Boxroom Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mariusz Pawlak seit 28.5.2019 | Prokura |
Hans Werner Nagel seit 28.5.2019 | Prokura |
Stefan Oschmann seit 8.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stefan Oschmann | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oschmann Comfortbetten GmbHCoburgJahresabschluss zum 30. Juni 2017LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016/17OSCHMANN COMFORTBETTEN GMBH, COBURG1. Wirtschaftliche und Rechtliche Grundlagen Insgesamt kann man den Aufschwung in der Weltwirtschaft als intakt bezeichnen. Die weltweite Wirtschaftsleistung steigt konstant (ca. 3,7%), weil auch immer mehr Menschen in Arbeit kommen. Dadurch ist der private Konsum in den entwickelten Volkswirtschaften einer der Haupttreiber für das Wachstum, auch wenn gleichzeitig die Inflationsrate moderat gestiegen ist. Die USA profitiert von steigenden Unternehmensinvestitionen und einer deutlich gesunkenen Arbeitslosenquote, hohe Exporte stützen die japanische Konjunktur und für die Schwellenländer deutet sich zwar eine nicht kräftige, aber stetige Dynamik an Auch im Euroraum bleibt der private Konsum eine wesentliche Wachstumsstütze, weil auch hier neben der weiterhin positiven Konsumentenstimmung, der sich fortsetzende Beschäftigungsaufbau sowie der anhaltende Rückgang der Arbeitslosenquote sich positiv auswirken. Lediglich im Vereinigten Königreich hat sich der Private Konsum aufgrund der zuletzt angestiegenen Konsumentenpreise -auch bedingt durch die hohe Inflationsrate- abgeschwächt, was negative Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt mit sich brachte. In der deutschen Industrie setzt sich die solide Entwicklung der letzten Jahre insgesamt fort. Die Geschäftserwartungen, Beschäftigungsabsichten und die Investitionsabsichten der Industrieunternehmen liegen weiterhin im positiven Bereich. Von den konjunkturellen Sonderfaktoren der vergangenen Jahre -gesunkener Ölpreis, vorteilhafte Wechselkurse und sehr günstige Finanzierungsmöglichkeitenkann die deutsche Industrie bislang profitieren. Allerdings belastet die schwache Entwicklung der ausländischen Nachfrage nach Industrieprodukten die Exporterwartungen. Die deutsche Möbelindustrie zeigt insgesamt eine ähnliche Entwicklung, wenn auch sehr unterschiedlich in den einzelnen Bereichen. So können sich die Küchenmöbelhersteller und Wohnmöbelhersteller (ohne Polstermöbel) über Umsatzzuwächse erfreuen, während die Matratzen- und Polstermöbelhersteller einen Umsatzrückgang verzeichnen mussten. Im Polstermöbelbereich liegt das im Wesentlichen an der stark steigenden Quote der Importe (+8,6%) Als deutscher Hersteller und überwiegend für den deutschen Markt tätig, sehen wir diese Verschiebung des Einkaufsverhaltens des Möbelhandels und der Einkaufsverbände natürlich weiterhin mit Besorgnis. Dazu kommt , dass die Zulieferer der Polstermöbelindustrie den Kostendruck seit Ende 2016 in ungewöhnlichem Umfang erhöhen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Schaumstoffhersteller und dem Federkern, wo zum Teil Preise im zweistelligen Prozent-Bereich angehoben wurden. Daneben hat sich die Verbraucherstimmung laut GfK-Konsumklimastudie nach einem zunächst guten Start in das Jahr 2017 wieder etwas verschlechtert. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung gehen demnach zurück. Zu den Gründen wird die zuletzt deutlich gestiegene Inflation, aber auch der Regierungswechsel in den USA genannt. Offenbar sorgt die Politik des neuen US-Präsidenten für Verunsicherung und leichte Konjunktursorgen bei den deutschen Konsumenten, weil dessen Pläne ("Amerika first") vor allem bei Beschäftigten stark exportorientierter Industrien, wie der Automobil- und Maschinebausparte sowie der chemischen Industrie, Zweifel an der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes aufkommen lässt. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Allgemein Der Auftragseingang ist im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht zurück gegangen. Der Umsatz konnte leicht zulegen, was aber letztendlich zu Lasten des Auftragsbestandes ging. Das Unternehmen hat wie in den Vorjahren Skontiermöglichkeiten bei Lieferanten genutzt, wo immer dies möglich war. Im Kostenbereich der Gesellschaft sind vor allem die Personalkosten überproportional angewachsen, was vor allem damit zu tun hat, dass zum einen unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten ausgebaut werden mussten und zum anderen bislang extern vergebene Tätigkeiten wieder selbst übernommen wurden. Das Betriebsergebnis beläuft sich im Berichtsjahr auf 891 TEUR. Nach Abzug des Finanzergebnisses von TEUR -271 und des gesamten Steueraufwandes mit TEUR 306 ergibt sich ein Jahresüberschuss von 314 TEUR. Daten des Wirtschaftsjahres 2016/2017 Zum 30. Juni 2017 weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von 13.816 TEUR (Vorjahr 14.106 TEUR) aus. Auf der Aktivseite werden dabei im wesentlichen neben dem langfristig gebundenen Vermögen (Anlagevermögen) von 3.266 TEUR, kurzfristig gebundenes Vermögen und liquide Mittel von 10.550 TEUR (Vorräte, Umlaufvermögen und sonstige Aktiva) ausgewiesen. Die Passivseite setzt sich aus dem Eigenkapital von 3.633 TEUR, dem langfristigen Fremdkapital von 485 TEUR, dem mittelfristigen Fremdkapital von 408 TEUR und dem kurzfristigen Fremdkapital von 9.290 TEUR zusammen. Von den ausgewiesenen Vorräten entfallen 3.389 TEUR (Vorjahr 3.538 TEUR) auf das Rohstofflager, 204 TEUR (Vorjahr 225 TEUR) auf die Halbfertigen Erzeugnisse und 129 TEUR (Vorjahr 141 TEUR) auf die fertigen Erzeugnisse. Die Finanzierung der Betriebstätigkeit erfolgt überwiegend durch Factoring. Zusätzlich werden einzelne Forderungen forfaitiert. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag 112 TEUR. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr jederzeit nachkommen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr wesentlich vermindert. Neben der Rückstellung für Bonuszahlungen werden Rückstellungen für Gewährleistungen und Personalverpflichtungen ausgewiesen. Die Position der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.810 TEUR besteht bis auf einen KK-Saldo von 812 TEUR ausschließlich aus langfristig abgeschlossenen Darlehen. Der Inlandsabsatz leidet auch weiterhin unter der Vermarktung über den Preis. Auch ein Verdrängungswettbewerb belastet die Deckungsbeiträge. Hinzu kommen steigende Verbandsabgaben bei gleichbleibenden Preisen, was sich ebenfalls negativ auf das Betriebsergebnis auswirkt. Zukünftig wird daher noch stärker die Konzentration auf die Deckungsbeitragsrechnung im Fokus stehen, aber auch die Erschließung neuer Märkte. 3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Allgemein Der Kurs der konsequenten Kosteneinsparung und die sukzessive Umsetzung von Qualitätssicherungs- und Rationalisierungsmaßnahmen wird fortgesetzt mit dem Ziel, die Ertragskraft deutlich zu stärken. Darüber hinaus wird neben der Optimierung und der Digitalisierung des Produktionsprozesses in Verbindung mit der Reduzierung der Logistikkosten auch der Anpassung an die gestiegenen Boni und Verbandsabgaben vermehrt Beachtung zukommen. Auch der Preispolitik wird ein Augenmerk zu widmen sein. Ausblick Die Geschäftspolitik im Sinne einer nachhaltigen Ertragsfokussierung einschließlich einer kontinuierlichen Stärkung der Eigenkapitalbasis sowie die dauerhafte Liquiditätssicherung wird weiter fortgesetzt. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die sehr gut angenommene und vielfältige Produktpalette festigt die Kompetenz der Oschmann Comfortbetten GmbH und macht das Unternehmen weiterhin attraktiv für Einkaufsverbände als Premiumpartner. Die Rendite begrenzt jedoch notwendige Investitionen in der Branche spürbar. Das liegt auch daran, dass es für die deutschen Möbelproduzenten schwierig ist, gemessen an den eigenen Kosten die betriebswirtschaftlich notwendigen Preise durchzusetzen, was auch mit der zunehmenden Globalisierung des Möbelmarktes zusammenhängt. Die Kosten für die Produktion sind im Ausland schlichtweg niedriger, was in direkter Konkurrenz zu Lasten deutscher Produzenten geht. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Firma BASF hat am 5.10.2017 unsere Schaumstofflieferanten erstmals darüber informiert, dass ein verunreinigter Grundstoff ausgeliefert wurde, welcher für die Schaumstoffproduktion benötigt wird. Dies hat in der gesamten Polstermöbelindustrie für erhebliche Verunsicherung gesorgt und bei einzelnen Firmen teilweise ein Produktionsstopp ausgelöst. Auch unsere Firma war mit dieser Thematik konfrontiert. Zwischenzeitlich liegt uns das Ergebniss eines Labortests vor, welcher konkret die Prüfung des von uns verwendeten Schaums zum Gegenstand hatte. Dabei war eine Belastung mit der von BASF genannten Verunreinigung nicht festzustellen. Deshalb sehen wir uns als nicht betroffen von der Verunreinigung. Selbstverständlich beobachten wir die Thematik auch weiterhin mit der notwendigen Sorgfalt.
