Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 21200
Eingetragen
6.6.2008
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb telemedizinischer Produkte sowie die Erbringung telemedizinischer Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Janko Dr. Schildt
seit 28.7.2011
Geschäftsführer
Bettina Wrede
seit 15.10.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Medimatik GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

223.553,00

0,00

II. Sachanlagen

134.637,00

7.022,00

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

127.627,42

91.801,66

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

202.367,97

648.884,71

C. Rechnungsabgrenzungsposten

295,60

57,00

Summe Aktiva

688.480,99

745.765,37



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

42.550,00

42.550,00

II. Kapitalrücklage

473.450,00

473.450,00

III. Verlustvortrag

179.435,93

0,00

IV. Jahresfehlbetrag

92.032,86

179.435,93

B. Rückstellungen

8.400,00

22.900,00

C. Verbindlichkeiten

435.549,78

386.301,30

Summe Passiva

688.480,99

745.765,37

ANHANG

Medimatik GmbH,

Potsdam

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

I. Allgemeine Erläuterungen zum Handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Der Handelsrechtliche Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 entspricht in Gliederung und Bewertung den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften.

Die Medimatik GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Im Handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurden erstmals die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewendet. Dabei wurden zum Teil die größen­ab­hängigen Erleichterungen sowie Wahlrechte für kleine Kapitalgesellschaften gemäß
§ 288 HGB in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde das Aktivierungs­wahlrecht gemäß § 255 Absatz 2a HGB n. F. ausgeübt. Sie wurden mit den während der Entwicklung anfallenden Herstellungskosten i. S. des § 255 Absatz 2 HGB n. F. bewertet. Die für die produktbezogene Entwicklung erhaltenen Fördermittel wurden abgesetzt. Forschungs- und Vertriebskosten wurden nicht angesetzt.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt werden, bilanziert. Bei beweglichen Anlagegütern des Anlage­vermögens werden die Absetzungen für Abnutzungen zeitanteilig (pro rata temporis) verrechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 150,00 EUR werden als Kleingeräte voll und mit Anschaffungskosten von 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR als Sammelposten aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert aktiviert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Latente Steuern wurden nicht bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Unter der Position Immaterielle Vermögensgegenstände wurden die bis zum Bilanzstichtag angefallenen und ansatzfähigen Herstellungskosten i. S. des § 255 Absatz 2 HGB n. F. für eine produktbezogene Entwicklung aktiviert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden entwicklungsbezogene Fremdleistungen in Höhe von TEUR 145, Gehälter in Höhe von
TEUR 177 sowie damit in Zusammenhang stehende Sozialversicherungsbeiträge in Höhe TEUR 35 und sonstige Gemeinkosten in Höhe von TEUR 68 berücksichtigt. Die mit diesen Aufwendungen in Zusammenhang stehenden Fördermittel in Höhe von TEUR 225 wurden abgesetzt. Mithin wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 200 aktiviert. Abschreibungen für die aktivierten Herstellungskosten der Immateriellen Vermögens­gegenstände wurden im Geschäftsjahr 2009 nicht vorgenommen, da die produktbezogene Entwicklung zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen war.

Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag betrifft Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 135. Davon wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 9 aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird linear über einen Zeitraum von drei bis vierzehn Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden Anzahlungen auf technische Anlagen in Höhe von TEUR 116 geleistet.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Fördermitteln in Höhe von TEUR 92, aus Umsatz- und Ertragsteuern gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 25 sowie Forderungen aus Mietkautionen in Höhe von TEUR 10. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Mietkautionen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Versicherungsbeiträge und Kfz-Steuern.

Die zum Bilanzstichtag passivierten Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellung für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 4, für Erstellungs- und Prüfungskosten des Jahresabschlusses und der Jahressteuererklärungen in Höhe von TEUR 3 sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 388 Verbindlichkeiten aus Stillen Beteiligungen, aus Kapitalertragsteuern in Höhe von TEUR 9, aus Lohnsteuern in Höhe von TEUR 5, aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 sowie Verbindlichkeiten aus Auslagenersatz gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1. Die Sonstigen Verbindlichkeiten mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus Stillen Beteiligungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter umfassen TEUR 363 aus stillen Beteiligungen, TEUR 25 aus gestundeten Zinsen hinsichtlich der stillen Beteiligungen sowie aus Auslagen der Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.

Latente Steuern wurden zum Bilanzstichtag nicht bilanziert. Auf Grund bereits zum Bilanzstichtag bestehender Verlustvorträge und der für die nachfolgenden fünf Geschäftsjahre prognostizierten betriebswirtschaftlichen Ergebnisse ergeben sich voraussichtlich keine Abweichungen zwischen Steuer- und Handelsbilanz. Bei der Berechnung der Abweichungen zwischen Steuer- und Handelsbilanz wurde bezüglich der aktivierten Immateriellen Wirt­schaftsgüter des Anlagevermögens von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren ausgegangen.

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftungsverhältnissen bestanden zum Stichtag nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten umfasst ca. T€ 425, davon wurden T€ 200 gem. § 248 Abs. 2 HGB als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert.

V. Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009 Herr Thomas Nitschke und Herr Jens Wiedeck bestellt. Frau Bettina Wrede und Herr Dr. Janko Schildt war Prokura erteilt.

Potsdam, den 26. April 2010

Medimatik GmbH,

Potsdam

Thomas Nitschke

Geschäftsführer

Jens Wiedeck

Geschäftsführer

 

Thomas Nitschke, Jens Wiedeck

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