GBA Hausverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Helmut Wolf seit 10.2.2026 | Prokura |
Anja Schulz seit 24.2.2025 | Prokura |
Bren Douglas Higgins seit 15.2.2016 | Geschäftsführer |
Kristin Busching seit 25.2.2014 | Prokura |
Virendra Arvind Kirloskar seit 11.6.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KLA Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KLA-Tencor GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenDie KLA-Tencor GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der KLA Corporation, Milpitas, Kalifornien/USA, eines weltweit führenden Herstellers von Ertragsmanagement- und Fertigungsprozesskontrollsystemen für die Halbleiter-, Leiterplatten- und Displayindustrie. Die Gesellschaft hat mit ihrer Muttergesellschaft einen Vertrag über verschiedene Dienstleistungen (Sales Representative and Service Agreement - kurz: Service Agreement) vom 1. Juli 1999 - zuletzt ergänzt am 1. Januar 2022 - abgeschlossen. In diesem Zusammenhang erbringt sie u.a. Marketing-, Installations- und Garantieleistungen für von der Muttergesellschaft gelieferte Produkte. Daneben vertreibt sie im Eigengeschäft Ersatzteile der Muttergesellschaft und führt Serviceleistungen aufgrund von Serviceverträgen mit Kunden der Muttergesellschaft sowie für verbundene Unternehmen aus. Neben dem Firmensitz in München besteht eine Niederlassung in Dresden, in der im Wesentlichen das operative Geschäft getätigt wird. Auch im Geschäftsjahr 2022/23 konnte wieder ein stabiles Ergebnis in Analogie des Vorjahres von der Gesellschaft erzielt werden. Allerdings ist das operative Ergebnis ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer. Hightech-Produkte haben eine unverändert hohe Nachfrage am Markt. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Gesellschaft für Planung und Steuerung die Größen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss. Die Halbleiterindustrie ist unverändert zum Vorjahr eine weltweite Wachstumsbranche. Ihre Schwankungen werden beeinflusst durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie durch den Bedarf an Halbleitern und deren Preisentwicklung am Weltmarkt. Die Nachfrage am Halbleitermarkt soll bis 2029 von einem jährlichen Wachstum um ca. 10 % geprägt sein *. Gegenüber der Vorjahresprognose wird hier abermals eine Steigerung prognostiziert. Sachsen ist unverändert Deutschlands Halbleiter-Hochburg. Europa möchte seine Halbleiterposition weiter ausbauen und stärken. Die Gründung der ESRA (European Semiconductor Regions Alliance) bildet hierfür ein solides Fundament. Sachsen führt im Moment den Vorsitz dieser Initative **. Dies ist einer der Garanten für die gute Position der Gesellschaft am Markt. Die Geschäftsleitung geht von einer weiterhin hohen Nachfrage an ihren Produkten aus. ( * Statista Juni 2024) ( ** Pressemitteilung vom 29. Mai 2024, Silicon Saxony) Mit Kaufvertrag vom 5. Oktober 2022 hat die Gesellschaft die Orbotech Deutschland GmbH, Stuttgart, (Orbotech Stuttgart) erworben. Anschließend wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 17. Oktober 2022 die Orbotech Stuttgart rückwirkend zum 30. Juni 2022 auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzung ist in das Handelsregister der KLA-Tencor GmbH am 18. November 2022 eingetragen worden und mit Eintragung in das Handelsregister der Orbotech Stuttgart am 15. November 2022 wirksam geworden. Die buchhalterische Abbildung der Verschmelzung rückwirkend zum 30. Juni 2022 findet im aktuellen Geschäftsjahr statt, da zum Abschlussstichtag am 30. Juni 2022 die Voraussetzungen des IDW RS HFA 42 hierfür noch nicht erfüllt waren. Aus der Verschmelzung ergab sich ein Verlust von T€ 237, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist dadurch eingeschränkt. Zum 30. Juni 2022 wies die Orbotech Stuttgart eine Bilanzsumme von T€ 1.253 aus. Auf der Aktivseite bestanden im Wesentlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 985. Die Passivseite bestand im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 610. Die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 ist im Wesentlichen durch Umsatzerlöse (TEUR 1.816) und Personalaufwand (TEUR 1.147) geprägt. Darstellung des Geschäftsverlaufsa. Ertragslage Die Nachfrage der Konsumenten nach mobilen Geräten, insbesondere