Erlanger Stadtwerke Aktiengesellschaft
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Wurzschmitt seit 27.12.2017 | Geschäftsführer |
Anja Schmitt seit 25.10.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erlanger Stadtbus GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017BilanzAKTIVA
Anhang zum Geschäftsjahr 2017A. Allgemeine Angaben Die Erlanger Stadtbus GmbH hat ihren Sitz in Erlangen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Fürth (Reg.Nr. HR B 13883) eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Der Jahresabschluss der Erlanger Stadtbus GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften sowie der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang zu machen sind, werden im Anhang angegeben. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen wird dem Ausfallrisiko durch einen angemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert. Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, denen ausreichend Rechnung getragen wurde. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zu Posten der Bilanz In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insgesamt Forderungen gegen die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH (Gesellschafter) in Höhe von 1.444 Tsd. € (Vorjahr 711 Tsd. €) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind insgesamt Forderungen gegen die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft (Gesellschafter) in Höhe von 74 Tsd. € (Vorjahr 77 Tsd. €) enthalten. Die Restlaufzeiten der Gesamtforderungen betragen nicht länger als ein Jahr. Das Stammkapital der Erlanger Stadtbus GmbH von 25.000,00 € wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2013 in einen Geschäftsanteil zu 12.250,00 € und 12.750,00 € geteilt. Der Geschäftsanteil von 12.750,00 € wurde hierbei von der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft an die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH verkauft. Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 erfolgte seitens der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft die Veräußerung des verbleibenden Geschäftsanteils von 12.250,00 € an die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH. Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf externe Prüfungskosten in Höhe von 4 Tsd. € (Vorjahr 4 Tsd. €) und Personalkosten in Höhe von 149 Tsd. € (Vorjahr 164 Tsd. €). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel hervor:
D. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen 0 Tsd. € (Vorjahr 7 Tsd. €) auf Vorjahre. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 206 Tsd. € (Vorjahr 172 Tsd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für frühere Jahre betragen 0 Tsd. € (Vorjahr 5 Tsd. €). E. Ergänzende Angaben 1. Personalstand Durchschnittlicher Personalstand nach § 285 Nr. 7 HGB:
2. Konzernzugehörigkeit Das Jahresergebnis der Erlanger Stadtbus GmbH wird in den Abschluss der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH, Erlangen, einbezogen, dessen Abschluss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Zwischen der Erlanger Stadtbus GmbH und der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH existieren ab 1. Januar 2013 sowohl ein Ergebnisabführungsvertrag, ein Vertrag über die Erbringung von Verkehrsleistungen als auch ein Geschäftsbesorgungs-, Dienstleistungs- und Liefervertrag. Es bestehen zwischen der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH und den Erlanger Stadtwerken AG sowohl ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag als auch ein Geschäftsbesorgungsvertrag. Die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH ist in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Erlanger Stadtwerke AG, Erlangen, einbezogen. Der Konzernabschluss und -lagebericht der Erlanger Stadtwerke AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 3. Berechnetes Gesamthonorar der Abschlussprüfer Für das laufende Geschäftsjahr wurde für das vereinbarte Gesamthonorar in Höhe von 4 Tsd. € für den Abschlussprüfer eine Rückstellung in Höhe von 4 Tsd. € gebildet. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. 4. Nachtragsbericht Im Aufsichtsrat der Erlanger Stadtwerke AG wurde am 12. Oktober 2017 beschlossen, alles für die Verschmelzung der Erlanger Stadtbus GmbH auf die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH zum 1. Januar 2019 durch Aufnahme in die Wege zu leiten. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Bilanzerstellung eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Berichtsjahr haben, sind der Erlanger Stadtbus GmbH nicht bekannt. 5. Organe der Gesellschaft a) Gesellschafterversammlung b) Geschäftsführer: - Elmar Maier, Forchheim, Diplom-Kaufmann (Abberufen mit Ablauf des 31. Dezember 2017) - Stefan Ruppert, Hausen, Informatik-Betriebswirt (VWA) (Abberufen zum 21. Juli 2017) - Anja Schmitt, Nürnberg, Wirtschaftsfachwirtin (IHK) - Ralf Wurzschmitt, Erlangen, Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) (Bestellung ab 15. Dezember 2017) Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.