Coburg, den 12.10.2017 Bilanz zum 30. Juni 2017OSCHMANN COMFORTBETTEN GMBH, COBURGAKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
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|
2016/17
EUR |
2015/16
EUR |
|
| 1. Rohergebnis | 24.736.932,80 | 24.145.572,40 |
| 2. Personalaufwand | -6.956.841,25 | -6.320.782,12 |
| a) Löhne und Gehälter | -5.800.182,22 | -5.243.367,24 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.156.659,03 | -1.077.414,88 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 23.909,54 (Vorjahr: EUR 25.715,90) | ||
| 3. Abschreibungen | -412.957,29 | -394.798,68 |
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -412.957,29 | -394.798,68 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -16.476.394,99 | -15.878.739,32 |
| 5. Betriebsergebnis | 890.739,27 | 1.551.252,28 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 29.782,15 | 34.814,52 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -300.975,21 | -347.798,35 |
| 8. Finanzergebnis | -271.193,06 | -312.983,83 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -186.906,63 | -341.751,61 |
| 10. Ergebnis nach Steuern | 432.639,58 | 896.516,84 |
| 11. Sonstige Steuern | -118.966,59 | -19.996,20 |
| 12. Jahresüberschuss | 313.672,99 | 876.520,64 |
I. ALLGEMEINE ANGABEN
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Coburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HRB 4205 eingetragen.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetzes (BilRUG).
Der Jahresabschluss der Oschmann Comfortbetten GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2016 bis 30.06.2017 wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 bis 263 HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 289 HGB aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich entsprechend den Größenklassen des § 267 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Ausweis in der Bilanz gewählt. Die Angabe der Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten wird im Anhang erläutert bzw. dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches mit folgenden Ausnahmen aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff HGB) worden:
Bezüglich einiger betroffener Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurde von dem Wahlrecht gem. § 265 Abs. 2 Satz 3 HBG Gebrauch gemacht und die Vorjahresbeträge in der Gewinn- und Verlustrechnung an das neue Gliederungsschema gemäß § 277 Abs. 1 HGB angepasst. Der ursprünglich im Vorjahr ausgewiesene Betrag der Umsatzerlöse betrug Euro 63.692.637,56, der Betrag der sonstigen betrieblichen Erträge betrug Euro 1.743.922,90.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet; sie entsprechen im Wesentlichen den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Bei Abweichungen wurden die handelsrechtlichen Bestimmungen zugrunde gelegt.
Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.
Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern wurden aufgrund von betrieblichen Erfahrungen ermittelt, die sich weitgehend mit den steuerlichen Afa-Tabellen decken. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung einem Sammelposten zugeführt und unter Berücksichtigung der Nutzungsdauern pauschaliert auf 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 150,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst.
Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung eines ggf. zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wertes bilanziert.
Die unfertigen sowie fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten notwendigen Abschreibungen einbezogen. Außerdem wurden angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung, für soziale Einrichtungen und für freiwillige soziale Leistungen in die Herstellungskosten einbezogen. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt.
Erhaltene Anzahlungen werden netto zum Nennwert angesetzt und offen von den Vorräten abgesetzt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag einzeln wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
Passivierungspflichtige Rückstellungen sind für alle erkennbaren, ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden; die zurückzustellenden Beträge wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Alle Forderungen und Verbindlichkeiten lauten auf Euro.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Allgemeine Erläuterungen
Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist in der Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.07.2016 bis 30.06.2017 dargestellt.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von TEUR 1.000 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter mit TEUR 144 enthalten.
Bei Fremdwährungsverbindlichkeiten bildet die Grundlage für die Umrechnung in Euro der im Zeitpunkt der Leistungserbringung gültige Umrechnungskurs.
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit TEUR 4 (Vorjahr TEUR 13) Disagiobeträge für die Inanspruchnahme von Darlehen bzw. Mietkäufe enthalten.
Sonstige Rückstellungen wurden im Berichtsjahr im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (TEUR 486), für die voraussichtlichen Abschluss- und Prüfungskosten 2016/2017 (TEUR 28), für Darlehenszinsen (TEUR 5), für Bonusverpflichtungen (TEUR 745), für Gewährleistungen (TEUR 126) sowie für die Kosten der Aufbewahrung der Buchhaltungsunterlagen (TEUR 20) gebildet.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Verbindlichkeiten enthalten:
- davon aus Steuern: EUR 258.115,23 (Vorjahr: EUR 131.271,30)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 533,26 (Vorjahr: EUR 10.598,81)
Für die zum Bilanzstichtag bilanzierten Verbindlichkeiten ergeben sich die folgenden Restlaufzeiten:
|
Gesamtbetrag
EUR |
Restlaufzeit
<1 Jahr EUR |
Restlaufzeit
2 - 5 Jahre EUR |
Restlaufzeit
>5 Jahre EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.810.932,17 | 485.286,00 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.293.266,40 | 6.266.170,09 | 27.096,31 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 597.692,48 | 597.692,48 | 0,00 | 0,00 |
| 8.701.891,05 | 7.808.384,74 | 408.220,31 | 485.286,00 |
Haftungsverhältnisse
Die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 983 und KK in Höhe von TEUR 623 sind durch Buchgrundschulden an der Betriebsimmobilie mit TEUR 2.430 bzw. TEUR 1.000, durch Bürgschaften, vor allem die eines Gesellschafters sowie durch Abschluss von Risikoversicherungen auf den Gesellschafter gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im betriebsgewöhnlichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.
