Infrastrukturgesellschaft Nord GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lisa Hebenstreit seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Malgorzata Cybulska seit 26.1.2022 | Geschäftsführer |
Andreas Block seit 5.5.2021 | Prokura |
Volker Höfs seit 7.7.2017 | Prokura |
Heiko Fromm seit 7.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HanseGas GmbHQuickborn/Krs. PinnebergJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Die HanseGas GmbH 1.2. Strategie 1.3. Technologie und Innovation 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2. Energiepolitische und rechtliche Rahmenbedingungen 2.3. Geschäftsverlauf 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.5. Ertragslage 2.6. Vermögenslage 2.7. Finanzlage 3. Mitarbeiter und Umwelt 3.1. Arbeitsplätze 3.2. Arbeitssicherheit 3.3. Umwelt- und Naturschutz 4. Prognosebericht 5. Risikobericht 6. Chancenbericht 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Die HanseGas GmbH Die HanseGas GmbH (im Folgenden "HanseGas" oder Gesellschaft) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der HanseWerk AG (im Folgenden "HanseWerk") und betreibt das Erdgasnetz in Mecklenburg-Vorpommern und in Teilen Brandenburgs. Dabei gewährleistet sie den technischen Betrieb des eigenen Verteilnetzes mit bis zu 25 bar in 185 Kommunen. Die Kernaufgaben des Unternehmens liegen im Bau und Betrieb der Netze sowie in der Vermarktung der Netzkapazitäten an die verschiedenen im Netzgebiet tätigen Gaslieferanten. Um die Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen, unterhält das Unternehmen zwölf Standorte im Netzgebiet. An diesen Standorten gewährleisten erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den sicheren Betrieb des rund 5.000 Kilometer langen Gasnetzes mit seinen rund 65.000 Netzkunden. Die HanseGas bietet ihr Netz offen für die Einspeisung von regenerativer Energie an und beteiligt sich damit nachhaltig an der Energiewende. Im Berichtsjahr ermöglichte die Gesellschaft an vier Einspeisepunkten die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Erdgas aus Biogasanlagen. Aktuell sind zwei weitere Biogaseinspeiseanlagen im Bau. Für die nächsten Jahre liegen bereits viele weitere Anfragen für die Biogaseinspeisung vor. Für die HanseGas wird damit perspektivisch ein Biogasanteil von über 10 % an der Gesamttransportmenge möglich. In Mecklenburg-Vorpommern ist HanseGas zudem Partner für Energiedienstleistungen. Neben Betriebsführungen erbringt sie Dienstleistungen für Kundennetze und Anlagen. Durch regionale Kooperationen mit anderen Netzbetreibern wird eine Bündelung und Nutzung von Ressourcen ermöglicht. 1.2. Strategie Auch im Geschäftsjahr hat sich unsere Strategie bewährt. Unsere Vision ist: EINE NACHHALTIGE ENERGIEWELT FÜR ALLE IM NORDEN! Die HanseGas sieht ihren Handlungsfokus in der Rolle und Verantwortung eines regional tätigen Netzbetreibers. Dieses beinhaltet auch den Anspruch, die Energiewende sowie den Klimaschutz im Netzgebiet aktiv mitzugestalten. Dazu nutzt sie als regionaler Netzbetreiber die lokale Vernetzung insbesondere in Richtung Kommunen und Wirtschaft. Durch den Einsatz innovativer Technologien und die Teilnahme an verschiedenen Forschungsprojekten entwickelt die Gesellschaft den Bau und Betrieb von Gasnetzen beständig weiter. Damit schafft sie eine wichtige Grundlage zur Digitalisierung der Netzinfrastruktur, der Umsetzung der Energiewende sowie zur Verankerung des Klimaschutzes im Rahmen der Unternehmensstrategie. Versorgungssicherheit war in der Vergangenheit und ist auch weiterhin ein Grundbaustein der Energiewelt. Durch die im Geschäftsjahr geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Handlungsfokus der Gesellschaft hierauf verstärkt, um auch in kritischen Zeiten eine verlässliche Energieversorgung für die Kunden zu gewährleisten. Die HanseGas arbeitete hierzu intensiv mit den zuständigen Behörden zusammen. Neue gesetzliche Vorgaben machen es für die Gesellschaft erforderlich, sich gezielt mit der Zukunftsfähigkeit eines reinen Gasnetzbetreibers auseinanderzusetzen. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wird HanseGas prüfen, welche Netzteile verbindlich für die Verwendung als reines Wasserstoffnetz in Frage kommen. Unabhängig von dem Ergebnis dieser Prüfung bleibt der oberste Anspruch des Unternehmens, auch zukünftig alle Kunden jederzeit sicher und zuverlässig mit Erdgas zu versorgen. Hierzu werden neben den Maßnahmen in der Gesellschaft und der HanseWerk-Gruppe auch Kooperationen mit Dienstleistern geprüft. Im Mai 2023 hat sich die HanseGas mit 24,9 % der Geschäftsanteile an der Servicegesellschaft Spie-HanseGas GmbH beteiligt. Hierdurch werden langfristig die nötigen Kapazitäten für den Netzbau und die Instandhaltung gesichert und der Weg in neue Geschäftsfelder ermöglicht. 1.3. Technologie und Innovation Als Netzbetreiber mit dem Schwerpunkt, die umweltschonende Verfügbarkeit ihrer Gasinfrastruktur für ihre Netzkunden jederzeit sicherzustellen, setzt HanseGas in besonderem Maße auf technologische und innovative Lösungen. Besonderer Fokus für die kommenden Jahre liegt auf der Vermeidung von Methanemissionen, die aus dem Betrieb von Anlagen und Netzen entstehen. Diese sind bereits heute sehr niedrig, HanseGas möchte diese jedoch so weit wie möglich weiter reduzieren. Mit unterschiedlichen Partnern wird an Lösungen in den Bereichen Effizienzgewinn und der Nutzung von erneuerbaren Energien im Gasbereich geforscht. Mit dem Jahr 2024 startet die HanseGas als erster Netzbetreiber in Deutschland in die komplette Netzüberwachung Ihrer Hochdruckleitungen mit Drohnen und Satelliten. Ein Projekt das wir über die letzten drei Jahre mit Partnern entwickelt haben. Wasserstoff als regenerativer Energieträger und Bindeglied der Sektorenkopplung rückt immer mehr in den Fokus der Betrachtungen. Power-to-Gas, also die Umwandlung von regenerativ erzeugtem Strom in Wasserstoff und die anschließende Verteilung und Speicherung in der bestehenden Erdgasinfrastruktur, kann einen wichtigen Beitrag zur Umgestaltung des Energiesystems in Deutschland leisten. Hierbei kommt in einem ersten Schritt der Wasserstofftoleranz, dem Anteil von reinem Wasserstoff am Erdgas, des deutschen Erdgasnetzes eine entscheidende Bedeutung zu. Dennoch verändert sich der Ausbau der Erdgasnetze grundlegend. Der Zubau von Gasnetzanschlüssen erfolgt in der Regel nur noch für Gebäude, für die keine kurzfristig CO 2 -neutrale Lösung verfügbar ist. Neue Wohnhäuser werden in der Regel nicht mehr mit einer Gasheizung ausgestattet. Die Gesellschaft beteiligt sich auch aktiv an den Gesprächen und Diskussionen rund um den Einsatz von Wasserstoff in Mecklenburg-Vorpommern. Eine enge Vernetzung gibt es dabei mit der Landesregierung und der Hochschule in Stralsund. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Besonders die Energiekrise hat in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Seit Beginn des Ukraine-Krieges und dem damit verbundenen beschleunigten Anstieg der Energiepreise wurden zahlreiche Gesetze und Verordnungen verabschiedet, um das Funktionieren des Strom- und Gasmarktes sicherzustellen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten sowie die Industrie und die Haushalte zu entlasten. Aus Sicht des Sachverständigenrates sollte das Bruttoinlandsprodukt um 1,7 % steigen. Trotz umfangreicher Maßnahmen wurde die deutsche Wirtschaft von den stark gestiegenen Energiepreisen und dem hohen Anteil der energieintensiven Industriezweige geschwächt. Zusätzlich beeinflussen die Inflation und die Zinserhöhungen die Wirtschaft. Für das Gesamtjahr 2023 wird laut Prognose des Sachverständigenrates ein Rückgang von 0,4 % erwartet, nach einem Anstieg von 1,8 % im Vorjahr. Die konjunkturelle Schwäche macht sich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Von Januar bis September 2023 meldeten die deutschen Amtsgerichte 24,7 % mehr Anträge für Unternehmensinsolvenzen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind zurückgegangen. Insbesondere haben sich die Lieferketten im Laufe des Berichtsjahres weitestgehend erholt. Nachdem im letzten Jahr die Energiepreise - und hierbei insbesondere die Gaspreise - nahezu ungebremst stiegen, pendelten sie sich im Geschäftsjahr bei einem deutlich geringeren Niveau wieder ein. Zu Jahresbeginn 2023 kostete eine MWh Gas am Spotmarkt in Deutschland rund 63 €. Zum Ende des Geschäftsjahres pendelten sich die Preise bei zirka 44 € ein. Damit liegt das Preisniveau insgesamt aktuell wieder unterhalb des Niveaus vor Beginn des Ukraine-Krieges, jedoch ist es immer noch etwa doppelt so hoch, wie im langfristigen Mittel vor Beginn der Energiekrise. Über das ganze Geschäftsjahr hinweg war eine Teuerung der Nahrungsmittel spürbar. Die Energiekosten gingen hingegen deutlich zurück. Der Sachverständigenrat kam in seiner Novemberprognose für das Gesamtjahr 2023 auf eine durchschnittliche Inflationsrate von rund 6,1 % für Deutschland. Zum Ende des Berichtsjahres sank die Inflationsrate allerdings deutlich aufgrund des Rückgangs der Energiepreise und betrug im November nur noch 3,2 %. Weitere Gründe für die rückgängige Inflation sind die Geldpolitik und sinkende Rohstoffpreise. Die Europäische Zentralbank hat aufgrund der hohen Inflation die Leitzinsen auf 4,5 % angehoben. Infolgedessen sind die am Kapitalmarkt zu verzeichnenden Zinsen zur Fremdfinanzierung ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Energieverbrauch in Deutschland lag nach den vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. im Jahr 2023 bei 10.791 Petajoule. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Rückgang von ca. 7,9 %. Die Energieeinsparung ist hauptsächlich auf den Rückgang der wirtschaftlichen Leistung in Deutschland zurückzuführen. Besonders die energieintensiven Industriezweige verzeichneten einen Produktionsrückgang. Der Erdgasverbrauch sank deutschlandweit um 4,3 %. Ursächlich für den Nachfragerückgang ist die Einsparung bei den Verbrauchern. Die Witterung hatte deutschlandweit nur einen geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Die Stromerzeugung durch Erdgas hatte hingegen einen gegenläufigen Effekt und stieg um 1 %. 2.2. Energiepolitische und rechtliche Rahmenbedingungen Versorgungssicherheit in der öffentlichen Wahrnehmung Mit der Ausrufung der Frühwarnstufe und der Alarmstufe des Notfallplans Gas im Vorjahr durch die BNetzA ist die Bedeutsamkeit der Versorgungssicherheit in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich gestiegen. Es war nicht mehr selbstverständlich, dass eine ununterbrochene und sichere Energieversorgung in Deutschland gewährleistet werden kann. Als Reaktion wurden kurzfristig rechtliche Maßnahmen getroffen, um die Stabilität der Energieversorgung und den Schutz der Verbraucher vor steigenden Kosten zu gewährleisten. Neben den Appellen zum Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz wurden unter anderem die Marktgebietsverantwortlichen verpflichtet, Mindestfüllstände der Erdgasspeicher in ihrem Marktgebiet zu gewährleisten, sofern die Einlagerungen nicht bereits durch Speichernutzer direkt erfolgten. Zudem ist die Stilllegung von Gasspeichern unter einen behördlichen Genehmigungsvorbehalt gestellt worden. Durch den Entfall von Erdgasimporten aus Russland hat sich im Vorjahr der Energiefluss in Deutschland und auch im Versorgungsgebiet geändert. So mussten neue Einspeisemöglichkeiten in das deutsche Erdgastransportnetz geschaffen werden. Ein bedeutender neuer Faktor zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit mit Erdgas ist der schnelle Aufbau einer LNG-Infrastruktur, deren rechtliche Grundlagen geschaffen wurden. So gelten unter anderem für die Anbindung von LNG-Terminals Ausnahmeregelungen, um eine beschleunigte Umsetzung zu gewährleisten. So wurde im Dezember 2022 das erste schwimmende LNG-Terminal in Wilhelmshaven und Mitte Januar 2023 in Lubmin in Betrieb genommen. Trotz der Herausforderungen des Jahres 2023 weisen die Gasverteilnetze der HanseGas sehr gute Verfügbarkeiten auf und gewährleisten die Versorgungssicherheit in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Energiepolitische Rahmenbedingungen Die Fragen, mit welchen Mitteln und wie schnell der Klimawandel gebremst werden müsse, prägte auch im Jahr 2023 weltweit die energiepolitische Debatte. Es werden weiterhin die im Pariser Klimaschutzabkommen beschlossenen Ziele und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad verfolgt. Bei der UN-Klimakonferenz in Dubai haben sich die Teilnehmer der Klimakonferenz erstmals zur Abkehr von fossilen Brennstoffen geeinigt. Bis 2030 wird zu einer Verdreifachung der weltweiten Kapazitäten an erneuerbaren Energien und einer Verdoppelung der Energieeffizienz aufgerufen. Das Jahr 2023 war von besonderer energiepolitischer Dynamik geprägt, die zum einen die Begrenzung der Auswirkungen geopolitischer Krisen auf europäische Energiemärkte und zum anderen die weitere Umsetzung der Klimaschutzziele zum Ziel hatte. In Fortsetzung der politischen Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise wurden auf europäischer und nationaler Ebene Maßnahmen getroffen, um die Energiepreise zu stabilisieren und die unter anderem durch Energiepreise getriebene, Inflation zu begrenzen. Mit dem neuen EnWG wird auch der Grundstein für den Aufbau eines Wasserstoffnetzes in Deutschland gelegt, das zunächst im Wesentlichen aus großen Transportleitungen zwischen Verbrauchs- und Erzeugungszentren bestehen wird. Ein erster Entwurf des sogenannten H2-Kernnetzes wurde 2023 zur Konsultation gestellt. Auch im Bereich der Wärmeversorgung wurden 2023 Grundsteine für eine schrittweise Dekarbonisierung gelegt. So werden durch ein neues Gesetz zur Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Fernwärme zum einen Regeln für die kommunale Wärmeplanung aufgestellt und zum anderen ein Transformationspfad für Nah- und Fernwärmenetze vorgegeben. Während bisher nur wenige Kommunen zur Aufstellung kommunaler Wärme- und Kältepläne verpflichtet sind, schreibt das Gesetz zur Wärmeplanung für alle Kommunen eine solche Planung vor. Die entsprechenden Details dazu müssen in einer nachgelagerten Landesgesetzgebung geregelt werden. Rechtliche Rahmenbedingungen Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die verschiedenen energierechtlichen Verordnungen sowie die Festlegungen der zuständigen Regulierungsbehörde, der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (im Folgenden BNetzA), haben weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche. Mit der am 24. November 2023 durch den Bundesrat erlassenen Novellierung des EnWG werden der BNetzA die notwendige Unabhängigkeit und entsprechenden Entscheidungskompetenzen eingeräumt. Die Auswirkungen des Urteils sowie der anstehenden Änderungen des Rechtsrahmens sind derzeit noch unsicher. Die HanseGas hat gegen den Bescheid über die Erlösobergrenzen für die dritte Regulierungsperiode Gas (2018 bis 2022) Beschwerde eingelegt. Das Verfahren hierzu ist noch nicht abgeschlossen und wird sich aufgrund einer Entscheidung des BGH zum Effizienzvergleich Gas der dritten Regulierungsperiode weiter verzögern. In seiner Entscheidung vom 26. September 2023 hat der BGH das Verfahren eines dritten Netzbetreibers zum Effizienzvergleich der Gasverteilnetzbetreiber der dritten Regulierungsperiode als rechtswidrig verworfen. Kern der Kritik ist die Tatsache, dass die regionalen Fernleitungsnetzbetreiber in den Effizienzvergleich der Gasverteilnetzbetreiber mit einbezogen wurden. Auf Basis dieser Gerichtsentscheidung muss die BNetzA die Effizienzwerte Gas für die dritte Regulierungsperiode neu bestimmen und die Erlösobergrenzen der Jahre 2018 bis 2022 entsprechend anpassen. Für den Bereich Gasverteilung hat die vierte Regulierungsperiode im Jahr 2023 begonnen. Mit Abschluss der Prüfung der beantragten Kosten im Jahr 2023 wurde der HanseGas seitens der BNetzA die Mitteilung zum Ausgangsniveau der Erlösobergrenzen für die vierte Regulierungsperiode sowie die informatorische Mitteilung zur Überleitungsrechnung übermittelt. Eine finale Festlegung der Erlösobergrenzen wird für das kommende Jahr erwartet. Parallel zum Kostenantrag wurde seitens der BNetzA auch das Verfahren zur Ermittlung der unternehmensspezifischen Effizienzwerte in dieser Sparte für die vierte Regulierungsperiode gestartet. Die vorläufige Mitteilung der unternehmensspezifischen Effizienzwerte für die vierte Regulierungsperiode erfolgte im Mai 2023. Aufgrund des BGH-Urteils hinsichtlich des Effizienzvergleichs für die dritte Regulierungsperiode müssen die Effizienzwerte für die vierte Regulierungsperiode erneut ermittelt werden. Die Mitteilung wird für das kommende Jahr erwartet. Für alle Netzbetreiber haben die Festlegungskompetenzen der zuständigen Regulierungsbehörde hinsichtlich der Eigenkapitalverzinsung, des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors (X gen ) sowie des netzbetreiberspezifischen Effizienzwerts eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Die Eigenkapitalzinssätze für Netzbetreiber in der vierten Regulierungsperiode (5,07 % für Neu- und 3,51 % für Altanlagen) wurden im Oktober 2021 von der BNetzA veröffentlicht. Seitens der HanseGas wurde Beschwerde gegen die Festlegung eingelegt. Aus Sicht der HanseGas bieten die gesenkten Eigenkapitalzinssätze für die vierte Regulierungsperiode keine ausreichende wirtschaftliche Grundlage für die notwendigen Investitionen. Die BNetzA hat am 14. August 2023 die Festlegung zur Bestimmung des Fremdkapitalzinssatzes für den Kapitalkostenaufschlag für die vierte Regulierungsperiode erlassen. Hiernach wird der Fremdkapitalzinssatz für Neuinvestitionen ab 2024 für jedes Jahr neu bestimmt. Mit dieser Festlegung reagiert die BNetzA auf die Folgen der Zinswende seit dem Jahr 2022. Die HanseGas hat vor dem OLG Düsseldorf Beschwerde gegen die Festlegung eingelegt, da der angepasste Zinssatz erst ab dem Jahr 2024 angewendet wird und die Jahre nach dem Basisjahr nicht in der Anpassung des Zinssatzes berücksichtigt werden. Die BNetzA hat am 22. November 2023 einen Festlegungsentwurf für den Eigenkapitalzinssatz von Neuinvestitionen ab dem Jahr 2024 veröffentlicht, der auf einem am 7. Juni 2023 veröffentlichten Eckpunktepapier aufsetzt. Demnach kann die BNetzA ab dem Jahr 2024 jährlich den Eigenkapitalzinssatz für Neuinvestitionen anpassen. Die BNetzA trägt damit dem gestiegenen Zinsniveau Rechnung. Die Veröffentlichung der endgültigen Festlegung im Laufe des ersten Quartals 2024 erfolgen. Der vorläufig mitgeteilte Eigenkapitalzinssatz beträgt derzeit 7,09 % und würde auf Basis der aktuellen Umlaufrendite auf 6,74 % sinken. Die Festlegung wird sich jährlich ändern. Gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf für einen dritten Netzbetreiber, welcher die Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors (0,49 %) in der Sparte Gas für die dritte Regulierungsperiode aufgrund der fehlerhaften Ermittlung für rechtswidrig ansieht, hat die BNetzA beim BGH Beschwerde eingelegt. Der BGH hat entschieden, dass die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Düsseldorf aufgrund der Rechtsbeschwerden der BNetzA aufgehoben und die gegen die Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktor Gas gerichteten Beschwerden zurückgewiesen werden. Eine Verfassungsbeschwerde wurde von einem dritten Netzbetreiber eingereicht. Das Verfahren der HanseGas ist derzeit beim Oberlandesgericht Düsseldorf anhängig. Am 6. September 2023 hat die BNetzA den Festlegungsentwurf für den X gen Gas der 4. Regulierungsperiode veröffentlicht. Der darin veröffentlichte Wert beträgt 0,75 %. Die Auswirkungen des BGH-Urteils zum Effizienzvergleich Gas der dritten Regulierungsperiode auf den X gen Gas werden von der BNetzA geprüft und sind derzeit noch unklar. 2.3. Geschäftsverlauf Die Entwicklungen auf den Energiemärkten durch den Krieg in der Ukraine wirkten sich auch im Geschäftsjahr aus. Die mit Inkrafttreten des Notfallplans Gas im Vorjahr bei der HanseGas einberufene Task Force, die die Energieversorgung in ihrem Netzgebiet so sicher wie möglich gestalten sollte, war in der ersten Jahreshälfte weiterhin tätig. Die Gasmangellage wurde kontinuierlich beobachtet und bewertet. So wurde sowohl die Netzsteuerung als auch die Netztopografie optimiert, um mögliche Netzausfälle schnellstmöglich zu erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ziel aller Maßnahmen war es, das Vertrauen in eine verlässliche Versorgung aufrecht zu erhalten und bestmöglich auf einen Krisenfall vorbereitet zu sein. Mit der Inbetriebnahme der LNG-Terminals im Winter 2022/23 hat sich die Versorgungslage in Mecklenburg-Vorpommern entsprechend verbessert. Im Geschäftsjahr ergab sich keine Gasmangellage im Versorgungsgebiet der Gesellschaft. Die Energiewende wirkte sich in 2023 auch auf die HanseGas aus. Dies zeigte sich insbesondere beim Anschluss von Biogaseinspeiseanlagen an das Erdgasnetz. Mit der Energiewende ist die Wärmewende eng verknüpft. Für die HanseGas bedeutet dies eine vorausschauende Sichtweise auf die netzspezifischen Maßnahmen beizubehalten und die angestrebte Substitution der Wärmeerzeugung aus Erdgas durch andere Energiequellen zu begleiten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit mit diesem fossilen Energieträger zu gewährleisten. Dies konnte durch den Einsatz von modernen Techniken und der Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die auch in 2023 weiter vorangetrieben und auf weitere Bereiche ausgeweitet wurde, bewältigt werden. Das gesamte Geschäftsjahr war zudem durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. So waren weiterhin Kostensteigerungen zu verzeichnen, die deutlich über denen der letzten Jahre lagen. Die Verfügbarkeit von Material und Dienstleistern, auch wegen der steigenden Bedarfe in der Branche, sowie der Fachkräftemangel beeinflussten den Geschäftsverlauf ebenfalls. Besonders volatil und auf einem weiterhin sehr hohen Niveau bewegten sich die Energiepreise in 2023. Neben dem Einfluss auf das Verbrauchsverhalten unserer Anschlussnehmer ist die HanseGas direkt betroffen. So wirkten sich die Preise auf die Mehr- und Mindermengen aus. Im Geschäftsjahr 2023 konnten im Netzgebiet der HanseGas sieben Gaskonzessionsverträge in einer Größenordnung von rund 41 GWh neu geschlossen werden. Rechtskräftige Verluste von Konzessionen waren nicht zu verzeichnen. Die Gesellschaft weist mit 4.094,2 GWh eine um 4 % gegenüber dem Vorjahr (4.275,3 GWh) gesunkene Transportmenge Gas auf. Ursächlich hierfür waren insbesondere die vergleichsweise milde Witterung im Versorgungsgebiet und die Verbrauchseinsparungen unserer Kunden. Das Netznutzungsentgelt für einen durchschnittlichen Haushaltskunden im Versorgungsgebiet der HanseGas erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von netto 2,18 ct/kWh auf 2,47 ct/kWh. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Basis der Anreizregulierung in Deutschland stellen die Werte der Rechnungslegung nach deutschem Handelsrecht (HGB) dar. Dementsprechend wird das Geschäft nach finanziellen Kennzahlen gesteuert, welche aus dem Rechenwerk nach HGB abgeleitet werden. Als zentrale finanzielle Leistungsindikatoren dienen dabei die Gewinnabführung sowie der operative Cashflow. Ausgehend von der Gewinnabführung des Jahres 2022 in Höhe von 8,9 Mio. € wurde für das Geschäftsjahr 2023 eine Gewinnabführung deutlich oberhalb des Vorjahres prognostiziert. Entsprechend der Prognose liegt die Gewinnabführung im Berichtsjahr mit 16,4 Mio. € über dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür sind vor allem die Erträge aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens. Hinsichtlich des operativen Cashflows hat die Geschäftsführung für das Berichtsjahr einen Mittelzufluss auf dem Niveau des Vorjahres prognostiziert. Mit 13,7 Mio. € (Vorjahr 15,7 Mio. €) entspricht der operative Cashflow noch den Erwartungen aus dem Vorjahr. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt geordnet und vom Geschäftszweck eines Gasnetzbetreibers geprägt. Es wirkten sich die geänderten Rahmenbedingungen des Energiemarktes infolge des Ukraine-Krieges sowie die weiterhin belastende gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus. 2.5. Ertragslage Die Gesellschaft weist für das Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 74,1 Mio. € aus, nach 73,7 Mio. € im Vorjahr. Die Transportmenge sank hauptsächlich wegen der Energieeinsparungen und witterungsbedingt um insgesamt 4,2 %. Die Umsatzerlöse im Bereich Netznutzung Gas erhöhten sich im Vergleich zur Menge jedoch um insgesamt 4,2 Mio. € auf 49,5 Mio. €. Ursächlich sind neben der Struktur der Abnehmer und der zu zahlenden Netznutzungsentgelte auch regulatorische Effekte. Die aufwandsgleichen Umsätze aus Mehr- und Mindermengen gingen entsprechend der Entwicklung der Energiepreise im Geschäftsjahr auf 14,5 Mio. € (Vorjahr 19,4 Mio. €) zurück, liegen aber weiterhin über dem Durchschnitt der letzten Geschäftsjahre. Aus erbrachten Dienstleistungen wurden Erlöse von 4,1 Mio. €, nach 4,2 Mio. € im Vorjahr, erwirtschaftet. Maßgeblich durch die Auflösung von Rückstellungen sind die sonstigen betrieblichen Erträge auf 2,2 Mio. € gestiegen (Vorjahr 1,4 Mio. €). Der Betriebsleistung von 77,0 Mio. € steht als größter Aufwandsposten der um 1,7 Mio. € auf 36,1 Mio. € (Vorjahr 37,8 Mio. €) gesunkene Materialaufwand gegenüber. Ursächlich hierfür sind vor allem die um 4,9 Mio. € geringeren Aufwendungen aus Mehr- und Mindermengen (14,5 Mio. €), denen um 3,8 Mio. € höhere Kosten für das vorgelagerte Gasnetz gegenüber stehen. Der Personalaufwand ist vor allem durch Tarifanpassungen sowie durch höhere Altersversorgungsaufwendungen im Berichtsjahr um 0,7 Mio. € auf 7,2 Mio. € gestiegen. Die Abschreibungen haben sich auf 7,5 Mio. € (Vorjahr 8,0 Mio. €) verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten im Berichtsjahr einen Rückgang um 2,0 Mio. € auf 10,9 Mio. € (Vorjahr 12,9 Mio. €). Dieser resultiert hauptsächlich aus geringeren bezogenen Fremd- und Dienstleistungen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Finanzergebnis um 2,8 Mio. € auf 1,1 Mio. €. Maßgeblich wirkten sich die Werterholung der im Contractual Trust Arrangement (im Folgenden CTA) gebundenen Fondsanteile aus, die im Vorjahr infolge des Ukraine-Krieges und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung deutlich an Wert verloren hatten. Zudem war erstmals eine Umkehr des Bewertungszinssatzes für Pensionsverpflichtungen zu verzeichnen, so dass sich geringere Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr anfielen. Insgesamt ergibt sich hieraus ein Ergebnisbeitrag von 0,6 Mio. €, nach einer Belastung von 1,7 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern lag mit 16,4 Mio. € um 7,5 Mio. € über dem Wert des Vorjahres. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der HanseWerk ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 eine Abführung in Höhe von 16,4 Mio. €, nach 8,9 Mio. € im Vorjahr. Auf die Gasverteilung entfällt hierbei ein Anteil des Ergebnisses vor Gewinnabführung von 98,7 % (Vorjahr 97,3 %), an den Umsatzerlösen beträgt der Anteil unverändert 99,2 %. Die Ertragslage ist geordnet und durch preisbedingt höhere energiewirtschaftliche Ergebnisbeiträge, die Erträge aus der Zeitwertbewertung des CTA-Deckungsvermögens sowie die geringeren Fremd- und Dienstleistungsaufwendungen geprägt. 2.6. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch das Sachanlagevermögen geprägt, welches von 71,7 Mio. € im Vorjahr um 4,3 Mio. € auf 76,0 Mio. € gestiegen ist. Dabei wirkten sich die Investitionen in Höhe von 11,3 Mio. €, vor allem für den Anschluss von Biogas-Einspeiseanlagen, aus, denen Abschreibungen von 7,5 Mio. € gegenüber stehen. Im Geschäftsjahr wurden Geschäftsanteile an der Spie HanseGas GmbH erworben. Der Buchwert beträgt 0,5 Mio. €. Gleichzeitig haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf 17,0 Mio. € (Vorjahr 34,0 Mio. €) halbiert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den zum Bilanzstichtag preisbedingt gesunkenen Forderungen aus Mehr- und Mindermengen. Zudem sanken die Forderungen aus dem Cash-Pool mit der HanseWerk um 10,5 Mio. €. In Summe ist hierdurch die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Mio. € auf 96,1 Mio. € (Vorjahr 107,5 Mio. €) gesunken. Im Berichtsjahr sind somit 81,8 % (Vorjahr 68,4 %) des Vermögens der Gesellschaft im Anlagevermögen gebunden. Die Vermögenslage ist branchentypisch und geordnet. Der Anteil der Gasverteilung an der ausgewiesenen Bilanzsumme beträgt wie im Vorjahr 99,9 %. 2.7. Finanzlage Die Finanzlage der HanseGas ist geordnet. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital, die Ertragszuschüsse sowie die langfristigen Rückstellungen wie im Vorjahr vollständig gedeckt. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich erhöht und beträgt 68,7 %, nach 61,5 % im Vorjahr. Ursächlich für den Anstieg der Eigenkapitalquote ist die deutlich geringere Bilanzsumme. Dies resultiert vor allem aus preisbedingt geringeren Zahlungsverpflichtungen aus Mehr- und Mindermengen. Das Eigenkapital ist wie im Vorjahr zu 99,9 % der Tätigkeit Gasverteilung zugeordnet, der Rückgang der Rückstellungen und Verbindlichkeiten betrifft ebenfalls nahezu ausschließlich die Gasverteilung. Der operative Cashflow beträgt im Berichtsjahr 13,7 Mio. € und liegt damit 2,0 Mio. € unter dem des Vorjahres. Der investive Mittelabfluss erhöhte sich von 14,1 Mio. € auf 26,1 Mio. €. Neben den erhöhten Auszahlungen für die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände, unter anderem für den Netzanschluss von Biogaseinspeiseanlagen, ist eine Darlehensgewährung bedeutender Bestandteil der Auszahlungen. Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 0,7 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) ist durch die Einzahlungen von Ertragszuschüssen geprägt. Die Gewinnabführung an die HanseWerk wurde wie im Vorjahr mit bestehenden Darlehensforderungen aufgerechnet. In Summe ergibt sich damit für das Geschäftsjahr 2023 ein Mittelabfluss in Höhe von 11,5 Mio. €, nach einem Mittelzufluss von 2,4 Mio. € im Vorjahr. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. 3. Mitarbeiter und Umwelt 3.1. Arbeitsplätze Im Berichtsjahr beschäftigte die HanseGas durchschnittlich 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HanseGas GmbH
Gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Basis des Unternehmenserfolges der HanseGas sowie unserer Dienstleister. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit bei der HanseGas und innerhalb der HanseWerk-Gruppe drückt sich auch in einer sehr geringen Fluktuation sowie sehr guten Bewertungen in Online-Bewertungsplattformen aus. Neben einer attraktiven, tarifgebundenen und leistungsorientierten Vergütung und damit verbundenen Sozialleistungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Außerdem genießt die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Priorität. Der eigene, speziell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Netzbetreibers abgestimmte Fortbildungskatalog umfasst eine Vielzahl von Angeboten und wird jährlich angepasst. Auch eine gute Kultur der Zusammenarbeit und eine hohe Vereinbarkeit von Beruf und Familie - z.B. durch die flexible Arbeitszeit sowie die Möglichkeit des mobilen Arbeitens - tragen zur hohen Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei. 3.2. Arbeitssicherheit Arbeitssicherheit Arbeitssicherheit ist neben den Themen Gesundheit und Umweltschutz fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der HanseGas. Daher gehört auch das nachhaltige Engagement für die Arbeitssicherheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnerfirmen zu unserem täglichen Handeln. Konkret wurde in 2023 der fachliche Austausch von Sicherheitsfachkräften unserer Partnerfirmen mit uns eingeführt. In diesem sog. Sicherheitsnetzwerk wollen die Beteiligten aktuelle Themen wie z. B. das Unfallgeschehen oder die Qualifikation von Mitarbeitern verbessern. Auf Basis der Ergebnisse des Ende 2021 durchgeführten Quick Checks fanden in 2023 Gespräche mit den Schwestergesellschaften statt, die in einzelnen Kulturelementen besser abgeschnitten haben. Dabei wurden verschiedene Best Practice-Ansätze ausgetauscht, die aktuell bewertet werden. Das Unfallgeschehen bei der HanseGas wird durch die Kennzahl "Combined Total Recordable Incidents Frequency" (im Folgenden TRIF) ausgedrückt. Der TRIF erfasst neben den eigenen Arbeitsunfällen auch die Unfälle der Partnerfirmen und setzt die Gesamtzahl ins Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden. Weder Mitarbeiter von Partnerfirmen noch eigenes Personal hatten einen Arbeitsunfall. Gesundheitsmanagement Zur Förderung des Wohlbefindens und zur Gesunderhaltung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt und fördert HanseGas einen aktiven und gesunden Lebensstil. Ziel der Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen ist neben dem Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auch die Früherkennung bzw. der Schutz vor Erkrankungen. Der Betriebsarzt konnte im Geschäftsjahr an mehreren Standorten die Grippeimpfung anbieten. Zudem wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder die Möglichkeit gegeben, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Blutspende abzugeben. Im digitalen Raum wurden wöchentlich 15- bis 20-minütigen Meditations- und Entspannungspausen angeboten. Außerdem hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, im Rahmen der Fokuswochen, die unter dem Motto "Zeit für mich - Gesund in allen Lebenslagen" standen, an virtuellen Impulsvorträgen und Workshops teilzunehmen. Zudem wurden verschiedene Special Days wie z. B. der "Tag des Schlafs" oder der "Tag der mentalen Gesundheit" mit verschiedenen virtuellen Angeboten bespielt. Quartalsweise wurden in Quickborn und Rendsburg die Gesundheitstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Im Rahmen dieser wurden Stressmessungen, Knochendichtemessungen sowie eine Analyse der Dysbalancen des eigenen Körpers durchgeführt. die Bereitschaftshabenden wurden Gesundheitsseminare durchgeführt. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Gesundheit durch eigenes gesundheitsbewusstes Handeln stärken und positiv beeinflussen können. Das richtige Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie zu finden, ist für viele eine große Herausforderung. Seit 2006 besteht eine Betriebsvereinbarung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zu unseren Standardangeboten zählen zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit der Verlängerung der Elternzeit um ein Jahr sowie auch die Zusammenarbeit mit einem Familienservice. Im Berichtszeitraum wurde dieses weiter thematisiert. Als digitales Angebot hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit an zwölf verschiedenen Wissenswerkstätten zu den Themen Kindererziehung und Pflegeunterstützung teilzunehmen. Seit 2008 ist die HanseWerk-Gruppe von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit dem Zertifikat "Beruf und Familie" ausgezeichnet, welches in diesem Jahr durch eine Re-Auditierung für drei Jahre erfolgreich verlängert worden ist. 3.3. Umwelt- und Naturschutz Umweltschutz Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen und die damit verbundene Schonung der Umwelt ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Durch vielfältige Maßnahmen, Projekte und Schulungen stellt die HanseGas ihr Engagement in diesen Bereichen auf eine breite Basis. Der betriebliche Umweltschutz bei HanseWerk-Gruppe und den Gesellschaften wurde in Schulungen und HSE-Coachings sowie in Teamrunden von Projektleitern und Koordinatoren im Strom- und Gasbereich nähergebracht und aktuelle Themen vertieft. Begleitend wurden Umweltschutzbegehungen an den Standorten und Baustellen durchgeführt. Weiterhin wurden in Audits bei den Partnerfirmen die Umweltbelange überprüft. Die Berücksichtigung der Umweltbelange im Partnerfirmenmanagement wurde weiter vorangetrieben. Bei den Bewertungen der Partnerfirmen-Audits wurden die Umweltbelange mit 25 % wesentlich stärker gewichtet. Die HSE-Mindestanforderungen mit den Checklisten für Angaben zu Umweltbelangen sind Vertragsbestandteil der Ausschreibung und Vergabe der Rahmenverträge von Dienstleistungen und werden regelmäßig aktualisiert. Die Anforderungen der am 1. August 2023 in Kraft getretenen Mantelverordnung an den Bodenschutz und Ersatzbaustoffe wurden im konzernweiten Umweltnetzwerk durch aktive Mitarbeit in unterschiedlichen Arbeitsgruppen und Workshops erarbeitet und für die betrieblichen Belange konkretisiert. Die Anforderungen wurden in Teamrunden in der Technik, dem Einkauf sowie den Liegenschaften vermittelt. Klimaschutz Die HanseWerk-Gruppe hat sich das Ziel der Klimaneutralität gesetzt. Diese Zielsetzung umfasst alle Emissionen der HanseGas als auch wesentliche Emissionen aus vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen. Um klimaneutral zu werden, müssen ausgehend vom Basisjahr 2018 die Emissionen an CO 2 und weiteren Treibhausgasen gemäß Kyoto-Protokoll durch Energieeffizienzmaßnahmen reduziert, durch Bezug von grüner Energie substituiert und durch Zertifikate kompensiert werden. Neben den Emissionen im Gasnetz bestehen für die HanseGas weitere Schwerpunkte im Fuhrpark und den Liegenschaften. Seit 2022 ist das erste Zwischenziel erreicht: Alle Gebäude der HanseWerk-Gruppe sind klimaneutral. Weitere Informationen zum Status der Zielerreichung sind im aktuellen Klimabericht der HanseWerk zu finden. 4. Prognosebericht Leichtes Wirtschaftswachstum für das Jahr 2024 erwartet Geprägt durch die sinkende Inflation zum Jahresende erwartet der Sachverständigenrat im Jahr 2024 wieder einen Aufwärtstrend. In seinem Jahresgutachten wird insgesamt ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,7 % prognostiziert. Es ist laut Experten mit einem leichten Anstieg des privaten Konsums zu rechnen, die zu einer verhaltenden konjunkturellen Erholung führen wird. Für das Jahr 2024 wird wegen der weiterhin hohen Energiepreise, aber auch der Auswirkungen der Energie- und Wärmewende, abermals ein Rückgang der Energieverbräuche prognostiziert. Der Druck der Regulierung auf die Netzentgelte der Verteilnetzebene wird, nicht zuletzt durch die hohen Energiepreise, nach Einschätzung der HanseGas dabei weiterhin hoch bleiben. Ergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2024 eine Gewinnabführung auf dem Niveau des Berichtsjahres. Ursächlich hierfür ist ein steigender Rohüberschuss im Gasbereich, der den Entfall von Einmaleffekten des Geschäftsjahres kompensiert. Die Prognose ist vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage sowie der Entwicklung des CTA-Deckungsvermögens mit erhöhten Risiken verbunden. Betreffend den operativen Cashflow erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Geschäftsjahr. 5. Risikobericht Ziele, Methoden und organisatorische Verankerung Im Rahmen der umfangreichen Aktivitäten als regionaler Energieinfrastrukturanbieter und Energiedienstleister ist die HanseGas einer Reihe von verschiedenen Risiken ausgesetzt. Der künftige Erfolg des unternehmerischen Handelns hängt mithin vom adäquaten Umgang mit diesbezüglichen Risiken ab. Das Risiko wird hierbei als Abweichung von einem geplanten Jahresergebnis im Mittelfristzeitraum von drei Jahren ermittelt. HanseGas hat hierzu ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Der Risikomanagement-Regelkreis, bestehend aus Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung sowie Risikosteuerung und -überwachung, ist in die Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens eingebettet. Die Geschäftsführung informiert die Gesellschafterin regelmäßig und wenn notwendig auch ad-hoc über die Risikolage. Aktuelle Risikosituation Die aktuelle Risikoberichterstattung lässt keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennen. Das Gesamtrisiko ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gestiegen, es bewegt sich auf weiterhin gut vertretbarem Niveau. Die Risikolage wird, in sinkender Bedeutung zum Gesamtrisiko, insbesondere von Risiken aus dem technischen Betrieb der Netze, dem Marktumfeld und den regulatorischen Rahmenbedingungen eines Gasnetzbetreibers geprägt. HanseGas geht davon aus, dass die Risiken durch die Ergebnisbeiträge gedeckt werden können. Nennenswerte Risiken, denen die Gesellschaft entweder mit Risikokompensation, -reduzierung bzw. -vermeidung oder aber mit vertretbarer Risikoakzeptanz begegnet, stellen sich wie folgt dar: Marktrisiken Die Marktrisiken sind in absoluter Höhe kaum verändert und stellen mit rund 40 % (Vorjahr rund 40 %) am Gesamtrisikovolumen bei der HanseGas die größte Risikoposition dar. Die Marktrisiken bestehen aus den Leistungs- und Mengenschwankungen im Gastransport sowie Risiken aus der Abwicklung der auf Konzerndienstleister ausgelagerten Kerngeschäftsprozesse, die sich ständig ändernden regulatorischen Rahmenbedingungen unterliegen. Unter Marktrisiken sind auch finanzmarktbezogene Risiken zu subsumieren. Zur Deckung ihrer Pensionsverpflichtungen hat HanseGas dem Zweck entsprechende Finanzanlagen erworben und mit den Zeitwerten bilanziert. Es besteht ein Risiko, dass das Vermögen, welches im CTA gebunden ist, einer dauerhaften Wertminderung unterliegen könnte. Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen durch die entsprechenden Fondsanlagen würde sich dadurch verringern. Aufgrund der volatileren Marktlage ist dieses Risiko deutlich gestiegen. Weiterführend bestehen Zinsänderungsrisiken in Bezug auf die Nettofinanzposition, denen die Gesellschaft, wenn notwendig, mit einer proaktiven Steuerung von Laufzeiten und Tranchen begegnet. Der Anstieg dieses Risikos ergibt sich aus einer möglichen Zinssatzänderung im Fall eines höheren Finanzierungsbedarfs. Technologische Risiken Der weitreichende Einsatz von komplexen technischen Anlagen kann zu Betriebsstörungen und/oder Sicherheitsrisiken führen, welche die Vermögens- und Ertragslage beeinträchtigen können. Diesem Umstand wird durch detaillierte Arbeits- und Verfahrensanweisungen, Weiterentwicklung von Technologien, regelmäßige Wartung, flächenorientierte Betriebsstrukturen sowie Schulungs- und Weiterbildungsprogramme Rechnung getragen. Ferner sind unter diesen Risiken Umweltrisiken erfasst. Soweit betriebswirtschaftlich sinnvoll, bestehen geeignete Versicherungen. Die technologischen Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen. Der Anteil am Gesamtrisikovolumen der HanseGas beträgt 35 % (Vorjahr 35 %). Externe Risiken Wesentliche externe Risiken ergeben sich aus dem regulatorischen Umfeld. So wirken sich höhere Erträge aus den CTA-Wertpapierspezialfonds im Risiko aus, diese noch nicht realisierten Erträge zukünftig netzentgeltmindernd zu berücksichtigen. Für die seit dem Jahr 2023 laufende 4. Regulierungsperiode Gas haben sich die Risiken im Hinblick auf die Höhe der zu genehmigenden Erlöse durch den Abschluss der Kostenprüfung reduziert. Es bestehen weiterhin Risiken hinsichtlich einzelner Parameter der Erlösobergrenze. HanseGas begegnet den regulatorischen Risiken proaktiv durch kontinuierliches Kosten- und Asset-Management sowie durch die regelmäßige Analyse und Bewertung der im regulierten Bereich liegenden strategischen Geschäftsfelder. Bei den Diskussionen mit der BNetzA setzt die Gesellschaft auf einen offenen Dialog. Insgesamt haben sich die externen Risiken in Bezug zum Vorjahr deutlich verringert und machen nunmehr rund 10 % (Vorjahr rund 15 %) des Gesamtrisikovolumens der HanseGas aus. Operative Risiken Im Zuge der sich ständig wandelnden Anforderungen an die IT-Landschaft und die Digitalisierung der Energiewirtschaft, führt der immer komplexere Einsatz von Informationstechnologie neben Kostenrisiken in der Beschaffung auch zu einem generellen Risiko der Verfügbarkeit der Systeme und der Sicherheit der betrieblichen Daten. Zudem können verändernde rechtliche Rahmenbedingungen das operative Geschäft und damit die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Schließlich können sich Personalrisiken, insbesondere aus dem demographischen Wandel und fehlenden Fachkräften, ergeben. Insgesamt sind die operativen Risiken im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Anteil am Gesamtrisikovolumen beträgt jedoch weiterhin rund 10 %. Gegenpartei-Risiken Dem Risiko möglicher Forderungsausfälle begegnet HanseGas mit Überprüfungen der Zahlungsfähigkeit und des Zahlungsverhaltens ihrer Kunden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Risiko - bedingt durch die Energiepreisbremse sowie die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Gaspreise - spürbar verringert. Der Anteil dieses Risikos am Gesamtrisikovolumen ist bei rund 5 % geblieben (Vorjahr rund 5 %). 6. Chancenbericht Unternehmerische Chancen werden bei der HanseGas hinsichtlich der Ziele, Methoden und organisatorischer Verankerung analog zu den Risiken behandelt. Insgesamt haben sich die Chancen gegenüber dem Vorjahr nicht erheblich verändert und sind in absteigender Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt. Ausgewählte Risiken im Zuge des Infrastrukturauftrages akzeptiert die Gesellschaft in dem Bewusstsein, dass mit den Risiken auch Chancen einhergehen. Dies betrifft insbesondere Risiken aus Leistungs- und Mengenschwankungen. Bedingt durch die Systematik der Anreizregulierung in Deutschland resultiert aus derartigen Risiken in den Folgejahren eine korrespondierende Chance in nahezu derselben Größenordnung. Für HanseGas besteht darüber hinaus die Chance, für die 4. Regulierungsperiode geringere regulatorische Effizienzvorgaben zu erhalten als geplant. Im Sinne der grundsätzlichen Logik der Anreizregulierung besteht darüber hinaus die Chance, zusätzliche Effizienzgewinne temporär zu vereinnahmen. Für den bis 2045 in der bestehenden Form auslaufenden Betrieb der Gasnetze ergeben sich Chancen aus der durch die BNetzA eingeleiteten Konsultation zur Verkürzung der Nutzungsdauern für bereits in Betrieb befindlichen Versorgungsanlagen im Rahmen der Kalkulation der Netznutzungsentgelte mit dem Ziel, die Investitionen vollständig bis zum Jahr 2045 berücksichtigen zu können. Des Weiteren bietet ein kontinuierliches Innovationsmanagement unternehmerische Chancen. Die HanseGas ist überzeugt, dass mit Blick auf die steigenden Anforderungen an "intelligente Energienetze" zur Umsetzung der vielfältigen Anforderungen von Politik und Markt neue Produkte notwendig sind. Diese gilt es zu entwickeln. Es bietet sich damit die Chance, das bestehende Geschäft sinnvoll zu erweitern und die Ertragslage entsprechend positiv zu beeinflussen.
Quickborn, 31. Januar 2024 Die Geschäftsführung Steffen Bandelow Malgorzata Cybulska Dr. Benjamin Merkt Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis Bilanz der HanseGas GmbH Gewinn- und Verlustrechnung der HanseGas GmbH Anhang der HanseGas GmbH Allgemeine Grundlagen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Passiva Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Finanzergebnis Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Durchschnittliche Beschäftigungszahl Organe der Gesellschaft Bezüge der Geschäftsführung Honorar des Abschlussprüfers Entwicklung des Anlagevermögens Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB Nachtragsbericht Bilanzder HanseGas GmbH
Gewinn- und Verlustrechnungder HanseGas GmbH
Anhangder HanseGas GmbHAllgemeine Grundlagen Die HanseGas GmbH mit Sitz in Quickborn wird beim Amtsgericht Pinneberg unter der Nummer HRB 12571 PI im Handelsregister geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt. Die HanseGas GmbH, Quickborn, ist eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Abgerundete Beträge kleiner 1 T€ werden dabei mit 0 T€ und Nullwerte mit - T€ angegeben. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die HanseGas GmbH, Quickborn, wird in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196), einbezogen. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Zwischen der HanseGas GmbH, Quickborn, und der HanseWerk AG, Quickborn (HRB 5802 PI), als herrschende Gesellschafterin besteht, wie im Vorjahr, ein Gewinnabführungsvertrag. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Des Weiteren enthalten die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen erstmals angemessene Teile der allgemeinen herstellungsbezogenen Verwaltungskosten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Bei der Abschreibungsdauer wird grundsätzlich auf die Nutzungsdauer des wirtschaftlichen Werteverzehrs abgestellt. Zu deren Ermittlung werden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der Bandbreite handelsrechtlich zulässiger Nutzungsdauern liegen. Bei Leasinggeschäften, bei denen der Leasingnehmer wirtschaftlicher Eigentümer wird, wird der Leasinggegenstand in Höhe der Anschaffungskosten zzgl. etwaiger Nebenkosten in den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten unfertiger Leistungen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Innerhalb der Forderungen aus Netznutzung ist der abgegrenzte, noch nicht abgelesene Verbrauch der Kunden, mit den erhaltenen Abschlagszahlungen verrechnet worden. Die Ermittlung der abgegrenzten Forderungen erfolgt kundenindividuell unter Berücksichtigung von Gesamtmengen. Die Abgrenzung der weiteren energiewirtschaftlichen Mengen basiert ebenfalls auf diesem Verfahren. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, treuhänderisch für die HanseGas GmbH verwaltet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 67 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 33 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft respektive die dort beauftragten Gutachter legen die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, fest. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Ertragszuschüsse beinhalten die von Netzkunden vereinnahmten Baukostenzuschüsse. Die Auflösung der Baukostenzuschüsse erfolgt linear über eine Gesamtdauer von grundsätzlich 20 Jahren zugunsten der Umsatzerlöse. Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sowie aus Vorruhestandsvereinbarungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
Zur Abzinsung der sonstigen Rückstellungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Erträge und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden gesondert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Ergibt sich aus der Verrechnung der Aufwendungen aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) von den Pensionsrückstellungen und den weiteren langfristigen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und dem zu verrechnenden Deckungsvermögen ein Nettoertrag, so wird dieser in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen. Im Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind die Aufwendungen für langfristige Rückstellungen enthalten. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die politischen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr, unter anderem durch das Osterpaket der Bundesregierung, und die sich hieraus ergebenden Anforderungen an Verteilnetzbetreiber weiter verändert. Der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie der Nutzung von Biogas über das Erdgasnetz soll erheblich gesteigert werden. Hiermit einhergehend ändert sich das Aufgabenprofil der Gesellschaft. Der Abtransport von Energiemengen gewinnt neben der Versorgungsaufgabe mehr an Gewicht. Um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Ertragslage in der HanseWerk-Netzgruppe sowie der Gesellschaft auch in Zeiten der Energiewende zu gewährleisten, werden ab dem Geschäftsjahr 2023 erstmals angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten bei der Ermittlung der Aktivierten Eigenleistungen berücksichtigt. Wegen der Durchbrechung der Stetigkeit der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich im Geschäftsjahr um 45 T€ höhere Aktivierte Eigenleistungen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der HanseGas GmbH ist in einer gesonderten Aufstellung - Anteilsbesitzliste - ersichtlich, die integraler Bestandteil des Anhangs ist. Umlaufvermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Mit den abgegrenzten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 17.772 T€ (Vorjahr 19.019 T€) wurden erhaltene Abschläge in Höhe von 7.314T€ (Vorjahr 3.636 T€) verrechnet. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind abgegrenzte Forderungen in Höhe von 10.780 T€ (Vorjahr 9.899 T€) enthalten, die mit erhaltenen Abschlägen in Höhe von 8.010 T€ (Vorjahr 4.428 T€) verrechnet wurden. Gegen die Gesellschafterin bestehen sonstige Forderungen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 81 T€). Zudem bestanden im Vorjahr Forderungen in Höhe von 10.467 T€ aus dem Finanzclearing sowie einer Darlehensforderung in Höhe von 1.055 T€. Im Vorjahr wurde der abzuführende Gewinn in Höhe von 8.945 T€ mit einer kurzfristigen Darlehnsforderung in Höhe von 10.000 T€ verrechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten noch nicht abziehbare Vorsteueransprüche in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 106 T€). Die Gesellschaft hat zum 30. Dezember 2023 als Mitgliedsunternehmen ihren Austritt aus der Versorgungskasse Energie VVaG i. L., Hannover, erklärt. Mit Ablauf des 30. Dezember 2023 entstand ertragswirksam ein Anspruch auf Auszahlung der anteiligen Verlustrücklage der Versorgungskasse Energie VVaG i. L., Hannover, in Höhe von 132 T€. Dieser wird als Sonstiger Vermögensgegenstand ausgewiesen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 3.828 T€ (Vorjahr 3.813 T€). Bei den ausgewiesenen liquiden Mitteln entsprechen die Anschaffungskosten dem ausgewiesenen Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen beziehungsweise allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wie z.B. Discounted Cash Flow Verfahren bei Immobilien zum Abschlussstichtag abgeleitet. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt und wird vollständig von der HanseWerk AG, Quickborn, gehalten. Die Kapitalrücklage enthält Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von 65.064 T€. Der ausschüttungsgesperrte Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 S. 3 HGB beträgt 604 T€ (Vorjahr 1.152 T€). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 % p.a.) und der Bewertung dieser Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % p.a.) beträgt zum 31. Dezember 2023 für die HanseGas GmbH 182 T€ (Vorjahr 908 T€). Eine Abführungssperre besteht für diesen Sachverhalt nicht. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