Erlangen, den 29. März 2018 Erlanger Stadtbus GmbH Anja Schmitt Ralf Wurzschmitt WEITERE DATENLagebericht über das Geschäftsjahr 2017Aufgaben und Rahmenbedingungen Die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH ist an der Erlanger Stadtbus GmbH (ESBG) zu 51 % beteiligt. Die restlichen Anteile gehören der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg. Zum 1. Januar 2018 haben die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH die Geschäftsanteile an der ESBG von der VAG übernommen und verfügen somit über 100 % der Anteile. Gegenstand der ESBG ist der Betrieb und das Management von öffentlichen Verkehrsmitteln und Verkehrsanlagen im Busbereich auf dem Verkehrsgebiet Erlangen einschließlich der Gemeinde Buckenhof mit grenzüberschreitenden Linien auf dem jeweiligen Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN). Die Geschäftsentwicklung ist unabhängig von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Seit 1. Januar 2013 erfolgt die Leistungsverrechnung von der VAG und an die ESBG aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages. Zwischen der ESBG und der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH bestehen seit 1. Januar 2013 ein Ergebnisabführungsvertrag, ein Vertrag über die Erbringung von Verkehrsleistungen sowie ein Geschäftsbesorgungs-, Dienstleistungs- und Liefervertrag. Ertragslage Das von der ESBG angebotene Leistungsspektrum wurde zu einem Großteil von der VAG eingekauft. Den Fahrdienst übernehmen überwiegend Mitarbeiter der ESBG. Zum 31. Dezember 2017 waren 85 Busfahrer bei der ESBG beschäftigt. Die Busse werden der ESBG von der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH für die Erbringung der Verkehrsdienstleistung kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Reinigung, Wartung und Betankung sind von der ESBG durchzuführen. Die Umsatzerlöse sind um 0,7 Mio. € auf 13,5 Mio. € gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhten sich um 0,4 Mio. € auf 9,8 Mio. € und die Personalkosten um 0,4 Mio. € auf 3,4 Mio. €. Insgesamt schließt die ESBG das Geschäftsjahr 2017 mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 0,9 Mio. € auf 1,6 Mio. € und resultiert weiterhin ausschließlich aus dem Umlaufvermögen. Dieses besteht im Wesentlichen aus Forderungen in Höhe von 1,6 Mio. €. Das kurzfristige Fremdkapital besteht aus Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 1,6 % (Vorjahr 2,9 %). Finanzlage Die Erlanger Stadtwerke AG (ESTW) übernehmen die Liquiditätsplanung der ESBG. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war damit jederzeit gewährleistet. Insgesamt entspricht die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Abschluss des Geschäftsjahres 2017 den Erwartungen. Risiken und Chancen Die Zielsetzung des bei den ESTW implementierten Risikomanagementsystems, in dem die ESBG integriert ist, ist die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle wesentlicher Risiken. Zweimal jährlich erfolgt eine komplette Aktualisierung und Neubewertung aller erkennbaren Einzelrisiken und damit auch der Gesamtrisikoeinschätzung, an der alle Bereichsleiter sowie Inhaber wichtiger Funktionen beteiligt sind. Die Risiken werden in Abhängigkeit von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe den Kategorien A-, B- und C-Risiken zugeordnet. Durch die mit der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH geschlossenen Verträge und dem vereinbarten Ergebnisabführungsvertrag sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Ausblick Im Wirtschaftsplan 2018 sind steigende Umsatzerlöse in Höhe von 14,1 Mio. € unterstellt. Die Personalkosten steigen ebenfalls, da die bisher von der VAG eingekaufte Fahrleistung vermehrt durch Busfahrer der ESBG erbracht werden soll. Insgesamt wird auch 2018 ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden. Aufgrund der angestrebten Direktvergabe darf die VAG ab Dezember 2019 ihre Leistungen nicht mehr im bisherigen Umfang erbringen. Ein Planer entwirft derzeit ein Konzept, wie die Leistungen zukünftig von der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH bzw. ESBG erbracht werden können.
Erlangen, den 29. März 2018 Erlanger Stadtbus GmbH Anja Schmitt Ralf Wurzschmitt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Erlanger Stadtbus GmbH, Erlangen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 08. Juni 2018 Ludwig, Wirtschaftsprüfer Möller, Wirtschaftsprüfer Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Erlangen, den 29. März 2018 gez. Anja Schmitt und Ralf Wurzschmitt |
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