Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 204704
Eingetragen
15.4.2013
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeVermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Erwerb und Veräußerung von Grundbesitz; Vermittlung des Abschlusses und Nachweises der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, Wohnräume, gewerblichen Räume, Darlehen; Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte; wirtschaftliche Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung; Beratungsleistungen im Rahmen des Unternehmensgegenstandes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Schuster
seit 15.4.2013
Geschäftsführer
Christian Schuster
seit 15.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Christian SchusterV+S Wohnbau GmbH
50.00%
Peter SchusterVP Genuss GmbH
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
50.00%
Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VK Wohnbau GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der VK Wohnbau GmbH, München

1. Einführung

Die VK Wohnbau GmbH, München betreibt seit Jahren erfolgreich das Bauträgergeschäft in München sowie in den angrenzenden nordwestlichen Landkreisen.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in 2023

Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter geopolitische Spannungen, Lieferkettenunterbrechungen und Inflationsdruck. Europa, insbesondere, sah sich durch den anhaltenden Ukraine-Konflikt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, was zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führte. Diese Krise beeinträchtigte die Energieversorgung und erhöhte die Unsicherheit in den Märkten.

In Deutschland war das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 negativ. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 %. Dies spiegelte die Schwierigkeiten wider, mit denen die deutsche Wirtschaft konfrontiert war, einschließlich steigender Energiekosten und einer schwächelnden globalen Nachfrage. Diese Faktoren trugen dazu bei, dass Deutschland im Vergleich zu anderen großen EU-Staaten eine schlechtere wirtschaftliche Performance zeigte.

2.2 Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland

Im Jahr 2023 hat sich die Entwicklung der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland deutlich verändert. Die Anzahl der beantragten Wohnungsbaugenehmigungen ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 27 % zurückgegangen. 2022 wurden noch rund 375.000 Genehmigungen erteilt, während es 2023 nur noch etwa 275.000 waren. Diese Rückgänge betreffen sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser. Bei den Einfamilienhäusern fiel die Zahl der Genehmigungen besonders stark, mit einem Rückgang von etwa 30 %. Investoren und private Bauherren sind aufgrund steigender Baukosten und höherer Zinsen zurückhaltender. Auch bei Mehrfamilienhäusern gab es einen deutlichen Rückgang, jedoch etwas moderater mit etwa 25 %.

Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit kann erst nach einer Ermittlung der Baufertigstellungen ermittelt werden. Diese wird das statistische Bundesamt voraussichtlich Ende Mai 2024 veröffentlichen.

2.3 Begrenzende Faktoren in der Baubranche

Im Jahr 2023 haben mehrere Faktoren die Baubranche in Deutschland negativ beeinflusst:

Die Kosten für Baumaterialien und Bauleistungen sind erheblich gestiegen. Diese Kostensteigerungen haben Bauvorhaben verteuert und einige Projekte unrentabel gemacht. Die Zinsen für Baufinanzierungen sind gestiegen, was die Finanzierungskosten für Bauherren erhöht hat. Dies hat sowohl private Bauherren als auch Investoren verunsichert und zu einem Rückgang der Bautätigkeit geführt. Die Lieferkettenprobleme haben zu Verzögerungen und erhöhten Kosten bei der Beschaffung von Baumaterialien geführt. Dies hat den Bauprozess verlangsamt und verteuert. Die Unsicherheit in Bezug auf wirtschaftliche Entwicklungen und zukünftige Immobilienpreise hat Investoren vorsichtiger werden lassen. Diese Unsicherheit hat zu einer Zurückhaltung bei neuen Bauprojekten geführt. Strenge Bauvorschriften und langwierige Genehmigungsverfahren haben den Bauprozess verkompliziert und verzögert. Dies hat die Planung und Durchführung von Bauvorhaben erschwert. Der Fachkräftemangel im Baugewerbe hat zu Engpässen und Verzögerungen geführt. Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften ist ein entscheidender Faktor für den Fortschritt von Bauprojekten. Die allgemeine Inflation hat die Kosten des täglichen Lebens und damit auch die Baukosten in die Höhe getrieben. Dies hat die Investitionsbereitschaft im Bauwesen weiter gesenkt.

Diese Faktoren haben in Kombination dazu geführt, dass sowohl die Anzahl der genehmigten als auch die der fertiggestellten Neubauten im Jahr 2023 in Deutschland zurückgegangen ist.

