Tiba Transformation Group GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jie Zhang seit 21.5.2025 | Geschäftsführer |
Dianjun Zhang seit 11.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GoodWe Technologies Co., Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GoodWe Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die GoodWe Gruppe wurde 2010 in China gegründet und ist ein weltweit führender Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern und Energiespeicherlösungen. Die GoodWe Europe GmbH (im Folgenden GoodWe) mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 244934, ist als 100%ige Tochter des seit 2020 an der Shanghai Stock Exchange notierten Unternehmens GoodWe Technologies Co., Ltd., Suzhou, China in den Konzern eingebunden. Sie ist als Vertriebs- und Servicegesellschaft vorwiegend in Europa tätig. Ihre Kunden sind auf Photovoltaik spezialisierte Unternehmen, wobei durch GoodWe sowohl die Erstausstattung von Photovoltaikanlagen als auch der Aftermarket bedient werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut Winterprognose der EU-Kommission ist die EU-Wirtschaft nach einer deutlichen Expansion im Berichtsjahr 2022 um 4,0 % gewachsen. Auch die deutsche Wirtschaft konnte sich im Berichtsjahr 2022 leicht erholen. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 trotz des Preisschocks im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Für 2023 erwartet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) aufgrund des Ukraine-Kriegs eine Wachstumsprognose von nur noch 0,5%. Auch das globale Wirtschaftswachstum wird laut OECD um mehr als 0,6% geringer ausfallen und damit mit 2,6% prognostiziert. Nachdem Inflationsshock im Jahr 2022 und der darauffolgenden starken Erhöhung der Basiszinsen rechnen die Ökonomen laut IfW für das Jahr 2023 mit einer Inflationsrate von 6,0%. Um die hohe Abhängigkeit im Bereich fossiler Energieträger zu bekämpfen, erwarten wir einen weiterhin politisch stark geförderten Ausbau erneuerbarer Energien und eine damit einhergehende steigende Nachfrage nach unseren Produkten in 2023. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut IEA-PVPS (International Energy Agency - Photovoltaic Power Systems Programme) stiegen die weltweiten PV-Installationen von 175 GW in 2021 auf 240 GW in 2022. Auch in der europäischen Union erhöhte sich die neu installierte PV-Leistung trotz der weiter bestehenden Corona-Pandemiesituation von 27 GW in 2021 auf 38,7 GW in 2022. 3. Geschäftsverlauf Trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsprach der Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Berichtsjahr 2022 den Erwartungen. Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 57.143 in 2021 auf TEUR 234.745 (+310,8%), und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen verbesserte sich um TEUR 4.337 von TEUR 1.802 auf TEUR 6.139. Der Hintergrund der gestiegenen Umsatzentwicklung ist, dass die meisten unserer europäischen Absatzmärkte, insbesondere Deutschland, Niederlande, Polen, Tschechien, Spanien und Italien, auch im Jahr 2022 weiter gewachsen sind, sowohl durch die Gewinnung von Neukunden als auch durch verstärkte Beauftragung von Bestandskunden. Weitere Erläuterungen zum Geschäftsverlauf sind unter den Ausführungen zur Ertragslage zu finden. 4. Lage 4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Kennzahlen der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
Mit einer Steigerung des Umsatzes um ca. 178 Mio. EUR konnte die im Vorjahr geplante Steigerung des Umsatzes auf 120 bis 150 Mio. EUR übertroffen werden. Hintergrund hierfür sind zum einen Nachholeffekte nach Beendigung der Corona-Krise in China und zum anderen die durch die Energiekrise bedingte Sonderkonjunktur durch deutlich erweiterte staatliche Förderprogramme und die enorme Verteuerung von Energie, vor allem für fossile Energieträger. Vor diesem Hintergrund konnte auch das geplante EBIT von 1.500 TEUR bis 2.000 TEUR mit einem Wert von TEUR 6.139 sehr deutlich übertroffen werden. 4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nicht finanzielle Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Kundenzufriedenheit. Dabei steht die GoodWe Europe GmbH im Rahmen von regelmäßigen Kundenbesuchen und über ihren technischen Kundendienst in engem Austausch mit ihren Kunden, so dass sie auch in diesem Bereich über deren Zufriedenheit, Wünsche und Ziele informiert ist und aus den Rückmeldungen Implikationen ableiten kann. Die Kundenzufriedenheit wird als KPI im Rahmen des aftersales service gemessen (NPS-net promoter score). 4.3 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 betrug 48.407 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 24.160 TEUR erhöht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum 31.12.2022 6.099 TEUR und hat sich um 848 TEUR gegenüber dem Vorjahreswert erhöht. Dies ist hauptsächlich auf das erhöhte Geschäftsvolumen zurückzuführen. Aufgrund des gestiegenen Umsatzes haben sich sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 6.742 in 2021 auf TEUR 23.694 in 2022 als auch die Warenvorräte von TEUR 11.930 in 2021 auf TEUR 17.666 in 2022 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 349 auf TEUR 443 an, ebenso die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 231 auf TEUR 404. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 9.985 auf TEUR 11.976 erhöht, hauptsächlich, da die Rückstellung für Gewährleistungen sowie die Rückstellung für Kundenboni durch das stark angewachsene Geschäftsvolumen erheblich gestiegen sind. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen von TEUR 1.902 im Vorjahr auf TEUR 18.893 im Berichtsjahr. Diese Entwicklung ist zum einen auf das starke Umsatzwachstum und zum anderen auf mehr Kundenverträge mit vollständiger oder teilweiser Vorauszahlungsvereinbarung als Zahlungsbedingung zurückführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.013 auf TEUR 1.055 gestiegen und betreffen größtenteils Speditionskosten in Höhe von TEUR 899. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich hauptsächlich aufgrund verbesserter Liquidität von TEUR 18.220 im Vorjahr auf TEUR 6.842 in 2022 vermindert. Sie bestehen nahezu vollumfänglich aus Verbindlichkeiten aus dem Wareneinkauf gegenüber der Gesellschafterin und sind abhängig von der Liquiditätssituation innerhalb eines Jahres zahlbar. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit fähig ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 4.4 Ertragslage Wie bereits ausgeführt stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 57.143 in 2021 auf TEUR 234.745 (+310,8%) in 2022. Für weitere Ausführungen hinsichtlich der Umsatzentwicklung verweisen wir auf die Erläuterungen zum Geschäftsverlauf. Das EBIT hat sich von TEUR 1.802 im Vorjahr auf TEUR 6.139 im Berichtsjahr erhöht. Der Rohertrag ist von TEUR 6.110 im Vorjahr um rund 197,7% (TEUR 12.078) auf TEUR 18.188 im Berichtsjahr gestiegen. Aufgrund des starken Unternehmenswachstums im Jahr 2022 wurden weitere Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb, Technical Services, Marketing und Supply Chain eingestellt, wodurch sich die Personalaufwendungen um TEUR 1.618 erhöhten. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Jahr 2022 um TEUR 6.357 auf TEUR 8.662, was hauptsächlich auf höhere Vertriebskosten bedingt durch das erhöhte Umsatzvolumen zurückzuführen ist. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Chancen Zusätzliche Absatzchancen entstehen durch die Ausweitung des Portfolios, insbesondere im Bereich der Projektwechselrichter bis 350 KW, und insbesondere in der Sicherstellung der benötigten Halbleiterkomponenten, da diese in der momentanen Marktsituation einen bedeutenden Engpass darstellen, sowie der Erweiterung des Portfolios im Bereich der kommerziellen Speicherlösungen. Dieses Portfolio wird im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut werden. Zudem plant das Unternehmen eine Erweiterung im Bereich BIPV (Building Integrated Photovoltaics), welche erstmals in 2023 in Europa auf verschiedenen Messen vorgestellt wird. Diese Erweiterung beinhaltet in erster Linie die Leichtgewichtmodule (Galaxy) sowie kommerzielle carport Lösungen (Polaris). GoodWe Europe GmbH hat bereits im "residential" Marktsegment in vielen Regionen eine bedeutende Marktposition erreicht. Daher werden weiterhin zusätzliche Vertriebsaktivitäten vor allem im Bereich der Großanlagen intensiviert, um auch dort eine entsprechende Marktposition zu festigen. GoodWe Europe GmbH hat in 2023 als lizenzierter Partner von General Electric die Möglichkeit, eine zusätzliche Marke zu etablieren. Durch die Gründung von zwei Schwestergesellschaften in Spanien und Polen wurde das Vertriebsnetz in 2022 zudem stetig ausgebaut und verbessert. 2. Risiken: Die Reihenfolge der nachstehend aufgeführten Risiken entspricht auch ihrer Bedeutung für das Unternehmen. Absatzrisiken: Durch zeitliche Verschiebung von Großprojekten im Geschäftsjahr 2022 bzw. Anfang des Geschäftsjahres 2023 aufgrund von Preiserhöhungen in der Wertschöpfungskette einer PV-Anlage sowie aufgrund der Verknappung von Komponenten bestand das Risiko, dass Umsätze nicht wie geplant realisiert werden konnten. Wegen der sehr angespannten Produktverfügbarkeit bestand das Risiko fehlender Unterstützung durch Geschäftspartner der Gesellschaft mit entsprechenden Folgen. Im Lauf des Geschäftsjahres 2023 hat sich die Situation normalisiert und das Risiko besteht nicht mehr. In 2022 haben sich viele westliche und asiatische Anbieter insbesondere auf den europäischen Markt fokussiert, was zur Folge hat, dass die Angebotssituation sich in der ersten Jahreshälfte 2023 entspannt hat. Hierin besteht ein Risiko, dass sich das Gleichgewicht Angebot/Nachfrage negativ zu Ungunsten der Nachfrage ändert und sich ein entsprechender Preisdruck entwickelt. Zusätzlich stellen die erhöhten Zinsen auch ein neues Risiko dar, weil sie sich auf die Finanzierung der PV-Projekte und der entsprechenden Rückzahlungszeit auswirken können. Grundsätzlich besteht ein intensiver Wettbewerb im Wechselrichtermarktsegment, in dem immer wieder neue Wettbewerber hinzukommen und insbesondere versuchen, lokale Märkte zu besetzen bzw. durch einen Preiskampf Marktanteile zu erringen. Zusätzlich besteht das Risiko, dass aufgrund des angespannten Arbeitsmarktes nicht alle zusätzlichen geplanten Mitarbeiter eingestellt werden können, um das potentielle Umsatzwachstum zu realisieren. Diese angespannte Arbeitsmarktsituation stellt für das Unternehmen eine Herausforderung dar, die Fluktuation möglichst niedrig zu halten. Beschaffungsrisiken: Weiterhin besteht eine begrenzte Verfügbarkeit von Zulieferkomponenten, insbesondere bei einigen Produktfamilien im Halbleiterbereich. Daher sehen wir uns gegenwärtig mit Kapazitätsengpässen bei einigen wenigen Produktfamilien konfrontiert. Grundsätzlich hat sich die Beschaffungslage für GoodWe im Laufe des Jahres 2022 deutlich verbessert. Des Weiteren ist die Situation bei der Verfügbarkeit von Lagerplätzen in Europa für die Warenlieferungen von Asien nach Europa begrenzt. Liquiditätsrisiken: Die Handelswaren werden ausschließlich über das Mutterunternehmen geliefert, sodass Verbindlichkeiten größtenteils gegenüber der Gesellschafterin bestehen. Da diese Verbindlichkeiten nur bei ausreichender Liquiditätssituation beglichen werden, sehen wir dieses Risiko als gering an und erwarten weiterhin in der Lage zu sein, die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Kreditrisiken: Bei Kundenforderungen können Ausfallrisiken aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten der Kunden entstehen. Um diese Risiken zu verringern, werden häufig Kundenverträge mit Vorauszahlungsvereinbarungen geschlossen. Außerdem stellt das intensive Debitorenmanagement sicher, dass eventuelle Zahlungsausfälle frühzeitig erkannt werden. Das maximale Ausfallrisiko begrenzt sich auf den in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Buchwert. Währungsrisiken: Währungsrisiken bestehen für ein in Fremdwährung geführtes Bankkonto, entfallen sonst jedoch weitgehend, da die Begleichung von Kundenforderungen und Verbindlichkeiten fast vollständig in EURO erfolgt. Gesetzliche und staatliche Risiken: Aufgrund von staatlichen Förderungen von PV-Anlagen, die weiterhin in einigen europäischen Ländern gängige Praxis sind, besteht ein natürliches Marktrisiko, wenn diese Förderungen entfallen. Auch gesetzliche Änderungen, die den Aufbau von Photovoltaik-Anlagen erschweren, stellen ein theoretisches Risiko dar. Wir sehen diese Risiken Stand heute aufgrund eines gesellschaftlichen und staatlichen Konsens erneuerbare Energien weiter stark zu entwickeln, als vernachlässigbar gering an. 3. Prognosebericht Gemäß Trendforce wird die Zahl der PV-Installationen in 2023 weltweit auf 351 GW und europaweit auf 68,6 GW steigen. Grundsätzlich ist das Geschäftsklima für das Segment Photovoltaik momentan in fast allen bedeutenden europäischen Ländern sehr freundlich, weil der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien weiterhin als zentrales Mittel im Kampf gegen den Klimawandel gesehen wird. Zudem werden die Rohstoffpreise aufgrund des Ukraine-Krieges stark steigen. Von dieser Marktentwicklung planen wir als Branchenunternehmen mit starker Marktposition zu profitieren. Eine Prognose über die langfristigen Folgen des Ukraine-Krieges auf die europäische Wirtschaft, die Weltwirtschaft und unsere Beteiligungen kann derzeit nicht abgegeben werden. Der Prognosecharakter zukunftsbezogener Aussagen zieht die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächliche Entwicklung von unseren Erwartungen abweichen kann. Alle folgenden Annahmen sind unter diesen Gesichtspunkten zu relativieren. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen Umsatz von ca. 325 bis 350 Mio. EUR und ein EBIT von ca. 3,0 bis 3,5 Mio. EUR.
München, 15. Dezember 2023 Geschäftsführer Gang Fang Thomas Häring BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 der GoodWe Europe GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 244934, finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) Anwendung. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bei der Bewertung wird von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden wurden weitgehend beibehalten. Ausnahme sind die Berechnung der Bonusrückstellung für Mitarbeiter, für welche im Geschäftsjahr auf Basis der vertraglichen Vereinbarung ein zusätzlicher Aufschlagsfaktor für einige Mitarbeiter angewandt wurde. Ferner wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr im Geschäftsjahr abgezinst. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird planmäßig, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach linearer Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen einem und dreizehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der Wertansatz der Vorräte erfolgt für Waren mit den Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Es wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten (Nominalwert) angesetzt. Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Abs. 1 GmbH ausgewiesen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro: Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung und die Währungsbestände werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Vorauszahlungen von Kunden für Gewährleistungsverlängerungen. C. ANGABEN ZUR BILANZ Die Bruttoentwickelung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen: Anlagenspiegel separat in Excel Die Vorräte beinhalten Waren in Höhe von EUR 17.666.201,83 (Vorjahr: EUR 11.930.329,75), die sich im Lager befinden. Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 23.693.589,16 (Vorjahr: EUR 6.741.738,69). Deren Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 443.210,59 (Vorjahr: EUR 94.066,23). Davon haben EUR 96.226,23 (Vorjahr: EUR 94.066,23) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Posten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen EUR 404.335,18 (Vorjahr: EUR 173.497,26). Davon haben EUR 26.489,48 (Vorjahr: EUR 13.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten liquide Mittel in Höhe von EUR 6.099.240,38 (Vorjahr: EUR 5.251.586,35). Die Steuerrückstellungen betragen EUR 3.986.165,53 (Vorjahr: EUR 909.122,34). Diese haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Gewährleistung von EUR 5.894.146,59 (Vorjahr: EUR 1.133.805,51) sowie die Rückstellungen für Kundenboni EUR 5.191.185,73 (Vorjahr: EUR 345.605,69) und Personalkosten EUR 521.933,79 (Vorjahr: EUR 276.059,80). Die Rückstellungen für Gewährleistungen haben Restlaufzeiten von 2 Jahren bis 5 Jahren. In den Rückstellungen für Personal ist eine Abfertigungsrückstellung enthalten, welche eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren hat. Alle übrigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 18.893.381,25 (Vorjahr: EUR 1.901.812,62). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.841.710,46 (Vorjahr: EUR 18.188.199,11) und gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 31.334,64). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.000.121,84 (Vorjahr: EUR 43.533,38) enthalten im Wesentlichen eine Gutschrift für Kundenboni in Höhe von EUR 915.790,84 (Vorjahr: EUR 0,00). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 927.233,14 (Vorjahr: EUR 637.235,13) beinhaltet Vorauszahlungen von Kunden für Gewährleistungsverlängerungen. D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse setzen sich folgendermaßen zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.041,38 (Vorjahr: EUR 225.868,58) enthalten. Es bezieht sich im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen für Kundenboni und Berufsgenossenschaft in Höhe von EUR 988,51. E. WEITERE ANGABEN Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit den folgenden Belastungen:
Es bestanden am Bilanzstichtag keine weiteren in der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden bzw. aus Bilanz oder Anhang nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 34 Angestellte (Vorjahr: 20 Angestellte) beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug EUR 39.450,25. Das Honorar ist aufgeschlüsselt in Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von EUR 30.292,25 sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von EUR 9.158,00. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung der GoodWe Europe GmbH, München, wurde im Berichtsjahr wahrgenommen von: Herrn Gang Fang, Geschäftsführer, Suzhou/China Herrn Thomas Häring, Geschäftsführer, München/Deutschland Von den Angaben über die Gesamtbezüge dieser Personen wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Konzernverhältnisse Es wird ein Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen von der Muttergesellschaft GoodWe Technologies Co., Ltd, Suzhou/ China, aufgestellt und ist dort offengelegt und erhältlich. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben.
München, 15. Dezember 2023 Geschäftsführer Gang Fang Thomas Häring Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GoodWe Europe GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der GoodWe Europe GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GoodWe Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 15. Dezember 2023 BDO AG Fritz, Wirtschaftsprüfer Linnenbäumer, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Dezember 2023, ebenfalls wurde am 15. Dezember 2023 beschlossen, den Jahresfehlbetrag der Gesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Betrieb von Sportanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Fitnesszentren
Betrieb von Sportanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Sportanlagen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Hotels (ohne Hotels garnis)
Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen