MOTUS Jena GmbH
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HAu.S GmbH Jena Haustechnik . Anlagenbau . schlüsselfertiges BauenJenaJahresabschluss zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008EntwicklungDie 2005 begonnene konjunkturelle Belebung der deutschen Wirtschaft konnte 2008 fortgesetzt werden. Die Entwicklung wurde aber insbesondere durch einen deutlichen Einbruch des Bruttoinlandproduktes im vierten Quartal 2008 negativ beeinflusst. Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise führten zu einer Abschwächung der erreichbaren Ergebnisse. Der konjunkturelle Abschwung hat auch die deutsche Bauwirtschaft erreicht. Der baugewerkliche Umsatz konnte für das Gesamtjahr noch mit einer deutlichen Steigerung (ca. 6%) abschließen. Die Bauunternehmungen spüren die gesamtwirtschaftliche Rezession aber deutlich über den Rückgang der Auftragseingänge. Besonders der Auftragsrückgang im öffentlichen Bau im vierten Quartal, führte zu einem rückläufigen Auftragseingang für das Gesamtjahr. Eine analoge Entwicklung lässt sich für die Unternehmungen der Heizung-Klima-Sanitär-Branche feststellen. Die Umsätze sind besonders im Bereich der installierenden Unternehmen gestiegen (ca. 8%). Im Verlauf des Jahres verschlechterte sich aber das Geschäftsklima deutlich. Hierbei entwickelten sich die Einschätzung der Geschäftslage und die Geschäftserwartung extrem gegensätzlich. Während die Geschäftslage im Verlauf des Jahres als zunehmend besser beurteilt wurde, trübten sich die Geschäftserwartungen mit Ablauf des Jahres 2008 zunehmend ein. Der durchschnittliche Auftragsbestand erhöht sich gegenüber dem Vorjahr leicht und liegt mit ca. 7 Wochen auf dem Niveau des Jahres 2006. Nach Sparten differenziert gibt es keine großen Unterschiede. Der Lüftungs- und Klimabereich und die gesamte Heizungstechnik liegen nahezu auf gleichem Niveau. Die Sanitärsparte liegt jedoch unter dem Niveau der beiden vorgenannten Bereiche. Die Anzahl der Betriebe nahm in dem Zeitraum erstmals seit langem im Ost- und Westdeutschland wieder zu. Der Mitarbeiterabbau in der Gebäudetechnikbranche scheint in den letzten Jahren beendet worden zu sein. Der seit 2003 sich vollziehende deutliche Rückgang der Beschäftigten in den installierenden Unternehmen schwächt sich ab und wird durch einen Aufbau der Arbeitskräfte in der Industrie und im Großhandel fast kompensiert. Durch die höhere Anzahl der Betriebe bei fast konstanter Beschäftigtenzahl in den installierenden Unternehmen, setzt sich der Trend zu kleineren Betrieben mit allen damit verbundenen Unsicherheiten zur Entwicklung weiterhin fort. Die Anzahl der Auszubildenden in den Betrieben der HKS Branche liegt stagnierend weiterhin auf dem Niveau der Vorjahre. Mit den vor allem im vierten Quartal deutlich zurückgehenden Auftragseingängen ist unmittelbar eine sofortige Auswirkung auf das Preisniveau feststellbar. Es scheint, dass der Ende 2007 und zu Beginn 2008 etwas nachlassende Preisdruck sich bei fehlenden Auftragseingängen wieder verschärft. Damit wird die in den letzten Jahren vielfach dargestellte Schere der Entwicklung der steigenden Einkaufspreise wieder an Präsenz gewinnen. Auch nach aktuellen Befragungen der Branche gelingt es nur ca. 25% der Unternehmen, diese Preissteigerungen an den Kunden weiter zu reichen. Umsatz- und AuftragsentwicklungDer hohe Auftragsbestand zu Beginn des Jahres, der mit 14,7 Mio. EUR ca. 50% über dem Wert des Vorjahres lag, sicherte eine durchgängige und effektive Auslastung unserer Gewerke. Mit einem Auftragszugang von 12,5 Mio. EUR liegen wir deutlich unter unseren Planungen. Es gelang nicht, wie in den Vorjahren, Objekte mit einem Auftragsvolumen größer 1,5 Mio. EUR in ausreichender Anzahl zu akquirieren. Der Auftragseingang ist ab September, dem allgemeinen