2.4 Staatliche Fördermaßnahmen

Im Jahr 2023 hat die deutsche Regierung verschiedene staatliche Fördermaßnahmen eingeführt, um den Neubau und die Renovierung von Wohngebäuden zu unterstützen. Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren, um den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat über die KfW-Bank zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für den Bau energieeffizienter Häuser sowie die energetische Sanierung bestehender Gebäude bereitgestellt. Zudem wurde das Förderprogramm "Klimafreundlicher Neubau" eingeführt, das Neubauten mit hohen energetischen Standards finanziell unterstützt.

Zusätzlich wurden Förderungen für den Einbau von erneuerbaren Energiesystemen wie Solaranlagen und Wärmepumpen verstärkt. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bot weiterhin Zuschüsse und Kredite für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Diese Maßnahmen sollten den Bauherren Anreize bieten, trotz gestiegener Baukosten und Zinsen in neue Bauprojekte und Renovierungen zu investieren, um langfristig die Wohnqualität und Energieeffizienz in Deutschland zu verbessern.

2.5 Umsatzentwicklung

Das Rohergebnis unserer Gesellschaft, bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr erheblich um TEUR 1.736 (= -43,8 %). Im Berichtszeitraum konnten vorhandene Wohnungen aus fertig gestellten Objekten veräußert werden. Weiter wurde noch ein Sanierungsobjekt in Angriff genommen.

2.6 Beschaffung

Die bereits 2021 begonnenen Engpässe bei der Beschaffung von Baustoffen setzten sich auch in 2023 in Teilen fort. Die Preise für Baumaterialien blieben auch 2023 auf einem hohen Niveau, trotz unterschiedlicher Entwicklungen bei den verschiedenen Baustoffen wie Holz, Zement oder Stahl. Dabei gab es Preissteigerungen in 2023 nahezu durchweg bei allen mineralischen Baustoffen. Zement, Kalk und gebrannter Gips, Dachziegel oder Mörtel verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr erneut. Baumaterialien aus Metall, deren Herstellung, wie die mineralischen Baustoffe, vergleichsweise energieintensiv ist, verbilligten sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr geringfügig. Deutliche Preisrückgänge gab es dagegen bei Baumaterialien aus Holz und Konstruktionsvollholz verbilligten sich bereits im 1. Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum spürbar. Diese Preiserhöhungen wurden uns von unseren Bauunternehmen in Rechnung gestellt.

2.7 Investitionen

Insgesamt hat sich der Buchwert des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 30 auf TEUR 108 vermindert, da die Investitionen (EUR 4), vermindert um desinvestitionsbedingte Buchwertabgänge (TEUR 7) deutlich unter den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 31 lagen.

2.8 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Neben der weiterhin sehr soliden Liquiditätssituation unseres Unternehmens stehen dem Unternehmen ausreichend freie Kreditlinien zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes zur Verfügung.

Ersatzinvestitionen sollen nach wie vor aus den laufenden Einnahmen finanziert oder durch Leasing ersetzt werden.

Im Rahmen unserer Tätigkeit treten infolge des Bauträgergeschäfts keine Finanzierungsrisiken wie Zahlungsverzögerungen durch Kunden bzw. Forderungsausfälle auf.

2.9 Personal

Der durchschnittliche Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr 9 Arbeitnehmer. Am Bilanzstichtag waren inklusive Auszubildenden 10 Mitarbeiter beschäftigt.

2.10 Umwelt

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen, die Schonung der Umwelt und die Vermeidung von Abfällen sind Kernbestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung. Dieses ist für uns Maßstab einer langfristig orientierten Unternehmenspolitik, die sich nicht nur ökonomischen, sondern zugleich auch ökologischen Herausforderungen stellt.

Unsere Mitarbeiter sind sensibilisiert, dass das Unternehmen bestrebt ist, alle Ressourcen stets bewusst und sorgsam einzusetzen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Zum Stichtag betrug die Bilanzsumme TEUR 39.822 und lag damit um TEUR 4.133 über dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend waren neben Erhöhungen der unfertigen Leistungen und der flüssigen Mittel aus Kundenzahlungen für abgeschlossene Bauverträge Gewährungen von verzinslichen Darlehensforderungen. Die Rückstellungen insgesamt haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 866 vermindert, was in erster Linie auf verringerte Baukosten und geringere Steuerzahlungen zurückzuführen ist.

Die sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergebenden Erhöhungen resultieren aus dem laufenden Umbau- und Sanierungsprojekt.

Infolge des Jahresfehlbetrags 2023 verminderte sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr um 18,9 %.

3.2 Finanzlage

Infolge des Jahresfehlbetrags verminderte sich auch der Cashflow. Aufgrund unseres Finanzmanagements wie auch unter Einbeziehung der bestehenden Kreditlinien für die finanzierten Bauobjekte war die Zahlungsbereitschaft unseres Unternehmens im Berichtszeitraum immer gegeben.

3.3 Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung unseres Unternehmens schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 658 gegenüber einem Jahresüberschuss im Vorjahr von TEUR 1.074 ab.

Ausschlaggebend hierfür ist die Bewertung der unfertigen Leistungen mit dem handelsrechtlichen Mindestansatz sowie gestiegene Finanzierungsaufwendungen.

Bei den Personalkosten ergibt sich ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 86. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich die Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus Aufwendungen für Aufhebungen für bestehende Mietverträge.

Die planmäßigen Abschreibungen vermindern sich planmäßig gegenüber dem Vorjahr.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 519 infolge höherer Zinsen für die bestehenden Altobjekte und für neue Kreditverträge.

Insgesamt kann die Ertragslage unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 vor dem Hintergrund der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen und insbesondere der branchenspezifischen Rahmenbedingungen als noch zufriedenstellend beurteilt werden.

4. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren

Sowohl das operative als auch das nicht operative Geschäft steuern wir durch finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen.

Insbesondere die Umsatz- und Rohertragsentwicklung dienen als Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. Weitere wesentliche Kennzahlen für die Gesellschaft sind Vertriebs- und Verwaltungskosten. Der Verwaltungsbereich verfolgt kontinuierlich das Ziel, die Betriebs- und Prozesskosten zu optimieren.

Auch für das nicht operative Geschäft sind Steuerungsgrößen definiert. Der Erfolg lässt sich hier an Kenngrößen wie dem Finanzergebnis ablesen.

Als wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter zu beurteilen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das Engagement der Mitarbeiter für dessen Ziele leisten den entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg.

Mit Konzepten und Maßnahmen zur Personalentwicklung bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Zudem wird die individuelle Leistung einzelner Mitarbeiter durch variable Vergütungskomponenten gewürdigt.

5. Risiken und Einschätzung der künftigen Entwicklung

5.1 Gesamtwirtschaftliches Risiko

Nach einem Rückgang des BIP um 0,25 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf des Jahres 2024 verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Die Inflationsrate belief sich im Dezember 2023 auf 3,7 %. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 dominieren weiterhin inflationssenkende Faktoren (sinkende Erzeuger- und Importpreise, straffe Geldpolitik der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung Gewinnmargen).

5.2 Risiken für das Baugeschehen

Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu errichten, wurde bereits 2022 deutlich verfehlt, es wurden lediglich 295.300 Wohnungen fertiggestellt. Das gesetzte Ziel wird auch 2023 nicht erreicht werden. Man rechnet aktuell mit einer Fertigstellung von rund 245.000 Wohnungen. In 2024 geht man von Fertigstellungen zwischen 175.000 und 210.000 Wohnungen aus.

5.3 IT-Risiken

Beinahe die gesamte Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne sowie eine Cyberversicherung gegen Hackerangriffe.

5.4 Gesamtbewertung und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Auch im Jahr 2024 erkennt die Geschäftsführung keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine, der hohen Inflation, den voraussichtlich weiterhin hohen Zinsen für Baufinanzierungen und der damit einhergehenden, deutlichen Beruhigung im Bereich Wohnungsbau, wird dies in der Folge zu rückläufigen Erlösen und damit auch einem rückläufigen Betriebsergebnis im Jahr 2024 führen.