Gleichzeitig dienen die o.g. Buchgrundschulden teilweise auch zur Sicherung von Darlehen gegenüber einem Gesellschafter.
Für die Inanspruchnahme aus den oben erwähnten Haftungsverhältnissen ist nach den bis zur Bilanzerstellung gewonnenen Erkenntnissen und Prognosen sowie der Erfahrung aus der Vergangenheit nicht zu rechnen. Zur korrekten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unterbleibt daher eine Passivierung dieser Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB
Leasing-, Mietverträge
Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus Leasing bzw. Mietverträgen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Jahreswert (2016/2017) von ca. TEUR 518. Die Verträge haben gestaffelte Laufzeiten, längstens bis 2022.
Mietverträge Immobilien
Aus Immobilien-Mietverträgen bestehen Mietverpflichtungen mit unbestimmter Laufzeit, deren jährliche Verpflichtungen (2016/2017) ca. TEUR 648 betragen.
Über die aufgezeigten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HBG hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen Verpflichtungen zu vermerken.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 186 angefallen.
V. SONSTIGE ANGABEN
Im Geschäftsjahr 2016/2017 waren durchschnittlich beschäftigt:
| Arbeitnehmer | 180 |
| Auszubildende | 3 |
| 183 |
Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr 2016/2017
Herr Stefan Oschmann, Kaufmann,
Herr Christoph Henrich, Kaufmann,
Herr Wolfgang Camman, Kaufmann - bis 04.09.2017 bestellt-
und
seit 02.03.2017 Herr Josef Häusler, Kaufmann
bestellt.
Aufgrund §§ 286 Abs. 4, 285 Nr. 9a, b HGB unterbleiben die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 weist einen Jahresüberschuss von Euro 313.672,99 aus.
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den gesamten Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Coburg, den 12. Oktober 2017
Stefan Oschmann
Christoph Henrich
Josef Häusler
| ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN | ||||
| 1.
Jul. 2016
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
30. Jun. 2017
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 138.421,45 | 25.782,50 | 0,00 | 164.203,95 |
| 138.421,45 | 25.782,50 | 0,00 | 164.203,95 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.549.796,41 | 49.535,67 | 0,00 | 2.599.332,08 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 352.292,89 | 29.106,93 | 0,00 | 381.399,82 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.022.555,15 | 171.582,19 | -35.428,00 | 2.158.709,34 |
| 4.924.644,45 | 250.224,79 | -35.428,00 | 5.139.441,24 | |
| 5.063.065,90 | 276.007,29 | -35.428,00 | 5.303.645,19 | |
| ABSCHREIBUNGEN | ||||
| 1.
Jul. 2016
EUR |
Zuführungen
EUR |
Auflösungen
EUR |
30. Jun. 2017
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 98.067,45 | 20.915,50 | 0,00 | 118.982,95 |
| 98.067,45 | 20.915,50 | 0,00 | 118.982,95 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 419.038,32 | 58.046,67 | 0,00 | 477.084,99 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 150.745,89 | 36.753,93 | 0,00 | 187.499,82 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 957.348,15 | 297.241,19 | 0,00 | 1.254.589,34 |
| 1.527.132,36 | 392.041,79 | 0,00 | 1.919.174,15 | |
| 1.625.199,81 | 412.957,29 | 0,00 | 2.038.157,10 | |
| NETTOBUCHWERTE | ||
|
30. Jun. 2017
EUR |
30. Jun. 2016
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 45.221,00 | 40.354,00 |
| 45.221,00 | 40.354,00 | |
| II. SACHANLAGEN | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.122.247,09 | 2.130.758,09 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 193.900,00 | 201.547,00 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 904.120,00 | 1.065.207,00 |
| 3.220.267,09 | 3.397.512,09 | |
| 3.265.488,09 | 3.437.866,09 | |
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Oschmann Comfortbetten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bayreuth, 16. Oktober 2017
ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Manfred Busch, Wirtschaftsprüfer
Erich Drescher, Wirtschaftsprüfer
Sonstige Berichtsbestandteile
Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 27.10.2017 festgestellt worden.
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