ist das Minus mit -8,4 % auf 8,501 Mrd. € dann deutlicher ausgefallen. Die Bereiche Büromöbel sowie Laden- und Objektmöbel haben sich im gesamten Jahr mit Zuwächsen von +2,6 % auf 2,3 Mrd. € bzw. von +3,3 % auf 2,2 Mrd. € positiv abgesetzt. Verbrauchernahe Segmente wie sonstige Möbel (-12,6 % auf 5,6 Mrd. €), zu denen unter anderem auch Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gehören, haben dagegen teils hohe Einbußen verzeichnet. Ebenfalls zweistellig war das Minus bei Matratzen (-11,2 % auf 524 Mio. €). Der Umsatz mit Polstermöbeln hat um 3,2 % auf 1,1 Mrd. € abgenommen. Bei Küchenmöbeln gab es ein Minus von 0,3 % auf 6,2 Mrd. €. Seit dem vergangenen Frühjahr weisen die Herforder Verbände VdDK, VdDP und VdDW regelmäßig darauf hin, dass die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen insbesondere bei Küchen- und Polstermöbeln durch Sondereffekte aufgrund von Nachmeldungen, Auftragsüberhängen, Preiserhöhungen sowie Veränderungen im Berichtskreis, zum Beispiel im Hinblick auf die Anzahl der Betriebe bzw. des Produktionsschwerpunktes sowie Schwankungen bei der Mitarbeiterzahl, nicht mit der tatsächlichen Marktsituation bzw. den internen Erhebungen übereinstimmen. Daher haben die Herforder Verbände die Zahlen wiederholt auf Plausibilität prüfen lassen, woraufhin deren Richtigkeit vom Statistischen Bundesamt bestätigt wurde. Im Bereich Wohnmöbel waren die Abweichungen der von der Statistikbehörde erhobenen Daten mit den internen Erhebungen des VdDW insgesamt geringer. Die Sondereffekte waren vor allem in der ersten Jahreshälfte zum Tragen gekommen, die Zahlen für das zweite Halbjahr sind aus Sicht der Herforder Verbände wieder belastbarer. Während der Umsatz der deutschen Küchenmöbelhersteller im ersten Halbjahr noch um 6,7 % auf 3,4 Mrd. € zugelegt hat, wurde im zweiten Halbjahr ein Rückgang von 7,7 % auf 2,8 Mrd. € verzeichnet. Bei Polstermöbeln stand einer nahezu stabilen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte (-0,1 % auf 576,4 Mio. €) ein Rückgang von 6,8 % auf 483,2 Mio. € im zweiten Halbjahr gegenüber. Die Hersteller sonstiger Möbel haben bereits im ersten Halbjahr einen Rückgang von 9,6 % auf 3,0 Mrd. € verbucht; im zweiten Halbjahr hat sich das Minus mit 15,8 % auf 2,6 Mrd. € noch verstärkt. Die Auftragslage bleibt laut VDM-Geschäftsführer Jan Kurth auch zu Beginn des aktuellen Jahres angespannt. 2023 hat der Auftragseingang in Stück verbandsinternen Daten zufolge um im Durchschnitt rund 11 % abgenommen. Wertmäßig wurden für Küchen- und Polstermöbel Rückgänge von 3,2 % bzw. 7,0 % ermittelt. Bei Wohnmöbeln hat der wertmäßige Auftragseingang laut der internen Erhebungen um 11,3 % nachgegeben. Geschäftsverlauf Das Rohergebnis der alma GmbH beläuft sich im Berichtsjahr auf TEuro 14.170 und liegt damit um rund TEuro 1.808 höher als im Vorjahr. Durch die Unique Selling Proposition (USP) der alma GmbH, alle Leistungen aus einer Hand anbieten zu können und durch die Umstrukturierung der Gesellschaft im Jahr 2021 hat alma ein deutlich unterscheidbares Profil zum Wettbewerb geschaffen. Dieses unterscheidbare Profil bietet die Grundlage für eine auf Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie. Die deutliche Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 14,1 % sowie die damit verbundene Erhöhung der Produktivität führte zum einen zur Erzielung eines positiven Jahresergebnisses in Höhe von rd. TEuro 39. Zum anderen zeigt die Entwicklung erste Erfolge der Unternehmensausrichtung. Der Jahresüberschuss ist im Wesentlichen auf eine Umsatzausweitung und eine Zunahme des Warenbestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Zudem begünstigten veränderte Kostenstrukturen im Personalaufwand und bei den Fremddienstleistungen das Jahresergebnis. Der zunehmende Einsatz eigenen Personals bei der Küchenmontage führt durch eingespielte Teams und durch Einsatz von alma-Know-How zu Kostenvorteilen. Neben dem Ziel der weiteren Umsatzausweitung sollen weitere Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung umgesetzt werden, um die Unternehmensentwicklung in Zukunft nachhaltig positiv voranzutreiben. Die strategische Ausrichtung soll zukünftig beibehalten werden. Veränderungen am Markt werden stets beobachtet, um gegebenenfalls mit Anpassungen der Strategie reagieren zu können. So soll zukünftig weiter der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft gesichert werden. Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Ertragslage der alma GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt: Das Rohergebnis liegt im Berichtsjahr 2023 bei TEuro 14.170 (Vorjahr: TEuro 12.362). Der Personalaufwand (TEuro 8.927) setzt sich aus Löhnen und Gehältern (TEuro 7.360) sowie aus sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (TEuro 1.567) zusammen. Die Abschreibungen betragen im Berichtsjahr TEuro 88. Zu den Einzelheiten der Zusammensetzung der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Die Betriebskosten belaufen sich im Berichtsjahr auf TEuro 3.735. Im Wesentlichen beinhalten sie Miet- und Leasingkosten (TEuro 2.342), Fahrzeugkosten (TEuro 415), Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen (TEuro 315), Energiekosten (TEuro 284) sowie Reinigungskosten (TEuro 141). Die Verwaltungskosten umfassen insgesamt TEuro 270, die sich vornehmlich aus Rechts- und Beratungskosten (TEuro 78), Telefon- und Portokosten (TEuro 48), Fortbildungskosten (TEuro 47), Nebenkosten des Geldverkehrs (TEuro 33), Bürobedarf (TEuro 32) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 25) zusammensetzen. Die Vertriebskosten betragen für das Berichtsjahr insgesamt TEuro 783. Diese beinhalten im Wesentlichen Werbekosten (TEuro 277), Verkaufsprovisionen (TEuro 194) und Reisekosten (TEuro 182). Das Finanzergebnis schließt im Berichtsjahr mit TEuro -192 negativ ab. Es entstanden ausschließlich Zinsaufwendungen für Gesellschafterdarlehen (TEuro 107) und Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten (TEuro 85). Das neutrale Ergebnis beläuft sich auf TEuro 135. Die sonstigen Erträge (TEuro 259) umfassen im Wesentlichen Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEuro 135), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEuro 44), Erstattungen gemäß Aufwendungsausgleichsgesetz (TEuro 36) und Sachbezüge (TEuro 36). Die sonstigen Aufwendungen (TEuro 125) umfassen vornehmlich Aufwendungen für die Einstellung in Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEuro 54), für die Abraum- und Abfallbeseitigung (TEuro 43) und Aufwendungen für Gewährleistungen (TEuro 13). Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEuro 11 verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 39 bzw. 0,16 % der Gesamtleistung. Finanzlage Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Die Investitionsmaßnahmen wurden im Berichtsjahr aus Eigenmitteln und Gesellschafterdarlehen finanziert. Zudem trug die erhebliche Ausweitung des operativen Cashflows (TEuro 521; Vorjahr: TEuro -28) dazu bei, Investitionsmaßnahmen durchzuführen. Die ermittelte zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit) beläuft sich auf TEuro -1.235, sodass sich unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von TEuro -595 ein Bestand TEuro -1.830 am Ende der Periode ergibt. Die alma GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Gesellschaft eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um künftig erfolgreich arbeiten zu können. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögensstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 6.357. An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 16,4 %. Maßgeblichen Anteil hieran hat das immaterielle Anlagevermögen mit TEuro 852. Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 5.317. Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 83,6 %. Das Vorratsvermögen beinhaltet im Wesentlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEuro 2.092). Die fertigen Erzeugnisse und Waren umfassen Küchen zur Auslieferung (TEuro 796). Die unfertigen Erzeugnisse betragen zum Bilanzstichtag TEuro 272. Geleistete Anzahlungen in Höhe von TEuro 281 wurden an Lieferanten für noch nicht gelieferte Waren geleistet. Die Lieferforderungen, Verbundforderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Bilanzstichtag in Summe TEuro 1.820. Die Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Durch den erzielten Jahresüberschuss der alma GmbH erhöhte sich das Eigenkapital um TEuro 39 auf TEuro 148. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt damit zum Abschlussstichtag 2,3 %. Im Berichtsjahr waren Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf TEuro 12. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEuro 437 wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie für Archivierungsverpflichtungen gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten betragen in Summe TEuro 2.486. Innerhalb der Verbundverbindlichkeiten (TEuro 1.424) ist im Wesentlichen ein zur Verfügung gestelltes Gesellschafterdarlehen ausgewiesen. Mit Datum vom 21. August 2023 hat die Werk 4 GmbH einen qualifizierten Rangrücktritt in Höhe von TEuro 1.000 gegenüber der alma GmbH erklärt. Damit tritt sie in Höhe des Betrags hinter sämtliche gegenwärtige und zukünftige Verbindlichkeiten der alma GmbH zurück. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Jahresergebnis im Jahr 2023 beläuft sich auf TEuro 39. Da alma alle Leistungen aus einer Hand anbieten kann und durch die erfolgreiche Umstrukturierung im Jahr 2021 ein deutlich unterscheidbares Profil zum Wettbewerb geschaffen hat, sehen wir uns am Markt sehr gut aufgestellt. Insbesondere die umsatzseitige Entwicklung auch im Vergleich zur getrübten Branchensituation sowie die Effizienzsteigerungen in 2023 führen dazu, dass sich alma aus der Verlustzone begibt und in der Unternehmens-Entwicklung dem Ziel der nachhaltigen Profitabilität näher kommt. Dadurch sehen wir alma für den Wettbewerb gerüstet und zugleich erhebliche Chancen für die Zukunft. Gesamtwirtschaftlich bleibt weiterhin schwer einzuschätzen, wie stark sich die Folgen aus dem Russland/Ukraine-Konflikt sowie des Nahost-Konfliktes auf das kommende Geschäftsjahr auswirken. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf: • Umsatzentwicklung, • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Absatzmengen / Warenumschlag, Marge je Artikel, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Beschäftigt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 165 Personen. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Die alma GmbH hat sich für das Geschäftsjahr 2024 - unter erschwerten makroökonomischen Bedingungen - die Bestätigung des Wachstumskurses als Ziel gesetzt. Die noch stets anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen, geprägt von den Nachwirkungen der Pandemie, hoher Inflation in Europa sowie dem Ukraine- und Nahost-Krieg erschweren allerdings die Prognose für die alma GmbH. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession - das BIP lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,4 % niedriger als in 2022. Für 2024 geht der Sachverständigenrat von einer leichten Steigerung um 0,7% gegenüber 2023 aus, jedoch mit erheblichen Abwärtsrisiken, da diese Entwicklung durch unvorhersehbare Auswirkungen aktueller Krisen getrübt werden. Die Marktbedingungen hatten sich bereits in den letzten drei Jahren gravierend geändert und die noch immer anhaltenden geopolitischen Spannungen werden weiterhin Auswirkungen haben. Durch das dynamische inflationäre Marktumfeld könnte der private Konsum weiter erheblich zurückgehen. Aufgrund der voran gestellten Ausführungen ist eine fundierte Prognose für 2024 nicht möglich. Die derzeitige Absatzlage und der bereits vorhandene Auftragsbestand sowie die Nutzung von Rationalisierungspotentialen lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass auch im Jahr 2024 ein positives Jahresergebnis erzielt wird. Im Bereich des Personals werden Maßnahmen zur Fortbildung der Mitarbeiter ergriffen, um allen Herausforderungen der Zukunft gerecht werden zu können. Zusätzlich wird die Gesellschaft auch weiterhin Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung fortsetzen, um die Unternehmensentwicklung in Zukunft nachhaltig weiter voranzutreiben. Auf der Beschaffungsseite konnten im Jahr 2023 zwar erhebliche Materialpreissteigerungen größtenteils vermieden werden. Aufgrund des dynamischen Marktes jedoch sind weitere Preissteigerungen in einigen Zulieferbranchen zu erwarten. Diese werden konsequent analysiert und ggf. über Preiserhöhungen weitergegeben. Im Bereich Arbeitssicherheit arbeitet alma mit einem externen Dienstleister zusammen. Dieser überprüft regelmäßig den Betrieb auf Gefahrenquellen, die dann systematisch beseitigt werden. Auch ein Betriebs-Arzt sorgt für die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für das kommende Geschäftsjahr wird die Investitionstätigkeit sowohl Erweiterungs- als auch Rationalisierungsinvestitionen umfassen. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bleibt die Modernisierung der Küchenausstellungen. Die Investitionsmaßnahmen werden in Abhängigkeit von der finanziellen Lage entweder aus Eigenmitteln oder fristenkongruent durch die Aufnahme weiterer Kreditmittel finanziert. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Der eingeschlagene Wachstumspfad der alma GmbH beinhaltet neben Ertrags-Chancen auch Anforderungen und Risiken, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Insbesondere sind Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme zu implementieren und nachhaltig in die Unternehmenskultur zu verankern. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren verschiedene Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen die Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken mit Auswirkungen auf den Verkauf können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Dies kann zu einem deutlichen Einfluss auf den Lagerumschlag führen. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen (z.B. Datensicherungen, Abschluss einer Cyber-Versicherung) reduziert. Insbesondere im Bereich der prozesskritischen Informationssysteme wurden detaillierte Ausfallkonzepte erarbeitet. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Die Liquiditätsplanung wird über eine integrierte Kostenrechnung unterstützt und ist das zentrale Steuerungselement im Unternehmen. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die Wettbewerbsintensität im Küchenmarkt ist hoch. Der Aufbau von Kapazitäten auf Seiten der Marktführer bei gleichzeitiger Kaufzurückhaltung führte im Jahr 2023 zu Auslastungsproblemen in der Branche. Küchenmöbelhersteller in der Größe von alma erliegen zudem immer häufiger der anhaltenden Konsolidierung im Markt. Durch den USP von alma, alle Leistungen aus einer Hand anbieten zu können und durch die erfolgreiche Umstrukturierung der Gesellschaft hat alma ein deutlich unterscheidbares Profil zum Wettbewerb. Dadurch sehen wir alma für den Wettbewerb gerüstet und zugleich erhebliche Chancen für die Zukunft. Wir gehen davon aus, dass die Vertriebsform der Küchenstudios Marktanteile gewinnen wird. Zudem werden geplante Großprojekte wie geplant umgesetzt. Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Auch im Geschäftsjahr 2024 bestehen weiterhin Risiken aus den gleichzeitig auftretenden Krisen die sich zunächst auf die Kaufkraft der Konsumenten und demnach auf die Umsatz- und Ergebnisziele der alma GmbH auswirken können. Beschaffungsmarktrisiken Mit der Beschaffung von Waren sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirken diesen Risiken entgegen. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte und Leistungen beziehen und anbieten zu können. Alle Abteilungen des Unternehmens sind in den Produktentwicklungs- und Innovationsprozess einbezogen, sodass wir alma in der Lage sehen, die sich ändernden Anforderungen des Marktes jederzeit vollumfänglich bedienen zu können. Investitions- und Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen im Bereich des Vorratsvermögens resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Wesentliche Fehlinvestitionen, die zu überhöhten Lagerbeständen oder zu geringen Warenumschlägen führen, können hierdurch weitestgehend vermieden werden. Die alma GmbH hat sein Wachstum bisher teilweise aus eigener Kraft, aus der Aufnahme von Darlehen sowie der Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten finanziert. Auch für das kommende Geschäftsjahr ist die Finanzierung der Investitionen in Abhängigkeit von der finanziellen Lage aus Eigenmitteln bzw. fristenkongruent durch die Aufnahme von Fremdmitteln geplant. Es besteht aber unterjährig das finanzwirtschaftliche Risiko, dass es nicht - oder nicht ausreichend - gelingt, die Umsatz- und bzw. oder die Ergebnismargen über das ganze Geschäftsjahr entsprechend den Planungen zu erfüllen. Dies würde