 

im Mai 2024

Die Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 110.416,00 144.405,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.557,00 6.389,00
II. Sachanlagen 107.709,00 137.866,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.479,00 10.557,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.230,00 127.309,00
III. Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 39.721.817,69 35.538.457,36
I. Vorräte 26.352.248,00 25.831.924,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.672.323,46 1.805.665,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 351.983,32 853.453,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.697.246,23 7.900.867,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.909,74 6.753,40
Aktiva 39.852.143,43 35.689.615,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.812.383,83 3.470.945,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Bilanzgewinn 287.383,83 945.945,80
davon Gewinnvortrag 945.945,80 -127.977,41
B. Rückstellungen 737.291,51 1.603.638,51
C. Verbindlichkeiten 36.295.708,06 30.605.943,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.056.826,24 20.886.761,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.056.826,24 20.886.761,68
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 958,60 5.692,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 958,60 5.692,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 13.237.923,22 9.713.489,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.937.923,22 1.413.489,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.300.000,00 8.300.000,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.760,03 9.088,04
Passiva 39.852.143,43 35.689.615,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.234.008,47 3.988.128,42
2. Personalaufwand 760.600,15 847.217,27
a) Löhne und Gehälter 695.259,91 796.050,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 65.340,24 51.166,89
davon für Altersversorgung 3.789,00 2.546,00
3. Abschreibungen 30.871,36 35.232,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.871,36 35.232,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.180.153,34 946.960,31
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,63 2,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.626,65 9.746,37
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.071.139,21 532.054,73
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -121.153,34 561.231,57
9. Ergebnis nach Steuern -657.972,97 1.075.180,86
10. sonstige Steuern 589,00 1.257,65
11. Jahresfehlbetrag 658.561,97 -1.073.923,21
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 945.945,80
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 127.977,41
14. Bilanzgewinn 287.383,83 945.945,80

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma VK Wohnbau GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 204704 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten; Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
TEUR
Gesamt
TEUR
Grundstücke und Bauten
TEUR
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-
TEUR
Anschaffungskosten
Stand am 1. Januar 2023 13 266 11 255
Zugänge 0 4 0 4
Abgänge 0 -10 -8 -2
Stand am 31. Dezember 2023 13 261 3 257
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1. Januar 2023 7 129 1 128
Abschreibung Geschäftsjahr 4 27 0 27
Abgänge 0 -3 -1 -2
Stand am 31. Dezember 2023 11 153 0 153
Buchwert am 31. Dezember 2023 2 108 3 104
Buchwert am 31. Dezember 2022 6 137 10 127

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten verzinsliche Forderung an Gesellschafter (TEUR 320) und kurzfristige, verzinsliche Darlehen an nahestehende Unternehmen (TEUR 3.352).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten (TEUR 14), Jahresabschlusskosten (TEUR 40), Gewährleistungskosten (TEUR 303) und für nachträgliche Kosten zu fertiggestellten Objekten (TEUR 87) gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert; daneben bestanden noch übliche Eigentumsvorbehalte.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich nach Tätigkeiten wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Steuerfreie Umsätze § 4 Nr. 8 ff. UStG 3.125 36.372
Mieten 6 99
Erlöse 19% USt 0 134
Übriges 16 103
3.147 36.708

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 183 (i.Vj. TEUR 1) sowie Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens von TEUR 8 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Verkaufsprovisionen (TEUR 106; i.Vj. TEUR 83, Nebenkosten für den Geldverkehr (TEUR 41; i.Vj. TEUR 87) sowie die nicht abzugsfähige Vorsteuer (TEUR 67; i.Vj. TEUR 67).

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 659 mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 946 aufzurechnen und als Bilanzgewinn von TEUR 287 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Aufwendungen für Miet- und Leasingverpflichtungen für das Jahr 2024 und die folgenden Jahre belaufen sich auf T€ 278.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2026.

Die Miet- und Leasingverträge dienen dem Zweck der Schonung der Liquidität bzw. der zeitlichen Verteilung der Auszahlungen über den Zeitraum der Nutzung. Diesem Vorteil steht das Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit gegenüber.

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an

- Christian Schuster, Kaufmann in Planegg,

- Peter Schuster, Kaufmann in Dachau

Auf die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 9 Mitarbeiter beschäftigt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkung auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben.

Bericht des Aufsichtsrats

 

München, 17.06.2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, 17.06.2024

VK Wohnbau GmbH

Christian Schuster

Peter Schuster

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VK Wohnbau GmbH, München

Ich habe den Jahresabschluss der VK Wohnbau GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der VK Wohnbau GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 17. Juni 2024

Gerber, Wirtschaftsprüfer

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