Bei den ausgewiesenen liquiden Mitteln entsprechen die Anschaffungskosten dem ausgewiesenen Zeitwert. Das Deckungsvermögen ist im Rahmen des CTA Treuhandvertrags "Past Service" beim E.ON Pension Trust e.V., Essen, in Fondsvermögen angelegt. Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 3.828 T€ (Vorjahr 3.813 T€). Die Anschaffungskosten der Fondsanteile für das Deckungsvermögen der Versorgungsverpflichtungen, die nicht durch den Treuhandvertrag "Past Service" gesichert sind, betragen 7.014 T€ (Vorjahr 6.625 T€). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Netznutzungsentgelten für vorgelagerte Netze und übrigen Bezugskosten, Zahlungsverpflichtungen aus Energiebezügen sowie Verpflichtungen aus dem Bereich Personal. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für weitere energiewirtschaftliche Verpflichtungen aus der Überschreitung der Erlösobergrenze. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.929 T€ (Vorjahr 10.177 T€) und sonstigen Verbindlichkeiten von 23 T€ (Vorjahr 282 T€). Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages ist der erzielte Gewinn in Höhe von 16.433 T€ (Vorjahr 8.945 T€) an die Gesellschafterin abzuführen. Mit einer gesonderten Vereinbarung wurde die Aufrechnung mit einer gegen die Gesellschafterin in Höhe von 14.000 T€ bestehenden kurzfristigen Darlehensforderung vorgenommen. Die Aufrechnung wurde erklärungsgemäß zum 31. Dezember 2023 wirksam (§ 389 BGB). Hieraus ergibt sich eine Sonstige Verbindlichkeit in Höhe von 2.433 T€. Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit der in 2017 erfolgten Ausgliederung des Netzgeschäftes von der HanseWerk AG, Quickborn, auf die HanseGas GmbH, Quickborn, besteht ein Haftungsverhältnis nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes. Die Verpflichtungen wurden in der zugrunde gelegten Übernahmebilanz mit 24.893 T€ bewertet. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf Bonitätsbeurteilungen der Primärverpflichteten sowie auf Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 43.614 T€. Hiervon entfallen 19.590 T€ auf verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsätze werden ausschließlich im Inland erzielt. In den sonstigen Umsatzerlösen werden die Auflösungen der Ertragszuschüsse in Höhe von 1.072 T€ (Vorjahr 1.134 T€) ausgewiesen. Aus der Verbrauchsabgrenzung der energiewirtschaftlichen Umsatzerlöse sowie der korrespondierenden Materialaufwendungen ergeben sich branchentypische aperiodische Effekte. Die Ertragslage ist im Geschäftsjahr in Höhe von 1.919 T€ ergebniserhöhend beeinflusst. Sonstige betriebliche Erträge
Die Gesellschaft hat zum 30. Dezember 2023 als Mitgliedsunternehmen ihren Austritt aus der Versorgungskasse Energie VVaG i. L., Hannover, erklärt. Mit Ablauf des 30. Dezember 2023 entstand ertragswirksam ein Anspruch auf Auszahlung der anteiligen Verlustrücklage der Versorgungskasse Energie VVaG i. L., Hannover, in Höhe von 132 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 1.089 T€ periodenfremde Erträge. Diese setzen sich vor allem aus Erträgen aus der Schätzungsänderung bei Rückstellungen sowie dem Entfall von Verpflichtungsgrundlagen zusammen. Zudem resultieren sie aus Endabrechnungen. Materialaufwand
Der Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthält im Wesentlichen die Aufwendungen aus Mehr-/Mindermengen Gas in Höhe 14.473 T€ (Vorjahr 19.403 T€). Der Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen enthält unter anderem Aufwendungen für die Nutzung des vorgelagerten Gasnetzes von 12.807 T€ (Vorjahr 9.006 T€), Instandhaltungsaufwendungen von 2.747 T€ (Vorjahr 3.166 T€) und Konzessionsabgaben von 999 T€ (Vorjahr 914 T€). Personalaufwand
Nicht als Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Personalrückstellungen ergeben, diese sind im Zinsergebnis ausgewiesen. Abschreibungen Die Abschreibungen entfallen ausschließlich auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen. Finanzergebnis
Bei den negativen Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verwahrgeld, dass sich im Fall der Anlage auf Grund des Cashclearing Vertrags ergibt. Im Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen des Vorjahres war der Nettoertrag von Pensions- und langfristigen Personalrückstellungen in Höhe von 649 T€ enthalten (Vorjahr 1.739 T€ Nettoaufwendungen). Dieser setzte sich wie folgt zusammen:
In den Erträgen aus der Aufzinsung sind neben Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 242 T€ (Vorjahr 248 T€) auch Erträge aus Zinssatzänderungen in Höhe von 113 T€ (Vorjahr 224 T€) enthalten. Die Erträge im Zusammenhang mit dem Deckungsvermögen unterteilen sich in sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2 T€ (Vorjahr Erträge von 7 T€), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 20 T€), Aufwendungen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von 3 T€ (Vorjahr Erträge von 61 T€) und Erträge aus der Zeitwertbewertung in Höhe von 784 T€ (Vorjahr Aufwendungen von 1.315 T€). Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages werden 16.433 T€ Gewinn an die HanseWerk AG, Quickborn, abgeführt. Mit einer gesonderten Vereinbarung wurde die Aufrechnung bezüglich einer gegen die HanseWerk AG, Quickborn, in Höhe von 14.000 T€ bestehenden Finanzforderung vorgenommen. Die Aufrechnung wurde erklärungsgemäß zum 31. Dezember 2023 wirksam. Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG: Von der HanseWerk AG, Quickborn, wurden im Geschäftsjahr weitestgehend kaufmännische Dienstleistungen (345 T€) erbracht. Umgekehrt hat die HanseWerk AG, Quickborn, kaufmännische Dienstleistungen von der HanseGas GmbH, Quickborn, in Höhe von 3.367 T€ bezogen. Mit der HanseWerk AG, Quickborn, besteht ein Finanzclearingvertrag zu marktüblichen Konditionen. Zum 31. Dezember 2023 besteht aus dem Finanzclearing eine Verbindlichkeit in Höhe von 1.041 T€. Aus dem Clearing sind Zinserträge in Höhe von 450 T€ angefallen. Des Weiteren hat die Gesellschaft der HanseWerk AG, Quickborn, ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 14.000 T€ eingeräumt, welches mit dem abzuführenden Gewinn von 16.433T€ verrechnet wurde. Für dieses Darlehen war ein marktüblicher Zinssatz von 4,6 % vereinbart (52 T€). Von der Schleswig-Holstein Netz AG, Quickborn, wurden kaufmännische und technische Dienstleistungen in Höhe von 4.705 T€ erbracht. Von der E.ON Grid Solutions GmbH, Hamburg, wurden im Geschäftsjahr verschiedene Dienstleistungen, insbesondere für Abrechnungen in Höhe von 2.031 T€ erbracht sowie IT-Dienstleistungen in Höhe von T€ 127 bezogen. Daneben wurden 149 T€ für IT-Dienstleistungen erstattet, die zeitlich auf 5 Jahre begrenzt sind. Die HanseGas GmbH, Quickborn, hat im Geschäftsjahr EDV- und Telekommunikationsdienstleistungen von der E.ON Digital Technology GmbH, Hannover, in Höhe von 636 T€ bezogen. Von der e.dialog Netz GmbH, Potsdam, wurden netzbezogene Dienstleistungen in Höhe von 101 T€ erbracht. Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Die Geschäftsführung der HanseGas GmbH setzt sich wie folgt zusammen: STEFFEN BANDELOW Vorstand Netzwirtschaft der Schleswig-Holstein Netz AG Ab 01.01.2024 MALGORZATA CYBULSKA Vorstand Netzdienste der Schleswig-Holstein Netz AG DR. BENJAMIN MERKT Vorstand Netztechnik der Schleswig-Holstein Netz AG STEFAN STROBL Vorstand Netzwirtschaft der Schleswig-Holstein Netz AG Bis 31.12.2023 Bezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB
1) Die HanseGas GmbH besitzt unmittelbar Anteile an dem Unternehmen 2) Die Angabe des Eigenkapitals bezieht sich auf das Stammkapital zum Ausgliederungszeitpunkt am 12.04.2023 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 liegen nicht vor.