sich negativ auf das Jahresergebnis auswirken. Personalrisiken Der Erfolg des Unternehmens hängt entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht ein inhärentes Risiko der Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert sich die Gesellschaft die fachliche Kompetenz des Personals. Mit der Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie der Beibehaltung flacher Hierarchien wollen wir diesem Risiko begegnen. IT-Risiken In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, sich von einem System oder einem Systemanbieter abhängig zu machen. Ein Systemausfall könnte in einem solchen Fall gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen haben. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewall-Systeme und Virenscanner ein. Es wurde außerdem eine Cyber-Versicherung gegen diese Risiken abgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aktuell nicht zu erkennen. Insbesondere eine vorrausschauende Lagerdisposition ermöglichen die Risiken einer Unterbrechung der Lieferketten zum Teil abzufedern. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Weitere Preissteigerungen aufgrund der geopolitischen Spannungen sind zu erwarten und werden konsequent analysiert und ggf. über Preiserhöhungen weitergegeben. Chancenbericht Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • der Differenzierung von Mitbewerbern durch die USP, alle Leistungen aus einer Hand anbieten zu können • dem Ausbau des Bekanntheitsgrades • einer stabilen finanziellen Situation • einer hohen Produktqualität Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Sonstige Angaben Forschungs- und Entwicklungsbericht Aufgrund des Tätigkeitsfeldes der alma GmbH fallen keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an. Bericht über bestehende Niederlassungen Die alma GmbH unterhält keine weiteren Niederlassungen.
Ahaus, 28. März 2024 gez. Michael Schulte, Geschäftsführer gez. Carsten Hamann, Geschäftsführer gez. Andreas Kauling, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Ein erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 83.044,41 (Vorjahr: Euro 753.903,13). Es handelt sich hierbei ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 1.423.910,69 (Vorjahr: Euro 2.450.346,51). Es handelt sich um Darlehensverbindlichkeiten (Euro 1.237.000,00) sowie um sonstige Verbindlichkeiten (Euro 186.910,69). Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr belaufen sich auf Euro 222.000,00 (Vorjahr: Euro 222.000,00). Es handelt sich um Kautionsforderungen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf Euro 0,00. Die Verbindlichkeiten sind zu Euro 1.633.898,82 durch Anzahlungsbürgschaften und Eigentumsvorbehalte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.343.818,79 (Vorjahr: Euro 2.450.346,51). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 9.682.939,20 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 167. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe über die Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 38.597,63 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Kurzfristig können geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen. Für die Gesellschaft können sich hieraus beispielsweise Risiken aus Einnahmeausfällen sowie aus gestiegenen Einkaufspreisen ergeben, da ein weiterer Anstieg der Produktionskosten (z.B. Energiepreise) der Lieferanten weitergegeben würde. Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens (Going-Concern-Annahme) ergeben sich aus den vorstehenden Unwägbarkeiten nach dem aktuellen Kenntnisstand jedoch nicht. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten darüber hinaus keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Ahaus, 28. März 2024 gez. Michael Schulte, Geschäftsführer gez. Carsten Hamann, Geschäftsführer gez. Andreas Kauling, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die alma GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der alma GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der alma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 07. Mai 2024 KRP
audit GmbH
gez. Bachelor of Laws (LL.B.) Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer |
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