Trend folgend, rückläufig. Der Umsatz aus dem Auftragseingang des laufenden Jahres liegt deutlich höher als im Vorjahr auf dem durchschnittlichen Stand der letzten Jahre. Auf Basis der Komplexität der Vorhaben und der damit verbundenen Laufzeiten wurde im Berichtsjahr ein Umsatz von 18,8 Mio. EUR realisiert. Dieser Umsatz stellt den höchsten Umsatzwert der Firmengeschichte dar. Damit konnte ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 1,0 Mio. EUR erreicht werden. Der Saldo aus Umsatz und Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen lag bei 16,8 Mio. EUR. Die Steigerung dieser die Jahresleistung darstellenden Kennziffer beträgt zum Vorjahr 13,5%. Es gelingt damit kontinuierlich seit 2005, diese Kennziffer bei konstanter bzw. rückläufiger Arbeitskräfteanzahl zu steigern. Territorial gesehen sind die Umsätze auf 4 Bundesländer verteilt. Dabei entfallen 57,4% auf das Bundesland Thüringen als Haupteinsatzort. Im Gegensatz zu den Vorjahren, ist dies nicht allein dem Wartungs- und Kundendienstbereich zuzuordnen. Es gelang durch Vorhaben wie dem Klinikum Jena - Laborgebäude FSU Jena, Schott Jena - Geb. 45 und die mehr am Wohnungssektor orientierten Objekte Merseburger Straße und Villengang, Umsätze aus Projekten im Thüringer Raum zu realisieren. Die Anteile des Bereiches Kundendienst und Wartung am Gesamtumsatz sind wie im Vorjahr rückläufig. Die Umsatzreduzierungen resultieren aus einem Rückgang des Kleinanlagenbau und der Instandsetzung. Die Zielstellung für die Folgezeit, verstärkt Aufträge und Umsätze für Wartung und Serviceleistungen zu akquirieren, konnte 2008 in einem für die Firma wichtigen Segment umgesetzt werden. Die HAu.S GmbH Jena bewirtschaftet im Rahmen eines Auftrages, der die kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Dienstleistungen beinhaltet, einen Großteil der Liegenschaften der Jenoptik AG in Jena. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageEs ist der Firma HAu.S gelungen, das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als zu verdoppeln. Damit konnte die über die Jahre erreichte positive und kontinuierliche Entwicklung auch 2008 fortgesetzt werden. Der hohe Auftragsbestand sicherte trotz des schwachen Auftragseingangs eine Umsatzsteigerung von 6,3 Mio. EUR. Damit konnte eine Steigerung des Bruttoergebnisses vom Umsatz von 46,8% erreicht werden. Der Anarbeitungsstand der Vorhaben reduzierte sich um 2,0 Mio. EUR bzw. 46,2%. Die Bewertung dieser unfertigen Leistungen erfolgte in Kontinuität zu den Bewertungsmaßstäben der Vorjahre. Der bewertete Stand unserer Vorhaben konnte zu 95,4% mit erhaltenen Anzahlungen finanziert werden. Bedingt durch die Anlaufkosten für den Aufbau des Geschäftsbereiches "Facility Management" in Jena und Stuttgart, wurde im Ergebnis eine Steigerung der absoluten Vertriebs- und Verwaltungskosten verarbeitet. Das Finanzergebnis stellt sich erstmals seit vielen Jahren, trotz Steigerung der Zinserlöse, bedingt durch Abschreibungen im Wertpapierbereich, als negatives Ergebnis dar. Die Erhöhung des Gesamtergebnisses gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einer Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen bei der Betrachtung des absoluten Betrages in der Höhe des Vorjahres. Der Bestand an kurzfristigen Forderungen erhöht sich im Berichtszeitraum um 19,8% bzw. 650 TEUR. Das Eigenkapital erhöht sich um das Jahresergebnis und liegt bei einer Eigenkapitalquote von 45,2%. Die Liquidität konnte weiter verbessert werden. Die Finanzierung ist aus Eigenkapital und erhaltenen Anzahlungen vollständig abgedeckt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden im laufenden Jahr nicht. Es gelang insgesamt, den nach wie vor starken Preisdruck besser zu beherrschen. Der sich weiterhin durch die verringerte Angebotsabfrage