AdminiStraight GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rouven de Haan seit 11.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Christel, geb. Rolles Ettig seit 11.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GV Treuhand AGEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz nach RechKredV zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung nach RechKredV zum 31. Dezember 2011
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (1) HGB auf. Von den zulässigen größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 (2) HGB). Eine gesonderte Gliederung der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung nach § 265 (4) HGB ist nicht erforderlich. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar. Anpassungen nach § 265 (2) HGB sowie Zusammenfassungen nach § 265 (7) Nr. 2 HGB wurden nicht vorgenommen. II. Angaben zu Bilanzierungen und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss ist nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des AktG- und GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bewertung der Aktiva und Passiva trägt allen erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Von den bisherigen Bilanzierungsmethoden wurde im Geschäftsjahr nicht abgewichen. In Übereinstimmung des gesetzlichen Wahlrechtes entspricht der Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung dem System des Gesamtkostenverfahrens. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, Der in 2009 im Rahmen der Einbringung der BFDH GbR erworbene Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Soweit nach Steuerrecht für geringwertige Wirtschaftsgüter ein über fünf Jahre abzuschreibender Sammelposten zu bilden ist, wird dieser eigenständig ausgewiesen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe von 4 % des Netto-Forderungsbestandes gebildet. Rückstellungen / Verbindlichkeiten Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und Ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichketten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. III. Angaben zur BilanzEs bestehen keine wechselseitigen Beteiligungen i. S. d. § 19 AktG. Es bestehen keine aufgrund von Genussrechten, Rechten aus Besserungsscheinen oder ähnlichen Rechten aus dem Bilanzgewinn zu tilgende Verbindlichkeiten {§ 160 (1) Nr, 6 AktG). Anlagevermögen Der aktivierte Firmenwert wird planmäßig über 7 Jahres abgeschrieben. Für steuerliche Zwecke erfolgte eine Einbringung des Geschäftsbetriebes der BFDH GbR zu Buchwerten. Insoweit erfolgt steuerbilanziell keine Abschreibung eines Firmenwertes. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen gliedert sich wie folgt auf:
Umlaufvermögen Die Forderungen teilen sich wie folgt auf:
In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind insbesondere Steuerrückerstattungsansprüche. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 163.000 EUR. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeitenspiegel
In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind solche aus Steuern in Höhe von 8.002,52 EUR, die in 2012 fällig werden. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Für die Gesellschaft besteht ein Mietaval für die gemieteter Geschäftsräume. Weitere Verbindlichkeiten i, S. d. § 251 HGB bestehen nicht. Eventualverbindlichkeiten oder Haftungsverhältnisse bestehen nicht (§ 285 Nr. 27 HGB). Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2011 wurden durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder Zum 31.12.2011 bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Vorstandes oder des Aufsichtsrates. Benennung der Organmitglieder 1. Vorstand
2 Aufsichtsrat
In 2011 wurden insgesamt 5.000 EUR an Mitglieder des Aufsichtsrates gezahlt. VI. Ergänzende AngabenDer Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Lagebericht zum 31. Dezember 20111. Geschäfts- und Rahmenbedingungena. Kapitalmarktentwicklung Die Staatsschuldenkrise hat dem Aktienmarkt im abgelaufenen Jahr deutlich zugesetzt, Auch der Dax, der zunächst fester tendierte und sich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich entwickelte, konnte sich der Krise letztlich nicht entziehen. Nach einem im Mai erreichten Jahreshoch von 7.600 Punkten fiel der Index im Sommer deutlich zurück und beendete das Jahr bei 5.898 Punkten. Das bedeutet einen Verlust von 14,7 %, nachdem der Dax im Jahr zuvor noch um rund 16 % zugelegt hatte. Auch der Euro wurde von der Krise belastet. Kurz vor dem Ultimo sank er auf rund 1,2850 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem September 2010. Die US-Währung, die gegen den Euro im Jahr 2011 um 3,4 % stieg, profitierte von ihrem Safe-Haven-Status und legte auf breiter Front zu. In noch stärkerem Maße gilt dies aber für den Yen, den klaren Gewinner unter den großen Währungen. Gegenüber dem Euro stieg er um 8,4 %. Die Bundesanleihen bescherten den Anlegern mit einer beeindruckenden Performance üppige Erträge. Die Staatsschuldenkrise trieb die Investoren in die sicheren Papiere des deutschen Staates, was die Renditen nach unten beförderte. Die Bundesanleihen zehnjähriger Laufzeit markierten im September mit einer Rendite von knapp unter 1,70 % ein Rekordtief. Die Gesamtjahresperformance der Bundestitel mit Laufzeiten im Bereich von sieben bis zehn Jahren weist, gemessen am entsprechenden iBoxx-Rentenindex für Deutschland, für 2011 ein Plus von gut 12 % aus, bei dem Index für die Bundespapiere mit mehr als zehn Jahren Restlaufzeit wurden sogar etwas mehr als 18 % Total Return realisiert, womit die Performance der Anleihen an gute Aktienjahrgänge erinnert. In der Euro-Peripherie sah es dagegen schlecht aus. Die Schuldenkrise setzte die Kurse der Staatspapiere der schwachen Länder des Euroraums unter kräftigen Druck. Die Rohstoffe konnten mit einer durchwachsenen Performance nicht mehr an das gute Jahr 2010 anknüpfen, als sie auf breiter Front zugelegt hatten. Deutliche Gewinne erzielten Öl und Edelmetalle. Landwirtschaftliche Rohstoffe und Industriemetalle gaben dagegen kräftig nach. b. Geschäftsverlauf Gegenstand des Unternehmens ist die Tätigkeit in den Feldern Finanzberatung, Anlageberatung, Finanzportfolioverwaltung, Anlage- und Abschlussvermittlung sowie Vermittlung von Finanzierungen, Versicherungen und Vermögensanlagen. Bis zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres betreute die Gesellschaft rund 50 aktive Kundenbeziehungen. Hieraus generierte die Gesellschaft Erträge in Höhe von rund 330.000 Euro, Die Aufwendungen setzen sich weitgehend zusammen aus Personalaufwand (212.000 Euro), anderen Verwaltungsaufwendungen (127.000 Euro) sowie Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (34.000 Euro). Per Saldo ergab sich im Geschäftsjahr damit ein Jahresfehlbetrag in Höhe von knapp 29.000 Euro. Bei einem Eigenkapital-Anteil in Höhe von 89,96 % (Vorjahr 89,97 %) bedeutet dies eine Gesamtrentabilität von - 8,19 % (Vorjahr 13,78 %) bzw. eine Eigenkapitalrentabilität von -10,50 % (Vorjahr 18.89 %). Entgegen den Erwartungen des Vorstands ist es nach dem altersbedingten Ausscheiden von Herrn Heinz Füth zu Kundenverlusten und damit Ertragseinbußen für die Gesellschaft gekommen. 2. Nachtragsbericht (Bericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag)Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurde ein weiterer Mitarbeiter eingestellt, der die Gesellschaft bei der Kundenakquisition und -beratung verstärkt. 3. RisikoberichtDie Gesellschaft sieht sich grundsätzlich folgenden Risiken ausgesetzt:
Unter Marktrisiko versteht der Vorstand negative Entwicklungen an den internationalen Kapitalmärkten. Hieraus könnten sich rückläufige Vermögenswerte der Mandanten ergeben und infolge dessen sinkende Honorareinnahmen für die Gesellschaft resultieren. Derzeit sind hier für den Vorstand keine besonderen Risiken erkennbar. Das Liquiditätsrisiko wird überwiegend durch operative Risiken und/oder externe Faktoren determiniert. Aufgrund von Volumens- und Ertragsrückgängen im Geschäftsjahr ist die liquiditätstechnische Basis gegenüber dem Vorjahr reduziert, aber immer noch ausreichend, so dass der Vorstand hier aktuell keine Risiken sieht. Operative Risiken entstehen hauptsächlich in den hohen Anforderungen an die Mitarbeiter oder aber auch bspw. in einer übermäßigen Fluktuation von Personal. Aufgrund der Personengebundenheit des Geschäftsmodells besteht bei Personalfluktuation grundsätzlich immer das Risiko, dass es zu (aktiven/ passiven) Kundenabgängen kommen kann. Dies ist im Geschäftsjahr teilweise eingetreten. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ein Großteil der Kundschaft über ein gesetztes Alter verfügt, handelt es sich hierbei um ein permanent latentes Risiko. Der Vorstand sieht hier aktuell keine Risiken. Im Rahmen der strategischen Steuerung werden die Risikofaktoren identifiziert und bewertet sowie durch ein fortlaufendes Controlling und Berichtswesen überwacht. Derzeit sind hier für den Vorstand keine besonderen Risiken für die Gesellschaft erkennbar. Der Aufsichtsrat wurde durch die Geschäftsführung zeitnah über die Entwicklung der Gesellschaft informiert und hat sie auch im abgelaufenen Jahr beratend begleitet. 4. PrognoseberichtZusammenfassend kann nach Ende des Geschäftsjahres 2011 eingeschätzt werden, dass unter Berücksichtigung der dargestellten Kriterien und Strategien die Gesellschaft in 2012 eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung nehmen sollte. BestätigungsvermerkAufgrund unserer Prüfung erteilen wir für die Buchhaltung, den Jahresabschluss und den Lagebericht den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GV Treuhand AG, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (JDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Bericht haben wir anhand der Feststellungen aus den uns übergebenen Unterlagen und der uns erteilten Auskünfte nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Leipzig / Oberursel, 30. Mai 2012 Wormser
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Manfred Lorch, Wirtschaftsprüfer |
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