Tillmann Profil GmbH
Zum Dümpel 14, 59846 Sundern (Sauerland), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Voss seit 3.9.2021 | Geschäftsführer |
Ekkehard Böhm seit 22.5.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Tillmann Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tillmann Profil GmbHSundernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. GESCHÄFTSMODELL Die Tillmann Profil GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie mit Firmensitz in Sundern/Sauerland. Tillmann Profil wurde im Jahr 1909 gegründet und wird aktuell in der vierten Generation von einem Mitglied der Inhaberfamilie geführt. Im Verbund der Tillmann Gruppe sind wir der drittgrößte Hersteller kaltgewalzter Profile in Europa und bieten als konzernunabhängiges Unternehmen ein breites Spektrum an Profiliertechnik sowie der Fertigung ganzer Baugruppen und Komponenten an. Dabei reicht die Bandbreite der Produktionsmöglichkeiten bei Tillmann Profil von 0,3 mm bis zu 7,0 mm Materialstärke. Zu den angebotenen Technologien gehören neben dem Profilieren unter anderem das Lochen, Laserschneiden und -schweißen, Clinchen und Biegen von Bauteilen sowie die Stanztechnik. Überwiegend werden verzinkte, kalt- und warmgewalzte Stähle sowie Edelstähle verarbeitet. Zu den größten und wichtigsten Kundengruppen zählen Unternehmen aus der Automobil-, Transport- und Bauindustrie sowie dem Maschinenbau und dem Bereich der erneuerbaren Energien. B. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2021 verbessert. Dabei wurde die Konjunktur, wie schon im Vorjahr, maßgeblich durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung nach dem Einbruch im Vorjahr das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz der Zuwächse liegt die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Die Zahl geringfügig Beschäftigter und Selbstständiger nahm 2021 weiter ab, während mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 153,9 Milliarden Euro. Das war noch etwas mehr als im Jahr 2020 mit 145,2 Milliarden Euro und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2021 eine Defizitquote von 4,3 %. Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie lag in 2021 um 4,5 % über dem Vorjahr. Das Wachstum fällt damit jedoch deutlich schwächer aus, als noch zu Beginn des Jahres angenommen. Nach Rückgängen von 4,5 bzw. 14 % in den Jahren 2019 und 2020 liegt die Produktionsleistung aktuell noch immer um 14 % unter dem Vorkrisenniveau. Dabei bremsten, trotz guter Auftragslage, verschärfte Lieferengpässe, steigende Preise für Energie, Material und Vorleistungen eine stärkere Erholung aus. Der Auftragseingang und Auftragsbestand haben sich in 2021 in der M+E Industrie sehr positiv entwickelt. Der Auftragseingang 2021 lag um 20,3 % über dem Vorjahr. Die Kapazitätsauslastung hat sich im ersten Quartal 2022 nochmals erhöht und lag mit 86,6 % knapp über dem langjährigen Durchschnitt. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die M+E-Industrie lag im Februar 2022 bei 105,5 Punkten. Im April 2020 war der Wert auf 68,8 Punkte abgestürzt, den niedrigsten Wert seit März 2009. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf des Russland-Ukraine-Krieges und den damit verbundenen Sanktionen und wirtschaftlichen Auswirkungen ab. Im Februar 2022 hatte die Bundesregierung noch ein Wirtschaftswachstum für das Jahr 2022 in Höhe von 3,6 % prognostiziert. In Folge des Krieges haben bereits zahlreiche Forschungsinstitute ihre Wachstumsprognosen für Deutschland reduziert. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist vor dem Hintergrund des Krieges im März 2022 regelrecht abgestürzt. Die Geschäftserwartung ist mit -13,3 Punkte historisch eingebrochen und übertraf sogar den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (-11,8 Punkte). Die aktuelle Lage wird ebenfalls negativer eingeschätzt. Die Unternehmen in Deutschland rechnen mit harten und unsicheren Zeiten. (Quelle: Destatis, Gesamtmetall, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, ifo Institut) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Tillmann Profil GmbH erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von T€ 68.388. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Anstieg um T€ 24.551 bzw. 56 %. Die Umsatzsteigerung ist wesentlich auf die wirtschaftliche Erholung unserer Kunden zurückzuführen. Infolge der Corona-Pandemie waren insbesondere im zweiten und dritten Quartal des Vorjahres die Umsätze deutlich eingebrochen. Im Jahr 2021 konnten mehrere neue Kunden hinzugewonnen werden. Der Auftragseingang ist im Geschäftsjahr ebenfalls deutlich gestiegen. Neben höheren Bestellmengen wirkt sich hierbei auch der Anstieg der Vormaterialpreise aus. Geschäftsergebnis Die Tillmann Profil GmbH weist für das Geschäftsjahr 2021 ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 3.724 aus. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um T€ 3.508. Das EBITDA beträgt T€ 7.458 (Vorjahr: T€ 2.474). Die Prognosen und Ziele für das Jahr 2021, die unter dem Einfluss der Corona-Pandemie erstellt wurden, konnten deutlich überschritten werden. Produktion Die Produktionsleistung ist gegenüber dem Vorjahr entsprechend der Entwicklung der Gesamtleistung gestiegen. In allen wesentlichen Kundenbranchen war eine Erhöhung der Produktionsmenge zu verzeichnen. Insgesamt konnte die Fertigungsmenge gegenüber dem Jahr 2020 um ca. 35 % verbessert werden. Beschaffung/Materialwirtschaft Die Beschaffung von Vormaterial war im Geschäftsjahr 2021 weitestgehend unproblematisch. Die Vormaterialpreise sind im ersten Halbjahr stark angestiegen. Dies war einerseits auf die Konjunkturerholung und die damit verbundene erhöhte Stahlnachfrage, sowie gleichzeitig auf die weltweit reduzierten und heruntergefahrenen Produktionskapazitäten der Stahlwerke zurückzuführen. Diese Entwicklung wurde durch eine deutliche Verteuerung der Rohstoffpreise, etwa für Eisenerz, unterstützt. Im dritten Quartal 2021 war der Preispeak erreicht. In der Folgezeit sind die Stahlpreise bis Mitte des ersten Quartals 2022 gesunken. Seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges ist ein weiterer, sehr starker Preisanstieg zu verzeichnen. Die Stahlpreise liegen aktuell über den Höchstständen des Vorjahres. Die Entwicklung der Stahlpreise wird, abhängig vom Kriegsverlauf und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen, voraussichtlich starken Schwankungen im weiteren Jahresverlauf unterliegen. Bisher besteht keine Gefährdung der Versorgungssicherheit. Investitionen Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft im Wesentlichen Investitionen in Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Werkzeuge getätigt. Insgesamt betrug die Summe der Investitionen T€ 1.212. Die Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr bei T€ 1.992. Finanzierungsmaßnahmen Die getätigten Investitionen wurden sowohl aus dem Cashflow, als auch aus langfristigen Bankdarlehen finanziert. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die Kreditverbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr um insgesamt 314 T€ gesunken. Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 200 Mitarbeiter. Die Zahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr (196 Mitarbeiter) gestiegen. In den vergangenen Jahren wurde die Zahl der Auszubildenden kontinuierlich erhöht, um die benötigten Fachkräfte für die Zukunft selber auszubilden und so dem demographischen Wandel im ländlichen Sauerland zu begegnen. Aktuell absolvieren 16 junge Mitarbeiter eine Ausbildung bei uns im Unternehmen. Die bestehende Altersvorsorge und die zusätzliche betriebliche Krankenversicherung werden in unveränderter Form fortgeführt. C. DARSTELLUNG DER LAGE Ertragslage Die Gesamtleistung der Tillmann Profil GmbH liegt mit T€ 70.234 um T€ 27.390 bzw. 64 % über dem Vorjahreswert. Die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zu 2021 um T€ 2.409 gestiegen. Dies ist auf den höheren Personalbestand sowie mehr geleistete Arbeitsstunden zurückzuführen. Im Vorjahr wurde die Möglichkeit der Kurzarbeit in Anspruch genommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr leistungsabhängig um T€ 1.665 gestiegen. Die Abschreibungen liegen aufgrund höherer Investitionen in 2020 um T€ 55 über dem Vorjahresniveau. Das Geschäftsjahr 2021 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Finanzlage Der betriebliche Cashflow liegt im Berichtsjahr bei T€ 5.714 (Vorjahr: T€ 2.152). Aus dem Cashflow wurden die Neuinvestitionen sowie die Erhöhung des Umlaufvermögens finanziert. Die mittel- und langfristigen Darlehen wurden vertragsmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich insgesamt um 314 T€. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich in 2021 um T€ 7.365 auf T€ 33.245. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 9.697 und hat damit einen Anteil von 29 % an der Bilanzsumme. Bei Investitionen von T€ 1.212 und Abschreibungen in Höhe von T€ 1.992 ergibt sich ein Rückgang des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr um T€ 780. Die Vorräte liegen mit T€ 15.892 deutlich über Vorjahresniveau (T€ 8.040). Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Rohstoffe und Preise zurückzuführen. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit wurden die Vormaterialbestände planmäßig erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um den Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote beträgt 44 % an der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen liegen über dem Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich aufgrund planmäßiger Tilgung. Weiterhin bestehen Gesellschafterdarlehen sowie Darlehen von Unternehmen der Tillmann Gruppe in Höhe von T€ 2.506, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2021 ist überwiegend positiv verlaufen. Die konjunkturelle Erholung hat zu einer Verbesserung der Umsatz- und Gesamtleistung beigetragen. Weiterhin konnten mehrere Neukunden für das Unternehmen gewonnen werden. Die Personal- und sonstigen Kosten sind umsatz- und mengenbedingt gestiegen. Insgesamt konnte ein Ergebnis erzielt werden, das über der Jahresprognose und dem Vorjahresergebnis liegt. D. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Chancen- und Risikobericht Chancen werden insbesondere hier gesehen: 1. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft hat sich durch die Entwicklung in den vergangenen Jahren positiv verbessert. Das Unternehmen ist bisher sehr stabil durch die Corona-Pandemie gekommen. Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt über 50 % der Bilanzsumme. 2. Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung der Fertigung ergeben sich aktuell und in Zukunft neue Chancen. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Prozessoptimierung in Verwaltung und Betrieb. Im Herbst 2020 wurde die ERP-Einführung erfolgreich abgeschlossen. Zum 01.01.2022 wurden weitere Module in Betrieb genommen. 3. In den Zielbranchen des Unternehmens ist grundsätzlich eine positive Grundstimmung und Konjunkturerwartung zu spüren. Im Jahr 2021 konnten mehrere Neuprojekte bzw. Kunden hinzugewonnen werden, die langfristig zu einer weiteren Umsatzverbesserung beitragen werden. 4. Zusätzliche Synergien und Einsparungen können durch eine stärkere Lieferanten- und Dienstleisterkonzentration innerhalb der Tillmann Gruppe realisiert werden. Hierdurch ergeben sich wesentliche Chancen im Vergleich zum Wettbewerb. Zukunftsrisiken werden im Wesentlichen in folgenden Bereichen gesehen: 1. Hauptrisiko zum aktuellen Zeitpunkt ist der Russland-Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Konjunktur in Deutschland und weltweit. Aktuell ist die Anfrage- und Auftragstätigkeit noch nicht beeinträchtigt. Die Indikatoren deuten jedoch auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten Monaten hin. Direkte wirtschaftliche Verbindungen mit Russland und der Ukraine bestehen sowohl kunden- wie auch lieferantenseitig nicht. 2. Der starke Preisanstieg, insbesondere im Bereich der Energiekosten, führt zu einem Rückgang der Kaufkraft. Sollten die hohen Inflationsraten längerfristig anhalten, besteht folglich das Risiko von Mengenrückgängen insbesondere im Bereich der langlebigen Investitionsgüter. 3. Weiterhin bestehen unverändert die Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Durch neue Virusmutationen oder andere Ereignisse sind Beeinträchtigungen bei uns im Unternehmen sowie in der Lieferkette nicht auszuschließen. 4. Die Preise für Rohstoffe unterliegen je nach Angebot und Nachfrage, sowie den Kapazitäten der Stahlproduzenten und spekulationsbedingten Einflüssen im Bereich der Rohstoffe starken Veränderungen. Im vergangenen Monat ist es zu einem starken Preisanstieg gekommen. Es ist davon auszugehen, dass die Beschaffung und Versorgung in den kommenden Monaten weiter erschwert wird. Das Risiko wird unsererseits reduziert, indem die Beschaffung auftragsorientiert erfolgt. Die Veränderungen der Materialpreise werden von uns intensiv beobachtet. Für Kundenaufträge werden entsprechende Einkaufsrahmen abgeschlossen. 5. Aktuell ist wiederum mit einem erhöhten Insolvenzrisiko auf der Kunden- und Lieferantenseite in den nächsten Monaten zu rechnen. Hierdurch besteht das Risiko, das geplante Kundenumsätze dauerhaft wegfallen bzw. Materialbezugsquellen auch kurzfristig ausfallen. Zur Minimierung des Risikos von Kundenausfällen wird eine Kreditversicherung für Kundenforderungen genutzt. Eine Belieferung oberhalb der vereinbarten Limits erfolgt ausschließlich nach Freigabe durch die Vertriebsleitung bzw. Geschäftsführung. Prognosebericht Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 wird maßgeblich durch den Verlauf des Russland-Ukraine-Krieges beeinflusst. Bei unserer Prognose gehen wir von einem moderaten Wirtschaftswachstum in Deutschland aus. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir eine Umsatz- und Gesamtleistung auf Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich geringfügig unter dem Wert des Jahres 2021 liegen. Dies ist auf einen moderaten Anstieg der Personal- und sonstigen Kosten zurückzuführen. In den ersten Monaten des Jahres 2022 ist die Geschäftsentwicklung der Tillmann Profil GmbH besser als erwartet, wichtige Unternehmenskennzahlen liegen über den Werten der Jahresplanung.
Sundern, den 30. März 2022 Tillmann Profil GmbH gez. Ekkehard Böhm gez. Holger Voss Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Tillmann Profil GmbH mit Sitz in Sundern, Geschäftsanschrift: Zum Dümpel 14, 59846 Sundern, im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter der Nr. HRB 1152 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Tillmann Profil GmbH, Sundern, erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, vermindert. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto nicht mehr als € 800,00 betragen, wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung bzw. Herstellung sofort als Abschreibung angesetzt. Für Trennwerkzeuge wurden Festwerte gebildet. Die Bewertung erfolgte zu ursprünglichen Herstellkosten abzüglich einer Abschreibung entsprechend des Durchschnittsalters. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Fertigungsgrad bewertet. Diese werden retrograd anhand eines Abschlages auf die Verkaufspreise ermittelt. Soweit nötig wurde der niedrige beizulegende Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 2,5 % des Nettoforderungsbestandes gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) gebildet. Sie wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins von 1,87 %, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde, für eine Laufzeit von 15 Jahren berechnet. Bei den Festbetragszusagen wurde der Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend sowie der Rententrend mit 0 % angesetzt, bei den variablen Zusagen wurde ein Rententrend von 2 % angenommen. Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden sonstige Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), in Höhe von T€ 1.141,6 verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der Wert der Rückstellungen vor Verrechnung beträgt T€ 1.101,9. Der Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung in Höhe von T€ 84,2 wird auf der Aktivseite der Bilanz unter Punkt D. ausgewiesen. Zinszuführungen (T€ 22,1) sind im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. Aufgrund des neuen Ansatzes nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem bisherigen Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 113.042,00. In Höhe dieser Differenz liegt eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 VI HGB vor. Den sonstigen Rückstellungen liegen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde: Die sonstigen Rückstellungen erfassten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). In die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 76,8) sind alle Arbeitnehmer eingeflossen, mit denen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine Altersteilzeitvereinbarung abgeschlossen war. Die Altersteilzeitvereinbarungen wurden nach dem Blockmodell abgeschlossen. Die Aufstockungsbeträge werden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in voller Höhe zurückgestellt. Erfüllungsrückstände werden während der Beschäftigungsphase in Höhe der Mehrarbeit in der Rückstellung angesammelt und während der Freistellungsphase in Anspruch genommen. Die Rückstellung ist mit dem der durchschnittlich ermittelten Restlaufzeit der Altersteilzeitverträge von drei Jahren entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Zuführungen zur Rückstellung von Erfüllungsrückständen werden im Personalaufwand abgebildet. Die Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub (T€ 146,3) und für Zeitguthaben (T€ 33) umfassen offene Urlaubsansprüche bzw. geleistete Mehrstunden der Beschäftigten am Bilanzstichtag, die mit individuellen Personalkosten zuzüglich der darauf entfallenen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bewertet sind. Die Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 34,0) wurde in Höhe von 0,05 % der Umsatzerlöse berechnet. Erläuterungen zur Bilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert: Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist im angefügten Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Es bestehen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 184,2 (Vorjahr T€ 163,0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 20 (Vorjahr T€ 108). sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 881.617,00 (Vorjahr: € 355.725,00) wurden im Wesentlichen für ausstehende Kosten aufgrund Altersteilzeit, Urlaubsrückständen, interne Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Archivierungskosten sowie Tantiemen gebildet. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung werden im Verbindlichkeitenspiegel auf Seite 9 im Einzelnen dargestellt. passive latente Steuern Zum 31. Dezember 2021 bestehen passive latente Steuern für Unterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen sowie bei selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von € 256.643,50. In 2021 erhöhten sich die passiven latenten Steuer in Höhe von € 256.055,89. Der zu berücksichtigende Steuersatz lag bei 31.57 %. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse ohne Skonti und Erlösschmälerungen verteilen sich wie folgt:
Zinserträge und Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von € 22.120,00 enthalten. sonstige Erträge und Aufwendungen In den sonstigen Erträgen sind solche aus Währungsumrechnung in Höhe von € 12.951,59 und in den sonstigen Aufwendungen solche aus Währungsumrechnung in Höhe von € 4.607,42 enthalten. Sonstige Angaben Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für die Organe: Die Geschäftsführung besteht aus: Diplom-Wirtschaftsingenieur Ekkehard Böhm, Sundern
Ruhegehälter für ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene betrugen € 8.854,04. Der Wert der Rückstellung für laufende Pensionen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsleitung und deren Hinterbliebene beträgt zum Bilanzstichtag € 188.357,00. Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben Honorar Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von T€ 34 ist wie folgt aufzugliedern:
Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2021: 200 (2020: 196) Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:
Unter den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Anteile betreffen die Wilhelm Bertrams GmbH & Co. KG sowie die BER-LEI Profile GmbH, beide mit Sitz in Leichlingen. Die Kommandit-Einlage bei der Wilhelm Bertrams GmbH & Co. KG beträgt € 510.000,00. Sie wird vollständig von der Tillmann Profil GmbH gehalten. Zum 31. Dezember 2021 wird ein Eigenkapital in Höhe von € 660.000,00 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2021 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von € 1.255.381,54 erwirtschaftet. Das Stammkapital der BER-LEI Profile GmbH beläuft sich auf € 25.000,00 und wird ebenfalls vollständig von der Tillmann Profil GmbH gehalten. Das Stammkapital ist zur Hälfte eingezahlt. In 2020 wurde ein Eigenkapital in Höhe von € 37.994,41 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von € 1.991,28 ausgewiesen. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Es bestehen Haftungsverhältnisse aus einem Kreditrahmenvertrag mit drei weiteren Gesellschaften der Tillmann Unternehmensgruppe. Von der jeweiligen Gesellschaft wurde am Bilanzstichtag der Kreditrahmen nicht in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag besteht ein Haftungsverhältnis gemäß § 251 HGB aus der Übernahme einer Bürgschaft für Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 1.000. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen diverse Leasingverträge über Maschinen, Hard- und Software sowie Kraftfahrzeuge, sowie Miet- und Pachtverpflichtungen für Büro- und Produktionsgebäude. Die Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 4.638, hiervon bis zu einem Jahr T€ 1.041 und über einem bis zu fünf Jahren T€ 3.597.
Sundern, den 30. März 2022 Tillmann Profil GmbH gez. Ekkehard Böhm gez. Holger Voss Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.03.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Tillmann Profil GmbH, Sundern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tillmann Profil GmbH, Sundern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021, sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tillmann Profil GmbH, Sundern für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichend Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.
Arnsberg, den 30. März 2022 WWP
Weckerle Wilms Partner GmbH
gez. F. Wilms, Wirtschaftsprüfer gez. M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer |
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