verstärkende Preisdruck führt jedoch zur Akquisition von knapp kalkulierten Vorhaben. InvestitionenMit der Entscheidung, den Geschäftsbereich Facility Management in der Firma HAu.S GmbH Jena aufzubauen und mit der Akquisition des Auftrages für die Jenoptik AG war ein wesentlich höherer Investitionsaufwand als in den Vorjahren verbunden. Hierbei erfolgten Investitionen vor allem in den Bereichen Software und Geschäftsausstattung. Das bestehende Datenmanagementsystem wurde den erweiterten Anforderungen angepasst. Für die Rechentechnik wurde der planmäßig in 2009 auslaufende T.O.M-Vertrag vorzeitig abgelöst und ein neuer Vertrag, den erhöhten Bedürfnissen angepasst, abgeschlossen. Damit konnte eine einheitliche und durchgängige Hardwarebasis für die Abwicklung unserer Geschäftsfälle geschaffen werden. Das Investitionsvolumen betrug ca. das 5-fache der durchschnittlichen Vorjahreswerte. PersonalDie Personalentwicklung ist über viele Jahre konstant. Diese Tendenz konnte auch 2008 fortgesetzt werden. Beginnend im September 2008 wurde sukzessive mit dem Personalaufbau des Bereiches Facility Management begonnen. Der Hauptteil des hierzu benötigten Personals wurde zum 01. Januar 2009 eingestellt und ist frei von Risiken aus Vorbeschäftigtenzeiträumen. Die für das Berichtsjahr getroffenen Vereinbarungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung über vermögenswirksame Leistungen und Sonderzahlungen wurden vollständig erfüllt. Die leistungsbezogene Ausrichtung der Sonderzahlungen wurde wie in den Vorjahren beibehalten. Für ca. 70 % der Beschäftigten konnten ebenfalls leistungsorientiert Lohn- und Gehaltsverbesserungen in einer durchschnittlichen Höhe von 5,4 % durchgeführt werden. Die Firma HAu.S GmbH Jena beschäftigte im Jahresdurchschnitt 76 Mitarbeiter. Wesentliche Chancen und Risiken der weiteren EntwicklungDie dramatischen Ausweitungen der Finanzkrise wirken sich unmittelbar auf die Baukonjunktur und damit ebenfalls auf die sich abschwächende Geschäftslage der HKS Branche aus. Die Situation ist gekennzeichnet von einer stark rückläufigen Nachfrage bei Ausschreibungen und einem starken Rückgang der Auftragseingänge. Damit verbunden ist ein Wiederaufleben bzw. die verstärkte Fortsetzung des Verdrängungswettbewerbes. Der gegenwärtige verhältnismäßig geringe Auftragsbestand der Firma HAu.S zwingt zu einer gezielten Auftragsselektion, um weiterhin wirtschaftlich agieren zu können. Die Gesellschaft erwirtschaftet auch nach dem Aufbau des Bereiches Facility Management einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes im anlagenspezifischen Projektgeschäft. Die damit verbundenen Kalkulationsrisiken können einen erheblichen Einfluss auf den Ablauf des Geschäftsjahres und sein Ergebnis haben. Die bisher praktizierten Kontrollmechanismen in Form von Kalkulationsberatungen, Projektanlaufbesprechungen und regelmäßig geführten Projektstatusgesprächen, werden permanent weiter eingesetzt und sichern damit nachhaltig technische und kaufmännische Einflussnahmen. Durch ein ebenfalls praktiziertes Rapportsystem wird dieser Prozess überwacht, um frühzeitig sich abzeichnende Risiken zu erkennen und gezielt Einfluss zu nehmen. Über das im Rahmen der Muttergesellschaft caverion GmbH installierte Risikomanagement erfolgt bei erkennbaren Risiken gleichzeitig eine Information an den zuständigen Geschäftsführer in Stuttgart. Die Prüfung der Bonität unserer Auftraggeber mit gleicher Sorgfalt, wie auch die Prüfung der Leistungsfähigkeit unserer Subunternehmer und Lieferanten, ist verstärkt fortzusetzen. Der Versicherungsbedarf der Gesellschaft ist durch die Nutzung des Portfolios der caverion-Gruppe auf die Bedürfnisse abgestimmt. Durch frühzeitige Einbeziehung von Makler und Versicherer in die jeweilige Projektspezifik wird das Risikopotential