Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 10935 HL
Vorher
ZVO Abfallwirtschafts GmbH
Eingetragen
17.8.2004
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
das Betreiben von Immobiliengeschäften und damit zusammenhängender Geschäfte, insbesondere die Bewirtschaftung, die Vermietung und Verpachtung, der Neu- und Umbau, der Erwerb und der Verkauf von gewerblichen Immobilien, sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den vorgenannten Unternehmensgegenständen für den oder die Gesellschafter. Gegenstand des Unternehmens ist darüber hinaus die Durchführung der Entsorgung und Verwertung von Abfall und Wertstoffen sowie die Durchführung von Entsorgungs- und Umweltdienstleistungen, die einen Bezug zu den vorgenannten Tätigkeiten aufweisen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilhelm Winkelmann
seit 27.1.2026
Geschäftsführer
Christoph Kehr
seit 30.5.2024
Prokura
Andreas Bordukat
seit 29.5.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zweckverband Ostholstein
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zweckverband Ostholstein
Germany
501.000 €
50.10%
Germany
499.000 €
49.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZVO Entsorgung GmbH

Sierksdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.411.759,58 4.548.808,58
2. Abfallbeseitigungs- und Energieerzeugungsanlagen 3.569.102,00 3.768.126,00
3. Wertstoffsortieranlagen 161.771,93 176.131,93
4. Energieverteilungsanlagen 199.691,00 211.672,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.959,00 335.787,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.441.207,42 1.569.739,79
14.108.490,93 10.610.265,30
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 17.085,60
14.108.490,93 10.627.350,90
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.487,36 15.455,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 112.779,52 52.740,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 11.003,98
123.266,88 79.199,79
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 115.987,24 1.248.040,28
239.254,12 1.327.240,07
14.347.745,05 11.954.590,97

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 5.480.000,00 5.480.000,00
III. Gewinnrücklagen 722.431,88 722.431,88
IV. Bilanzgewinn 953.511,12 775.404,31
8.155.943,00 7.977.836,19
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 285.830,00 276.567,54
2. Sonstige Rückstellungen 35.834,00 427.252,00
321.664,00 703.819,54
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 221.300,00 379.392,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 447.562,23 272.715,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.183.318,97 2.600.758,79
4. Sonstige Verbindlichkeiten 17.956,85 20.069,31
5.870.138,05 3.272.935,24
14.347.745,05 11.954.590,97

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 1.746.249,62 1.687.887,86
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.131,75 47.359,97
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.225,01 -60.145,38
4. Abschreibungen -747.976,53 -737.417,06
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -125.165,87 -110.488,56
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12,01 1,71
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.093,18 -11.614,15
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -133.354,76 -258.644,95
10. Ergebnis nach Steuern 739.089,05 556.939,44
11. Sonstige Steuern 0,00 4.042,80
12. Jahresüberschuss 739.089,05 560.982,24
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 214.422,07 214.422,07
14. Bilanzgewinn 953.511,12 775.404,31

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die ZVO Entsorgung GmbH hat ihren Sitz in Sierksdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck (HR B 10935 HL).

Der Jahresabschluss der ZVO Entsorgung GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Hinzugefügt wurden für Entsorgungsbetriebe geschäftsbedingt erforderliche eigene Bilanzposten.

Die ZVO Entsorgung GmbH fungiert seit Jahresbeginn 2021 de facto als Immobiliengesellschaft, die insbesondere ihre Grundstücke und das verbleibende unbewegliche Anlagevermögen zu einem angemessenen Zins an den Zweckverband Ostholstein vermietet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, reduziert um planmäßige bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden bei den Herstellungskosten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten berücksichtigt.

Die beweglichen Wirtschaftsgüter wurden bis 2007 degressiv abgeschrieben, die Zugänge ab 2008 linear. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden zeitanteilig ab dem Zugang abgeschrieben. Nach dem 1. Januar 2018 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden mit der Anschaffung unter den Aufwendungen ausgewiesen. Für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von mehr als 250,00 € bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet und entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) angesetzt. Dem möglichen Ausfallrisiko bei einzelnen Forderungen und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung von 0,5 % Rechnung getragen.

Liquide Mittel sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) angesetzt.

Für bereits im Geschäftsjahr angefallene Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist.

Die Posten des Eigenkapitals werden mit dem Nennwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen werden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit größer einem Jahr entsprechend abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Gebäude werden über einen Zeitraum von zehn bis 40 Jahren, die technischen Anlagen und Maschinen über einen Zeitraum von sechs bis 20 Jahren abgeschrieben.

Für Sachanlagen, die bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wird das Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2009 wird grundsätzlich linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Ausgewiesen wird eine Sicherheitsleistung in Form einer Verpfändung eines Sparguthabens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert 1.000 T€.

Das Stammkapital der Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2023 wie folgt gehalten:

Zweckverband Ostholstein, Sierksdorf 1.000 T€ 100,0 %

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage blieb 2023 unverändert bestehen.

Bilanzgewinn/Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

Der Bilanzgewinn per 31.12.2023 setzt sich aus dem Jahresüberschuss des Jahres in Höhe von 739 T€ und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 214 T€ zusammen.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn in voller Höhe auszuschütten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für:

Ausstehende Rechnungen 26 T€

Jahresabschlussprüfung 10 T€

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag 31.12.2023 Fälligkeiten
T€ bis zu 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
davon größer 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 221 21 200 118
(379) (158) (221) (139)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 448 448 - -
(273) (273)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.183 5.183 - -
(davon ggü. Gesellschafter 4.659 T€) (2.601) (2.601)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 18 18 - -
(20) (20)
5.870 5.670 200 118
(3.273) (3.052) (221) (139)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus Darlehen in Höhe von 221 T€.

Als Sicherheit für die gesamten Geschäftsbeziehungen gegenüber der Sparkasse Holstein ist eine Grundschuldeintragung über EUR 300.000,00 zu Lasten des Objektes Loog 13, Bad Schwartau, sowie eine Grundschuldeintragung über EUR 130.000,00 zu Lasten des Objektes Industrieweg 13, Neustadt, erfolgt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Zweckverband Ostholstein (Gesellschafterin) in Höhe von 5.123 T€ und resultieren hauptsächlich aus dem Cash Management.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten kreditorische Debitoren in Höhe von 18 T€.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung und sonstige Angaben

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen 1.746 T€ und wurden ausschließlich im Inland erzielt. Hierin enthalten sind hauptsächlich Mieterträge gegenüber des Zweckverband Ostholstein in Höhe von 1.694 T€.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem gemeinsame sonstige Erträge 0 % USt (3 T€) aus Ausbuchungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem die Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung (82 T€), Spenden (20 T€) sowie die steuerliche und wirtschaftliche Beratung (16 T€).

Finanzergebnis

Im Finanzergebnis ist Zinsaufwand aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 5 T€ (Vj. 12 T€) enthalten.

Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2024 sind bisher keine Geschäftsvorfälle eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben sowie zukünftig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen werden.

Sonstige Angaben

Zum 31.12.2023 bestanden aus Bestellobligo finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB von 949 T€.

Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Der Beirat hatte folgende Zusammensetzung:

1. Frank Spreckels Verbandsvorsteher Zweckverband Ostholstein
2. Andreas Mylius Forstamt Landkreis Ostholstein
1. Stv. Vorsitzender
3. Gabriele Braune Kreistagsabgeordnete Landkreis Ostholstein
2. Stv. Vorsitzende
4. Reinhard Sager Landrat (bis 6/2023) Landkreis Ostholstein
5. Timo Gaarz Landrat (ab 7/2023) Landkreis Ostholstein
6. Burkhard Klinke Lehrer Landkreis Ostholstein
7. Andreas Zimmermann Bürgermeister Gemeinde Ahrensbök
8. Thomas Keller Bürgermeister Gemeinde Ratekau

Als Aufwandsentschädigung wurde an die Beiratsmitglieder im Berichtsjahr 0,00 € gezahlt.

Die hauptberufliche Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Herr Michael Rakete, Dipl.-Ing., Geschäftsführer, Lübeck

Die gemäß § 285 Nr. 17, 21 und 29 notwendigen Angaben zum Abschlussprüferhonorar und zu den Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen ergeben sich wie folgt:

Abschlussprüferhonorar 5 T€

sonstige Abschlussprüfungsleistungen 0 T€

 

Sierksdorf, den 25. April 2024

Michael Rakete, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.747,90 0,00 0,00 0,00 19.747,90
19.747,90 0,00 0,00 0,00 19.747,90
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.816.179,84 57.137,38 0,00 56.871,28 15.930.188,50
2. Abfallbeseitigungs- und Energieerzeugungsanlagen 44.548.784,88 121.771,93 0,00 111.356,91 44.781.913,72
3. Wertstoffsortieranlagen 1.018.529,26 0,00 0,00 0,00 1.018.529,26
4. Energieverteilungsanlagen 1.743.533,38 0,00 0,00 0,00 1.743.533,38
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 773.903,46 27.597,03 0,00 0,00 801.500,49
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.569.739,79 4.039.695,82 0,00 -168.228,19 5.441.207,42
65.470.670,61 4.246.202,16 0,00 0,00 69.716.872,77
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 17.085,60 8,85 17.094,45 0,00 0,00
17.085,60 8,85 17.094,45 0,00 0,00
65.507.504,11 4.246.211,01 17.094,45 0,00 69.736.620,67
Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.747,90 0,00 19.747,90 0,00 0,00
19.747,90 0,00 19.747,90 0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.267.371,26 251.057,66 11.518.428,92 4.411.759,58 4.548.808,58
2. Abfallbeseitigungs- und Energieerzeugungsanlagen 40.780.658,88 432.152,84 41.212.811,72 3.569.102,00 3.768.126,00
3. Wertstoffsortieranlagen 842.397,33 14.360,00 856.757,33 161.771,93 176.131,93
4. Energieverteilungsanlagen 1.531.861,38 11.981,00 1.543.842,38 199.691,00 211.672,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.116,46 38.425,03 476.541,49 324.959,00 335.787,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 5.441.207,42 1.569.739,79
54.860.405,31 747.976,53 55.608.381,84 14.108.490,93 10.610.265,30
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 17.085,60
0,00 0,00 0,00 0,00 17.085,60
54.880.153,21 747.976,53 55.628.129,74 14.108.490,93 10.627.350,90

Lagebericht

A. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der ZVO Entsorgung GmbH

Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit

Die ZVO Entsorgung GmbH hat ihren Sitz in Sierksdorf, Schleswig-Holstein, und ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO). Seit dem 01.01.2021 hat es eine Umstrukturierung innerhalb der ZVO-Gruppe im Abfallbereich gegeben, so dass die ZVO Entsorgung GmbH nun als reine Liegenschaftsgesellschaft ohne Personal und eigenes operatives Geschäft agiert. Dieses operative Abfallgeschäft erfolgt nun aus dem Zweckverband Ostholstein, der dafür das mobile Vermögen von der Gesellschaft erworben und das unbewegliche Anlagevermögen von der Gesellschaft gemietet hat und selbst betreibt. Der bisherige Unternehmensgegenstand der ZVO Entsorgung GmbH, nämlich die Abfallentsorgung, wird allerdings beibehalten, um ggf. zukünftig flexibel bei sich ändernden abfallwirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Die Geschäftstätigkeit der ZVO Entsorgung GmbH im Jahr 2023 hat ausschließlich die Vermietung des unbeweglichen Anlagevermögens sowie die dazugehörigen Investitionen umfasst. Die Gesellschaft hat dafür einen diesbezüglichen Mietvertrag mit dem Zweckverband Ostholstein über die Nutzung der Immobilien und Grundstücke geschlossen.

B. Geschäftsverlauf 2023

Die Einnahmen der Gesellschaft erfolgen über den Mietzins, der im Zuge der Neustrukturierung der ZVO Entsorgung GmbH über eine sich an LSP orientierende Kalkulation ermittelt wurde.

Folgende wesentliche Anlagen werden vom Mietvertrag mit dem Zweckverband umfasst:

Die Müllverbrennungsanlage am Standort Neustadt in Holstein. Die Anlage ist als einlinige Anlage aufgeführt und verfügt über eine Durchsatzleistung von 7 bis 8 Mg Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle pro Stunde. Jährlich können je nach Heizwert der Abfälle bis zu 60.000 Mg thermisch entsorgt bzw. energetisch verwertet werden.

Das Verwaltungs- und Werkstattgebäude und die PPK-Sortierung am Standort Neustadt, hier können bis zu 21.000 Mg Papier und Pappe jährlich sortiert und verpresst werden. Weiterhin gehören hierzu drei Recyclinghöfe an den Standorten Bad Schwartau, Neuratjensdorf und Neustadt in Holstein.

C. Geschäftsentwicklung

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die ZVO Entsorgung GmbH bilanziert grundsätzlich auf Basis des HGB.

Es wurde ein Mietpreis p.a. von 1.694 TEUR kalkuliert. Folgende Einzelsachverhalte fanden dabei in der Kalkulation und Planung Berücksichtigung: Grundstücke und Gebäude MHKW 828 TEUR, Gebäude Sierksdorfer Str. 60 TEUR, Grundstück Sierksdorfer Str. 46 TEUR, Gebäude und Waage RH Süd 186 TEUR, Gebäude und Waage RH Nord 12 TEUR, Grundstücke und Außenanlage RH Nord 66 TEUR, Maschinenhalle RH Nord 5 TEUR, Gebäude Industrieweg 204 TEUR, Grundstück Industrieweg 113 TEUR, PPK Sortierung und Umschlag 26 TEUR, Geschäftsführung 148 TEUR.

Das Jahresergebnis 2023 liegt mit 739 T€ um 178 T€ über dem Vorjahresergebnis von 561 T€ und um 235 T€ über dem Planwert von 504 T€. Der Bilanzgewinn beträgt 954 T€ und soll auf Vorschlag des Geschäftsführers im laufenden Geschäftsjahr 2024 voll ausgeschüttet werden.

In 2023 wurden Investitionen in Höhe von 4.246 T€ getätigt. Hierbei wurden u.a. im Müllheizkraftwerk die Müllbunkerkrananlage, die Brandmeldeanlage und die Steuerung der Druckförderung erneuert. Auf dem Betriebshof I wurde ein neues Sanitärgebäude, sowie eine Wasserstofftankstelle errichtet. In der Wertstoffsortierhalle wurde die Anlagentechnik der Papiersortieranlage sowie die Ballenpressen erneuert und für den Arbeits- und Bandschutz wurden dort entsprechende Einrichtungen installiert.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt weiterhin 1.000 T€, wobei jeweils unverändert die Kapitalrücklage 5.480 T€ und andere Gewinnrücklagen 722 T€ betragen. In Summe errechnet sich ein Gesamteigenkapital der Gesellschaft in Höhe von 8.156 T€ und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 178 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote für das Jahr 2023 beträgt knapp 57 % (Vorjahr: 67 %), wobei sich die Bilanzsumme um 2.393 T€ auf 14.348 T€ (Vorjahr: 11.955 T€) gestiegen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem letzten Geschäftsjahr von 273 T€ um 175 T€ auf 448 T€. Die Rückstellungen sind insgesamt von 704 T€ um 382 T€ auf 322 T€ gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind in diesen bereits enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind in Summe von 3.273 T€ um 2.597 T€ auf 5.870 T€ gestiegen. Der Darlehensbestand wurde von 379 T€ um 158 T€ auf 221 T€ reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen bei 5.183 T€. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 3.822 T€. Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 116 T€.

D. Prognosebericht

Aufgrund veränderter Annahmen in der Gebührenkalkulation für das Jahr 2024 wird im Wirtschaftsplan mit 639 TEUR von einem etwas höheren Jahresergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2024 ausgegangen, dass dann plangemäß in den Folgejahren in etwa konstant bleiben soll. Trotz der sich gerade in der aktuellen Situation stark verändernden Rahmenbedingungen, scheinen die prognostizierten Werte weiterhin realistisch.

E. Chancen und Risiken

Da die Gesellschaft neben der Immobilienvermietung kein weiteres operatives Geschäft betreibt und der Mietzins gemäß LSP-Orientierung bereits gegebenenfalls auftretende Besonderheiten berücksichtigt, sind keinen großen Chancen, aber auch keine Risiken zu erwarten. Aufgrund der aktuellen Geschäftstätigkeit, der langjährige Vermietung des eigenen Sachanlagevermögens an den Alleingesellschafter, spielen auch die aktuellen Ereignisse wie z.B. der Ukraine-Krieg, die stark ansteigende Inflation oder Materialengpässe nur eine untergeordnete Rolle.

F. Gesamtaussage der Geschäftsführung

Das Geschäftsjahr 2023 ist planmäßig und mit Blick auf den aktuellen Gesellschaftszweck damit auch zufriedenstellend verlaufen.

 

Sierksdorf, 17. April 2024

ZVO Entsorgung GmbH

Michael Rakete

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ZVO Entsorgung GmbH, Sierksdorf

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZVO Entsorgung GmbH, Sierksdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZVO Entsorgung GmbH, Sierksdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und nach § 13 Absatz 1 KPG SH unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft im Sinne von § 53 Absatz 1 Nr. 2 HGrG

Durch § 13 Absatz 1 Nr. 3 KPG SH wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckte sich daher auch auf die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft im Sinne von § 53 Absatz 1 Nr. 2 HGrG.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft geben nach unserer Beurteilung und auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfungshandlungen keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen."

 

Hamburg, den 1. August 2024

FIDES Kemsat
Zweigniederlassung der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer

Hoppe, Wirtschaftsprüfer

Beirat am 12.06.2024

Der Beirat beschließt gemäß § 11 des Gesellschaftsvertrages auf der Grundlage des vorliegenden schriftlichen Wirtschaftsprüfertestates Folgendes:

Der Jahresabschluss der ZVO Entsorgung GmbH für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 739.089,05 € wird festgestellt.

Das Jahresergebnis wird in voller Höhe am 30.11.2024 an den Gesellschafter Zweckverband Ostholstein ausgeschüttet.

Der Beirat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

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