Smartphones mit 5G, Smartwatches und Tablets ist gegenüber dem Vorjahr stabil. Das Geschäftsjahr 2022/23 war unverändert beeinflusst durch eine weiterhin hohe Nachfrage bei Anwendungen der Automobilindustrie im Bereich des autonomen Fahrens, des Energiemanagements und des Managements der dazu benötigten Datenmengen. Insbesondere der Trend zu hybriden und rein elektrischen Antrieben treiben die Entwicklung von neuen innovativen Grundmaterialien wie Siliziumkarbid (SiC). Zur Gewährleistung der Einhaltung strenger Qualitätsstandards in der Automobilindustrie hat der KLA Konzern bestehende Plattformen weiterentwickelt. Die wichtigsten Aktivitäten im Geschäftsjahr zum 30. Juni 2023 betrafen die Entwicklung von Lösungen zur Prozesssteuerung und -unterstützung im KLA Konzern für ein breites Spektrum von Branchen, darunter Halbleiter, Leiterplatten und Displays. Dazu zählen die Plattformen CS1 und PumaUX1. Neue Technologien im Advanced Packaging Bereich erfordern beim sogenannten Wafer-to-Wafer Bonding Prozess eine hochgenaue Ausrichtung der strukturierten Scheiben zueinander. Für die geometrische Kontrolle von Profilen geätzter Strukturen wurde die SS007 entwickelt und erfolgreich am Markt positioniert. Die Gesellschaft passt ihr Service- und Dienstleistungsportfolio an die angebotenen Produkte und Produktentwicklungen entsprechend an. Der Auftragseingang bei der Muttergesellschaft sichert weiterhin nachhaltig die Nachfrage nach Serviceleistungen der Gesellschaft. Der prognostizierte Umsatzanstieg im mittleren zweistelligen Prozentbereich für das Geschäftsjahr 2022/23 gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/22 konnte erreicht werden. Der Jahresüberschuss konnte zwar um 1,7 % gesteigert werden, die Prognose eines mittleren zweistelligen Prozentanstieges gegenüber dem Vorjahr wurde jedoch verfehlt. Gründe hierfür sind eine deutlich höhere Materialaufwandsquote sowie eine ungünstige EUR-USD Kursentwicklung. Die Gesellschaft konnte abermals einen beträchtlichen Umsatzanstieg von 20,7 % (Vorjahr 45,8 %) gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dies ist zum einen auf den Anstieg der Umsätze aus Wartungsverträgen sowie Ersatzteilen aus der gestiegenen Kundennachfrage zurückzuführen zum anderen aus der Übernahme des Kundenstamms der Orbotech SA, Brüssel/Belgien, (Orbotech Belgien) sowie der Verschmelzung mit der Orbotech Stuttgart geschuldet. Die Umsatzrentabilität ist leicht von 13,3 % auf 11,1 % gesunken. Der Jahresüberschuss 2022/23 betrug T€ 8.569 (Vorjahr T€ 8.424). Das Ergebnis war abermals durch eine Dividendenausschüttung der Tochtergesellschaft Qoniac GmbH von T€ 3.085 (Vorjahr T€ 2.813) beeinflusst, welche über ein Drittel des Jahresüberschusses ausmacht. Die Steueraufwendungen sind aufgrund des geringeren Ergebnisses vor Steuern auf T€ 2.098 (Vorjahr T€ 4.750) gesunken. Im Wesentlichen durch die ungünstige EUR-USD Kursentwicklung sind die sonstigen betrieblichen Erträge auf T€ 0 (Vorjahr T€ 2.010) gesunken. Der Materialaufwand ist deutlich überproportional zu den Umsatzerlösen aufgrund gestiegener Materialpreise auf T€ 36.861 (Vorjahr T€ 24.224) gestiegen, was vor allem aus einer überdurchschnittlich guten Materialaufwandsquote im Vorjahr resultiert. Bei den Personalaufwendungen war ein Anstieg um T€ 3.635 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Ursächlich waren zum einen die Übernahme der Mitarbeiter aus der verschmolzenen Gesellschaft, Lohnerhöhungen, auftragsbedingte Mitarbeiteranstiege sowie höhere Aufwendungen für Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund des hohen Verschmelzungsverlustes von T€ 3.801 im Vorjahr auf T€ 6.928 (Vorjahr T€ 8.146) gesunken. Aufgrund höherer Erträge aus dem Deckungsvermögen sind die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge auf T€ 1.297 (Vorjahr T€ 0) gestiegen. b. Personal Bei den Personalaufwendungen war ein Kostenanstieg von T€ 3.635 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf die Personalverstärkung durch übernommene Mitarbeiter der verschmolzenen Gesellschaft Orbotech Stuttgart zurückzuführen ist. Weiterhin schlugen Gehaltserhöhungen, Boni sowie höhere Aufwendungen für Alterversorgung zu buche. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 167 (im Vorjahr 148) Mitarbeiter. c. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 3.310 (Kundenstamm der Orbotech Belgien), in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 765 sowie in das Finanzanlagevermögen von T€ 6 vorgenommen. d. Finanzierung Wie auch in der Vergangenheit finanziert sich die Gesellschaft aus Mitteln, die durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden. Freie Mittel werden entsprechend der bisherigen Bilanzpolitik in Geldmarktfondsanteilen auf USD-Basis angelegt. Das Darlehen, dass gegenüber einer Konzerngesellschaft bestand, wurde im Berichtsjahr vollständig getilgt. Vermögenslage der GesellschaftDie Vermögensstruktur und Finanzierung der Gesellschaft stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.986 auf T€ 106.397. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die höheren immateriellen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Diese sind aufgrund des Kaufs eines Kundenstamms um T€ 1.565 auf T€ 6.780 gestiegen. Weitere Effekte sind der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.626 auf T€ 12.046 sowie der Anstieg der flüssigen Mittel um T€ 3.046 auf T€ 3.630 bedingt durch die gestiegenen Umsatzerlöse sowie den Eingang der Dividende der Qoniac GmbH. Gegenläufig sind die Wertpapiere des Umlaufvermögens aufgrund der oben erwähnten Tilgung des konzerninternen Darlehens um T€ 2.678 auf T€ 6.876 gesunken. Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf den Anstieg des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 8.569 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dadurch auf 88,9 % (Vorjahr 84,0 %). Gegenläufig sind aufgrund der bereits erwähnten Tilgung des konzerninternen Darlehens die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 4.605 auf T€ 3.674 gesunken. LiquiditätDie Liquidität der Gesellschaft am Bilanzstichtag kann als außergewöhnlich gut beurteilt werden. Der Bestand an flüssigen Mitteln sowie kurzfristigen Wertpapieren beträgt zum Bilanzstichtag T€ 10.506 (Vorjahr T€ 10.138). Außerbilanzielle Verpflichtungen liegen wie im Anhang genannt vor. Im Geschäftsjahr ergab sich eine Gesamtverpflichtung von T€ 2.566 gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.056. Der Anstieg hängt mit dem Abschluss neuer Kfz-Leasing Verträgen sowie mit zusätzlichen Nutzflächen der Geschäftsräume zusammen, die mit dem weiteren Personalanstieg einhergehen. Bericht über die RisikenDie Einbindung der Gesellschaft über das interne Berichtswesen in das System des Risikomanagements der Muttergesellschaft ist unverändert gegeben und ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements. Die Unternehmen der Konzerngesellschaft werden weltweit von der Konzernspitze aus gesteuerten und sind in einzelne Business Units organisiert. Unter dem Dach der Gesellschaft sind wesentliche Teile der Central European Business Unit und Teile der Territorial Business Unit vereint. Bestandsgefährdende Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind nicht erkennbar. In der Halbleiterfertigungsprozesskontrolle zählt die Muttergesellschaft unverändert zu den führenden Anbietern. Die Gesellschaft kann aufgrund des eingangs erwähnten Service Agreements mit der Muttergesellschaft auch künftig mit gesicherten Erträgen rechnen. Die Gesellschaft erhält ihre Aufwendungen zuzüglich einer umsatzabhängigen Provision stets erstattet. Nach Wichtigkeit geordnet sehen wir folgende Risiken: In der Abhängigkeit von der Muttergesellschaft ergibt sich ein Risiko für diese Territorial Business Unit. Hier stellen insbesondere die Fähigkeit der Muttergesellschaft zur Herstellung am Markt gefragter qualitativer Produkte und zur zeitnahen Beschaffung der dafür notwendigen Rohstoffe sowie die Rekrutierung geeigneten Fachpersonals unverändert gewisse Risiken dar. Insgesamt werden diese Risiken jedoch als gering eingestuft. Ein weiteres Risiko stellt die Volatilität der allgemeinen wirtschaftlichen Lage dar. Die Entwicklung im Energie- und Umweltbereich sowohl bei der Gesellschaft als auch bei deren Kunden lassen sich im Moment noch nicht final beurteilen. Für die KLA-Tencor GmbH sind jedoch derzeit keine Auswirkungen erkennbar. Unverändert stellt der hohe Konzentrationsgrad in der Halbleiterindustrie sowie die damit zusammenhängende Kundenabhängigkeit ein gewisses Risiko dar. Dem Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein gezieltes Debitorenmanagement entgegengewirkt. Die Forderungsausfälle in den letzten Jahren waren vernachlässigbar, was unter anderem aus einem regelmäßigen Mahnprozess resultiert. Da Einkauf und Verkauf auf USD-Basis erfolgen sowie die Geldmarktfondsanteile in den sonstigen Wertpapieren und die Darlehensverbindlichkeiten zum Erwerb der Anteile an der Qoniac GmbH ebenfalls auf USD lauten, bestehen gewisse Risiken aus der Fremdwährungsumrechnung. Anhaltspunkte für Bewertungsrisiken hinsichtlich der Anteile an der Qoniac GmbH aufgrund einer etwaigen voraussichtlich dauernden Wertminderung sind derzeit nicht erkennbar. Externe Cyberangriffe oder technische Fehlfunktionen können die IT-Systeme der Gesellschaft erheblich beeinträchtigen, was sich negativ auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirkt, rechtzeitig Wartungen vorzunehmen oder zu liefern. Zur Überwachung und Steuerung von Abhilfemaßnahmen nutzt die Konzerngesellschaft interne Kontroll- und Managementsysteme. Darüber hinaus werden regelmäßig Schulungen zur Cybersicherheit durchgeführt, um die Sensibilisierung und das Bewusstsein der Mitarbeiter für dieses Thema zu stärken. Auch regelmäßige Online-Erinnerungen zu Cyberangriffen tragen zur IT-Sicherheit bei. Aufgrund der alleinigen Finanzierbarkeit des laufenden Geschäftsbetriebs der Gesellschaft mit den aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Mitteln besteht im Geschäftsjahr 2023/24 und danach kein erkennbares Liquiditätsrisiko im operativen Bereich. Unvorhersehbaren Risiken kann die Gesellschaft im Hinblick auf die geringe Anlagenintensität ihres Geschäftsbetriebs durch flexible Reaktion auf geänderte Marktdaten begegnen. ChancenberichtKLA ist unverändert ein führender Anbieter von Systemen und Dienstleistungen, die Innovationen in der gesamten Elektronikindustrie ermöglichen. KLA bietet fortschrittliche Lösungen für die Prozesssteuerung und -unterstützung bei der Herstellung von Wafern, Reticles/Masken, Chemikalien/Materialien, integrierten Schaltkreisen, Leiterplatten ("PCB") und Flachbildschirmen ("FPD"). Hierbei bildet das Portfolio den kompletten Lifecycle der Geräte ab. Dieser reicht von der Entwicklung, der Installation, dem Einsatz der Geräte in der Produktion bis hin zum Upgrade am Ende des Lifecycles. Der KLA-Konzern konzentriert sich weiterhin auf Innovationen und Entwicklungen, um den komplexen Anforderungen der Kunden zur Erreichung deren Produktivitätsziele gerecht zu werden. Sehr wichtige Erfolgsfaktoren sind dabei weiterhin die enge Zusammenarbeit mit den Kunden, die permanente Neu- und Weiterentwicklung der Maschinen, Sammlung von vielfältigen Erfahrungen im Kundenservice sowie hochqualifizierte Mitarbeiter. Dies ermöglicht es, die führende Marktposition von KLA weiterhin aufrecht zu erhalten und zu wachsen. Eine weitere Chance liegt darin, dass europäische Kunden im Halbleitermarkt, speziell für Anwendungen in der Automobilindustrie und bei den Erneuerbaren Energien, mehr und mehr europäische Fertigungsstrategien entwickeln bzw. ausbauen. Infolge des Einbezugs der KLA-Tencor GmbH in die Steuerung des Konzerns wirken sich die Chancen mittelbar als auch unmittelbar auf die Gesellschaft aus, vor allem hinsichtlich von Serviceleistungen. Aufgrund des bestehenden Service Agreements mit der Muttergesellschaft sind die Möglichkeiten eigener Geschäftsinitiativen allerdings im Wesentlichen von den Aktivitäten der Muttergesellschaft abhängig. Die Verschmelzung der Orbotech Stuttgart, sowie die Integration der Mitarbeiter in die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr finalisiert. Dies ist eine weitere Chance für die Gesellschaft die Kundenkontakte in Europa weiter auszubauen. Nach Abschluss der Integration der in den beiden Vorjahren erworbenen Gesellschaft werden, aus den Erwerben nun die vollen Geschäftschancen sowie Synergieeffekte erwartet. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftFür das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet die Geschäftsleitung einen moderaten Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich. Für 2024/25 erwartet die Gesellschaft einen Umsatzanstieg im geringen zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Jahr 2023/24. Des Weiteren wird ein ca. T€ 1.000 höherer Jahresüberschuss für 2023/24 erwartet. Für 2024/25 wird ein Anstieg des Jahresüberschuss in Bezug auf das Jahr 2023/24 im einstelligen Prozentbereich erwartet.
München, den 20. September 2024 Bren Higgins, Geschäftsführer Virendra Arvind Kirloskar, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023I. Allgemeine AngabenDie KLA-Tencor GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Register-Nr. 174026). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die KLA-Tencor GmbH ist zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Mit Kaufvertrag vom 5. Oktober 2022 hat die Gesellschaft die Orbotech Deutschland GmbH, Stuttgart, (Orbotech) erworben. Anschließend wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 17. Oktober 2022 die Orbotech rückwirkend zum 30. Juni 2022 auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzung ist in das Handelsregister der KLA-Tencor GmbH am 18. November 2022 eingetragen worden und mit Eintragung in das Handelsregister der Orbotech am 15. November 2022 wirksam geworden. Die buchhalterische Abbildung der Verschmelzung rückwirkend zum 30. Juni 2022 findet im aktuellen Geschäftsjahr statt, da zum Abschlussstichtag am 30. Juni 2022 die Voraussetzungen des IDW RS HFA 42 hierfür noch nicht erfüllt waren. Aus der Verschmelzung ergab sich ein Verlust von T€ 237, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist dadurch eingeschränkt. Zum 30. Juni 2022 wies die Orbotech eine Bilanzsumme von TEUR 1.253 aus. Auf der Aktivseite bestanden im Wesentlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 985. Die Passivseite bestand im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 610. Die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 ist im Wesentlichen durch Umsatzerlöse (TEUR 1.816) und Personalaufwand (TEUR 1.147) geprägt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktiv- und Passivposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen basierend auf den betriebsüblichen Nutzungsdauern von 2 bis 15 Jahren bilanziert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Nettowert von € 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die als Finanzanlagen bilanzierten Anteile an verbundenen Unternehmen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Der Bestand der Waren wurde im Rahmen einer permanenten Inventur ermittelt. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte sind frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Am Bilanzstichtag erkennbare Einzelrisiken oder zu erwartende Forderungsverluste wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere bestehen aus gehaltenen Geldmarktfondsanteilen auf USD-Basis. Diese Wertpapiere sind zum Nennwert in USD angesetzt, werden mit dem Kurs zum Zugangszeitpunkt erfasst und am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Anschaffungskostenobergrenze wird dabei beachtet. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert bewertet. Die Vorträge der Kapitalrücklage und der anderen Gewinnrücklagen wurden unverändert aus dem Vorjahr übernommen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Ein Teil von T€ 257 (Vorjahr T€ 244) der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,80 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Abzinsung für Pensionsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Für die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden wie im Vorjahr jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen von 3,00 % angenommen. Ein anderer Teil von T€ 6.707 (Vorjahr T€ 5.323) der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde als wertpapiergebundene Zusage zum beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere angesetzt, soweit er einen garantierten Mindestbetrag übersteigt (§ 253 Abs. 1 Satz 3 HGB). Da sich aufgrund der lang anhaltenden Niedrigzinsphase gezeigt hat, dass die Überschüsse der Versicherung nicht ausreichen, um die Mindestanpassung von 1,00 % p.a. sicherzustellen, kann nicht mehr von vollständiger Kongruenz ausgegangen werden. Deshalb wurde der für den zusätzlichen Anpassungsbedarf benötigte Rückstellungsbetrag ermittelt und im Wertansatz berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Den Anschaffungskosten des zu verrechnenden Deckungsvermögens in Höhe von T€ 5.939 (Vorjahr T€ 4.604) stand zum Bilanzstichtag ein beizulegender Zeitwert in gleicher Höhe gegenüber. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. III. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. IV. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt. Anteilsbesitz zum 30. Juni 2023:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (T€ 438; Vorjahr T€ 76). Forderungen gegen die Gesellschafterin sind wie im Vorjahr nicht enthalten. 3. Latente Steuern Bilanzierte latente Steuern liegen nicht vor, da ein Aktivüberhang besteht und vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht wird. Abzugsfähige/zu versteuernde Differenzen betreffen v.a. die Pensionsrückstellungen. Die Bewertung erfolgte wie im Vorjahr mit einem Steuersatz von 32 %. Steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. 4. Eigenkapital Der Bilanzgewinn des Vorjahres belief sich auf T€ 31.973. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von T€ 8.569 erhöhte den Bilanzgewinn auf T€ 40.542 zum Bilanzstichtag. 5. Rückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt T€ 7.010 (Vorjahr T€ 5.608). Diese wurden mit Deckungsvermögen von T€ 5.939 (Vorjahr T€ 4.604) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen qualifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischen Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche in Höhe von T€ 920 (Vorjahr T€ 695), für Provisionen und Boni in Höhe von T€ 1.248 (Vorjahr T€ 1.145), für Abfindungen von T€ 360 (Vorjahr T€ 0) und für ein Long-Term-Incentive-Programm von T€ 175 (Vorjahr T€ 233). 6. Verbindlichkeiten Die im Vorjahr bestehende Darlehensverbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.780 bzw. USD 4,5 Mio mit einer Laufzeit bis 13. August 2024 wurde im Berichtsjahr vorzeitig vollständig getilgt. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.674 (im Vorjahr T€ 4.500) entstammen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen T€ 2.908 (Vorjahr T€ 1.932). V. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 76.671 (Vorjahr T€ 63.527) entfällt auf Erlöse aus Wartungsverträgen ein Anteil von 65 % (Vorjahr 71 %). Auf den Vertrieb von Ersatzteilen entfällt ein Anteil von 27 % (Vorjahr 19 %), Erlöse aus Reparaturen und Konzernumsätzen belaufen sich auf 8 % (Vorjahr 10 %). Umsatzerlöse nach Regionen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Vorjahr Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.782 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 317. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten sind im Wesentlichen Reisekosten, Beratungskosten und Leasingaufwendungen ausgewiesen. Ferner sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.099 (Vorjahr T€ 722) enthalten. Im Berichtsjahr war ein Verschmelzungsverlust aus der oben erwähnten Verschmelzung mit Orbotech in Höhe von T€ 237 (Vorjahr T€ 3.801 aus Verschmelzung mit SPTS Technologies GmbH) zu verzeichnen. Weitere wesentliche periodenfremde bzw. außergewöhnliche Aufwendungen sind nicht angefallen. 4. Erträge aus Beteiligungen Mit Beschluss vom 13.3.2023 erfolgte eine Ausschüttung der Qoniac GmbH in Höhe von T€ 2.814 bzw. 3,0 Mio USD. Weitere T€ 271 betreffen die Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft des Jahres 2021/2022. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Erträge aus dem Deckungsvermögen von T€ 1.214 (Vorjahr T€ 134) und Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen von T€ 99 (Vorjahr T€ 154) werden saldiert unter den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge (Vorjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen) ausgewiesen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von T€ 2.098 (Vorjahr T€ 4.750) auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres. Hierin sind Steueranpassungen in Höhe von T€ 121 für vorangegangene Geschäftsjahre enthalten. VI. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis für die betrieblich genutzten Räume betragen T€ 1.400. Verpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen bestanden in Höhe von T€ 1.166. Von den finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.566 sind insgesamt T€ 919 im Geschäftsjahr 2023/24 fällig. Sinn und Zweck der Miet- und Leasingverhältnisse ist die Nutzung von Vermögensgegenständen, die nicht im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft stehen, aber von dieser für die Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit benötigt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Miete für Gebäude sowie Leasingraten von Firmenfahrzeugen. Der Vorteil der Leasingverträge ("operating leasing") liegt in der anfänglich geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus den Vertragslaufzeiten ergeben, sofern die Gegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit aber keine Anzeichen gibt. Im Übrigen bestanden am 30. Juni 2023 keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen, die für die Finanzlage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären. Zum Bilanzstichtag bestanden unveränderte Eventualverbindlichkeiten aus Anzahlungsgarantien an ein Reisebüro in Höhe von T€ 37 und Zollbürgschaften in Höhe von T€ 150. Mietbürgschaften bestanden in Höhe von insgesamt T€ 32. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die finanzielle Situation ausreichend ist. 2. Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Nr. 9 HGB Für Leistungen des Abschlussprüfers sind im Geschäftsjahr 2022/23 folgende Honorare angefallen:
3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte mit der Gesellschafterin durchgeführt:
Aufgrund des bestehenden Service Agreements mit der Muttergesellschaft werden die Aufwendungen für den Bezug von Dienstleistungen, wie IT und Trainings, im Transaktionspreis für den Kauf der Vermögensgegenstände mitberücksichtigt. 4. Ausschüttungssperre (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.) Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren (1,80 % p.a.; Vorjahr 1,78 % p.a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,57 % p.a.; Vorjahr 1,37 % p.a.) beträgt zum 30. Juni 2023 T€ 326 (Vorjahr T€ 97). Zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2023 übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres. 5. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren bestellt:
6. Funktionen der Geschäftsführung im Konzern Die Geschäftsführer haben die folgenden Funktionen im Konzern:
Die Angabe zu den Geschäftsführergehältern unterbleibt, da die Gehälter der Geschäftsführer nicht von der KLA-Tencor GmbH getragen werden. Alleingesellschafterin ist die KLA Corporation, Milpitas, CA 95035, USA. Deren Konzernabschluss wird elektronisch veröffentlicht und ist auf der Website der U.S. Security and Exchange Commission (SEC), Washington, D.C., USA, einsehbar. Die KLA-Tencor GmbH wird in den Konzernabschluss der KLA Corporation einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Die Gesellschaft ist als Mutterunternehmen grundsätzlich verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss der KLA Corporation ist auf der Grundlage der United States Gernerally Accepted Accounting Principles (US GAAP) erstellt worden. Unterschiede zwischen den US GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus den unterschiedlichen Kriterien bei der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Leasinggeschäften und dem Ansatz und der Bewertung von Rückstellungen sowie dem Gewinnrealisierungszeitpunkt. 7. Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 167 Angestellte (Vorjahr 148) und keine gewerblichen Mitarbeiter beschäftigt, hiervon 27 (im Vorjahr 29) weibliche und 140 (im Vorjahr 119) männliche Mitarbeiter. 8. Zweigniederlassungen Neben dem Firmensitz in München besteht eine Zweigniederlassung in Dresden. 9. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag die für die Gesellschaft von Bedeutung sind bestehen nicht. 10. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 40.542, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 8.569 und dem Gewinnvortrag von T€ 31.973 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 20. September 2024 Bren Higgins, Geschäftsführer Virendra Arvind Kirloskar, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KLA-Tencor GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KLA-Tencor GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KLA-Tencor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 20. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 21.09.2024 festgestellt. |
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