reduziert. Im Berichtszeitraum wurden bilanzielle Vorsorgen für erkennbare und drohende Risiken in Form von Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Durch permanente Kontrolle und nachhaltige Verfolgung des Finanzierungsstandes unserer in der Realisierung befindlichen Vorhaben wird das Risiko von Forderungsausfällen aktiv und zielgerichtet verfolgt und tendenziell reduziert. Rechtstreitigkeiten mit Kunden und Lieferanten sind momentan von geringer Bedeutung. Wir können für die Zukunft solche Risiken aber nicht vollständig ausschließen. Erhalt und weitere Akquisition sowie die zielgerichtete Qualifizierung der Belegschaft sind Kriterien, die den langfristigen Erfolg der Gesellschaft sichern sollen. Der neben dem bisher praktizierten Geschäftsfeld Anlagenbau erfolgte Aufbau des Geschäftsfeldes Facility Management ermöglicht es der Gesellschaft, eine breitere Angebotspalette mit sich gegenseitig fördernden Inhalten zu vertreten. Der hierzu geschlossene erste Vertrag mit der Jenoptik AG hat eine Laufzeit von zunächst 5 Jahren. Damit ist es möglich, sich auch über mehrere Jahre hinweg effektiv den Marktbedingungen anzupassen. Mit dem zunächst begonnenen Aufbau eines Stützpunktes in Stuttgart wird die weitere Ausdehnung des Grundgedankens - Beraten, Planung, Bauen und Betreiben - über das Territorium Jena/Thüringen hinaus verfolgt. Die Ausrichtung als Spezialanbieter bzw. über bestehende Kundenpotentiale der caverion-Gruppe, in Nischen der kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Bewirtschaftung tätig werden zu können, verstärkt die jeweilige Kundenbindung auch für den Teil Anlagenbau. Damit kann die Firma HAu.S den über viele Jahre beschrittenen Weg, bundesweit tätig zu sein, und über das erworbene Know-how bei der Abwicklung komplexer Vorhaben, sowohl im technischen Beherrschen der jeweiligen Prozessaufgabe als auch im kaufmännischen Bereich fortsetzen. Das erworbene Durchsetzungsvermögen und die Erfahrung, sich auch gegenüber auf Gewinnmaximierung fixierten Bauunternehmungen durchsetzen zu können, ermöglicht es, dies auch auf dem Gebiet der Liegenschaftsbewirtschaftung effektiv umzusetzen. Diese Möglichkeiten, das Leistungsangebot und die Präsenz über den bisherigen Inhalt hinaus darstellen zu können, verbessern die Breite der Angebotsarbeit und erhöhen die Erfolgschancen für die weitere Entwicklung. Ausblick auf die zukünftige EntwicklungDas von der Regierung verabschiedete Konjunkturpaket und die Vereinfachung der Vergaberichtlinien für Aufträge der öffentlichen Auftraggeber lassen auf eine Stabilisierung der Situation für das 2. Halbjahr 2009 hoffen. Die Gesellschaft wird sich flexibel der weiteren Entwicklung der Marktsegmente anpassen. Die Zielstellungen, Auftragsgröße je Auftrag und damit verbunden einen höheren technischen Anspruch zu realisieren, damit die technischen Möglichkeiten der Firma Kostentransparent umgesetzt werden können, und eine deutliche Unterscheidung zum kleinteiligen Wettbewerb zu erzielen, bleibt für den Anlagenbau bestehen. Nach der Stabilisierung der Prozesse im Bereich Facility Management gilt es, die in diesem Geschäftsfeld getroffenen inhaltlichen Potentiale weiter anzubieten und auf eine breitere Auftragsbasis zu stellen. Die über zunächst für 5 Jahre vereinbarten Bedingungen des FM-Vertrages mit der Jenoptik AG sichern die erforderliche und notwendige Flexibilität, die beiden Geschäftsbereiche der Firma am Markt zu festigen. Damit hat die Gesellschaft eine gute Basis für die Fortsetzung der positiven und kontinuierlichen Entwicklung in den folgenden Jahren. Die Geschäftsführung geht für das Jahr 2009 von einem rückläufigen Umsatz aber von einer Stabilisierung der Ertragslage aus. Es haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Unternehmen ergeben.
Jena, 13. März 2009 HAu.S
GmbH Jena
Geschäftsführung Jürgen Dittmar Bilanz der HAu.S GmbH Jena Haustechnik Anlagenbau schlüsselfertiges Bauen zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung der HAu.S GmbH Jena Haustechnik
Anlagenbau schlüsselfertiges Bauen
|
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| 2008 | 2007 | |||
| EUR | EUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 18.780.989,10 | 12.476 | ||
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 17.784.279,18 | 11.797 | ||
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 996.709,92 | 679 | ||
| 4. Vertriebskosten | 305.966,68 | 260 | ||
| 5. Allgemeine Verwaltungskosten | 596.741,49 | 902.708,17 | 515 | 775 |
| 6. Sonstige betriebliche Erträge | 385.731,76 | 320 | ||
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 21.995,66 | 363.736,10 | 103 | 217 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 121.606,08 | 98 | ||
| 9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 216.487,88 | 40 | ||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 26.568,61 | - 121.450,41 | 26 | 32 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 336.287,44 | 153 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 14.729,00 | 0 | ||
| 13. Sonstige Steuern | 9.439,36 | 12 | ||
| 14. Jahresüberschuss | 312.119,08 | 141 | ||
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Bewertungsänderung bei den geringwertigen Anlagegütern des Sachanlagevermögens.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen.
Im Berichtsjahr wurden erstmals abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Abweichend hiervon wurden in Vorjahren geringwertige Anlagegüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die Auswirkungen dieser Bewertungsänderung haben eher einen kleineren Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wurden im Hinblick auf eine einheitliche Bilanzierung in Handels- und Steuerbilanz sowie auf ein verbessertes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden im Berichtsjahr mit einem Festwert bewertet. Der Festwert wurde durch Inventuraufnahme angepasst.
Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die den einzelnen Aufträgen unmittelbar zuordenbaren Lohn- und Materialkosten sowie die direkten Kosten für Fremdleistungen einbezogen. Die Material- und Fertigungsgemeinkosten werden durch einen angemessenen Zuschlag berücksichtigt. Erforderliche Abschläge zur verlustfreien Bewertung der Aufträge wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen.
Die erhaltenen Anzahlungen sind nach Abzug der enthaltenen Umsatzsteuer netto ausgewiesen. Sie wurden in Anwendung des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den Vorräten offen abgesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1 % gebildet.
Bei den sonstigen Wertpapieren wurden Abschreibungen auf den Stichtagskurs vorgenommen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.
I. Bilanz
1. Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
2. Vorräte
Unter den erhaltenen Anzahlungen sind keine Beträge (i. V. TEUR 310) von verbundenen Unternehmen enthalten, davon betreffen EUR 0,00 (i. V. TEUR 310) Gesellschafter.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 7.507,00 ausgewiesen, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht.
4. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen (TEUR 274), noch zu erbringende Leistungen (TEUR 236), Sonderzahlungen Arbeitnehmer (TEUR 317), noch zu erteilende Gutschriften (TEUR 261) und Prozessrisiken (TEUR 157).
Den ausgewiesenen Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 7 liegt eine (i. V. eine) einzelvertragliche Vereinbarung zu Grunde. Ausgewiesen sind die nach dem Blockmodell anzusetzenden Aufstockungsbeträge sowie die aufgelaufenen Erfüllungsrückstände. Sie sind mit dem Barwert unter Berücksichtigung einer Abzinsung von 5,5 % bewertet.
5. Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in Höhe von EUR 65.134,64 (i. V. TEUR 21). Sie betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (i. V. TEUR 0).
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2008
EUR |
31.12.2007
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 25.406,77 | 78 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 2.742,48 | 1 |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 110.889,14 | 100 |
| 139.038,39 | 179 |
Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
II. Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
| 2008
EUR |
2007
TEUR |
|
| Schlüsselfertiges Bauen, Heizung, Sanitär, Lüftung | 17.391 | 10.821 |
| Wartung | 1.390 | 1.655 |
| 18.781 | 12.476 |
2. Materialaufwand
Der Materialaufwand des Geschäftsjahres setzt sich wie folgt zusammen:
| 2008
EUR |
2007
TEUR |
|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 6.675.457,79 | 4.773 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 6.261.353,58 | 6.622 |
| 12.936.811,37 | 11.395 |
3. Personalaufwand
Der Personalaufwand des Geschäftsjahres setzt sich wie folgt zusammen:
| 2008
EUR |
2007
TEUR |
|
| Löhne und Gehälter | 2.167.111,86 | 2.060 |
| Soziale Abgaben | 455.335,75 | 430 |
| 2.622.447,61 | 2.490 |
4. Aufwendungen für Altersversorgung
Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 10.469,40 (i. V. TEUR 32) sind in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten.
5. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 305 ausgewiesen. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 256) und Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen (TEUR 49).
Nennenswerte periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.
6. Verbundene Unternehmen
Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen EUR 24.349,58 (i. V. TEUR 20) verbundene Unternehmen.
1. Personal
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
| Anzahl | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 44 |
| Angestellte | 32 |
| 76 |
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.057.000,00 (i. V. TEUR 0).
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr an keinen Arbeitsgemeinschaften beteiligt. Aus der Beteiligung an früheren Arbeitsgemeinschaften besteht noch eine gesamtschuldnerische Haftung.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 675.
3. Organ der Gesellschaft
Geschäftsführer ist:
|
Jürgen Dittmar, Dipl. Wirtsch.-Ing. (FH), Jena |
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers verzichtet.
4. Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der caverion GmbH, Stuttgart, einbezogen.
Der Konzernabschluss der caverion GmbH, Stuttgart, kann im elektronischen Bundesanzeiger abgerufen werden.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 867.965,14 auf neue Rechnung vorzutragen.
Jena, 13. März 2009
HAu.S
GmbH Jena
Haustechnik Anlagenbau schlüsselfertiges
Bauen
Geschäftsführung
Jürgen Dittmar
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
| Stand am 01.01.2008
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand am 31.12.2008
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 108.850,49 | 114.604,12 | 0,00 | 223.454,61 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 409.783,89 | 92.995,76 | 57.719,09 | 445.060,56 |
| 518.634,38 | 207.599,88 | 57.719,09 | 668.515,17 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am 01.01.2008
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand am 31.12.2008
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 78.355,96 | 15.504,12 | 0,00 | 93.860,08 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 321.615,36 | 29.486,76 | 56.513,75 | 294.588,37 |
| 399.971,32 | 44.990,88 | 56.513,75 | 388.448,45 | |
| Buchwerte | ||
| Stand am 31.12.2008
EUR |
Stand am 31.12.2007
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 129.594,53 | 30.494,53 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 150.472,19 | 88.168,53 |
| 280.066,72 | 118.663,06 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HAu.S GmbH Jena Haustechnik Anlagenbau schlüsselfertiges Bauen, Jena, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, 16. März 2009
Ebner
Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Wolfgang Russ, Wirtschaftsprüfer
Christoph Lehmann, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 08.04.2009 festgestellt worden.
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