Quickborn, 31. Januar 2024 Die Geschäftsführung Steffen Bandelow Malgorzata Cybulska Dr. Benjamin Merkt TÄTIGKEITENABSCHLUSS FÜR DIE TÄTIGKEIT GASVERTEILUNGDER HANSEGAS GMBHA Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2023 B Anlagespiegel des Tätigkeitsbereiches Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2023 C Erläuterungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Gasverteilung der HanseGas GmbH für 2023 A 1 Bilanz der Tätigkeit Gasverteilung zum 31.12.2023
A 2 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2023
B Anlagespiegel des Tätigkeitsbereiches Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2023
C Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Gasverteilung der HanseGas GmbH für 2023 1. Grundlage Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten zu führen. In den nachfolgend aufgeführten Bereichen erfolgt die Kontenführung so, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen erbracht würden:
Als Betreiberin von Gasverteilnetzen sowie als Erbringerin von energiespezifischen Dienstleistungen an verbundene und assoziierte Unternehmen in den Bereichen Gasverteilung führt die HanseGas GmbH gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 EnWG von den genannten Tätigkeiten die Gasverteilung durch. Für die weiteren Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors einschließlich der energiespezifischen Dienstleistungen an nicht verbundene und assoziierte Unternehmen sind ausschließlich getrennte Konten zu führen. Innerhalb dieser Sparten wird dann wiederum nach den oben aufgeführten Tätigkeiten unterschieden. Der Tätigkeitenabschluss wurde wie der Jahresabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Insofern verweisen wir hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der Abschreibungsregeln auf Abschnitt B des Anhangs für das Geschäftsjahr 2023. Die Systematik zur Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz für die Gasverteilung ist im Folgenden erläutert. Vorangestellt an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagenspiegels. 2. Grundsätze der Zuordnung in den Tätigkeitenabschlüssen 2.1. Erläuterungen der Bilanz Die Posten der Bilanz wurden weitestgehend direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, wurden die Posten mit jeweils einem geeigneten Schlüssel verteilt. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. 2. Sachanlagen Die Sachanlagen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden soweit möglich direkt zugeordnet. Bei den Forderungen aus Steuern wurde der Umsatzschlüssel angewandt. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung dient zur Deckung von Altersversorgungsverpflichtungen und wurde direkt zugeordnet. 5. Gezeichnetes Kapital Beim gezeichneten Kapital erfolgte eine direkte Zuordnung. 6. Kapitalrücklage Die Zuordnung der Kapitalrücklage erfolgte direkt. 7. Ertragszuschüsse Die Ertragszuschüsse wurden direkt zugeordnet. 8. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden direkt zugeordnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden größtenteils direkt zugeordnet, war dies nicht möglich, erfolgte eine Zuordnung anhand eines sachgerechten Prüfungsschlüssels. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden direkt zugeordnet. War dies nicht möglich, erfolgte eine Zuordnung mit einem Umsatzschlüssel. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden direkt durch einen Mitarbeiter- oder Umsatzschlüssel zugeordnet. 2.2. Angabe gem. § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG 1. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind 0,00 € nicht abzugsfähige Vorsteuererstattungsansprüche enthalten (Vorjahr 106.039,91 €), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 2. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Verbindlichkeiten Es bestehen keine rechtlich erst nach dem Stichtag entstehenden Verbindlichkeiten. 3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. 4. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr setzen sich wie folgt zusammen:
5. Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit der in 2017 erfolgten Ausgliederung des Netzgeschäftes von der HanseWerk AG, Quickborn, auf die HanseGas GmbH, Quickborn, besteht ein Haftungsverhältnis nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten wird jeweils als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf den Bonitätsbeurteilungen der Primärverpflichteten sowie auf Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre. 2.3. Ergänzende Angaben zur Bilanz Abgegrenzte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 17.772.085,13 € (Vorjahr 19.019.069,24 €) wurden mit erhaltenen Abschlägen in Höhe von 7.313.864,63 € (Vorjahr 3.635.996,44 €) verrechnet. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind abgegrenzte Forderungen in Höhe von 10.780.095,36 € (Vorjahr 9.899.478,78 €) enthalten, die mit erhaltenen Abschlägen in Höhe von 8.010.072,02 € (Vorjahr 4.428.086,53 €) verrechnet wurden. 2.4. Gewinn- und Verlustrechnung 2.4.1 Vorbemerkungen Ausgangspunkt für die Erstellung der Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung bildet der Jahresabschluss der HanseGas GmbH. Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden der Unternehmenstätigkeit direkt zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Korrespondierende Posteninhalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden der Tätigkeit unter Berücksichtigung dieser Zusammenhänge zugewiesen. Die "Ertragsposten" können in der Regel direkt der Tätigkeit zugeordnet werden. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung auf die Tätigkeit nach sachgerechten Schlüsseln. Die den GuV-Posten "Materialaufwand, Personalaufwand, sonstiger betrieblicher Aufwand und sonstige Steuern" zugeordneten Aufwendungen werden entweder direkt der Tätigkeit zugeordnet oder mit Hilfe geeigneter Schlüssel verteilt. Der Posten "Abschreibungen auf Sachanlagen" ist direkt zugeordnet. Es wurden im Wesentlichen ein Mitarbeiterschlüssel genutzt. Der Mitarbeiterschlüssel basiert überwiegend auf den kontierten Stunden der Mitarbeiter. 2.4.2 Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge und Aufwendungen der Tätigkeit werden, soweit möglich, über die Kostenart oder über Einzelaufträge direkt zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, so werden die verbleibenden Erträge und Aufwendungen mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln über ihre Kostenarten auf die Tätigkeit verteilt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. 2. Andere aktivierte Eigenleistung Eine direkte Zuordnung erfolgte bei den anderen aktivierten Eigenleistungen. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet, war dies nicht möglich, erfolgte eine Zuordnung anhand eines sachgerechten Mitarbeiterschlüssels. 4. Materialaufwand Beim Materialaufwand erfolgte eine direkte Zuordnung. 5. Personalaufwand Der Personalaufwand wurde über den Mitarbeiterschlüssel zugeordnet. Die korrespondierenden Aufwandsbuchungen zu den Personalrückstellungen wurden direkt zugeordnet. 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen werden entsprechend des Anlagevermögens direkt zugeordnet. 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden direkt zugeordnet. 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Verteilung der Zinsen und ähnlichen Erträge erfolgte direkt. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zuordnung der Zinsaufwendungen erfolgte im Wesentlichen direkt, war dies nicht möglich, erfolgt eine Zuordnung anhand eines sachgerechten Umsatzschlüssels. Die Zuordnung der Aufwendungen aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen wurde dem Bilanzansatz folgend direkt vorgenommen. 10. Sonstige Steuern Die Zuordnung der Betriebssteuern erfolgte direkt.
Quickborn, 31. Januar 2024 Die Geschäftsführung Steffen Bandelow Malgorzata Cybulska Dr. Benjamin Merkt Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HanseGas GmbH, Quickborn Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HanseGas GmbH, Quickborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HanseGas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementatandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Hamburg, den 1. Februar 2024 KPMG
AG
Müllensiefen, Wirtschaftsprüfer Sieprath, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 9. April 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Wärme- und Kältehandel
Speichern von Gas zu Versorgungszwecken
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Beteiligungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Wärme- und Kältehandel
Beteiligungsgesellschaften
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen